DE4137369A1 - Bandspannvorrichtung - Google Patents
BandspannvorrichtungInfo
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- B41F19/02—Apparatus or machines for carrying out printing operations combined with other operations with embossing
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65C—LABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Spannen eines
Bandes bzw. einer Bahn, und zwar insbesondere in einer
Maschine, bei der das Band durch ein Bearbeitungsgerät, z. B.
einen Drucker, gefördert wird.
Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung ist eine Vorrichtung
zum Spannen eines Bandes gekennzeichnet durch eine Führung
für eine Schleife des Bandes, eine Einrichtung zum Erzeugen
eines Druckabfalls über der Schleife, um auf die Bahn eine
Spannung auszuüben, und Mittel zum Ändern des Druckabfalles
und somit zur Steuerung der Spannung in dem Band. Die Span
nung kann in Abhängigkeit von der Position der Schleife
geändert werden. Die Mittel zum Ändern des Druckabfalls
können aus einer Luft-Strömungseinrichtung bestehen, welche
unterschiedlicher Strömungsdurchsätze fähig ist, welche von
der Position der Schleife abhängen können. Die Einrichtung
zum Erzeugen des Druckabfalls kann aus einem Gebläse oder
dergleichen bestehen, wobei der von dem Gebläse erzeugte
Druckabfall in Abhängigkeit von dem Strömungsdurchsatz durch
die Strömungseinrichtung veränderlich ist. Bei einem Ausfüh
rungsbeispiel ist vorgesehen, daß die Schleife die Strö
mungseinrichtung in einer Position der Schleife relativ zur
Führung teilweise oder vollständig sperrt und in einer ande
ren Stellung der Schleife einen größeren Teil der Strömungs
einrichtung freigibt. Die Größe der Schleife, d. h. die Länge
des Bandes in der Schleife, kann in den verschiedenen Posi
tionen unterschiedlich sein. Die Mittel zum Ändern des
Druckabfalls können so ausgebildet sein, daß sich die auf
das Band ausgeübte Spannung linear mit der Länge der
Schleife ändert.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen,
daß die Vorrichtung eine Kammer aufweist, in der die Schlei
fe so verläuft, daß sie die Kammer in Abschnitte auf gegen
überliegenden Seiten der Schleife unterteilt. Die Einrich
tung zum Erzeugen eines Druckabfalls ist vorzugsweise so
ausgebildet, daß sie in diesen Kammerabschnitten unter
schiedliche Drücke aufrechterhält. Um dies zu erreichen,
besitzt die Kammer vorzugsweise Seitenwände angrenzend an
den Rändern des Bandes in der Schleife, um einen unerwünsch
ten Luftstrom um die Seiten der Schleife herum zu unterbin
den. Bei dieser Ausführungsform können die Mittel zum Ändern
des Druckabfalls aus einer veränderlichen Drosselstelle in
einem Luft-Strömungsweg (der z. B. zu einem Gebläse führt)
und/oder einer oder mehreren Öffnungen in einer Seitenwand
bestehen, die eine veränderliche Luftströmung ermöglichen,
um die Druckdifferenz zu ändern, wenn sich die Schleife
relativ zu der Öffnung bzw. den Öffnungen bewegt. Eine
Öffnung in einer Seitenwand kann hierbei von profilierten
Rändern begrenzt werden, und zwar derart, daß ein größerer
Bereich der Öffnung freigegeben und damit ein größerer Luft
strom von der Hochdruckseite der Schleife aus ermöglicht
werden, wenn sich die Schleife weiter in die Kammer hinein
erstreckt. Die Folge ist ein verringerter Druckabfall über
der Schleife und somit eine verringerte Spannung des Bandes.
Statt einer Öffnung mit profilierten Rändern können mehrere
Öffnungen so angeordnet werden, daß sich die Anzahl der Öff
nungen auf jeder Seite der Schleife ändert, wenn sich die
Position der Schleife ändert. Stattdessen kann die Öffnung
auch parallele Ränder haben, so daß sich der Luftstrom nicht
mit der Position der Schleife ändert.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel besitzt die Vor
richtung eine Kammer mit beabstandeten Seitenwänden, die im
Betrieb an den Rändern des eine Schleife in der Kammer bil
denden Bandes angrenzen, wobei eine oder mehrere Öffnungen
in den Seitenwänden so ausgebildet sind, daß sie den Luft
strom von der Kammer auf einer Seite des Bandes zur Kammer
auf der anderen Seite des Bandes beeinflussen. Die Öffnung
bzw. die Öffnungen können so ausgebildet sein, daß ein
größer werdender Bereich der Öffnung bzw. der Öffnungen frei
gesetzt wird, wenn die Länge der in der Kammer verlaufenden
Schleife größer wird. Vorzugsweise besteht die Einrichtung
zum Erzeugen der Druckdifferenz aus einem Gebläse oder der
gleichen, das an oder neben einem Ende oder einer Seite der
Kammer einen reduzierten Druck erzeugt, während sich die
Schleife von dem anderen Ende bzw. der anderen Seite aus in
die Kammer erstreckt. Die Kammer kann mit Mitteln versehen
sein, die eine gedrosselte Luftströmung in die Kammer an dem
besagten anderen Ende ermöglichen, wobei diese Mittel zweck
mäßigerweise aus einem entfernbaren Deckel bestehen. Durch
Auswählen oder Verstellen des Luftstromes durch den Deckel
mit Bezug auf den zu erwartenden Bereich der Luftströme
durch die Strömungseinrichtung lassen sich der Gesamtstrom
und der Druckabfall innerhalb des Arbeitsbereiches der Ein
richtung zum Erzeugen des Druckabfalls (z. B. eines Gebläses)
halten. Ein Deckel oder dergleichen am anderen Ende der
Kammer ist jedoch nicht notwendig; tatsächlich kann dieses
Ende auch offengehalten werden.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine Vorrich
tung zum Spannen eines Bandes gekennzeichnet durch eine
Einrichtung zum Erzeugen eines Druckabfalles über einer
Schleife des Bandes durch Erzeugen eines Luftstromes entlang
eines Strömungsweges, einer Drosseleinrichtung zum Drosseln
des Luftstromes um die Seiten der Schleife herum, die eine
oder mehrere Öffnungen aufweist, deren Gesamtbereich mit der
Gesamtlänge der Schleife größer wird, wobei die Öffnungen in
dem Strömungsweg angeordnet sind und die Anordnung so ge
troffen ist, daß der Druckabfall bei größer werdender Länge
der Schleife kleiner und bei kleiner werdender Länge der
Schleife größer wird, so daß die auf das Band ausgeübte
Spannung entsprechend kleiner bzw. größer wird.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine Vorrich
tung zum Spannen eines Bandes gekennzeichnet durch eine
Kammer, die ein Reservoir für eine Schleife des Bandes
bildet, eine Einrichtung zum Erzeugen einer Druckdifferenz
auf gegenüberliegenden Seiten der Schleife in der Kammer,
wobei die die Druckdifferenz erzeugende Einrichtung einen
Luft-Strömungsweg aufweist, der sich von einer Seite der
Schleife zur anderen Seite der Schleife erstreckt und zumin
dest teilweise von einer seitlichen Öffnung gebildet wird,
die in der Lage ist, mit der Kammer auf beiden Seiten der
Schleife in Verbindung zu treten. Hierbei kann vorgesehen
sein, daß die Öffnung eine Breite hat, die sich so ändert,
daß sich der Luftstrom auf dem Strömungsweg in Abhängigkeit
von der Position der Schleife in der Kammer und die Druck
differenz entsprechend ändert. Vorzugsweise ist die Öffnung
so profiliert, daß sich ihre Breite in zumindest einem
Arbeitsbereich der Positionen der Schleife kontinuierlich
ändert.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine Vorrich
tung zum Spannen eines Bandes gekennzeichnet durch eine
Kammer, in der eine Schleife des Bandes im Betrieb verläuft,
eine Einrichtung zum Erzeugen einer Druckdifferenz über der
Schleife in der Kammer, und ein Luft-Strömungsweg, der für
mindestens einen Arbeitsbereich der Positionen der Schleife
in der Kammer die Kammer auf einer Seite der Schleife mit
der Kammer auf der anderen Seite der Schleife verbindet,
wobei der Strömungsweg einen gedrosselten Luftstrom so
ermöglicht, daß eine Druckdifferenz in der Kammer auf gegen
überliegenden Seiten der Schleife aufrechterhalten wird, um
auf das Band eine vorgegebene Spannung auszuüben. Die vorge
gebene Spannung kann innerhalb eines vorgegebenen Bereiches
von Spannungen liegen, und vorzugsweise steht sie in einer
vorgegebenen Beziehung zu der besagten Druckdifferenz. In
weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der
Strömungsweg so ausgebildet ist, daß er einen größeren oder
kleineren Luftstrom ermöglicht, wenn die Länge der Schleife
in der Kammer größer bzw. kleiner wird, so daß die an der
Schleife anliegende Druckdifferenz und somit die auf das
Band ausgeübte Spannung entsprechend kleiner bzw. größer
wird. Vorzugsweise ist vorgesehen, daß die Kammer eine
Breite hat, die nur geringfügig größer als die Breite der
Bahn ist, so daß die Schleife den Luftstrom von einer Seite
der Schleife zur anderen außer über den besagten Strömungs
weg praktisch unterbindet.
Die Erfindung kann vorteilhafterweise in Verarbeitungsma
schinen eingesetzt werden, bei denen eine Spanneinrichtung
für ein sich bewegendes Band benötigt wird, insbesondere
dort, wo die Spanneinrichtung sehr rasch reagieren sollte.
In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, daß die
erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung keine beweglichen
Teile (abgesehen von der Einrichtung zum Erzeugen der Druck
differenz in Form beispielsweise eines Gebläses und des
Bandes selbst) benötigt und daher eine extrem geringe Träg
heit haben kann. Eine typische Situation, bei der die erfin
dungsgemäß ausgebildete Vorrichtung von Nutzen ist, ist dann
gegeben, wenn das Band durch die Verarbeitungsmaschine mit
veränderlicher Geschwindigkeit gefördert wird. Da die Vor
richtung eine sehr geringe Trägheit besitzt, kann sie sehr
rasch auf eine nachlassende Spannung im Band stromauf oder
stromab der Vorrichtung ansprechen, um die Spannung in dem
Band aufrechtzuerhalten. Ein spezieller Anwendungsfall der
Vorrichtung ist die Regelung der Spannung in einem Band, das
sich intermittierend oder hin- und hergehend bewegt. Die
erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung ist beispielsweise
besonders geeignet zur Regelung der Spannung bei dem Druck
verfahren und der Druckmaschine, die in der europäischen
Patentanmeldung Nr. 4 41 596 A offenbart sind, wobei aus
drücklich auf die Offenbarung dieser Veröffentlichung hin
gewiesen wird. Insbesondere kann die Vorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung das Reservoir 63, 163 oder 163A
dieser Veröffentlichung ersetzen.
Anhand der Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Teilschnitt durch eine Bandspannvorrichtung;
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie II-II in Fig.
1;
Fig. 3 einen Querschnitt entlang der Linie III-III in
Fig. 2;
Fig. 4 einen Querschnitt entlang der Linie IV-IV in Fig.
1;
Fig. 5 eine Explosionsdarstellung eines Teils der Vor
richtung in Fig. 1;
Fig. 6 eine graphische Darstellung eines typischen
Profils einer Luftöffnung in der Bandspannvorrich
tung;
Fig. 7 ein Diagramm, in dem die Bandspannung über dem
Luftstrom in einer Bandspannvorrichtung aufgetra
gen ist;
Fig. 8 eine schematische Seitenansicht einer Druckma
schine mit einer Bandspannvorrichtung.
Die in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Bandspannvorrichtung
2 weist eine im wesentlichen rechteckige Reservoir-Kammer 4
auf, die gegenüberliegende Seitenwände 6, Stirnwände 8, eine
Bodenwand 10 und einen oberen Deckel 12 besitzt. Innerhalb
der Kammer 4, und zwar unmittelbar angrenzend an jeder Sei
tenwand 6, befindet sich eine Strömungsleitplatte 14 mit
einer profilierten Öffnung 16. Eine der Strömungsleit
platten 14 besitzt eine weitere runde Öffnung 18 unterhalb
der profilierten Öffnung 16. Eine entsprechende runde Öff
nung (nicht gezeigt) verläuft durch die angrenzende Seiten
wand 6. Die Öffnungen sind an einer Unterdruckquelle (z. B.
einem Gebläse) angeschlossen. Eine U-förmige Führung 20
verläuft in der Kammer 4 zwischen den Strömungsleitplatten
14. Der obere Deckel 12 hat einen im wesentlichen T-förmigen
Querschnitt und ruht auf den oberen Rändern der Seitenwände
6 und der Strömungsleitplatten 14 (siehe Fig. 4). Zwei
Bohrungen 22 verlaufen durch den oberen Deckel 12. Es sei
jedoch darauf hingewiesen, daß der obere Deckel 12 nicht
notwendig ist.
Im Betrieb verläuft ein Band 24 in der Kammer 4. Das Band 24
kann stationär sein oder intermittierend oder kontinuierlich
bewegt werden und kann beispielsweise von einer Abwickel
rolle zu einer Verarbeitungseinheit (z. B. einem Drucker)
verlaufen. Der Abschnitt des Bandes 24, der sich in die
Kammer 4 erstreckt, bildet eine Schleife 26, und die Breite
des Bandes ist derart, daß seine Ränder dicht neben den
inneren Rändern der Platten 14 liegen.
Der über die Öffnung 18 angelegte Saugzug erzeugt einen
reduzierten Druck in dem Abschnitt der Kammer 4 unterhalb
der Schleife 26 und somit einen an der Schleife 26 anlie
genden Druckabfall. Für einen bestimmten Längenbereich der
Schleife 26 liegt ein Abschnitt der Schleife neben den
profilierten Öffnungen 16 in den Platten 14. Somit wird
mittels jeder Öffnung 16 ein Luft-Strömungsweg gebildet, der
sich um jede Seite der Schleife 26 herum erstreckt und die
oberhalb und unterhalb der Schleife 26 liegenden Teile der
Kammer verbindet. Aufgrund der Form der Öffnung 16 ist
dieser Strömungsweg stärker gedrosselt, wenn die Schleife 26
die Öffnung 16 in der Nähe der oberen Teile der Öffnungen
schneidet, als wenn sie die Öffnung weiter unten schneidet.
Unter der Annahme, daß der durch die Öffnung 18 an die
Kammer 24 angelegte Unterdruck im wesentlichen konstant
bleibt und sekundäre Effekte wie eine Leckage zwischen den
Seiten der Schleife und den inneren Rändern der Platten 14
vernachlässigt werden, hängt der an der Schleife anliegende
Druckabfall von den relativen Strömungsdurchsätzen um das
Band der Schleife herum über die Öffnungen und dem durch die
Bohrungen in dem oberen Deckel 12 (oder durch die offene
Oberseite, wenn kein Deckel vorgesehen ist) ab. Da die Quer
schnittsfläche der letzteren festliegt, ändert sich der an
der Schleife 26 anliegende Druckabfall in dem Maße, wie sich
die Länge der Schleife in der Kammer 4 ändert und einen
unterschiedlichen Teil der Öffnungen 16 überlappt. Die Öff
nungen 16 sind so profiliert, daß ihre Fläche größer wird,
wenn die Länge der Schleife 26 größer wird; der an der
Schleife anliegende Druckabfall wird somit kleiner, wenn die
Länge der Schleife größer wird. Für einen Arbeitsbereich
möglicher Spannungen hat die Schleife daher die Tendenz,
ihre Position in der Kammer 4 zu stabilisieren. Bei normalem
Betrieb erstreckt sich die Schleife 26 nicht unter den
unteren Rand der Öffnung 16. Wenn - beispielsweise bei
Betriebsbeginn der Vorrichtung - die Schleife in dem Bereich
der Kammer 4 oberhalb der Öffnung 16 liegt, hat sie die
Tendenz, in die Kammer gezogen zu werden, wenn der an der
Schleife anliegende Druckabfall in diesem Bereich groß ist.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird das Profil
der Öffnung 16 so gewählt, daß sich die auf das Band 24
ausgeübte Spannung ungefähr linear mit der Tiefe der Schlei
fe in der Kammer ändert. In Fig. 6 stellt die Linie A die
Breite (in Meter) der Öffnungen 16 über veränderlichen
Schleifentiefen (ebenfalls in Meter) dar, die erforderlich
sind, um dies in einer typischen Vorrichtung entsprechend
den Fig. 1 bis 5 zu erreichen, bei der die Dicke einer
Platte 14 ungefähr 5 mm und die Breite der Bahn 24 ungefähr
12 mm beträgt. In Fig. 7 ist die Wandspannung (in Newton)
über den Luftstrom (in Kubikmeter/Stunde) in einer ähnlichen
Vorrichtung aufgetragen, welche ein Gebläse benutzt, die zur
Aufrechterhaltung eines Gesamtdruckabfalls von ungefähr
800 Pa ausgelegt ist.
Die Form der Öffnungen 16 braucht nicht so zu sein, daß sich
die durch die erzeugte Spannung mit der Länge der Schleife
26 ändert. In Fig. 1 ist eine modifizierte Öffnung 16A mit
geraden, parallelen Seiten in gestrichelten Linien angedeu
tet. In einer Vorrichtung mit derart modifizierten Öffnungen
16A bleibt der an der Schleife des Bandes 24 anliegende
Druckabfall über die Länge der Öffnungen konstant. Zur
Erläuterung zeigt die Kurve B in Fig. 6 die Breite (11 mm)
einer typischen Öffnung 16A.
Fig. 8 zeigt eine Maschine mit Spannvorrichtungen 2A, 2B für
ein Band 24A, das an Druckzylindern 46, 48 vorbeigefördert
wird. Die Maschine entspricht der in der europäischen
Patentanmeldung 4 41 596 A gezeigten, bei der das Band aus
einem Trägerstreifen für dünnes Filmsicherheitsmaterial
besteht, das auf Blätter wie Banknoten (nicht gezeigt) zu
übertragen ist, die dem unteren Zylinder 48 zugeführt
werden. Das Band 24A wird durch Kapstanrollen 58, 60 inter
mittierend an den Druckzylindern 46, 48 vorbeibewegt, wobei
der Antrieb unmittelbar nach einem Druckvorgang umgekehrt
wird, so daß das Band 24A durch die von der Vorrichtung 2A
erzeugte Spannung zurückgezogen wird.
Bei der Anordnung in Fig. 8 ist es möglich, die Kapstanrol
len 58, 60 in stromaufwärtigen Positionen anzuordnen, die in
gestrichelten Linien bei 58A, 60A in Fig. 8 angedeutet sind,
so daß die Kapstanrollen eine positive Bewegung des Bandes
24A in der Rückwärtsrichtung erzeugen, wobei die Spannvor
richtung 2B sicherstellt, daß das Band während seiner Be
wegung in der Vorwärtsrichtung gespannt bleibt.
Jede der Spannvorrichtungen 2A, 2B kann wie die Spannvor
richtung 2 der Fig. 1 bis 5 (mit Öffnungen 16 oder 16A)
ausgebildet sein. Jede der Spannvorrichtungen 2A, 2B kann
durch eine identische Spannvorrichtung in umgekehrter Lage
ersetzt werden, wie dies bei 2C in Fig. 8 angedeutet ist.
Ein Umdrehen der Vorrichtung 2 hat den Vorteil, daß in der
Maschine der Fig. 8 eine Berührung zwischen der Unterseite
des Bandes, die das dünne Filmsicherheitsmaterial trägt, und
den Seiten der Vorrichtung vermieden wird.
Bei der in Fig. 8 gezeigten Anordnung oder bei jeder der in
der europäischen Patentanmeldung 4 41 598 A gezeigten Anord
nungen kann ein Spurhalten des Bandes, d. h. ein Einhalten
ihrer seitlichen Position, wichtig sein. Von der Anmelderin
wurde festgestellt, daß durch Beleuchten des Bandes von der
Unterseite, vorzugsweise unter einem spitzen Winkel, die
Ränder des Bandes (selbst dann, wenn das Band im wesent
lichen transparent ist) so stark beleuchtet werden, daß sie
von einer Videokamera oder dergleichen erfaßt werden können.
Die Videokamera kann dann einen Teil eines Regelkreises zum
Verstellen der seitlichen Position des Bandes bilden.
Claims (21)
1. Vorrichtung zum Spannen eines Bandes,
gekennzeichnet durch eine Führung (8) für eine Schleife (26)
des Bandes, eine Einrichtung (18) zum Erzeugen eines
Druckabfalls über der Schleife, um auf die Bahn eine
Spannung auszuüben, und Mittel (16; 18) zum Ändern des
Druckabfalles und somit zur Steuerung der Spannung in dem
Band.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch Mittel (16) zum Ändern des Druckabfalls in
Abhängigkeit von der Position der Schleife (26).
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel zum Ändern des Druckabfalls
aus einer Luft-Strömungseinrichtung (16) veränderlichen
Strömungsdurchsatzes bestehen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die einen Druckabfall erzeugende
Einrichtung (18) so ausgebildet ist, daß sich der von ihr
erzeugte Druckabfall in Abhängigkeit von dem
Strömungsdurchsatz durch die Strömungseinrichtung (16)
ändert.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungseinrichtung (16) so
ausgebildet ist, daß die Schleife (26) die Strömungseinrich
tung in einer Position der Schleife relativ zur Führung (8)
teilweise oder ganz sperrt und in einer anderen Stellung der
Schleife einen größeren Teil der Strömungseinrichtung frei
gibt.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Kammer (4), in der die
Schleife (26) so verläuft, daß die Kammer in Abschnitte auf
gegenüberliegenden Seiten der Schleife unterteilt wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die einen Druckabfall erzeugende Einrichtung
(18) so ausgebildet ist, daß in den besagten Abschnitten der
Kammer (4) unterschiedliche Drücke aufrechterhalten werden.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kammer (4) beabstandete Seitenwände
(14) aufweist, die im Betrieb an den Rändern des eine
Schleife (26) in der Kammer bildenden Bandes angrenzen,
wobei in den Seitenwänden eine oder mehrere Öffnungen (16;
16A) so angeordnet sind, daß sie den Luftstrom von dem Kam
merabschnitt auf einer Seite der Bahn zu dem Kammerabschnitt
auf der anderen Seite der Bahn beeinflussen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Öffnung bzw. die Öffnungen (16) so ausge
bildet sind, daß ein größerer Bereich der Öffnung bzw. der
Öffnungen freigesetzt wird, wenn die Länge der in der Kammer
(4) verlaufenden Schleife (26) größer wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die den Druckabfall erzeugende Einrich
tung (18) so ausgebildet ist, daß ein reduzierter Druck an
oder neben einem Ende oder einer Seite (10) der Kammer (4)
erzeugt wird, während die Schleife (26) von dem anderen Ende
bzw. der anderen Seite (12) aus in die Kammer verläuft.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kammer (4) Mittel (22) aufweist, die eine
gedrosselte Luftströmung in die Kammer an dem besagten
anderen Ende erlauben.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11,
gekennzeichnet durch eine in einer Seitenwand (14) gebildete
Öffnung (16), die von profilierten Rändern begrenzt wird,
derart, daß ein größerer Bereich der Öffnung freigesetzt und
somit ein größerer Luftstrom zwischen gegenüberliegenden
Seiten der Schleife ermöglicht werden, wenn sich die Schlei
fe (26) weiter in die Kammer (4) hinein erstreckt.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der besagten
Öffnungen (16; 16A) über zumindest einen Teil ihrer Länge
parallele Ränder besitzt, so daß der Luftstrom zwischen den
gegenüberliegenden Seiten der Schleife (26) im wesentlichen
konstant bleiben kann, solange die Schleife in einer solchen
Position bleibt, in der sie diesen Teil der Öffnungen
schneidet.
14. Vorrichtung zum Spannen eines Bandes, gekenn
zeichnet durch eine Einrichtung (18) zum Erzeugen eines
Druckabfalles über einer Schleife (26) des Bandes durch
Erzeugen eines Luftstromes entlang eines Strömungsweges,
eine Drosseleinrichtung (14) zum Drosseln des Luftstromes um
die Seiten der Schleife herum, die eine oder mehrere
Öffnungen (16) aufweist, deren Gesamtbereich mit der Gesamt
länge der Schleife größer wird, wobei die Öffnungen in dem
Strömungsweg angeordnet sind und die Anordnung so getroffen
ist, daß der Druckabfall bei größer werdender Länge der
Schleife kleiner und bei kleiner werdender Länge der
Schleife größer wird, so daß die auf das Band ausgeübte
Spannung entsprechend kleiner bzw. größer wird.
15. Vorrichtung zum Spannen eines Bandes, gekenn
zeichnet durch eine Kammer (4), die ein Reservoir für eine
Schleife (26) des Bandes bildet, eine Einrichtung (18) zum
Erzeugen einer Druckdifferenz auf gegenüberliegenden Seiten
der Schleife in der Kammer, wobei die die Druckdifferenz er
zeugende Einrichtung einen Luft-Strömungsweg aufweist, der
sich von einer Seite der Schleife zur anderen Seite der
Schleife erstreckt und zumindest teilweise von einer seitli
chen Öffnung (16; 16A) gebildet wird, die in der Lage ist,
mit der Kammer auf beiden Seiten der Schleife in Verbindung
zu treten.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Öffnung (16) eine Breite hat, die sich so
ändert, daß sich der Luftstrom auf dem Strömungsweg in Ab
hängigkeit von der Position der Schleife (26) in der Kammer
(4) und die Druckdifferenz entsprechend ändert.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Öffnung so profiliert ist, daß sich ihre
Breite in zumindest einem Arbeitsbereich der Positionen der
Schleife (26) kontinuierlich ändert.
18. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Öffnung (16A) eine im wesentlichen kon
stante Breite in einem Arbeitsbereich von Positionen der
Schleife (26) hat, so daß der Luftstrom in dem Strömungsweg
im wesentlichen konstant bleibt, solange die Position der
Schleife in dem Arbeitsbereich liegt.
19. Vorrichtung zum Spannen eines Bandes, gekenn
zeichnet durch eine Kammer (4), in der eine Schleife (26)
des Bandes im Betrieb verläuft, eine Einrichtung (18) zum
Erzeugen einer Druckdifferenz über der Schleife in der
Kammer, und ein Luft-Strömungsweg (14, 16; 14, 16A), der für
mindestens einen Arbeitsbereich der Positionen der Schleife
in der Kammer die Kammer auf einer Seite der Schleife mit
der Kammer auf der anderen Seite der Schleife verbindet,
wobei der Strömungsweg einen gedrosselten Luftstrom so er
möglicht, daß eine Druckdifferenz in der Kammer auf gegen
überliegenden Seiten der Schleife aufrechterhalten wird, um
auf das Band eine vorgegebene Spannung auszuüben.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Strömungsweg (14, 16) so ausgebildet ist,
daß er einen größeren oder kleineren Luftstrom ermöglicht,
wenn die Länge der Schleife (26) in der Kammer größer bzw.
kleiner wird, so daß die an der Schleife anliegende Druck
differenz und somit die auf das Band ausgeübte Spannung
entsprechend kleiner bzw. größer wird.
21. Vorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kammer (4) eine Breite hat, die nur
geringfügig größer als die Breite der Bahn ist, so daß die
Schleife (26) den Luftstrom von einer Seite der Schleife zur
anderen außer über den besagten Strömungsweg (14, 16; 14,
16A) praktisch unterbindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB909024631A GB9024631D0 (en) | 1990-11-13 | 1990-11-13 | Web tensioning device |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4137369A1 true DE4137369A1 (de) | 1992-05-14 |
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|---|---|---|---|
| DE19914137369 Withdrawn DE4137369A1 (de) | 1990-11-13 | 1991-11-13 | Bandspannvorrichtung |
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|---|---|
| CA (1) | CA2055251A1 (de) |
| DE (1) | DE4137369A1 (de) |
| GB (1) | GB9024631D0 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19520637A1 (de) * | 1995-06-06 | 1996-12-12 | Brueckner Trockentechnik Gmbh | Verfahren und Spannmaschine zur Wärmebehandlung einer textilen Warenbahn |
| DE10032675A1 (de) * | 2000-07-05 | 2002-01-24 | Aradex Ag | Bahnverarbeitende Maschine |
| DE102013215547A1 (de) * | 2013-08-07 | 2015-02-12 | Krones Aktiengesellschaft | Vorschub- und Speichervorrichtung für ein endlos gefördertes Bandmaterial und Verfahren zu dessen Förderung |
-
1990
- 1990-11-13 GB GB909024631A patent/GB9024631D0/en active Pending
-
1991
- 1991-11-12 CA CA 2055251 patent/CA2055251A1/en not_active Abandoned
- 1991-11-13 DE DE19914137369 patent/DE4137369A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19520637A1 (de) * | 1995-06-06 | 1996-12-12 | Brueckner Trockentechnik Gmbh | Verfahren und Spannmaschine zur Wärmebehandlung einer textilen Warenbahn |
| DE10032675A1 (de) * | 2000-07-05 | 2002-01-24 | Aradex Ag | Bahnverarbeitende Maschine |
| DE10032675B4 (de) * | 2000-07-05 | 2006-06-14 | Aradex Ag | Bahnverarbeitende Maschine |
| DE102013215547A1 (de) * | 2013-08-07 | 2015-02-12 | Krones Aktiengesellschaft | Vorschub- und Speichervorrichtung für ein endlos gefördertes Bandmaterial und Verfahren zu dessen Förderung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB9024631D0 (en) | 1991-01-02 |
| CA2055251A1 (en) | 1992-05-14 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |