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DE4117295C2 - - Google Patents

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Publication number
DE4117295C2
DE4117295C2 DE19914117295 DE4117295A DE4117295C2 DE 4117295 C2 DE4117295 C2 DE 4117295C2 DE 19914117295 DE19914117295 DE 19914117295 DE 4117295 A DE4117295 A DE 4117295A DE 4117295 C2 DE4117295 C2 DE 4117295C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
bore
ring
locking ring
annular groove
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19914117295
Other languages
English (en)
Other versions
DE4117295A1 (de
Inventor
Thomas Dipl.-Ing. Wittermann (Fh), 7022 Leinfelden-Echterdingen, De
Erich 7151 Burgstetten De Weller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE19914117295 priority Critical patent/DE4117295A1/de
Publication of DE4117295A1 publication Critical patent/DE4117295A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4117295C2 publication Critical patent/DE4117295C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B27/00Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for
    • B25B27/14Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for for assembling objects other than by press fit or detaching same
    • B25B27/20Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for for assembling objects other than by press fit or detaching same inserting or withdrawing split pins or circlips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)

Description

Die Erfindung geht aus von einem Werkzeug zum Einsetzen eines ge­ schlitzten, elastischen Sicherungsrings in eine Ringnut nach der Gattung des Hauptanspruchs.
Ein derartiges Werkzeug ist bekannt ge­ worden aus dem DE-GM 77 19 941. Dort wird der geschlitzte Ring le­ diglich mit einem Stempel durch die Hülse geschoben und in die Ring­ nut eingesetzt. Da die Hülse in ihrem oberen Teil einen wesentlich größeren Innendurchmesser aufweist als der zu verschiebende Ring, kann es zum Verkanten desselben kommen. Darauf muß der Arbeitsvor­ gang wiederholt werden, was einen unnötigen Zeitaufwand bedingt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Werkzeug der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit dem ein geschlitzter Sicherungsring ohne Schwierigkeiten in eine Ringnut eines Maschinenteils eingesetzt wer­ den kann, und dies bei vertretbarem Aufwand.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichenteil des Hauptanspruchs ge­ nannten Mittel gelöst. Ein derartiges Werkzeug bzw. ein derartiger Arbeitsvorgang kann auch von ungeübten Personen leicht gehandhabt werden und eignet sich dadurch in einer Großserienfertigung beson­ ders gut.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der nachfolgenden Be­ schreibung und Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 das Werkzeug von der Seite beim Einsetzen in die Bohrung,
Fig. 2 das Werkzeug im Längsschnitt ohne Montagekolben,
Fig. 3 das Werkzeug in Draufsicht nach Fig. 2,
Fig. 4a einen Montagekolben in Seitenansicht,
Fig. 4b einen Montagekolben in Ansicht,
Fig. 5 eine erste mögliche Form des Sicherungsrings und
Fig. 6 eine zweite mögliche Form des Sicherungsrings.
In Fig. 1 ist mit 10 ein elastisches Band oder ein elastischer, ge­ schlitzter Sicherungsring bezeichnet, der mit Hilfe einer nur sche­ matisch dargestellten Hülse 11 in eine Ringnut 12 in einer Bohrung 13 eines Maschinenteils 14 eingesetzt werden soll. In Fig. 2 ist die Hülse 11 detailliert im Längsschnitt dargestellt. Sie hat unten einen zylindrischen Führungszapfen 16, mit dem sie in die Bohrung 13 eingesetzt wird. Der Führungszapfen 16 ist so lange, daß er genau bis zum oberen Rand der Ringnut 12 reicht, wenn die Hülse ganz in die Bohrung eingesetzt ist. Die Hülse sitzt dann am Bohrungsrand auf. Vom Ende des Übergangs an ist der Außendurchmesser der Hülse konstant. Die Hülsenbohrung 11A weist in ihrem oberen, dem Führungs­ zapfen 16 entgegengesetzten Ende einen zylindrischen Bereich 18 mit einem bestimmten Durchmesser auf. Daran schließt sich ein relativ langer Bereich 19 mit geringer Konizität an, der am Führungszapfen 16 in einen zylindrischen Bereich 20 übergeht. Der Durchmesser in diesem Bereich ist also kleiner als im Bereich 18.
In Längsrichtung der Hülse 11 verlaufen mehrere, deren Wandung durchdringende Schlitze 22 in Längsrichtung, die etwa vom zylindri­ schen Bereich 18 ausgehen und im zylindrischen Bereich 20 enden. Außen auf der Hülse befindet sich eine Schiebehülse 23 mit einem flanschartigen Rand 24, in welchem mehrere radial verlaufende, durchgehende Bohrungen 25 ausgebildet sind.
Zum Montieren bzw. Einsetzen des geschlitzten Sicherungsrings 10 wird dieser zum Beispiel von Hand in den Bereich 18 eingeschoben. Er ist in Fig. 2 strichpunktiert dargestellt. Er wird soweit nach innen geschoben, daß er fast am konischen Bereich 19 liegt. Nunmehr wird die Schiebehülse 23 auf die Hülse 11 aufgesetzt bis sie bündig mit dieser ist, und darauf werden in die radialen Bohrungen 25 Stifte 26 weit eingeschoben. Danach wird die Schiebehülse 23 nach unten verschoben, wobei der Sicherungsring 10 durch die Stifte 26 in den konischen Bereich gelangt. Da der Sicherungsring geschlitzt ist, wird er durch die Durchmesserverkleinerung in axialer Richtung etwas verformt bzw. seine Enden voneinander weggespreizt. Nunmehr oder be­ reits zuvor ist die Hülse 11 mit ihren Führungszapfen 20 in die Boh­ rung 13 eingesetzt worden. Die Stifte 26 werden nun zurückgezogen und die Schiebehülse 23 abgezogen. Daraufhin wird in die Bohrung 11A der Hülse 11 ein Montagekolben 27 eingeführt, wie er in den Fig. 4a und 4b dargestellt ist, in der Fig. 4b um 90 Grad gedreht. Wie aus diesen beiden Figuren zu erkennen ist, hat der Montagekolben an seinem unteren Ende eine konische Anfasung 28. Mit diesem Ende wird der Montagekolben in die Bohrung der Hülse eingeführt bis er auf den Sicherungsring 10 stößt. Nun muß durch entsprechendes Verdrehen des Montagekolbens das hochgespreizte Ende des Sicherungsrings erfaßt werden, und durch weiteres Verschieben des Montagekolbens wird der Siche­ rungsring 10 dann in den zylindrischen Bereich 20 eingeführt. Durch weiteres Eindrücken des Montagekolbens wird der Sicherungsring schließlich bis in den-Bereich der Ringnut 12 verschoben, wo er sich dann aufspreizt und in diese Ringnut einschnappt. Die konische An­ fasung 28 am Montagekolben ist nicht unbedingt erforderlich, sie er­ leichtert jedoch das Einfädeln des Sicherungsrings 10. Nachdem der Sicherungsring in die Ringnut 12 eingerastet ist, wird die Vor­ richtung abgesetzt.
Bei manchen Sicherungsringen ist es zweckmäßig, diese in der Hülsen­ bohrung nicht in Achsrichtung gespreizt einzuführen - siehe hierzu Skizze 5, sondern radialverformt bzw. überlappt - siehe hierzu Skizze 6. Dies hängt von der Form und Art des Sicherungsringes ab, insbesondere eignet sich die Verformung des Sicherungsrings nach Fig. 6 besonders dann, wenn dieser relativ hoch ist.

Claims (4)

1. Werkzeug zum Einsetzen eines geschlitzten, elastischen Siche­ rungsringes in eine an einer Bohrung (13) eines Ma­ schinenteils (14) ausgebildete Ringnut (12) das eine längliche Hülse (11) aufweist, die an ihrem einen Ende einen in die Bohrung (13) passenden Zentrierzapfen (16) hat, der bis an die Ringnut (12) heranreicht, daß die Hülsenbohrung (11A) an ihrem einen, dem Zentrierzapfen (16) gegenüberliegenden Ende einen zylindrischen, den gespreizten Sicherungsring (10) aufnehmen­ den ersten Bereich (18) aufweist, an den sich ein Bereich (19) mit verhältnismäßig geringer Konizität anschließt, auf welchen ein dritter Bereich (20) mit kleinerem Durchmesser als der Durchmesser im ersten Bereich (18) folgt, in welchem der Durchmesser des Sicherungsrings durch Verschieben im Inneren der Hülse (23) auf einen geringeren Durchmesser verengt wird und mittels eines in die Hülsenbohrung (11A) eingeführten Montagekolbens (27) in die Ringnut einge­ bracht wird, wo er durch seine Elastizität aufgespreizt wird, da­ durch gekennzeichnet, daß die Verengung des Sicherungsrings (10) mittels einer auf die Hülse (11) aufschiebbaren Schiebehülse (23) mit einem flanschartigen Rand (24) erfolgt, in dem mehrere radiale Durchgangs­ bohrungen (25) ausgebildet sind, in welche Stifte (26) eingeschoben werden, die durch in Längsrichtung der Hülse verlaufende Schlitze (22) dringen und beim Verschieben der Schiebehülse (23) den Siche­ rungsring (10) transportieren.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Siche­ rungsring (10) schräg geschlitzt ist und seine Verformung durch axi­ ales Auseinanderspreizen der Enden erfolgt. (Fig. 5).
3. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verfor­ mung des Sicherungsringes durch radiales Überlappen erfolgt. (Fig. 6).
4. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich­ net, daß der Montagekolben an seinem Ende eine konische Abschrägung (28) aufweist.
DE19914117295 1991-05-27 1991-05-27 Verfahren zum einsetzen eines geschlitzten, elastischen rings in eine ringnut Granted DE4117295A1 (de)

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DE4117295A1 DE4117295A1 (de) 1992-12-03
DE4117295C2 true DE4117295C2 (de) 1993-03-18

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