DE4117295C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B27/00—Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for
- B25B27/14—Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for for assembling objects other than by press fit or detaching same
- B25B27/20—Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for for assembling objects other than by press fit or detaching same inserting or withdrawing split pins or circlips
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)
- Automatic Assembly (AREA)
Description
Die Erfindung geht aus von einem Werkzeug zum Einsetzen eines ge
schlitzten, elastischen Sicherungsrings in eine Ringnut nach der
Gattung des Hauptanspruchs.
Ein derartiges Werkzeug ist bekannt ge
worden aus dem DE-GM 77 19 941. Dort wird der geschlitzte Ring le
diglich mit einem Stempel durch die Hülse geschoben und in die Ring
nut eingesetzt. Da die Hülse in ihrem oberen Teil einen wesentlich
größeren Innendurchmesser aufweist als der zu verschiebende Ring,
kann es zum Verkanten desselben kommen. Darauf muß der Arbeitsvor
gang wiederholt werden, was einen unnötigen Zeitaufwand bedingt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Werkzeug der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, mit dem ein geschlitzter Sicherungsring ohne
Schwierigkeiten in eine Ringnut eines Maschinenteils eingesetzt wer
den kann, und dies bei vertretbarem Aufwand.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichenteil des Hauptanspruchs ge
nannten Mittel gelöst. Ein derartiges Werkzeug bzw. ein derartiger
Arbeitsvorgang kann auch von ungeübten Personen leicht gehandhabt
werden und eignet sich dadurch in einer Großserienfertigung beson
ders gut.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der nachfolgenden Be
schreibung und Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 das Werkzeug von der Seite beim Einsetzen in die
Bohrung,
Fig. 2 das Werkzeug im Längsschnitt ohne Montagekolben,
Fig. 3 das Werkzeug in Draufsicht nach Fig. 2,
Fig. 4a einen Montagekolben in Seitenansicht,
Fig. 4b einen Montagekolben in Ansicht,
Fig. 5 eine erste mögliche Form des Sicherungsrings und
Fig. 6 eine zweite mögliche Form des Sicherungsrings.
In Fig. 1 ist mit 10 ein elastisches Band oder ein elastischer, ge
schlitzter Sicherungsring bezeichnet, der mit Hilfe einer nur sche
matisch dargestellten Hülse 11 in eine Ringnut 12 in einer Bohrung
13 eines Maschinenteils 14 eingesetzt werden soll. In Fig. 2 ist
die Hülse 11 detailliert im Längsschnitt dargestellt. Sie hat unten
einen zylindrischen Führungszapfen 16, mit dem sie in die Bohrung 13
eingesetzt wird. Der Führungszapfen 16 ist so lange, daß er genau
bis zum oberen Rand der Ringnut 12 reicht, wenn die Hülse ganz in
die Bohrung eingesetzt ist. Die Hülse sitzt dann am Bohrungsrand
auf. Vom Ende des Übergangs an ist der Außendurchmesser der Hülse
konstant. Die Hülsenbohrung 11A weist in ihrem oberen, dem Führungs
zapfen 16 entgegengesetzten Ende einen zylindrischen Bereich 18 mit
einem bestimmten Durchmesser auf. Daran schließt sich ein relativ
langer Bereich 19 mit geringer Konizität an, der am Führungszapfen
16 in einen zylindrischen Bereich 20 übergeht. Der Durchmesser in
diesem Bereich ist also kleiner als im Bereich 18.
In Längsrichtung der Hülse 11 verlaufen mehrere, deren Wandung
durchdringende Schlitze 22 in Längsrichtung, die etwa vom zylindri
schen Bereich 18 ausgehen und im zylindrischen Bereich 20 enden.
Außen auf der Hülse befindet sich eine Schiebehülse 23 mit einem
flanschartigen Rand 24, in welchem mehrere radial verlaufende,
durchgehende Bohrungen 25 ausgebildet sind.
Zum Montieren bzw. Einsetzen des geschlitzten Sicherungsrings 10
wird dieser zum Beispiel von Hand in den Bereich 18 eingeschoben. Er
ist in Fig. 2 strichpunktiert dargestellt. Er wird soweit nach
innen geschoben, daß er fast am konischen Bereich 19 liegt. Nunmehr
wird die Schiebehülse 23 auf die Hülse 11 aufgesetzt bis sie bündig
mit dieser ist, und darauf werden in die radialen Bohrungen 25
Stifte 26 weit eingeschoben. Danach wird die Schiebehülse 23 nach
unten verschoben, wobei der Sicherungsring 10 durch die Stifte 26 in
den konischen Bereich gelangt. Da der Sicherungsring geschlitzt ist,
wird er durch die Durchmesserverkleinerung in axialer Richtung etwas
verformt bzw. seine Enden voneinander weggespreizt. Nunmehr oder be
reits zuvor ist die Hülse 11 mit ihren Führungszapfen 20 in die Boh
rung 13 eingesetzt worden. Die Stifte 26 werden nun zurückgezogen
und die Schiebehülse 23 abgezogen. Daraufhin wird in die Bohrung 11A
der Hülse 11 ein Montagekolben 27 eingeführt, wie er in den Fig.
4a und 4b dargestellt ist, in der Fig. 4b um 90 Grad gedreht. Wie
aus diesen beiden Figuren zu erkennen ist, hat der Montagekolben an
seinem unteren Ende eine konische Anfasung 28. Mit diesem Ende wird
der Montagekolben in die Bohrung der Hülse eingeführt bis er auf den
Sicherungsring 10 stößt. Nun muß durch entsprechendes Verdrehen des Montagekolbens
das hochgespreizte Ende des Sicherungsrings erfaßt werden,
und durch weiteres Verschieben des Montagekolbens wird der Siche
rungsring 10 dann in den zylindrischen Bereich 20 eingeführt. Durch
weiteres Eindrücken des Montagekolbens wird der Sicherungsring
schließlich bis in den-Bereich der Ringnut 12 verschoben, wo er sich
dann aufspreizt und in diese Ringnut einschnappt. Die konische An
fasung 28 am Montagekolben ist nicht unbedingt erforderlich, sie er
leichtert jedoch das Einfädeln des Sicherungsrings 10. Nachdem der
Sicherungsring in die Ringnut 12 eingerastet ist, wird die Vor
richtung abgesetzt.
Bei manchen Sicherungsringen ist es zweckmäßig, diese in der Hülsen
bohrung nicht in Achsrichtung gespreizt einzuführen - siehe hierzu
Skizze 5, sondern radialverformt bzw. überlappt - siehe hierzu
Skizze 6. Dies hängt von der Form und Art des Sicherungsringes ab,
insbesondere eignet sich die Verformung des Sicherungsrings nach
Fig. 6 besonders dann, wenn dieser relativ hoch ist.
Claims (4)
1. Werkzeug zum Einsetzen eines geschlitzten, elastischen Siche
rungsringes in eine an einer Bohrung (13) eines Ma
schinenteils (14) ausgebildete Ringnut (12)
das eine längliche Hülse (11) aufweist, die an ihrem einen
Ende einen in die Bohrung (13) passenden Zentrierzapfen (16) hat,
der bis an die Ringnut (12) heranreicht, daß die Hülsenbohrung (11A)
an ihrem einen, dem Zentrierzapfen (16) gegenüberliegenden Ende
einen zylindrischen, den gespreizten Sicherungsring (10) aufnehmen
den ersten Bereich (18) aufweist, an den sich ein Bereich (19) mit
verhältnismäßig geringer Konizität anschließt, auf welchen ein
dritter Bereich (20) mit kleinerem Durchmesser als der
Durchmesser im ersten Bereich (18) folgt, in welchem der Durchmesser
des Sicherungsrings durch Verschieben im Inneren der Hülse (23) auf
einen geringeren Durchmesser verengt wird und mittels eines in die
Hülsenbohrung (11A) eingeführten Montagekolbens (27) in die Ringnut einge
bracht wird, wo er durch seine Elastizität aufgespreizt wird, da
durch gekennzeichnet, daß die Verengung des Sicherungsrings (10) mittels
einer auf die Hülse (11) aufschiebbaren Schiebehülse (23) mit einem
flanschartigen Rand (24) erfolgt, in dem mehrere radiale Durchgangs
bohrungen (25) ausgebildet sind, in welche Stifte (26) eingeschoben
werden, die durch in Längsrichtung der Hülse verlaufende Schlitze
(22) dringen und beim Verschieben der Schiebehülse (23) den Siche
rungsring (10) transportieren.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Siche
rungsring (10) schräg geschlitzt ist und seine Verformung durch axi
ales Auseinanderspreizen der Enden erfolgt. (Fig. 5).
3. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verfor
mung des Sicherungsringes durch radiales Überlappen erfolgt. (Fig. 6).
4. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich
net, daß der Montagekolben an seinem Ende eine konische Abschrägung (28)
aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914117295 DE4117295A1 (de) | 1991-05-27 | 1991-05-27 | Verfahren zum einsetzen eines geschlitzten, elastischen rings in eine ringnut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914117295 DE4117295A1 (de) | 1991-05-27 | 1991-05-27 | Verfahren zum einsetzen eines geschlitzten, elastischen rings in eine ringnut |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4117295A1 DE4117295A1 (de) | 1992-12-03 |
| DE4117295C2 true DE4117295C2 (de) | 1993-03-18 |
Family
ID=6432537
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914117295 Granted DE4117295A1 (de) | 1991-05-27 | 1991-05-27 | Verfahren zum einsetzen eines geschlitzten, elastischen rings in eine ringnut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4117295A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19631844A1 (de) * | 1996-08-07 | 1998-02-12 | Bayerische Motoren Werke Ag | Vorrichtung zum Einsetzen eines geschlitzten elastischen Sicherungsringes in eine Ringnut eines Werkstückes |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103962832B (zh) * | 2014-05-08 | 2017-01-25 | 成都九鼎科技(集团)有限公司 | 减振器缸筒底阀组件装配工装及装配工艺 |
| CN107234590A (zh) * | 2017-07-25 | 2017-10-10 | 杭州凯龙医疗器械有限公司 | 一种x射线管壳卡簧快速装配装置及装配方法 |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1947498B2 (de) * | 1969-09-19 | 1976-07-08 | Bayer Ag, 5090 Leverkusen | Verfahren zur herstellung von isocyanaten |
| DE7719941U1 (de) * | 1977-06-25 | 1979-02-01 | Martin Merkel Kg, 2102 Hamburg | Vorrichtung zum Einsetzen eines elastischen Ringes in die Umfangsnut einer Bohrung |
-
1991
- 1991-05-27 DE DE19914117295 patent/DE4117295A1/de active Granted
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19631844A1 (de) * | 1996-08-07 | 1998-02-12 | Bayerische Motoren Werke Ag | Vorrichtung zum Einsetzen eines geschlitzten elastischen Sicherungsringes in eine Ringnut eines Werkstückes |
| DE19631844C2 (de) * | 1996-08-07 | 2001-08-16 | Bayerische Motoren Werke Ag | Vorrichtung zum Einsetzen eines geschlitzten elastischen Sicherungsringes in eine Ringnut eines Werkstückes |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4117295A1 (de) | 1992-12-03 |
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