DE411618C - Vorrichtung zur Veraenderung der Liefermenge von Pumpen mittels eines Hilfskolbens - Google Patents
Vorrichtung zur Veraenderung der Liefermenge von Pumpen mittels eines HilfskolbensInfo
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Description
- Vorrichtung zur Veränderung der Liefermenge von Pumpen mittels eines Hilfskolbens. Es ist bereits bekannt, die Liefermenge fron Kolbenpumpen dadurch zu verändern, daß ein Hilfskolben in der gleichen Achse dem Arbeitskolben gegenüber angeordnet wird, der gegen den Druck von Federn, Gewichten o.(1-1. verschiebbar ist. -- Bei diesen Pumpen hängt die gelieferte Menge von dem Druck in der Druckleitung ab, da sich der Hilfskolben entsprechend dem wechselnden Druck in der Druckleitung mehr oder weniger bewegen wird. Die gelieferte Menge wird daher auch verschieden ausfallen. Um eine gleichin:ißige Liefermenge zu erzielen, wird erfindtnigsgeniäß die Anderung der gelieferten Flüssigkeitsmenge unabhängig von dein Druck in der Druckleitung gemacht, indem eine Feder zwischen Arbeit:l;olben und Hilfskolben eingeschaltet ist, um diese so -,weit voneinander entfernt zu halten, als die Länge der Stange und der an der Stange vorgesehene l'>ttti(l -estattet, wenn der Kolben sich in seinem Auswärtshub befindet.
- A1>1>. i ist ein Längsschnitt durch einen 1'ulnl)e:izvlinrler, wobei die Hilfsmittel zur @'er@in@lerusig der Pumpenleistung so eingestellt sind, daß die Pumpe maximale Liefermenge gibt und wobei sich der Kolbenplunger in der äußeren Totlage befindet.
- Abb. 2 ist ein ähnlicher Schnitt, in welcher sich der Pumpenplunger in der inneren Totlage befindet.
- Abb. 3 zeigt die Einstellung der Vorrichtung für minimale Liefermenge.
- Abb. .[ ist ein Querschnitt nach der Linie _r-x der Abb. r.
- Gemäß den Zeichnungen besitzt der Zylinder a eine Verlängerung a1, welche über das Ende des Plungers 1> hinausgezogen ist, uni einen frei beweglichen Hilfskolben c, eine Regtilieransclilagscliratibed und einen Deckele aufzunehmen, welcher in das Ende der Verlängerung a1 eingeschraubt wird. Der Hilfskolben c und die Verlängerung all besitzen gen I 1 11 der Darstellung auf der Zeichnung denselben Durchmesser wie der Plunger b und der ZB-linder a. Es ist jedoch zu beachten, daß der Durchmesser für den Hilfskolben c kleiner oder größer sein kann und daß die Differenz liinsiclitlicli der Reguliermöglichkeiten sich eatsprechend ändern wird. An dein Ende des l'lungers ist eine Führung oder Stoffbuchse P eingeschraubt oder in anderer Weise befestigt, durch welche die Kolbenstange cl des Hilfskolbens c hindurchgeht. Das Ende der Kolbenstange c l besitzt einen Bund c2 von kleinerem Durchmesser als der Durchmesser des Zylinders a, wobei der Bund in einer Längsbohrung b2 des Plangers b sich frei verschieben kann. Wenn der Planger sich in der äußeren Totlage befindet, so wird, wie (lies Abb. I zeigt, der Bund c-2 der Stange cl gegen die Stoffbuchse b1 anliegen und hierdurch verhindert werden, daß der Kolben c aus dem Planger herausrutscht. Eine Schraubenfeder f oder ein anderes geeignetes elastisches Element ist zwischen dem Planger und dem Hilfskolben c vorgesehen, damit der Kolben c stets soweit als möglich, nämlich um die Länge der Stange cl, aus dem Planger herausgezogen wird.
- Die Saug- und Lieferöffnung oder öffnungen für den Pumpenzylinder liegen zwischen dem Planger und dem Hilfskolben, und zwar in solcher Höhe, daß sie während des Plungerhubes vom Hilfskolben nicht bedeckt werden. Di: Zeichnung gibt nur eine einzige Öffnung a2 für Ein- und Auslaß wieder.
- Die Regulieranschlagschraube d besitzt eine Verlängerung mit einer Kurbelschraube dl und kann an dem Innengewinde der Buchse e auf- und niedergeschraubt werden, so claß das vordere Ende der Schraube d mehr oder weniger weit in den Zylinder der Verlängerung a1 eindringt. Eine Vertiefung e1 dient zur Aufnahme vonPackungsinaterial zwischen der Buchse e und der Kapselmutter e2.
- Wenn die Schraube d am- weitesten in den Zylinder der Verlängerung a1 vordringt, wird sie gegen den Kolben c stoßen, so daß dieser sich nicht bewegen kann, wodurch dann die Pumpe den Maximalbetrag an Liefermenge geben wird, da der Planger b während des Einwärtshubes sich längs der Kolbenstange cl verschiebt und die Feder f komprimiert, bis (laß die Entfernung zwischen dem Hilfskolben und dem Planger ihren kleinsten Wert erreicht hat, während beim Rücklauf des Plungers der Hilfskolben in seiner Stellung stehenbleiben wird. Die Pumpe liefert dann infolgedessen so viel, als das Fassungsvermögen des Pumpenzylinders beträgt.
- Diese Fälle sind in Abb. i und 2 wiedergegeben.
- Wenn dagegen die Anschlagschraube d aus dem Zylinder der Verlängerung cl herausgeschraubt wird, so wird der Abstand zwischen dem Planger und dem Hilfskolben, wenn der erstere sich in seiner äußeren Totlage befindet, größer werden und infolgedessen der wirksame Kolbenhub verringert. Wird die Anschlagschraube d ganz zurückgeschraubt, wie es Abb.3 zeigt, so wird der Hilfskolben c mit dem Plungr hin und her gehen, so daß also immer dieselbe maximale Entfernung zwischen beiden Teilen vorhanden bleibt und der Betrag an Liefermenge sein Minimum erreicht.
- Wie ersichtlich, ist noch ein Kanal g in der Nähe des Deckels e vorgesehen, der die Aufgabe hat, das Entstehen vonDrücken zwischen dem Deckel e und dem Hilfskolben c zu verhindern..
- Auf den Zeichnungen ist ein Zylinder und Planger mit den Reguliermitteln dargestellt. Es ist aber selbstverständlich, daß jede beliebige Zahl von Zylindern und Planger in gleicher Weise ausgestattet werden kann und daß andere Methoden, um die freie Beweglichkeit des Hilfskolbens zv ahlweise zu ändern, benutzt werden können, indem z. B. die Kolbenstange einen Querkeil besitzt, welcher mit Stiften o. dgl. in Schlitzen des Plangers gleitbar ist.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHn: i. Vorrichtung zur Veränderung der Liefermenge von Pumpen mittels eines Hilfskolbens, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dein Planger (b) und dein Hilfskolben (c) eine Feder (f) eingeschaltet ist, die gegen eine entsprechend der gewünschten Liefermenge einstellbare Regulierspindel (d) stößt, so daß während eines größeren oder kleineren Teiles des Hubes ein Verschiebung des Hilfskolbens gegen den Planger eintritt. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Hilfskolben (c) eine Kolbenstange (c1) vorgesehen ist, welche mit einem Bund (c2) in eine Bohrung (b2) des Plungerkolbens eindringt und durch eine Buchse (b1) in ihm abgedichtet ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und Auslaßöffnung (a2) des Plungerzylinders (a) zwischen Planger (b) und Hilfskolben (c) angeordnet ist. .I. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Hilfskolbens eine öffnung (g) vorgesehen ist, um das Auftreten von Drücken oberhalb des Hilfskolbens zu verhindern.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| DEB108176D Expired DE411618C (de) | 1922-09-25 | 1922-09-25 | Vorrichtung zur Veraenderung der Liefermenge von Pumpen mittels eines Hilfskolbens |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE743342C (de) * | 1941-02-06 | 1943-12-23 | Thiedig & Co Kom Ges Dr | Kolbenpumpe mit stufenloser Regelung der Foerdermenge |
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Families Citing this family (1)
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR411618A (fr) | 1910-06-21 |
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