DE4341861A1 - Kraftstoffeinspritzpumpe - Google Patents
KraftstoffeinspritzpumpeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kraftstoffeinspritzpumpe zur
Zufuhr von Kraftstoff zu einer Brennkraftmaschine. Die
Pumpe enthält einen Pumpkolben, der in einer Bohrung ver
schiebbar ist, und einen Auslaß ausgehend von einem Ende
der Bohrung, wobei der Auslaß im Betrieb mit einer Kraft
stoffeinspritzdüse eines zugehörigen Motors verbunden
ist. Die Düse enthält ein durch Kraftstoffdruck betätigtes
Ventilteil. Der Kolben ist durch einen motorgetriebenen
Nocken gegen die Federkraft nach innen bewegbar. Weiterhin
ist eine Steuereinrichtung vorgesehen, so daß Kraftstoff
ausgehend von der Bohrung während einer Bewegung des Kolbens
nach innen ausströmen kann, wodurch die zu dem zugehörigen
Motor zugeführte Kraftstoffmenge gesteuert werden kann.
Bei einem bekannten Pumpentyp enthalten die Mittel, die
ein Steuern des Kraftstoffs bewirken, eine Nut in dem
Kolben, die mit dem inneren Ende der Bohrung in Verbindung
steht. Die Nut weist eine geneigte Kante auf, die an einer
vorbestimmten Position während der Bewegung des Kolbens
nach innen und abhängig von der Winkeleinstellung des
Kolbens, eine in der Wand der Bohrung gebildete Öffnung
freilegt und dadurch ermöglicht, daß Kraftstoff ausgehend
von dem inneren Ende der Bohrung ausströmen kann. Vor
dem Freilegen der Öffnung ist der Kraftstoffdruck in dem
einen Ende der Bohrung extrem hoch und eine beträchtliche
Kraft muß für den Kolben aufgewendet werden, was zu einer
hohen mechanischen Belastung der Motorkomponenten führt,
die für eine nach innen gerichtete Bewegung des Kolbens
wirken. Wenn die Öffnung freigelegt wird, entspannt sich
der Kraftstoffdruck und es ergibt sich für den Kolben
eine Tendenz zu einer Überbewegung, aufgrund dem Freisetzen
der in den vorbesagten Komponenten gespeicherten Energie.
Eine solche Überbewegung des Kolbens kann zu einer mechani
schen Beschädigung führen.
Eine Lösung könnte es sein, eine stärkere Feder vorzusehen.
Das Vorsehen einer stärkeren Feder würde jedoch bedeuten,
daß die Kraft zur Betätigung des Kolbens steigen würde
und weiterhin ein zusätzlicher Raum zur Aufnahme der Feder
erforderlich ist.
Die Aufgabe der Erfindung ist es eine geschilderte Feder
zu schaffen, die eine verbesserte Form aufweist.
Erfindungsgemäß kann eine oben spezifizierte Pumpe Mittel
enthalten, die zum Dämpfen der Endbewegung des Pumpkolbens
betätigbar sind, nachdem die Steuereinrichtung zum Aus
strömen von Kraftstoff ausgehend von der Bohrung betätigt
wurde.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen beispielshaft vorteil
hafte Ausführungsformen der Erfindung. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise Schnittansicht eines Beispiels
einer erfindungsgemäßen Pumpe,
Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht eines Teils der
in Fig. 1 gezeigten Pumpe, wobei sich zwei
Teile dieser Pumpe in einer verschiedenen
Position befinden und
Fig. 3 eine der Ansicht in Fig. 2 entsprechende
Darstellung, die die erfindungsgemäße Ab
änderung darstellt.
In Fig. 1 ist ein Pumpenkörper 10 gezeigt, in den ein
Pumpenzylinder 11 montiert ist. In dem Pumpenzylinder
11 ist eine Bohrung 12 ausgebildet. In der Bohrung 12
ist verschiebbar ein Pumpkolben 13 angeordnet, der aus
dem äußeren Ende der Bohrung hervorsteht. Das äußere Ende
des Kolbens weist einen Kopf 14 auf, auf dem ein Federan
schlag 15 montiert ist. Zwischen dem äußeren Ende des
Pumpenzylinders und dem Kopf 14 ist der Kolben mit zwei
sich nach außen erstreckenden Mitnehmern 16 versehen,
die in Schlitzen 17 bewegbar sind. Die Schlitze 17 sind
in einer Buchse 18 ausgebildet, welche an den Pumpen
zylinder montiert ist. Die Buchse ist mit Zähnen versehen,
welche mit einer Zahnstange 19 in Eingriff stehen. Die
Zahnstange 19 ist im Betrieb mit einem Führungsmechanismus
verbunden. Eine lineare Bewegung der Zahnstange ergibt
eine Winkelbewegung der Buchse und des Kolbens, wobei
der Kolben zur gleichen Zeit mit den sich in den Schlitzen
17 bewegenden Mitnehmern 16 nach innen bewegt werden kann.
Eine Schraubendruckfeder 20 ist zwischen dem Anschlag
15 und einem weiteren Abschlag 21 angeordnet. Der Kopf
14 kann mit einer motorgetriebenen Komponente in Ein
griff gebracht werden, so daß eine nach innen gerichtete
Bewegung des Kolbens gegen die Federkraft erfolgt. Der
Nocken kann gegen den Kolben durch einen Stößel oder einen
Kipphebel bewegt werden. Die nach außen gerichtete Bewegung
des Kolbens wird durch eine Feder verursacht.
Das innere Ende des Pumpkolbens bildet zusammen mit der
Bohrung 12 eine Pumpkammer 22, die mit einem Auslaß 23
verbunden ist, und zwar in diesem Beispiel, durch ein
Entlastungszufuhrventil 24, das in einem Ventilgehäuse
25 montiert ist. Das Ventilgehäuse ist in einem abbedich
teten Eingriff mit dem naheliegenden Ende des Zylinders
gehalten, und zwar durch einen Auslaßanschluß 32, der
über ein Schraubengewinde in Eingriff mit dem Körper 10
steht.
In der Wand der Bohrung sind zwei diametrisch gegenüber
liegende Öffnungen 26, 27 ausgebildet, die mit einem Kraft
stoffzufuhrgang (nicht gezeigt) in Verbindung stehen,
welcher in dem Pumpenkörper 10 ausgebildet ist und der
im Betrieb mit einer Niederdruckquelle an Kraftstoff ver
bunden ist. Die Öffnungen 26, 27 sind von dem Ende des
Kolbens an der außen liegenden Bewegungsgrenze desselben
unbedeckt, wie in Fig. 1 gezeigt.
Wie deutlicher aus der Fig. 2 hervorgeht, ist an dem Kolben
eine in Umfangsrichtung verlaufende Nut 28 ausgebildet,
die mit der Pumpkammer 22 über eine sich axial erstreckende
Nut 29 in Verbindung steht. Zusätzlich erstrecken sich
die Nuten 28 und 29 zu einer schraubenförmigen Steuerkante
30.
Im Betrieb ist die Pumpenkammer vollständig mit Kraftstoff
gefüllt, wenn die Öffnungen 26 und 27 von dem Ende des
Kolbens unbedeckt sind und dieser an der äußeren Grenze
seiner Bewegung nach außen angelangt ist. Mit einer Be
wegung des Kolbens nach innen wird Kraftstoff ausgehend
von der Pumpenkammer durch die Öffnungen 26, 27 gefördert,
bis dieselben wieder durch den Kolben bedeckt sind. An
schließend wird der Kraftstoff in der Pumpenkammer aus
reichend unter Druck gesetzt, zum Anheben des Zufuhrven
tilteils von dem Sitz, so daß Kraftstoff zu der dazuge
hörigen Einspritzdüse strömen kann. Die Einspritzdüse
enthält ein durch den Kraftstoffdruck betätigtes Ventil,
wobei das Ventil angehoben wird, wenn der Druck ausreichend
hoch ist, so daß Kraftstoff in eine Verbrennungskammer
des dazugehörigen Motors strömen kann. Diese Kraftstoff
strömung wird solange andauern, wie sich der Kolben nach
innen bewegt und die Öffnungen 26 und 27 bedeckt sind.
Die schraubenförmige Kante 30 wird jedoch abhängig von
der Winkelstellung des Kolbens die Öffnung 27 öffnen und
wenn dies der Fall ist, kann der Kraftstoff in der Pumpen
kammer entlang der Nut 29 und aus der Öffnung 27 strömen.
Dies ergibt eine schnelle Verminderung des Kraftstoff
drucks in der Pumpenkammer 22 und ein folgliches Schließen
des Zufuhrventils und des Ventilteils der Düse. Die schnelle
Verminderung des Drucks bedeutet jedoch, daß die nach
innen gerichtete Bewegung des Pumpenkolbens nur durch
die Wirkung der Feder 20 behindert wird und daß die in
den Komponenten des Motors, die die nach innen gerichtete
Bewegung des Kolbens bewirken, gespeicherte Energie frei
wird und eine plötzliche nach innen gerichtete Bewegung
des Kolbens mit einer hohen Geschwindigkeit und insbeson
dere mit einer hohen Förderleistung bewirken kann, wodurch
der Pumpkolben in physikalischen Kontakt mit der Abschluß
wand der Pumpenkammer kommen kann, die durch das Zufuhrven
tilgehäuse 25 gebildet wird.
Zum Verhindern des Ineingriffkommens des Kolbens mit dem
Zufuhrventilgehäuse wird vorgeschlagen, die Bewegung des
Kolbens, wie in Fig. 3 gezeigt, zu dämpfen. Dies kann
dadurch bewirkt werden, daß die axiale Breite der Umfangs
nut 28 vermindert wird, wie mit der Bezugsziffer 31 in
Fig. 3 gezeigt. Die Wirkung der reduzierten axialen Breite
der Nut ist derart, daß eine weitere Kante der Nut ein
teilweises Verschließen der Öffnung 27 bewirkt, wenn der
Kolben seine am weitest innen liegende Stellung einnimmt.
Das Ausströmen des Kraftstoffs aus der Pumpenkammer wird
nicht durch die Verminderung der axialen Breite der Nut
beeinflußt, wenn jedoch eine Tendenz zu einer Überbewegung
des Kolbens besteht, wird die Öffnung weiter verschlossen,
wenn nicht vollständig verschlossen, und der in der Pumpen
kammer verbleibende Kraftstoff wird unter Druck gesetzt.
Dadurch wird eine Dämpfungskraft ausgeübt. Es ist wichtig
sicherzustellen, daß bei einer normalen Maximalgeschwindig
keit die Unterdrucksetzung des Kraftstoffs nicht ausreichend
ist, um das Ventilteil in der Kraftstoffeinspritzdüse
anzuheben, da sonst weiterer Kraftstoff zum Motor zuge
führt wird.
Eine Dämpfungswirkung kann durch ein genaues Einstellen
der Querschnittsfläche der Nut 29 erzielt werden. In diesem
Fall muß jedoch sichergestellt werden, daß die Beschränkung
der Nut nicht die Kraftstoffmenge vermindert, die aus
der Pumpenkammer ausströmt, wenn die Öffnung unbedeckt
ist.
Claims (5)
1. Kraftstoffeinspritzpumpe zur Zufuhr von Kraftstoff
zu einer Brennkraftmaschine, mit einem Pumpkolben (13),
der innerhalb einer Bohrung (12) bewegbar ist, einem
Auslaß von einem Ende der Bohrung (12), wobei der Aus
laß im Betrieb mit einer Kraftstoffeinspritzdüse (23)
eines dazugehörigen Motors verbunden ist, die Düse
(23) enthält ein Ventilteil (24), das durch Kraftstoff
druck betätigt wird, einer schraubenförmigen Druckfeder
(20), die außerhalb der Bohrung (12) gegen den Kolben
(13) drückt, wobei der Kolben (13) durch die Einwirkung
eines motorgetriebenen Nockens nach innen bewegbar
ist, gegen die Wirkung der Feder (20), einer Steuer
einrichtung zum Ausströmenlassen von Kraftstoff aus
der Bohrung (12), während der nach innen gerichteten
Bewegung des Kolbens (13), wodurch die zum dazugehörigen
Motor zugeführte Kraftstoffmenge gesteuert wird, und
Mitteln, die derart betätigbar sind, daß die Endbewegung
des Pumpkolbens (13) abgedämpft wird, nachdem die
Steuereinrichtung zum Ausströmen von Kraftstoff aus
der Bohrung (12) betätigt wurde.
2. Kraftstoffpumpe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Dämpfungsmittel zur Beschränkung der Menge
wirkt, mit der der Kraftstoff aus der Bohrung (12)
durch die Steuereinrichtung austreten kann.
3. Kraftstoffpumpe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuereinrichtung eine in der Wand der Bohrung
(12) ausgeformte Öffnung (27) aufweist und eine Nut
(28) in dem Kolben (13) ausgebildet ist, wobei die
Nut (28) mit dem einen Ende der Bohrung (12) in Verbin
dung steht und die Nut (28) eine geneigte Kante (30)
aufweist, die an einer vorbestimmten Stelle während
der nach innen gerichteten Bewegung die Öffnung (27)
zu dem einen Ende der Bohrung (12) freigibt, wodurch
Kraftstoff aus der Bohrung (12) ausströmen kann.
4. Kraftstoffpumpe nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nut (28) eine weitere Kante bildet, die sich
über die Öffnung (27) bewegt, wenn der Kolben (13)
nach innen bewegt wird, wodurch die Kraftstoffmenge
beschränkt wird, welche durch die Öffnung strömen kann.
5. Kraftstoffpumpe nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine weitere Nut vorgesehen ist, die die zuerst
genannte Nut mit dem Ende der Bohrung (12) verbindet,
wobei die weitere Nut eine eingestellte Querschnitts
fläche aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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Legal Events
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