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DE4116183A1 - Verfahren und abfuellanlage zum behandeln von mehrwegflaschen aus kunststoff - Google Patents

Verfahren und abfuellanlage zum behandeln von mehrwegflaschen aus kunststoff

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Publication number
DE4116183A1
DE4116183A1 DE19914116183 DE4116183A DE4116183A1 DE 4116183 A1 DE4116183 A1 DE 4116183A1 DE 19914116183 DE19914116183 DE 19914116183 DE 4116183 A DE4116183 A DE 4116183A DE 4116183 A1 DE4116183 A1 DE 4116183A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bottles
container
boxes
bottle
unpacker
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19914116183
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Achhammer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krones AG
Original Assignee
Krones AG
Krones AG Hermann Kronseder Maschinenfabrik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krones AG, Krones AG Hermann Kronseder Maschinenfabrik filed Critical Krones AG
Priority to DE19914116183 priority Critical patent/DE4116183A1/de
Publication of DE4116183A1 publication Critical patent/DE4116183A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C7/00Concurrent cleaning, filling, and closing of bottles; Processes or devices for at least two of these operations
    • B67C7/0006Conveying; Synchronising
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B69/00Unpacking of articles or materials, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sorting Of Articles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Behandeln von Mehrwegflaschen aus Kunststoff gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine zu dessen Durchführung geeignete Abfüllanlage gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 19.
Mehrwegflaschen aus Glas für Getränke oder dgl. sind seit langem gebräuchlich und allgemein verbreitet, während Mehrwegflaschen aus Kunststoff erst in letzter Zeit zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die wenigen bekannten Abfüllanlagen für Mehrwegflaschen aus Kunststoff sind denn auch im Aufbau weitgehend identisch mit den Abfüllanlagen für Mehrflaschen aus Glas. Neue Wege wurden kaum beschritten, wenn man einmal von der zunehmenden Verwendung von "Schnüffelmaschinen" zum Aussortieren von kontaminierten Mehrwegflaschen aus Kunststoff absieht.
Bei den bekannten Abfüllanlagen für Mehrwegflaschen aus Kunststoff erfolgt der Transport der Flaschen zwischen den einzelnen Flaschenbehandlungsmaschinen und insbesondere auch vom Auspacker zur nachgeordneten Flaschenbehandlungsmaschine, z. B. einer Schnüffelmaschine oder einer Reinigungsmaschine, ausnahmslos in senkrechter Stellung und mehr oder weniger geordnet mittels ein- oder mehrbahniger Förderbänder. Vor einer schnellaufenden, die Flaschen in einer einzigen Reihe aufnehmenden Flaschenbehandlungsmaschine ist außerdem ein Zusammendrängen und Beschleunigen des vom Auspacker mehrreihig und mit geringer Fördergeschwindigkeit zugeführten Flaschenstroms, der zusätzlich eine Pufferfunktion erfüllt, erforderlich. Hierfür werden meist sog. drucklose Zusammenführungen mit mehreren parallelen, stufenweise schneller laufenden Förderbändern und einer schrägen Leitfläche eingesetzt.
Während das vorbeschriebene Anlagenkonzept bei der Verarbeitung von Mehrwegflaschen aus Glas einwandfrei arbeitet, ergeben sich bei der Verarbeitung von Mehrwegflaschen aus Kunststoff einige Probleme, bedingt durch die geringe Standfestigkeit und Festigkeit der üblichen leeren Kunststoffflaschen, z. B. PET-Flaschen mit einem Fassungsvermögen von ein bis zwei Litern. So fallen bereits im Auspacker beim Absetzen der aus den Kästen herausgehobenen Flaschen auf einem mehrreihigen Bandförderer häufig Flaschen um, die verschiedene Störungen und Verklemmungen verursachen. Die gleiche Gefahr besteht während des pulkweisen Abtransports der ausgepackten Flaschen bis zum Aufschließen in einem Stauraum. Während der anschließenden Zusammenführung der Flaschen in eine Einzelreihe kommt es außerdem häufig zu einem Zerdrücken oder sonstigen Beschädigen der Flaschen. Alles in allem gesehen sind die bekannten Abfüllanlagen für Mehrwegflaschen aus Kunststoff in ihrer Funktion ungenügend, insbesondere im Bereich zwischen Auspacker und der nachfolgenden Flaschenbehandlungsmaschine.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Behandeln von Mehrwegflaschen aus Kunststoff zu schaffen, das äußerst betriebssicher und weitgehend ohne Beschädigung der Flaschen arbeitet. Außerdem soll eine kostengünstig und kompakt aufgebaute Abfüllanlage zur Durchführung des Verfahrens bereitgestellt werden.
Diese Aufgabe wird bezüglich des Verfahrens durch die im Anspruch 1 und bezüglich der Abfüllanlage durch die im Anspruch 19 angegebenen Merkmale gelöst.
Durch den bewußten Verzicht auf einen geordneten, aufrechtstehenden Abtransport der ausgepackten Mehrwegflaschen und auf das Zusammendrängen in eine Einzelreihe und das statt dessen durchgeführte "chaotische" Transportieren und Sammeln der Mehrwegflaschen in einem Behälter mit anschließendem Vereinzeln und Aufstellen werden samtliche Probleme mit umgefallenen Flaschen von vornherein vermieden. Aufgrund des geringen Gewichts und der hohen Bruchfestigkeit der üblichen Mehrwegflaschen aus Kunststoff sowie des Schutzes der Flaschenoberfläche durch die noch darauf sitzenden Etiketten ist dies ohne weiteres durchführbar. Der "chaotische" Abtransport der Flaschen ermöglicht ferner ein besonders einfaches Auspacken mit integrierter Restentleerung. Außerdem sind im Behälter zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten gegeben. Der einreihige Transport von Kunststoffflaschen ist absolut problemlos.
Eine Reihe vorteilhafter Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den Ansprüchen 2 bis 18 angegeben; vorteilhafte Weiterbildungen der Abfüllanlage sind in den Ansprüchen 20 bis 29 enthalten.
Im nachstehenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 die schematische Draufsicht auf eine Abfüllanlage für Mehrwegflaschen aus Kunststoff im Bereich vom Auspacker bis zur Schnüffelmaschine,
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht des Auspackers nach Fig. 1.
Die Abfüllanlage nach Fig. 1 und 2 dient zum Verarbeiten von Mehrweg-PET-Flaschen 17 für Getränke, die vom Verbraucher kommend in Kästen 3 angeliefert werden. Sie weist einen Transporteur 18 für die Kästen 3 auf, an dem nacheinander eine Sortiervorrichtung 6, eine Maschine 7 zum Entfernen von Verschlußkappen und ein Auspacker 1 angeordnet sind.
Die Sortiervorrichtung 6 ist mit Sensoren und einem von diesen steuerbaren Schieber ausgestattet und derart ausgebildet, daß jeder Kasten 3 mit mindestens einer Glasflasche seitlich vom Transporteur 18 abgeleitet wird. In der Sortiervorrichtung 6 werden außerdem Kästen 3 mit bestimmten, bereits im Kasten erkennbaren Fremdflaschen, beispielsweise Flaschen mit einer anderen Farbe, ausgeschieden. Auf diese Weise wird erreicht, daß zum Auspacker 1 nur Flaschen 17 aus Kunststoff gelangen, die bereits vorsortiert sind.
Die Maschine 7 entfernt von den Flaschen 17 evtl. darauf sitzende Verschlußkappen und ist z. B. als Abschrauber oder Entkapsler ausgebildet.
Der Auspacker 1 ist nach Art eines Kastenwenders ausgebildet. Er weist eine Einteilvorrichtung 19 für die Kästen, zwei in parallelen senkrechten Ebenen kontinuierlich auf einer ovalartigen Bahn umlaufende endlose Ketten 20 mit in Querrichtung daran befestigten Mitnehmern 21 und Gleitbahnen 22 für die Kästen auf. Der grundsätzliche Aufbau eines derartigen Auspackers kann der US-PS 28 12 085 entnommen werden. Die von den Mitnehmern erfaßten Kästen 3 werden auf einer Kreisbogenbahn um 180 Grad nach oben bewegt und dabei umgestülpt, so daß ihre offene Seite nach unten weist. In dieser Position werden sie über die Gleitbahn 22 hinweg auf einen Abförderer 23 geschoben, der sie zu einem nicht gezeigten Kastenwascher bringt.
Wie in Fig. 2 zu sehen ist, laufen die gewendeten Kästen 3 zuerst über eine trichter- oder wannenartige Sammeleinrichtung 11 hinweg, welche die aus den mit ihrer Öffnung nach unten weisenden Flaschen 17 auslaufenden Flüssigkeitsreste auffängt und ableitet. Durch Führungen 10 für die Flaschen wird verhindert, daß diese im Bereich über der Sammeleinrichtung 11 aus den Kästen 3 herausfallen. Die Führungen 10 verlaufen in ihrem Endbereich schräg nach unten und gestatten so ein vollständiges Herausfallen der Flaschen 17 aus den Kästen 3. In diesem Bereich ist quer zur Umlaufebene der Ketten 20 innerhalb ihrer Umlaufbahn ein Breitspurförderer 9 in Form eines Förderbands mit seitlichen Führungsgeländern angeordnet. Das Förderband 9 verläuft im wesentlichen horizontal und wird in Pfeilrichtung langsam vom Auspacker 1 wegführend angetrieben. Die aus den Kästen 3 herausfallenden Flaschen 17 kommen infolge des Fehlens spezieller Führungs- oder Abstellorgane auf dem Förderer 9 vollkommen ungeordnet in beliebiger Stellung, meist liegend, zur Ruhe. Der so gebildete ungeordnete breite Flaschenstrom läuft bis zum Ende des Förderers 9 und fällt dort wiederum ungeordnet herab.
Unter dem Abgabeende des Breitspurförderers 9 steht ein herkömmlicher Flaschenaufsteller 4 mit einem nach oben offenen, trommelartigen Behälter 8, wie er z. B. in der DE-OS 28 51 495 beschrieben ist. Die vom Breitspurförderer 9 herabfallenden Flaschen 17 werden im Behälter 8 ungeordnet in beliebigen Positionen, teilweise übereinanderliegend, gesammelt bzw. vorübergehend gespeichert. Der Boden des Behälters 8 wird durch eine Scheibe 24 gebildet, die um eine schrägstehende Achse kontinuierlich rotiert und am Rand mit speziellen, der Flaschenform angepaßten Förderelementen 14 versehen ist. Mittels dieser Förderelemente 14 werden die Flaschen 17 zum oberen Rand der Scheibe 24 bewegt und dabei in die senkrechte Gebrauchslage aufgerichtet. Die aufgerichteten Flaschen werden dann in einen einreihigen Förderer 5 eingegeben, in dem die Flaschen mit ihren Halsringen an Führungsschienen hängend mittels eines durch ein Gebläse 12 erzeugten Luftstromes vom Flaschenaufsteller 4 abtransportiert werden.
Insoweit entspricht die Ausbildung des Flaschenaufstellers 4 der in der DE-OS 26 51 495 gezeigten Bauweise. Zusätzlich ist über dem Behälter 8 eine Berieselungsvorrichtung 13 angeordnet, durch die Wasser oder eine andere Reinigungsflüssigkeit in den Behälter 8 eingeleitet wird. Dadurch wird eine gewisse Vorreinigung der Flaschen 17 sowie eine Verringerung der Reibung der gegeneinander bewegten Flaschen bewirkt. Die Reinigungsflüssigkeit sowie von dieser mitgerissene Schmutzteile und Fremdkörper können durch im Boden der Scheibe 24 angebrachte Löcher abfließen. Im Bereich der allmählich nach oben bewegten Transportelemente 14 sind außerdem zwei Sortiereinrichtungen 15 und 16 angeordnet. Die erste Sortiereinrichtung 15 nimmt die zu kleinen Flaschen auf, die von den Transportelementen 14 nicht gehalten werden können und daher im Bereich einer entsprechenden Ausnehmung nach unten fallen. Die zweite Sortiereinrichtung 16 nimmt zu große Flaschen, die nicht richtig in den Transportelementen 14 sitzen, entweder durch ortsfeste Leitelemente oder durch eine sensorgesteuerte Weiche von den Transportelementen 14 ab. Die so aussortierten zu großen oder zu kleinen Flaschen 17 werden durch Öffnungen im Behälter 8 abgeleitet und beispielsweise mittels einreihiger Förderbänder abgeführt.
Der einreihige Förderer 5 führt zur nachgeschalteten Behandlungsmaschine, im vorliegenden Falle zu einer Schnüffelmaschine 2. In dieser Maschine wird aus jeder Flasche 17 etwas Luft abgesaugt und z. B. in einer Ionisationskammer auf Reste von Fremdstoffen untersucht. Die so erkannten kontaminierten Flaschen werden mittels eines Sortiersterns 25 mit steuerbaren Klammern auf ein eigenes Förderband 26 geführt, während die unbeanstandeten Flaschen 17 in einen weiteren einreihigen Luftförderer 27 eingegeben werden, der zu einer nicht gezeigten Reinigungsmaschine führt. Die gereinigten Flaschen werden dann in herkömmlicher Weise gefüllt, verschlossen und etikettiert und durch einen normalen Einpacker in die inzwischen gereinigten Kästen 3 eingesetzt.

Claims (29)

1. Verfahren zum Behandeln von Mehrwegflaschen aus Kunststoff, wobei die Flaschen in Kästen angeliefert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschen nach dem Auspacken aus den Kästen in einen Behälter eingegeben und darin ungeordnet in beliebiger Stellung gesammelt werden, dann aus dem Behälter einzeln nacheinander herausgeführt, aufgestellt und einreihig zu einer Behandlungsstation geführt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschen nach dem Auspacken ungeordnet in beliebiger Stellung zum Behälter transportiert und in diesen eingegeben werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschen im Behälter übereinander liegend gespeichert werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Eingeben in den Behälter alle Flaschen aus Glas und/oder Flaschen einer nicht zum Befüllen vorgesehenen Art aussortiert werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Auspacken alle Kästen mit mindestens einer Flasche aus Glas und/oder einer Flasche einer nicht zum Befüllen vorgesehenen Art aussortiert werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Flaschen sitzende Verschlußkappen vor dem Eingeben der Flaschen in den Behälter entfernt werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Entfernen der Verschlußkappen vor dem Auspacken erfolgt, wenn die Flaschen noch in den Kästen sitzen.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschen nach dem Entfernen der Verschlußkappen und vor dem Eingeben in den Behälter entleert werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschen zum Entleeren um ca. 180 Grad gewendet werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschen zusammen mit den Kästen um ca. 180 Grad gewendet werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kästen mit den Flaschen zum Auspacken um ca. 180 Grad gewendet und die Flaschen unter Einfluß der Schwerkraft aus den Kästen herausbewegt werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschen im freien Fall aus den gewendeten Kästen heraus ungeordnet direkt in den Behälter oder auf einen zu diesem führenden Förderer bewegt werden.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Wenden der Kästen mit den Flaschen diese zunächst festgehalten und dabei entleert und dann zum Herausfallen aus den Kästen freigegeben werden.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschen im Behälter mit einer Reinigungs- und/oder Spül- und/oder Gleitflüssigkeit beaufschlagt werden.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschen im Behälter von größeren Schmutzteilen und/oder Fremdkörpern befreit und diese getrennt von den Flaschen aus dem Behälter herausgeführt werden.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß während der Einzelentnahme der Flaschen aus dem Behälter noch vor dem Aufstellen Flaschen einer nicht zum Befüllen vorgesehenen Art, insbesondere zu große und/oder zu kleine Flaschen, aussortiert werden.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschen nach dem Aufstellen mittels Luftströmung weiter bewegt werden.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die nach dem Aufstellen einreihig abgeführten Flaschen zunächst auf Verunreinigungen überprüft, kontaminierte Flaschen aussortiert und die übrigen Flaschen anschließend gereinigt, gefüllt und verschlossen werden.
19. Zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 geeignete Abfüllanlage für Mehrwegflaschen aus Kunststoff mit einem Auspacker (1) und mindestens einer diesem nachgeordneten Flaschenbehandlungsmaschine (2), dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Auspacker (1) und die nachfolgende Flaschenbehandlungsmaschine (2) ein Flaschenaufsteller (4) mit einem Behälter (8) eingeschaltet ist, der die vom Auspacker (1) kommenden Flaschen ungeordnet in beliebigen Stellungen aufnimmt und einzeln nacheinander in aufrechter Stellung an einen zur Flaschenbehandlungsmaschine (2) führenden einreihigen Förderer (5) abgibt.
20. Abfüllanlage nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß dem Auspacker (1) eine Sortiervorrichtung (6) zum Ausscheiden von Kästen mit mindestens einer Glasflasche und/oder einer Flasche einer nicht zum Abfüllen vorgesehenen Art (Fremdflasche) vorgeschaltet ist.
21. Abfüllanlage nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß dem Auspacker (1) eine Maschine (7) zum Entfernen von Verschlußkappen von den Flaschen vorgeschaltet ist.
22. Abfüllanlage nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Auspacker (1) nach Art eines Kastenwenders ausgebildet ist und die Kästen um ca. 180 Grad um die Querachse verschwenkt.
23. Abfüllanlage nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Auspacker (1) derart angeordnet ist, daß die aus den gewendeten Kästen heraus bewegten Flaschen direkt in den Behälter (8) des Flaschenaufstellers (4) fallen.
24. Abfüllanlage nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Auspacker (1) derart angeordnet ist, daß die aus den gewendeten Kästen heraus bewegten Flaschen auf einen über dem Behälter (8) des Flaschenaufstellers (4) endenden Breitspurförderer (9) fallen.
25. Abfüllanlage nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Auspacker (1) eine Haltevorrichtung (10) für die in den gewendeten Kästen befindlichen Flaschen und darunter eine Sammeleinrichtung (11) für die aus den gewendeten, zurückgehaltenen Flaschen auslaufende Flüssigkeit aufweist.
26. Abfüllanlage nach einem der Ansprüche 19 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß der einreihige Förderer (5) als Luftförderer mit einem Gebläse (12) ausgebildet ist.
27. Abfüllanlage nach einem der Ansprüche 19 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß über dem Behälter (8) des Flaschenaufstellers (4) eine Berieselungseinrichtung (13) zum Einleiten einer Flüssigkeit angeordnet ist.
28. Abfüllanlage nach einem der Ansprüche 19 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Behälters (8) des Flaschenaufstellers (4) siebartig ausgebildet und/oder mit Öffnungen für die Ableitung von Flüssigkeit und Fremdkörpern ausgestattet ist.
29. Abfüllanlage nach einem der Ansprüche 19 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß der Flaschenaufsteller (4) mit an die Flaschenform angepaßten, auf einer geschlossenen Bahn umlaufenden Transportelementen (14) zum Herausführen einzelner Flaschen aus seinem Behälter (8) ausgestattet ist, und daß den Transportelementen (14) mindestens eine Sortiereinrichtung (15, 16) zum Ausscheiden von Fremdflaschen, insbesondere zu kleiner und/oder zu großer Flaschen, und/oder zum Ausscheiden von defekten Flaschen, zugeordnet ist.
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