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DE4122133A1 - Anordnung zur beeinflussung von elektrolytischen und/oder polaren fluessigkeiten - Google Patents

Anordnung zur beeinflussung von elektrolytischen und/oder polaren fluessigkeiten

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Publication number
DE4122133A1
DE4122133A1 DE19914122133 DE4122133A DE4122133A1 DE 4122133 A1 DE4122133 A1 DE 4122133A1 DE 19914122133 DE19914122133 DE 19914122133 DE 4122133 A DE4122133 A DE 4122133A DE 4122133 A1 DE4122133 A1 DE 4122133A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
permanent magnets
arrangement according
magnets
vessels
mixture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19914122133
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Baermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Baermann Max GmbH
Original Assignee
Baermann Max GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Baermann Max GmbH filed Critical Baermann Max GmbH
Priority to DE19914122133 priority Critical patent/DE4122133A1/de
Publication of DE4122133A1 publication Critical patent/DE4122133A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G7/00Botany in general
    • A01G7/04Electric or magnetic or acoustic treatment of plants for promoting growth

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Ecology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Beeinflussung von elektrolytischen und/oder polaren Flüssigkeiten mit Dauer­ magneten zur Beschleunigung des Wachstums von Pflanzen und zur Wasseraufbereitung, insbesondere zur Wasserenthärtung.
Für die Beschleunigung des Wachstums von Pflanzen und zur Wasseraufbereitung werden bekanntermaßen Dauermagnete einge­ setzt, deren Abmessungen und Polanordnung auf den jeweiligen Einsatzzweck abgestimmt sind. Dabei handelt es sich zumeist um stab- und ringförmige sowie zylindrische und rechteckige Dauermagnete. In den bekannten Anordnungen dieser Art finden kosten- und konstruktionsbedingt nur wenige, zumeist nur ein einziger Magnet, Anwendung. Bedingt durch ihren konstruk­ tiven Aufbau und die notwendige individuelle Magnetisierung der bekannten Magneteinrichtungen bzw. Magnete sind die bekanntgewordenen Vorrichtungen oder Geräte derart kost­ spielig, daß einer breiten Verwendung enge Grenzen gesetzt sind.
Es ist ferner bekannt, daß der Durchfluß beispielsweise von Elektrolyten durch Magnetanordnungen wechselnder Polarität besondere Vorteile aufweist. Dies geschieht zum einen dadurch, daß im allgemeinen flächige Magnete hoher Koerzi­ tivfeldstärke, wie flexible Magnetfolien, einseitig mehr­ polig aufmagnetisiert, und zum anderen dadurch, daß mehrere einzelne Magnete, wie z. B. axial magnetisierte Ringmagnete, axial derart übereinander angeordnet werden, daß das eine solche Anordnung in axialer Richtung durchfließende elektro­ lytische Medium einer Kaskade wechselnder Pole ausgesetzt wird. Die sich in Elektrolyten vollziehenden Ladungstrennun­ gen bzw. Potentialverschiebungen haben sich auf dem Gebiet der Magnettherapie als besonders vorteilhaft erwiesen.
Es ist ferner seit längerem aus verschiedenen Veröffent­ lichungen bekannt, daß sich die Wachstumsrate verschiedener Pflanzen dadurch steigern läßt, daß in ihrem Wurzelbereich ein Magnetfeld, meist in Form eines stabförmigen Dauer­ magneten, auf das Wurzelwerk einwirkt.
Nachteilig hierbei ist jedoch, daß der dabei verwendete Magnet nur einen äußerst geringen Teil des sich weit verzweigenden Wurzelwerks erfaßt. In der anfänglichen Keimphase des Sämlings mag dies keine Rolle spielen, wenn sich das Wurzelwerk jedoch ausdehnt, entfernen sich immer größer werdende Teile desselben von dem Magneten. Die Verwendung mehrerer solcher Magnete ist zu umständlich, da das die genaue Kenntnis des Wurzelwachstums voraussetzen würde. Darüber hinaus wäre dieses Verfahren auch wegen der hohen Kosten dieser Magnete unwirtschaftlich.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine einfach und wirtschaftlich herzustellende Anordnung zur Beeinflussung von elektrolytischen und/oder polaren Flüssigkeiten zu schaffen, welche die genannten Nachteile vermeidet und die auf die gesamte, sich in Gefäßen, insbesondere Rohren oder Kapillargefäßen bewegende Flüssigkeit möglichst gleichmäßig einwirkt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Vielzahl kleiner Dauermagnete in Rohren oder Gefäßen statistisch weitgehend gleichmäßig verteilt angeordnet sind.
Dadurch werden die in den Rohren oder Gefäßen befindlichen bzw. hindurchgeleiteten Ionen oder Moleküle von elektro­ lytischen und/oder polaren Flüssigkeiten einer großen Zahl von Polwechseln ausgesetzt, wodurch in den Flüssigkeiten in erwünschter Weise Ladungstrennungen bzw. Potentialverschie­ bungen bewirkt werden.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung können den Patent­ ansprüchen entnommen werden.
Besonders vorteilhaft ist die Verwendung von in der Magnetindustrie in großen Mengen anfallenden Magnetschrotts, insbesondere die Verwendung von Bruchmagneten. Durch Zer­ kleinerung können die Dauermagnete in der gewünschten dem Anwendungszweck entsprechenden Größe hergestellt werden, wobei die maximalen Abmessungen dieser Dauermagnete zwischen 0,5 bis 30 mm, vorzugsweise zwischen 0,5 bis 10 mm liegen sollten.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen
Fig. 1 ein Gefäß mit in einem Filtermaterial einge­ betteten Dauermagneten,
Fig. 2 mit Dauermagneten und Mineralstoffen durchmischte Pflanzenerde,
Fig. 3 ein Konglomerat aus Dauermagneten, und
Fig. 4 in einem Einsatz für eine Hydrokultur angeordnete und mit Steinen vermischte Dauermagnete.
Entsprechend Fig. 1 ist ein Gefäß 1 zur Behandlung von Flüssigkeiten, dessen Deckel- und Bodenteil 2, 3 mit Öffnungen 4 zum Hindurchleiten einer elektrolytischen oder polaren Flüssigkeit versehen ist, mit einem Filtermaterial 5 gefüllt, das mit einer Vielzahl möglichst gleichmäßig verteilter Dauermagnete 6 durchsetzt ist. Die Dauermagnete 6 bestehen vorteilhafterweise aus Bruchmagneten mit unregel­ mäßiger Gestalt, die durch bekannte Verfahren, wie Mahlen, aus Magnetschrott hergestellt werden. Beispielsweise kann aus Barium- oder Strontiumferritpulver bestehendes gesin­ tertes Dauermagnetmaterial verwendet werden. Die Größe bzw. der Durchmesser der Dauermagnete 6 sollte zwischen 0,1 und 30 mm liegen. In Fig. 3 ist ein Konglomerat aus Dauermag­ neten 6 prinzipiell dargestellt.
Andere Magnetmaterialien, wie Samarium-Cobalt und/oder Neodyn-Eisen-Bor-Legierungen können ebenfalls verwendet werden. Bei Magnetmaterialien, die Schwermetalle enthalten, ist eine Umhüllung der einzelnen Dauermagnete 6 auf an sich bekannte Weise, wie z. B. mit einem Überzug aus einem farblosen oder farbigen Lack, vorgesehen.
Es ist auch möglich, die Dauermagnete 6 aus einer pulver­ förmigen Mischung der vorgenannten Materialien und einem gummiartig flexiblen Bindemittel, wie Polyäthylen, herzu­ stellen. In diesem Fall können Dauermagnete 6 mit regelmäßi­ ger Form auf bekannte Art und Weise hergestellt werden. Beispielsweise können sie eine stabförmige Gestalt aufwei­ sen.
Das Aufmagnetisieren der einzelnen Dauermagnete kann gleich­ zeitig in einem einzigen Magnetisierungsvorgang erfolgen.
In Fig. 2 ist ein anderer Anwendungsfall der erfindungs­ gemäßen Anordnung dargestellt. In diesem Fall sind regel­ mäßig oder unregelmäßig geformte Dauermagnete 6 mit Pflan­ zenerde 7 möglichst gleichmäßig durchmischt. Zur weiteren Förderung des Pflanzenwachstums können dieser Mischung problemlos weitere Stoffe, wie Mineralstoffe 8 oder -salze zugemischt werden. Weiterhin ist es möglich, als Füll­ material der Mischung thermoplastische oder duroplastische Kunststoffe beizumischen, oder die Dauermagnete 6 vor dem Einmischen in zerkleinerte Kunststoffe einzubetten.
Eine besonders anwendungsfreundliche Variante besteht darin, die Mischung aus Blumenerde 7, Dauermagneten 6 und anderen Stoffen in einem Beutel oder ähnlichem Behältnis aus einem sich selbst zersetzenden Material wie Jute, unterzubringen. In diesem Fall kann auch vorgesehen werden, der Mischung Pflanzensamen beizumischen, wobei die Beimischung des Pflanzensamens jedoch nicht auf diesen Fall beschränkt wird.
Eine weitere Ausführung der Erfindung ist in Fig. 4 dargestellt. Hier ist eine Mischung aus Steinen 9, Dauer­ magneten 6 in einem Behälter 10 für Hydrokulturen einge­ bracht. In diesem Fall ist es zweckmäßig, die Größe der Dauermagnete 6 der Größe der im Boden des Behältnisses 10 angebrachten Bohrungen 11 anzupassen.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß beispielsweise die Wurzeln der Pflanzen unabhängig von deren Wachstum stets in den Einwirkungsbereich der Dauermagnete gelangen.
Bezugszeichenliste
 1 Gefäß
 2 Deckel
 3 Bodenteil
 4 Öffnung
 5 Filtermaterial
 6 Dauermagnet
 7 Pflanzenerde
 8 Mineralstoff
 9 Stein
10 Behälter
11 Bohrung

Claims (19)

1. Anordnung zur Beeinflussung von elektrolytischen und/ oder polaren Flüssigkeiten in Rohren oder in Gefäßen mittels Dauermagneten, dadurch gekenn­ zeichnet, daß eine Vielzahl kleiner Dauer­ magnete in den Rohren oder Gefäßen statistisch weit­ gehend gleichmäßig verteilt angeordnet sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Dauermagnete eine unregel­ mäßige Gestalt aufweisen.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauermagnete aus Bruchmagneten bestehen.
4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauermagnete auf an sich bekannte Weise, beispielsweise durch Trommeln, vorbehandelt sind.
5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Dauermagnete eine regelmäßi­ ge Form aufweisen.
6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Dauermagnete eine stabförmi­ ge Gestalt besitzen.
7. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauermagnete aus gesintertem Barium- und/oder Stontiumferrit bestehen.
8. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauermagnete aus einer Mischung von pulverförmigem Barium- und/oder Strontiumferritpulver und/oder Werkstoffen aus seltenen Erden, insbesondere pulverförmigem Samarium-Kobalt und/ oder einer Neodym-Eisen-Bor-Legierung mit einem gummi­ artig flexiblen Bindemittel bestehen.
9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Bindemittel aus einem thermoplastischen Kunststoff, wie z. B. Polyäthylen oder Nylon-6 besteht.
10. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Bindemittel aus einem duroplastischen Kunststoff, wie z. B. Epoxid-Harz, be­ steht.
11. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauermagnete in einen Kunststoff eingebettet sind.
12. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauermagnete mit einem Überzug aus einem farblosen oder farbigen Lack versehen sind.
13. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauermagnete mit Pflanzenerde und/oder Sand vermischt sind.
14. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauermagnete mit Steinen oder Porzellankügelchen oder dergl. vermischt, in einem Gefäß für Hydrokulturen angeordnet sind.
15. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mischung aus Pflanzenerde und Dauermagneten in einer sich natürlich zersetzenden Umhüllung angeordnet ist.
16. Anordnung nach Anspruch 15, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Umhüllung aus Jute besteht.
17. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischung Pflan­ zensamen beigemischt sind.
18. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischung mine­ ralische Stoffe oder Salze beigemischt sind.
19. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauermagnete eine maximale Abmessung von 0,1 bis 30 mm, vorzugsweise von 0,5 bis 10 mm aufweisen.
DE19914122133 1991-07-04 1991-07-04 Anordnung zur beeinflussung von elektrolytischen und/oder polaren fluessigkeiten Withdrawn DE4122133A1 (de)

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