DE4240314A1 - Verfahren zur Herstellung von thermoplastischen Polycarbonaten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von thermoplastischen PolycarbonatenInfo
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Description
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren
zur Herstellung von Polycarbonaten durch Schmelzumeste
rung, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man
- 1. Polycarbonate aus Diphenolen der Formel (I) worin X C1-C8-Alkyliden, C5-C12-Cycloalkyliden, S oder eine Einfachbindung ist und R CH3, Cl oder Br ist und n Null, 1 oder 2 ist, in Monophenolen löst und in Gegenwart von quartären Ammoniumverbindungen oder quartären Phosphoniumverbindungen als Kataly satoren zu Oligocarbonaten und Diarylcarbonaten und Diphenolen bei Temperaturen von 100°C bis 295°C, vorzugsweise von 150°C bis 25°C abbaut,
- 2. anschließend, gegebenenfalls nach Abtrennung von Füllstoffen und/oder anderen Additiven durch Fil tration, Zentrifugation, Sedimentation oder adsorp tive Verfahren, ein höherviskoses Oligocarbonat mit einem mittleren Molekulargewicht w zwischen 8000 und 18 000 und einem OH/Arylcarbonat-Endgruppen verhältnis der Reaktionspartner zwischen < 25% OH zu < 75% Arylcarbonat, und < 50% OH zu < 50% Arylcarbonat, vorzugsweise zwischen 30% OH zu 70% Arylcarbonat und 45% OH zu 55% Arylcarbonat her stellt, was durch partielle Rekondensation des Ab bauproduktes unter Monophenolabdestillation bei Temperaturen von 180°C bis 260°C und Drücken zwi schen Atmosphärendruck und 2 mbar, gegebenenfalls unter Zusatz von Diarylcarbonat erfolgt, und
- 3. danach, gegebenenfalls durch weitere Zugabe von Katalysator, bei Temperaturen zwischen 250°C und 295°C und Drücken von < 500 mbar bis 0,01 mbar zu Polycarbonaten mit Gewichtsmittelmolekulargewichten w zwischen etwa 20 000 und 100 000, vorzugsweise zwischen 22 000 und 60 000 (w bestimmt in bekann ter Weise durch Messung der relativen Lösungsvisko sität in CH2Cl2 oder in Mischungen gleicher Ge wichtsmengen Phenol/o-Dichlorbenzol, wobei Eichung vorher durch Lichtstreuung erfolgt) polykonden siert.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt in
erster Linie darin, daß als Ausgangsmaterialien Abfall
von Polycarbonat der in Rede stehenden Art eingesetzt
werden kann. Das erfindungsgemäße Verfahren dient also
vorzugsweise zum Umarbeiten von Polycarbonatabfällen,
wobei unerwünschte Zuschlagstoffe, Füllstoffe etc. durch
Filtration, Zentrifugation, Sedimentation oder adsorp
tive Verfahren abgetrennt werden können.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhältlichen
Polycarbonate haben eine gute Qualität; sie sind ins
besondere lösungsmittelfrei, verzweigungsarm oder ge
zielt verzweigt und haben eine helle Eigenfarbe.
Der Abbau von Polycarbonaten mit Monohydroxyverbindun
gen ist Gegenstand unserer älteren deutschen Patentan
meldungen P 41 41 954.5 (Le A 28 765) vom 19. 12. 1991 und
P 42 20 412.7 (Le A 29 082) vom 22. 06. 1992, wobei in beiden
Fällen das Ziel verfolgt wird, die Polycarbonate voll
ständig in die Bisphenolbausteine zu zerlegen, selbst
verständlich mit dem Ziel der Wiederverwendung für neue
Polycarbonatsynthesen, gegebenenfalls durch unmittelbare
Kondensation.
Das erfindungsgemäße Verfahren geht demgegenüber bezüg
lich des Abbauschrittes nur bis zur Oligocarbonatstufe
und baut diese nach einem speziellen Polykondensations
verfahren wieder zu hochmolekularen Polycarbonaten auf.
Die Polykondensation der Oligocarbonatstufe ist Teil des
erfindungsgemäßen Verfahrens unserer deutschen Patentan
meldung (P 42 38 123.1) vom 12. 11. 92 (Le A 29 275).
Das Verfahren der vorliegenden Erfindung ist im Stand
der Technik weder vorbeschrieben noch durch ihn nahe
gelegt.
Lösungsmittel frei im Sinne des erfindungsgemäßen Ver
fahrens heißt, daß keine halogenierten Kohlenwasser
stoffe, keine Ketone und keine Kohlenwasserstoffe beim
Polycarbonat-Abbau und dessen Resynthese verwendet
werden.
Verzweigungsarm im Sinne des erfindungsgemäßen Ver
fahrens heißt, daß der Gehalt an Verzweigern der Formel
(II)
mit X = C1-C8-Alkyliden oder C5-C12-Cycloalkyliden, -S-,
oder einer Einfachbindung, R = CH3, Cl oder Br und n
Null, 1 oder 2 im resynthetisierten Polycarbonat einen
Wert nach Totalverseifung und HPLC-Bestimmung von 75 ppm
nicht übersteigt.
Geeignete Monophenole für das erfindungsgemäße Verfahren
sind insbesondere niedrigsiedende Phenole wie Phenol
selbst, Kresole, Chlorphenole, Xylenole, Isopropylphe
nole und p-tert.-Butylphenol, bevorzugt Phenol und
Kresole, besonders bevorzugt Phenol.
Das Molverhältnis von Ausgangspolycarbonat (als Molge
wichtseinheit) zu Monophenol beträgt zwischen 1 : 1 bis
1 : 20, vorzugsweise 1 : 1,5 bis 1 : 10.
Die Temperaturen für die Spaltung der Ausgangspolycar
bonate mit den Monophenolen liegen zwischen 100°C und
295°C, bevorzugt zwischen 150°C und 25°C, gegebenen
falls wird unter Überdruck gearbeitet, um Monophenol in
der flüssigen Phase zu halten.
Die Katalysatoren werden im erfindungsgemäßen Verfahren
in Konzentrationen von 10-8 bis 10-1 Mol bezogen auf
1 Mol Polycarbonateinheit, bevorzugt in einer Konzen
tration von 10-7 bis 10-2 Mol eingesetzt.
Bevorzugte Katalysatoren sind solche der Formeln (III)
und (IV)
wobei R1-4 dieselben oder verschiedene C1-C18-Alkyle,
C6-C10-Aryle oder C5-C6-Cycloalkyle sein können und X⁻
ein Anion sein kann, bei dem das korrespondierende
Säure-Base-Paar H⁺ + X⁻ ←→ HX einen pKB von < 11
besitzt.
Katalysatoren im Sinne der erfindungsgemäßen Verfahrens
sind beispielsweise:
Tetramethylammoniumhydroxid,
Tetramethylammoniumacetat,
Tetramethylammoniumfluorid,
Tetramethylammoniumtetraphenylboranat,
Tetraphenylphosphoniumfluorid,
Tetraphenylphosphoniumtetraphenylboranat,
Dimethyldiphenylammoniumhydroxid,
Tetraethylammoniumhydroxid.
Tetramethylammoniumhydroxid,
Tetramethylammoniumacetat,
Tetramethylammoniumfluorid,
Tetramethylammoniumtetraphenylboranat,
Tetraphenylphosphoniumfluorid,
Tetraphenylphosphoniumtetraphenylboranat,
Dimethyldiphenylammoniumhydroxid,
Tetraethylammoniumhydroxid.
Die Katalysatoren können auch in Kombination (zwei oder
mehrere) miteinander eingesetzt werden.
Polycarbonate, die im Sinne des erfindungsgemäßen Ver
fahrens recycliert werden, sind sowohl Homopolycarbonate
als auch Copolycarbonate aus den Diphenolen der Formel
(I) sowie deren Mischungen, wobei bevorzugte Diphenole
der Formel (I) beispielsweise
4,4-Dihydroxybiphenyl,
4,4′-Dihydroxydiphenylsulfid,
1,1-Bis-(4-hydroxyphenyl)-cyclohexan,
Bis-(4-hydroxyphenyl)-methan,
2,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)-propan,
2,4-Bis-(4-hydroxyphenyl)-2-methylbutan,
2,2-Bis-(3-methyl-4-hydroxyphenyl)-propan,
2,2-Bis-(3-chlor-4-hydroxyphenyl)-propan,
Bis-(3,5-dimethyl-4-hydroxyphenyl)-methan,
2,2-Bis-(3,5-dimethyl-4-hydroxypheny l)-propan,
2,4-Bis-(3,5-dimethyl-4-hydroxyphenyl)-2-methylbutan,
2,2-Bis-(3,5-dichlor-4-hydroxyphenyl)-propan,
2,2-Bis-(3,5-dibrom-4-hydroxyphenyl)-propan und
1,1-Bis-(4-hydroxyphenyl)-3,3,5-trimethylcyclohexan
sind.
4,4-Dihydroxybiphenyl,
4,4′-Dihydroxydiphenylsulfid,
1,1-Bis-(4-hydroxyphenyl)-cyclohexan,
Bis-(4-hydroxyphenyl)-methan,
2,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)-propan,
2,4-Bis-(4-hydroxyphenyl)-2-methylbutan,
2,2-Bis-(3-methyl-4-hydroxyphenyl)-propan,
2,2-Bis-(3-chlor-4-hydroxyphenyl)-propan,
Bis-(3,5-dimethyl-4-hydroxyphenyl)-methan,
2,2-Bis-(3,5-dimethyl-4-hydroxypheny l)-propan,
2,4-Bis-(3,5-dimethyl-4-hydroxyphenyl)-2-methylbutan,
2,2-Bis-(3,5-dichlor-4-hydroxyphenyl)-propan,
2,2-Bis-(3,5-dibrom-4-hydroxyphenyl)-propan und
1,1-Bis-(4-hydroxyphenyl)-3,3,5-trimethylcyclohexan
sind.
Besonders bevorzugte Diphenole aus den vorstehend ge
nannten sind 2,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)-propan und 1,1-
Bis-(4-hydroxyphenyl)-3,3,5-trimethylcyclohexan.
Die aus der Polycarbonatspaltung herrührenden Diarylcar
bonate resultieren aus den zur Spaltung eingesetzten
Monophenolen und den in den zu spaltenden Polycarbonaten
eingesetzten Kettenabbrechern.
Das in der 2. Stufe gegebenenfalls zuzusetzende Diaryl
carbonat ist vorzugsweise ein Di-C6-C14-Arylester der
Kohlensäure, wobei solche der bereits für die Polycar
bonatspaltung erwähnten Monophenole besonders bevorzugt
sind. Das bevorzugte Diarylcarbonat ist insbesondere
Diphenylcarbonat.
Es ist darauf zu achten, daß die zuzusetzenden Reak
tionskomponenten, also Monophenole in der ersten Stufe
und gegebenenfalls Kohlensäurediarylester in der zweiten
Verfahrensstufe frei von Alkali- und Erdalkaliionen
sind, wobei Mengen von kleiner 0,1 ppm an Alkali- oder
Erdalkaliionen toleriert werden können. Derart reine
Monophenole bzw. Kohlensäurediarylester sind erhältlich,
indem man die Kohlensäurediarylester bzw. Monophenole
umkristallisiert, wäscht oder destilliert.
Sofern die als Ausgangscarbonate eingesetzten Polycarbo
natabfälle Verzweiger einkondensiert erhalten, werden
diese bei der Rekondensation wieder mit eingebaut, so
daß in diesem Fall gezielt und bewußt verzweigte Poly
carbonate erhalten werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird vorzugsweise in den
folgenden drei Stufen durchgeführt:
In der ersten Stufe findet der Abbau des Ausgangspoly
carbonats zum Oligocarbonat bei Temperaturen von 100°C
bis 295°C, vorzugsweise bei Temperaturen von 150°C bis
250°C statt, in der zweiten Stufe wird durch Anlegen
eines Vakuums zwischen Atmosphärendruck und 2 mbar bei
Temperaturen zwischen 180°C und 260°C und gegebenenfalls
Nachdosierung von Diarylcarbonat, bevorzugt Diphenylcar
bonat, Monophenol abdestilliert und somit ein Oligocar
bonat höherer Viskosität erreicht mit einem w (Ge
wichtsmittelmolekulargewicht ermittelt durch Messung der
relativen Lösungsviskosität in CH2Cl2 oder in Mischungen
gleicher Gewichtsmengen Phenol/o-Dichlorbenzol, geeicht
durch Lichtstreuung) zwischen 8000 und 18 000, und in
der dritten Stufe bei Temperaturen zwischen 250°C und
295°C und Drücken von 2 mbar bis 0,01 mbar zu den ver
zweigungsarmen Polycarbonaten mit w zwischen 20 000
und 100 000, vorzugsweise zwischen 22 000 und 60 000
polykondensiert, wobei w wiederum, wie vorstehend für
die Oligocarbonate erläutert, ermittelt wird.
Der OH-Endgruppengehalt der Oligocarbonate, welche in
der 2. Stufe des erfindungsgemäßen Verfahrens erhalten
werden, ist definiert als
Das OH/Arylcarbonat-Endgruppenverhältnis dieser Oligo
carbonate wurde durch getrennte Bestimmung der OH-End
gruppen mittels photometrischer Bestimmung mit TiCl4
einerseits sowie Ermittlung der Arylcarbonat-Endgruppen
durch HPLC-Bestimmung des nach Totalverseifung gebil
deten Monophenols andererseits ermittelt. Im allgemeinen
betragen die OH-Endgruppen und die Arylcarbonat-Endgrup
pen in diesen Oligocarbonaten zusammen 100%.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann sowohl kontinuier
lich als auch diskontinuierlich durchgeführt werden, und
zwar beispielsweise in Rührkesseln, Dünnschichtverdam
pfern, Rührkesselkaskaden, Extrudern, Knetern, einfache
Scheibenreaktoren oder Hochviskosscheibenreaktoren.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhältlichen
Polycarbonate weisen die üblichen literaturbekannten OH-
Endgruppengehalte auf.
Dies wird dadurch erreicht, daß bevorzugt die niedrig
molekularen Oligocarbonate der 2. Stufe durch Monophe
noldestillation zu niedrigviskosen Polycarbonaten und
die höhermolekularen Oligocarbonate der 2. Stufe zu
höhermolekularen Polycarbonaten aufkondensiert werden.
Die Isolierung der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
erhältlichen Polycarbonate erfolgt beispielsweise durch
Austragen, Abspinnen und Granulierung.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhältlichen
verzweigungsarmen beziehungsweise gezielt verzweigten
Polycarbonate können mit den üblichen Additiven, Stabi
lisatoren etc. in bekannter Weise ausgerüstet werden.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhältlichen
Polycarbonate können auf üblichen Maschinen, beispiels
weise auf Extrudern oder Spritzgußmaschinen zu beliebi
gen Formkörpern, beispielsweise zu Folien oder Platten
in üblicher Weise verarbeitet werden. Der technische
Einsatz dieser Polycarbonatformkörper erfolgt in bekann
ter Weise, beispielsweise in der Elektrotechnik.
In einem 500-ml-Dreihalskolben mit Rührer, Innenthermo
meter und Vigreuxkolonne (30 cm, verspiegelt) mit Brücke
werden 127 g (0,5 Mol) Polycarbonat auf Basis Bisphenol
A (ηrel = 1,298, Dichlormethan, 25°C, 5 g/l) und
188 g (2,0 Mol) Phenol eingewogen.
Die Apparatur wird durch Anlegen von Vakuum und Spülen
mit Stickstoff (3 Mol) vom Luftsauerstoff befreit und
das Gemisch auf 18°C aufgeheizt.
Wenn das Polycarbonat in Lösung gegangen ist, werden
0,001 Mol-% Natriumphenolat zugegeben und bei dieser
Temperatur 60 min gerührt.
Das abgebaute Polycarbonat hat zu diesem Zeitpunkt eine
rel. Viskosität von ηrel = 1,03 (gemessen nach Aus
fällen in Aceton). In dem entstandenen Gemisch werden
neben Phenol und niedermolekularem Oligocarbonat 14,4%
freies Bisphenol A und 14,3% freies Diphenylcarbonat
nachgewiesen.
Jetzt werden 3,21 g (0,015 Mol = 3,0 Mol-% bez. auf
Polycarbonat) Diphenylcarbonat zugegeben und über
schüssiges und entstehendes Phenol bei 300 mbar ab
destilliert. Nach 30 min wird die Temperatur auf 25°C
gesteigert. Nach weiteren 60 min wird das Vakuum auf
10 mbar verbessert.
Das dabei intermediär gebildete Oligocarbonat weist ein
OH = Arylcarbonat-Endgruppenverhältnis von 31 : 69 auf.
Durch Absenken des Vakuums auf 0,5 mbar und Temperatur
erhöhung auf 280°C wird die Polykondensation erreicht.
Man erhält ein lösungsmittelfreies Polycarbonat mit
einer rel. Lösungsviskosität von 1,325 (Dichlormethan,
25°C, 5 g/l). Der Gehalt an Verzweiger der Formel (I)
im hergestellten Polycarbonat beträgt 320 ppm.
Wie Vergleichsbeispiel 1, nur das Polycarbonat wird bei
150°C abgebaut, die Abbauzeit beträgt 60 min.
Das Abbauprodukt hat eine rel. Viskosität von ηrel =
1,05 (gemessen nach Ausfällen in Aceton). In dem ent
standenen Gemisch werden neben Phenol und niedermoleku
larem Oligocarbonat 2,7% freies Bisphenol A und 2,2%
freies Diphenylcarbonat nachgewiesen.
Das intermediär gebildete Oligocarbonat (250°C/10 mbar)
weist ein OH : Arylcarbonat-Endgruppenverhältnis von
29 : 71 auf. Die Polykondensationstemperatur beträgt
275°C. Man erhält ein lösungsmittelfreies Polycarbonat
mit einer rel. Lösungsviskosität von 1,287 (Dichlorme
than, 25°C, 5 g/l). Der Gehalt an Verzweiger der Formel
(I) im hergestellten Polycarbonat beträgt 250 ppm.
Wie Vergleichsbeispiel 1, nur es werden 0,0039 g
N(CH3)4B(C6H5)4 (2*10-3 Mol-%) als Katalysator ein
gesetzt, die Abbautemperatur beträgt 180°C, die Abbau
zeit beträgt 60 min.
Das Abbauprodukt hat eine rel. Viskosität von ηrel =
1,05 (gemessen nach Ausfällen in Aceton). In dem ent
standenen Gemisch werden neben Phenol und niedermoleku
larem Oligocarbonat 7,0% freies Bisphenol A und 7,8%
freies Diphenylcarbonat nachgewiesen.
Das intermediär gebildete Oligocarbonat (250°C/10 mbar)
weist ein OH : Arylcarbonat-Endgruppenverhältnis von
38 : 62 auf. Die Polykondensationstemperatur beträgt
300°C. Man erhält ein lösungsmittelfreies Polycarbonat
mit einer rel. Lösungsviskosität von 1,296 (Dichlor
methan, 25°C, 5 g/l). Der Gehalt an Verzweiger der
Formel (I) im hergestellten Polycarbonat beträgt
145 ppm.
Wie Vergleichsbeispiel 1, nur es werden 0,0039 g
N(CH3)4B(C6H5)4 (2*10-3 Mol-%) als Katalysator ein
gesetzt, die Abbautemperatur beträgt 150°C, die Abbau
zeit beträgt 60 min.
Das Abbauprodukt hat eine rel. Viskosität von ηrel =
1,06 (gemessen nach Ausfällen in Aceton). In dem ent
standenen Gemisch werden neben Phenol und niedermoleku
larem Oligocarbonat 0,9% freies Bisphenol A und 1,0%
freies Diphenylcarbonat nachgewiesen.
Das intermediär gebildete Oligocarbonat (250°C/10 mbar)
weist ein OH : Arylcarbonat-Endgruppenverhältnis von
36 : 64 auf. Die Polykondensationstemperatur beträgt
310°C. Man erhält ein lösungsmittelfreies Polycarbonat
mit einer rel. Lösungsviskosität von 1,313 (Dichlor
methan, 25°C, 5 g/l). Der Gehalt an Verzweiger der
Formel (I) im hergestellten Polycarbonat beträgt
265 ppm.
Wie Vergleichsbeispiel 1, nur es werden 0,0039 g
N(CH3)4B(C6H5)4 (2*10-3 Mol-%) als Katalysator ein
gesetzt, die Abbautemperatur beträgt 15°C, die Abbau
zeit beträgt 30 min.
Das Abbauprodukt hat eine rel. Viskosität von ηrel =
1,06 (gemessen nach Ausfällen in Aceton). In dem ent
standenen Gemisch werden neben Phenol und niedermoleku
larem Oligocarbonat 1,1% freies Bisphenol A und 1,0%
freies Diphenylcarbonat nachgewiesen.
Das intermediär gebildete Oligocarbonat (250°C/10 mbar)
weist ein OH : Arylcarbonat-Endgruppenverhältnis von
33 : 67 auf. Die Polykondensationstemperatur beträgt
320°C. Man erhält ein lösungsmittelfreies Polycarbonat
mit einer rel. Lösungsviskosität von 1,327 (Dichlor
methan, 25°C, 5 g/l). Der Gehalt an Verzweiger der
Formel (I) im hergestellten Polycarbonat beträgt
580 ppm.
Wie Vergleichsbeispiel 1, nur es werden 0,0045 g
N(CH3)4OH (1*10-2 Mol-%) in 25%iger Methanol-Lösung,
0,0003 g NaHCO3 (1*10-2) Mol-% in 1%iger wäßriger Lösung
und 0,0039 g H3BO3 als Katalysator eingesetzt, die
Abbautemperatur beträgt 180°C, die Abbauzeit beträgt
30 min.
Das Abbauprodukt hat eine rel. Viskosität von ηrel =
1,04 (gemessen nach Ausfällen in Aceton). In dem ent
standenen Gemisch werden neben Phenol und niedermoleku
larem Oligocarbonat 12,3% freies Bisphenol A und 12,6%
freies Diphenylcarbonat nachgewiesen.
Das intermediär gebildete Oligocarbonat (25°C/10 mbar)
weist ein OH : Arylcarbonat-Endgruppenverhältnis von
32 : 68 auf. Die Polykondensationstemperatur beträgt
280°C. Man erhält ein farbhelles, lösungsmittelfreies
Polycarbonat mit einer rel. Lösungsviskosität von 1,304
(Dichlormethan, 25°C, 5 g/l). Der Gehalt an Verzweiger
der Formel (I) im hergestellten Polycarbonat beträgt
245 ppm.
Wie Vergleichsbeispiel 1, nur es werden 0,0045 g
N(CH3)4OH (1*10-2 Mol-%) und 0,0003 g NaHCO3 (1*10-2)
Mol-% in 1%iger wäßriger Lösung als Katalysator ein
gesetzt, die Abbautemperatur beträgt 150°C, die
Abbauzeit beträgt 60 min.
Das Abbauprodukt hat eine rel. Viskosität von ηrel =
1,06 (gemessen nach Ausfällen in Aceton). In dem ent
standenen Gemisch werden neben Phenol und niedermoleku
larem Oligocarbonat 3,5% freies Bisphenol A und 3,2%
freies Diphenylcarbonat nachgewiesen.
Das intermediär gebildete Oligocarbonat (25°C/10 mbar)
weist ein OH : Arylcarbonat-Endgruppenverhältnis von
40 : 60 auf. Die Polykondensationstemperatur beträgt
280°C. Man erhält ein farbhelles, lösungsmittelfreies
Polycarbonat mit einer rel. Lösungsviskosität von 1,275
(Dichlormethan, 25°C, 5 g/l). Der Gehalt an Verzweiger
der Formel (I) im hergestellten Polycarbonat beträgt
290 ppm.
Wie Vergleichsbeispiel 1, nur es werden 0,0039 g
N(CH3)4B(C6H5)4 (2*10-3 Mol-%) als Katalysator ein
gesetzt, die Abbautemperatur beträgt 18°C, die Abbau
zeit beträgt 60 min.
Das Abbauprodukt hat eine rel. Viskosität von ηrel =
1,04 (gemessen nach Ausfällen in Aceton). In dem ent
standenen Gemisch werden neben Phenol und niedermoleku
larem Oligocarbonat 8,9% freies Bisphenol A und 9,4%
freies Diphenylcarbonat nachgewiesen.
Das intermediär gebildete Oligocarbonat (25°C/10 mbar)
weist ein OH : Arylcarbonat-Endgruppenverhältnis von
36 : 64 auf. Die Polykondensationstemperatur beträgt
280°C. Man erhält ein lösungsmittelfreies Polycarbonat
mit einer rel. Lösungsviskosität von 1,252 (Dichlor
methan, 25°C, 5 g/l). Der Gehalt an Verzweiger der
Formel (I) im hergestellten Polycarbonat beträgt
15 ppm.
Wie Vergleichsbeispiel 1, nur es werden 0,0009 g
N(CH3)4OH (2*10-3 Mol-%) als Katalysator eingesetzt, die
Abbautemperatur beträgt 180°C, die Abbauzeit beträgt
30 min.
Das Abbauprodukt hat eine rel. Viskosität von ηrel =
1,06 (gemessen nach Ausfällen in Aceton). In dem ent
standenen Gemisch werden neben Phenol und niedermoleku
larem Oligocarbonat 7,2% freies Bisphenol A und 7,5%
freies Diphenylcarbonat nachgewiesen.
Das intermediär gebildete Oligocarbonat (25°C/10 mbar)
weist ein OH : Arylcarbonat-Endgruppenverhältnis von
38 : 62 auf. Die Polykondensationstemperatur beträgt
280°C. Man erhält ein lösungsmittelfreies Polycarbonat
mit einer rel. Lösungsviskosität von 1,269 (Dichlor
methan, 25°C, 5 g/l). Der Gehalt an Verzweiger der
Formel (I) im hergestellten Polycarbonat beträgt
45 ppm.
Wie Vergleichsbeispiel 1, nur es werden 0,0065 g
PPh4BPh4 (2*10-3 Mol-%) als Katalysator eingesetzt, die
Abbautemperatur beträgt 180°C, die Abbauzeit beträgt
60 min.
Das Abbauprodukt hat eine rel. Viskosität von ηrel =
1,04 (gemessen nach Ausfällen in Aceton). In dem ent
standenen Gemisch werden neben Phenol und niedermoleku
larem Oligocarbonat 11,4% freies Bisphenol A und 11,8%
freies Diphenylcarbonat nachgewiesen.
Das intermediär gebildete Oligocarbonat (250°C/10 mbar)
weist ein OH : Arylcarbonat-Endgruppenverhältnis von
37 : 63 auf. Die Polykondensationstemperatur beträgt
280°C. Man erhält ein lösungsmittelfreies Polycarbonat
mit einer rel. Lösungsviskosität von 1,281 (Dichlor
methan, 25°C, 5 g/l). Der Gehalt an Verzweiger der
Formel (I) im hergestellten Polycarbonat beträgt
60 ppm.
Wie Vergleichsbeispiel 1, nur es werden 0,0039 g
PPh4BPh4 (2*10-3 Mol-%) als Katalysator eingesetzt, die
Abbautemperatur beträgt 15°C, die Abbauzeit beträgt
60 min.
Das Abbauprodukt hat eine rel. Viskosität von ηrel =
1,05 (gemessen nach Ausfällen in Aceton). In dem ent
standenen Gemisch werden neben Phenol und niedermoleku
larem Oligocarbonat 0,9% freies Bisphenol A und 1,2%
freies Diphenylcarbonat nachgewiesen.
Das intermediär gebildete Oligocarbonat (250°C/10 mbar)
weist ein OH : Arylcarbonat-Endgruppenverhältnis von
37 : 63 auf. Die Polykondensationstemperatur beträgt
280°C. Man erhält ein lösungsmittelfreies Polycarbonat
mit einer rel. Lösungsviskosität von 1,294 (Dichlor
methan, 25°C, 5 g/l). Der Gehalt an Verzweiger der
Formel (I) im hergestellten Polycarbonat beträgt
35 ppm.
Wie Vergleichsbeispiel 1, nur es werden 0,0039 g
N(CH3)4B(C6H5)4 (2*10-3 Mol-%) als Katalysator ein
gesetzt, die Abbautemperatur beträgt 150°C, die Abbau
zeit beträgt 30 min.
Das Abbauprodukt hat eine rel. Viskosität von ηrel =
1,05 (gemessen nach Ausfällen in Aceton). In dem ent
standenen Gemisch werden neben Phenol und niedermoleku
larem Oligocarbonat 1,9% freies Bisphenol A und 2,3%
freies Diphenylcarbonat nachgewiesen.
Das intermediär gebildete Oligocarbonat (25°C/10 mbar)
weist ein OH : Arylcarbonat-Endgruppenverhältnis von
32 : 68 auf. Die Polykondensationstemperatur beträgt
280°C. Man erhält ein lösungsmittelfreies Polycarbonat
mit einer rel. Lösungsviskosität von 1,247 (Dichlor
methan, 25°C, 5 g/l). Der Gehalt an Verzweiger der
Formel (I) im hergestellten Polycarbonat beträgt
15 ppm.
Wie Beispiel 4, nur werden nach der Abbaureaktion nicht
3,21 g, sondern 7,49 g (0,035 Mol = 7 Mol-% bzw. auf
Polycarbonat) Diphenylcarbonat eingesetzt.
Das intermediär gebildete Oligocarbonat (250°C/10 mbar)
weist ein OH : Arylcarbonat-Endgruppenverhältnis von
19 : 81 auf. Die Polykondensationstemperatur beträgt
28°C. Man erhält ein lösungsmittelfreies Polycarbonat
mit einer rel. Lösungsviskosität von 1,197 (Dichlor
methan, 25°C, 5 g/l). Der Gehalt an Verzweiger der
Formel (I) im hergestellten Polycarbonat beträgt
20 ppm.
Wie Beispiel 4, nur es wird kein Diphenylcarbonat nach
der Abbaureaktion eingesetzt.
Das intermediär gebildete Oligocarbonat (250°C/10 mbar)
weist ein OH : Arylcarbonat-Endgruppenverhältnis von
70 : 30 auf. Die Polykondensationstemperatur beträgt
28°C. Man erhält ein lösungsmittelfreies Polycarbonat
mit einer rel. Lösungsviskosität von 1,175 (Dichlor
methan, 25°C, 5 g/l). Der Gehalt an Verzweiger der
Formel (I) im hergestellten Polycarbonat beträgt
20 ppm.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Polycarbonaten durch
Schmelzumesterung, dadurch gekennzeichnet, daß man
- 1. Polycarbonate aus Diphenolen der Formel (I) worin X C1-C8-Alkyliden, C5-C12-Cycloalkyli den, S oder eine Einfachbindung ist und R CH3, Cl oder Br ist und n Null, 1 oder 2 ist, in Monophenolen löst und in Gegenwart von quartä ren Ammoniumverbindungen oder quartären Phos phoniumverbindungen als Katalysatoren zu Oli gocarbonaten und Diarylcarbonaten und Dipheno len bei Temperaturen von 100°C bis 295°C ab baut,
- 2. anschließend, gegebenenfalls nach Abtrennung von Füllstoffen und/oder anderen Additiven durch Filtration, Zentrifugation, Sedimenta tion oder adsorptive Verfahren ein höhervisko ses Oligocarbonat mit einem mittleren Moleku largewicht w zwischen 8000 und 18 000 und einem OH/Arylcarbonat-Endgruppenverhältnis der Reaktionspartner zwischen < 25% OH zu < 75% Arylcarbonat und < 50% OH zu < 50% Aryl carbonat, herstellt und
- 3. danach bei Temperaturen zwischen 250°C und 295°C und Drücken von < 500 mbar bis 0,01 mbar zu Polycarbonaten mit Gewichtsmittelmolekular gewichten w zwischen etwa 20 000 und 100 000 polykondensiert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die erhaltenen Polycarbonate verzweigungsarm
sind, so daß der Verzweiger der Struktur (II)
mit X = C1-C8-Alkyliden, C5-C12-Cycloalkyliden,
-S-, oder eine Einfachbindung und R = CH3, Cl oder
Br und n Null, 1 oder 2 in diesen Polycarbonaten
einen Wert nach Totalverseifung und HPLC-Bestimmung
von 75 ppm nicht übersteigt.
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