DE4131368A1 - Fahrbares transport- und verkaufsregal - Google Patents
Fahrbares transport- und verkaufsregalInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein fahrbares Transport- und
Verkaufsregal zur Aufnahme der verschiedensten Waren,
welches zwei aufrechte Seitenrahmen und einen dazwischen
angeordneten Boden sowie Laufrollen aufweist.
Bei derartigen bekannten fahrbaren Regalen, die in
Warenhäusern, Verbrauchermärkten und sogenannten SB-Läden
zum Einsatz kommen, ist zwischen den Seitenrahmen immer nur
ein Boden angeordnet und dieser Boden ist dabei in sich
steif ausgebildet. Die Waren werden dann
übereinandergestapelt auf diesem Boden untergebracht und die
Entnahme der Waren ist dabei etwas umständlich.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Regale liegt darin, daß
diese auch beim Nichtgebrauch, d. h. beim Transport und beim
Abstellen aufgrund ihrer Bauweise einen großen Platzbedarf
beanspruchen, der vielfach nicht vorhanden ist, bzw. den
anderen Raum stark beeinträchtigt und die Transport- und
Lagerkosten unnötig erhöht.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein einfach und kostengünstig
sowie stabil aufgebautes fahrbares Transport- und
Verkaufsregal zu schaffen, das in seiner Gebrauchsstellung
eine große und geordnete Aufnahmekapazität bei gut
zugänglicher Entnahme der Waren hat und für den Transport
und für die Lagerung auf einen geringen Platzbedarf
verkleinert werden kann, wobei die Handhabung für die
Umwandlung des Regales in seine beiden Stellungen äußerst
einfach sein soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst; die sich an den
Patentanspruch 1 anschließenden Unteransprüche beinhalten
vorteilhafte und förderliche Weiterbildungen der
Aufgabenlösung.
Das erfindungsgemäße fahrbare Transport- und Verkaufsregal
ist einfach und kostengünstig aufgebaut und zeigt eine sehr
stabile Ausführung.
Dieses Regal ist für den Transport und für die Lagerung,
d. h. also beim Nichtgebrauch zusammenfaltbar ausgebildet, so
daß das Regal auf einen äußerst geringen Platzbedarf
verkleinert werden kann.
Dieses Regal hat mehrere übereinander angeordnete Fachböden,
die von Drahtgittern gebildet und zwischen den Seitenrahmen
gehalten sind. Jedem Fachboden sind weiterhin zwei aufrechte
Seitengitter und zwei Fachstreben zugeordnet, so daß jeder
Fachboden mit den Seitengittern und Fachstreben einen
kastenartigen Aufnahmeraum ergibt. Durch die Anordnung
mehrerer Fachböden übereinander hat dieses Regal eine hohe
und geordnete Aufnahmekapazität für die Waren und die Waren
sind desweiteren äußerst bequem aus jedem Fach zu entnehmen.
Für die Verkleinerung des Regales in die
Nichtgebrauchsstellung sind die Fachböden und Fachstreben
einknickbar und gelenkig an den Seitenrahmen gehalten, so
daß die Fachböden und Streben nach oben hin eingefaltet
werden können und dabei die beiden Seitenrahmen dicht anein
andergebracht werden, wobei dann die Fachböden und
Fachstreben zwischen den aufrechten Holmen der Seitenrahmen
liegen, so daß das Regal praktisch in der
Nichtgebrauchsstellung lediglich die Stärke der beiden
Seitenrahmen einnimmt und gegenüber der Gebrauchsstellung
auf ein Minimum an Platzbedarf verkleinerbar ist.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, das Regal nur mit einem
unteren einknickbaren Fachboden und zugeordneten Fachstreben
und mit mehreren darüber angeordneten, in sich steifen,
jedoch schwenkbar mit einem Seitenrahmen und lösbar mit dem
anderen Seitenrahmen verbundenen Fachböden und Fachstreben
auszustatten, so daß dann auch ein Zusammenfalten des
Regales auf einen äußerst kleinen Platz möglich ist.
Die Lagerung der Fachböden und Fachstreben ist derart an den
Innenseiten der Rahmenholme vorgenommen worden, daß die
Fachböden und Fachstreben praktisch ineinander faltbar sind
und dadurch der geringe Platzbedarf und die kompakte
Zusammenlegbarkeit erreicht worden ist.
Dieses Regal hat einen vielseitigen Einsatzzweck und ist
aufgrund seiner metallischen Ausführung äußerst stabil
aufgebaut. Das Umwandeln des Regales aus der
Gebrauchsstellung in die zusammengefaltete Stellung, wie
auch umgekehrt, ist mit wenigen Handgriffen schnell
durchführbar und das in die Gebrauchsstellung
auseinandergezogene Regal wird dann mit seinen Regalteilen
sicher arretiert, wobei diese Arretiermittel sowohl in den
Fachböden als auch Fachstreben liegen und desweiteren durch
eine zusätzliche Diagonalstrebe die Arretierung noch erhöht
werden kann.
Anhand der Zeichnungen wird nachfolgend ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung in Variation näher
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines fahrbaren und
zusammenfaltbaren, aus zwei Seitenrahmen, mehreren
Böden, Seitengittern, Fachstreben und einer
Diagonalstrebe bestehenden Regales in der
Gebrauchsstellung,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Regales nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Regal nach Fig. 1,
Fig. 4 eine Vorderansicht des Regales in der teilweise
zusammengefalteten Stellung,
Fig. 5 eine Vorderansicht des zusammengefalteten Regales,
Fig. 6 eine Seitenansicht des Regalausschnittes "A" gemäß
Fig. 2 der Schwenklagerung von Fachstrebe und Boden
an einem Seitenrahmenholm,
Fig. 7 eine Draufsicht im teilweisen Schnitt des Regal
ausschnittes "B" gemäß Fig. 3 der Fachstreben- und
Diagonalstreben-Schwenklagerung am
Seitenrahmenholm,
Fig. 8 eine Vorderansicht der lösbaren Diagonalstrebenver
bindung am Seitenrahmenholm gemäß Ausschnitt "C" in
Fig. 1,
Fig. 9 eine Draufsicht gemäß Ausschnitt "D" in Fig. 3
der faltbaren Gelenkverbindung im Knickbereich
der Fachstrebe und Boden-Längsstrebe,
Fig. 10 eine Vorderansicht der Gelenkverbindung der Boden-
Längsstrebe in der gestreckten, arretierten
Bodenstellung,
Fig. 11 eine Vorderansicht der Gelenkverbindung nach Fig.
10 in der eingeknickten Strebenstellung,
Fig. 12 eine Vorderansicht des Regales mit unterem
Faltboden und darüber angeordneten in sich starren,
schwenkbar an einem Seitenrahmen und lösbar am
anderen Seitenrahmen gehaltenen Faltböden, in teil
weise zusammengefalteter Stellung,
Fig. 13 eine schematische Vorderansicht einer weiteren
Regalvariante in der Regal-Gebrauchsstellung,
Fig. 14 eine schematische Vorderansicht des teilweise
zusammengefalteten Regales nach Fig. 13.
Das fahrbare Transport- und Verkaufsregal für die Aufnahme
der verschiedensten Waren besitzt zwei aufrechte
Seitenrahmen (1) mit Laufrollen (2), einem unteren Boden (3)
und mehreren darüber angeordneten Fachböden (4/5). Dieses
Regal ist erfindungsgemäß zusammenfaltbar ausgebildet und
dabei ist der unterste Boden (3) in sich faltbar an den
Seitenrahmen (1) gelenkig gehalten und die oberhalb dieses
Bodens (3) liegenden Fachböden (4/5) sind in sich faltbar
und/oder mit einem Bodenende lösbar an den Seitenrahmen (1)
gelenkig gelagert.
Die beiden Seitenrahmen (1) sind U-förmig mit der U-Öffnung
nach unten zeigend ausgebildet. Die Böden (3, 4/3,5) sind von
Drahtgittern gebildet und in gleich und/oder unterschiedlich
großem Abstand übereinander angeordnet. Jedem Boden
(3, 4/3,5) sind zwei an den Seitenrahmen (1) festgelegte
Seitengitter (6) zugeordnet, die sich vom Boden (3,4/3,5) in
Höhenrichtung des Regales abheben und an den senkrechten
Holmen (7) der Seitenrahmen (1) außen befestigt sind.
Weiterhin ist jedem Boden (3,4/3,5) mindestens eine
innerhalb der Seitengitterhöhe liegende, mit dem Boden (3, 4)
in sich faltbar und/oder mit einem Längenende an den
Seitenrahmen (1) lösbar gelenkig gehaltene Fachstrebe (8/9)
zugeordnet.
Jeder waagerechte Boden (3, 4, 5) bildet mit seinen beiden
senkrechten Seitengittern (6) und zwei parallel zum Boden
(3, 4, 5) sowie quer zu den Seitengittern (6) verlaufenden
Fachstreben (8, 9) einen kastenartigen Aufnahmeraum (10) für
die Waren.
Jeder Boden (3, 4, 5) ist als Gitterboden aus mindenstens zwei
Längsstreben (11/12) und mehreren dazwischen
querverlaufenden Querdrähten (13) gebildet. In bevorzugter
Weise hat jeder Boden (3, 4, 5) zwei äußere und eine mittlere,
also drei Längsstreben (11, 12) und die Querdrähte (13) sind
auf diesen Längsstreben (11, 12) durch Schweißen befestigt.
Die in sich faltbaren Böden (3, 4) bilden Knickböden aus zwei
Gitterbodenteilen, die mit einem, ihrem äußeren Ende in je
einer waagerechten Schwenkachse (14) zwischen den
Seitenrahmen (1) gelenkig gelagert und mit ihrem
zusammenstoßenden Ende in einer waagerechten Schwenkachse
(15) gelenkig miteinander verbunden sind. Hierbei sind die
Längsstreben (11) als Knickstreben aus jeweils zwei
Strebenteilen (11a) gebildet, welche in den Schwenkachsen
(14, 15) lagern und miteinander verbunden sind.
Jede in sich ebenfalls einknickbare Fachstrebe (8) ist mit
einem Längenende ihrer beiden Strebenteile (8a) in einer
waagerechten Schwenkachse (16) zwischen den Seitenrahmen (1)
gelenkig und mit dem zusammenstoßenden anderen Ende ihrer
beiden Strebenteile (8a) in einer waagerechten Schwenkachse
(17) gelenkig verbunden.
Die Längsstreben (11) der Böden (3, 4) und die Fachstreben
(8) sind im gelenkigen Verbindungsstoß (15, 17) mit an- und
ausgeformten Nasen (18) und Aussparungen (19) in der
waagerechten (in sich ebenen) Lage fixierbar (Fig. 9 bis
11).
Die faltbaren Böden (3, 4) und Fachstreben (8) sind in den
Gelenkachsen (14, 16) an den Seitenrahmen (1) mit
Abstandshaltern (20, 21) in Hülsen- und Scheibenform
zueinander und zu den Seitenrahmen (1) angeordnet, die ein
Einfalten zwischen die aufrechten Holme (7) der Seitenrahmen
(1) zulassen.
Jede Fachstrebe (8) ist dabei mit einem Strebenteil (8a)
direkt (Fig. 6) und mit dem anderen Strebenteil (8a) unter
Zwischenschaltung einer Abstandshalterscheibe (20) - Fig. 7 -
an der Innenseite der senkrechten Holme (7) beider
Seitenrahmen (1) um ihre Schwenkachsen (16) und jeder Boden
(3, 4) mit seinen beiden äußeren Längsstreben (11) mit um
seine Schwenkachsen (14) angeordneten Abstandshalterhülsen
(21) im größeren Abstand als die Fachstreben (8) zu den
Innenseiten der aufrechten Holme (7) zwischen beiden
Seitenrahmen (1) angeordnet (Fig. 6).
An einer Regalseite ist eine das Regal in der
Gebrauchsstellung arretierende Diagonalstrebe (22)
angeordnet, die mit ihrem unteren Ende in einer waagerechten
Schwenkachse (14) an einem Seitenrahmen (1) und mit ihrem
oberen Ende durch Haken- Zapfenverbindung (23, 14) lösbar
oder Nut-Zapfenverbindung (24, 25) beweglich mit dem anderen
Seitenrahmen (1) verbunden ist (Fig. 1, 4, 6, 8).
Wie Fig. 8 zeigt, ist das obere Ende der Diagonalstrebe (22)
als Haken (23) ausgebildet, mit dem sie über die
Schwenkachse (14) als Zapfenverbindung greift.
Es besteht auch die Möglichkeit, die Diagonalstrebe (22) mit
einer Längsnut (24) auszustatten, die über einen Zapfen (25)
des Rahmenholmes (7) beim Zusammenfalten des Regales
verschiebbar ist und in der Gebrauchsstellung des Regales
mit einem obenendigen, abgewinkelten Nutende (24a) mit dem
Zapfen (25) verhakt arretierbar ist, wie in Fig. 8 in
strich-punktierten Linien dargestellt.
Die Diagonalstrebe (22) ist praktisch an der Regal-Rückseite
angebracht, so daß die Frontseite zum Zugang (Einbringen und
Entnehmen) der Waren frei ist.
An den unteren Enden der Seitenrahmenholme (7) sind lenkbare
Laufrollen (2) angeordnet, von denen mindestens zwei
Lenkrollen (2) feststellbar sind.
Die Seitenrahmenholme (7) sind von U-förmig gebogenen
Metallrohren mit vorzugsweise ovalen oder rechteckigem,
eckseitig abgerundetem Querschnitt gebildet und die
Gitterböden (3, 4, 5), Seitengitter (6) und Fachstreben (8, 9)
sowie die Diagonalstrebe (22) bestehen aus Metall.
Jedes Seitengitter (6) ist von Drähten gebildet und zwar
zwei parallel übereinander verlaufenden Längsdrähten (6a)
und einer Vielzahl daran befestigter, senkrechter Höhenstäbe
(6b). Die Seitengitter (6) sind mit ihren Längsdrähten an
den Außenseiten der Rahmenholme (7) angeschweißt.
In Fig. 1 ist das Regal in seiner aufgefalteten
Gebrauchsstellung gezeigt, wobei die Böden (3, 4) in sich
eben sind und in waagerechter Ebene liegen und die
Fachstreben (8) ihre gestreckte Lage einnehmen. Die
Diagonalstrebe (22) läuft schräg von unten nach oben und ist
obenendig in eine Achse (14) eingehakt, so daß das Regal in
seiner aufgefalteten Form ausgesteift ist.
Zum Zusammenfalten des Regales wird zuerst die
Diagonalstrebe (22) mit ihrem oberen Ende ausgehakt und dann
werden die Böden (3, 4) in ihrer mittleren Schwenkachse
(15, 17) nach oben hin eingeknickt, wodurch die Nasen (18)
aus den Ausnehmungen (19) der Strebenteile (11a, 8a)
anstreben. Nun können die beiden Seitenrahmen (1)
aufeinander zu bewegt werden (Fig. 4) und dabei knicken die
Böden (3, 4) und Fachstreben (8) weiter ein und das Regal
wird soweit zusammengefaltet, bis die Seitenrahmen
aneinanderliegen; hierbei sind die Böden (3, 4) und
Fachstreben (8) zwischen die Rahmenholme (7) eingefaltet,
wie in Fig. 5 gezeigt.
In der zusammengefalteten Stellung hält sich die
Diagonalstrebe (22) durch die Längsnut (24) an einen
Rahmenholm (7) oder aber sie kann mittels eines weiteren
Hakens (ausgesparten Nut (23a) gemäß Fig. 4) an einen
zusätzlichen Zapfen eines Rahmenholmes (7) eingehakt werden.
Das Auffalten des Regales erfolgt sinngemäß in umgekehrter
Weise.
Gemäß der Regalvariante nach Fig. 12 ist der untere Boden
(3) mit den beiden zugeordneten Faltstreben (8) in sich
faltbar und die darüber angeordneten Fachböden (5) mit ihren
zugeordneten Fachstreben (9) sind in sich steif ausgebildet
und mit einem Längenende in einer waagerechten Schwenkachse
(14, 16) an einem Seitenrahmen (1) schwenkbar und mit dem
anderen Längenende durch Haken-Zapfenverbindung (26, 27) an
dem anderen Seitenrahmen (1) ein- und aushängbar gelagert.
Die Zapfen (27) sind dabei wie die Schwenkachsen (14, 16) der
Böden (3, 4) und Fachstreben (8) an dem anderen Seitenrahmen
(1) angeordnet und die Längsstreben (12) der in sich steifen
Böden (5) und Fachstreben (9) werden mit ihren Haken (26)
über diese Zapfen (27) in der Regal-Gebrauchsstellung
eingehakt. Auch hierbei kann eine Diagonalstrebe (22)
zusätzlich angeordnet sein, ist aber nicht zwingend, da die
in sich steifen Böden (5) und Streben (9) dem Regal eine
ausreichende Aussteifung geben.
Zum Zusammenfalten des Regales werden die Böden (5) und
Fachstreben (9) mit ihren Haken (26) aus den Zapfen (27)
ausgehängt, der untere Faltboden (3) und die unteren
Fachstreben (8) nach oben eingeknickt und dann die beiden
Seitenrahmen (1) aufeinander zu bewegt, so daß der untere
Boden (3) mit seinen Fachstreben (8) nach oben einknickt und
die anderen Böden (5) mit ihren Fachstreben (9) nach oben
hochgeschwenkt werden; in zusammengefaltetem Zustand liegen
die beiden Seitenrahmen (1) ebenfalls aneinander und die
Böden (3,5) und die Fachstreben (8, 9) zwischen den
Rahmenholmen (7).
Gemäß der weiteren Regalvariante nach Fig. 13 und 14 sind
alle Fachböden 5 und Fachstreben 9 in sich steif ausgebildet
und mit beiden Längenenden in Schwenkachsen (14, 16) an
beiden Seitenrahmen (1) gelenkig gelagert.
In der Gebrauchsstellung werden die beiden Seitenrahmen (1)
mit den waagerechten Fachstreben (9) und Fachböden (8) durch
die Diagonalstrebe (22) ausgesteift (Fig. 13).
Zum Zusammenfalten des Regales wird die Diagonalstrebe (22)
mit einem Ende von einem Seitenrahmen (1) gelöst und dann
können die beiden Seitenrahmen (1) aufeinander zu bewegt
werden, wobei die Fachböden (8) und Fachstreben (9) sich
parallelogrammartig nach oben verschwenken und gleichzeitig
sich ein Seitenrahmen (1) nach oben hin verschiebt, wie in
Fig. 14 gezeigt.
Auch hierbei besteht die Möglichkeit, nur den unteren
Fachboden (5) und dessen zugeordnete Fachstrebe (9) mit
beiden Enden an den beiden Seitenrahmen (1) gelenkig (14, 16)
zu lagern und alle anderen Fachböden (5) und Fachstreben (9)
mit einem Längenende in den Achsen (14, 16) an einem
Seitenrahmen (1) anzulenken und mit ihren anderen
Längenenden durch Zapfen (27) und Haken (26) ein- und
aushängbar zu lagern, wie in Fig. 14 im oberen Fachboden (5)
und oberer Fachstrebe (9) gezeigt.
Zum Zusammenfalten hält dann der untere Fachboden (5) mit
seinen Fachstreben (9) die Verbindung zwischen beiden
Seitenrahmen (1) aufrecht und alle anderen Fachböden (5) und
Fachstreben (9) werden ausgehakt, so daß unter
Längsverschiebung der beiden Seitenrahmen (1) gegeneinander
und aufeinander zu entsprechend Fig. 14 die flache
Zusammenlegbarkeit des Regales ermöglicht wird. Die
Regalvarianten nach Fig. 12 bis 14 stellen zusammenfaltbare
Parallelogramme dar.
Claims (16)
1. Fahrbares Transport- und Verkaufsregal, mit zwei
aufrechten Seitenrahmen und einem dazwischen angeordneten
Boden sowie Laufrollen, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe
zusammenfaltbar ausgebildet ist und dabei der Boden (3) in
sich faltbar an den Seitenrahmen (1) gelenkig gehalten und
oberhalb des Bodens (3) mehrere Fachböden (4/5) in sich
faltbar und/oder mit einem Bodenende lösbar an den
Seitenrahmen (1) gelenkig gelagert sind.
2. Regal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
dasselbe zwei U-förmige, mit der U-Öffnung nach unten
zeigende Seitenrahmen (1), mehrere von Drahtgittern
gebildete, in gleich und/oder unterschiedlich großem Abstand
übereinander angeordnete Böden (3, 4, 5) und jeweils jedem
Boden (3, 4, 5) zugeordnete, an den Seitenrahmen (1)
festgelegte Seitengitter (6) aufweist.
3. Regal nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
jedem Boden (3, 4, 5) zwei sich vom Boden (3, 4, 5) in
Höhenrichtung des Regales abhebende, an den senkrechten
Holmen (7) der Seitenrahmen (1) außen befestigte
Seitengitter (6) und mindestens eine innerhalb der
Seitengitterhöhe liegende, mit dem Boden (3, 4, 5) in sich
faltbar und/oder mit einem Längenende an den Seitenrahmen
(1) lösbar gelenkig gehaltene Fachstrebe (8, 9) zugeordnet
sind.
4. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder waagerechte Boden (3, 4, 5) mit
seinen beiden senkrechten Seitengittern (6) und zwei
parallel zum Boden (3, 4, 5) und quer zu den Seitengittern (6)
verlaufenden Fachstreben (8, 9) einen kastenartigen
Aufnahmeraum (10) für Waren bildet.
5. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Boden (3, 4, 5) als Gitterboden
mindestens zwei Längsstreben (11, 12) und mehreren dazwischen
querverlaufenden Querdrähten (13) gebildet ist.
6. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder in sich faltbare (einknickbare)
Boden (3, 4) zwei Gitterbodenteile aufweist, die jeweils mit
einem Ende ihren einknickbaren Längsstreben (11) in einer
waagerechten Schwenkachse (14) zwischen den Seitenrahmen (1)
gelagert und mit ihrem zusammenstoßenden anderen Ende ihren
Längsstreben (11) in einer waagerechten Schwenkachse (15)
gelenkig verbunden sind.
7. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß jede in sich einknickbare Fachstrebe (8)
mit einem Längenende ihrer beiden Strebenteile (8a) in einer
waagerechten Schwenkachse (16) zwischen den Seitenrahmen (1)
gelenkig und mit dem zusammenstoßenden anderen Ende ihrer
beiden Strebenteile (8a) in einer waagerechten Schwenkachse
(17) gelenkig verbunden ist.
8. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Längsstreben (11) der Böden (3, 4)
und die Fachstreben (8) im gelenkigen Verbindungsstoß
(15, 17) mit an- und ausgeformten Nasen (18) und Aussparungen
(19) in der waagerechten (in sich ebenen) Lage fixierbar
sind.
9. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die einknickbaren Böden (3, 4) und
einknickbaren Fachstreben (8) in den Gelenkachsen (14, 16)
an den Seitenrahmen (1) mit Abstandshaltern (20, 21) in
Hülsen- und Scheibenform zueinander und zu den Seitenrahmen
(1) angeordnet sind, die ein Einfalten zwischen die
aufrechten Holme (7) der Seitenrahmen (1) zulassen.
10. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Fachstrebe (8) mit einem
Strebenteil (8a) direkt und mit dem anderen Strebenteil (8a)
unter Zwischenschaltung einer Abstandshalterscheibe (20) an
der Innenseite der senkrechten Rahmenholme (7) beider
Seitenrahmen (1) um ihre Schwenkachsen (16) und jeder Boden
(3, 4) mit seinen beiden äußeren Längsstreben (11) mit um
seine Schwenkachsen (14) angeordneten Abstandshalterhülsen
(21) im größeren Abstand als die Fachstreben (8) zu den
Innenseiten der aufrechten Holme (7) zwischen beiden
Seitenrahmen (1) angeordnet ist.
11. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der untere Boden (3) mit den beiden
zugeordneten Fachstreben (8) in sich faltbar und die darüber
angeordneten Fachböden (5) mit ihren Fachstreben (9) in sich
starr ausgebildet sind und mit einem Längenende in einer
waagerechten Schwenkachse (14) an einem Seitenrahmen (1)
schwenkbar und mit dem anderen Längenende durch Haken-
Zapfenverbindung (26, 27) an dem anderen Seitenrahmen (1)
ein- und aushängbar gelagert sind (Fig. 12).
12. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß alle Fachböden (5) und Fachstreben (9)
in sich steif ausgebildet und mit beiden Längenenden in den
waagerechten Schwenkachsen (14, 16) an beiden Seitenrahmen
(1) schwenkbar gelagert sind und das Regal ein
zusammenfaltbares Parallelogramm bildet (Fig. 13 und 14).
13. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß alle Fachböden (5) und Fachstreben (9)
in sich steif ausgebildet sind, der untere Boden (3) mit den
beiden zugeordneten Fachstreben (8) mit beiden Längenenden
in den Schwenkachsen (14, 16) mit beiden Seitenrahmen (1)
gelenkig verbunden ist und die darüber angeordneten
Fachböden (5) mit ihren Fachstreben (9) mit einem Längenende
in den waagerechten Schwenkachsen (14, 16) an einem
Seitenrahmen (1) schwenkbar und mit dem anderen Längenende
durch Haken-Zapfenverbindung (26, 27) an dem anderen
Seitenrahmen (1) ein- und aushängbar gelagert sind (Fig.
14).
14. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß an einer Regalseite eine das Regal in
der Gebrauchsstellung arretierende Diagonalstrebe (22)
angeordnet ist, die mit ihrem unteren Ende in einer
waagerechten Schwenkachse (14) an einem Seitenrahmen (1) und
mit ihrem oberen Ende durch Haken-Zapfenverbindung (23, 14)
lösbar oder durch Nut-Zapfenverbindung (24, 25) beweglich mit
dem anderen Seitenrahmen (1) verbunden ist.
15. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß an den unteren Enden der
Seitenrahmenholme (7) lenkbare Laufrollen (2) angeordnet
sind, von den mindestens zwei Lenkrollen (2) feststellbar
sind.
16. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Seitenrahmenholme (7) von
Metallrohren mit ovalem oder rechteckigem, eckseitig
abgerundeten Querschnitt gebildet sind und die Gitterböden
(3, 4, 5) Seitengitter (6) und Fachstreben (8, 9) sowie die
Diagonalstrebe (22) aus Metall bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914131368 DE4131368A1 (de) | 1991-09-20 | 1991-09-20 | Fahrbares transport- und verkaufsregal |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914131368 DE4131368A1 (de) | 1991-09-20 | 1991-09-20 | Fahrbares transport- und verkaufsregal |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4131368A1 true DE4131368A1 (de) | 1993-03-25 |
Family
ID=6441104
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914131368 Withdrawn DE4131368A1 (de) | 1991-09-20 | 1991-09-20 | Fahrbares transport- und verkaufsregal |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4131368A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1991
- 1991-09-20 DE DE19914131368 patent/DE4131368A1/de not_active Withdrawn
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |