DE636604C - Rundstrickmaschine - Google Patents
RundstrickmaschineInfo
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- DE636604C DE636604C DEG86845D DEG0086845D DE636604C DE 636604 C DE636604 C DE 636604C DE G86845 D DEG86845 D DE G86845D DE G0086845 D DEG0086845 D DE G0086845D DE 636604 C DE636604 C DE 636604C
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B9/00—Circular knitting machines with independently-movable needles
- D04B9/26—Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rundstrickmaschine, insbesondere zur Herstellung nahtloser
Strümpfe oder Halbstrümpfe, die einen feststehenden Nadelzylinder und quer zu diesem
bewegliche Schloßteile und Fadenführer besitzt. Der Zweclc der Erfindung ist, mit
einer Maschine dieser Bauart in besserer Weise als bisher gemusterte Strickwaren, insbesondere
Strümpfe oder Halbstrümpfe mit glattem Spitzen- und Fersenteil herzustellen. Die Strickmaschine der vorliegenden Erfindung
ist mit einem Plattierfadenführer versehen, der den Nadeln zwei mustergebende Strickfäden in plattierter Lage zuführt. Diese
Zuführer laufen um den feststehenden Nadelzylinder herum und sind so eingerichtet, daß
sie die Lage der zugeführten Fäden gegeneinander zu bestimmten Zeiten vertauschen
können, um so durch den Wechsel von Plattierung und umgekehrter Plattierung Muster
hervorzubringen. Die Strickmaschine der Erfindung besitzt außerdem einen weiteren Zuführer
zur Zuführung eines nicht mustergebenden Strickfadens.
Rundstrickmaschinen mit feststehendem Nadelzylinder und einer Vorrichtung zum Zuführen
zweier Plattierfäden, deren Stellung durch Drehen der die Fadenführer tragenden
Scheibe mustergemäß gewechselt werden kann, sind bekannt. Es ist-ferner bereits bekannt,
außer den Fadenführern der Plattierfäden noch weitere Fadenführer für andere,
zusätzliche Fäden vorzusehen.
Demgegenüber besteht das Wesen der Erfindung in einer Mustervorrichtung, die einen einfachen Zuführer zu bestimmten Zeiten an Stelle eines Plattierfadenführers in Form einer Drehscheibe σ. dgl. setzt, der den Vorteil hat, daß beim Drehen der eine Faden genau an die Stelle des anderen kommt, so daß ein Wechsel vom Plattieren zum Glattstricken (z. B. bei Herstellung der Ferse und Spitze) und umgekehrt stattfindet. Hierdurch wird diese Art von Plattierfadenführern für die Strumpffabrikation nutzbar gemacht.
Demgegenüber besteht das Wesen der Erfindung in einer Mustervorrichtung, die einen einfachen Zuführer zu bestimmten Zeiten an Stelle eines Plattierfadenführers in Form einer Drehscheibe σ. dgl. setzt, der den Vorteil hat, daß beim Drehen der eine Faden genau an die Stelle des anderen kommt, so daß ein Wechsel vom Plattieren zum Glattstricken (z. B. bei Herstellung der Ferse und Spitze) und umgekehrt stattfindet. Hierdurch wird diese Art von Plattierfadenführern für die Strumpffabrikation nutzbar gemacht.
Die Einzelheiten der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung an Hand der
Zeichnungen hervor.
Fig. ι zeigt in Aufsicht und teilweise im Schnitt einen umlaufenden Fadenführer und
Betätigungseinrichtungen für" diesen, wie er
an einer Rundstrickmaschine gemäß der Erfindung benutzt wird.
Fig. 2 zeigt in größerem Maßstabe und klarer eine Einzelheit, nämlich den Kopf des
Fadenführers im Schnitt.
Fig. 3 zeigt in Aufsicht geeignete Fadenführereinrichtungen.
Fig. 4 zeigt im Grundriß einen Teil einer
Rundstrickmaschine und läßt die Fadenführer zusammen, mit einem Teil des diese Zuführer
betätigenden Mechanismus sowie die Einrichtungen zum Klemmen und Abschneiden der
Fäden erkennen.
Fig. 5 zeigt im Grundriß, teilweise im Schnitt, in einem in Vergleich zu Fig. 4 verkleinerten
Maßstabe den Mechanismus zur Regelung des Musters, um die Plattierungsfäden,
die dem umlaufenden Zuführer zugeführt worden sind, umzukehren, sowie Ein-
686
richtungen, um diesen Zuführer in die Ruheoder Arbeitsstellung je- nach Wunsch zu
bringen (beispielsweise zur Herstellung einer glatten Sohle) und einen besonderen Fade^
führer in die Arbeitsstellung und aus dieser herauszuschieben. '·'
Fig. 6 zeigt in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einen Teil des Mechanismus zum Regulieren
des Musters, wie er in Fig. 5 dargestellt ist.
Fig. 7 ist die Fortsetzung des in Fig. 6 dargestellten Reguliermechanismus.
Fig. 8 ist eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform des Mechanismus zur Regulierung
des Musters.
Fig. 9 ist ein vergrößerter Grundriß des rechtsseitigen Teils von Fig. 8.
Fig. 10 zeigt im vergrößerten Grundriß, teilweise im Schnitt, den linksseitigen Teil
von Fig. 8. · .
Fig. 11 ist eine Teilansicht, von der Seite
gesehen, eines Teils des Mechanismus zur Regelung des Wechsels der Fadenführer und
der Arbeitsgänge des Klemmens und Abschneidens des Fadens.
Fig. 12 ist eine Vorderansicht der Fadenklemme und des Abschneiders.
Fig. 13 zeigt in vergrößertem Schnitt-Einzelheiten der Fadenklemme und des Ab-Schneiders.
Fig. 14 ist eine vergrößerte Ansicht des zusätzlichen
Fadenführers.
Fig. 15 veranschaulicht einen Teil einer gemusterten
gestrickten Ware, die auf einer Maschine gemäß der Erfindung hergestellt ist. Fig. 16 veranschaulicht eine Socke mit gemustertem
Bein und Längen und einfarbiger Sohle, wie sie gemäß vorliegender Erfindung hergestellt werden kann.
Als praktische Ausführungsform der Erfindung soll eine Rundstrickmaschine beschrieben
werden, die für die Herstellung von Strümpfen und Socken geeignet ist. Die Maschine
besitzt einen feststehenden Nadelzylinder, dessen Nadeln 1 durch Strickschloßteile
betätigt werden, die in einem Schloßmantel 2 angeordnet sind, der um den Zylinder umlaufen
kann. Darüber und außerhalb der Nadeln ι ist in der Nähe der Lage der Schloßteile
ein Fadenführer 3 vorgesehen, der mit dem Strickschloß rund umläuft und so wirkt,
daß er zwei Fäden 4 und 5 den Nadeln nacheinander zuführt, so daß eine plattierte Ware
erzeugt wird. Der Zuführer 3 bewirkt ferner in bestimmten Abständen einen Wechsel oder
eine Umkehrung der gegenseitigen Anordnung oder Lage der Fäden 4, 5 an den Nadeln
i, so daß plattierte Muster erzeugt werden.
Der Zuführer, der die umgekehrte Plattierung bewirkt, besteht vorteilhaft aus einem
horizontalen Bolzen oder einer Spindel 6, die etwa radial zur Maschine liegt und drehbar
„in einem muffenartigen Gehäuse 7 montiert
Raffel, welches von einer Platte oder einem Teil 8
'Aus hervorragt. Dieser Teil 8 ist seinerseits
raid montiert, daß er sich in einer horizontalen
Ebene auf einer weiteren Platte 10 drehen kann (s. Fig. 1,2 und 4), die von dem umlaufenden
Schloßmantel 2 oder einem hiermit verbundenen Teil durch Stützen ioa getragen
wird. Die Befestigung der letztgenannten Platte erfolgt zweckmäßig schwenkbar, um zu
ermöglichen, daß die Platte und die von ihr getragenen Teile um einen horizontalen Zapfen
io6 gedreht werden können. Das Ende des Zubringers 3, durch das die Plattierungsfäden
4, 5 zu den Nadeln 1 geführt werden, besteht aus einem scheibenartigen Kopfstück
11 mit seitlichen Flanschen (vgl. Fig. 2). Das Kopfstück 11 ist so befestigt, daß es um einen
kleinen, waagerecht angeordneten Bolzen 12 schwenkbar ist oder hin und her schwingen
kann. Der Bolzen steht rechtwinklig zu der Fadenführerspindel 6 und wird durch ein
flaches, rundes Endteil dieser Spindel getragen. Dieses Ende ist in eine verjüngte oder
konische Mittelöffnung 14 im Kopfstück eingepaßt. Die Anordnung ist derart, daß das
Zuführerkopfstück 11 in der Fadenführerstellung
gegen die Senkrechte geneigt ist, d. h. also, das Kopfstück kippt mit seinem oberen
Teile näher an den Nadelzylinder heran als mit seinem unteren Teil. Durch das Kopfstück
hindurch laufen zwei Fadenführeröffnungen 15, von denen die eine über und die
andere unter dem Zapfen des Zuführerkopfes angeordnet ist. Die beiden Öffnungen konvergieren
in Richtung auf die Nadeln. Um eine Umkehrung der den Nadeln zugeführten Fäden und einen Wechsel der'Plattierung zu
erreichen, wird die Spindel des Zuführers gedreht, um die Lagen der Fadenzuführungsöffnungen
umzukehren. Die beiden Fäden 4, 5 laufen zum Fadenführer durch zwei feststehende
Fadenführungen 16, die von einem Stützarm 17 getragen werden, der sich zusammen
mit dem Zuführer bewegt und in einem geeigneten Abstand oberhalb desselben
angeordnet ist. Weiterhin sind Arme 18 für die Fäden angeordnet (vgl. Fig. 1 und 3), die
eine Federspannung besitzen. Vorteilhaft besitzen die beiden festen Fadenführungen 16
einen gewissen Abstand voneinander, so daß die Fäden in Richtung auf den Zuführer zusammenlaufen.
Statt dessen können die Fäden auch zwischen zwei unter Federdruck stehenden Spannungsscheiben hindurchlaufen,
die einen geeigneten Abstand voneinander besitzen und durch einen aufrecht stehenden
Stützarm getragen werden, der auf der Platte 10 oberhalb des Zuführers 3 angeordnet ist.
Während der Drehung des Zuführers 3 wirkt ein kleiner gebogener Arm 19, der mit einem
Zapfen an dem Gehäuse 7 der Zuführerspindel befestigt ist, auf den Zuführerkopf 1-1 an der
Innenseite seines Flansches und sichert die geeignete Neigung. Das Kopfstück erhält eine
winkelige Stellung und wird bei jeder Ufnkehrung in dieser Stellung gehalten. Der
kleine Arm, der an dem Zuführerkopf anliegt und ihm die passende Plattierstellung verleiht,
wird durch eine passende Schraubenfeder 20 o. dgl. in der Eingriffstellung gehalten.
Das Drehen des Zuführers 3 in den gewünschten Zeitabständen geschieht durch Vermittlung
eines Zwischengetriebes. Dieses Getriebe besteht,vorteilhaft aus einem Kegelrad
21, das am äußeren Ende der Zuführerspindel 6 angeordnet ist und in ein zweites Kegelrad
22 eingreift, das an einer tangential montierten Achse befestigt ist und sich mit dieser
dreht. An dieser Achse ist ein kleines Treibrad 23 befestigt, das mit einem Quadranten
24 dauernd im Eingriff steht. Der Quadrant ist so befestigt, daß1 er in einer vertikalen
Ebene um einen Zapfen schwingen kann. Dieser Zapfen 25 wird durch einen Stützarm 26
oder einen anderen Teil getragen, der zusammen mit dem Zuführer um die Maschine umläuft.
Um die Schwingbewegung der Quadranten 24 in bestimmter Weise zu begrenzen, sind ein otler mehrere Anschläge vorgesehen.
An dem Quadranten ist ein herabreichender Finger 27 befestigt, der während des Umlaufens
der Zuführereinrichtung um die Maschine imstande ist, in bestimmten Zwischenräumen
in einen Daumenschlitz 28 einzugreifen, der auf einer gegenüber dem Finger feststehenden
Unterlage angeordnet ist. Vorteilhaft werden zwei dieser Daumenschlitze vorgesehen,
und diese werden an diametral gegenüberliegenden Stellen rund um die Maschine angeordnet. Jeder Daumenschlitz kann
aus zwei hervorstehenden Platten 29 bestehen, die in der Normalstellung horizontal angeordnet
sind. Die Platten besitzen einen gewissen Abstand voneinander, um ein Hindurchbewegen
des Quadrantfingers zu ermöglichen. Sie sind an einem Ende in entgegengesetzten Richtungen gebogen, um eine sich
erweiternde Öffnung zur Führung des Fingers 27 dazwischen zu bilden. Vorzugsweise sind
diese hervorstehenden Elemente 29 auf einem viereckigen Kopfstück 30 am inneren Ende
einer horizontalen, radial gelagerten Welle 31
befestigt, die ihrerseits drehbar in einem Block 32 ruht. Das äußere Ende der Welle
trägt einen kleinen Bedienungshebel 33, mit dessen Hilfe die Welle gedreht werden kann,
um die hervorragenden Elemente zu heben und so in den Weg des umlaufenden Quadrantfingers
27 zu bringen bzw. durch Senken den Weg freizugeben.
Um die Umkehrung des Plattierzuführers 3 zu. bewirken, werden die eben erwähnten hervorstehenden
Elemente 29 in radialer Richtung zur Maschine nach innen oder außen geschoben. Eine Verschiebung der Vorsprünge
nach innen bewirkt, daß der Quadrantfxnger 2/j mit der gekrümmten Fläche des äußeren
hervortretenden Elementes in Berührung kommt, so daß der Quadrantfinger nach innen
schwingt und den Zuführer 3 in der einen Richtung dreht, während die Berührung des
Quadrantfingers 27 mit der inneren hervortretenden Platte die entgegengesetzte Bewegung
des Quadranten 24 und des Zuführers 3 bewirkt.
Die beiden eben erwähnten Vorsprünge 29, die an diametral gegenüberliegenden Stellen
der Maschine angeordnet sind, können gemeinsam oder einzeln in die Ruhestellung verschoben werden, d. h. in eine Stellung, in
der der nach unten gerichtete Quadrantfinger 21J nicht zum Eingriff kommt. Dies geschieht
dadurch, daß man die Welle 31, die äie Vorsprünge trägt, dreht und sie so aus der waagerechten
in eine senkrechte Ebene verschiebt, wie oben angegeben. Die Welle 31 mit den
Vorsprüngen wird in der Arbeits- oder Ruhestellung gehalten durch einen oder mehrere
unter Federdruck stehende Stifte 34, die in eine oder mehrere Vertiefungen in der Welle
31 oder hiermit verbundene Teile eingreifen. Die Welle kann auch in der eingestellten Lage
durch Reibungselemente festgehalten werden.
Die radiale Einstellung der Vorsprünge 29 kann dadurch bewirkt werden, daß man den
Block 32, der die Welle 31 mit den Vorsprüngen trägt, gleitend anordnet und auf der
einen Seite des Blocks eine Zahnstange 35 befestigt, die mit einem schwenkbaren gezahnten
Quadranten 36 im Eingriff steht, der durch einen passenden Stützarm 37 getragen wird.
Der Quadrant 36 ist in einer waagerechten Ebene drehbar und greift auch in einen außen
mit Zähnen versehenen Ring 38 ein, der den feststehenden Teil der Maschine umgibt. Vorzugsweise
wird dieser gezahnte Ring aus zwei annähernd halbkreisförmigen Hälften no gebildet (vgl. Fig. 5), wobei die eine Hälfte
in den Quadranten 36 eingreift, der mit einer der mit Vorsprüngen versehenen Einrichtungen
29 verbunden ist, während die andere Hälfte in den Quadranten eingreift, der mit
der an der diametral gegenüberliegenden Seite angeordneten, mit Vorsprüngen versehenen
Einrichtung verbunden ist. Jeder Teil des gezahnten Ringes 38 erhält eine hin und her
gehende Bewegung in bestimmten Zeitabständen. Die Bewegung wird durch eine geeignete
Kettenverbindung und einen Hebelmechanis-
mus von den Anschlägen auf der sich drehenden Mustertrommel aus gesteuert. Beispielsweise
kann jeder Ringteil 38 einen durchfochten Vorsprung 39 besitzen. In jeden Vorsprung
greift ein aufrecht stehender Stift 40 ein, der an einem Ende eines horizontalen
Gestänges 41 befestigt ist. Die gegenüberliegenden Enden jeder der beiden Stangen 41
sind mit dem unteren Teil eines hochstehenden Armes 42 verbunden. Jeder der beiden
Arme 42 ist an seinem oberen Ende schwenkbar mit einem feststehenden Arm oder einer
Stütze 43 verbunden. Jeder der Arme 42 trägt ferner eine Feder 44, die so wirkt, daß sie den
. 15 Arm mit den Anschlägen 45 auf der Mustertrommel
46 in Eingriff bringt (vgl. Fig. 6). Wenn die Mustertrommel sich dreht, so verschwenken
die hervorstehenden Anschläge 45 die Arme 42, indem sie dagegen drücken. 20. Hierdurch erteilen sie den gezahnten Ringteilen
38 eine kurze stoßartige Bewegung und damit auch den Quadranten 36, die die radiale
Verschiebung der mit Vorsprüngen versehenen Einrichtungen steuern, welche ihrerseits
die Zubringer betätigen. Am unteren Ende eines der obenerwähnten hochstehenden Arme
42, die gewöhnlich mit der Mustertrommel im Eingriff stehen, befindet sich ein kleines daumenartiges
Element 47, das mit einem entsprechenden daumenartigen Element 48 im Eingriff steht, welches seinerseits von dem
einen Ende einer drehbar gelagerten horizontalen Stange 49 getragen wird. Das andere
Ende dieser Stange trägt einen geeigneten Handgriff 50. Eine teilweise Bewegung desselben
zur Drehung der Stange bewirkt infolge der ineinandergreifenden Daumenelemente
47,48 ein Wegschieben des einen aufrecht stehenden Armes 42 von der Mustertrommel
46. Dieser wird hierdurch dauernd im Abstand der Anschläge von der Trommel gehalten, so daß er durch diese nicht betätigt
wird. Mit Hilfe dieser Einrichtung ist es möglich, die mit Vorsprüngen versehene Ein-'
45 richtung, die die Zuführer reguliert, auf der einen Seite der Maschine dauernd in gleicher
Lage zu halten, und zwar in einer Stellung, in der der Quadrantfinger 27 bei seiner Vorbeibewegung
nur in die äußere Stellung geschoben bzw. durch die vorspringenden Platten in dieser Stellung gehalten wird.
Gemäß, einem anderen bevorzugten Verfahren
zur Regulierung der Bewegung der HaIbringe38 und damit auch der Stellung der Vorsprünge29
sind horizontaleStäbe85,86 durch Zapfen an ihrem einen Ende mit den genannten
Halbringen verbunden. Sie werden, um eine horizontale Verschiebung zu ermöglichen,
in festen Lagern 87 geführt. Hierbei sind So Stellschrauben 88 in den Führungen vorgesehen,
die in Vorsprünge 89 auf den waagerechten Stangen eingreifen, um das Ausmaß
der Bewegung der Stäbe in der einen Richtung festzulegen (vgl. Fig. 8 und 9). Die
Stäbe 85, 86 sind über die Mustertrommel 46 herübergebogen und mit Hilfe gabelförmig
geteilter Vorsprünge 90 durch Bolzen 91 mit den oberen Enden zweier abwärts gebogener
Arme 92 schwenkbar verbunden. Diese besitzen jeder einen Vorreiber 93 o. dgl., der für
gewöhnlich mit dem Umfang der Mustertrommel im Eingriff steht. Die Arme 92 sind
an ihren unteren Enden bei 94 schwenkbar mit einem oder mehreren Armen 95 verbunden,
die auf einer Stütze angeordnet sind, welche die Mustertrommel trägt. Spiralfedern
96, die am einen Ende mit den gekrümmten Armen 92 oder hiermit verbundenen Teilen
und am anderen Ende an Bolzen befestigt sind, die sich auf einem hochstehenden festen
Stützarm 97 befinden, wirken in der Weise, daß sie die Vorreiber 93 an den Armen 92 mit
der Mustertrommel in Eingriff bringen. An einem feststehenden Zapfen 98 ist ein von
Hand zu bedienender Hebel 99 angebracht, der einen Daumen 100 trägt, der auf einen
an einem horizontalen Stab 86 vorgesehenen aufrecht stehenden Vorsprung 101 einwirkt.
Die Anordnung ist derart, daß beim Schwenken des Hebels 99 nach oben in die waagerechte
Lage der Daumen 100 die Stange 86 gegen die Trommel drückt entgegen der Wirkung
der Feder 96. Hierdurch wird einer der Arme 92 von der Mustertrommel weggeschoben,
so daß der Vorreiber 93 an diesem Arm durch die Mustervorsprünge 45 auf der Trommel
nicht mehr erfaßt wird. Hierdurch wird der eine Halbring 38, der mit der Stange 86
verbunden ist, etwas herumgedreht und bringt eine der mit Vorsprüngen versehenen Einrich- i°o
tungen 29, die die Zubringer regulieren, auf der einen Seite der Maschine in eine Stellung,
in der der herabreichende Quadrantfinger 27 bei seinem Hindurchstreichen nur in seine
äußere Stellung gebracht bzw. in dieser gehalten wird.
Bei der Herstellung des Längens eines Strumpfes oder einer Socke wird eine der
obenerwähnten mit Vorsprüngen versehenen Einrichtungen 29, die die Zuführer regulieren,
in die Ruhelage gebracht. Während der Herstellung des Fußes werden jedoch beide mit
Vorsprüngen versehene Einrichtungen in Arbeitsstellung gebracht und mit Hilfe der
Mustertrommel 46 so reguliert, daß das gewünschte Muster auf dem Oberteil des Fußes
entsteht. Die Fäden werden jedoch während der Herstellung der Sohle so reguliert, daß
ediglich einer der Fäden dauernd in der Plattierstellung bleibt, so daß eine glatte oder einfarbige
Sohle erhalten wird. Dies wird dadurch erreicht, daß man einen der Vorsprünge
29 durch die oben angegebenen Maßnahmen
in einer bestimmten Stellung hält, während der Fuß gestrickt wird.
Während der Herstellung der Ferse und der Spitze wird der umlaufende Zuführer 3
für die umgekehrte Plattierung in die Ruhelage ausgeschwungen. Gleichzeitig wird ein
besonderer Fadenführer S1 in Arbeitsstellung gebracht. Gleichzeitig mit der Auswechselung
der Fadenführer zur Herstellung einer unplattierten Ferse und einer ebensolchen Spitze
werden die beiden obenerwähnten Vorsprünge 29, die die Plattierzuführer regulieren,
vorzugsweise in die Ruhestellung ausge-Schwüngen, indem man die Wellen, die die
Vorsprünge tragen, entsprechend dreht.
Das plattenförmige Glied 8, das den umlaufenden Plattierführer 3 trägt, ist so befestigt,
daß es um einen senkrecht angeord-
ao neten Zapfen 52 herumschwingen kann (vgl. Fig. ι und 4). An dem gleichen Zapfen ist
ein zu dem Fadenführer 51, der für die Herstellung der Ferse und der Spitze dient, gehöriger
Zuführer 53 ebenfalls schwenkbar angeordnet. Auf die beiden schwingenden Zuführer
werden Daumen 54 und 55 derart zur Einwirkung gebracht, daß in dem Augenblick, in dem der eine Zuführer sich in Arbeitsoder Zuführstellung befindet, der andere Zu-
führer in Ruhelage ist. Mit der Platte 8, die den Zuführer 3 trägt, ist eine passende Feder
56 verbunden. Eine ähnliche Feder 57 ist mit dem Zuführer 51 verbunden. Diese beiden Federn
sind bestrebt, die Zuführer in die Ruhestellung zu bringen und sie im Eingriff mit den
entsprechenden Daumen 54 und 55 zu halten.
Das Auswechseln der Zuführer 3 und 51 im
gewünschten Augenblick, d. h. zu Beginn und bei Beendigung der Ferse und der Spitze,
wird selbsttätig von einem drehbar befestigten Sternrad 58 aus bewirkt, das auf einer
senkrechten Welle 58" befestigt ist, die ihrerseits drehbar in der Platte 10 montiert ist
und nach unten aus dieser hervorragt. Die Platte 10 nimmt den Zuführermechanismus
auf und bewegt sich rund um die Maschine zusammen mit dem Schloßmantel 2. Während
der Bewegung rund um die Maschine kommen die Zähne des Sternrades 58. in bestimmten
Zeitabständen mit den senkrecht stehenden Bolzen 59 zum Eingriff, die auf einer horizontal
angeordneten bogenförmigen Platte 60 angebracht sind (vgl. die Fig. 5 und 11). Die
Platte 60 liegt gegenüber der Kreisbewegung um die Maschine herum vollkommen fest. Sie
vermag jedoch eine kleine senkrechte Bewegung auszuführen, um so die auf ihr aufrecht
stehenden Bolzen 59 in die Bahn des Sternrades oder aus dieser heraus zu bringen.
Wenn das Sternrad 58 bei seiner Fortbewegung in die obengenannten aufrecht stehenden
Bolzen eingreift, so wird es um einen gewissen Betrag gedreht. Hierdurch wird ein
Zahnrad 61 (vgl. Fig. 4) zusammen mit dem Sternrad gedreht. Dieses überträgt mit Hilfe
anderer Zahnräder 62 die Drehung auf eine aufrecht stehende Achse 63, an der die Daumenglieder
54 und 55 befestigt sind. Diese wirken ihrerseits auf einen kleinen aufrecht stehenden Arm oder einen Teil 64 ein, der
vorzugsweise verstellbar auf der Platte 8 befestigt ist, die den Zuführer 3 trägt, und ferner
auf einen aufrecht stehenden Winkelträger oder einen Teil 53a, das am Arm 53 des Zufüh.rers
51 verstellbar befestigt ist. Die Daumenglieder 54, 55 besitzen die Form eines
Kreissegments. Ihre gegenseitige Lage ist derart, daß sie den einen Zuführer (beispielsweise
den zusätzlichen Fersen- oder Spitzenfadenführer 51) in die Zuführerstellung
drehen, bevor sie es gestatten, daß der andere Zuführer (beispielsweise der Plattierfadenführers)
nach außen in die Ruhelage schwingt. Die Daumen 54, 55 sind so angeordnet, daß, während der Umfang des einen
auf den entsprechenden Zuführerträger einwirkt, der Umfang des anderen sich außer
Eingriff mit dem entsprechenden Träger des anderen Zuführers befindet.
Das Fadenführerende 51 des Fersen- und
Spitzenfadenführers stellt einen herabhängenden Teil dar (vgl.Fig. 14), der an dem inneren
Ende des schwingenden Zuführerarms 53 angebracht und so angeordnet ist, daß, wenn die
Stellungen der beiden Zuführer 3 und 51 gewechselt werden, das Ende desjenigen Zuführers,
der in Arbeitsstellung gebracht wird, nahezu die Stellung einnimmt, die von dem
anderen, der in Ruhelage gebracht wird, freigegeben wird. Um sicherzustellen, daß das
herabhängende Ende des Fersen- und Spitzenfadenführers 51 an dem scheibenartigen Kopfstück
des Plattierfadenführers 3 während des Auswechselns vorbeistreichen kann, ist der
Zuführerarm 53 mit einem aufrecht stehenden Bolzen 53* ausgerüstet, der während der Drehbewegung
der Zuführer an der daumenförmigen Seite einer Öffnung 65 in einer feststehenden
Platte 66 entlang gleitet. Diese Platte 66 dient gleichzeitig als Tragplatte für die vorher
genannten senkrechten Wellen 52, 58" und 63. Um die erforderliche kurze Abweichung
des herabhängenden Fersen- und Spitzenfadenführers
51 von der Kreisbewegung während des Entlanggleitens des Bolzens 53* an
der Daumenfläche der Öffnung 65 zu ermöglichen, ist der Zuführer mit seinem Schwenkarm
53 durch einen gleitenden Block 67 o. dgl. verbunden, der den genannten Bolzen 53*
trägt. Der Block mitsamt dem Zuführer steht unter der Wirkung einer Feder und gleitet am
Arm 53 vor und zurück.
Vorteilhaft sind drei in gleichem Abstand voneinander angeordnete hochstehende Bolzen
59 an der erwähnten Platte 60 vorgesehen,
die 'in das Sternrad 5S eingreifen. Der Eingriff des Rades mit dem ersten Bolzen erfolgt
durch die Wirkung der oben beschriebenen • Daumen 54 und 55, die den in der Ruhestellung
befindlichen Zuführer in die Zufuhrstellung bringen. Gleichzeitig wird ein
ίο schwenkbar angeordnetes Fadenzubringerglied 68 unter1 der Wirkung einer Feder 69 in
eine Stellung geschwungen, in der es auf den soeben zugeführten Faden einwirkt und diesen
sicher gegen die Nadeln preßt, um ein Aufnehmen des Fadens durch die Nadeln und
ein Verstricken desselben sicherzustellen. Die Bewegung des Fadenzubringers 68, der aus
einem gebogenen Arm besteht, wie es Fig. 4 zeigt, wird durch Daumenelemente 70 geregelt,
die so befestigt sind, daß sie sich zusammen mit der Achse 58° des Stirnrades
drehen. Vorteilhaft wird ein Paar dieser Daumenelemente 70 in diametral gegenüberliegenden
Stellungen angeordnet. Diese wirken auf einen Nasenteil γΐα ein, der an einem
Ende einer Gleitstange 71 angebracht ist, die ihrerseits in einen festen Träger 72 geführt
wird. Das andere Ende der Stange ist schwenkbar auf einem seitlichen Fortsatz 68a
des gebogenen Zubringerarms 68 befestigt. Wenn ein Daumen 70 auf die Stange 71 einwirkt,
so wird der Zubringerarm entgegen der Wirkung der Feder 69 ausgeschwungen. Wenn
indessen der erste hochstehende Bolzen 59 in das Sternrad 58 eingreift und dieses teilweise
dreht, so wird der Daumen 70 außer Eingriff mit der Stange 71 gebracht. Dann bewirkt die
Feder 69, daß' der Fadenzubringer 68 herumschwingt, so daß ein mit den Fäden in Berührung
kommender Teil 6S6 an den eben zugefüfirten
Faden angepreßt wird und diesen zu den Nadeln hinschiebt. Der Teil 686 ist
vorzugsweise ausgehöhlt oder mit einer Vertiefung versehen, um sich dem Faden anzupassen.
Eine Schraubeneinstellung 73 auf dem Zubringerarm 68 wirkt mit einem festen aufrecht
stehenden Anschlag 74 zusammen, um das Ausmaß der. Bewegung des Zubringerarms
nach innen zu regeln.
Kurz nachdem ein- Fadenführer in die Zuführstellung gebracht worden ist, greift der
nächstfolgende Zahn des Sternrades 58 in den zweiten der drei hochstehenden Bolzen 59 ein.
Hierdurch erhalten das Sternrad und die 5S Daumen 54 und 55 eine weitere teilweise
Drehung. Diese weitere Bewegung bewirkt, daß einer der Daumen 54, -55 außer Eingriff
mit dem zugehörigen Fadenführer kommt. Dieser Fadenführer (beispielsweise der Zuführer
3) schwingt infolgedessen unter der Einwirkung der zugehörigen Feder (beispielsweise
Feder 56) in die Ruhelage, in der er keine Fäden fördert. Gleichzeitig mit dieser
Bewegung wird eine Fadenklemme, die mit einer Abschneidevorrichtung vereinigt ist, ge- 6g
öffnet, um den Faden, der aus der Zuführstellung entfernt worden ist, aufzunehmen. Der
Fadenzubringerarm 68 kommt außer Eingriff mit dem Daumenelement 70, so daß er unter
der Wirkung der Feder 69 in die Arbeitsstellung schwingt. Das Öffnen der Fadenklemme
kann dadurch geschehen, daß man ein Paar diametral gegenüber angeordnete Daumen 75, die an der Achse des Sternrades 58
befestigt sind, mit einem Arm eines schwenkbaren Winkelhebels 76 in Eingriff bringt. Der
andere Arm dieses Hebels wirkt auf den hochstehenden Zapfen yy eines schwenkbar
befestigten Teiles 78 der Klemm- und Schneidevorrichtung ein, indem er diesen Teil entgegen
der Wirkung der Feder 79 bewegt und es möglich mach't, daß der Faden unterhalb des
beweglichen Messerblatts 80 hindurchgeht. Wenn das Sternrad 58 in den dritten der
hochstehenden Daumen 59 eingreift, erfährt es eine weitere teilweise Drehung, und den
Winkelhebel 76, der die Klemme und den Abschneider steuert, bewegt ein vorstehendes
Daumenelement 75 weiter, so daß der Teil 78 der Klemme und des Abschneiders unter der
Wirkung der zugehörigen Feder 79 herabschwingen kann. Hierdurch wird gleichzeitig
der Faden, der aus der Zuführstellung entfernt worden ist, festgehalten und abgeschnitten.
Wie aus· den Fig. 12 und 13 ersichtlich,
schiebt sich das bewegliche Schneidblatt 80 zwischen die eine Seite eines feststehenden
Schneidblattes 8.1 und ein gegenüberliegendes, verhältnismäßig dünnes streifenartiges Glied
82. Durch die Einwirkung des beweglichen Schneidblattes 80 auf das feststehende Schneidblatt
81 wird der Faden abgeschnitten, und das abgeschnittene Ende wird zwischen dem
beweglichen Blatt 80 und dem Streifen 82 festgehalten.
Die gekrümmte Platte 60, die die drei Bolzen 59 trägt, welche in das Sternrad 58 eingreifen,
wird für gewöhnlich in einer Stellung gehalten, in der das Sternrad über diese Bolzen frei hinweggeht. Wenn indessen die
Zuführer ausgewechselt werden sollen (d. h. bei Beginn und Beendigung der Ferse und der
Spitze), so wird ein schwenkbar angeordneter Daumen oder exzentrischer Teil 78' oder ein
entsprechendes Glied, das auf einen ausgesparten Teil der gekrümmten Platte 60 einwirkt,
von Hand oder in anderer Weise betätigt, um die Platte zu heben und die Bolzen in den Weg der Zähne des Sternrades zu
bringen (vgl. Fig. 11 und 5). Das Sternrad kann beispielsweise 6 Zähne haben, die in
030004
gleichen Abständen rings am Rande angeordnet sind. Drei aufeinanderfolgende Zähne
wirken in der Weise, daß sie die eben beschriebenen Bewegungen hervorbringen. Die
drei übrigen Zähne, bewirken eine Wiederholung dieser Bewegungen. In der Zeichnung
ist dargestellt, daß die Bedienung des exzentrischen Teils 78' durch Handhabung eines
kleinen Handhebels 79' erfolgt, der in einem feststehenden Block 80' gelagert ist, welcher
auch den ausgesparten Stützteil 81' der Platte 60 aufnimmt. Vorzugsweise wird der
Handgriff 79' und damit die Platte 60 selbsttätig jedesmal gesenkt, wenn das Sternrad 58
'5 an den drei Bolzen 59 vorbeigegangen ist.
Dies geschieht in der Weise, daß man in den Handgriff einen herabhängenden Finger 79s
eingreifen läßt, der nur in einer Richtung schwenkbar ist.
Vorteilhaft wird eine Maschine der eben beschriebenen Art noch mit einer Reihe kreisförmig
angeordneter Kettenfadenführer 83 ausgerüstet (vgl. Fig. 1), die stillstehen und
Kettenfäden 84 den einzelnen Nadeln in aus-
a5 gewählten oder bestimmten Zeitabständen zuführen.
Diese Kettenfäden wirken bei ihrer Zuführung zu den Nadeln als zusätzliche Plattierfäden und erscheinen auf der äußeren
Seite des hergestellten Gewirkes. Um diese Kettenfadenführer in die Zuführstellung und
aus dieser herauszubringen, können irgendwelche passenden, an sich bekannten Einrichtungen
getroffen sein.
So kann beispielsweise auf einer Maschine der angegebenen Art ein Artikel hergestellt
werden, der horizontale Streifen oder Flächen besitzt, die in verschiedenen Farben der
Strickfäden plattiert und in bestimmten ausgewählten Abständen unterbrochen sind oder
die mit anderen Flächen oder Streifen abwechseln, die hergestellt "sind, indem man die
Kettfaden auf die Strickfäden plattiert.
Bei dem Beispiel einer Ware, wie sie in Fig. 15 dargestellt ist, ist die 'Plattierungslage
der gleichzeitig zugeführten Strickfäden 4, S in der Strickmasche α die umgekehrte
wie in der Masche b. Dies wird erreicht durch Umkehren der Lage des Zuführerkopfes 3 und
liefert horizontale Streifen in der Ware. In besondere Maschenstäbchen c ist ein Kettenfaden
84° eingeschlungen, der in den aufeinanderfolgenden Maschen vertikale Streifen erzeugt,
während andere Kettenfäden 84* von abweichender Farbe in andere Maschenstäbchen
d bei bestimmten Maschen eingestrickt sind, um so unterbrochene FeIder an bestimmten
Stellen zu bilden.. Es versteht sich von selbst, daß an den Stellen, an denen Ketten- t
fäden eingestrickt werden, diese über die Strickfäden plattiert werden.
Weiterhin kann ein Strumpf oder eine Socke hergestellt werden, die einen gemusterten
Längen und ein entsprechend gemustertes Fußoberteil aus plattiertem Gewrirke
besitzt und gleichzeitig eine völlig plattierte Sohle aufweist, die glatt ist und nur eine einzige
Farbe zeigt.
Eine Socke, wie sie auf einer oben beschrie- -benen Maschine gestrickt werden kann, ist
beispielsweise in Fig. 16 dargestellt. Hier ist das gemusterte Gewirke des Längens und des
Fußoberteils ähnlich dem im Hinblick auf Fig. 15 beschriebenen. Die Sohle ist gänzlich
nur miteinem der Strickfäden 4 oder 5 plattiert, sodaß eine glatte, d.h. ungemusterte Sohle
entsteht. Die Ferse und die Spitze sind natürlich aus Fäden gestrickt, die durch den
Fersen- und den Spitzenfadenführer zugeführt worden sind, während die Strick- und
Kettfäden sich in der Ruhestellung befanden.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Rundstrickmaschine, insbesondere zur Herstellung nahtloser Strümpfe oder Halbstrümpfe, mit einem Plattierfadenführer in Form einer Scheibe o. dgl. mit zwei gegenüberliegenden Öffnungen, durch welche den Nadeln zwei mustergebende Strickfäden in plattierter Lage zugeführt werden, wobei die Scheibe o. dgl. zu bestimmten Zeiten gedreht werden kann, um die Lage der von ihr zugeführten Fäden zu vertauschen und so durch Plattierung und umgekehrte Plattierung Muster hervorzubringen, sowie mit einem weiteren Fadenführer zur Zuführung eines nicht mustergebenden Strickfadens, gekennzeichnet durch eine Mustervorrichtung, die den einen Zuführer zu bestimmten Zeiten an Stelle des anderen setzt, so daß ein Wechsel vom Plattieren zum Glattstricken (z. B. bei Herstellung der Ferse und Spitze) und umgekehrt stattfindet.
- 2. Rundstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (3) des Plattierfadenführers mittels eines Ouerbolzens (12) schwenkbar an einer radialen Spindel (6) angeordnet ist, welche zur Erzeugung der Plattierung und der umgekehrten Plattierung drehbar ist, und daß ein Führungsteil (19) vorgesehen ist, welches in den Kopf (3) eingreift und in jeder Lage dieses Kopfes bewirkt, daß er nach unten und längs der Nadelreihe auf den Strickpunkt zu gekippt wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB32380/32A GB410488A (en) | 1932-11-16 | 1932-11-16 | Improvements in knitting machines and in the production of fabric thereon |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE636604C true DE636604C (de) | 1936-10-16 |
Family
ID=10337700
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG86845D Expired DE636604C (de) | 1932-11-16 | 1933-11-17 | Rundstrickmaschine |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2002417A (de) |
| DE (1) | DE636604C (de) |
| GB (1) | GB410488A (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3226956A (en) * | 1966-01-04 | Yarn feeding means | ||
| US2543121A (en) * | 1948-06-26 | 1951-02-27 | Supreme Knitting Machine Co In | Knitting machine |
| DE1919474C3 (de) * | 1968-05-03 | 1975-09-18 | G. Billi & C. S.P.A., Florenz (Italien) | Fadenführer für eine Strickmaschine mit mehreren Fadenzuführungen |
-
1932
- 1932-11-16 GB GB32380/32A patent/GB410488A/en not_active Expired
-
1933
- 1933-11-16 US US698346A patent/US2002417A/en not_active Expired - Lifetime
- 1933-11-17 DE DEG86845D patent/DE636604C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB410488A (en) | 1934-05-16 |
| US2002417A (en) | 1935-05-21 |
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