DE4116183A1 - Verfahren und abfuellanlage zum behandeln von mehrwegflaschen aus kunststoff - Google Patents
Verfahren und abfuellanlage zum behandeln von mehrwegflaschen aus kunststoffInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Behandeln von
Mehrwegflaschen aus Kunststoff gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 und eine zu dessen Durchführung geeignete
Abfüllanlage gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 19.
Mehrwegflaschen aus Glas für Getränke oder dgl. sind seit
langem gebräuchlich und allgemein verbreitet, während
Mehrwegflaschen aus Kunststoff erst in letzter Zeit
zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die wenigen bekannten
Abfüllanlagen für Mehrwegflaschen aus Kunststoff sind denn
auch im Aufbau weitgehend identisch mit den Abfüllanlagen
für Mehrflaschen aus Glas. Neue Wege wurden kaum
beschritten, wenn man einmal von der zunehmenden Verwendung
von "Schnüffelmaschinen" zum Aussortieren von kontaminierten
Mehrwegflaschen aus Kunststoff absieht.
Bei den bekannten Abfüllanlagen für Mehrwegflaschen aus
Kunststoff erfolgt der Transport der Flaschen zwischen den
einzelnen Flaschenbehandlungsmaschinen und insbesondere auch
vom Auspacker zur nachgeordneten
Flaschenbehandlungsmaschine, z. B. einer Schnüffelmaschine
oder einer Reinigungsmaschine, ausnahmslos in senkrechter
Stellung und mehr oder weniger geordnet mittels ein- oder
mehrbahniger Förderbänder. Vor einer schnellaufenden, die
Flaschen in einer einzigen Reihe aufnehmenden
Flaschenbehandlungsmaschine ist außerdem ein Zusammendrängen
und Beschleunigen des vom Auspacker mehrreihig und mit
geringer Fördergeschwindigkeit zugeführten Flaschenstroms,
der zusätzlich eine Pufferfunktion erfüllt, erforderlich.
Hierfür werden meist sog. drucklose Zusammenführungen mit
mehreren parallelen, stufenweise schneller laufenden
Förderbändern und einer schrägen Leitfläche eingesetzt.
Während das vorbeschriebene Anlagenkonzept bei der
Verarbeitung von Mehrwegflaschen aus Glas einwandfrei
arbeitet, ergeben sich bei der Verarbeitung von
Mehrwegflaschen aus Kunststoff einige Probleme, bedingt
durch die geringe Standfestigkeit und Festigkeit der
üblichen leeren Kunststoffflaschen, z. B. PET-Flaschen mit
einem Fassungsvermögen von ein bis zwei Litern. So fallen
bereits im Auspacker beim Absetzen der aus den Kästen
herausgehobenen Flaschen auf einem mehrreihigen Bandförderer
häufig Flaschen um, die verschiedene Störungen und
Verklemmungen verursachen. Die gleiche Gefahr besteht
während des pulkweisen Abtransports der ausgepackten
Flaschen bis zum Aufschließen in einem Stauraum. Während der
anschließenden Zusammenführung der Flaschen in eine
Einzelreihe kommt es außerdem häufig zu einem Zerdrücken
oder sonstigen Beschädigen der Flaschen. Alles in allem
gesehen sind die bekannten Abfüllanlagen für Mehrwegflaschen
aus Kunststoff in ihrer Funktion ungenügend, insbesondere im
Bereich zwischen Auspacker und der nachfolgenden
Flaschenbehandlungsmaschine.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum
Behandeln von Mehrwegflaschen aus Kunststoff zu schaffen,
das äußerst betriebssicher und weitgehend ohne Beschädigung
der Flaschen arbeitet. Außerdem soll eine kostengünstig und
kompakt aufgebaute Abfüllanlage zur Durchführung des
Verfahrens bereitgestellt werden.
Diese Aufgabe wird bezüglich des Verfahrens durch die im
Anspruch 1 und bezüglich der Abfüllanlage durch die im
Anspruch 19 angegebenen Merkmale gelöst.
Durch den bewußten Verzicht auf einen geordneten,
aufrechtstehenden Abtransport der ausgepackten
Mehrwegflaschen und auf das Zusammendrängen in eine
Einzelreihe und das statt dessen durchgeführte "chaotische"
Transportieren und Sammeln der Mehrwegflaschen in einem
Behälter mit anschließendem Vereinzeln und Aufstellen werden
samtliche Probleme mit umgefallenen Flaschen von vornherein
vermieden. Aufgrund des geringen Gewichts und der hohen
Bruchfestigkeit der üblichen Mehrwegflaschen aus Kunststoff
sowie des Schutzes der Flaschenoberfläche durch die noch
darauf sitzenden Etiketten ist dies ohne weiteres
durchführbar. Der "chaotische" Abtransport der Flaschen
ermöglicht ferner ein besonders einfaches Auspacken mit
integrierter Restentleerung. Außerdem sind im Behälter
zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten gegeben. Der einreihige
Transport von Kunststoffflaschen ist absolut problemlos.
Eine Reihe vorteilhafter Weiterbildungen des
erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den Ansprüchen 2 bis 18
angegeben; vorteilhafte Weiterbildungen der Abfüllanlage
sind in den Ansprüchen 20 bis 29 enthalten.
Im nachstehenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 die schematische Draufsicht auf eine Abfüllanlage
für Mehrwegflaschen aus Kunststoff im Bereich vom
Auspacker bis zur Schnüffelmaschine,
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht des Auspackers nach
Fig. 1.
Die Abfüllanlage nach Fig. 1 und 2 dient zum Verarbeiten von
Mehrweg-PET-Flaschen 17 für Getränke, die vom Verbraucher
kommend in Kästen 3 angeliefert werden. Sie weist einen
Transporteur 18 für die Kästen 3 auf, an dem nacheinander
eine Sortiervorrichtung 6, eine Maschine 7 zum Entfernen von
Verschlußkappen und ein Auspacker 1 angeordnet sind.
Die Sortiervorrichtung 6 ist mit Sensoren und einem von
diesen steuerbaren Schieber ausgestattet und derart
ausgebildet, daß jeder Kasten 3 mit mindestens einer
Glasflasche seitlich vom Transporteur 18 abgeleitet wird. In
der Sortiervorrichtung 6 werden außerdem Kästen 3 mit
bestimmten, bereits im Kasten erkennbaren Fremdflaschen,
beispielsweise Flaschen mit einer anderen Farbe,
ausgeschieden. Auf diese Weise wird erreicht, daß zum
Auspacker 1 nur Flaschen 17 aus Kunststoff gelangen, die
bereits vorsortiert sind.
Die Maschine 7 entfernt von den Flaschen 17 evtl. darauf
sitzende Verschlußkappen und ist z. B. als Abschrauber oder
Entkapsler ausgebildet.
Der Auspacker 1 ist nach Art eines Kastenwenders
ausgebildet. Er weist eine Einteilvorrichtung 19 für die
Kästen, zwei in parallelen senkrechten Ebenen kontinuierlich
auf einer ovalartigen Bahn umlaufende endlose Ketten 20 mit
in Querrichtung daran befestigten Mitnehmern 21 und
Gleitbahnen 22 für die Kästen auf. Der grundsätzliche Aufbau
eines derartigen Auspackers kann der US-PS 28 12 085
entnommen werden. Die von den Mitnehmern erfaßten Kästen 3
werden auf einer Kreisbogenbahn um 180 Grad nach oben bewegt
und dabei umgestülpt, so daß ihre offene Seite nach unten
weist. In dieser Position werden sie über die Gleitbahn 22
hinweg auf einen Abförderer 23 geschoben, der sie zu einem
nicht gezeigten Kastenwascher bringt.
Wie in Fig. 2 zu sehen ist, laufen die gewendeten Kästen 3
zuerst über eine trichter- oder wannenartige
Sammeleinrichtung 11 hinweg, welche die aus den mit ihrer
Öffnung nach unten weisenden Flaschen 17 auslaufenden
Flüssigkeitsreste auffängt und ableitet. Durch Führungen 10
für die Flaschen wird verhindert, daß diese im Bereich über
der Sammeleinrichtung 11 aus den Kästen 3 herausfallen. Die
Führungen 10 verlaufen in ihrem Endbereich schräg nach unten
und gestatten so ein vollständiges Herausfallen der Flaschen
17 aus den Kästen 3. In diesem Bereich ist quer zur
Umlaufebene der Ketten 20 innerhalb ihrer Umlaufbahn ein
Breitspurförderer 9 in Form eines Förderbands mit seitlichen
Führungsgeländern angeordnet. Das Förderband 9 verläuft im
wesentlichen horizontal und wird in Pfeilrichtung langsam
vom Auspacker 1 wegführend angetrieben. Die aus den Kästen 3
herausfallenden Flaschen 17 kommen infolge des Fehlens
spezieller Führungs- oder Abstellorgane auf dem Förderer 9
vollkommen ungeordnet in beliebiger Stellung, meist liegend,
zur Ruhe. Der so gebildete ungeordnete breite Flaschenstrom
läuft bis zum Ende des Förderers 9 und fällt dort wiederum
ungeordnet herab.
Unter dem Abgabeende des Breitspurförderers 9 steht ein
herkömmlicher Flaschenaufsteller 4 mit einem nach oben
offenen, trommelartigen Behälter 8, wie er z. B. in der
DE-OS 28 51 495 beschrieben ist. Die vom Breitspurförderer 9
herabfallenden Flaschen 17 werden im Behälter 8 ungeordnet
in beliebigen Positionen, teilweise übereinanderliegend,
gesammelt bzw. vorübergehend gespeichert. Der Boden des
Behälters 8 wird durch eine Scheibe 24 gebildet, die um eine
schrägstehende Achse kontinuierlich rotiert und am Rand mit
speziellen, der Flaschenform angepaßten Förderelementen 14
versehen ist. Mittels dieser Förderelemente 14 werden die
Flaschen 17 zum oberen Rand der Scheibe 24 bewegt und dabei
in die senkrechte Gebrauchslage aufgerichtet. Die
aufgerichteten Flaschen werden dann in einen einreihigen
Förderer 5 eingegeben, in dem die Flaschen mit ihren
Halsringen an Führungsschienen hängend mittels eines durch
ein Gebläse 12 erzeugten Luftstromes vom Flaschenaufsteller
4 abtransportiert werden.
Insoweit entspricht die Ausbildung des Flaschenaufstellers 4
der in der DE-OS 26 51 495 gezeigten Bauweise. Zusätzlich
ist über dem Behälter 8 eine Berieselungsvorrichtung 13
angeordnet, durch die Wasser oder eine andere
Reinigungsflüssigkeit in den Behälter 8 eingeleitet wird.
Dadurch wird eine gewisse Vorreinigung der Flaschen 17 sowie
eine Verringerung der Reibung der gegeneinander bewegten
Flaschen bewirkt. Die Reinigungsflüssigkeit sowie von dieser
mitgerissene Schmutzteile und Fremdkörper können durch im
Boden der Scheibe 24 angebrachte Löcher abfließen. Im
Bereich der allmählich nach oben bewegten Transportelemente
14 sind außerdem zwei Sortiereinrichtungen 15 und 16
angeordnet. Die erste Sortiereinrichtung 15 nimmt die zu
kleinen Flaschen auf, die von den Transportelementen 14 nicht
gehalten werden können und daher im Bereich einer
entsprechenden Ausnehmung nach unten fallen. Die zweite
Sortiereinrichtung 16 nimmt zu große Flaschen, die nicht
richtig in den Transportelementen 14 sitzen, entweder durch
ortsfeste Leitelemente oder durch eine sensorgesteuerte
Weiche von den Transportelementen 14 ab. Die so
aussortierten zu großen oder zu kleinen Flaschen 17 werden
durch Öffnungen im Behälter 8 abgeleitet und beispielsweise
mittels einreihiger Förderbänder abgeführt.
Der einreihige Förderer 5 führt zur nachgeschalteten
Behandlungsmaschine, im vorliegenden Falle zu einer
Schnüffelmaschine 2. In dieser Maschine wird aus jeder
Flasche 17 etwas Luft abgesaugt und z. B. in einer
Ionisationskammer auf Reste von Fremdstoffen untersucht. Die
so erkannten kontaminierten Flaschen werden mittels eines
Sortiersterns 25 mit steuerbaren Klammern auf ein eigenes
Förderband 26 geführt, während die unbeanstandeten Flaschen
17 in einen weiteren einreihigen Luftförderer 27 eingegeben
werden, der zu einer nicht gezeigten Reinigungsmaschine
führt. Die gereinigten Flaschen werden dann in herkömmlicher
Weise gefüllt, verschlossen und etikettiert und durch einen
normalen Einpacker in die inzwischen gereinigten Kästen 3
eingesetzt.
Claims (29)
1. Verfahren zum Behandeln von Mehrwegflaschen aus
Kunststoff, wobei die Flaschen in Kästen angeliefert
werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschen nach
dem Auspacken aus den Kästen in einen Behälter
eingegeben und darin ungeordnet in beliebiger Stellung
gesammelt werden, dann aus dem Behälter einzeln
nacheinander herausgeführt, aufgestellt und einreihig zu
einer Behandlungsstation geführt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Flaschen nach dem Auspacken ungeordnet in beliebiger
Stellung zum Behälter transportiert und in diesen
eingegeben werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Flaschen im Behälter
übereinander liegend gespeichert werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß vor dem Eingeben in den Behälter
alle Flaschen aus Glas und/oder Flaschen einer nicht zum
Befüllen vorgesehenen Art aussortiert werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
vor dem Auspacken alle Kästen mit mindestens einer
Flasche aus Glas und/oder einer Flasche einer nicht zum
Befüllen vorgesehenen Art aussortiert werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß auf den Flaschen sitzende
Verschlußkappen vor dem Eingeben der Flaschen in den
Behälter entfernt werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
das Entfernen der Verschlußkappen vor dem Auspacken
erfolgt, wenn die Flaschen noch in den Kästen sitzen.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Flaschen nach dem Entfernen der
Verschlußkappen und vor dem Eingeben in den Behälter
entleert werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Flaschen zum Entleeren um ca. 180 Grad gewendet
werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Flaschen zusammen mit den Kästen um ca. 180 Grad
gewendet werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kästen mit den Flaschen zum
Auspacken um ca. 180 Grad gewendet und die Flaschen
unter Einfluß der Schwerkraft aus den Kästen
herausbewegt werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Flaschen im freien Fall aus den gewendeten Kästen
heraus ungeordnet direkt in den Behälter oder auf einen
zu diesem führenden Förderer bewegt werden.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch
gekennzeichnet, daß nach dem Wenden der Kästen mit den
Flaschen diese zunächst festgehalten und dabei entleert
und dann zum Herausfallen aus den Kästen freigegeben
werden.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Flaschen im Behälter mit einer
Reinigungs- und/oder Spül- und/oder Gleitflüssigkeit
beaufschlagt werden.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Flaschen im Behälter von
größeren Schmutzteilen und/oder Fremdkörpern befreit und
diese getrennt von den Flaschen aus dem Behälter
herausgeführt werden.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß während der Einzelentnahme der
Flaschen aus dem Behälter noch vor dem Aufstellen
Flaschen einer nicht zum Befüllen vorgesehenen Art,
insbesondere zu große und/oder zu kleine Flaschen,
aussortiert werden.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Flaschen nach dem Aufstellen
mittels Luftströmung weiter bewegt werden.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die nach dem Aufstellen einreihig
abgeführten Flaschen zunächst auf Verunreinigungen
überprüft, kontaminierte Flaschen aussortiert und die
übrigen Flaschen anschließend gereinigt, gefüllt und
verschlossen werden.
19. Zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1
geeignete Abfüllanlage für Mehrwegflaschen aus
Kunststoff mit einem Auspacker (1) und mindestens einer
diesem nachgeordneten Flaschenbehandlungsmaschine (2),
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Auspacker (1)
und die nachfolgende Flaschenbehandlungsmaschine (2) ein
Flaschenaufsteller (4) mit einem Behälter (8)
eingeschaltet ist, der die vom Auspacker (1) kommenden
Flaschen ungeordnet in beliebigen Stellungen aufnimmt
und einzeln nacheinander in aufrechter Stellung an einen
zur Flaschenbehandlungsmaschine (2) führenden
einreihigen Förderer (5) abgibt.
20. Abfüllanlage nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Auspacker (1) eine Sortiervorrichtung (6) zum
Ausscheiden von Kästen mit mindestens einer Glasflasche
und/oder einer Flasche einer nicht zum Abfüllen
vorgesehenen Art (Fremdflasche) vorgeschaltet ist.
21. Abfüllanlage nach Anspruch 19 oder 20, dadurch
gekennzeichnet, daß dem Auspacker (1) eine Maschine (7)
zum Entfernen von Verschlußkappen von den Flaschen
vorgeschaltet ist.
22. Abfüllanlage nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß der Auspacker (1) nach Art eines
Kastenwenders ausgebildet ist und die Kästen um ca. 180
Grad um die Querachse verschwenkt.
23. Abfüllanlage nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet,
daß der Auspacker (1) derart angeordnet ist, daß die aus
den gewendeten Kästen heraus bewegten Flaschen direkt in
den Behälter (8) des Flaschenaufstellers (4) fallen.
24. Abfüllanlage nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet,
daß der Auspacker (1) derart angeordnet ist, daß die aus
den gewendeten Kästen heraus bewegten Flaschen auf einen
über dem Behälter (8) des Flaschenaufstellers (4)
endenden Breitspurförderer (9) fallen.
25. Abfüllanlage nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch
gekennzeichnet, daß der Auspacker (1) eine
Haltevorrichtung (10) für die in den gewendeten
Kästen befindlichen Flaschen und darunter eine
Sammeleinrichtung (11) für die aus den gewendeten,
zurückgehaltenen Flaschen auslaufende Flüssigkeit
aufweist.
26. Abfüllanlage nach einem der Ansprüche 19 bis 25, dadurch
gekennzeichnet, daß der einreihige Förderer (5) als
Luftförderer mit einem Gebläse (12) ausgebildet ist.
27. Abfüllanlage nach einem der Ansprüche 19 bis 26, dadurch
gekennzeichnet, daß über dem Behälter (8) des
Flaschenaufstellers (4) eine Berieselungseinrichtung
(13) zum Einleiten einer Flüssigkeit angeordnet ist.
28. Abfüllanlage nach einem der Ansprüche 19 bis 27, dadurch
gekennzeichnet, daß der Boden des Behälters (8) des
Flaschenaufstellers (4) siebartig ausgebildet und/oder
mit Öffnungen für die Ableitung von Flüssigkeit und
Fremdkörpern ausgestattet ist.
29. Abfüllanlage nach einem der Ansprüche 19 bis 28, dadurch
gekennzeichnet, daß der Flaschenaufsteller (4) mit an
die Flaschenform angepaßten, auf einer geschlossenen
Bahn umlaufenden Transportelementen (14) zum
Herausführen einzelner Flaschen aus seinem Behälter (8)
ausgestattet ist, und daß den Transportelementen (14)
mindestens eine Sortiereinrichtung (15, 16) zum
Ausscheiden von Fremdflaschen, insbesondere zu kleiner
und/oder zu großer Flaschen, und/oder zum Ausscheiden
von defekten Flaschen, zugeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914116183 DE4116183A1 (de) | 1991-05-17 | 1991-05-17 | Verfahren und abfuellanlage zum behandeln von mehrwegflaschen aus kunststoff |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19914116183 DE4116183A1 (de) | 1991-05-17 | 1991-05-17 | Verfahren und abfuellanlage zum behandeln von mehrwegflaschen aus kunststoff |
Publications (1)
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|---|---|
| DE4116183A1 true DE4116183A1 (de) | 1992-11-19 |
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ID=6431885
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE4116183A1 (de) |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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