DE4115421A1 - System zum verbindungskontaktlosen, automatisierten bandbonden - Google Patents
System zum verbindungskontaktlosen, automatisierten bandbondenInfo
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- Lead Frames For Integrated Circuits (AREA)
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen
nach den Oberbegriffen der Ansprüche 1, 4, 5, 8 oder 9 und
auf ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 11.
Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren und eine
Vorrichtung zum Herstellen von Verbindungen zu einem inte
grierten Schaltungschip. Ein System zum verbindungskontakt
losen automatisierten Zwei-Metall-Bandbonden bildet eine
kostengünstige und zuverlässige Vorrichtung, die das Problem
der Signalverschlechterung überwindet, das auftritt, wenn
eine Technologie zum automatisierten Ein-Metall-Bandbonden
in schnellen digitalen und hochfrequenten analogen Elek
troniksystemen zur Anwendung kommt.
Von Jahr zu Jahr werden integrierte Schaltkreise immer lei
stungsfähiger und sind in der Lage, immer mehr Information
zu speichern. Eine der größten Herausforderungen, denen sich
Entwickler in der Elektronikindustrie ausgesetzt sehen, ist
das Auffinden wirkungsvoller und zuverlässiger Verfahren,
mit deren Hilfe auf komplexe Schaltkreisanordnungen, die
sich innerhalb eines Chipgehäuses befinden, zugegriffen wer
den kann. Ein rechteckiger integrierter Schaltungschip mit
einer Seitenlänge von weniger als dreizehn mm kann bis zu
fünfhundert oder mehr Leitungen, die von ihm wegführen, auf
weisen. Jeder dieser Leiter muß an ein externes Gerät gebon
det oder gekoppelt werden.
Die grundlegenden Verfahren zum Herstellen einer großen An
zahl von Verbindungen mit Computerchips verwenden eine Tech
nik, die als "Automatisiertes Bandbonden" bekannt ist. Die
ses Herstellungsverfahren wird im allgemeinen mit der Abkür
zung "TAB" (tape-automated bonding) bezeichnet und ist dem
Durchschnittsfachmann, der auf dem Gebiet der Kapselung
elektronischer Schaltkreise tätig ist, bekannt. Ein konti
nuierliches, isoliertes Band, das einem fotographischen Film
ähnlich ist, stellt einen planaren Träger für Chips zur Ver
fügung, die an einzelnen Abschnitten oder Rahmen des Bandes
befestigt sind. TAB-Rahmen sind im allgemeinen rechteckige
oder quadratische Abschnitte, die Seite an Seite entlang
eines ungeschnittenen Bandes angeordnet sind. Auf jedem
Rahmen ist ein spinnenartiges, metallenes Muster leitfähiger
Spuren gebildet. Die Spuren verlaufen strahlenförmig von der
Mitte des Rahmens zu seinen vier Rändern. Ein Chip wird der
art in der Mitte des TAB-Rahmens befestigt, daß die Leiter
oder Kontakte des Chips genau mit den korrespondierenden
Metallspuren im Mittenbereich des TAB-Rahmens ausgerichtet
sind. Die sich ergebende Anordnung, die den Chip, den TAB-
Rahmen und das Substrat aufweist, ist im wesentlichen dazu
da, mittels radial auseinanderstrebenden elektrischer Pfade,
Platz für einen Zugang zu der integrierten Schaltung bereit
zustellen. Fig. 1 zeigt eine herkömmliche TAB-Rahmenanwen
dung 10, bei der ein Chip 12 an die Mitte des TAB-Rahmens 14
gebondet ist. Kontaktinseln des Chips 12 sind an innere Lei
ter 16 des TAB-Rahmens 14 gebondet. Die inneren Leiter 16
sind mit äußeren Leitern 18, die sich nach außen zu der Pe
ripherie des Rahmens 14 erstrecken, verbunden. Der TAB-Rah
men 14 ist an einer gedruckten Leiterplatte 20, die leitfä
hige Spuren 22 aufweist, welche mit den äußeren Leitern 18
verbunden sind, befestigt. Eine Reihe von Durchgangslöchern
24 wird verwendet, um unterschiedliche Schichten der Leiter
platte zu verbinden. Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung
wird als "Ein-Metall-Band" bezeichnet, da sie ein leitfähi
ges Metallmuster auf einer Seite des isolierten Trägerfilms
trägt.
Das elektrische Verhalten der Ein-Metall-TAB-Vorrichtung
erfüllt nicht immer die Anforderungen schneller digitaler
und hochfrequenter analoger Systeme. Jede Spur oder jeder
Leiter zeigt eine Selbstinduktivität, eine Kapazität gegen
über Erde, und eine Vielzahl von Gegeninduktivitäten und
Gegenkapazitäten mit all den anderen Leitern in ihrer Nähe.
Die parasitäre Selbstinduktivität und Kapazität eines TAB-
Leiters beschränken die Frequenzbandbreite einer Schaltung,
der diesen TAB-Leiter enthält. Als Folge davon werden Hoch
frequenzsignale, die sich entlang dieser Schaltung ausbrei
ten, oft bis zu einem solchen Grad verschlechtert, daß die
Daten, die übertragen werden sollen, falsch interpretiert
werden. Ein weiterer nachteiliger Effekt, der durch diese
parasitären Induktivitäten hervorgerufen wird, besteht da
rin, daß der Wellenwiderstand, den eine Ein-Metall-TAB-Ar
chitektur aufweist, nicht vorhergesagt werden kann. Da die
Impedanzwerte innerhalb einer derartigen Schaltung weder
überall gleich groß noch einstellbar sind, werden dadurch,
daß in unterschiedlichen Bereichen der Schaltung Impedanz
fehlanpassungen auftreten, ungewollte Signalreflektionen an
Schaltungsschnittstellen hervorgerufen. Diese Reflexionen
sorgen für eine weitere Verschlechterung der Signalform. Ein
weiteres Problem, das in Ein-Metall-TAB-Vorrichtungen auf
tritt, ist das Übersprechen, ein Interferenzphänomen das
von parasitären Gegenreaktanzen zwischen einer leitfähigen
Spur und ihren Nachbarspuren herrührt und welches zu unge
wünschten Signalübertragungen zwischen diesen Spuren führt.
Ein bekanntes Verfahren zur Reduzierung dieser Interferenzen
besteht darin, eine Metallschicht, die als Erdungsebene be
zeichnet wird, an die Seite des isolierten Films anzufügen,
die der Seite, die die Signalspuren trägt, gegenüberliegt.
Wenn eine Erdungsebene an die Rückseite eines dielektrischen
Films, der ein Muster von leitfähigen Spuren auf seiner Vor
derseite trägt, hinzugefügt wird, wird die sich ergebende
Struktur als "Zwei-Metall-TAB-Rahmen" bezeichnet. Dadurch,
daß diese leitfähige Schicht, die auf Erdpotential gehalten
wird, nahe den Signalleitern plaziert wird, können die
Selbstinduktivität der einzelnen Signalleiter ebenso wie die
Gegeninduktivitäten und Gegenkapazitäten, die sie unterei
nander bilden, bedeutend reduziert werden. Durch die Verwen
dung der Erdungsebene wird nicht nur die Signaltreue verbes
sert, sondern auch die Selbstinduktivität und die Selbstka
pazität eines jeden Leiters wird präzise vorhersehbar und
steuerbar gemacht. Da eine Zwei-Metall-TAB-Vorrichtung den
von ihr nicht zu trennenden Vorteil aufweist, daß sie einen
bekannten Wellenwiderstand liefert, der zu denen von anderen
Teilen der Schaltung angepaßt ist, wird die Zwei-Metall-TAB-
Vorrichtung auch oft als "TAB mit steuerbarem Wellenwider
stand" bezeichnet.
Die Herstellung dieser Vorrichtung, die zwei Metallschichten
aufweist, ist jedoch extrem schwierig und teuer. Bekannte
Herstellungsverfahren verwenden Verbindungen, die als "Ver
binungskontakte" bezeichnet werden, die durch das dielektri
sche Material hindurchführen, um so leitfähige Elemente, die
auf gegenüberliegenden Seiten der dielektrischen Schicht
ausgebildet sind, miteinander zu koppeln. Fig. 2 zeigt einen
herkömmlichen Zwei-Metall-TAB-Rahmen 25, bei welchem leitfä
hige Spuren 26 auf einem dielektrischen Film 27 ausgebildet
sind, und der eine metallene Erdungsebene 28 hat. Diese me
tallene Erdungsebene 28 ist an der Seite der dielektrischen
Schicht befestigt, die der Seite, die von den leitfähigen
Spuren 26 belegt ist, gegenüberliegt. Ein Erdungsleiter 29
ist mittels metallener Verbindungskontakte 30, die durch die
dielektrische Schicht 27 hindurchdringen, mit der Erdungs
ebene 28 verbunden.
Bei der Bildung dieser Verbindungskontakte, die dazu dienen,
leitfähige Spuren mit Erdungsebenen auf der gegenüberliegen
den Seite der dielektrischen Schicht zu verbinden, treten
einige ernste Probleme auf. Um die Leiterdichte auf den
TAB-Rahmen zu maximieren, sind die Spuren so eng wie möglich
beabstandet. Der Mitte-Mitte-Abstand zwischen zwei Leitern
oder das "Rastermaß" liegt im Bereich von unter 0,1 mm (fünf
mils). Bei zunehmend feiner Ausbildung der Spuren wird es
immer schwieriger, in ihnen Löcher auszubilden, die Verbin
dungskontakte aufnehmen können. Zu den Techniken, mittels
derer Löcher für Verbindungskontakte erzeugt werden können,
gehören Stanzen, Laserbohren, oder chemische Verfahren wie
nasses oder trockenes Ätzen. Jedes dieser Verfahren wird
durch eine bestimmte minimale Lochgröße, die noch mit einer
hohen Genauigkeit hergestellt werden kann und die eine genü
gend hohe Ausbeute gewährleistet, beschränkt. Typischerweise
ist die minimale Verbindungskontaktlochgröße größer als die
Breite der Spur oder des Leiters, die mit einer Erdungsebe
ne, die sich unter ihnen befindet, verbunden werden müssen.
Diese Beschränkung engt das Positionieren von Verbindungs
kontaktlöchern auf solche Stellen des TAB-Rahmens ein, an
denen die Spuren aufgefächert sind, um zur Unterbringung
eines Verbindungskontaktloches genügend Raum zur Verfügung
zu stellen. Mit dem Feinerwerden der TAB-Geometrie und ihrer
fortschreitenden Miniaturisierung wird dieses Problem immer
ernster, da die Positionierung der Verbindungskontaktlöcher
anfängt, die Anordnung der Spuren auf dem dielektrischen
Film zu bestimmen. Selbst wenn die Verbindungskontaktlöcher
erfolgreich angebracht worden sind und die elektrischen
Eigenschaften der TAB-Vorrichtung verbessert sind, genügen
sie dennoch nicht vielen Entwicklungszielen.
Unglücklicherweise sind gegenwärtig nur eine beschränkte An
zahl von TAB-Band-Herstellern auf der Welt in der Lage, eine
Zwei- oder Multi-Metall-TAB-Vorrichtung herzustellen. Das
Problem, das bei der Herstellung dieser Strukturen auftritt,
besteht in der extrem schwierigen Aufgabe, die feinen Lö
cher, die die Verbindungskontakte aufnehmen, durch welche
die Erdungsleiter mit der Erdungsebene verbunden werden,
paßgenau auszubilden. Da dieser Herstellungsschritt so müh
selig ist, und da die derzeitige Ausbeute so niedrig ist,
sind die durchschnittlichen Kosten für Zwei-Metall-TAB-Rah
men beträchtlich höher als die Kosten für zwei entsprechende
Ein-Metall-TAB-Rahmen. Im allgemeinen hat sich herausge
stellt, daß die teueren Zwei-Metall-TAB-Vorrichtungen, die
zur Verfügung stehen, weniger zuverlässig sind, als ihre
Ein-Metall-Gegenstücke. Die meisten der Fehler wurden in
Zusammenhang mit den Verbindungskontakten, welche die
schwächsten Elemente in der herkömmlichen Zwei-Metall-TAB-
Architektur sind, beobachtet. Obgleich die elektrische
Leistungsfähigkeit eines Zwei-Metall-TAB im allgemeinen
besser als die einer Ein-Metall-Vorrichtung ist, schränkt
der Gebrauch von Verbindungskontakten ihre Leistungsfähig
keit ein, und vermindert den Gesamtvorteil, der sich aus der
Verwendung des herkömmlichen Zwei-Metall-TAB zum Herstellen
von Verbindungen mit einem Chip ergibt ein.
Die Aufgabe, eine zuverlässige Multi-Metall-TAB-Rahmenvor
richtung zur Verfügung zu stellen, die die nachteiligen Ne
beneffekte vermeidet, die von Natur aus der Verwendung von
leitfähigen Verbindungskontakten, die in der Mitte des TAB-
Rahmens durch die dielektrische Schicht dringen, anhaftet,
stellt eine Hauptherausforderung für Entwickler auf dem Ge
biet der automatisierten Kapselung von Elektronik dar. Die
Entwicklung eines relativ billigen, robusten und vielseiti
gen Systems, das nicht unter den Beschränkungen leidet, die
durch diese Verbindungskontakte auferlegt werden, würde
einen bedeutenden technologischen Fortschritt auf dem Gebiet
der Elektronik darstellen. Die Leistungsverbesserung, die
durch die Verwendung einer solchen innovativen Vorrichtung
erzielt werden könnte, würde einen seit langem in der Indu
strie bestehenden Bedarf befriedigen und würde die Herstel
ler elektronischer Geräte in die Lage versetzen, in be
trächtlichem Umfang Geld und Zeit zu sparen.
Diese Aufgabe wird durch Vorrichtungen nach den Ansprüchen
1, 4, 5, 8 oder 9 oder durch ein Verfahren nach Anspruch 11
gelöst.
Das erfindungsgemäße automatisierte, verbindungskontaktlose
Zwei-Metall-Bandbonden löst die Probleme, die bei der Ver
wendung von herkömmlichen Zwei-Metall-TAB-Rahmen auftreten.
Die von Impedanzen, deren Größe unkontrolliert und ungleich
sind, verursachten ungewünschten Signalinterferenzen werden
durch die Verwendung einer Multi-Metall-Konstruktion, die
keine Verbindungskontakte verwendet, die durch die isolierte
Schicht zum Koppeln von leitfähigen Elementen im TAB-Rahmen
Hindurchdringen, im wesentlichen beseitigt. Obwohl gegenwär
tig sehr teuere Zwei-Metall-TAB-Vorrichtungen, die dieses
Interferenzhindernis beseitigen, erhältlich sind, überwindet
die vorliegende Erfindung die erheblichen Beschränkungen und
Herstellungsschwierigkeiten, die bei der Verwendung und der
Herstellung von herkömmlichen Systemen mit Verbindungskon
takte auftreten.
Die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung weist einen
dielektrischen Film auf, der auf einer Seite ein Muster von
leitfähigen Signalspuren trägt, die mit Leitern einer inte
grierten Schaltung, die in der Mitte des rechteckigen TAB-
Rahmens befestigt ist, zusammentreffen. An die Seite des
Films, die der Seite, die die Signalspuren trägt gegenüber
liegt, ist eine Erdungsebene befestigt, die die Impedanz
charakteristika der leitfähigen Elemente des TAB-Rahmens
steuert. Bei bekannten TAB-Konstruktionen ist die Erdungs
ebene mit dem Chip durch einen Erdungsleiter verbunden, der
durch einen Verbindungskontakt an die Erdungsebene gekoppelt
ist, wobei der Verbindungskontakt durch den dielektrischen
Film in einer Richtung hindurchtritt, die zu den zwei plana
ren Oberflächen des Films senkrecht steht. Im Gegensatz dazu
verwendet die vorliegende Erfindung einen Erdungsleiter, der
auf der gleichen Seite des dielektrischen Films, die die
Erdungsebene hält, gebildet ist. Ein schräg angeordneter Ab
schnitt des Erdungsleiters verläuft vom Rand der Erdungsebe
ne über die gesamte Dicke der dielektrischen Schicht abwärts
und befindet sich danach auf der gleichen Ebene wie die Sig
nalleiter, die von der Signalspur- oder Schaltungsseite der
dielektrischen Schicht ausgehen. In dieser gemeinsamen Ebe
ne, unterhalb der Erdungsebene, erstrecken sich sowohl Sig
nalleiter als auch Erdungsleiter, in paralleler Anordnung
zum Chip hin.
Eine dazu alternative Ausführungsform der Erfindung bein
haltet zwei Ein-Metall-TAB-Rahmen, nämlich einen Schal
tungs-TAB- und einen Erdungs-TAB-Rahmen, die mit einem Bon
dungsmittel aufeinandergeschichtet sind und so eine einzelne
Zwei-Metall-TAB-Anordnung bilden.
Diese Ausführungsform stellt nur eine von vielen möglichen
Multi-Metall-Entwicklungen dar, die auf dem Grundgedanken
der Innovation des Anmelders beruhen.
Die Erfindung des Anmelders ist ein hochleistungsfähiges
Chipschnittstellengerät, das die Herstellungsschwierigkei
ten, die bei herkömmlichen Ein-Metall-TAB-Konstruktionen
auftreten, ausräumt. Durch die Erfindung werden nicht nur
die oben näher erklärten Schwierigkeiten bei der Herstellung
überwunden, sondern auch die Leistungsfähigkeit des TAB-Rah
mens durch die Reduzierung der Erdungsinduktivität, die oben
näher beschrieben ist, verbessert. Dieses innovative Verfah
ren und diese innovativen Vorrichtungen stellen ein wirksa
mes, leistungsfähiges und zuverlässiges Werkzeug zur Verfü
gung, das die Hersteller von elektronischen Geräten in die
Lage versetzen wird, Produkte höchster Qualität herzustel
len, die einem weiten Kreis von Elektronik- und Computersy
stem-Konsumenten nützlich sein werden.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nach
folgend unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Grundausfüh
rungsform eines herkömmlichen Rahmens für die
automatisierte Bandbondung (TAB), der eine inte
grierte Schaltung trägt;
Fig. 2 eine herkömmliche Zwei-Metall-TAB-Struktur mit
Verbindungskontakten, die aus einer dielektri
schen Schicht hervorstehen, um Erdungsleiter mit
einer Erdungsebene zu verbinden;
Fig. 3a) und 3b) schädliche Erdungsinduktivität die, in einer
herkömmlichen Zwei-Metall-TAB-Struktur auftre
ten, die Verbindungskontakte enthält;
Fig. 4a) ein schematisiertes Diagramm einer idealisierten
Signalspur;
Fig. 4b) die graphische Darstellung eines digitalen Sig
nals, das sich entlang der Signalspur ausbrei
tet;
Fig. 5a) und 5b) ein schematisches Diagramm, das die Impedanz
einer realen Signalspur repräsentiert, die
schädliche parasitäre Induktivitäten beinhaltet;
Fig. 5c) ein Signal mit verschlechterter Anstiegszeit,
die von den schädlichen Komponenten der Indukti
vität hervorgerufen wird;
Fig. 6a) eine Gruppe von Spuren in einem herkömmlichen
Zwei-Metall-TAB-Rahmen der Verbindungskontakte
verwendet um eine Erdungsebene mit einer Er
dungsspur zu verbinden;
Fig. 6b) ein Ersatzschaltbild zu der in Fig. 6a) ge
zeigten Struktur, wobei die Gegenwart der ge
meinsamen Erdungsinduktivität unerwünschtes
Übersprechen zwischen den anderen Signalspuren
verursacht;
Fig. 7 eine schematische perspektivische Ansicht eines
Teils einer Ausführungsform der erfindungsge
mäßen verbindungskontaktlosen Zwei-Metall-TAB-
Struktur;
Fig. 8 eine schematische Ansicht eines Teils einer
zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
verbindungskontaktlosen Drei-Metall-TAB-Struktur,
die zwei Erdungsebenen beinhaltet;
Fig. 9a) eine Ansicht von einem der Fabrikationsprozesse,
die bei der vorliegenden Erfindung verwendet
werden können, wobei zwei Ein-Metall-TAB-Rahmen
strukturen, ein Schaltungs-TAB-Rahmen und ein
Erdungsebenen-TAB-Rahmen, zusammengeklebt wer
den, um eine verbindungskontaktlose Zwei-Metall-
TAB-Rahmenanordung zu bilden, wie sie in Fig. 9b)
gezeigt ist;
Fig. 10a) und 10b) alternative Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung; und
Fig. 11a), b), c) und d) die Fabrikationsschritte, die bei der Herstel
lung einer verbindungskontaktlosen TAB-Struktur
mit einem einzelnen dielektrischen Film verwen
det werden.
Fig. 1 zeigt die Grundausführungsform eines herkömmlichen,
automatisierten Bandbond-TAB-Systemes 10 mit einem in seinem
Mittenbereich befestigten Chip 12. Ein TAB-Rahmen 14 bein
haltet innere Leiter 16 und äußere Leiter 18. Ein Rahmen 14
liegt auf einem gedruckten Schaltungskartensubstrat 20 auf,
welches seinerseits leitfähige Spuren 22, die von Durch
gangslöchern 24 ausgehen, beinhaltet.
Fig. 2 zeigt einen herkömmlichen Zwei-Metall-TAB-Rahmen 25
mit Verbindungskontakten, der eine Gruppe von Signalspuren
26, die auf einer dielektrischen Schicht 27 gebildet sind,
aufweist, und eine Erdungsebene 28 aufweist, die unter der
dielektrischen Schicht 27 befestigt ist. An die isolierte
Schicht 27 sind auch Erdungsleiter 29 befestigt, die mit der
Erdungsebene 28 durch leitfähige Verbindungskontakte 30 ver
bunden sind.
Die Fig. 3a) und 3b) zeigen schematische Darstellungen
der Erdungsinduktivität, die bei Verwendung von herkömmli
chen TAB-Systemen auftreten. Der TAB-Rahmen 32, der in Fig. 3a)
gezeigt ist, beinhaltet eine Erdungsebene 34, Spuren
36 und 38, und einen durch die Spur 38 hindurchgehenden Ver
bindungskontakt 40. Aus Gründen der einfacheren Darstellbar
keit werden in dieser Figur nur zwei Spuren gezeigt, obwohl
der TAB-Rahmen in Wirklichkeit viele Spuren hat. Leiter 44
verbinden den TAB-Rahmen mit einem Chip 46. Fig. 3b) prä
sentiert ein schematisches Schaltungsdiagramm 48, das mit
den in Fig. 3a) dargestellten Schaltungselementen korres
pondiert. Der Bereich der Spur 38, der zu dem innenliegenden
Verbindungskontakt 40 führt, kann eine bedeutende Induktivi
tät Lti haben. Auf ähnliche Weise trägt ein zweiter Bereich
der Spur 38, der zum äußeren Verbindungskontakt führt, zu
einer Induktivität Lto bei. Die gesamte parasitäre Indukti
vität im Erdungsschaltkreis Lg ergibt sich zu,
Lg=Lti+Lto+2 Lv,
wobei Lv die Induktivität des Verbindungskontakts darstellt.
Diese Induktivität, Lg, kann groß genug sein, um eine Anzahl
von nachteiligen Effekten hervorzurufen. Fig. 4a) zeigt
ein schematisches Diagramm 50 einer idealen Übertragungslei
tung, mit einer Eingangsspannung Vi, die sich entlang einer
idealen Spur, die durch eine Übertragungsleitung 52 darge
stellt wird, ausbreitet und eine Ausgangsspannung Vo an der
Last erzeugt. Fig. 4b) zeigt diese Signale Vi und Vo. In
dieser idealisierten Darstellung sind die Signale identisch,
jedoch ist das Ausgangssignal Vo um eine bestimmte Zeit td
verzögert. In einer realen standard Zwei-Metall-TAB, die in
den Fig. 3a) und 3b) dargestellt ist, verursacht eine in
der Fig. 3b) dargestellte parasitäre Induktivität eine
Verschlechterung der Anstiegszeit des digitalen Signals 56,
das sich entlang der Signalspur 52 ausbreitet, um etwa das
2,5fache der Zeitkonstanten der in den Fig. 5a) und 5b)
schematisch dargestellten Schalung. Die Anstiegszeit ent
spricht dem horizontalen Abstand entlang der t-Achse gemes
sen von dem Punkt der t-Achse, bei dem V=0 gilt, bis zu
dem Punkt auf der V-Achse, bei dem V=Vf gilt. Die Ver
schlechterung der Anstiegszeit ist in Fig. 5c) am besten
dargestellt.
Ein weiteres Problem, das bei herkömmlichen TAB-Systemen
auftritt, ist das elektrische "Prellen" des Erdpotentials,
welches auftritt, wenn ein relativ großer Strom I in einer
kurzen Zeit ts geschalten wird. Die Größenordnung dieses
Spannungsprellens Vb ist durch folgenden Ausdruck gegeben,
Vb=Lg(I/ts),
wobei Lg die oben beschriebene Erdungsinduktivität ist.
Schließlich wirkt die Induktivität Lg auch als gemeinsame
Erdungsinduktivität für unterschiedliche Schaltungen, wie
zum Beispiel für die in Fig. 6a) dargestellte Struktur 66.
In Fig. 6b), die ein schematisches Diagramm der Fig. 6a)
ist, wird das ungewünschte Übersprechen 70, welches zwischen
der aktiven Leitung 72 und der durch diese beaufschlagte
Leitung 74 auftritt, dargestellt.
Mit immer dichteren TAB-Geometrien wird jedes dieser Pro
bleme ernster, da dichtere Schaltungslayouts schmale und
lange Leiter sowie kleinere Verbindungskontakte benötigen.
Die Ausbildung dieser kleinen und im allgemeinen unzuver
lässigen Verbindungskontakte macht den TAB-Herstellungspro
zeß wesentlich komplizierter, senkt die Ausbeute beträcht
lich und führt zu unakzeptabel hohen Herstellungskosten.
Fig. 7 zeigt eine schematische Ansicht eines Teils eines
verbindungskontaktlosen Zwei-Metall-TAB-Rahmens 100, der
eine erste dielektrische Schicht 102 mit einer ersten und
einer zweiten Seite 102a und 102b hat. Signalleiter 104 ste
hen unterhalb der dielektrischen Schicht 102 hervor. Eine
Erdungsebene 105 ist an der ersten Seite 102a der dielektri
schen Schicht 102 befestigt. Ein Erdungsleiter 106, der mit
der Erdungsebene 105 verbunden ist, hat einen schräg ange
ordneten Bereich, der über den Rand der dielektrischen
Schicht 102 verläuft, und der im wesentlichen in derselben
Ebene liegt, in der auch die Signalleiter 104 liegen, welche
an der zweiten Seite 102b der dielektrischen Schicht 102
befestigt sind.
Fig. 8 zeigt eine schematische Darstellung einer weiteren
Ausführungsform der Erfindung. Die in Fig. 8 gezeigte TAB-
Struktur hat eine erste Erdungsebene 105, einen ersten Er
dungsleiter 106, eine erste dielektrische Schicht 102, eine
Schicht mit Signalleitern 104, eine zweite dielektrische
Schicht 107, eine zweite Erdungsebene 108 und einen zweiten
Erdungsleiter 109.
Die Fig. 9a) und 9b) sind Seitenansichten eines Herstel
lungsschritts eines verbindungskontaktlosen Zwei-Metall-TAB-
Systems. Fig. 9a) zeigt einen Schaltungs-TAB 110a, der
eine dielektrische Schicht 112a und ein Muster von Signal
spuren 114 hat. Die gleiche Darstellung zeigt auch einen Er
dungs-TAB 110b, der eine Erdungsebene 116 und einen Erdungs
leiter 117 hat. Die zwei Ein-Metall-TABs 110a und 110b sind
in Fig. 9b) zusammengeklebt und bilden einen zusammenge
setzten Zwei-Metall-TAB 110c, bei welchem ein Ende der Sig
nalspuren 114 derart über den Rand der dielektrischen
Schicht gebogen ist, daß eine Anzahl von Signalspurleitern
115 in der gleichen Ebene wie der Erdungsleiter 117 liegen.
Eine präzise Ausrichtung der zwei Ein-Metall-Rahmen wird
durch die Verwendung von zwei Rahmen sichergestellt, die
beide identische Gruppen von lithographisch bestimmten Posi
tionierungslöchern tragen, die in der Figur nicht darge
stellt sind. Während des Klebeprozesses werden diese Posi
tionierungslöcher durch Positionierungsstifte, die ebenfalls
nicht dargestellt sind, in ausgerichteter Position gehalten.
Einige üblicherweise erhältliche TAB-Bänder haben vorgeform
te Kettenradlöcher, die während des Herstellungsprozesses
für die Ausrichtung sorgen.
In den Fig. 10a) und b) sind weitere Ausführungsformen
der Erfindung dargestellt. Die Fig. 10a) zeigt eine Sei
tenansicht einer TAB-Struktur, die einen zentralen Filmträ
ger 120 mit ersten und zweiten Metallschichten 122 und 124
hat, wobei diese Metallschichten 122 und 124 an je einer der
Seiten des isolierten Films 120 befestigt sind. Eine Mittel
linie des TAB-Rahmens ist durch das Bezugszeichen 125 sche
matisch dargestellt. Die Metallschichten 122 und 124 liegen
beide in der gleichen Ebene wie die inneren Leiter 126 und
die äußeren Leiter 128. Fig. 10b) stellt eine Seitenan
sicht einer TAB-Struktur dar, bei der die inneren Leiter 126
so ausgebildet sind, daß sie koplanar mit einer der zwei Me
tallschichten, in diesem Fall der ersten 122, sind. Die
äußeren Leiter 128 sind so ausgebildet, daß sie mit einer
weiteren Metallschicht, in diesem Fall der zweiten 124, ko
planar sind.
Fig. 11 zeigt Herstellungsprozesse, die dazu verwendet wer
den können, die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
herzustellen. Fig. 11a) zeigt eine Ansicht der erfindungs
gemäßen Ausführungsform, nachdem ein erster Herstellungs
schritt 130, bei dem Fenster in einen dielektrischen Träger
film gestanzt wurden, ausgeführt wurde. Der Trägerfilm 132
hat äußere Leiterfenster 134 und innere Leiterfenster 136.
Ein zweiter Schritt 138, der in Fig. 11b) dargestellt ist,
zeigt zwei Schichten einer Metallfolie 140 und 142, die auf
den Trägerfilm 132 geschichtet sind. Zwei Klebeschichten 144
und 146 sind zwischen den Metallfolien 140 und 142 und dem
Träger 132 dargestellt. Fig. 11c) stellt einen dritten
Arbeitsgang 148 dar, der ausgeführt wird, nachdem Muster 150
in den Metallfolienschichten 140 und 142 gebildet wurden.
Das Endprodukt 152 ist in Fig. 11d) dargestellt.
Die verbindungskontaktlose Struktur kann hergestellt werden,
indem Innenleiterfenster, Außenleiterfenster und Zahnketten
löcher in den Trägerfilm gestanzt werden. Die zwei Metall
filme, mit identischer Dicke, werden auf den Trägerfilm ge
schichtet. Die zwei Schichten der Struktur werden dann mit
einem Muster versehen, während für eine präzise Ausrichtung
gesorgt wird.
Alternativ dazu können die Oberflächen der Metallfilme, die
dem isolierten Trägerfilm gegenüberliegen, vor dem Schich
tungsschritt passiviert werden, wobei eine chemische Behand
lung oder eine Mantelung verwendet werden, welche einem Ätz
mittel, das verwendet wird, um eine Reihe von Metallmustern
zu ätzen, widerstehen. Diese Änderung hält das Ätzmittel
davon ab, die Rückseite der Spuren anzugreifen. Nachdem die
Muster ausgebildet sind, wird die Passivierungsschicht auf
gelöst und durch eine Chemikalie, die den isolierenden Film
oder die leitfähigen Muster im wesentlichen nicht angreift,
entfernt. Die leitfähigen Spuren bestehen typischerweise aus
Kupfer, während als ätzwiderstandsfähige Schicht ein dünner
Film aus schwarzem Oxyd verwendet werden kann.
Die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung weisen eine
viel geringere Erdungsinduktivität auf, als dies bei her
kömmlichen Entwicklungen der Fall ist, weil die Leiterlängen
von TAB-Erdungsebene zu den Erdungsebenen des Chips und des
Substrats kürzer sind. Die Erdungsinduktivität bei den Aus
führungsformen der vorliegenden Erfindung ist gleichfalls
niedriger, weil keine Verbindungskontaktlöcher verwendet
werden. Das Entfallen von Verbindungskontaktlöchern verein
facht die Herstellung der TAB-Rahmen sehr und reduziert die
Herstellungskosten. Die sich ergebenden Rahmen sind bei wei
tem zuverlässiger, weil die Verbindungskontaktlöcher, die in
herkömmlichen Systemen eine Hauptquelle für Fehler sind,
nicht verwendet werden. Die Gestaltung des Layouts der Spu
ren auf der Schaltungsseite des TAB-Rahmens ist ebenfalls
einfacher, da alle Erdungsleiter von dieser Seite auf die
der Erdungsebene gegenüberliegende Seite gebracht wurden.
Das erfindungsgemäße, verbindungskontaktlose Zwei-Metall-
TAB-System stellt einen wesentlichen Fortschritt auf dem
Gebiet der Elektronikkapselung dar und liefert dem Ent
wickler und Hersteller von elektronischen Systemen ein
wertvolles Werkzeug.
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Erzeugen einer Schnittstelle zu einem
Gerät, das eine Mehrzahl von eng beabstandeten Leitern
hat, gekennzeichnet durch;
eine erste dielektrische Einrichtung (102) zur Isolie rung mit einer ersten Seite (102a) und einer zweiten Seite (102b);
eine erste Signalleitereinrichtung (104) zur elektri schen Kopplung, die mit der ersten Seite (102a) der dielektrischen Einrichtung (102) verbunden ist; und
eine erste Signalinterferenzenminimierungseinrichtung (105) zur Reduzierung von elektrischen Interferenzen, die an die zweite Seite (102b) der ersten dielektrischen Einrichtung (102) gekoppelt ist, wobei die erste Signal interferenzenminimierungseinrichtung (105) einen ersten Signalminimierungsleiter (106) zur elektrischen Kopplung enthält, der nicht durch die erste dielektrische Ein richtung (102) hindurchgeht.
eine erste dielektrische Einrichtung (102) zur Isolie rung mit einer ersten Seite (102a) und einer zweiten Seite (102b);
eine erste Signalleitereinrichtung (104) zur elektri schen Kopplung, die mit der ersten Seite (102a) der dielektrischen Einrichtung (102) verbunden ist; und
eine erste Signalinterferenzenminimierungseinrichtung (105) zur Reduzierung von elektrischen Interferenzen, die an die zweite Seite (102b) der ersten dielektrischen Einrichtung (102) gekoppelt ist, wobei die erste Signal interferenzenminimierungseinrichtung (105) einen ersten Signalminimierungsleiter (106) zur elektrischen Kopplung enthält, der nicht durch die erste dielektrische Ein richtung (102) hindurchgeht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Signalleitereinrichtung (104) und die
erste Signalinterferenzminimierungseinrichtung (106) im
wesentlichen koplanar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine zweite dielektrische Einrichtung (107), zur Isolierung an der ersten Signalleitereinrichtung (104) befestigt ist; und
daß eine zweite Signalinterferenzenminimierungseinrichtung (108) ferner eine Signalinterferenzenminimierungsleitereinrichtung (109) zur Reduzierung von elektrischen Interferenzen enthält, die nicht durch die zweite dielektrische Ein richtung (107) hindurchgeht.
daß eine zweite dielektrische Einrichtung (107), zur Isolierung an der ersten Signalleitereinrichtung (104) befestigt ist; und
daß eine zweite Signalinterferenzenminimierungseinrichtung (108) ferner eine Signalinterferenzenminimierungsleitereinrichtung (109) zur Reduzierung von elektrischen Interferenzen enthält, die nicht durch die zweite dielektrische Ein richtung (107) hindurchgeht.
4. Eine Schnittstellenvorrichtung,
gekennzeichnet durch:
eine erste planare, dielektrische Einrichtung (112a) zur Isolierung;
eine Signalleitereinrichtung (114) zur elektrischen Kop plung, die an die erste planare, dielektrische Einricht ung (112a) gebondet ist, wobei die Signalleitereinrich tung (114) an eine teilweise schräg angeordnete Signal leitereinrichtung (115) zur Herstellung einer elektri schen Kopplung gekoppelt ist;
eine geerdete Leitereinrichtung (116) zur elektrischen Kopplung, die an die erste planare, dielektrische Ein richtung (112a) befestigt ist, wobei die geerdete Lei tereinrichtung (116) eine Erdungsleitereinrichtung (117) zur Erdung enthält; und
eine zweite planare, dielektrische Einrichtung (112b) zur Isolierung, die an der geerdeten Leitereinrichtung (116) befestigt ist.
eine erste planare, dielektrische Einrichtung (112a) zur Isolierung;
eine Signalleitereinrichtung (114) zur elektrischen Kop plung, die an die erste planare, dielektrische Einricht ung (112a) gebondet ist, wobei die Signalleitereinrich tung (114) an eine teilweise schräg angeordnete Signal leitereinrichtung (115) zur Herstellung einer elektri schen Kopplung gekoppelt ist;
eine geerdete Leitereinrichtung (116) zur elektrischen Kopplung, die an die erste planare, dielektrische Ein richtung (112a) befestigt ist, wobei die geerdete Lei tereinrichtung (116) eine Erdungsleitereinrichtung (117) zur Erdung enthält; und
eine zweite planare, dielektrische Einrichtung (112b) zur Isolierung, die an der geerdeten Leitereinrichtung (116) befestigt ist.
5. Verbindungskontaktlose, Zwei-Metall-TAB-Rahmen-Vorrich
tung,
gekennzeichnet durch:
eine erste dielektrische Schicht (102) die eine erste Seite (102a) und eine zweite Seite (102b) hat;
einen ersten Signalleiter (104), der an die erste Seite (102a) der ersten dielektrischen Schicht (102) gekoppelt ist; und
eine erste Erdungsebene (105), die an die zweite Seite (102b) der ersten dielektrischen Schicht (102) gekoppelt ist, wobei die erste Erdungsebene (105) einen ersten Erdungsleiter (106) enthält, der nicht durch die erste dielektrische Schicht (102) hindurchgeht.
eine erste dielektrische Schicht (102) die eine erste Seite (102a) und eine zweite Seite (102b) hat;
einen ersten Signalleiter (104), der an die erste Seite (102a) der ersten dielektrischen Schicht (102) gekoppelt ist; und
eine erste Erdungsebene (105), die an die zweite Seite (102b) der ersten dielektrischen Schicht (102) gekoppelt ist, wobei die erste Erdungsebene (105) einen ersten Erdungsleiter (106) enthält, der nicht durch die erste dielektrische Schicht (102) hindurchgeht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Signalleiter (104) und der erste Erdungs
leiter (106) im wesentlichen koplanar sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4,
gekennzeichnet durch:
eine zweite dielektrische Schicht (107), die an den ersten Signalleiter (104) befestigt ist; und
eine zweite Erdungsebene (108), die an die zweite di elektrische Schicht (107) gekoppelt ist, wobei die zwei te Erdungsebene (108) ferner auch einen zweiten Erdungs ebenenleiter (109) aufweist, der nicht durch die zweite dielektrische Schicht (107) hindurchgeht.
eine zweite dielektrische Schicht (107), die an den ersten Signalleiter (104) befestigt ist; und
eine zweite Erdungsebene (108), die an die zweite di elektrische Schicht (107) gekoppelt ist, wobei die zwei te Erdungsebene (108) ferner auch einen zweiten Erdungs ebenenleiter (109) aufweist, der nicht durch die zweite dielektrische Schicht (107) hindurchgeht.
8. Eine Vorrichtung mit doppeltem Ein-Metall-Rahmen für das
automatisierte Bandbonden,
gekennzeichnet durch:
eine erste dielektrische Schicht (112a);
eine Erdungsebene (116), die an die erste dielektrische Schicht (112a) geklebt ist, wobei die Erdungsebene (116) mit einem Erdungsleiter (117) verbunden ist; und
eine zweite dielektrische Schicht (112b), die an der Erdungsebene (116) befestigt ist.
eine erste dielektrische Schicht (112a);
eine Erdungsebene (116), die an die erste dielektrische Schicht (112a) geklebt ist, wobei die Erdungsebene (116) mit einem Erdungsleiter (117) verbunden ist; und
eine zweite dielektrische Schicht (112b), die an der Erdungsebene (116) befestigt ist.
9. Vorrichtung zum Erzeugen einer Schnittstelle zu einem
Gerät, das eine Mehrzahl von eng beabstandeten Leitern
hat,
gekennzeichnet durch:
einen isolierenden Trägerfilm (120), der eine erste Sei te und eine zweite Seite hat;
eine erste Mehrzahl von leitfähigen Elementen (122), die an der ersten Seite des Films (120) befestigt sind;
eine zweite Mehrzahl von leitfähigen Elementen (124), die an der zweiten Seite des Films (120) befestigt sind;
bei der die erste und die zweite Mehrzahl von leitfähi gen Elementen (122, 124) jeweils in einer Mehrzahl von inneren und äußeren Leitern (126, 128) enden; und
bei der die Mehrzahl von inneren und äußeren Leitern (126, 128) im wesentlichen koplanar zu der ersten oder zweiten Mehrzahl von leitfähigen Elementen (122, 124) ausgerichtet ist.
einen isolierenden Trägerfilm (120), der eine erste Sei te und eine zweite Seite hat;
eine erste Mehrzahl von leitfähigen Elementen (122), die an der ersten Seite des Films (120) befestigt sind;
eine zweite Mehrzahl von leitfähigen Elementen (124), die an der zweiten Seite des Films (120) befestigt sind;
bei der die erste und die zweite Mehrzahl von leitfähi gen Elementen (122, 124) jeweils in einer Mehrzahl von inneren und äußeren Leitern (126, 128) enden; und
bei der die Mehrzahl von inneren und äußeren Leitern (126, 128) im wesentlichen koplanar zu der ersten oder zweiten Mehrzahl von leitfähigen Elementen (122, 124) ausgerichtet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mehrzahl von inneren Leitern (126) im wesentli chen koplanar zu der ersten Mehrzahl von leitfähigen :aoElementen (122) ausgerichtet sind; und
daß die Mehrzahl von äußeren Leitern (128) im wesentli chen koplanar zu der zweiten Mehrzahl von leitfähigen Elementen (124) ausgerichtet sind.
daß die Mehrzahl von inneren Leitern (126) im wesentli chen koplanar zu der ersten Mehrzahl von leitfähigen :aoElementen (122) ausgerichtet sind; und
daß die Mehrzahl von äußeren Leitern (128) im wesentli chen koplanar zu der zweiten Mehrzahl von leitfähigen Elementen (124) ausgerichtet sind.
11. Verfahren zur Herstellung eines verbindungskontaktlosen
Zwei-Metall-TAB-Rahmens,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
Erzeugen einer ersten dielektrischen Schicht (122a) mit einer ersten und einer zweiten Seite;
Befestigen einer Signalspur (114) an der ersten Seite der ersten dielektrischen Schicht (112a);
Erzeugen einer zweiten dielektrischen Schicht (112b) mit einer ersten und einer zweiten Seite;
Befestigen einer Erdungsebene (116), die eine Erdungs spur (117) enthält, an der ersten Seite der ersten di elektrischen Schicht (112a); und
Befestigen der ersten dielektrischen Schicht (112a) an der Erdungsebene (116).
Erzeugen einer ersten dielektrischen Schicht (122a) mit einer ersten und einer zweiten Seite;
Befestigen einer Signalspur (114) an der ersten Seite der ersten dielektrischen Schicht (112a);
Erzeugen einer zweiten dielektrischen Schicht (112b) mit einer ersten und einer zweiten Seite;
Befestigen einer Erdungsebene (116), die eine Erdungs spur (117) enthält, an der ersten Seite der ersten di elektrischen Schicht (112a); und
Befestigen der ersten dielektrischen Schicht (112a) an der Erdungsebene (116).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US52228990A | 1990-05-10 | 1990-05-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4115421A1 true DE4115421A1 (de) | 1991-11-28 |
Family
ID=24080273
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4115421A Withdrawn DE4115421A1 (de) | 1990-05-10 | 1991-05-10 | System zum verbindungskontaktlosen, automatisierten bandbonden |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| KR (1) | KR910020869A (de) |
| DE (1) | DE4115421A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10142483A1 (de) * | 2001-08-31 | 2003-04-03 | Infineon Technologies Ag | Elektronisches Bauteil mit Außenflachleitern und ein Verfahren zu seiner Herstellung |
| DE10339762A1 (de) * | 2003-08-27 | 2005-03-31 | Infineon Technologies Ag | Halbleiterbauteil mit einer Umverdrahtungslage und Verfahren zur Herstellung desselben |
| EP2226747A2 (de) | 2009-03-07 | 2010-09-08 | Martin Michalk | Schaltungsanordnung sowie Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung eines Schaltungsmusters auf einem Substrat |
| US12176701B2 (en) | 2022-11-18 | 2024-12-24 | Abb Schweiz Ag | Ground fault protection in a high resistance grounding system |
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| EP0365783A2 (de) * | 1988-10-28 | 1990-05-02 | International Business Machines Corporation | Packungsstrukturen für integrierte Mehrschichtschaltungen |
-
1991
- 1991-05-09 KR KR1019910007471A patent/KR910020869A/ko not_active Withdrawn
- 1991-05-10 DE DE4115421A patent/DE4115421A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (3)
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| DE102009012255A1 (de) * | 2009-03-07 | 2010-09-09 | Michalk, Manfred, Dr. | Schaltungsanordnung |
| US12176701B2 (en) | 2022-11-18 | 2024-12-24 | Abb Schweiz Ag | Ground fault protection in a high resistance grounding system |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| KR910020869A (ko) | 1991-12-20 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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