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DE411825C - Rundstrickmaschine mit Hakennadeln zur Herstellung von Ringelware - Google Patents

Rundstrickmaschine mit Hakennadeln zur Herstellung von Ringelware

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Publication number
DE411825C
DE411825C DEST35293D DEST035293D DE411825C DE 411825 C DE411825 C DE 411825C DE ST35293 D DEST35293 D DE ST35293D DE ST035293 D DEST035293 D DE ST035293D DE 411825 C DE411825 C DE 411825C
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DE
Germany
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star wheel
press
thread guide
thread
knitting machine
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST35293D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE411825C publication Critical patent/DE411825C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/02Circular knitting machines with independently-movable needles with one set of needles
    • D04B9/04Circular knitting machines with independently-movable needles with one set of needles with spring or bearded needles
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/28Needle pressers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Rundstrickmaschine mit Hakennadeln zur Herstellung von Ringelware. Die Erfindung betrifft eine Rundstrickmaschine mit -Hakennadeln zur Herstellung von Ringelware. Rings um den Strickkopf sind Garnzuführungsstellen verteilt, an deren jeder nach der Erfindung eine Einrichtung vorgesehen ist, um den zugehörigen Fadenführer samt seiner Presse ausrücken zu können. Der bewegliche Fadenführer wird im Zusammenwirken mit einem umlaufenden, beispielsweise am Platinenring sitzenden Mitnehmer durch ein in lotrechter Richtung verschiebbar gehaltenes Sternrad 15 in oder außer Betrieb gesetzt. Die Arme des Sternrades und der an einem umlaufenden Maschinenteil, festsitzende Mitnehmer sind derart angeordnet, daß das Sternrad mittels des einen Armpaares um einen bestimmten Betrag gedreht wird und der Mitnehmer dann so lange am Sternrad unwirksam vorbeiläuft, bis dessen senkrechte Verschiebung das andere Armpaar in die Bewegungsbahn des Mitnehmers bringt. Die Presse unterliegt dadurch dem Einfluß der gleichen Vorrichtung (des Sternrades), die auch den Fadenführer beeinflußt. Der Anschlag für die Pressefinger bzw. das Streicheisen ist durch Zapfen mit einer Gleitstange verbunden, die, mit V-förmiger Nut versehen, über eine durch Daumenscheibe beeinflußte Gleitstange entgegen der Wirkung einer Feder bewegt wird. Die Daumenscheibe weist zwei Kurvenbahnen auf und wird vom Sternrad im gegebenen Augenblick gedreht, wobei der Fadenführer und die Presse in. ganz bestimmter Folge durch die soeben erwähnte Gleitstange bewegt werden. Einzelheiten der Erfindung werden sich aus nachstehender Beschreibung ergeben.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf den Zeichnur;;en dargestellt: Abb. i zeigt einen Teil des Strickkopfes in Aufsicht, Abb. iA zwei zum Aus- und Einrücken von Fadenzuführungsfinger und Presse dienende Kurvenscheiben, Abb.2 einen Teil des Maschinenkopfes in Vorderansicht, Abb. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. i, Abb. 4. einen Schnitt nach Linie -.-¢ der Abb. i, Abb. 5 eine Einzelheit. Abb. 6 und 7 zeigen die Kurvenscheiben, mittels welcher Fadenzuführungsfinger und Presse ein- bzw. ausgerückt werden, in schaubildlicher Ansicht. Abb.8 und 9 zeigen, wie die Kurvenscheiben auf Garnzuführungsfinger und Presse einarbeiten. Abb. io und i i zeigen schematisch zwei verschiedene Garn.-zuführungsweisen. Abb. i2A bis 12D- zeigen verschiedene Stellungen der Nadel, und zwar für den Fall, daß eine Garnzuführungsstelle außer Betrieb steht, der Fadenzuführungsfinger sich also außer Reichweite der Nadel befindet und die Presse zurückgezogen ist. Abb. i3A bis 131) lassen erkennen, wie beim Außerbetriebsetzen einer Garnzuführungsstelle sich Fadenzuführungsfinger und Presse in der Bewegung einander folgen.
  • i bezeichnet den Nadelzylinder, 2 die Nadeln, 3 die Platinen, ,1 die Presse und 4a das Streicheisen der Presse. Die Fadenführer sind in der Arbeitsstellung mit 5 und in ausgerückter Lage mit 5a bezeichnet. Die Maschine kann natürlich mit beliebig vielen Fadenführern ver_ehen sein. Ebenso können auch beliebige Garnfarben zur Herstellung einer Ringelware verwendet werden.
  • Bei den bisher bekannten Einrichtungen sind die Fadenführer paarweise so miteinander gekuppelt, daß, wenn z. B. der weiße Faden (vgl. hierzu Abb. io) zurückgezogen würde, sofort der andere, d. h. der rote Faden eingerückt wird. Die Nadeln werden hier also ununterbrochen mit Faden beliefert, so daß ein Herabfallen des Gewirkes ausgeschlossen ist. Der Fadenwechsel wird stets so erfolgen, daß der rote Faden z. B. in Arbeitsstellung zu bringen ist, bevor der weiße Faden zurückgezogen wird und umgekehrt.
  • Nach der Erfindung kann ebenfalls ein beliebiger Fadenwechsel vor sich gehen, jedoch mit dem Unterschied, daß es nicht mehr notwendig ist, den einen Fadenführer einzurücken, noch bevor der andere aus seiner Arbeitsstellung herausgebracht wird. Jeder Faden ist im Gegenteil vollkommen unabhängig von den anderen Fäden, so daß beispielsweise auch der weiße und rote Faden zur selben Zeit zugeführt werden können, während der blaue und gelbe Faden ausgeschaltet sind (vgl. Abb. I i). Sollte den Nadeln überhaupt kein Faden zugeführt werden, so können die Nadeln das Gewirk trotzdem nicht abfallen lassen. Der Grund hierfür wird später aus der Beschreibung hervorgehen. Die Fadenführer sind, wie aus Abb. i i hervorgeht, nicht miteinander gekuppelt, so daß jede Farbenkombination zur Herstellung einer Ringelware möglich ist. Man kann also alle vier Farben, z. B. Weiß, Rot, Blau und Gelb (Abb. i i ), zu gleicher Zeit verstricken oder auch nur eine einzige Farbe unter Ausschaltung aller anderen verarbeiten. Jeder Fadenführer wird von einer in einem Ständer 7 lagernden Welle 6 getragen (Abb.8). Der Ständer 7 selbst sitzt auf einer Kappe 8 de Maschinenkopfes. Bei Drehung der Welle 6 wird der Fadenführer aus- odereingerückt. Auf der Welle 6 sitzt ein mit einem Daumen io versehener Bund 9 (Abb. 2 und 8, 9), gegen den sich .eine Gleitstange i o' legt. Diese Gleitstange lagert seitlich des Ständers in einer im Fuße desselben befindlichen Nut. Bewegt wird Gleitstange io' von einer Kurvenscheibe 12 (Abb. iA, 6 und 7). Die Kurvenscheibe sitzt am oberen Ende einer Welle 14, während an deren unterem Ende ein Sternrad 15 sitzt, auf welches die Arme 16', 16" eines Mitnehmers 16 einwirken (Abb. 1 und 4). Der Mitnehmer 16 sitzt fest an dem umlaufenden Teil der Maschine. Im vorliegenden Falle rotieren Nadelzylinder und Platinenring, während die Schloßteilz relativ dazu feststehen. Der Mitnehmer 16 ist auf der Unterseite des sich drehenden Platinenringes befestigt.
  • Wenn der Daumen 12' der Kurvenscheibe 12 auf die Gleitstange i o' einiirirkt, d. h. si° gemäß Abb. i und 2 nach links verschiebt, wird Welle: 6 derart gedreht, daß: sich der Fadenführer aus seiner Arbeitslage herausbewegt, die Stellung 5a in Abb.9 einnimmt und demzufolge den Faden außer Reichweite der '-adeln bringt. Der Strickvorgang wird an der betreffenden Garnzuführungsstelle unterbrochen. Hat der Daumen 12' der Scheibe 12 das in Frage kommende Ende der Gleitstange i o' überlaufen, d. h. wenn Gleitstange 10' in die Vertiefung 12" einfällt, so kann sich der Fadenführer wieder in die Arbeitslage zurückbewegen. Hierzu ist in einem Gußansatz i 9 des--Ständers 7 .eine Feder 18 untergebracht, die auf einen Kolben 2o einwirkt. der seinerseits wieder auf das Ende 21 des Fadenführers drückt. Dieser wird die Nadeln ununterbrochen- mit Faden beliefern, vorausgesetzt, daß das Sternrad von der Mustereinrichtung aus nicht in eine Lage gebracht wird, die eine Bewegung der Kurvenscheibe 12, veranlaßt vom Mitne#hmer 16, bedingt.
  • Das Sternrad 15 hat - zwei Armpaare 15', 15", von welchen das eine (15', Abb. 4) in einer höheren Ebene als das andere Armpaar (i5") liegt. Beide Armpaare liegen sich diametral gegenüber. Das Sternrad ist in senkrechter Richtung verschiebbar. Jedes Armpaar 15' oder 15" kann also in die Bewegungsbahn der Arme 16', 16" des Mitnehmers 16 gebracht werden. Befindet sich das Sternrad in seiner untersten Lage, so liegt das höhere Armpaar 15' in der Bewegungsbahn des Mitnehmers 16, so daß letzterer bei seinem Vorbeigang beide Arme 15' mitnimmt. Die Drehrichtung entspricht dem in Abb. i bei Garnzuführungsstelle A eingezeichneten Pfeil. Jeder Arm 16' wird einen Arm 15' um eine Vierteldrehung mitnehmen. Im ganzen wird Mitnehmer 16 also eine halbe Drehung des Sternrades 15 herbeiführen. Solange das Sternrad in derselben Höhenlage., in welcher eine letzte Bewegung stattfand, verharrt, gehen die Arme 16' des Mitnehmers 16 an dem Sternrad vorbei, ohne ihm eine weitere Bewegung mitzuteilen; der Fadenführer wird also in der ihm einmal gegebenen Lage verharren. Wird das Sternrad 15 hingegen in eine andere Höhenlage gebracht, beispielsweise durch die hier nicht dargestellte Mustereinrichtung, so kommt das andere Armpaar 15" in die Bewegungsbahn des Mitnehmers 16 zu liegen, so daß letzterer abermals drehend auf das Sternrad arbeiten kann. Die Kurvenscheibe 12 wird wieder eine halbe Umdrehung ausführen und veranlassen, daß sich der Fadenführer in eine Lage entgegengesetzt der vorher eingenommenen bewegt. Nach der Zeichnung wird das Einrücken des Fadenführers von den beiden höher gelegenen Armen 15' des Sternrades 15 veranlaßt, während die unteren Arme 15" den Fadenführer aus seiner Arbeitsstellung zurückbewegen.
  • Um das Sternrad in verschiedene Höhenlagen zu bewegen, ist ein Drücker 23 vorgesehen, der von oben her auf Welle 14 drückt (Abb. 2 und q.). Eine Feder 22 (Abb. 2) zeigt hierbei das Bestreben, das Sternrad stets nach oben zu bewegen.
  • Wird der Drücker 23 von Welle 1.1 zurückgezogen, so muß sich das Sternrad von selbst in die obere Lage einstellen. Der Drükker 23 ist an dem mit Welle 1 4. in Berührung tretendem Ende 23' abgeflacht und zur Achse der Welle 1 4 schräggestellt (vgl. Abb. 3). Der Drehpunkt des Drückers 23 liegt in einem feststehenden Teil 24.. Ein die Verlängerung des Drückers 23 bildender Arm 25 ist über eine Stange 26 mit der Mustereinrichtung (nicht dargestellt) verbunden.
  • Nach Abb. i, Garnzuführungsstelle A, ist der Drücker 23 so bewegt worden, daß sein schrägstehendes Ende 23' das Sternrad nach unten gedrückt hat. Es liegen also die höheren Arme 15' in der Bewegungsbahn des Mitnehmers 16, der die Kurvenscheibe 12 inzwischen so gedreht hat, daß Feder 18 in der Lage war, den Fadenführer in die mit 5 bezeichnete Arbeitsstellung niederzudrücken.
  • Wird der-Drücker 23 von der Mustereinrichtung in der anderen Richtung bewegt, so bewegt sich die Schrägfläche 23' von Welle 1 4. .ab, so daß letztere unter Einfluß der Feder 22 mitsamt dem Sternrad 15 senkrecht nach oben verschoben wird. Es kommen also die unteren Arme 15" des Sternrades 15 in den Bereich des Mitnehmers 16 zu liegen; der Fadenführer wird ausgerückt und die in Abb. i, Garnzuführungsstelle B, dargestellte Lage 5a einnehmen. Wenn der Fadenführer ausgerückt ist, so wird das Fadenende von einem Finger 25', welcher bei 26' (Abb. i und 5, Garnzuführungsstelle B) drehbar an einer Stütze z7 befestigt ist, zurückgehalten. Stütze 27 ist am Maschinenkopf befestigt. Es ist wohl selbstverständlich, daß zum Lostrennen des zurückgezogenen Fadens irgendein beliebiges Messer in Mitte des Ringes oder Kopfes vorgesehen sein kann. Der Finger 25' hat eine Schulter 28, gegen welche sich der Faden legt. Er wird in solcher Lage gehalten, daß er an bestimmter Stelle wieder in das Gewirk eingeführt werden kann, sobald sich der betreffende Fadenführer senkt. Der Finger 25' ist zwischen den Armen der Stütze 29 beweglich. Der Faden erh<iIt einerseit-; durch die Stütze 29 und anderseits durch den Finger z5' eine leichte Führung.
  • Nach Abb. 4. sitzt auf dem oberen Ende der Sternradwelle die Muffe 3o, die zur Aufnahme von Stiften 30', sitzend an der Sternradwelle, mit einem Schlitz 31 versehen ist. Der Schlitz ist hinreichend groß, um der Welle zu gestatten, sich senkrecht zu verschieben. An der Drehung der Sternradwelle wird die Muffe selbstverständlich mit teilnehmen. Die schon erwähnte Kurvenscheibe 12 ist in dieser Muffe 3o mittels eines Stiftes 32 und einer Schraube 33 fest angeschlossen. Stift und Schraube sind zweckmäßig diametral gegenüber anzuordnen. Sie halten die Kurvenscheibe unterhalb eines Flansches Wenn, wie im Ausführungsbeispiel beschrieben, federnde Hakennadeln zur Anwendung kommen, so ist eine Vorkehrung getroffen, welche das Niederdrücken der Haken durch die Pre.:sen verhindert, sobald das Garn vom Garnzuführungsfinger außer Reichweite der Nadeln gebracht worden ist. Zu diesem Zwecke wird das Streicheisen 4.a, welches, wie bekannt, das Niederdrücken der Nadelhaken unter Vermittlung von Pressefingern :l zu bewirken bat, aus der Arbeitslage zurückgezogen, sobald auch der zugehörige Fadenführer aus seiner Arbeitsstellung zurückgezogen ist.
  • Nach Abb. 12A bis 121) liegt der Faden y außer Bereich der Nadeln. So läßt Abb. i 2A z. B. erkennen, daß die Nadel 2 den Faden y niemals erfassen kann. Das Streicheisen q.a ist zurückgezogen und wird die Pressehebel q. unter keinen Umständen in Richtung auf den Nadelhaken vordrücken. Abb. i 2B läßt erkennen, daß, wenn die Nadel 2 nach abwärts gezogen wird, das Streicheisen 4,1 den Nadelhaken unter Vermittlung des Pressehebels .1 nicht niederdrückt. Die alte Masche OL hängt über dem Nadelschaft. Das Gewirk ist mit fc bezeichnet. Bei weiterer Abwärtsbewegung der Nadel wird die alte Masche OL sich zufolge der gekennzeichneten Lage des Streicheisens q.a unter den Nadelhaken schieben, so daß das Gewirk auch dann noch von der Nadel festgehalten wird, wenn letztere sich in ihrer tiefsten Stellung (Abb.12D) befindet.
  • Wie sich in Sonderheit aus Abb.3 ergibt, hat der Schaft 37 des Streicheisens 4.a einen Fortsatz 38, der mit einer Platte 39 in Eingriff tritt, die auf der Oberseite der Kappe 8-verschiebbar in einer Ausnehmung des Ständerfußes 7 gelagert ist. An der einen Kante dieser Platte 39 findet sich eine V-förmige' Nut 39', in welche eine von der Kurvenscheibe 12 beeinflußte Gleitstange 4.o eingreift (vgl. Abb.8 und 9j. In Abb.8 und 9 ist der obere Teil der Kurvenscheibe 12 etwas kleiner als der darunterliegende Teil dargestellt, damit besser zu erkennen ist, daß Stange 40 mit dem unteren Teil der Kurvenscheibe in Verbindung steht, während Stange i(' mit dem oberen Teil zusammenarbeitet. Die beiden Stangen .io und io' sind ebenfalls in der Breite unterschiedlich voneinander darge_3telit. Stange 4.o liegt unterhalb der Stange io'. Der untere Teil der Kurvenscheibe 12 ist mit einem Daumen oder Nocken 12U und einem tiefer liegenden Teil 12c versehen. Die Ausbildung ist derart, daß der hervorspringende Teil, d. h. der Daumen i2U, auf die mit Nut 39' versehene Stange. 39 einwirkt, kurz bevor der Fadenführer zurückgezogen wird. Das Streicheisen 4g wird entgegen der 'Wirkung einer Feder ¢1 zurückgezogen. Demzufolge werden, wie schon erwähnt wurde, die Nadelhaken nicht niedergedrückt, so daß auch die Maschen nicht von den Nadeln herunterfallen können.
  • Wird der Faden durch Senken des Fadenführers wieder in den Bereich der Nadeln gebracht, wird natürlich auch der tiefer liegende Teil ize der Kurvenscheibe 12 gegenüber der Gleitstange .io zu liegen kommen, so daß die Feder :11 des Streicheisens ,1a wieder in die Arbeitsstellung vorschieben kann.
  • Der Fadenführer wird in Arbeitsstellung gebracht, bevor die Presse ihl"e normale Arbeitsstellung einnimmt. Die Zeitspanne, innerhalb welcher Fadenführer und Presse in Arbeitsstellung kommen, genügt, um den Faden wieder in die Nadelreihe einzuführen, so daß alle der Presse gegenüberliegenden Nadeln mit Faden beliefert sind, noch bevor die Nadelhaken niedergedrückt werden. Die soeben erwähnte Zeitspanne ergibt sich aus dem Abstand der Teile i--" und i 2e, gemessen in der der Uhrzeigerbewegung entgegengesetzten Richtung (Abb. i), wobei 12" die Stelle bezeichnet, wo der Fadenführer eingerückt wird, während i2c jene Stelle angibt, w o die Presse wieder in Wirkung tritt.
  • Ist der Fadenführer aus der Arbeitslage herauszubewegen, so wird zuerst die Presse zurückgezogen. Zu diesem Zweck ist der Teil i 2b vor dem Teil 12' angeordnet. Er wirkt (12>>i mit der unteren Gleitstange 40 derart zusammen, daß das Streicheisen zurückgezogen wird, während der Teil 12' auf die obere Gleitstange io' einarbeitet und die Welle 6 zur Hebung des Fadenführers dreht.
  • InAbb. i3A bis i3Dsind die verschiedenen Stellungen des Fadenführers und des Streicheisens ein und derselben GarnzLiführungsstelle schematisch angedeutet. In Abb. 13A befindet sich der Fadenführer in der Arbeits- Stellung 5; .ebenso befindet sich das Streicheisen 4a noch in seiner Arbeitsstellung. Das Stricken wird bei solcher Lage der Teile also regelrecht vor sich gehen können. In Abb. i3B ist die erste Bewegungsstufe dargestellt, die sich ergibt, sobald die betreffende Garnzuführungsstelle außer Betrieb zu setzen ist. 'Zuerst wird das Streicheisen 4a zurückgezogen. Die nachfolgende Bewegungsstufe ist aus Abb. i3C zu ersehen. Hier ist neben dem Streicheisen .1a auch der Fadenführer zurückgezogen. Der Faden wird bei solcher Lage außer Reichweite der Nadeln liegen; der Strickvorgang ist also unterbrochen. Soll die betreffende Garnzuführungsstelle wieder in Betrieb genommen werden, so ist zuerst der Fadenführer in Arbeitsstellung zu bringen (vgl. Abb. i3B). Unmittelbar danach wird natürlich auch das Streicheisen 4a in Arbeitsstellung gebracht, so daß es die Nadelhaken. nach Belieferung der Nadeln mit Faden niederdrücken kann, um den Strickvorgang in der üblichen 'Weise vor sich gehen zu lassen.
  • Das Streicheisen 4.a ist mittels einer Schraube 42 (Abb. 3) einstellbar. Bewegt wird Schraube 42 unter Drehung des Kopfes 43, 44-Die Kurvenscheibe 12 wird zweckmäßig aus zwei Teilen hergestellt. Beide Teile sind durch Stifte oder Schrauben fest miteinander verbunden. Der obere Teil hat die Teile I2', 12" und der untere Teil der Scheibe die Teile 12r und 124.
  • Für die Pressefinger ist vorteilhafterweise ein Schutz 36 vorzusehen (Abb. 4). Die Pressefinger zeigen nämlich das Bestreben, sich mit ihren unteren Enden aus ihrer Lage herauszubewegen, sobald sie dem Einfluß des Streicheisens unterliegen, so daß die Pressefinger, welche sich nächst dem Streicheisen befinden, nicht mehr dem Einfluß ihrer Federn unterliegen und somit leicht aus ihrer richtigen Lage kommen können. Der Grund hierfür ist darin zu suchen, daß sie um ihre Nasen auszuschwingen bestrebt sind. Der Schutz 36, der diesem Übelstande vorbeugen soll, ist daher vorteilhafterweise an dem feststehenden Schloßring zu befestigen, und zwar an jener Stelle, wo das Niederdrücken der Pressehebel vor sich geht.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rundstrickmaschine mit Hakennadeln zur Herstellung von Ringelware, gekennzeichnet durch rings um den Strickkopf verteilte Garnzuführungsstellen, an deren jeder eine Einrichtung vorgesehen ist, um den zugehörigen Fadenführer samt seiner Presse ausrücken zu können.
  2. 2. Rundstrickmaschine nach Anspruch i, dadurch gek ennzeichner, daß der bewegliche Fadenführer in oder außer Betrieb gesetzt wird durch eili in lotrechter Richtung verschiebbar gehaltenes Sternrad (15 ) mit paarweise in zwei verschiedenen Höhenlagen liegenden Armen im Zusammenwirken mit einem umlaufenden, beispielsweise am Platinenring sitzenden Mitnehmer.
  3. 3. Rundstrickmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme des Sternrades (15) und der an; einem umlaufenden Maschinenteil festsitzende llitnehmer (16) derart angeordnet sind, daß das Sternrad in jeder Höhenlage der Armpaare einmalig um einen bestimmten Betrag gedreht wird und der Mitnehmer so lange am Sternrad unwirksam vorbeiläuft, bis letzteres durch senkrechte Verschiebung das andere Armpaar in die Bewegungsbahn des Mitnehmers bringt.
  4. 4. Rundstrickmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (4a) für die Preßfinger durch einen Schaft (37) mit einer Gleitstange (39) in Verbindung steht, die, mit einer V-förmigen Nut (39') versehen, über eine von einer Daumenscheibe (12) beeinflußte Gleitstange (401 entgegen der Wirkung einer Feder (41) bewegt wird, d. h. daß die Presse dem Einfluß der gleichen, den Fadenführer beeinflussenden Vorrichtung (Sternrad 15) unterliegt.
  5. 5. Rundstrickmaschine nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Fadenführer und Presse in bestimmter Folge durch eine vom Sternrad (15) gedrehte, mit zwei Kurvenbahnen versehene Daumenscheibe (I2) bewegt werden.
DEST35293D 1921-09-14 1921-12-30 Rundstrickmaschine mit Hakennadeln zur Herstellung von Ringelware Expired DE411825C (de)

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