DE4240098A1 - Fahrwerk für Schienenfahrzeuge - Google Patents
Fahrwerk für SchienenfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrwerk für
Schienenfahrzeuge mit wenigstens vier Radsätzen und
jeweils mindestens zwei Radsätze zu einem Drehgestell
zusammengefaßt sowie über Kopplungs- und Führungs
elemente mit einem Drehgestellrahmen verbunden sind und
der Drehgestellrahmen gegenüber einem Fahrzeugrahmen
verdrehbar angeordnet ist.
Bei der Auslegung von Fahrwerken dieser Art sind im
wesentlichen zwei Problemfelder zu beachten. Dieses
sind:
- - ein stabiler Lauf in der Geraden über den gesamten Geschwindigkeitsbereich und
- - ein verschleißarmer Lauf im Bogen.
Es sind bereits Fahrwerke bekannt, die durch eine
steife Längsführung der Radsätze verhindern, daß es zu
selbsterregten Schwingungen kommt und eine sichere
Übertragung der Antriebs- und Bremskräfte gewähr
leisten. Wegen der großen Rückstellkräfte, die dem Aus
drehen der Radsätze durch solche Längsführungen ent
gegengebracht werden, können sich diese Radsätze im
Bogen nicht vollständig radial einstellen. Der ver
bleibende Schräglauf induziert am vorlaufenden Radsatz
des Drehgestells eine nach außen gerichtete Querkraft
und am nachlaufenden Radsatz eine zur Bogenmitte
zeigende Kraft. Infolge der Momentenwirkung stellt sich
das Drehgestell antiradial ein. Dieses wird als Spieß
gang oder hinterer Freilauf bezeichnet.
Dieses Bogenlaufverhalten führt zu großen Reibungs
kräften zwischen Rad und Schiene und einem entsprechend
hohen Verschleiß.
Mit der Wahl geringerer Steifigkeiten in den Radsatz
längsführungen läßt sich zwar das Kurvenlaufverhalten
verbessern, gleichzeitig verschlechtert sich jedoch die
Stabilität bei der Fahrt in der Geraden.
Die Forderung nach einem verschleißarmen Bogenlauf und
nach einer ausreichend großen Stabilität bei der
Geradeausfahrt erfordern deshalb meist einen Kompromiß
bezüglich der Radsatzlängsfesselung.
Es sind ferner Fahrwerke bekannt, die zwei durch eine
mechanische Kopplungseinrichtung gegensinnig mitein
ander verkoppelte Radsätze aufweisen und deren Rad
profil und Radsatzlängsfesselung derart gestaltet sind,
daß die elastischen Rückstellkräfte, die dem Ausdrehen
der Radsätze am Drehgestellrahmen entgegenwirken,
kleiner sind als die durch die Laufflächenkonizität der
Räder erzeugten Längskräfte.
Derartige kreuzgekoppelte Laufwerke sind mit dem Nach
teil behaftet, daß aufgrund der geringen Längssteifig
keit der Radsatzführungen zusätzliche Lenker zur Zug
kraft- bzw. Bremskraftübertragung benötigt werden. Des
weiteren sind besonders Radprofile erforderlich.
Andere Konstruktionen versuchen guten Bogenlauf und
eine hohe Stabilität dadurch zu vereinen, daß über
Hebel die Ausdrehbewegung zwischen dem Drehgestell
rahmen und dem Fahrzeugrahmen auf eine radiale Ein
stellung der Radsätze übertragen wird. Wegen der im
allgemeinen unterschiedlichen Ausdrehwinkel der beiden
Drehgestelle wird das vorlaufende Drehgestell auf einen
zu großen Bogenradius eingestellt, während das nach
laufende Drehgestell übersteuert wird.
Neben diesem Nachteil ist als weitere ungünstige Eigen
schaft derartiger Konstruktionen der hohe Aufwand an
mechanischem Kopplungselementen, wie Hebel und Gelenke,
die mit Verlusten und Verschleiß behaftet sind, zu
nennen.
Eine Verbesserung gelingt durch die Anwendung von
Elastomerelementen als Gelenke. Allerdings haben diese
Gelenke größere elastische Spiele und erfüllen deshalb
die Übertragungsfunktion nur bedingt.
Ferner können sich die Kopplungen zwischen dem Fahr
zeugrahmen und den Radsätzen negativ auf die Stabilität
beim Lauf in der Geraden auswirken.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein gattungsgemäßes Fahr
werk für Schienenfahrzeuge zu schaffen, das mit einem
geringen Aufwand an mechanischen Kopplungseinrichtungen
die radiale Einstellbarkeit der Radsätze beim Bogenlauf
sicherstellt, den Verschleiß auf ein Minimum senkt und
somit eine gute Zugkraftübertragung im Bogenlauf ge
währleistet und die Stabilität beim Lauf in der Geraden
nicht beeinträchtigt.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß dadurch,
daß an den Endradsätzen der Drehgestelle, kraftge
regelte Stellglieder, wie Luftbalgzylinder angelenkt
sind, die an den Radsatzlagern zum radialen Ausdrehen
des Radsatzes gegenüber dem Drehgestellrahmen angreifen
und daß die Stellglieder parallel zu Längslenkern mit
einem gegeneinander verspannten Federpaket zur Radsatz
längsfesselung angeordnet sind.
Weiterhin ist alternativ vorgesehen, daß an den Endrad
sätzen der Drehgestelle weggeregelte Stellglieder, wie
Verstellmotore zur Verstellung einer Spindel über eine
angetriebene Mutter, angelenkt sind, die an den Rad
satzlagern zum radialen Ausdrehen des Radsatzes gegen
über dem Drehgestellrahmen angreifen und daß die Stell
glieder in Reihe mit Längslenkern zur Radsatzlängs
fesselung angeordnet sind.
Durch diese Ausbildungen ist es möglich, bei einer
Bogenfahrt durch Betätigung der Stellglieder auf ein
dem Bogenradius entsprechendes Maß die Endradsätze der
Drehgestelle in die radiale Stellung zu spreizen, ohne
daß dadurch Rückstellkräfte auf die Radsätze oder den
Fahrzeug- oder Drehgestellrahmen entstehen. Die radiale
Stellung der Radsätze führt zu einem niedrigen Ver
schleißniveau und zu einem gleichmäßigen Verschleiß
verhalten aller Räder. Wegen der nahezu gleichgroßen
Haftwertinanspruchnahme in allen Radaufstandspunkten
läßt sich eine bessere Zugkraft- bzw.
Bremskraftausnutzung im Bogen erreichen, ohne daß es
zum Schleudern oder Blockieren der Räder kommt.
Da eine mechanische Kopplung zwischen der Ausdrehbe
wegung der Radsätze und der Ausdrehbewegung des Dreh
gestellrahmens entfällt, können sich die Anlaufwinkel
der Radsätze frei an das zur Übertragung von Flieh
kräften erforderliche Maß anpassen.
Das Fehlen unerwünschter Kopplungen und die Tatsache,
daß eine steife Radsatzlängsfesselung gewählt wird,
garantieren eine hohe Stabilität sowohl beim Lauf in
der Geraden als auch bei Bogenfahrt.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung wird da
durch geschaffen, daß als Meßelement zwischen Fahrzeug
rahmen, und Drehgestellrahmen ein Sensor angeordnet ist
und die Stellglieder entsprechend dem von dem Sensor
ermittelten Ausdrehwinkel einstellbar sind.
Es wird ferner vorgeschlagen, daß an jedem Drehgestell
rahmen ein Sensor angeordnet ist und die Stellglieder
gemeinsam entsprechend dem Mittelwert der beiden Aus
drehwinkel über eine Steuervorrichtung einstellbar
sind. Der besondere Vorteil dieser Anordnung liegt
darin, daß aus einem mittleren Ausdrehwinkel sehr genau
der durchfahrene Bogen bestimmbar ist.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfin
dung schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Fahrwerkes mit
kraftgeregelten Stellgliedern zur radialen
Einstellung,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines Fahrwerkes mit
weggeregelten Stellgliedern zur radialen
Einstellung,
Fig. 3 eine Detailansicht eines weggeregelten
Stellgliedes gemäß Fig. 2,
Fig. 4 eine Anordnung eines Sensors zwischen
Drehgestellrahmen und Fahrzeugrahmen,
Fig. 5 eine Anordnung von Sensoren an Enddrehge
stellen und die Aufbereitung der Meßsig
nale und
Fig. 6 eine Seitenansicht eines zweiachsigen
Drehgestelles mit einem kombinierten
Stellglied für beide Radsätze als kraft
geregeltes Stellglied.
Bei der dargestellten Ausführung gemäß Fig. 1 werden
die beiden Endradsätze eines Drehgestelles mit einem
vorlaufenden Endradsatz 6 und ein nachlaufender Endrad
satz 6′ gezeigt. Entsprechende Zwischenradsätze sind
nicht näher dargestellt. Die Radsätze 6, 6′ sind in Rad
satzlagern 5, 5′ gelagert, wobei zwei Schraubenfedern
4, 4′ die Querlasten vom Drehgestellrahmen 3 auf den
Radsatz 6, 6′ übertragen. In Längsrichtung werden die
Radsätze 6, 6′ mit Hilfe eines Längslenkers 7, 7′ und
einem gegeneinander verspannten Federpaket 8, 8′ ge
führt. Ebenfalls am Längslenker 7, 7′ parallel zu dem
Federpaket 8, 8′ greift ein kraftgeregeltes Stellglied
9, 9′ an. Im vorliegenden Fall wurden hierbei Luftbalg
zylinder als kraftgeregelte Stellglieder 9, 9′ gewählt.
Bei der Geradeausfahrt sind alle Stellglieder 9, 9′ in
Form von Luftbalgzylindern drucklos geschaltet und üben
deshalb keine Kraft auf den Radsatz 6, 6′ aus. Bei
Bogenfahrten werden nur die an der Bogenaußenseite
liegenden Stellglieder 9, 9′ mit Druckluft beaufschlagt,
so daß eine die beiden Endradsätze 6, 6′ spreizende
Kraft entsteht, die die Radsätze 6, 6′ veranlaßt, sich
radial einzustellen. Durch eine Variation des Druckes
kann die Kraft und damit der Winkel zwischen den Rad
sätzen 6, 6′ und dem Drehgestellrahmen 3 dem Bogenradius
angeglichen werden.
Anstelle der Luftbalgzylinder sind selbstverständlich
auch andere kraftgeregelte Stellglieder 9, 9′, wie
Druckluftzylinder, anwendbar. Sofern diese Elemente
sowohl Zug- als auch Druckkräfte ausüben können, be
steht die Möglichkeit, die Stellglieder 9, 9′ entweder
nur auf einer Seite der Radsätze 6, 6′ anzuordnen oder
die Stellglieder 9, 9′ derart zu schalten, daß die an
der Bogenaußenseite liegenden eine spreizende, die an
der Bogeninnenseite liegenden eine kontrahierende Kraft
der halben Größe erzeugen.
Gemäß Fig. 2 ist ein Fahrwerk mit einer Radialsteuerung
durch ein weggeregeltes Stellglied 11 dargestellt. Die
Führung des Radsatzes 6 erfolgt analog der in Fig. 1
skizzierten Weise. Die Funktion des Federpaketes 8, 8′
übernehmen Sphärolager an den Enden des Längslenkers
10.
Eine Detailausführung eines weggeregelten Stellgliedes
in Form einer mechanischen Verstelleinrichtung ist in
Fig. 3 dargestellt. In dieser Ausführung ist der Längs
lenker 10 über das Sphärolager und zwei Klauen 12 mit
einer Bewegungsspindel 13 verbunden, wobei die Lager 16
zwischen einer Spindelmutter 14 und einem Befestigungs
block 17 sicherstellen, daß sich die Spindelmutter 14
frei um ihre Achse drehen kann, jedoch axial festliegt
und somit die Längskräfte des Radsatzes 6 aufnimmt.
Durch den Antrieb der Spindelmutter 14 über ein Zahnrad
15 mit Hilfe eines Verstellmotors wird die Drehbewegung
der Spindelmutter auf eine axiale Bewegung der Spindel
13 und des Sphärolagers übertragen. Statt einer mecha
nischen Verstelleinrichtung sind selbstverständlich
auch hydraulische Zylinder einsetzbar.
In Fig. 4 ist die Anordnung eines Sensors 18 zur Steue
rung der Stellglieder 9, 9′; 11 anhand eines schematisch
dargestellten Drehgestelles dargestellt. Aus einer Ab
standsmessung zwischen dem Sensor 18 und einer am Fahr
zeugrahmen 1 angebrachten Meßfläche wird der Ausdreh
winkel zwischen Drehgestellrahmen 3 und Fahrzeugrahmen
1 bestimmt.
Die Winkelmessung erfolgt sinnvollerweise in Längs
richtung, da die Verschiebbarkeit zwischen Drehgestell
rahmen und Fahrzeugrahmen in Längsrichtung im allge
meinen kleiner ist als in lateraler Richtung.
Gemäß Fig. 5 ist eine Anordnung von zwei Drehgestellen
mit Sensoren 18, 18′ sowie eine logische Verknüpfung der
beiden Meßsignale anhand eines im Spurkanal stehenden
Schienenfahrzeuges dargestellt.
Mit dem Sensor 18 am vorlaufenden Drehgestell 3 sowie
dem Sensor 18′ am nachlaufenden Drehgestell 3′ wird
jeweils der Ausdrehwinkel (α, α′) bezüglich des Fahr
zeugrahmens 1 gemessen.
Wegen der Schrägstellung innerhalb des Spurkanals und
innerhalb der Querfederung können die beiden Winkel α
und α′ von dem Winkel (αΦ) abweichen, der sich für
radialstehende Drehgestelle ergibt:
mit lg: Drehgestellmittenabstand
Rm: mittlerer Bogenhalbmesser
Rm: mittlerer Bogenhalbmesser
Es zeigt sich, daß der Ausdrehwinkel des vorlaufenden
Drehgestelles etwas kleiner als αΦ ist
α = αΦ - Δα
und der Ausdrehwinkel des nachlaufenden etwas größer
α = αΦ + Δα′
Weil Δα und Δα′ etwa gleich groß sind, läßt sich aus
der Summe respektive dem Mittelwert der beiden Winkel
vorzüglich ein sehr genaues Maß für den durchfahrenden
Bogenradius Rm ableiten:
Die Verschaltung der Sensorausgangssignale ist eben
falls in Fig. 5 dargestellt. Durch Summation bzw.
Mittelwertbildung (19) werden die beiden Meßsignale zu
einer Größe zusammengefaßt und in den Bogenradius
Rm umgerechnet (20). Diese aufbereitete Größe steht nun
zur Sollwertvorgabe innerhalb des Regelkreises der
Stellglieder 9, 9′; 11 zur Verfügung. Zu berücksichtigen
sind nur noch die Achsabstände und die Steifigkeiten,
die dem Ausdrehen des Radsatzes gegenüber dem Drehge
stellrahmen entgegengesetzt sind.
Wie in Fig. 6 gezeigt ist, bietet es sich bei zweiach
sigen Drehgestellen mit nicht allzu großem Achsabstand
an, die kraftgeregelten Stellglieder 9, 9′ des vor
laufenden und des nachlaufenden Radsatzes 6, 6′ zu einem
Stellglied 9 zu kombinieren. Eine ähnliche Anordnung
läßt sich auch für weggeregelte Stellglieder 11 reali
sieren.
Claims (4)
1. Fahrwerk für Schienenfahrzeuge mit wenigstens vier
Radsätzen und jeweils mindestens zwei Radsätze zu
einem Drehgestell zusammengefaßt sowie über
Kopplungs- und Führungselemente mit einem Drehge
stellrahmen verbunden sind und der Drehgestell
rahmen gegenüber einem Fahrzeugrahmen verdrehbar
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß an den
Endradsätzen (6, 6′) der Drehgestelle kraftgeregelte
Stellglieder (9, 9′), wie Luftbalgzylinder, ange
lenkt sind, die an den Radsatzlagern (5, 5′) zum
radialen Ausdrehen des Radsatzes (6, 6′) gegenüber
dem Drehgestellrahmen (3) angreifen und daß die
Stellglieder (9, 9′) parallel zu Längslenkern (7, 7′)
mit einem gegeneinander verspannten Federpaket
(8, 8′) zur Radsatzlängsfesselung angeordnet sind.
2. Fahrwerk für Schienenfahrzeuge mit wenigstens vier
Radsätzen und jeweils mindestens zwei Radsätze zu
einem Drehgestell zusammengefaßt sowie über
Kopplungs- und Führungselemente mit einem Drehge
stellrahmen verbunden sind und der Drehgestell
rahmen gegenüber einem Fahrzeugrahmen verdrehbar
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß an den
Endradsätzen (6, 6′) der Drehgestelle weggeregelte
Stellglieder (11), wie Verstellmotore zur Ver
stellung einer Spindel (13) über eine angetriebene
Mutter (14) angelenkt sind, die an den Radsatz
lagern (5, 5′) zum radialen Ausdrehen des Radsatzes
(6, 6′) gegenüber dem Drehgestellrahmen (3) an
greifen und daß die Stellglieder (11) in Reihe mit
Längslenkern (10) zur Radsatzlängsfesselung ange
ordnet sind.
3. Fahrwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß als Meßelement zwischen Fahrzeug
rahmen (1) und Drehgestellrahmen (3) ein Sensor
(18) angeordnet ist und die Stellglieder (9, 9′; 11)
entsprechend dem von dem Sensor (18) ermittelten
Ausdrehwinkel einstellbar sind.
4. Fahrwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß an jedem Drehgestellrahmen (3)
ein Sensor (18, 18′) angeordnet ist und die Stell
glieder (9, 9′; 11) gemeinsam entsprechend dem
Mittelwert der beiden Ausdrehwinkel über eine
Steuervorrichtung einstellbar sind.
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Owner name: SIEMENS SCHIENENFAHRZEUGTECHNIK GMBH, 24159 KIEL, |
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