DE4118028A1 - Vorrichtung zum zufuehren von knoepfen an einer naehmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum zufuehren von knoepfen an einer naehmaschineInfo
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- D05B3/00—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Zuführen
von Knöpfen an einer Knopfannähmaschine nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1, insbesondere zum Zuführen von Knöpfen unterschiedlicher
Art.
Durch das DE-GM 75 38 335 ist eine Vorrichtung bekanntgeworden, die
mehrere Vorratsbehälter für verschiedenartige Knöpfe aufweist, die
über Zuführkanäle mit einer Wählvorrichtung verbunden sind, die in
einer Entnahmestation an der Aufnahmestellung eines Zuführelementes
für die Knopfklammer angeordnet ist. Die Wählvorrichtung besteht im
wesentlichen aus einem drehbaren Teil, in dem die Zuführkanäle in
koaxial angeordneten Weiterführungskanälen münden, und einem
feststehenden Entnahmeteil mit einem Knopfentnahmeschlitz, der den
gleichen radialen Abstand wie die Weiterführungskanäle hat und zu dem
die Weiterführungskanäle einzeln in fluchtende Position bringbar und
so mit dem Zuführelement verbindbar sind. Der drehbare Teil ist dabei
so gelagert, daß seine Kanäle senkrecht zu der Achse eines in dem
Knopfentnahmeschlitz vorhandenen Knopfes bewegbar sind, und der Knopf
beim Drehen im Zusammenhang mit der Gestaltung des
Knopfentnahmeschlitzes und der Anordnung des drehbaren Teils
ausgeschoben wird.
Das dieser Vorrichtung zugrundeliegende Verfahren besteht darin, daß
die Knöpfe aus artenrein gefüllten Vorratsbehältern über Zuführkanäle
einer Entnahmestation zugeführt werden, aus der sie einzeln und in
vorbestimmbarer Reihenfolge auf einen Zuführarm für eine Knopfklammer
gelangen.
Nachteilig bei diesem Verfahren ist, daß für jede Knopfart ein
Vorratsbehälter benötigt wird, der über einen zugehörigen Zuführkanal
in ständiger Förderverbindung mit einer Entnahmestation stehen muß.
Auch ist die Anzahl der zu verarbeitenden unterschiedlichen Knopfarten
durch die Anzahl der zur Entnahmestation zu führenden und dort in eine
Entnahmeposition zu bewegenden Zufuhrkanäle aus räumlichen Gründen und
aus Gründen der Zuverlässigkeit der Knopfzuführung begrenzt.
Beispielsweise tritt bei vorstehend beschriebener Vorrichtung, bedingt
durch die koaxiale Anordnung der Zufuhrkanäle in einem Drehteil, beim
Drehen desselben zwangsläufig eine Verwindung der Zufuhrkanäle auf,
die die Knopfzufuhr behindern kann. Diese Behinderung wird um so
größer, je mehr Zufuhrkanäle angeordnet werden, weil damit deren
Verwindungswinkel zunimmt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Zuführen
von Knöpfen, mit dem Knöpfe unterschiedlicher Art in vorbestimmbarer
Vielfalt und Reihenfolge zuverlässig der Knopfklammer einer
Knopfannähmaschine zugeführt werden, und eine Vorrichtung zur
Durchführung des Verfahrens zu schaffen.
Die Aufgabe wird bei einem Verfahren nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 durch die kennzeichnenden Merkmale dieses Anspruches bzw.
durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 5 gelöst.
Durch das Verfahren werden Knöpfe unterschiedlicher Art, insbesondere
verschiedener Farben, jedoch auch bis zu etwa 20% voneinander
abweichender Knopfdurchmesser und Knopfdicken nacheinander in einer
Füllstation artenrein magaziniert - indem jeweils Knöpfe einer
Knopfart in den Vorratsbehälter einer Füllstation gegeben und aus
diesem in ein (oder nacheinander in mehrere) Magazin(e) gefördert
werden -, die Magazine im Anschluß daran zum Zwecke der Entnahme auf
einer Tragscheibe positioniert und die Knöpfe an einer Entnahmestation
in vorbestimmbarer Reihenfolge entnommen und der Knopfklammer einer
Knopfannähmaschine zugeführt. Ein kontinuierliches Zuführen der Knöpfe
zur Knopfklammer wird dadurch gewährleistet, daß geleerte Magazine
durch gefüllte ausgetauscht werden, wobei das Füllen der Magazine
unabhängig vom Entnehmen aus diesen, d. h. zeitparallel erfolgen kann.
Der Vorteil liegt darin, daß nur ein Vorratsbehälter für eine Vielfalt
unterschiedlicher Knopfarten benötigt wird und daß die Anzahl der
verarbeitbaren unterschiedlichen Knopfarten bei einer Reduzierung des
Gesamtaufwandes erheblich gesteigert wird. Dieser Vorteil zeigt sich
insbesondere in einer flexiblen Bekleidungsfertigung mit ständig
wechselndem Nähgut.
Weiterhin vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen des Verfahrens
nach Anspruch 1 sind in den Unteransprüchen 2 bis 4 angegeben.
Die Maßnahme nach Anspruch 2 hat den Vorteil, daß einerseits die
Knöpfe aus einer geordneten Formation entnommen werden können, was die
Entnahme erleichtert und zuverlässiger macht, und daß andererseits
eine Vielzahl von Magazinen auf der Tragscheibe angeordnet werden
kann.
Die Maßnahme nach Anspruch 4 hat den Vorteil, daß die mit den
Magazinen bestückte Tragscheibe nicht unmittelbar an der
Aufnahmestellung des Zuführelementes vorbeigeführt werden muß, was
insbesondere bei einer größeren Anzahl von Magazinen aus Platzgründen
von Bedeutung ist. Dort, wo es die Platzgegebenheiten an der
Knopfannähmaschine zulassen, kann eine direkte Übergabe der Knöpfe aus
den Magazinen auf das Zuführelement für die Knopfklammer vorteilhaft
sein.
Die Vorrichtung gemäß Anspruch 5 gestattet eine zuverlässige Zuführung
von Knöpfen auf der Grundlage des im Anspruch 1 offenbarten Verfahrens
bei Gewährleistung der mit diesem verbundenen Vorteile einer
Knopfzuführung in vorbestimmbarer Vielfalt und Reihenfolge.
Die Maßnahmen nach Anspruch 7 und 8 ermöglichen eine zuverlässige
Einzelknopfzuführung aus dem Vibrationsförderer zur Fülleinrichtung
der Magazine. Überdies ist es mit diesen Maßnahmen möglich, jeweils
die kleinste Knopfart aus einem nicht artenrein gefüllten
Vorratsbehälter artenrein abzufüllen. Als Mittel zur Unterstützung der
Knopfzuführung dient ein am unteren Ende des Zuführkanals an einem
Verbindungsstück angeordneter Schieber, der einen in diesem
befindlichen Knopf in die Fülleinrichtung schiebt.
Die Maßnahme nach Anspruch 9 gestattet zudem ein zuverlässiges Füllen
röhrenförmiger Magazine in der Fülleinrichtung, da die Knöpfe gemäß
der Anordnung nacheinander und ohne Verkantung durch jeweils
nachfolgende Knöpfe oder einen Schieber aus dem Zuführkanal auf die
Arbeitsfläche eines Hubkolbens geschoben werden und in dieser Lage,
die bereits der Lage der Knöpfe im Magazin entspricht, einzeln durch
den Hubkolben von unten in das jeweils positionierte Magazin geschoben
werden. Dabei verhindern die bereits in diesem befindlichen Knöpfe
durch ihre Lage und ihr Gewicht ein Verkanten des von unten
nachfolgenden Knopfes. Ein Zurückrutschen der Knöpfe aus dem Magazin
wird durch eine Knopfauflage verhindert, die das Magazin bei einer
Abwärtsbewegung des Kolbens verschließt, wobei die Bewegungen des
Kolbens und der Knopfauflage aufeinander abgestimmt sind. Zu einem
reibungslosen Bewegungsablauf trägt die Vorkehrung nach Anspruch 10
bei.
Die im Anspruch 13 enthaltene Maßnahme dient im Zusammenhang mit der
Maßnahme gemäß Anspruch 14 vorteilhaft einem Anheben einer im Magazin
befindlichen Knopfsäule über in diesem angeordnete Öffnungen für einen
quer einschiebbaren Stift, der ein Herausrutschen der Knöpfe beim
Entnehmen des Magazins aus dem Hohlzylinder verhindert.
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel im
Zusammenhang mit der Ausführungsform einer Vorrichtung näher
erläutert.
In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Füllstation,
Fig. 2a einen Schnitt durch die Fülleinrichtung der Füllstation,
geschnitten,
Fig. 2b einen Schnitt durch die Fülleinrichtung, geschnitten, mit
Magazin,
Fig. 2c eine Draufsicht auf die Füllstation, geschnitten,
Fig. 3 die Anordnung gemäß Fig. 1 mit einer Vereinzelungsvorrichtung
am Vorratsbehälter und einem Verbindungsstück zwischen
Zuführkanal und Fülleinrichtung,
Fig. 4 eine Explosionsdarstellung der Vereinzelungsvorrichtung,
Fig. 5 eine Darstellung der Anordnung der Vereinzelungsvorrichtung am
Vorratsbehälter,
Fig. 6 eine Seitenansicht des Verbindungsstückes, geschnitten,
Fig. 7 eine Draufsicht auf das Verbindungsstück,
Fig. 8 eine Seitenansicht einer Tragscheibe mit Aufnahmeeinrichtungen
für die Magazine,
Fig. 9a einen Schnitt durch eine Entnahmestation,
Fig. 9b eine Draufsicht auf die Entnahmestation.
Die in Fig. 1 dargestellte Füllstation I besteht im wesentlichen aus
einem Vibrationsförderer 1 als Vorratsbehälter, einer Fülleinrichtung
2, einem Zuführkanal 3 und einem Sensor 4 zum Einschalten des
Füllvorganges. Außerdem sind eine Halterung 5 und ein Sensor 6 zum
Abschalten des Füllvorganges angeordnet.
Der Zuführkanal 3 mündet in eine Öffnung 7 für einen Knopfeintritt im
Hohlzylinder 8 der Fülleinrichtung 2, der zugleich Einschub für ein
röhrenförmiges Magazin 9 ist.
Die Fülleinrichtung 2 (Fig. 2a ... 2c) weist weiterhin einen Hubkolben
10 und eine schieberartig ausgebildete und nach ihrem vorderen Ende zu
abgeschrägte Knopfauflage 11 auf, die gegenüber der Mündung des
Zuführkanals 3 in einer Ebene angeordnet ist, die um die größte zu
verarbeitende Knopfdicke über dem Grund der Mündung liegt, und die in
dieser Ebene durch eine Öffnung 12 quer zur Bewegungsrichtung des
Hubkolbens 10 durch den Hohlzylinder 8 bewegbar ist. In den Hubkolben
10 ist an seiner Arbeitsfläche eine Nut 13 für einen Durchschub der
Knopfauflage 11 eingebracht.
Bei einer in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform einer Füllstation I
ist zwischen dem Vorratsbehälter 1 und dem Zuführkanal 3 eine
Vereinzelungsvorrichtung 102 und zwischen dem Zuführkanal 3 und der
Fülleinrichtung 2 ein Verbindungsstück 14 angeordnet.
Die Vereinzelungsvorrichtung 102 besteht aus einem Befestigungsteil
109, das zugleich in Fortsetzung der Förderstrecke des Schwingtopfes 1
als Knopfeinlauffläche dient und vermittels der Platte 109a am
Vibrationsförderer 1 befestigt ist, einem unter diesem
Befestigungsteil 109 angeordneten und angetriebenen Grundteil 110 und
einer über diesem Befestigungsteil 109 drehbar angeordneten und mit
vier Aufnahmeöffnungen 111 unterschiedlicher Weite versehenen
Zuteilscheibe 112 (Fig. 4). Die Aufnahmeöffnungen 111 sind U-förmig
ausgebildet und befinden sich jeweils um 90° versetzt am Umfang der
Zuteilscheibe 112.
Das Grundteil 110 und die Zuteilscheibe 112 sind durch einen am
Grundteil 110 angebrachten und durch einen kreisringförmigen Schlitz
113 im Befestigungsteil 109 geführten Stift 114, der in eine der
Bohrungen 115 der Zuteilscheibe 112 eingreift, miteinander verbindbar,
so daß die dem Grundteil 110 durch eine pneumatisch angetriebene
Kolbenstange 116 vermittelte Bewegung auf die Zuteilscheibe 112
übertragen wird. Der die Kolbenstange 116 führende Pneumatikzylinder
ist an der Platte 109a befestigt.
Weiterhin sind über der Zuteilscheibe 112 eine Zwischenscheibe 117,
die mit nach unten in die Aufnahmeöffnungen 111 der Zuteilscheibe 112
ragen den Vorsprüngen 118 versehen ist, und eine Deckscheibe 119
angeordnet, die zu den Aufnahmeöffnungen 111 der Zuteilscheibe 112
korrespondierende Öffnungen 120 aufweist und mit der Deckscheibe 117
durch Schrauben 121 fest verbunden ist.
An der Zuteilscheibe 112 sind die Achse 122 sowie der Bund 123
angeordnet, mit dem die Zuteilscheibe 112 im Befestigungsteil 109
drehbar gelagert ist. Die Achse 122 greift unterhalb des
Befestigungsteiles 109 in das Grundteil 110 ein und dient zugleich als
Lagerung für die oberhalb des Zuführteils 112 befindliche Scheibe 117
sowie die Deckscheibe 119. Mittels der Rändelmuttern 124 sind die
Scheiben 117 und 119 gegen die Kraft einer Druckfeder 125 auf der
Achse 122 der Zuteilscheibe 112 befestigt. Ebenso ist das Grundteil
110 mit einer Rändelmutter 124a über die Feder 125a auf der Achse 122
befestigt.
Das Verbindungsstück 14 (Fig. 3, 6, 7) besteht aus einem schräg nach
unten auf die Öffnung 7 zu angeordneten Mündungsstück 15 mit
Rechteckquerschnitt, an dessen Oberseite ein Druckluftzylinder 16 im
Winkel angeschlossen ist. Im Innern dieses Druckluftzylinders 16 ist
als ein die Knopfzuführung unterstützendes Mittel ein Stößel 17
angeordnet, der über einen Federblechstreifen 18 mit einem Kolben 19
verbunden ist und zwischen einer hinteren, im Druckluftzylinder
gelegenen Ausgangsstellung und einer vorderen, an der Öffnung des
Mündungsstückes 15 gelegenen Stellung bewegbar ist.
In Fig. 8 ist die Anordnung einer kreisförmigen Tragscheibe 20 mit
konzentrisch angeordneten Aufnahmeeinrichtungen 21 dargestellt, die
hohlzylindrisch ausgebildet sind. Unter den Aufnahmeeinrichtungen 21
befinden sich Öffnungen 22 für einen Knopfdurchlaß mit einem
Durchmesser, der dem Innendurchmesser eines Magazins 9 entspricht. Die
Tragscheibe 20 ist drehbar über einer feststehenden Platte 23 und
diese wiederum auf einer auf einen Sockel 24 ruhenden Grundplatte 25
angeordnet. Im Sockel 24 befindet sich der Antrieb für die Tragscheibe
20.
Unterhalb der Tragscheibe 20 ist an der der Knopfannähmaschine
zugewandten Seite der Tragscheibe eine Entnahmestation II angeordnet.
Diese weist einen Ausstoßkanal 26, der durch eine radial zur
Peripherie der Platte 23 führende Aussparung 27, die Tragscheibe 20
und die Grundplatte 25 gebildet wird, und einen Schieber 28 auf, der
durch eine in einem Schlitz 25a der Grundplatte 25 unter der
Aussparung 27 geführte Stange 29 mit einem Schubkolben 30 verbunden
ist. Dieser Schieber 28 hält in einer Grundstellung eine über diesem
befindliche Öffnung 22 verschlossen. Der Ausstoßkanal 26 ist über
einen Zuführkanal 31 mit der Aufnahmestellung eines nicht
dargestellten, jedoch bekannten Zuführarmes für die Knopfklammer
verbunden, durch den die entnommenen Knöpfe positioniert und in die
Knopfklammer eingegeben werden. Die Dicke der Platte 23 und damit die
Höhe des Ausstoßkanals 26 ist so bemessen, daß stets nur ein Knopf
hineinpaßt (Fig. 9a, 9b).
Die Aufnahmestellung des nicht dargestellten Zuführarmes ist auf einem
Aufnahmeprisma über einem oszillierend bewegten Drehteller gegeben, in
das der zuzuführende Knopf aus dem Zuführkanal 31 hineinrutscht und
auf dem Drehteller zwischen den Backen des Aufnahmeprismas frei
drehbar zentriert wird. Die oszillierende Bewegung des Drehtellers
wird auf den Knopf übertragen, auf den sich der Zuführarm mit
austauschbar befestigten Führungsstiften senkt, die in die im Knopf
befindlichen Löcher eingreifen. Im Anschluß daran wird der Knopf durch
den Zuführarm zwischen die Backen der Knopfklammer 35 geschoben.
Zur Halterung der röhrenförmigen Magazine 9 auf der Tragscheibe 20 ist
im Abstand über dieser eine scheibenförmige Halterung 32 angeordnet,
die über den Aufnahmeeinrichtungen 21 Ausnehmungen hat, in die die
Magazine 9 eindrückbar sind.
Die Magazine 9 weisen im Bereich ihres Einschubes in den Hohlzylinder
8 zwei gegenüberliegende Bohrungen 33 auf, in die ein Stift 34
einschiebbar ist. Der Hohlzylinder 8 weist zu diesem Zweck zwei
gegenüberliegende Schlitze 35 auf.
Die knopfführenden Elemente der Vorrichtung einschließlich der
Magazine 9 sind in Abhängigkeit von einer Knopfgröße so dimensioniert,
daß Knöpfe mit Durchmesserabweichungen bis zu 10% und
Dickenabweichungen bis zu 25% zugeführt werden können. Die Magazine 9
haben eine Länge von über einem Meter. Bei größeren Abweichungen sind
die knopfführenden Elemente in ihren Abmessungen an die abweichenden
Knopfgrößen anzupassen.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Knöpfe einer Art werden in den Vibrationsförderer 1 gegeben und ein
Magazin 9 in den Hohlzylinder 8 der Fülleinrichtung 2 eingeführt. Der
Vibrationsförderer 1 wird eingeschaltet und beginnt Knöpfe in der
gewünschten Lage in den Zuführkanal 3 zu fördern, wobei der zuerst
geförderte Knopf durch die nachfolgenden in den Hohlzylinder 8 und
dort auf die Arbeitsfläche des Hubkolbens 10 geschoben wird. Die
Fülleinrichtung 2 wird erst in Betrieb gesetzt, wenn der auf den
ersten Knopf durch die nachfolgenden Knöpfe ausgeübte Druck so groß
ist, daß dieser zuverlässig auf die Arbeitsfläche des Hubkolbens 10
geschoben wird. Das Signal dafür gibt der Sensor 4. Die
Fülleinrichtung 2 beginnt zu arbeiten, indem der Hubkolben 10 den auf
diesem befindlichen Knopf über die Öffnung 7 für den Knopfeintritt
schiebt. Kurz bevor der Hubkolben 10 seine obere Stellung erreicht
hat, wird die Knopfauflage 11 quer durch den Hohlzylinder 8 und die
Nut 13 des Hubkolbens 10 geschoben. Dadurch wird der oberhalb dieser
Knopfauflage 11 befindliche Knopf bei einem Zurückgehen des Hubkolbens
10 in seiner Lage oberhalb der Öffnung 7 gehalten. Hat der Hubkolben
10 seine untere Stellung erreicht, wird ein nächster Knopf auf deren
Arbeitsfläche gedrückt. Bei der Aufwärtsbewegung des Hubkolbens 10
wird die Knopfauflage 11 zurückgezogen und an deren Stelle tritt nun
der nächste Knopf. Auf diese Weise wird das Magazin Knopf für Knopf
von unten gefüllt, bis der Füllstand den Sensor 6 erreicht hat, durch
dessen Signal die Fülleinrichtung 2 außer Betrieb gesetzt wird. Bei
der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform erfolgt die Knopfzuführung
einzeln.
Die Einstellung der ggf. angeordneten Vereinzelungsvorrichtung 102 auf
die zu fördernde Knopfgröße erfolgt nach Auswahl derjenigen Öffnung
120, in die ein Knopf der zu fördernden Art bequem hineinpaßt, durch
Lösen der Rändelmutter 124, Anheben und Verdrehen der Zuteilscheibe
112 derart, daß die mit der ausgewählten Öffnung 120 korrespondierende
Aufnahmeöffnung 111 so positioniert wird, daß sie sowohl mit dem
Ausgang A des Vibrationsförderers 1 als auch mit dem Einlauf E des
Zuführungskanals 3 (Fig. 5) fluchten kann, und anschließendes
Einrasten der entsprechenden Bohrung 115 auf dem Stift 114. Die
Rändelmutter 124 wird so weit angezogen, daß der vertikale Abstand
zwischen dem Vorsprung 118 in der ausgewählten Aufnahmeöffnung 111 und
dem Befestigungsteil 109 größer als die Knopfdicke und kleiner als die
doppelte Knopfdicke ist. Ein aus dem Vibrationsförderer 1 bei A
(Fig. 5) in die ausgewählte Aufnahmeöffnung 111 der so eingestellten
Vereinzelungsvorrichtung 102 geförderter Knopf wird durch eine
Vierteldrehung der Zuteilscheibe 112 vor dem Einlauf des Zuführkanals
bei E gebracht und mittels Druckluft, die dort über eine im
Befestigungsteil angeordnete Bohrung 126 eingebracht wird, in den
Zuführkanal 3 gedrückt. Anschließend wird die Aufnahmeöffnung 111
durch das vermittels der Kolbenstange 116 angetriebene Grundteil 110
wieder in Ausgangsstellung, d. h. in eine zum Ausgang A des
Vibrationsförderers 1 fluchtende Stellung, zurückgeführt, um den
nächsten Knopf aufzunehmen. Die Zuführung des nächsten Knopfes zum
Zuführkanal 3 erfolgt im Takt zur Knopfabgabe am unteren Ende des
Zuführkanals 3, so daß sich stets nur ein Knopf im Zuführkanal 3
befindet.
Ein zum unteren Ende des Zuführkanals 3 in das Verbindungsstück 14
geförderter Knopf wird durch den Stößel 17 in den Hohlzylinder 8 und
dort auf den Hubkolben 10 geschoben und in der vorstehend
beschriebenen Weise in ein im Hohlzylinder positioniertes Magazin
gefördert. Ist das Magazin gefüllt, wird der Hubkolben 10 und damit
die über diesem stehende Knopfsäule so weit nach oben geschoben, daß
die Nut 13 mit den Schlitzen 35 des Hohlzylinders 8 und den Bohrungen
33 des Magazins fluchtet, und der Stift 34 wird eingeschoben. Danach
kann das gefüllte Magazin aus dem Hohlzylinder 8 und damit aus der
Füllstation I entnommen und in eine beliebige Aufnahmeeinrichtung 21
der Tragscheibe 20 eingeführt werden.
Nach Herausziehen des Stiftes 34 rutschen die Knöpfe in die unter der
Aufnahmeeinrichtung 21 befindliche Öffnung 22 auf Platte 23. Werden
Knöpfe aus diesem Magazin 9 an der Knopfklammer 35 benötigt, so wird
die Tragscheibe 20 so weit gedreht, bis dessen Aufnahmeeinrichtung 21
über der Entnahmestation II bzw. die unter der Aufnahmeeinrichtung 21
befindliche Bohrung 22 über dem in Grundstellung befindlichen Schieber
28 steht. Durch Zurückziehen des Schiebers 28 wird die Öffnung 22
freigegeben, und die Knopfsäule rutscht mit ihrem unteren Knopf auf
die Grundplatte 25 bzw. in den Anstoßkanal 26 vor den Schieber 28, der
im Anschluß daran wieder in seine Grundstellung geschoben wird und
dabei den unteren Knopf aus dem Anstoßkanal 26 in den Zuführkanal 31
stößt. Der Vorgang kann taktweise beliebig oft wiederholt werden.
Sollen Knöpfe aus einem anderen Magazin 9 verarbeitet werden, so wird
dieses zur Entnahmestation gedreht. Die in den Bohrungen 22 jeweils an
unterer Position befindlichen Knöpfe gleiten dabei auf der Platte 23.
Ist ein Magazin 9 geleert, so wird es durch ein gefülltes ersetzt und
ggf. in der Füllstation I erneut gefüllt.
Die Bewegung der Tragscheibe (20) und die Entnahmestation (II) werden
in Abhängigkeit vom Knopfannähtakt automatisch taktweise gesteuert,
wobei die einzelnen Bewegungsabläufe aufeinander abgestimmt sind.
Claims (17)
1. Verfahren zur Zuführung von Knöpfen aus einem Vorratsbehälter
zur Knopfklammer einer Knopfannähmaschine, dadurch
gekennzeichnet,
daß die Knöpfe in einer Füllstation (2) artenrein aus dem Vorratsbehälter (1) magaziniert werden,
daß anschließend mehrere Magazine (9) einer oder unterschiedlicher Knopfart auf einer Tragscheibe (20) positioniert und taktweise relativ zu einer Entnahmestation (II) derart bewegt werden, daß die Knöpfe dort in vorbestimmbarer Reihenfolge aus den Magazinen (9) entnommen und einem Zuführelement für die Knopfklammer (35) zugeführt werden.
daß die Knöpfe in einer Füllstation (2) artenrein aus dem Vorratsbehälter (1) magaziniert werden,
daß anschließend mehrere Magazine (9) einer oder unterschiedlicher Knopfart auf einer Tragscheibe (20) positioniert und taktweise relativ zu einer Entnahmestation (II) derart bewegt werden, daß die Knöpfe dort in vorbestimmbarer Reihenfolge aus den Magazinen (9) entnommen und einem Zuführelement für die Knopfklammer (35) zugeführt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Knöpfe einzeln übereinanderliegend magaziniert und dabei an der
Unterseite der sich bildenden Knopfsäule zugeführt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Entnahme der Knöpfe am unteren Ende der Knopfsäule und einzeln
erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Knöpfe über einen Zuführkanal (31) dem Zuführelement zugeführt
werden.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Füllstation (I) für
röhrenförmige Magazine (9), eine Tragscheibe (20) mit einer
Mehrzahl von Aufnahmeeinrichtungen (21) für die Magazine (9) und
eine Entnahmestation (II) für die Knöpfe, zu der die Tragscheibe
(20) mit den Aufnahmeeinrichtungen (21) taktweise relativ
bewegbar ist, sowie einen Zuführkanal (31) zur Aufnahmestellung
eines Zuführelementes für die Knopfklammer (35) aufweist, wobei
die Magazine (9) wechselweise an der Füllstation (2) und an den
Aufnahmeeinrichtungen (21) positionierbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Füllstation (I) einen Vibrationsförderer (1) als Vorratsbehälter
für die Knöpfe und eine mit diesem durch einen Zuführkanal (3)
verbundene Fülleinrichtung (2) für die Magazine (9) und die
Knopfzuführung unterstützende Mittel aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem Vibrationsförderer (1) und dem Zuführkanal (3) eine
an unterschiedliche Knopfgrößen anpaßbare
Vereinzelungsvorrichtung (102) zum Überführen der Knöpfe vom
Vibrationsförderer (1) in den Zuführkanal (3) und zwischen dem
Ende des Zuführkanals (3) und der Fülleinrichtung (2) ein
Verbindungsstück (15) mit einem druckluftgesteuerten Stößel (17)
für einen Knopfausstoß angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Stößel (17) in einem Druckluftzylinder (16) mit einem
Federblechstreifen (18) an einem Druckluftkolben (19) angeordnet
ist, und der Druckluftzylinder (16) an der Oberseite des
Verbindungsstückes (15) so in dieses mündet, daß der Stößel (17)
in dieses Verbindungsstück (15) in Richtung der Knopfzufuhr
schiebbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fülleinrichtung (2) einen Hohlzylinder (8) mit einem zwischen
zwei Arbeitsstellungen bewegbaren Hubkolben (10) mit einer
Arbeitsfläche und einer im Zylindermantel zwischen den beiden
Stellungen der Arbeitsfläche angeordneten Öffnung (7) für einen
Knopfeintritt sowie eine oberhalb der Öffnung (7) quer zur
Bewegungsrichtung des Hubkolbens (10) durch den Zylinderhohlraum
bewegbar angeordnete Knopfauflage (11) aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hubkolben (10) an der Arbeitsfläche für einen Durchschub der
Knopfauflage (11) ausgespart ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hohlzylinder (8) oberhalb der oberen Arbeitsstellung des
Hubkolbens (10) als Einschub für ein Magazin (9) ausgebildet
ist, wobei der Innendurchmesser des Hohlzylinders (8) unter
diesem Bereich dem Innendurchmesser eines Magazins (9)
entspricht.
12. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Magazine (9) einen an die Knopfdurchmesser angepaßten
Innendurchmesser haben, derart, daß die Knöpfe im Magazin (9)
verkantungsfrei übereinanderliegend in das Magazin (9) abfüllbar
sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hubkolben (10) in eine dritte, oberhalb seiner oberen
Arbeitsstellung und im Bereich des Magazineinschubes gelegene
Stellung bewegbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Magazine (9) im Bereich ihres unteren Endes zwei
gegenüberliegende Bohrungen (33) aufweisen, durch die ein Stift
(34) führbar ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufnahmeeinrichtungen (21) zylinderförmig ausgebildet und
konzentrisch angeordnet und unter diesen in der Tragscheibe (20)
Öffnungen (22) für einen Knopfdurchlaß eingebracht sind, und daß
die Tragscheibe (20) taktweise drehbar ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die Tragscheibe (20) auf einer feststehenden Platte (23) mit
einer Entnahmestation (II) angeordnet ist und die Platte (23) an
dieser eine radial angeordnete und zu einem Ausstoßkanal für die
Knöpfe ausgebildete Aussparung (27) mit einer Breite größer als
die Knopfdurchmesser aufweist, zu der die Öffnungen (22) der
Tragscheibe (20) taktweise drehbar sind und in der ein Schieber
(28) für den Ausstoß jeweils eines Knopfes angeordnet ist, der
in einer Grundstellung die jeweilige Öffnung (22) der
Tragscheibe (20) nach unten verschlossen hält und in einer
hinteren Ausgangsstellung freigibt.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der
Anstoßkanal der Entnahmestation (II) über einen Zuführkanal (31)
mit der Aufnahmestellung des Zuführelementes für die
Knopfklammer (35) verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914118028 DE4118028A1 (de) | 1991-06-01 | 1991-06-01 | Vorrichtung zum zufuehren von knoepfen an einer naehmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914118028 DE4118028A1 (de) | 1991-06-01 | 1991-06-01 | Vorrichtung zum zufuehren von knoepfen an einer naehmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4118028A1 true DE4118028A1 (de) | 1992-12-03 |
| DE4118028C2 DE4118028C2 (de) | 1993-03-25 |
Family
ID=6432996
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914118028 Granted DE4118028A1 (de) | 1991-06-01 | 1991-06-01 | Vorrichtung zum zufuehren von knoepfen an einer naehmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4118028A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN101797564B (zh) * | 2010-01-20 | 2012-08-29 | 深圳联达钮扣有限公司 | 全自动按扣检验挑选机 |
| CN103332472A (zh) * | 2013-07-02 | 2013-10-02 | 广东溢达纺织有限公司 | 纽扣定位送料机及纽扣定位方法 |
| DE102012020854B4 (de) * | 2012-10-24 | 2020-12-31 | Bräuer Systemtechnik GmbH | Vorrichtung zum Befüllen von Magazinen für Elektrodenkappen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3937146C1 (de) * | 1989-11-08 | 1991-05-29 | Eisele Apparate- Und Geraetebau Gmbh, 7070 Schwaebisch Gmuend, De |
-
1991
- 1991-06-01 DE DE19914118028 patent/DE4118028A1/de active Granted
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3937146C1 (de) * | 1989-11-08 | 1991-05-29 | Eisele Apparate- Und Geraetebau Gmbh, 7070 Schwaebisch Gmuend, De |
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| CN103332472A (zh) * | 2013-07-02 | 2013-10-02 | 广东溢达纺织有限公司 | 纽扣定位送料机及纽扣定位方法 |
| CN103332472B (zh) * | 2013-07-02 | 2015-12-30 | 广东溢达纺织有限公司 | 纽扣定位送料机及纽扣定位方法 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4118028C2 (de) | 1993-03-25 |
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