DE4116232A1 - Antennenanordnung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Antennenanordnung zum Empfang von
Signalen in einem ersten und einem zweiten Frequenzband mit
zueinander im wesentlichen orthogonalen Wellenfeldern.
In der nicht vorveröffentlichten DE 40 03 385 A1 derselben
Anmelderin ist eine Antennenanordnung beschrieben, bei der
wenigstens zwei Einzelantennen oder -sonden für eine Antenne
vorgesehen sind, die über eine λ/2 lange Leitung phasenrich
tig zusammengeschaltet und so positioniert sind, daß sie an
den Verschiebungsstrom desselben resonanten Stromkreises eines
metallischen Gebildes, beispielsweise eines Karosserieteils,
ankoppeln. Dadurch ergibt sich ein hoher Antennenwirkungsgrad.
Wird eine derartige Antenne mit wenigstens zwei Einzelantennen
als Stoßstangenantenne konzipiert, befinden sich die beiden
Einzelantennen vorzugsweise an der linken und rechten Kante
der Fahrzeugkarosserie und sind zu diesen Kanten orthogonal
ausgerichtet, so daß sie auf Grund der Verdichtung der elek
trischen Feldlinien optimal an den Verschiebungsstrom an
koppeln. Diese aus zwei Einzelantennen bestehende Antenne ist
in diesem Falle für den Empfang im UKW-Bereich mit horizontal
polarisierten Wellenfeldern vorgesehen. Um Wiederholungen zu
vermeiden, wird hinsichtlich weiterer Einzelheiten und der
Funktionsweise auf die DE 40 03 385 A1 verwiesen.
Grundsätzlich ist es zwar möglich, eine der beiden Einzel
sonden auch als aktive Antenne für den Lang-, Mittel- und/oder
Kurzwellen (LMK)-Empfang zu verwenden und gegebenenfalls dafür
anzupassen, um die für den UKW-Empfang vorgesehene Antenne mit
zwei Einzelsonden auch für den LMK-Empfang ausnützen zu
können. Um dies zu ermöglichen, ist jedoch eine kapazitive
Trennung einer der Einzelantennen von der übrigen Antennen
anordnung erforderlich. Die kapazitive Trennung bewirkt
jedoch, daß sowohl der UKW- als auch der LMK-Empfang nicht
optimal ist. Darüber hinaus müßten Kompromisse hinsichtlich
der Ausrichtung der Einzelantennen in Bezug auf die vertikal- und
horizontalpolarisierten Wellenfelder eingegangen werden,
die den Wirkungsgrad sowohl des UKW- als auch des LMK-Empfangs
nachteilig beeinflussen würden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Antennen
anordnung anzugeben, die für den Empfang von Signalen in ver
schiedenen Frequenzbändern und mit in unterschiedlichen Rich
tungen polarisierten Wellenfeldern eine optimale Empfangs
qualität ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine
erste Antenne zum Empfang von Signalen im ersten Frequenzband
zwei Einzelsonden aufweist, die an den Verschiebungsstrom des
gleichen auf einem leitenden Gebilde auftretenden, im wesent
lichen resonanten Stromkreises ankoppeln, und daß eine zweite
Antenne zum Empfang von Signalen im zweiten Frequenzband mit
zum Wellenfeld des ersten Frequenzbandes unterschiedlich
polarisiertem, vorzugsweise orthogonalem Wellenfeld vorgesehen
ist.
Die erfindungsgemäße Antennenanordnung ermöglicht einen opti
malen Empfang von Signalen in beiden Frequenzbändern und mit
unterschiedlich polarisierten Wellenfeldern, ohne daß ein für
den Wirkungsgrad unbefriedigender Kompromiß eingegangen zu
werden braucht.
Vorzugsweise wird die erste Antenne zum Empfang von im wesent
lichen horizontalpolarisierten Wellenfeldern und die zweite
Antenne zum Empfang von im wesentlichen vertikal-polarisierten
Wellenfeldern eingesetzt. Diese zusätzliche Maßnahme ermög
licht eine weitere optimale Anpassung der Antennen an den
Empfang von unterschiedlich polarisierten Wellenfeldern ohne
Rücksicht auf Kompromisse. Die Empfangseigenschaften der
Antennen werden dadurch weiter verbessert.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Einzelsonden der ersten
Antenne orthogonal zu vertikalen Außenkanten des leitenden
Gebildes angeordnet sind, da dadurch die an diesen Außenkanten
auftretenden Verdichtungen der Feldlinien für einen optimalen
Empfang ausgenutzt werden, wie dies im einzelnen in der
DE 40 03 385 A1 beschrieben ist und auf die insofern verwiesen
wird.
Der Wirkungsgrad der zweiten Antenne wird gemäß einer weiteren
Ausgestaltung der Erfindung dadurch zusätzlich verbessert, daß
die zweite Antenne orthogonal zu einer horizontalen Außenkante
des leitenden Gebildes angeordnet ist. Der Kanteneffekt mit
einer Verdichtung der Feldlinien kann auf diese Weise auch zur
Verbesserung der Empfangseigenschaften der zweiten Antenne
ausgenutzt werden.
Sowohl für die Empfangseigenschaften als auch für eine kom
pakte, integrierte Anordnung der Antennen ist es besonders
vorteilhaft, wenn die zweite Antenne zwischen den Einzelsonden
der ersten Antenne und insbesondere in der Mitte zwischen den
Einzelsonden der ersten Antenne angeordnet ist.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß die Einzelsonden
der ersten Antenne über eine λ/2-Leitung miteinander verbun
den sind, wie dies in der DE 40 03 385 A1 ausgeführt ist, auf
die zur Vermeidung von Wiederholungen verwiesen wird.
Um die erste Antenne bzw. deren Einzelsonden besser abstimmen
und optimieren zu können, sind zu Anpaßzwecken Dachkapazitäten
und/oder Verlängerungsinduktivitäten zusätzlich vorgesehen.
Auch hinsichtlich dieser Ausführungsmöglichkeiten wird auf die
DE 40 03 385 A1 verwiesen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die erste Antenne mit den
wenigstens zwei Einzelsonden zum Empfang im UKW-Frequenzbe
reich und die zweite Antenne zum Empfang im LMK-Frequenzbe
reich vorgesehen ist bzw. sind.
Die erfindungsgemäße Antennenanordnung ist besonders vorteil
haft im Zusammenhang mit mobilem Empfang einsetzbar. Vorzugs
weise ist bzw. sind das leitende Gebilde, auf dem ein im
wesentlichen resonanter Stromkreis auftritt, die Metall
karosserie oder elektrisch leitende Teile eines Kraftfahr
zeugs.
Vorzugsweise können die Einzelsonden der ersten Antenne
und/oder der zweiten Antenne kurze Antennen sein, die eine
kompakte Anordnung insbesondere im Hinblick auf integrierte
Antennenanordnungen für mobilen Empfang ermöglichen. Weiterhin
ist es vorteilhaft, wenn die erste und/oder die zweite Antenne
eine aktive Antenne ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht
darin, die in den beiden Frequenzbändern empfangenen Signale
hinter den aktiven Antennenelementen zusammenzuschalten. Auch
dadurch ist eine Entkopplung der beiden Antennen möglich und
eine Trennkapazität mit ihrer für den UKW- und/oder LMK-Empfang
schädlichen Wirkung kann vermieden werden.
Die erste und die zweite Antenne können vorzugsweise in einer
Kunststoff-Stoßstange am Bug oder am Heck des Fahrzeugs, aber
auch in einem Spoiler am Fahrzeugheck oder am Fahrzeugdach
integriert werden.
Die erfindungsgemäße Antennenanordnung kann mit Vorteil im
Zusammenhang mit einem Diversity-Empfangssystem eingesetzt
werden, da die erste und zweite Antenne entkoppelt sind und
optimal für unterschiedlich polarisierte Wellenfelder ausge
bildet werden können.
Die Erfindung wird nachstehend am Beispiel einer Stoßstangen-An
tennenanordnung unter Bezug auf die Zeichnungen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen
Antennenanordnung am Beispiel einer integrierten
Stoßstangen-Antenne für den UKW- und LMK-Empfang und
Fig. 2 ein Ersatzschaltbild zur Erläuterung der Funktionsweise
und Vorteile der erfindungsgemäßen Antennenanordnung.
In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Antennenanordnung im
Zusammenhang mit einer integrierten Stoßstangen-Antenne 16
dargestellt. Eine erste Antenne weist Antennensonden 1, 2 mit
Dachkapazitäten 3, 4, eine die Antennensonden 1 und 2 mit
einander verbindende λ/2-Leitung 5, die als Umwegleitung nahe
einem auf Massepotential liegenden Karosserieblech 6 ange
ordnet ist, sowie Verlängerungsinduktivitäten 7, 8 in Form von
Spulen auf.
Da die Einzelantennen der ersten Antenne zwar nicht notwen
dig, jedoch vorzugsweise kurze Antennen, als Sonden sind,
werden sie deshalb auch als Antennensonden bezeichnet.
Die Antennensonden 1, 2 stehen im wesentlichen orthogonal auf
der Karosseriekante. Eine der beiden Achsen, die die Flächen
der Dachkapazitäten 3, 4 aufspannen, liegt im wesentlichen
parallel zur Karosseriekante. Der Normalvektor dieser Fläche
steht damit orthogonal auf der Karosseriekante und zeigt in
Richtung der verlängerten Antenne.
Das Antennensignal wird in einem Verstärker 9 verstärkt und
über ein Koaxialkabel 10 einer nicht dargestellten Empfangs
schaltung zugeleitet. Um Wiederholungen zu vermeiden, wird
hinsichtlich weiterer Einzelheiten oder der Funktionsweise
dieser die genannten Antennenelemente umfassenden ersten
Antenne auf die nicht vorveröffentlichte DE 40 03 386 A1
verwiesen.
In Fig. 2 ist ein Ersatzschaltbild dargestellt, wobei die
Antennen- und Schaltungselemente, die denen in Fig. 1
entsprechen, mit denselben Bezugszeichen versehen sind und
nicht nochmals erläutert werden sollten.
Grundsätzlich ist es möglich, die Antennenkomponenten 1 bis 9,
wie sie in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellt, und für den Empfang
vorzugsweise im UKW-Frequenzbereich vorgesehen sind, auch als
LMK-Antenne zu verwenden, nämlich dadurch, daß eine der Anten
nensonden 1, 2 als aktive LMK-Antenne ausgebildet wird. Dazu
ist es jedoch erforderlich, daß eine Antennensonde, beispiels
weise die Antennensonde 2, von der übrigen Antennenanordnung
bzw. der übrigen Antennenstruktur kapazitiv getrennt wird.
Diese Trennkapazität, die in Fig. 2 schematisch eingezeichnet
und mit dem Bezugszeichen 11 versehen ist, verursacht jedoch
eine Unsymmetrie in der ersten, für den UKW-Empfang vorge
sehenen Antennenanordnung mit den beiden Antennensonden 1 und 2.
Gleichzeitig liegt die Trennkapazität 11 für die für den
LMK-Empfang vorgesehene Antennensonde 2 in Reihe mit einer
durch die λ/2-Leitung vorhandenen Kapazität 12, und stellt so
eine schädliche Parallelkapazität zur wirksamen Antennen
kapazität 13 dar. Auf Grund dieser dadurch auftretenden
Spannungsteilung wird der Wirkungsgrad der auch für den
LMK-Empfang verwendeten Antennensonde 2 erheblich verkleinert.
Bei Verwendung einer der beiden Antennensonden 1 oder 2 der
ersten, für den UKW-Empfang vorgesehenen Antenne auch für den
Empfang in einem anderen Frequenzbereich, etwa dem LMK-Fre
quenzband, beeinflussen sich daher die beiden Antennen für den
Empfang von Signalen in den unterschiedlichen Empfangsberei
chen gegenseitig, so daß ein optimaler Empfang weder im UKW- noch
im LMK-Frequenzbereich möglich ist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung sind die Empfangs- bzw.
Antennenelemente daher für den UKW- und LMK-Empfang gesondert
vorgesehen, so daß eine Auftrennung der UKW- und LMK-Empfangs
komponenten erfolgt und damit eine gegenseitige negative
Beeinflussung der UKW- und LMK-Empfangsanordnung bzw. das
Eingehen unbefriedigender Kompromisse vermieden wird. Zu
diesem Zwecke ist eine zusätzliche mit dem Verstärker 9
verbundene Antenne 14 mit einer Dachkapazität 15 vorgesehen
(vgl. Fig. 1).
Zusätzlich zu den zuvor beschriebenen Vorteilen getrennter
Antennenanordnungen für den UKW- und den LMK-Empfang hat die
erfindungsgemäße Anordnung insbesondere auch folgende Vorzüge:
In Fig. 1 ist die horizontale Polarisationsrichtung des
UKW-Wellenfeldes mit dem Pfeil EUKW angedeutet, und mit einem
zur horizontalen Richtung des UKW-Wellenfeldes orthogonalen
Pfeil ist die, vertikale Polarisationsrichtung des LMK-Wellen
feldes ELMK schematisch eingezeichnet. Die horizontale Anord
nung der ersten Antenne, bestehend aus den Antennensonden 1
und 2 weist eine optimale Kopplung an den elektrischen Feld
vektor des horizontalpolarisierten UKW-Wellenfeldes auf. Würde
die erste Antenne mit den Antennensonden 1 und 2 daher auch
für den Empfang des LMK-Wellenfeldes eingesetzt, wäre der
Wirkungsgrad sehr gering, da die erste Antenne mit den
Antennensonden 1 und 2 nur mit einer kleinen Komponente an den
vertikalen E-Feldvektor des LMK-Wellenfeldes ankoppeln würde.
Es ließe sich zwar auch die erste Antenne mit den Antennen
sonden 1 und 2 so anordnen, daß das LMK-Wellenfeld besser
empfangen werden könnte. In jedem Falle müßten jedoch
hinsichtlich der Anordnung der Antennen Kompromisse einge
gangen werden, so daß sowohl der UKW- als auch der LMK-Empfang
unbefriedigend ist.
Durch die Verwendung einer zweiten Antenne 14 für den
LMK-Empfang ist erfindungsgemäß eine Auftrennung und damit
eine optimale Positionierung und Orientierung jeder Antenne
entsprechend der jeweiligen Polarisationsrichtung möglich.
Durch die Zusammenführung der in beiden Frequenzbereichen
empfangenen Signale hinter den aktiven Elementen der jewei
ligen Antenne ist also nicht nur die Trennkapazität 11 mit
ihrer für den UKW- und LMK-Empfang nachteiligen Folgen
eliminiert, sondern es ist auch möglich, eine optimale
Anpassung, Anordnung und Positionierung der beiden Antennen zu
wählen.
Vorzugsweise kann auf diese Weise die erste Antenne, d. h. es
können die Antennensonden 1 und 2 an vertikalen Kanten des
Fahrzeugs, etwa an vertikalen Kanten des Fahrzeugshecks oder
der Fahrzeugfront bei Verwendung beispielsweise einer Stoß
stangenantenne optimal angeordnet werden, um einen guten
Wirkungsgrad für den UKW-Empfang zu erreichen. Die Antennen
sonden 1 und 2 der ersten Antenne für den UKW-Empfang befinden
sich daher an Stellen größter Feldstärke des Verschiebungs
stroms der resonanten Karosserieanregung durch das horizontal
polarisierte UKW-Wellenfeld.
Die zweite Antenne 14 für den LMK-Empfang ist insbesondere
orthogonal zu einer Fahrzeugkante ausgerichtet. Bei dem in
Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung
befindet sich die zweite Antenne 14 für den LMK-Empfang in der
Mitte zwischen den Einzelsonden 1 und 2 der ersten, für den
UKW-Empfang vorgesehenen Antenne, und zwar in geringem Abstand
bzw. einer kleinen Antennenhöhe (« λ bei 100 MHz) vor der
leitenden Karossieriefläche. Die zweite, für den LMK-Empfang
vorgesehene Antenne 14 koppelt daher in optimaler Weise an den
Verschiebungsstrom zwischen der elektrisch leitenden
Karosserie 6 und dem Erdboden 18 an, vorzugsweise an eine
horizontale Kante des Kraftfahrzeugs. Gleichzeitig weist das
horizontal-polarisierte UKW-Wellenfeld in dieser Anordnung der
für den LMK-Empfang vorgesehenen zweiten Antenne 14 sehr
kleine Feldstärken auf, so daß die zweite, für den LMK-Empfang
vorgesehene Antennensonde 14 die Funktion der ersten, für den
UKW-Empfang vorgesehenen Antenne mit den Antennensonden 1 und
2 nicht beeinflußt.
Die erfindungsgemäße Antennenanordnung sowie die Ausrichtung
und Anordnung der ersten und zweiten Antenne für den UKW- bzw.
LMK-Empfang ermöglicht eine weitgehende elektrische Ent
kopplung dieser ersten und zweiten Antenne, weil die orthogo
nal zueinander polarisierten UKW- und LMK-Wellenfelder als
auch die resonante Anregung der Fahrzeugkarosserie für die
UKW-Frequenzen optimal ausgenutzt wird. Dadurch ist es auch
möglich geworden, die beiden Dachkapazitäten 3, 4 und die
Anpassungsspulen 7, 8 der ersten Antenne für den UKW-Empfang
getrennt von der Dachkapazität 15 der Antennensonde 14 für den
LMK-Empfang zu optimieren. Vorteilhafterweise wird die Dach
kapazität 15 der LMK-Antennensonde etwa mit der dreifachen
Fläche der Dachkapazität 3 bzw. 4 einer UKW-Antennensonde 1
bzw. 2 ausgeführt.
Die Erfindung und deren Vorteile wurden am Ausführungsbeispiel
einer Stoßstangenantenne erläutert. Dem Fachmann sind jedoch
zahlreiche Abwandlungen und Ausgestaltungen der Erfindung
möglich, ohne daß dadurch der Erfindungsgedanke verlassen
wird. Beispielsweise können sämtliche Antennenelemente und
-komponenten der erfindungsgemäßen Antennenanordnung in einem
Schaumstoffkern 17 eingeschäumt sein, oder es kann ein
Dielektrikum zur Erhöhung der Dachkapazitäten 3 und 4 der
ersten, für den UKW-Empfang vorgesehenen Antenne verwendet
werden. Weiterhin ist es möglich, die erfindungsgemäße
Antennenanordnung nicht nur in einer Stoßstange 16 an der
Front oder am Heck des Fahrzeugs, sondern auch in einem
Heckspoiler zu integrieren. In diesem Falle wird die zweite,
für den LMK-Empfang vorgesehene Antenne 14 orthogonal zu einer
oben liegenden horizontalen Karosseriekante angebracht.
Claims (19)
1. Antennenanordnung zum Empfang von Signalen in einem ersten
und einem zweiten Frequenzband mit zueinander im wesent
lichen orthogonalen Wellenfeldern,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - eine erste Antenne zum Empfang von Signalen im ersten Frequenzband wenigstens zwei Einzelsonden (1, 2) aufweist, die an den Verschiebungsstrom des gleichen, auf einem leitenden Gebilde (6) auftretenden, im wesentlichen resonanten Stromkreises ankoppeln und
- - eine zweite Antenne (14) zum Empfang von Signalen im zweiten Frequenzband mit einer zum Wellenfeld des ersten Frequenzbandes unterschiedlichen Polarisationsrichtung vorgesehen ist.
2. Antennenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Antenne zum Empfang von im wesentlichen
horizontalpolarisierten Wellenfeldern und die zweite
Antenne (14) zum Empfang von im wesentlichen vertikal
polarisierten Wellenfeldern vorgesehen ist.
3. Antennenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einzelsonden (1, 2) der ersten
Antenne orthogonal zu vertikalen Kanten des leitenden
Gebildes (6) angeordnet sind.
4. Antennenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Antenne (14) ortho
gonal zu einer horizontalen Außenkante des leitenden Ge
bildes (6) angeordnet ist.
5. Antennenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Antenne (14)
zwischen den Einzelsonden (1, 2) der ersten Antenne
angeordnet ist.
6. Antennenanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Antenne (14) in der Mitte zwischen den
Einzelsonden (1, 2) der ersten Antenne angeordnet ist.
7. Antennenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelsonden (1, 2) der
ersten Antenne über eine λ/2-Leitung miteinander
verbunden sind.
8. Antennenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste Antenne zum Empfang
von Signalen im UKW-Frequenzband und die zweite Antenne
(14) zum Empfang von Signalen im LMK-Frequenzband vorge
sehen ist bzw. sind.
9. Antennenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das leitende Gebilde (6) die
Metallkarosserie oder elektrisch leitende Teile eines
Kraftfahrzeugs ist bzw. sind.
10. Antennenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelsonden (1, 2) der
ersten Antenne und/oder die zweite Antenne (14) kurze
Antennen sind.
11. Antennenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelsonden (1, 2) der
ersten Antenne und/oder die zweite Antenne (14) Dachkapa
zitäten (3, 4; 15) aufweisen.
12. Antennenordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dachkapazität (15) der zweiten Antenne (14) etwa
die dreifache Fläche der Dachkapazität (3 bzw. 4) einer
der Einzelsonden (1, 2) der ersten Antenne aufweist.
13. Antennenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelsonden (1, 2) der
ersten Antenne und/oder die zweite Antenne (14) Verlänge
rungsinduktivitäten (7, 8) aufweisen.
14. Antennenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß Dielektrika zur Erhöhung der
Dachkapazitäten vorgesehen sind.
15. Antennenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste und/oder die zweite
Antenne eine aktive Antenne ist.
16. Antennenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die in den beiden Frequenz
bändern empfangenen Signale hinter den aktiven Antennen
elementen zusammengeschaltet sind.
17. Antennenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste und/oder die zweite
Antenne in einer Stoßstange (16) integriert ist bzw. sind.
18. Antennenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, da
durch gekennzeichnet, daß die erste und/oder zweite An
tenne in einem am Fahrzeugheck oder am Fahrzeugdach
angeordneten Spoiler integriert ist bzw. sind.
19. Antennenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch die Verwendung als Teil eines
Diversity-Empfangssystems.
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