DE29519848U1 - Magnetrührer zum Rühren von Flüssigkeiten - Google Patents
Magnetrührer zum Rühren von FlüssigkeitenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B01F33/45—Magnetic mixers; Mixers with magnetically driven stirrers
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Description
Die vorliegende Neuerung betrifft einen Magnetrührer zum Rühren
von Flüssigkeiten wie Suspensionen mit Schwebstoffen, mit einem zylindrischen, senkrechten Rührgefäß und einem frei beweglichen,
magnetisierten und axial polarisierten Rührstab im Gefäß, der durch ein außerhalb des Gefäßes erzeugtes, bewegtes
oder rotierendes Magnetfeld eines Magneten zum Rühren in der Flüssigkeit bewegt wird.
In vielen Fällen der chemischen Technik muß während kontinuierlicher
Prozesse das Sedimentieren von Schwebstoffen in Suspensionen verhindert werden. Bei Abfüllvorgängen muß das
Entstehen von Inhomogenitäten oder Propfenbildung vor Auslaufstutzen
oder Ventilen verhindert werden. Bei allen diesen Anwendungen wir durch Rühren oder mechanische Bewegung das Absetzen
von Schwebeteilchen in der Suspension verhindert. Dazu werden teilweise Rührwerke oder Pulsatoren verwendet, die von
außen durch die Behälterwand angetrieben werden. Neben dem mechanischen Schütteln von Behältern sind auch magnetisch gekoppelte
Rührstäbe in Behältern mit Gefäßboden bekannt. Hierbei wird unter dem Gefäßboden ein Permanentmagnet mittels eines
Motores in Rotation versetzt. Dieser Permanentmagnet treibt dann den darüberIiegenden Rührstab durch magnetische Koppelung
an und bewegt ihn im Gefäß.
Die bekannten Vorrichtungen erfordern entweder einen hohen apparativen
Aufwand oder sind, wenn unterhalb des Behälterbodens kein Platz für rotierende Permanentmagnete ist für diese Anwendungsfälle
ungeeignet. Schütteln der Suspension kann bei hohen Anteilen grobkörniger Schwebeteilchen zu einer schnellen
Entmischung führen. Die Ankoppelung durch Ultraschall erfordert eine unangemessen hohe Schallenergie, die zur Zerstörung
der Schwebeteilchen führen kann, die die Korngrößenverhältnisse verändert und die auch die Gefäßwand schädigen kann.
Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist es daher, einen Magnetrührer
anzugeben, der diese Nachteile nicht aufweist und bei welchem der Platz unter dem Boden des Rührgefäßes frei bleibt.
Der Magnetrührer soll besonders zum Rühren in Glaszylindern von Injektionsspritzen geeignet sein, aus welchen eine Suspension
senkrecht nach unten abgegeben werden soll.
Zur Lösung der Aufgabe schlägt die vorliegende Neuerung bei einem Magnetrührer der eingangs erwähnten Art vor, daß der
Magnet ein Elektromagnet ist, der um das Rührgefäß herum oberhalb dessen Bodens angeordnet ist und das relativ zum Gefäß
rotierende Magnetfeld erzeugt und daß er aus einem um das Rührgefäß herum angeordneten, ringförmigen Magnetkern mit zwei
in Reihe geschalteten Spulen besteht, die bei Anlegung einer Wechselspannung ein rotierendes, zylindrisches und radial polarisiertes
Magnetfeld im Rührgefäß erzeugen.
In dem Rührgefäß, z. B. in dem Glaszylinder einer Injektionsspritze
befindet sich die Suspension und das Magnetrührstäbchen. Außen um den Zylinder herum ist neuerungsgemäß der Spulenkörper
angeordnet, in dem das rotierende Magnetfeld erzeugt wird. Dieses Feld treibt das Magnetstäbchen an und hindert die
Schwebstoffe am Sedimentieren. Unterhalb des Rührgefäßes ist
somit als besonderer Vorteil freier Platz für weitere Anschlüsse oder weitere Verarbeitungsschritte. Der Rührstab
schwebt rotierend in der Suspension und kann in diesem Zustand in vorteilhafter Weise auch durch Verschieben der Außenspule
in der Höhe verstellt werden. Da die Vorrichtung keinen direkten Kontakt mehr mit dem Rührmedium hat, ist sie für fast alle
gängigen Gefäß- oder Nichteisenmaterialien geeignet. Die Neuheit besteht nun darin, daß für die Erzeugung der Rotation des
Rührstabmagneten ein elektromagnetisches Feld benutzt wird, das keinem mechanischen Verschleiß unterliegt. Die Neuerung
erlaubt es somit, an jeder beliebigen Position entlang eines zylindrischen Gefäßes auch im freien Durchfluß durch das Gefäß
zu rühren bzw. zu mischen.
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■ ·
Weitere Einzelheiten der vorliegenden Neuerung werden im folgenden
und anhand der Figuren 1 und 2 näher erläutert. Es zeigen:
Die Fig. 1 Ein Schema eines Gesamtaufbaues mit dem Magnetrührer,
die Fig. 2 einen Schnitt entlang AB in der Fig. 1.
Gem. der Fig. 1 besteht der Magnetrührer aus dem ringförmigen
Magneten 1, 2 und 3, der um das Rührgefäß, in der Fig. 1 einem Glaszylinder 5 einer Injektionsspritze mit einem Spritzenkolben
6, herum angeordnet ist, in welchem sich der Rührstab 4 in der Suspension 8 befindet. Aus dem Glaszylinder 5 soll eine
Chromatographiesäule 7 gefüllt werden. Das magnetische Feld des Magneten 1, 2 und 3 wird aus der Stromversorgung 11 über
den Funktionsgenerator 10 und den Verstärker 9 erzeugt.
Der neue Magnetrührer dient zum Rühren von Flüssigkeiten wie Suspensionen 8 mit darin enthaltenen Schwebstoffen in einem
zylindrischen Rührgefäß z. B. dem Spritzenzylinder 5 aus Glas. Er besteht im wesentlichen aus einem in dem Gefäß 5 frei beweglichen,
magnetisierten Rührstab 4, der durch ein außerhalb
des Gefäßes 5 erzeugtes, rotierendes Magnetfeld des Elektromagneten 1, 2 und 3 zum Rühren in der Suspension 8 bewegt
wird. Der das relativ zum Gefäß rotierende Magnetfeld erzeugende Elektromagnet ist dabei um das Rührgefäß 5 herum oberhalb
dessen Bodens 12 seitlich neben dem Gefäß 5 um dieses herum angeordnet.
Mit Hilfe der beiden in Reihe geschalteten Spulen 1 und 2, die
in dem Eisenkern 3 montiert sind, wird durch Anlegen einer in Frequenz und Spannung veränderlichen Wechselspannung ein rotierendes
zylindrisches und radial polarisiertes Magnetfeld erzeugt, welches des in Spritzenzylinder 5 eingelegten, axial
polarisierten und mit Teflon beschichteten Rührstabmagnet 4 in Rotation versetzt und dadurch die Suspension 8 am Sedimentieren
hindert.
Im Detail wird die Rotation des Stabmagneten 4 mit Hilfe von Spulen 1, 2 eines Durchmessers von ca. 20 mm und einer Wicklungstechnik
wie beim einphasigen Asynchronmotor erzeugt. Die nötige Wechselspannung zur Bildung des Drehfeldes wird durch
einen Verstärker 9 erzeugt, dessen sinusförmige Ausgangsspannung in Amplitude und Frequenz einstellbar ist.
1 erste Spule
2 zweite Spule
3 Eisenkern
4 Rührstabmagnet
5 Rührgefäß, Spritzenzylinder
6 Spritzenkolben
7 Chromatographiesaule
8 Suspension
9 Verstärker
10 Funktionsgenerator
11 Netzteil
12 Gefäßboden
Claims (2)
1. Magnetrührer zum Rühren von Flüssigkeiten wie Suspensionen
mit Schwebstoffen, mit einem zylindrischen, senkrechten Rührgefäß und einem frei beweglichen, magnetisierten und
axial polarisierten Rührstab im Gefäß, der durch ein außerhalb des Gefäßes erzeugtes, bewegtes oder rotierendes
Magnetfeld eines Magneten zum Rühren in der Flüssigkeit bewegt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß der Magnet ein Elektromagnet ist, der um das Rührgefäß (5) herum oberhalb dessen Bodens (12) angeordnet ist und
das relativ zum Gefäß rotierende Magnetfeld erzeugt.
2. Magnetrührer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (1, 2 und 3) aus einem um das Rührgefäß (5)
herum angeordneten, ringförmigen Magnetkern (3) mit zwei in Reihe geschalteten Spulen (1, 2) besteht, die bei Anlegung
einer Wechselspannung ein rotierendes, zylindrisches und radial polarisiertes Magnetfeld im Rührgefäß (5) erzeugen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29519848U DE29519848U1 (de) | 1995-12-14 | 1995-12-14 | Magnetrührer zum Rühren von Flüssigkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29519848U DE29519848U1 (de) | 1995-12-14 | 1995-12-14 | Magnetrührer zum Rühren von Flüssigkeiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29519848U1 true DE29519848U1 (de) | 1996-01-25 |
Family
ID=8016722
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29519848U Expired - Lifetime DE29519848U1 (de) | 1995-12-14 | 1995-12-14 | Magnetrührer zum Rühren von Flüssigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29519848U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19803477C1 (de) * | 1998-01-29 | 1999-09-16 | Helmut Herz | Verfahren und Einrichtung zum Durchmischen einer, Flüssigkeit zumindest enthaltenden Behälterfüllung |
| CN116472079A (zh) * | 2020-12-15 | 2023-07-21 | 杰希思医疗集团株式会社 | 利用磁场的无针注射器 |
-
1995
- 1995-12-14 DE DE29519848U patent/DE29519848U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19803477C1 (de) * | 1998-01-29 | 1999-09-16 | Helmut Herz | Verfahren und Einrichtung zum Durchmischen einer, Flüssigkeit zumindest enthaltenden Behälterfüllung |
| CN116472079A (zh) * | 2020-12-15 | 2023-07-21 | 杰希思医疗集团株式会社 | 利用磁场的无针注射器 |
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Effective date: 19960307 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19981105 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20020702 |