DE4240592A1 - Aggregat zum Fördern von Kraftstoff aus einem Vorratstank zur Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs - Google Patents
Aggregat zum Fördern von Kraftstoff aus einem Vorratstank zur Brennkraftmaschine eines KraftfahrzeugsInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Aggregat zum Fördern von
Kraftstoff aus einem Vorratstank zur Brennkraftmaschine eines
Kraftfahrzeugs nach der Gattung des Anspruchs 1.
Ein solches Förderaggregat ist durch die DE-A 40 20 520 be
kannt. Dieses Förderaggregat weist eine als Strömungspumpe
ausgebildete Förderpumpe mit einem umlaufend angetriebenen
Förderelement in Form eines Flügelrads, das in einer Pumpen
kammer angeordnet ist. Durch das Flügelrad wird beim Betrieb
der Förderpumpe Kraftstoff von einer in die Pumpenkammer mün
denden Saugöffnung zu einer von der Pumpenkammer abführenden
Drucköffnung gefördert. In einer die Pumpenkammer begrenzenden
Kammerstirnwand ist im Bereich einer Dichtfläche nahe der
Drucköffnung eine Öffnung gebildet, durch die die Pumpenkammer
mit einem Bereich des Systems verbunden ist, in dem Niederdruck
herrscht. Die Öffnung ist durch einen Entlastungskanal und eine
von diesem abführende Bohrung gebildet und durch diese sollen
Gasblasen abgeführt werden, die wegen zwischen dem Flügelrad
und der Kammerstirnwand vorhandener Spalte von der Drucköffnung
zur Saugöffnung zurückströmen und bei deren Ansaugen durch das
Flügelrad den Betrieb des Förderaggregats stören würden. Durch
die Anordnung des Entlastungskanals nahe der Drucköffnung
werden in diesem nur Gasblasen abgeführt, die im Bereich der
Drucköffnung entstehen, während zwischen dem Entlastungskanal
und der Saugöffnung entstehende Gasblasen weiterhin zur Saug
öffnung zurückströmen können und den Betrieb des Förderaggre
gats stören.
Das erfindungsgemäße Förderaggregat mit den Merkmalen des An
spruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, daß zur Saugöffnung zu
rückströmende Gasblasen durch die in Umlaufrichtung des Förder
elements nahe der Saugöffnung angeordnete Öffnung vor Erreichen
der Saugöffnung austreten können und daher nicht wieder durch
die Saugöffnung angesaugt werden können.
Durch die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen
sind vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des im
Anspruch 1 angegebenen Förderaggregats möglich. Durch die im
Anspruch 2 angegebene Ausbildung des Wandungsteils ist eine
sichere Abführung der Gasblasen axial vom Förderelement weg
erreicht. Durch die im Anspruch 5 angegebene Ausbildung der
Randfläche der Öffnung ist eine weitere Verbesserung der
Abführung der Gasblasen erreicht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dar
gestellt und in der nachfolgenden Beschriebung näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Anordnung
mit einem Kraftstoffvorratstank, einem Kraftstofförderaggregat
und einer Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs,
Fig. 2
einen Querschnitt durch eine zum Förderaggregat gehörende För
derpumpe entlang Linie II-II in Fig. 3,
Fig. 3 einen Längs
schnitt durch die Förderpumpe und
Fig. 4 die Förderpumpe in
einer Abwicklung entlang Linie IV-IV in Fig. 2.
Fig. 1 zeigt einen Kraftstoffvorratstank 10, in dem ein Kraft
stofförderaggregat 12 angeordnet ist. An einem Druckstutzen 14
des Kraftstofförderaggregats 12 ist eine Druckleitung 16 ange
schlossen, die zu einer Brennkraftmaschine 18 führt. Während
des Betriebs der Brennkraftmaschine 18 saugt das Kraftstofför
deraggregat 12 über einen Saugstutzen 13 Kraftstoff aus dem
Vorratstank 10 und fördert diesen zur Brennkraftmaschine.
Zu dem Förderaggregat 12 gehört eine in den Fig. 2 bis 4
dargestellte Förderpumpe 20, die beim Ausführungsbeispiel eine
als Innenzahnradpumpe ausgebildete Verdrängerpumpe ist. Die
nachstehend beschriebene Erfindung ist jedoch nicht auf den
Einsatz bei einer Innenzahnradpumpe beschränkt, sondern kann
auch bei Rollenzellenpumpen und bei Strömungspumpen einge
setzt werden. Die Innenzahnradpumpe 20 des Ausführungsbeispiels
weist als Förderelement einen innenverzahnten Zahnring 22 und
ein außenverzahntes Zahnritzel 24 auf. Das Zahnritzel 24 hat
weniger Zähne als der Zahnring 22 und ist gegenüber dem Zahn
ring 22 exzentrisch angeordnet, so daß die Verzahnung des Zahn
ritzels 24 mit der Verzahnung des Zahnrings 22 in Eingriff ge
langt. Der Zahnring 22 ist über dessen Außenumfang in einem
Gehäuseteil 28 drehbar gelagert. Das Zahnritzel 24 wird durch
einen nicht dargestellten Antrieb in einer Drehbewegung in
Pfeilrichtung 26 in Fig. 2 angetrieben, wobei der Zahnring 22
eine der Drehbewegung des Zahnritzels 24 gleichgerichtete Dreh
bewegung ausführt. Während des Betriebs der Förderpumpe 20 er
geben sich vergrößernde und verkleinernde Pumpkammern 30, über
die das zu fördernde Medium gepumpt wird. Der Zahnring 22 und
das Zahnritzel 24 sind in einer in Richtung der Drehachsen
durch zwei Deckplatten 38 und 40 begrenzten Pumpenkammer ange
ordnet. Im Bereich der sich vergrößernden Pumpkammern 30 ist
eine sichelförmige Einlaß- oder Saugöffnung 32 ausgebildet,
über welche das zu fördernde Medium in die Pumpkammern 30
strömt. Im Bereich der sich verkleinernden Pumpkammern 30 be
findet sich eine sichelförmige Auslaß- oder Drucköffnung 34,
die in Fig. 2 gestrichelt dargestellt ist.
In Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch die Förderpumpe gemäß der
Fig. 2 dargestellt. Das Zahnritzel 24 ist auf einem Führungs
zapfen 36 drehbar gelagert, der einseitig fest in der Abdeck-
oder Saugplatte 38 gehalten ist. Die Saugöffnung 32 ist in der
Abdeckplatte 38 ausgebildet. Auf der von der Abdeckplatte 38
wegweisenden Seite des Zahnrings 22 ist die weitere Deck- oder
Druckplatte 40 angeordnet, so daß die Pumpkammern 30 in Rich
tung der Drehachsen des Zahnrings 22 und des Zahnritzels 24
verschlossen sind. Die Stirnflächen des Zahnrings 22 und des
Zahnritzels 24 und die diesen zugewandten Stirnflächen der Ab
deckplatte 38 und Druckplatte 40 wirken dabei als Dichtflächen.
Die Drucköffnung 34 ist in der Druckplatte 40 ausgebildet. Das
zu fördernde Medium strömt durch die Saugöffnung 32 in Pfeil
richtung 33 in die Förderpumpe 20 ein und verläßt diese in
Pfeilrichtung 35 durch die Drucköffnung 34.
Die Saugöffnung 32 ist in Umlaufrichtung 26 des Zahnrings 22
und des Zahnritzels 24 durch einen Rand 42 begrenzt, der sich
etwa radial zu den Drehachsen erstreckt. In Umlaufrichtung 26
vom Rand 42 der Saugöffnung 32 ist mit geringem Abstand eine
Öffnung 46 in der Abdeckplatte 38 gebildet. Die Saugöffnung 32
und die Öffnung 46 sind durch ein Wandungsteil 44 der Abdeck
platte 38 getrennt. Die Öffnung 46 mündet in einen Entlastungs
raum, in dem Niederdruck herrscht und als der beispielsweise
der Vorratstank 10 dienen kann. Das Wandungsteil 44 ist etwa
radial angeordnet. Die radiale Erstreckung der Öffnung 46 ist
etwa gleich wie die der Saugöffnung 32, jedoch erstreckt sich
die Öffnung 46 in Umlaufrichtung 26 nur über einen gegenüber
der Saugöffnung 32 wesentlich kleineren Bereich der Abdeck
platte 38. Die radiale Erstreckung der Öffnung 46 kann auch
größer als die der Saugöffnung 32 sein. Die Abdeckplatte 38
kann beispielsweise aus Kunststoff bestehen und die Öffnung 46
eingeformt enthalten.
In Fig. 4 ist eine Abwicklung eines Schnittes durch die För
derpumpe 20 entlang der Linie IV-IV in Fig. 2 dargestellt. Die
in Umlaufrichtung 26 weisende Randfläche 48 der Öffnung 46 ist
so geneigt angeordnet, daß diese sich mit zunehmendem axialem
Abstand, das heißt in Richtung der Drehachsen, vom Zahnring 22
und Zahnritzel 24 dem Rand 42 der Saugöffnung 32 annähert und
die Öffnung 46 sich erweitert. Die Fläche 48 kann eben ausge
bildet sein, oder, wie in Fig. 4 gestrichelt dargestellt,
gekrümmt.
Im Betrieb des erfindungsgemäßen Förderaggregats wird das Zahn
ritzel 24 in Drehrichtung 26 angetrieben, wobei die Förderpumpe
20 über die Saugöffnung 32 Kraftstoff aus dem Vorratstank 10
ansaugt und durch die Drucköffnung 34 verdrängt. Zwischen der
Stirnfläche des Zahnrings 22 bzw. des Zahnritzels 24 und der
Stirnfläche der Abdeckplatte 38 sind geringfügige Spalte vor
handen, durch die in den Pumpenkammern 30 vorhandene Gasblasen
und Leckkraftstoff in Richtung der Pfeile 50 in Fig. 4 zur
Saugöffnung 32 zurückströmen. Diese Gasblasen strömen jedoch
vor Erreichen der Saugöffnung 32 durch die Öffnung 46 in Rich
tung der Drehachsen des Zahnrings 22 bzw. Zahnritzels 24 vom
Zahnring 22 bzw. Zahnritzel 24 weg. Durch die geneigte Anord
nung der Randfläche 48 des Wandungsteils 44 werden die Gasblasen
mit geringem Strömungswiderstand vom Zahnring 22 bzw. Zahn
ritzel 24 weggelenkt. Die Stärke der Neigung der Randfläche 48
hängt von den in der jeweiligen Förderpumpe herrschenden
Strömungsverhältnissen ab. Je nach den Erfordernissen für eine
gute Abströmung der Gasblasen durch die Öffnung 46 kann die
Randfläche 48 eben oder gekrümmt ausgeführt werden. Weiterhin
kann auch die der Randfläche 48 gegenüberliegende, entgegen
Umlaufrichtung 26 weisende Randfläche 52 der Öffnung 46 geneigt
ausgebildet sein, wobei deren Neigung entgegengesetzt zu der
der Fläche 48 des Wandungsteils 44 ist, so daß sich die Öffnung
46 mit zunehmendem axialem Abstand vom Zahnring 22 bzw. Zahn
ritzel 24 erweitert. In Versuchen wurde festgestellt, daß an
der Außenseite der Abdeckplatte 38 eine tangentiale Strömung
herrscht, durch die die durch die Öffnung 46 austretenden
Gasblasen von der Saugöffnung 32 weggespült werden und daher
nicht wieder von der Förderpumpe 20 angesaugt werden können.
Die Strömung der Gasblasen erfährt dabei eine starke Umlenkung,
welche durch die geneigte Ausbildung der Randfläche 52 der
Öffnung 46 erleichtert wird, da die Strömung dann bereits inner
halb der Öffnung 46 umgelenkt werden kann.
Claims (7)
1. Aggregat zum Fördern von Kraftstoff aus einem Vorratstank
(10) zur Brennkraftmaschine (18) eines Kraftfahrzeugs, mit
einer Förderpumpe (20), die ein umlaufend angetriebenes För
derelement (22, 24) aufweist, das in einer Pumpenkammer ange
ordnet ist und Kraftstoff von einer in die Pumpenkammer mün
denden Saugöffnung (32) zu einer von der Pumpenkammer ab
führenden Drucköffnung (34) fördert, wobei in wenigstens einer
der beiden Kammerstirnwände (38; 40) im Bereich einer zwischen
einer Stirnfläche des Förderelements (22, 24) und einer Kammer
stirnwand gebildeten Dichtfläche eine zu einem Entlastungsraum
(10) führende Öffnung (46) ausgebildet ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Öffnung (46) in Umlaufrichtung (26) des För
derelements (22, 24) gesehen nahe einem die Saugöffnung (32)
begrenzenden Rand (42) angeordnet ist und daß die Öffnung (46)
zumindest die gleiche radiale Erstreckung aufweist wie die
Saugöffnung (32).
2. Förderaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die in Umlaufrichtung (26) des Förderelements (22, 24) weisende
Randfläche (48) der Öffnung (46) so geneigt angeordnet ist, daß
sich diese mit zunehmendem Abstand vom Förderelement (22, 24) in
Richtung der Drehachse des Förderelements (22, 24) dem Rand (42)
der Saugöffnung (32) nähert.
3. Förderaggregat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die in Umlaufrichtung (26) des Förderelements (22, 24) weisende
Randfläche (48) der Öffnung (46) gekrümmt ausgebildet ist.
4. Förderaggregat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die in Umlaufrichtung (26) des Förderelements (22, 24) weisende
Randfläche (48) der Öffnung (46) eben ausgebildet ist.
5. Förderaggregat nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die entgegen Umlaufrichtung (26) des Förder
elements (22, 24) weisende Randfläche (52) der Öffnung (46) ent
gegengesetzt geneigt zur dieser gegenüberliegenden Randfläche
(48) angeordnet ist.
6. Förderaggregat nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Saugöffnung (32) in einem die
Pumpenkammer begrenzenden Deckelteil (38) ausgebildet ist und
die Öffnung (46) in diesem Deckelteil (38) ausgebildet ist.
7. Förderaggregat nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Öffnung (46) eine größere radiale
Erstreckung aufweist als die Saugöffnung (32).
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