DE4114465A1 - Nehmerseitiges kupplungsteil einer hydraulik-steckkupplung - Google Patents
Nehmerseitiges kupplungsteil einer hydraulik-steckkupplungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein nehmerseitiges Kupp
lungsteil für eine Hydraulik-Kupplung, und zwar insbesondere
einen in eine geberseitige Kupplungsmuffe einsteckbaren und
in der eingesteckten Kupplungslage lösbar verriegelbaren
Kupplungsstecker, bestehend aus einem Ventilgehäuse und
einem in diesem beweglich geführten Ventilkörper.
Hierbei bezeichnet der Begriff "Nehmerseite" die Seite eines
hydraulischen Verbrauchers, und der Begriff "Geberseite"
bedeutet die Seite einer den Hydraulikdruck aufbauenden
Hydraulikpumpe.
Bekannte Hydraulik-Kupplungen (beispielsweise genormte Aus
führungen gemäß ISO 5675 in Verbindung mit ISO 7241-1 und
-2 sowie SAE J 1036) bestehen aus einem Kupplungsstecker und
einer Kupplungsmuffe, wobei üblicherweise der Kupplungs
stecker nehmerseitig und die Muffe geberseitig angeordnet
werden. In der üblichen Schnellverschluß-Ausführung wird
der Kupplungsstecker in seiner umfänglich abgedichtet in die
Kupplungsmuffe eingesteckten Kupplungslage über eine insbe
sondere als Kugelarretierung ausgebildete Verriegelungsein
richtung lösbar verriegelt. In dieser Kupplungslage öffnen
die Ventile durch direkten stirnseitigen Kontakt der ent
sprechenden Ventilkörper von Stecker und Muffe. Dies bedeu
tet, daß beim Einstecken des Steckers in die Muffe sowohl
der Muffen-Ventilkörper als aber auch der Stecker-Ventil
körper "aufgedrückt" werden müssen. Dies ist jedoch nur
dann möglich, wenn beide Seiten im wesentlichen drucklos
sind. Oft ist aber nehmerseitig ein Restdruck vorhanden,
der beispielsweise durch einen mit einer statischen Last
belasteten Hydraulikzylinder oder durch einen bei Tempera
turanstieg auftretenden Druckanstieg derart hoch sein kann,
daß ein Öffnen des Steckerventils gegen die sehr hohe, den
Ventilkörper beaufschlagende, hydraulisch bedingte Schließ
kraft manuell nicht mehr möglich ist. Es sind daher soge
nannte "unter Druck kuppelbare" Kupplungsmuffen (UDK-
Muffen) notwendig (wie beispielsweise in der DE-OS 35 09 371
beschrieben), deren Ventilkörper gegenüber dem Stecker-
Ventilkörper um den doppelten Ventilhub beweglich sind, so
daß das Steckerventil beim Kuppeln zunächst geschlossen
bleiben kann. Ein Öffnen erfolgt dann erst durch gebersei
tigen Druckaufbau, und zwar wenn der geberseitige Druck etwa
dem nehmerseitigen Restdruck entspricht. Derartige UDK-
Muffen sind aber konstruktiv sehr aufwendig und damit teuer,
da zusätzliche Sperrmittel erforderlich sind, die im
Betriebszustand mechanisch oder hydraulisch den doppelten
Ventilhub auf den einfachen Hub begrenzen, damit die
Kupplung bei einer Hydraulik-Rückströmung nicht ungewollt
schließen kann. Die höheren Kosten für die UDK-Muffen
machen sich insbesondere deshalb so gravierend bemerkbar, da
es sich bei den
betreffenden Hydraulikkupplungen um Massenartikel handelt,
die in sehr großen Stückzahlen bei hydraulischen Anlagen und
Aggregaten aller Art, wie z. B. bei Land- und Baumaschinen,
eingesetzt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
ein nehmerseitiges Kupplungsteil für eine Hydraulik-Kupplung
zu schaffen, mit dem auch mit konstruktiv einfacheren und
preiswerteren, nur einfachen Ventilhub aufweisenden, geber
seitigen Kupplungsteilen ein Kuppeln unter nehmerseitigem
Restdruck möglich ist. Dabei soll das nehmerseitige Kupp
lungsteil natürlich preiswerter herstellbar sein als eine
UDK-Ausführung des geberseitigen Kupplungsteils, um die
gesamte Kupplungsverbindung insgesamt preiswerter herstellen
zu können.
Erfindungsgemäß wird dies durch einen integriert angeordne
ten Hydrospeicher erreicht. Vorzugsweise ist dieser inte
grierte Hydrospeicher als hydropneumatischer Speicher mit
einem frei beweglich geführten, von dem Hydraulikmedium
druckbeaufschlagten, eine mit einem kompressiblen Medium,
insbesondere Luft, gefüllte Federkammer abteilenden Trenn
element ausgebildet. Erfindungsgemäß bildet dabei die Feder
kammer eine "Druckausgleichskammer", die - z. B. temperatur
bedingte - Druck- und Volumenänderungen innerhalb des ge
schlossenen, nehmerseitigen Hydrauliksystems ausgleicht. Zu
dem schafft der Hydrospeicher erfindungsgemäß innerhalb des
nehmerseitigen, geschlossenen Hydrauliksystems die Möglich
keit einer Komprimierung des ansonsten nicht oder nur gering
kompressiblen Hydraulikmediums, und zwar durch Komprimierung
des in der Federkammer enthaltenen Mediums. Hierdurch kann
der nehmerseitige Ventilkörper beim Kuppeln zum Öffnen axial
verschoben werden, wobei zunächst hydraulisch gegen den Hy
drospeicher gewirkt wird, was sehr viel leichter ist, als
nur gegen das nicht oder nur sehr gering komprimierbare,
unter Druck stehende Hydraulikmedium zu wirken. Es ist daher
vorteilhafterweise möglich, das erfindungsgemäße nehmersei
tige Kupplungsteil mit einfachen geberseitigen Kupplungstei
len zumindest bis zu einem Restdruck von ca. 30 bar manuell
zu kuppeln.
Konstruktiv ist der erfindungsgemäße Hydrospeicher sehr ein
fach und damit preiswert realisierbar. Dies wird anhand von
Ausführungsbeispielen im folgenden noch deutlich werden. Es
ist besonders hervorzuheben, daß der integrierte Hydrospei
cher jedenfalls geringere Zusatzkosten als die oben erwähn
ten geberseitigen "UDK-Maßnahmen" verursacht.
Der erfindungsgemäße Hydrospeicher ist somit für den Kuppel
vorgang von großem Vorteil, hat aber vorteilhafterweise auch
im dynamischen Betrieb der Hydraulik-Kupplung keinerlei un
erwünschte Nebenwirkungen, sondern dient im Gegenteil vor
teilhafterweise auch zum Abbau von dynamischen Druckstößen.
Auch ein Aufbau des Betriebsdruckes wird vorteilhafterweise
keinesfalls behindert, da der Hydrospeicher erfindungsgemäß
hinsichtlich seines Aufnahmevolumens derart dimensioniert
ist, daß er sich ab einem bestimmten Betriebsdruck (bei
spielsweise 150 bis 180 bar) "im Anschlag" befindet.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung
sind in den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Be
schreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen enthalten.
Anhand der Zeichnung sollen im folgenden Ausführungsbeispie
le der Erfindung näher erläutert werden. Bei den beschriebe
nen Ausführungsbeispielen handelt es sich jeweils um eine
geberseitige Kupplungsmuffe und einen nehmerseitigen, erfin
dungsgemäßen Kupplungsstecker, jedoch liegt es durchaus im
Rahmen der Erfindung, dies auch umgekehrt vorsehen zu
können, d. h. die Kupplungsmuffe in einer erfindungsgemäßen
Ausgestaltung nehmerseitig und den Kupplungsstecker in einer
herkömmlichen Ausführung geberseitig anzuordnen. Hierbei
sind zudem auch feste Einbaulagen der Kupplungsteile, z. B.
in Fahrzeugwänden, möglich. In schematischen Teil-Längs
schnittdarstellungen zeigen:
Fig. 1 die beiden Kupplungsteile der Hydraulik-Kupplung
in lagerichtiger Zuordnung zueinander vor dem
Kuppeln bzw. nach dem Entkuppeln,
Fig. 2 die Hydraulik-Kupplung gemäß Fig. 1 in einer
Zwischenstellung, in der beide Ventile noch bzw.
wieder geschlossen und die Kupplungsteile noch
nicht verriegelt bzw. bereits wieder entriegelt
sind,
Fig. 3 die Hydraulik-Kupplung gemäß Fig. 1 und 2 in der
eingesteckten und verriegelten Kupplungslage des
Kupplungssteckers mit jeweils geöffneten Ventilen,
Fig. 4 eine Ansicht analog zu Fig. 1 in einer hinsicht
lich des Ventilkörpers alternativen Ausgestaltung
und
Fig. 5 und 6 zwei alternative Ausführungsformen eines erfin
dungsgemäßen Kupplungssteckers.
In den verschiedenen Zeichnungsfiguren sind gleiche bzw.
gleichwirkende Teile stets mit den gleichen Bezugsziffern
bezeichnet und daher in der Regel nur einmal beschrieben.
Bevor auf die eigentliche, das nehmerseitige Kupplungsteil
betreffende Erfindung eingegangen wird, soll zum besseren
Verständnis der Zusammenhänge der prinzipielle Aufbau beider
Kupplungsteile beschrieben werden.
Die in den Zeichnungsfiguren dargestellte Hydraulik-Kupplung
ist als Schnellverschlußkupplung ausgebildet und besteht aus
einem Kupplungsstecker 2 und einer Kupplungsmuffe 4, wobei
üblicherweise der Kupplungsstecker 2 auf der Seite eines
Verbrauchers (Nehmerseite) und die Kupplungsmuffe 4 auf der
Seite einer Hydraulikpumpe (Geberseite) angeordnet werden.
Der Kupplungsstecker 2 ist in eine Einstecköffnung 6 der
Kupplungsmuffe 4 einsteckbar und in der in Fig. 3 darge
stellten Kupplungslage durch eine an sich bekannte Verrie
gelungseinrichtung 7 verriegelt, wobei in den dargestellten
Beispielen diese Verriegelungseinrichtung 7 im wesentlichen
aus radial in eine umlaufende Ringnut 8 des Kupplungsstec
kers 2 eingreifenden, im Bereich der Einstecköffnung 6 der
Kupplungsmuffe 4 gelagerten Sperrkugeln 10 sowie einer auf
der Kupplungsmuffe in beide axiale Richtungen (Doppelpfeil
12) verschiebbar gelagerten Schiebehülse 14 besteht. Die
Einzelheiten dieser Verriegelung sind Stand der Technik und
bedürfen daher keiner weiteren Erläuterung.
Die Fig. 1 und 4 zeigen jeweils den Kupplungsstecker 2 vor
dem Kuppeln bzw. nach dem Entkuppeln in lagerichtiger, axial
fluchtender Zuordnung zu der Kupplungsmuffe 4. Beide Kupp
lungsteile 2, 4 weisen jeweils auf ihrer der Verbindungssei
te axial gegenüberliegenden Seite einen Anschluß 16, 17 für
nicht dargestellte Strömungsmittelleitungen auf.
Der erfindungsgemäße Kupplungsstecker 2 besteht aus einem
Steckergehäuse 18 mit einer Gehäusebohrung 20, innerhalb der
ein als Ventilstößel ausgebildeter Ventilkörper 22 axialbe
weglich geführt ist. Der Ventilkörper 22 besteht aus einem
im wesentlichen zylindrischen Ventilschaft 24 und einem der
Kupplungsmuffe 4 zugekehrten Ventilkegel 26. Vorzugsweise
verjüngt sich der Ventilschaft 24 in seinem dem Ventilkegel
26 abgekehrten Endbereich leicht konisch, um eine reduzierte
Druckfläche zu bilden. Die Gehäusebohrung 20 besitzt auf
ihrer der Kupplungsmuffe 4 zugekehrten Seite einen sich
konisch verjüngenden Endabschnitt, der einen mit dem Ventil
kegel 26 dichtend zusammenwirkenden, konischen Ventilsitz 28
bildet. Der Ventilkegel 26 wirkt mit dem Ventilsitz 28 zum
Öffnen und Schließen einer stirnseitigen Strömungsöffnung 30
(siehe insbesondere Fig. 3) des Steckergehäuses 18 zusam
men. Der Ventilkörper 22 ist im Bereich des Ventilschaftes
24 über sternartige Radialstege 34 konzentrisch in der
Gehäusebohrung 20 geführt. In den Ausführungen nach Fig. 1
bis 4 ist der Ventilschaft 24 einstückig mit den Radialste
gen 34 ausgebildet, so daß letztere zusammen mit dem
Ventilkörper 22 axialbeweglich sind. In den Ausführungen
nach Fig. 5 und 6 ist der Ventilkörper 22 mit dem Ventil
schaft 24 in einer Führungshülse 36 geführt, wobei hier die
Führungshülse 36 axialfest und unbeweglich über die Radial
stege 34 in der Bohrung 20 abgestützt ist. Der Ventilkörper
22 wird derart von einer vorgespannten, als Spiraldruckfe
der ausgebildeten Schließfeder 38 beaufschlagt, daß er mit
dem Ventilkegel 26 axial in Richtung des Ventilsitzes 28
gedrängt wird, wodurch bei entkuppelten Kupplungsteilen 2,
4 der Ventilkörper 22 in seiner in Fig. 1 bzw. 4 dargestell
ten Schließlage gehalten wird, in der die stirnseitige
Strömungsöffnung 30 druckdicht verschlossen ist. Gemäß Fig.
1 bis 4 ist die Schließfeder 38 zwischen dem Ventilschaft 24
bzw. den Radialstegen 34 und einer der Strömungsöffnung 30
gegenüberliegenden, den Anschluß 16 aufweisenden Endkappe 39
angeordnet und dabei vorzugsweise derart konisch gewickelt,
daß ihre Windungen sich in Richtung des Ventilkörpers 22 im
Durchmesser verringern. Diese Ausgestaltung hat einen
positiven Einfluß auf die Strömungsverhältnisse innerhalb
des erfindungsgemäßen Kupplungssteckers 2. In den Ausfüh
rungen nach Fig. 5 und 6 ist die Schließfeder 38 den
Ventilschaft 24 und die Führungshülse 36 konzentrisch
umschließend zwischen dem Ventilkegel 26 und den Radialste
gen 34 unter Vorspannung angeordnet.
Da sich die vorliegende Erfindung ausschließlich auf das
nehmerseitige Kupplungsteil, d. h. in den dargestellten Aus
führungsbeispielen auf den Kupplungsstecker 2, bezieht, ist
die Ausgestaltung der Kupplungsmuffe 4 eigentlich beliebig.
Dies bedeutet, daß eine herkömmliche Norm-Muffe verwendet
werden kann. Da sich aber die dargestellte Kupplungsmuffe
4 in einigen Einzelheiten von einer Norm-Muffe unterschei
det, soll diese zum besseren Verständnis ebenfalls beschrie
ben werden.
Die dargestellte Kupplungsmuffe 4 weist ein Muffengehäuse 40
auf, welches im wesentlichen hohlzylinderförmig ausgebildet
ist. Innerhalb des Muffengehäuses 40 ist eine Innenhülse 42
über stirnseitige Anlage an dem in Pfeilrichtung 44 in die
Einstecköffnung 6 eingesteckten Kupplungsstecker 2 axialver
schiebbar gelagert (siehe Fig. 2 und 3). Die Innenhülse 42
ist hierbei umfänglich über einen Dichtring 46 gegen das
Gehäuse 40 abgedichtet. Der Dichtring 46 ist in den darge
stellten Ausführungen in einer Außenringnut der Innenhülse
42 gelagert, kann aber auch in einer nicht dargestellten
Alternative in einer Innenringnut des Muffengehäuses 40 an
geordnet sein. Weiterhin ist zwischen der Innenhülse 42 und
einer der Einstecköffnung 6 abgekehrten Ringstufe eine als
Spiraldruckfeder ausgebildete, vorgespannte Schließfeder 48
angeordnet. Innerhalb des Muffengehäuses 40 ist weiterhin
ein feststehender, axial sowie zentrisch durch die Innenhül
se 42 verlaufender Gegenstößel 50 angeordnet, der zum Öffnen
des Kupplungssteckers 2 bei der Einsteckbewegung an dessen
Ventilkörper 22 stirnseitig anliegt (Fig. 2 und 3). Der Ge
genstößel 50 ist im der Einstecköffnung 6 abgekehrten Endbe
reich des Gehäuses 40 über Radialstege 52 axialfest gehal
tert. Der Gegenstößel 50 besitzt im Bereich seines der Ein
stecköffnung 6 bzw. dem Kupplungsstecker 2 zugekehrten Endes
einen mit einem Ventilsitz 54 der Innenhülse 42 zusammenwir
kenden Ventilkörper 56, der vorzugsweise als einstückiger,
sich in Richtung der Einstecköffnung 6 konusförmig erwei
ternder, axialer Ansatz 58 des Gegenstößels 50 gebildet ist.
Damit ist auch der Ventilkörper 56 ortsfest angeordnet. Der
Ventilsitz 54 der Innenhülse 42 ist in Anpassung an die
Konusform des Ansatzes 58 des Gegenstößels 50 als sich in
Richtung der Einstecköffnung 6 erweiternde Konusfläche 60
(Fig. 3) ausgebildet. Dabei weist der konusförmige Ansatz
58 des Gegenstößels 50 einen maximalen Durchmesser auf, der
geringfügig kleiner als der Durchmesser der Strömungsöffnung
30 des Kupplungssteckers 2 ist.
Durch diese Ausgestaltung werden bei der Einsteckbewegung
der Kupplungsstecker 2 sowie die Kupplungsmuffe 4 selbsttä
tig gegenseitig gegen Federkraft geöffnet, indem einerseits
der Ventilkörper 22 des Kupplungssteckers 2 an dem Ventil
körper 56 des feststehenden Gegenstößels 50 der Kupplungs
muffe 4 bzw. an dem sich durch die Strömungsöffnung 30 hin
durch etwas in das Steckergehäuse 18 hineinbewegenden Ansatz
58 zur Anlage kommt und der Ventilkegel 26 so von dem Ven
tilsitz 28 abgehoben wird, und indem andererseits das Stec
kergehäuse 18 stirnseitig mit einer ringförmigen Stirn
fläche 62 an einer Stirnringfläche 64 der Innenhülse 42 der
Kupplungsmuffe 4 anliegt und sich diese somit gegenüber dem
feststehenden Ventilkörper 56 des Gegenstößels 50 axial ver
schiebt, so daß hier der Ventilsitz 54 der Innenhülse 42 von
dem ortsfesten Ventilkörper 56 des Gegenstößels 50 abgehoben
wird (siehe Fig. 3).
Durch die vorliegende Erfindung wird nun dieser beschriebene
Kuppelvorgang auch dann ermöglicht, wenn der Kupplungsstec
ker 2 mit einem nehmerseitigen Restdruck von bis zu minde
stens 30 bar beaufschlagt ist, und zwar auch unter Verwen
dung einer "einfachen" Kupplungsmuffe 4, die ebenso wie der
Kupplungsstecker 2 nur einfachen Ventilhub aufweist. Erfin
dungsgemäß besitzt hierzu das nehmerseitige Kupplungsteil - in
den dargestellten Beispielen also der Kupplungsstecker 2 - einen
integrierten Hydrospeicher 70, der in den bevorzug
ten Ausführungsformen der Erfindung als hydropneumatischer
Speicher ausgebildet ist. Dieser hydropneumatische Speicher
70 besitzt vorzugsweise ein in axialer Richtung (siehe den
Doppelpfeil 71) frei beweglich, d. h. schwimmend, geführtes
Trennelement 72, welches von dem in dem Hydrauliksystem ent
haltenen Hydraulikmedium druckbeaufschlagt ist und eine mit
einem kompressiblen Medium gefüllte Federkammer 74 von dem
Hydrauliksystem abteilt. Als innerhalb der Federkammer 74
enthaltenes, kompressibles Medium wird insbesondere Luft
oder ein anderes Gas verwendet.
Der Speicher 70 ist hinsichtlich seines Aufnahmevolumens,
d. h. hinsichtlich des Volumens der Federkammer 74, sowie
hinsichtlich des axialen Verschiebeweges des Trennelementes
72 derart dimensioniert, daß das Trennelement 72 bei Beauf
schlagung mit einem hydraulischen Druck von 30 bis 40 bar
noch in einer von einem Endanschlag beabstandeten Stellung
steht. Beispielsweise ist das Trennelement 72 bei einem
hydraulischen Druck von 35 bar noch etwa 0,5 bis 1,0 mm,
insbesondere etwa 0,8 mm, von dem Endanschlag beabstandet.
Ferner ist die Dimensionierung des Speichers 70 derart, daß
sich das Trennelement 72 bei einem hydraulischen Betriebs
druck ab ca. 150 bar im Endanschlag befindet. Dabei besitzt
dann im Endanschlag des Trennelementes 72 die Federkammer 74
vorzugsweise noch ein Mindest-Restvolumen, um einen unzu
lässig hohen Druckanstieg des kompressiblen Mediums in der
Federkammer 74 zu vermeiden. In einer realisierten Ausfüh
rungsform der Erfindung weist die Federkammer 74 ein Maxi
malvolumen von 1900 bis 2000 mm3, insbesondere etwa
1980 mm3, auf, jedoch kann die Federkammer 74 auch größer
oder kleiner ausgelegt werden.
In den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 bis 4 ist der Hy
drospeicher 70 erfindungsgemäß innerhalb des hohl ausge
bildeten Ventilkörpers 22, und zwar vorzugsweise innerhalb
des hohlzylindrischen Ventilschaftes 24 untergebracht. Der
hohlzylindrische Ventilschaft 24 ist auf seiner dem Ventil
kegel 26 gegenüberliegenden Seite offen ausgebildet und ent
hält als Trennelement 72 einen schwimmend geführten Trenn
kolben 76. Die Federkammer 74 ist hierbei zwischen dem
Trennkolben 76 und dem durch den Ventilkegel 76 geschlosse
nen Ende des Ventilschaftes 24 angeordnet. Als Endanschlag
für den Trennkolben 76 ist innerhalb der Federkammer 74 bzw.
innerhalb des Ventilschaftes 24 entweder - wie in Fig. 1 bis
4 dargestellt - ein in einer Innenringnut gelagerter Seeger
ring 78 angeordnet oder - in einer nicht dargestellten
Alternative - eine Ringstufe gebildet. Darüber hinaus sind
natürlich auch weitere Alternativen für den Endanschlag
denkbar, die ebenfalls im Rahmen der Erfindung liegen. In
Fig. 1 ist als Beispiel für eine weitere Alternative ge
strichelt ein Ansatz 80 des Trennkolbens 76 eingezeichnet,
wobei sich dieser Ansatz 80 axial in Richtung des geschlos
senen Endes des Ventilschaftes 24 in die Federkammer 74 hin
ein erstreckt. Mit diesem Ansatz 80 gelangt der Trenn
kolben 76 zur Anlage an dem durch den Ventilkegel 26 ver
schlossenen Ende des hohlzylindrischen Ventilschaftes 24,
und zwar bei Erreichen eines bestimmten Betriebsdruckes, wo
bei dann noch ein Mindest-Restvolumen durch eine den Ansatz
80 umschließende, ringförmige Kammer gebildet ist.
In den Fig. 1 bis 4 ist weiterhin noch zu erkennen, daß der
Trennkolben 76 über mindestens eine Umfangsdichtung 82, die
vorzugsweise in einer Außenringnut des Trennkolbens 76
sitzt, gegen die Innenwandung des Ventilschaftes 24 abge
dichtet ist. Ferner besitzt der Trennkolben 76 insbesondere
eine axiale, in Richtung des offenen Endes des Ventilschaf
tes 24 offene Gewindebohrung 84, die eine Entnahme des
Trennkolbens 76 aus dem Ventilschaft 24 gestattet, indem
eine Schraube oder dergleichen (nicht dargestellt) in die
Gewindebohrung 84 eingedreht wird, die dann als Griff zum
Herausziehen des Trennkolbens 76 dient.
In den in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsformen
der Erfindung ist der integrierte Hydrospeicher 70 durch
eine als Trennelement 72 innerhalb des Ventilgehäuses bzw.
Steckergehäuses 18 beweglich geführte Trennhülse 88 gebil
det. Hierbei ist die Federkammer 74 als Ringraum zwischen
einer Gehäuse-Umfangswandung 90, einem zu dieser konzentri
schen, radial beabstandeten Hülsen-Wandungsabschnitt 92,
einer von der Umfangswandung 90 radial nach innen vorsprin
genden Gehäuse-Ringstufe 94 sowie einer von dem Hülsen-
Wandungsabschnitt 92 radial nach außen vorspringenden Ring
stufe 96 begrenzt. Dabei ist die Trennhülse 88 in axialer
Richtung beidseitig der Federkammer 74 gegen das Ventil
gehäuse 18 abgedichtet, und zwar einerseits im Bereich des
Hülsen-Wandungsabschnittes 92 über einen in einer Innen
ringnut des Gehäuses 18 gelagerten und umfänglich auf dem
Wandungsabschnitt 92 aufliegenden Dichtring 98 sowie ande
rerseits im Bereich eines die Ringstufe 96 bildenden, sich
radial nach außen erstreckenden Ringsteges der Trennhülse 88
über einen in diesem Bereich in einer Außenringnut gelager
ten und auf dem Innenumfang der Gehäusebohrung 20 aufliegen
den Dichtring 99. Durch die beschriebene Ausgestaltung
besitzt die Trennhülse 88 zwei einander abgekehrte, wirksam
von dem Hydraulikmedium beaufschlagte Stirnflächen 100 und
102 mit derart unterschiedlichen Flächengrößen, daß ein An
stieg des Hydraulikdruckes eine die Federkammer 74 im Volu
men verkleinernde Verschiebung der Trennhülse 88 in Pfeil
richtung 104 gemäß Fig. 6 bewirkt. Auch in dieser Ausfüh
rungsform nach Fig. 5 und 6 ist als Endanschlag für die das
Trennelement 72 bildende Trennhülse 88 innerhalb der Feder
kammer 74 bzw. innerhalb des Ventilgehäuses 18 ein in einer
Innenringnut gelagerter Seegerring 78 angeordnet oder aber
eine Ringstufe gebildet (nicht dargestellt). Alle anderen
Mittel, die ebenfalls einen Endanschlag für die Trennhülse
88 bilden können, liegen jedoch ebenfalls im Bereich der
Erfindung.
Aufgrund des erfindungsgemäßen, integrierten Hydrospeichers
70 besitzt der erfindungsgemäße Kupplungsstecker 2 eine
größere axiale Länge als herkömmliche Norm-Kupplungsstecker.
Diese vergrößerte axiale Länge kann nun vorteilhafterweise
dazu ausgenutzt werden, außen auf dem Steckergehäuse 18 eine
Staubschutzhülse 110 (nur in Fig. 3 dargestellt) anzuordnen.
Diese Staubschutz-Hülse 110 besitzt eine in der Kupplungsla
ge an der Schiebehülse 14 der Kupplungsmuffe 4 umfänglich
dichtend zur Anlage kommende, ringförmige Dichtlippe 112. In
der Kupplungslage (Fig. 3) ist die Staubschutz-Hülse 110 in
axialer Richtung zwischen der Schiebehülse 14 der Kupplungs
muffe 4 und einer durch die Stecker-Endkappe 39 gebildeten
Ringstufe derart gehalten, daß die Dichtlippe 112 unter ela
stischer Vorspannung an der Schiebehülse 14 anliegt. Die
erfindungsgemäße Staubschutz-Hülse 110 verhindert hierdurch
jegliches Eindringen von Schmutz in den Bereich der Verrie
gelungseinrichtung 7. Die Staubschutz-Hülse 110 besteht zu
dem vorzugsweise aus einem farbigen Kunststoffmaterial, so
daß durch bestimmte Farben die mit dem Kupplungsstecker 2
versehene Hydraulikleitung näher gekennzeichnet werden kann.
Beispielsweise kann rot "heben", grün "senken", gelb "Rück
lauf" usw. bezeichnen.
Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß sich einer
seits die Ausführungsform der Fig. 1 bis 3 von derjenigen
nach Fig. 4 sowie andererseits die Ausführungsform nach Fig.
5 von der in Fig. 6 dargestellten Ausführung jeweils in der
Ausgestaltung der stirnseitigen Anlagebereiche der Ventil
körper 22 und 56 des Kupplungssteckers 2 und der Kupplungs
muffe 4 voneinander unterscheiden. In den Ausführungen nach
Fig. 1 bis 3 sowie Fig. 5 entspricht der Kupplungsstecker 2
hinsichtlich der Ausgestaltung des stirnseitigen Endes des
Ventilkörpers 22 im wesentlichen einem herkömmlichen Norm-
Steckerventil gemäß 150 5675 bzw. SAE J 1036. Dies bedeu
tet, daß der Ventilkörper 22 einen das Steckergehäuse 18
durch die Strömungsöffnung 30 hindurch axial überragenden,
sich etwa konisch verjüngenden Stößelansatz 116 aufweist.
Um nun diesen Kupplungsstecker 2 mit der dargestellten Kupp
lungsmuffe 4 kuppeln zu können, besitzt der Gegenstößel 50
bzw. dessen Ventilkörper 56 (Ansatz 58) auf seiner der Ein
stecköffnung 6 zugekehrten Stirnseite eine axiale, zumin
dest annähernd in Negativkontur des Stößelansatzes 116
ausgebildete Vertiefung 118 zur etwa formschlüssigen Auf
nahme des Stößelansatzes 116.
In den Ausführungen nach Fig. 4 und Fig. 6 handelt es sich
um eine leckagefreie "Flachventil-Ausführung", die ausführ
lich in einer prioritätsgleichen Anmeldung (internes Akten
zeichen 5753) der Anmelderin beschrieben ist. Hierbei be
sitzt der Ventilkörper 22 des Kupplungssteckers 2 eine
ebene, in der dargestellten Schließlage in gleicher Ebene
mit der ringförmigen Stirnfläche 62 des Steckergehäuses 18
liegende Stirnfläche 120. Der Muffen-Gegenstößel 50 besitzt
dabei ebenfalls eine ebene Stirnfläche 122 (Fig. 4), die in
der Schließlage der Innenhülse 42 in gleicher Ebene mit
deren Stirnringfläche 64 angeordnet ist.
Es soll nun noch kurz die Wirkungsweise des erfindungsgemä
ßen, nehmerseitigen Kupplungsteils bzw. Kupplungssteckers 2
erläutert werden. Soll ausgehend von dem in Fig. 1 bzw. 4
dargestellten Zustand der Kupplungsstecker 2 in Pfeilrich
tung 44 in die Einstecköffnung 6 der Kupplungsmuffe 4 ein
gesteckt, d. h. die Hydraulik-Kupplung gekuppelt werden, so
gelangt in der in Fig. 2 dargestellten Zwischenstellung der
Stecker-Ventilkörper 22 zur Anlage an dem Muffen-Gegenstößel
50 und das Steckergehäuse 18 mit der Stirnfläche 62 an der
Stirnringfläche 64 der Innenhülse 42. Bei weitergehendem
Einstecken des Steckers 2 in Pfeilrichtung 44 werden einer
seits die Innenhülse 42 in Pfeilrichtung 124 sowie anderer
seits der Stecker-Ventilkörper 22 in Pfeilrichtung 126 ver
schoben, d. h. die Ventile geöffnet (Fig. 2 und 3). Hierbei
wird nun nehmerseitig bzw. steckerseitig über das den Ven
tilkörper 22 gegebenenfalls mit einem Restdruck beaufschla
gende Hydraulikmedium das Trennelement 72 in Pfeilrichtung
104 die Federkammer 74 im Volumen verkleinernd verschoben
(Fig. 3 und 6). Aufgrund dieser Komprimierbarkeit ist der
beschriebene Kuppelvorgang bis zu einem nehmerseitigen
Restdruck von mindestens 30 bar mit einer geringen axialen
Kuppelkraft und daher ohne weiteres manuell möglich. Steigt
nun im Betriebszustand der Hydraulik-Kupplung der hydrauli
sche Betriebsdruck (Arbeitsdruck) an, so wird das Trennele
ment 72 zunächst weiter axial in Pfeilrichtung 104 verscho
ben, bis es an seinem Endanschlag (z. B. Seegerring 78 oder
Ansatz 80) zur Anlage gelangt, wie dies beispielhaft in Fig.
6 dargestellt ist. In diesem Zustand besteht nehmerseitig
keine "Kompressionsmöglichkeit" mehr, so daß der volle
Betriebsdruck für den jeweiligen Anwendungsfall zur Verfü
gung steht. Das im Endanschlag jeweils noch vorhandene Rest
volumen der Federkammer 74 verhindert vorteilhafterweise
einen unzulässig hohen Anstieg des pneumatischen Druckes.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten
und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern
umfaßt auch alle im Sinne der Erfindung gleichwirkenden
Ausführungen. Insbesondere ist nochmals darauf hinzuweisen,
daß es im Bereich der Erfindung liegt, die Kupplungsmuffe 4
nehmerseitig anzuordnen und dann mit dem erfindungsgemäßen
Hydrospeicher 70 auszustatten. In diesem Fall kann dann der
Hydrospeicher 70 - analog zu Fig. 1 bis 4 - mit einem Trenn
kolben innerhalb des dann hohl ausgebildeten Gegenstößels 50
oder - analog zu Fig. 5 und 6 - mit einer Trennhülse
innerhalb des Muffengehäuses 40 angeordnet sein.
Claims (15)
1. Nehmerseitiges Kupplungsteil für eine Hydraulik-
Kupplung, insbesondere ein in eine geberseitige Kupp
lungsmuffe einsteckbarer und in der eingesteckten
Kupplungslage lösbar verriegelbarer Kupplungsstecker,
bestehend aus einem Ventilgehäuse und einem in diesem
beweglich geführten Ventilkörper,
gekennzeichnet durch einen inte
griert angeordneten Hydrospeicher (70).
2. Kupplungsteil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Hydrospeicher (70) als hydropneumatischer Speicher mit
einem frei beweglich geführten, von dem Hydraulikmedium
druckbeaufschlagten, eine mit einem kompressiblen
Medium, insbesondere Luft, gefüllte Federkammer (74)
abteilenden Trennelement (72) ausgebildet ist.
3. Kupplungsteil nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Hydrospeicher (70) derart dimensioniert ist, daß er
sich bei einem hydraulischen Betriebsdruck ab ca. 150 bar
in einem Endanschlag befindet, wobei im Endanschlag
die Federkammer (74) vorzugsweise noch ein Mindest-
Restvolumen besitzt.
4. Kupplungsteil nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Federkammer (74) ein maximales Volumen von 1900 mm3 bis
2000 mm3, insbesondere etwa 1980 mm3, aufweist.
5. Kupplungsteil nach einem oder mehreren der Ansprüche
2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Trennelement (72) bei Beaufschlagung mit einem hydrau
lischen Druck von 35 bar in einer Stellung steht, in
der es noch etwa 0,5 mm bis 1,0 mm, insbesondere etwa
0,8 mm, von dem Endanschlag beabstandet ist.
6. Kupplungsteil nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Hydrospeicher (70) innerhalb des hohl ausgebildeten
Ventilkörpers (22) untergebracht ist.
7. Kupplungsteil nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Ventilkörper (22) einen hohlzylindrischen, einseitig
offenen Ventilschaft (24) aufweist, in dem als Trenn
element (72) ein Trennkolben (76) schwimmend geführt
ist, wobei die Federkammer (74) zwischen dem Trennkol
ben (76) und einem geschlossenen Ende des Ventilschaf
tes (24) angeordnet ist.
8. Kupplungsteil nach Anspruch 7,
daß innerhalb des Ventilschaftes (24) als Endanschlag
für den Trennkolben (76) ein in einer Innenringnut ge
lagerter Seegerring (78) angeordnet oder eine Ringstufe
gebildet ist.
9. Kupplungsteil nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Trennkolben (76) als Endanschlag einen sich axial in
Richtung des geschlossenen Endes des Ventilschaftes
(24) in die Federkammer (74) erstreckenden Ansatz (80)
aufweist.
10. Kupplungsteil nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Hydrospeicher (70) durch eine als Trennelement (72)
innerhalb des Ventilgehäuses (18) beweglich geführte
Trennhülse (88) gebildet ist, wobei die Federkammer
(74) als Ringraum zwischen einer Gehäuse-Umfangswandung
(90), einem zu dieser konzentrischen Hülsen-Wandungsab
schnitt (92), einer radial nach innen vorspringenden
Gehäuse-Ringstufe (94) sowie einer von dem Hülsen-
Wandungsabschnitt (92) radial nach außen vorspringen
den Ringstufe (96) angeordnet ist.
11. Kupplungsteil nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Trennhülse (88) beidseitig der Federkammer (74) gegen
das Ventilgehäuse (18) abgedichtet ist.
12. Kupplungsteil nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Trennhülse (88) zwei einander abgekehrte, wirksam vom
Hydraulikmedium beaufschlagte Stirnflächen (100, 102)
mit derart unterschiedlichen Flächengrößen aufweist,
daß ein Hydraulikdruck-Anstieg eine die Federkammer
(74) im Volumen verkleinernde Verschiebung der Trenn
hülse (88) bewirkt.
13. Kupplungsteil nach einem oder mehreren der Ansprüche
10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß als
Endanschlag für die Trennhülse (88) innerhalb des Ven
tilgehäuses (18) ein in einer Innenringnut gelagerter
Seegerring (78) angeordnet oder eine Ringstufe gebildet
ist.
14. Kupplungsteil nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 13,
gekennzeichnet durch eine außen auf
dem Stecker-Ventilgehäuse (18) sitzende Staubschutz-
Hülse (110) mit einer in der Kupplungslage an einer
Schiebehülse (14) der Kupplungsmuffe (4) dichtend zur
Anlage kommenden, umfänglichen Dichtlippe (112).
15. Kupplungsteil nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Staubschutz-Hülse (110) aus einem farbigen Kunststoff
material besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4114465A DE4114465C2 (de) | 1990-05-05 | 1991-05-03 | Nehmerseitiges Kupplungsteil für eine Hydraulik-Steckkupplung in einer Druckversorgungsanlage |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE4014432 | 1990-05-05 | ||
| DE4114465A DE4114465C2 (de) | 1990-05-05 | 1991-05-03 | Nehmerseitiges Kupplungsteil für eine Hydraulik-Steckkupplung in einer Druckversorgungsanlage |
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| DE4114465A1 true DE4114465A1 (de) | 1991-11-07 |
| DE4114465C2 DE4114465C2 (de) | 1994-05-11 |
Family
ID=6405760
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