DE4115728A1 - Aufzug mit linearmotor-antrieb - Google Patents
Aufzug mit linearmotor-antriebInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Aufzug mit
Linearmotor-Antrieb und sie betrifft im einzelnen solche
Aufzüge, bei denen eine Aufzugskabine mit Hilfe eines
linearen Synchronmotors innerhalb eines Förderschachtes
hochgezogen und heruntergelassen wird.
Fig. 2 ist eine schematische, perspektivische Ansicht eines
seillosen Aufzuges mit einem Linearmotor, wie er vor kurzem
entwickelt worden ist. An den Innenwänden des
Förderschachtes 1 sind mehrere Primär-Seitenspulen 2
angebracht, die abwechselnd in der Reihenfolge der U-, V-,
und W-Phase angeordnet sind. Aus Gründen der Einfachheit
ist in Fig. 2 nur eine der Primär-Seitenspulen 2
dargestellt.
Der Förderkörper oder die Aufzugskabine 3, die im
Förderschacht 1 gefördert wird, ist an ihren beiden Seiten
mit mehreren Reihen von Permanentmagneten 4 versehen, die
als Sekundär-Seitenmagneten den Primär-Seitenspulen 2 des
Linearmotors gegenüberliegen. Jede horizontale Reihe von
Permanentmagneten ist in vier Magnetteile 4a bis 4d
unterteilt, von denen jeweils zwei an der rechten und an
der linken Seitenwand der Aufzugskabine 3 angeordnet sind.
Innerhalb jeder Reihe sind die Magnete 4a bis 4d so an der
Aufzugskabine 3 angebracht, daß die Polaritäten des dritten
Magneten 4c und des vierten Magneten 4d jeweils mit denen
des ersten Magneten 4a und des zweiten Magneten 4b
übereinstimmen. Wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, sind
die Polaritäten des ersten Magneten 4a und des zweiten
Magneten 4b einander entgegengesetzt und die Polaritäten
der Permanentmagneten 4 wechseln sich in jeder senkrechten
Spalte miteinander ab.
Die Primärseitenspulen 2 sind jeweils in ihrer Mitte an
eine Kraftquelle angeschlossen. Durch die
Primärseitenspulen 2 und die Permanentmagnete 4, die an der
Aufzugskabine 3 befestigt sind, wird ein linearer
Synchronmotor gebildet. Jede einzelne der
Primärseitenspulen 2 bildet eine Schleife, die an Stellen
zwischen dem ersten Magneten 4a und dem zweiten Magneten 4b
und zwischen dem dritten Magneten 4c und dem vierten
Magenten 4d um 180° verdreht ist. Der Linearmotor weist
mithin eine sogenannte Null-Fluß-Bauart auf und die
Primär-Seitenspulen dienen auch als Führungsmittel zum
Führen der Aufzugskabine 3 in Richtung der X- und der
Y-Achse.
Die Arbeitsweise des Aufzugs mit Linearmotorantrieb nach
Fig. 2 ist die folgende: Nach dem Empfang des Startsignals
liefert ein nicht dargestellter Stromrichter einen
Erregerstrom an die Primär-Seitenspulen 2. Diese Spulen
werden erregt und es wird ein Magnetfeld geschaffen, das
sich senkrecht längs des Förderschachtes 1 bewegt. Die
Antriebskraft, die durch den linearen Synchronmotor längs
der Z-Achse geschaffen wird, bewegt die Aufzugskabine 3
längs des Förderschachtes 1 nach oben oder unten.
Wenn die Aufzugskabine 3 das Bestimmungsstockwerk 5
erreicht, dann wird der vom Stromrichter gelieferte
Erregungsstrom von den Primär-Seitenspulen abgeschaltet und
die Aufzugskabine 3 wird mit Hilfe von nicht dargestellten
Bremsvorrichtungen angehalten.
Wenn die Aufzugskabine 3 während der Aufzugsbewegung in der
X- oder in der Y-Richtung bewegt wird, dann fließt durch
die Primärseitenspulen 2 ein umlaufender Strom, der sich
einer Veränderung des Magnetflusses entgegensetzt, den die
Verschiebung der Aufzugskabine 3 mit sich bringt. Auf diese
Weise wird eine Kraft geschaffen, die die Aufzugskabine 3
in die Mittellage des Förderschachtes 1 einstellt. Aufgrund
dieses sogenannten Null-Fluß-Verfahrens dienen die
Seitenspulen 2 nicht nur zum Auf- und Abbewegen der
Aufzugskabine 3, sondern auch zur Führung dieser
Aufzugskabine in horizontaler Richtung.
Die oben beschriebene, kürzlich entwickelten seillosen
Aufzüge mit Linearmotorantrieb, die nach dem
Null-Fluß-Verfahren arbeiten, haben jedoch die folgenden
Nachteile:
- a) Auf die Aufzugskabine 3 wirkt nicht nur die Antriebskraft längs der Z-Achse, sondern zusätzlich weitere Kräfte, zu denen insbesondere starke Anziehungskräfte längs der Y-Achse gehören. Auf diese Weise muß die Aufzugskabine 3 einen genügend festen Aufbau haben, um diese starken Anziehungskräfte mit genügender Sicherheit aufnehmen zu können. Daraus folgt, daß die Aufzugskabine 3 schwer wird.
- b) Darüber hinaus wird nur eine Seite der Permanentmagneten 4 wirkungsvoll dazu ausgenutzt, die Antriebskräfte zu erzeugen. Auf diese Weise werden die Permanentmagnete schwerer.
- c) Aus a) und b) folgt, daß der lineare Synchronmotor und die zugeordneten Vorrichtungen, wie z. B. die Kraftquelle und der Umsetzer, groß werden. Das Gesamt-Baumaß des Aufzugs mit Linearmotorantrieb wird auf diese Weise groß und die Installationskosten sind hoch.
- d) Der Energieverbrauch ist groß.
- e) Die Permanentmagnete 4 sind direkt an den Seitenwänden der Aufzugskabine 3 befestigt. Dies erschwert die Herstellung und die Montage der Aufzugskabine 3.
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, einen
Aufzug mit Linearmotor-Antrieb anzugeben, bei dem die
horizontalen Nebenkräfte nicht direkt auf den Aufbau der
Aufzugskabine wirken, so daß a) die Festigkeit der
Aufzugskabine und daher deren Gewicht wesentlich vermindert
werden kann, b) beide Pol-Flächen der
Sekundär-Seitenmagnete können zum Erzeugen der
Antriebskraft wirkungsvoll benutzt werden, wodurch das
Gewicht der an der Aufzugskabine befestigten Magnete
vermindert werden kann, c) die Teile des Linearmotors
können kleiner und daher billiger werden, d) der
Energieverbrauch wird vermindert und e) die Herstellung und
die Montage der Aufzugskabine werden erleichtert.
Die oben genannte Aufgabe wird gemäß dem Grundgedanken der
vorliegenden Erfindung durch einen Aufzug mit
Linearmotorantrieb gelöst, der folgende Teile aufweist:
wenigstens ein flügelförmiges Trageteil, das am
Aufzugskörper (wie z. B. der Aufzugskabine) befestigt ist
und sich seitwärts von dessen Seitenwand aus erstreckt; die
Sekundär-Seitenmagnete des linearen Synchronmotors sind an
dem Trageteil so befestigt, daß ihre Polachsen sich in der
Richtung des Dickenmaßes der flügelförmigen Tragteile
erstrecken; die Primär-Seitenspulen sind an der
Innenseitenwand des Förderschachts längs des gesamten
Förderweges befestigt, wobei jede Primär-Seitenspule sich
dann mit den Sekundärseitenmagneten überdeckt, wenn der
Aufzugs-Körper an der Primär-Seitenspule vorbeigeht und
wobei die Abstände in Richtung der Polachse der
Sekundärmagnete liegen; die Primärseitenspulen schaffen
dabei ein Magnetfeld, das sich längs des Förderweges
bewegt, um den geförderten Körper innerhalb des
Förderschachtes zu bewegen.
Diejenigen Merkmale, die als charakteristisch für die
vorliegende Erfindung angesehen werden, werden besonders in
den beigefügten Ansprüchen aufgeführt. Der Aufbau und die
Betriebsweise der Erfindung selbst gehen jedoch in am
besten verständlicher Weise aus der beigefügten genauen
Beschreibung hervor, die in Verbindung mit den beigefügten
Zeichnungen zu lesen ist. Es zeigt
Fig. 1 ist eine schematische, perspektivische Darstellung
eines seillosen Aufzuges mit Linearmotorantrieb
nach der Erfindung; und
Fig. 2 ist eine schematische, perspektivische Ansicht
eines seillosen Aufzugs mit Linearmotorantrieb
nach der Null-Fluß-Bauart.
In den Zeichnungen bedeuten gleiche Bezugsziffern gleiche
oder ähnliche Teile oder Abschnitte.
Anhand der beigefügten Zeichnungen werden nun bevorzugte
Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben.
Fig. 1 ist eine schematische, perspektivische Ansicht eines
seillosen Aufzuges mit Linearmotorantrieb nach der
Erfindung. Diejenigen Teile, die ähnlich sind wie
diejenigen gemäß Fig. 2, sind durch dieselben Bezugsziffern
bezeichnet und deren Beschreibung kann daher unterlassen
werden.
Gemäß Fig. 1 sind mehrere Permanentmagneten 4, die die
Sekundärseitenmagneten des linearen Synchronmotors
darstellen, an einem Paar von flügelförmigen Tragteilen 21
befestigt, die ihrerseits an der rechten und linken
Seitenwand 3a der Aufzugskabine 3 befestigt sind und sich
von diesen Wänden jeweils seitlich weg erstrecken. Die
Richtung der Polachsen der Permanentmagnete 4 liegt in der
Richtung der Dickenerstreckung der Tragteile 21, so daß die
Nordpol- und Südpolflächen der Permanentmagnete an der
Vorder- und Rückseite der Tragteile 21 liegen. Wie bei der
bekannten Anordnung, ist jede horizontale Reihe von
Permanentmagneten 4 in vier Teile unterteilt, wobei der
erste Magnet 4a und der zweite Magnet 4b am rechten
Tragteil 21 angebracht sind und der dritte Magnet 4c und
der vierte Magnet 4d am linken Tragteil 21. Die Polaritäten
der ersten bis vierten Magnete 4a bis 4d wechseln von links
nach rechts ab. Wie dies in der Fig. 1 dargestellt ist,
wechseln sich die Polaritäten der Permanentmagnete 4 ferner
in jeder senkrechten Reihe miteinander ab.
Mehrere Primär-Seitenspulen 20, die abwechselnd in der
Reihenfolge der U-, V- und W-Phase längs des gesamten
Förderweges 1 angeordnet sind, sind in rechte Seitenspulen
20a und linke Seitenspulen 20b unterteilt. Aus
Einfachheitsgründen ist in der Figur nur eine Spule der
Primärseitenspulen 20 (U-Phase) dargestellt. Die
Primärseitenspulen 20 werden von einem nicht dargestellten
Umsetzer mit einem Dreiphasenstrom beliefert, so daß ein
Magnetfeld geschaffen wird, das sich längs des
Förderschachts 1 bewegt.
Die schleifenförmigen rechten Seitenspulen 20a sind jeweils
in ihrer Mitte gebogen, um zwei sich horizontal
erstreckende Abschnitte zu bilden, die sich jeweils mit
einem dazwischenliegenden Abstand an der Vorder- und
Rückseite des rechten, flügelförmigen Tragteils 21
gegenüberliegen. Jeder Abschnitt der rechten Seitenspulen
20a ist in einer Lage zwischen dem ersten Magneten 4a und
dem zweiten Magneten 4b um 180° verdreht. In gleicher Weise
sind die schleifenförmigen linken Seitenspulen 20b jeweils
in ihrer Mitte gebogen, um zwei Abschnitte zu bilden, die
sich jeweils auf der Vorder- und Rückseite des linken,
flügelförmigen Tragteils 21 gegenüberliegen. Jeder
Abschnitt der linken Seitenspulen 20b ist in einer Lage
zwischen dem dritten Magneten 4c und dem vierten Magneten
4d um 180° verdreht. Die Primär-Seitenspulen 20 überdecken
auf diese Weise die Permanentmagnete 20 mit
dazwischenliegenden, vorbestimmten Zwischenräumen in
Richtung der Polachsen der Permanentmagnete, wenn die
Aufzugskabine 3 vorbeiläuft.
Aufgrund der Verdrehungen, die in jeder Schleife gebildet
sind, führen die Primär-Seitenspulen 20 die Aufzugskabine 3
entsprechend dem Null-Fluß-Verfahren, so daß eine
horizontale Verlagerung der Aufzugskabine 3 automatisch
korrigiert wird. Die Aufzugskabine 3 wird längs des
Förderweges 1 durch die Antriebskräfte auf- und abbewegt,
die durch den linearen Synchronmotor erzeugt werden, der
seinerseits aus den Primär-Seitenspulen 20 und den
Permanentmagneten 4 besteht. Sowohl die Nord- als auch die
Südpolflächen der plattenförmigen Permanentmagneten 4
liegen den Abschnitten der Primärseitenspulen 20 dann
gegenüber, wenn die Aufzugskabine 3 vorbeiläuft. Auf diese
Weise können beide Polflächen der Permanentmagnete 4
wirkungsvoll zum Erzeugen der Antriebskraft für die
Aufzugskabine 3 benutzt werden.
Die starken Anziehungskräfte, die auf die Permanentmagnete
4 von den Primär-Seitenspulen einwirken, wirken in Richtung
der Dicke der Tragteile 21, also in Richtung der Polachsen
der Permanentmagnete 4. Diese starken Anziehungskräfte, die
auf die Permanentmagnete 4 in Richtung der Dicke der
Tragteile 21 einwirken, wirken mithin nicht auf den
Kastenaufbau der Förderkabine 3 ein. Auf diese Weise kann
die mechanische Festigkeit der Aufzugskabine 3 im Vergleich
mit dem bekannten Fall vermindert werden, was auch eine
Verminderung des Gewichtes dieser Aufzugskabine bedeutet.
Aufgrund der wirksamen Ausnutzung der beiden Polflächen
kann ferner das Gewicht der Permanentmagnete 4 vermindert
werden. Folglich kann die gesamte Vorrichtung, einschl. des
Linearmotors und des Umsetzers und der weiteren Ausrüstung
für die Stromquelle zum Antrieb des Linearmotors kleiner
ausgebildet werden und mithin weniger kostenaufwendig. Der
Stromverbrauch wird ebenfalls vermindert.
Da die Permanentmagneten ferner an den Tragteilen 21
angebracht sind, können die Herstellung des Kastenaufbaus
der Aufzugskabine 3 und die der Tragteile 21 mit den
Permanentmagneten 4 voneinander getrennt werden. Dies
erleichtert die Herstellung und die Montage der
Aufzugskabine 3.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform werden als
Sekundär-Seitenmagnete Permanentmagnete verwendet. Die
Sekundär-Seitenmagnete können jedoch auch aus
Elektromagneten bestehen. Die oben beschriebene
Ausführungsform beschreibt ferner den Fall eines seil- oder
kabellosen Aufzuges mit Linearmotorantrieb. Das Prinzip
dieser Erfindung kann jedoch ebensogut bei einem Aufzug mit
Linearmotorantrieb verwendet werden, der mit einem
Aufzugsseil versehen ist. In einem solchen Fall kann der
Aufbau der Permanentmagnete 4 an dem anzuhebenden Körper
über die flügelförmigen Tragteile 21 gemäß der vorliegenden
Erfindung an den Gegengewichten ebenso wie an der
Aufzugskabine angewendet werden. Die Gegengewichte gleichen
das Gewicht der Aufzugskabine über ein Seil aus, welches
über eine Seilscheibe geleitet ist, wobei an einem Ende des
Seils die Aufzugskabine und am anderen Ende des Seils das
Gegengewicht hängt.
Die oben beschriebene Ausführungsform zeigt ferner den
Fall, in dem die Aufzugskabine 3 mit Hilfe des
Null-Fluß-Verfahrens geführt wird. Die Erfindung kann
jedoch auch in dem Fall angewendet werden, in dem die
Aufzugskabine mit Hilfe von Führungsschienen geführt wird.
Ferner ist die obige Ausführungsform für den Fall
beschrieben worden, bei dem die Tragteile 21 sowohl von der
rechten als auch von der linken Seitenwand 3a der
Aufzugskabine 3 abstehen. Die Tragteile 21 zum Aufnehmen
der Permanentmagnete 4 auf ihnen können jedoch auch nur an
einer der Seitenwände 3a oder an der Rückwand der
Aufzugskabine 3 angebracht sein und sich von dort aus weg
erstrecken.
Bei der obigen Ausführungsform erstrecken sich ferner die
Tragteile 21 in rechten Winkeln von den Seitenwänden 3a der
Aufzugskabine 3 ab, so daß die Polflächen der
Permanentmagnete 4 zu den Seitenwänden 3a rechtwinklig
liegen. Die Tragteile können sich jedoch auch in einem
spitzen Winkel von den Seitenwänden 3a wegerstrecken, so
daß sich auch die Polflächen 3 in einem spitzen Winkel von
den Seitenwänden 3a wegerstrecken.
Claims (8)
1 Aufzug mit Linearmotorantrieb zum Auf- und Abfördern
eines Förder-Körpers 3 längs eines Förderweges 1 mit
Hilfe eines linearen Synchronmotors,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß wenigstens ein flügelförmiges Tragteil (21) an einer Seitenwand des Förderkörpers (3) befestigt ist und sich von ihr wegerstreckt,
- - daß an dem Tragteil (21) Sekundär-Seitenmagnete (4) des linearen Synchronmotors so befestigt sind, daß ihre Polachsen in Richtung des Dicken-Maßes der flügelförmigen Tragteile (21) liegen und
- - daß an der Innenwand des Förderschachtes (1) längs des gesamten Förderweges Primär-Seitenspulen (2) befestigt sind, wobei jede Primär-Seitenspule (2) die Sekundär-Seitenmagnete (4) über bestimmte Zwischenräume in Richtung der Hohlachsen der Sekundär-Seitenmagnete (4) dann zwischen sich aufnimmt, wenn der Förderkörper (3) die Primär-Seitenspule (2) durchläuft, wobei die Primär-Seitenspulen (2) ein Magnetfeld erzeugen, das sich längs des Förderweges bewegt, um den Förderkörper (3) innerhalb des Förderschachtes anzutreiben.
2. Aufzug mit Linearmotor-Antrieb nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Förderkörper eine
Aufzugskabine (3) ist.
3. Aufzug mit Linearmotorantrieb nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Förderkörper ein Gegengewicht
umfaßt, das die Aufzugskabine (3) über ein Seil
ausbalanciert, das seinerseits über eine Seilscheibe
herumgelegt ist und an dessen einem Ende das
Gegengewicht und an dem anderen Ende die Aufzugskabine
befestigt ist.
4. Aufzug mit Linearmotor-Antrieb, dadurch gekennzeichnet,
- - daß ein Paar flügelförmiger Tragteile an den jeweiligen Seitenwänden des Förderkörpers (3) befestigt ist und sich von innen wegerstreckt;
- - daß an den Tragteilen (21) Sekundär-Seitenmagnete (4) des linearen Synchronmotors so angebracht sind, daß ihre Polachsen sich längs der Dickenrichtung des jeweiligen Tragteils (21) erstrecken und
- - daß an den inneren Seitenwänden des Förderschachtes längs des gesamten Förderweges Primär-Seitenspulen (2) angebracht sind, wobei jede Primär-Seitenspule (2) die Sekundärseitenmagnete (4) zwischen sich über bestimmte Abstände aufnimmt, die sich in Richtung der Hohlachsen der Sekundär-Zweitmagnete (4) erstrecken, wenn der Förderkörper (3) die Primär-Seitenspule (2) durchläuft, wobei die Primär-Seitenspulen (2) ein Magnetfeld schaffen, das sich längs des Förderweges bewegt, um den Förderkörper (3) innerhalb des Förderschachtes anzutreiben.
5. Aufzug mit Linearmotor-Antrieb nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Schleife der
Primärspulen (2) in ihrer Mitte gebogen ist, um zwei
Abschnitte zu bilden, die den Permanentmagneten (4)
jeweils über vorbestimmte Zwischenräume in Richtung
der Polachsen der Sekundär-Seitenmagneten (4) dann
gegenüberliegen, wenn der Förderkörper (3) durch die
Schleife hindurchläuft.
6. Aufzug mit Linearmotorantrieb nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sekundär-Seitenmagneten (4)
Permanentmagneten sind.
7. Aufzug mit Linearmotorantrieb nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sekundär-Seitenmagneten
Elektromagnete sind.
8. Aufzug mit Linearmotorantrieb nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Primär-Seitenspulen (2) und
die Sekundär-Seitenmagnete (4) des Aufzugs mit
Linearmotorantrieb den Förderkörper (3) innerhalb des
Förderschachtes nach dem Null-Fluß-Verfahren führen.
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