DE4113621A1 - Anordnung zum bestimmen der bitrate eines binaersignals - Google Patents
Anordnung zum bestimmen der bitrate eines binaersignalsInfo
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- G01R23/02—Arrangements for measuring frequency, e.g. pulse repetition rate; Arrangements for measuring period of current or voltage
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Description
Die Erfindung betrifft Anordnungen zum Bestimmen
oder Erkennen der Bitrate von Binärsignalen.
Insbesondere betrifft die Erfindung Anordnungen zum
Bestimmen der Bitrate eines eintreffenden Binärsignals
oder Binäreingangssignals aus mehreren möglichen Werten
dieser Bitrate.
Eine solche Funktion ist unter Verwendung von Schal
tungen, die auf die unterschiedlichen Bitraten abgestimmt
werden, schwer zu erzielen, da die statistische Natur von
Binärsignalen bedeutet, daß kein wohldefiniertes Leistungs
maximum vorliegt, das erkennbar ist.
Gleichermaßen ist es schwierig, diese Funktion einfach
durch Versuch der Messung der minimalen Bitrate des ein
treffenden Signals zu erzielen, da Rauschimpulse mit
beträchtlicher Wahrscheinlichkeit dazu führen, daß sich
zu geringe und schlechte Meßwerte ergeben.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrun
de, eine Bitrateerkennungsanordnung anzugeben, die gemäß
einer Strategie verfährt, mit der diese Schwierigkeiten
überwunden werden.
Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des Patent
anspruchs 1 gelöst.
Danach kennzeichnet sich gemäß der Erfindung die
Anordnung zum Bestimmen der Bitrate eines eintreffenden
Binärsignals aus mehreren möglichen Werten dieser Bitrate
dadurch, daß Einrichtungen vorgesehen sind, die in bezug
auf jedes einer Anzahl von Paaren aufeinanderfolgender
Bits gleichen oder ähnlichen Werts des eintreffenden
Signals diejenige mehrerer Zeitspannen oder Zeitintervalle
bestimmt, in der die Bitperiode dieses Paares aufeinan
derfolgender Bits liegt, wobei diese Zeitspannen oder
Zeitintervalle solche Längen aufweisen, daß die minimal
mögliche Bitperiode von Signalen jeder Bitrate in einer
anderen Zeitspanne liegt. Ferner sind Einrichtungen
vorgesehen, die ansprechend auf das Ausgangssignal der
Bestimmungseinrichtung in bezug auf jede solche Zeit
spanne die Anzahl von Malen oder Zeitpunkten während
der Anzahl von Paaren aufeinanderfolgender Bits sum
mieren, zu denen die Bitperiode eines solchen Paares
aufeinanderfolgender Bits in dieser Zeitspanne liegt.
Ferner ist eine Einrichtung zum Ausnutzen oder Verwenden
der Ausgangssignale der Summiereinrichtung vorgesehen,
um anzuzeigen, welche der möglichen Bitraten die
höchste ist, die in einer Zeitspanne liegt, für die
die Anzahl von Zeitpunkten oder Malen einen vorbe
stimmten Bruchteil der Anzahl von Paaren aufeinander
folgender Bits übersteigt.
In einer vorteilhaften Weiterbildung der erfin
dungsgemäßen Anordnung umfaßt die Einrichtung zum
Bestimmen zweckmäßigerweise: eine Einrichtung, die
ansprechend auf das erste Bit jedes solchen Paares
aufeinanderfolgender Bits ähnlichen Werts die Erzeu
gung von Impulsen einer Dauer gleich den jeweiligen
Grenzen der Zeitspannen initiiert; eine Detektorein
richtung oder Erfassungseinrichtung, die ansprechend
auf das Auftreten des zweiten Bit jedes solchen Paares
von Bits erfaßt, welcher dieser Impulse, falls über
haupt welche vorliegen, noch existiert; und eine
Decodiereinrichtung, die auf das Ausgangssignal der
Detektoreinrichtung anspricht, um für jedes solche
zweite Bit die Zeitspanne zu ermitteln, in der die
Bitperiode des Paares aufeinanderfolgender Bits liegt,
zu dem dieses zweite Bit gehört.
In einer solchen Anordnung decken die Zeitspannen
vorzugsweise gemeinsam eine kontinuierliche zeitliche
Spannweite ohne Überlappung ab und jeder solche Impuls
weist eine Dauer gleich der gemeinsamen Grenze eines
verschiedenen oder anderen Paares von Zeitspannen auf,
die in dieser zeitlichen Spanne aneinandergrenzen.
Vorzugsweise umfaßt die Einrichtung zum Summieren
mehrere Zähler, wobei einer jeweils für eine solche
Zeitspanne die Summation ausführt und jeder solche
Zähler einen maximalen oder vollen Zählwert aufweist,
der dem vorbestimmten Bruchteil der Anzahl von Paaren
aufeinanderfolgender Bits entspricht. Vorzugsweise um
faßt die Einrichtung zum Ausnutzen mehrere Latcheinrich
tungen, die jeweils so ausgelegt sind, daß sie ihren
Betrieb aufnehmen, falls ein verschiedener oder anderer
der Zähler übergeflossen ist, nachdem die Anzahl von
Paaren aufeinanderfolgender Bits empfangen worden ist,
es sei denn ein Zähler für eine Zeitspanne, in der die
minimale Bitperiode einer höheren möglichen Bitrate
liegt, ist auch bereits übergeflossen.
Zusammenfassend wirkt die erfindungsgemäße Anord
nung so, daß sie ermittelt, in welcher mehrerer Zeit
spannen die Bitperiode jedes Paares aufeinanderfolgender
Bits ähnlichen Werts liegt. Es wird dann für jede Zeit
spanne eine Zählung durchgeführt und die Bitrate aus
den Zählwerten für ein bestimmtes Eingangssignal abge
leitet.
Im folgenden wird die Erfindung an Rand von Zeich
nungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbei
spiels der erfindungsgemäßen Anordnung und
Fig. 2 die Funktionsverläufe von Signalen, die
an verschiedenen Punkten in dieser Anordnung in deren
Betrieb auftreten.
Die Anordnung bestimmt die Bitrate eines eintref
fenden Signals oder Eingangssignals aus vier möglichen
Werten. Das eintreffende Signal (Fig. 2A) ist von der
Art, in der ein Bit vom Wert "1" durch einen Impuls
dargestellt ist, der sich nur über einen Teil einer
Bitperiode, beispielsweise nur über die erste Hälfte,
erstreckt, und in der ein Bit vom Wert "0" durch das
Fehlen eines Impulses in einer Bitperiode dargestellt
wird.
In der Fig. 1 wird das eintreffende Signal einem
Eingang eines AND-Glieds 1 zugeführt, dessen Ausgangs
signal die Operation eines ersten Impulsgenerators 3
initiiert. Das Ausgangssignal des Impulsgenerators 3
wiederum initiiert die Operation eines zweiten Impuls
generators 5, dessen Ausgangssignal dazu verwendet
wird, ein D-Flipflop 7 zu takten, das so ausgebildet
ist, daß es als eine durch zwei teilende Schaltung
wirkt. Das Ausgangssignal des Flipflop 7 wird einem
Eingangsanschluß eines AND-Glieds 9 mit zwei Eingängen
zugeführt, dessen anderes Eingangssignal vom Ausgang
des ersten Impulsgenerators 3 abgeleitet wird. Das
Ausgangssignal vom Flipflop 7 wird darüber hinaus
dazu verwendet, die Betriebsfunktion dreier weiterer
Impulsgeneratoren 11, 13 und 15 zu steuern. Die Aus
gangssignale der Impulsgeneratoren 11, 13 und 15 werden
einem Decodierer 17 zugeführt, der feststellt, ob an
den Ausgängen der Impulsgeneratoren 11, 13 und 15 noch
Impulse vorliegen, und der, wenn er durch einen Impuls
vom Ausgang des AND-Gliedes 9 dazu aktiviert bzw. frei
gegeben wird, einen Impuls zum Eingang eines geeigneten
von vier AND-Gliedern 19, 21, 23 und 25 in Abhängigkeit
davon leitet, welcher der Impulse, die seinem Eingang
zugeführt werden, noch vorhanden ist, wobei diese
Funktion weiter unten näher erläutert werden wird.
Die Impulse am Ausgang des AND-Gliedes 9 werden
darüber hinaus in einem Hauptzähler 27 gezählt, dessen
Ausgangssignal dem zweiten Eingang des AND-Gliedes 1
zugeführt wird.
Die Ausgangssignale der AND-Glieder 19, 21, 23, 25
werden jeweils den Eingängen von vier Zählern 29, 31,
33 bzw. 35 zugeführt, die gleiche volle oder maximale
Zählwerte haben, die einen geringen Bruchteil des
vollen oder maximalen Zählwerts vom Zähler 27 ausma
chen. Die Ausgangssignale der Zähler 29, 31, 33 und 35
werden von einer Decodieranordnung, die drei AND-Glie
der 37, 39 und 41 und vier Latch-Schaltungen 43, 45, 47
und 49 umfaßt, so benutzt, daß, wenn ein Impuls am
Ausgang des Zählers 27 das Überfließen des Zählers 27
anzeigt, Information hinsichtlich der durch die rela
tiven Zählwerte in den Zählern 29, 31, 33, 35 darge
stellten Bitrate in den Latch-Schaltungen abspeicher
bar ist.
Den zweiten Eingängen der AND-Glieder 19, 21, 23, 25
werden jeweils Signale vom Ausgang der Zähler 29, 31, 33
bzw. 35 zugeführt, so daß jedes AND-Glied 19, 21, 23
oder 25 gesperrt oder abgeschaltet wird, wenn der zuge
ordnete Zähler 29, 31, 33 oder 35 überfließt.
Im Betrieb wird die Anordnung zunächst durch Anlegen
eines Resetimpulses an das Flipflop 7, die Zähler 29,
31, 33, 35 und Latch-Schaltungen 43, 45, 47, 49 zurück
gesetzt. An der Anstiegsflanke des ersten Impulses, d.h.
eines Wertes "1" Bit, im eintreffenden Signal (Fig. 2A)
nach dem Zurücksetzen, erzeugt der Impulsgenerator 3
einen Impuls kurzer Dauer im Vergleich zur minimal mög
lichen Bitperiode in einem Signal der höchsten der vier
möglichen Bitraten (Fig. 2B). Beispielsweise seien hier
zu die vier Bitraten zu 704 kbit/s, 1544 kbit/s, 2048
kbit/s und 3152 kbit/s angenommen, wobei in diesem Fall
der Impulsgenerator 3 zweckmäßigerweise einen Impuls
einer Dauer von 30 ns erzeugt.
Ansprechend auf einen Ausgangsimpuls vom Impuls
generator 3 erzeugt der Impulsgenerator 5 einen Impuls
ähnlicher Dauer (Fig. 2C), der die Erzeugung eines
Impulses vom Flipflop 7 (Fig. 2D) initiiert. Die
Initiierung eines Impulses durch das Flipflop 7 akti
viert das AND-Glied 9, d. h. gibt dieses frei, und
initiiert die Erzeugung eines Impulses durch jeden der
Impulsgeneratoren 11, 13 und 15 (Fig. 2E, 2F und 2G).
Die Dauern der Impulse, die von den Generatoren 11,
13 und 15 erzeugt werden, sind in Beziehung zu den
minimal möglichen Bitperioden von Signalen der mögli
chen Bitraten so ausgewählt, daß sie vier Zeitspannen
oder Zeitintervalle definieren, die zusammen ohne Über
lappung eine kontinuierliche Zeitspanne überdecken,
wobei in jeder der vier Spannen oder Intervalle die
minimal mögliche Bitperiode einer verschiedenen der
vier möglichen Bitraten liegt.
So erzeugen die Generatoren 11, 13 und 15
geeigneterweise Impulse mit Impulsdauern von 440 ns,
600 ns bzw. 1,36/us, wobei die minimal möglichen
Bitperioden von Signalen einer Bitrate von 3152 kbit/s,
2048 kbit/s, 1544 kbit/s und 704 kbit/s 317 ns, 488 ns
648 ns bzw. 1,42/us betragen. So liegen dann für dieses
Ausführungsbeispiel die minimal möglichen Bitperioden
jeweils in den vier Bereichen 0 bis 440 ns, 440 bis
600 ns, 600 ns bis 1,36/us bzw. 1,36/us bis ∞s,
wobei die Impulse, die von den Generatoren 11, 13 und 15
erzeugt werden, die gemeinsamen Grenzen aneinandergren
zender Zeitspannen oder Zeitintervalle in der zeitlichen
Spannweite definieren.
Die Anstiegsflanke des nächsten Impulses (vom Wert
"1" Bit) im eintreffenden Signal, folgend auf die Ini
tiierung der Erzeugung von Impulsen durch die Genera
toren 11, 13 und 15 (d. h. ein zweiter Impuls nach dem
Zurücksetzen) ruft die Erzeugung eines weiteren Impulses
durch den Generator 3 hervor, wobei dieser weitere Im
puls, da das AND-Glied 9 nun freigegeben ist, den Zähler
27 inkrementiert und den Decodierer 17 freigibt bzw.
aktiviert. Ist der Decodierer 17 durch das entsprechende
Enable-Signal freigegeben, so führt er dem AND-Glied 19
einen Impuls zu, falls die Impulse, die von den drei
Generatoren 11, 13 und 15 erzeugt werden, noch vorliegen,
führt dem AND-Glied 21 einen Impuls zu, falls nur die
Impulse von den Generatoren 13 und 15 noch existieren,
führt dem AND-Glied 23 einen Impuls zu, falls nur noch
der vom Generator 15 erzeugte Impuls existiert, und führt
dem AND-Glied 25 einen Impuls zu, falls keiner der Im
pulse der Generatoren mehr existiert. Infolgedessen wird
ein Impuls zum AND-Glied 19, 21, 23 oder 25 in Überein
stimmung damit zugeführt, ob die Zeit zwischen den Vorder
flanken des ersten und zweiten Impulses des eintreffenden
Signals, d. h. die Bitperiode dieser beiden Impulse, in
der Zeitspanne liegt, die die minimal mögliche Bitperiode
von Signalen der Bitrate 3152 kbit/s, 2048 kbit/s,
1544 kbit/s oder 704 kbit/s einschließt. Infolgedessen
ist jedes AND-Glied 19, 21, 23, 25 und jeder der Zähler
29, 31, 33 und 15 auf eine andere Zeitspanne bezogen
und infolgedessen auch auf eine andere der vier möglichen
Bitraten.
Die Zähler 29, 31, 33 und 35 werden jeweils um eins
inkrementiert, wenn ein Impuls dem jeweils zugeordneten
AND-Glied 19, 21, 23 oder 25 zugeführt wird, bis der
Zähler überfließt, wodurch das zugeordnete AND-Glied aus
geschaltet wird. So wird beim ersten Paar aufeinander
folgender Impulse des eintreffenden Sig als der eine
oder andere der Zähler 29, 31, 33, 35, wenn der Decodierer
17 freigegeben ist, in Abhängigkeit davon, welche von
den Generatoren 11, 13 und 15 erzeugte Impulse immer
noch vorliegen, entsprechend der folgenden Tabelle um
ein inkrementiert, wobei "1" anzeigt, daß ein Impuls
noch existiert.
Der vom Generator 3 ansprechend auf die Vorderflanke
des zweiten Impulses im eintreffenden Signal nach dem
Zurücksetzen erzeugte Impuls ruft ebenfalls die Erzeugung
eines weiteren Impulses durch den Generator 5 hervor,
welcher den vom Flipflop 7 ansprechend auf den ersten,
vom Generator 5 erzeugten Impuls, generierten Impuls be
endet. Das Aufhören oder die Beendigung des Flipflop-
Impulses beendet die Impulse, die von den Generatoren 11,
13 und 15 erzeugt werden, falls sie noch existieren, und
schaltet darüber hinaus das AND-Glied 9 ab.
Die obige Operationsfolge, die zur Inkrementierung
des einen oder anderen der Zähler 29, 31, 33, 35 führt
(wenn er nicht bereits übergeflossen ist), wird für
jedes Paar aufeinanderfolgender Impulse im eintreffenden
Signal wiederholt, bis der Zähler 27 überfließt, wenn
sein Ausgang das AND-Glied 1 durch ein entsprechendes
Disable-Signal abschaltet bzw. sperrt.
Die Fig. 2A zeigt den Funktionsverlauf oder die
Kurvenform des eintreffenden Signals, die bei einem
eintreffenden Signal einer Bitrate von 2048 kbit/s
antreffbar sind. Die folgende Tabelle zeigt an, welche
Impulse der Impulsgeneratoren 11, 13 und 15 noch exi
stieren, wenn der Decodierer 17 zu Zeitpunkten t1, t2
und t3 (vgl. Fig. 2) freigegeben wird oder aktiviert
wird, und damit, welcher der Zähler 29, 31, 33, 35 zu
jedem solchen Zeitpunkt inkrementiert wird.
Für die vier möglichen Bitraten, die beispiel
halber in Betracht gezogen sind, weisen die Zähler 29,
31, 33 und 35 jeweils zweckmäßigerweise einen vollen
oder maximalen Zählwert von 8 auf, und der Zähler 27
weist demgegenüber einen relativ großen maximalen
Zählwert von beispielsweise 2048 auf. Bei einem ein
treffenden Signal einer Bitrate von 2048 kbit/s ist es,
wenn der Zähler 27 überfließt, so gut wie sicher, daß
der Zähler 31 infolge des Auftretens von zumindest neun
Paaren aufeinanderfolgender Impulse unter einem Abstand
von einer Bitperiode während einer vollständigen Zählung
des Zählers 27 übergeflossen ist. Darüber hinaus ist es
höchst wahrscheinlich, daß infolge des Auftretens auf
einanderfolgender Impulse mit Abständen von zwei oder
mehr Bitperioden während der vollen Zählung des Zählers
27 die Zähler 31 und 35 ebenfalls übergeflossen sind.
Jedoch wird der Zähler 29 leer sein, da die minimal
mögliche Zeit zwischen Impulsen im eintreffenden Signal
zu lang ist, als daß die Impulse, die vom Generator 11
erzeugt werden, existieren, wenn der Decodierer 17
freigegeben wird.
Infolgedessen wird die Bitrate des eintreffenden
Signals wie folgt dadurch angezeigt, welche der Zähler
29, 31, 33 und 35 übergeflossen sind. Falls nur der
Zähler 35 übergeflossen ist, beträgt die Bitrate
704 kbit/s; falls der Zähler 33 übergeflossen ist,
jedoch keiner der Zähler 29 oder 31, beträgt die Bit
rate 1544 kbit/s; falls der Zähler 31, jedoch nicht
der Zähler 29 übergeflossen sind, beträgt die Bitrate
2048 kbit/s und falls der Zähler 29 übergeflossen ist,
beträgt die Bitrate 3152 kbit/s.
Diese Information wird mittels der AND-Glieder 37,
39, 41 decodiert und in der im folgenden dargelegten
Weise in einer der Latch-Schaltungen 43, 45, 47, 49
gespeichert bzw. verriegelt, wenn der Zähler 27 über
fließt.
Wie bereits erwähnt, sperrt jeder der Zähler 29, 31,
33 und 35 bei seinem Überfließen das AND-Glied 19, 21,
23 oder 25 durch ein entsprechendes Disable-Signal an
dessen Eingang. Darüber hinaus sperrt der Zähler 29 bei
seinem Überfließen sämtliche Decodier-AND-Glieder 37,
39 und 41, sperrt der Zähler 31, wenn er überfließt,
nur die AND-Glieder 39 und 41 und sperrt der Zähler 33
bei seinem Überfließen nur das AND-Glied 41. Die Latch-
Schaltung 43 wird durch einen Impuls am Ausgang des
Zählers 29 betätigt, wenn dieser überfließt. Die Latch
Schaltungen 45, 47 und 49 werden durch Impulse an den
Ausgängen der Zähler 31, 33 bzw. 35 über die AND-Glieder
37, 39 bzw. 41 betätigt, wenn diese Zähler überfließen,
es sei denn diese Glieder sind bereits gesperrt bzw.
ausgeschaltet. Infolgedessen verhindern die AND-Glieder
37, 39, 41 die Operation einer Latch-Schaltung 45, 47
oder 49 durch Überfließen des entsprechenden Zählers 31,
33 oder 35, falls ein Zähler, der einer höheren mögli
chen Bitrate zugeordnet ist, ebenfalls übergeflossen ist.
Infolgedessen wird bei Freigabe durch das Überfließen
des Zählers 27 nur diejenige der Latch-Schaltungen 43,
45, 47 und 49 den Latch-Vorgang ausführen, die dem
übergeflossenen Zähler 29, 31, 33 oder 35 entspricht,
der der schnellsten 8itrate zugeordnet ist.
Infolgedessen wird die eintreffende Signalbitrate
dadurch angezeigt, welche der Latch-Schaltungen 43, 45,
47, 49 die Latch-Funktion ausführt, d. h. speichert,
wobei die Latch-Schaltungen jeweils in entsprechender
Weise wie die Zähler 29, 31, 33 und 35 einer jeweils
anderen möglichen Bitrate zugeordnet sind.
Es ist unmittelbar einleuchtend, daß der volle
Zählwert der Zähler 29, 31, 33, 35 so gewählt wird,
daß er ein ausreichend großer Bruchteil des vollen Zähl
werts vom Zähler 27 ist, um sicherzustellen, daß Rausch
impulse kurzer Perioden kein Überfließen eines Zählers
bewirken, der auf eine schnellere Bitrate als die der
wahren Bitrate des eintreffenden Signals bezogen ist,
bevor der Zähler 27 überfließt. Gleichzeitig wird der
volle oder maximale Zählwert der Zähler 29, 31, 33, 35
so gewählt, daß er ein ausreichend geringer Bruchteil
des vollen Zählwerts vom Zähler 27 ist, um sicherzustel
len, daß der Zähler 29, 31, 33 oder 35, der zur Bitrate
des eintreffenden Signals gehört, bevor der Zähler 27
überfließt, bereits übergeflossen ist.
Der volle oder maximale Zählwert des Zählers 27
wird dementsprechend natürlich im Hinblick darauf ge
wählt, die Zeit, bevor eine der Latch-Schaltungen 43,
45, 47, 49 den Latch-Vorgang ausführt, um die Bitrate
des eintreffenden Signals anzuzeigen, minimal zu halten.
Ferner sei darauf hingewiesen, daß, falls ein
eintreffendes Signal sehr unüblichen Formats empfangen
wird, das weniger als neun aufeinanderfolgende Impulse
mit einem Abstand einer Bitperiode in 2049 aufeinander
folgenden Paaren von Impulsen enthält, die Anordnung
eine nicht korrekte Anzeige der Bitrate liefern wird.
Eine erneute Bestimmung kann jedoch dann durch Zurück
setzen initiiert werden.
Während das obige Beispiel für die erfindungsge
mäße Anordnung Impulsgeneratoren 3, 5, 11, 13 und 15
umfaßt, die beispielsweise monostabile Schaltungen auf
weisen, so ist doch unmittelbar klar, daß die Funk
tionen dieser Generatoren in noch zweckmäßigerer Weise
digital beispielsweise unter Verwendung eines Hoch
frequenztaktes und von Frequenzzählern erzielbar sind.
Für den Fall der vier beispielhalber ausgewählten
Bitraten sei ferner angemerkt, daß diese Bitraten ein
kleinstes gemeinsames Vielfaches von 25 MHz bis -1,5%
aufweisen und angenähert im Verhältnis 8 : 12 : 16 : 36
stehen. Infolgedessen kann eine Frequenzquelle von
etwa 25 MHz innerhalb einer Phasenregelschleife (PLL)
mit schmalem Zeitsteuerbereich und geeigneten Frequenz
teilern zweckmäßigerweise dazu verwendet werden,
sowohl die Impulse, die für die Bitrateerkennung
erforderlich sind, als auch die Taktsignale der erfor
derlichen Frequenzen zur Extraktion von Daten aus
den eintreffenden Signalen der unterschiedlichen Bit
raten zu erzeugen. Alternativ kann ein digitales
Injektionssynchronisationssystem mit Frequenzteilung
verwendet werden.
Claims (9)
1. Anordnung zum Bestimmen der Bitrate eines ein
treffenden Binärsignals aus mehreren möglichen Werten
der Bitrate,
gekennzeichnet durch
eine Einrichtung (3, 5, 7, 11, 13, 15, 17), die bezüg lich jedes einer Anzahl von Paaren aufeinanderfolgender Bits von ähnlichem Wert des eintreffenden Signals die jenige mehrerer Zeitspannen bestimmt, in der die Bit periode dieses Paares aufeinanderfolgender Bits liegt, welche Zeitspannen solche Längen aufweisen, daß die minimal mögliche Bitperiode von Signalen jeder solchen möglichen Bitrate in einer anderen Zeitspanne liegt;
eine Einrichtung (29, 31, 33, 35), die auf das Aus gangssignal der Bestimmungseinrichtung anspricht, um in bezug auf jede solche Zeitspanne während der Anzahl von Paaren aufeinanderfolgender Bits die Anzahl von Zeitpunkten zu summieren, bei denen die Bitperiode eines solchen Paares aufeinanderfolgender Bits in dieser Zeitspanne liegt; und eine Einrichtung (43, 45, 47, 49) , die die Ausgangssig ale der Summiereinrichtung (29, 31, 33, 35) dazu benutzt, anzuzeigen, welche der möglichen Bitraten die höchste ist, die in einer Zeit spanne liegt, für die die Anzahl von Zeitpunkten einen vorbestimmten Bruchteil der Anzahl von Paaren aufein anderfolgender Bits übersteigt.
eine Einrichtung (3, 5, 7, 11, 13, 15, 17), die bezüg lich jedes einer Anzahl von Paaren aufeinanderfolgender Bits von ähnlichem Wert des eintreffenden Signals die jenige mehrerer Zeitspannen bestimmt, in der die Bit periode dieses Paares aufeinanderfolgender Bits liegt, welche Zeitspannen solche Längen aufweisen, daß die minimal mögliche Bitperiode von Signalen jeder solchen möglichen Bitrate in einer anderen Zeitspanne liegt;
eine Einrichtung (29, 31, 33, 35), die auf das Aus gangssignal der Bestimmungseinrichtung anspricht, um in bezug auf jede solche Zeitspanne während der Anzahl von Paaren aufeinanderfolgender Bits die Anzahl von Zeitpunkten zu summieren, bei denen die Bitperiode eines solchen Paares aufeinanderfolgender Bits in dieser Zeitspanne liegt; und eine Einrichtung (43, 45, 47, 49) , die die Ausgangssig ale der Summiereinrichtung (29, 31, 33, 35) dazu benutzt, anzuzeigen, welche der möglichen Bitraten die höchste ist, die in einer Zeit spanne liegt, für die die Anzahl von Zeitpunkten einen vorbestimmten Bruchteil der Anzahl von Paaren aufein anderfolgender Bits übersteigt.
2. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zum Bestimmen (3, 5, 7, 11, 13, 15,
17) aufweist: eine Einrichtung (3, 5, 7, 11, 13, 15),
die ansprechend auf das erste Bit jedes Paares aufein
anderfolgender Bits ähnlichen Wertes die Erzeugung von
Impulsen einer Dauer initiiert, die den jeweiligen
Grenzen der Zeitspannen entspricht, eine Detektorein
richtung (17), die ansprechend auf das Auftreten des
zweiten Bit jedes solchen Paaren von Bits erfaßt, wel
cher von diesen Impulsen, falls überhaupt noch welche
vorhanden sind, noch vorhanden ist; und eine Decodier
einrichtung (17), die ansprechend auf das Ausgangs
signal der Detektoreinrichtung (17) für jedes solche
zweite Bit die Zeitspanne anzeigt, in der die Bitperiode
des Paares aufeinanderfolgender Bits, zu der das zweite
Bit gehört, liegt.
3. Anordnung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zeitspannen gemeinsam ohne Überlappung eine
kontinuierliche zeitliche Spanne überdecken und daß
jeder solche Impuls eine Dauer aufweist, die der ge
meinsamen Grenze eines verschiedenen Paares von Zeit
spannen entspricht, die in dieser zeitlichen Spanne
aneinandergrenzen.
4. Anordnung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zum Initiieren (3, 5, 7, 11, 13, 15)
aufweist: einen ersten Impulsgenerator (3), der anspre
chend auf jeden Impuls des eintreffenden Signals einen
Impuls relativ kurzer Dauer erzeugt, einen zweiten
Impulsgenerator (5), der ansprechend auf jeden vom
ersten Impulsgenerator (3) erzeugten Impuls einen
Impuls ähnlicher Dauer wie der vom ersten Impulsgene
rator (3) erzeugte Impuls erzeugt; eine um zwei teilen
de Schaltung (7), die auf das Ausgangssignal des zwei
ten Impulsgenerators (5) anspricht, und weitere Impuls
generatoren (11, 13, 15), von denen jeder zur Erzeugung
eines solchen Impulses einer Dauer gleich einer jeweili
gen solchen gemeinsamen Grenze während der Erzeugung
eines Impulses durch diese um zwei teilende Schaltung
(7) freigegeben wird.
5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zum Summieren (29, 31, 33, 35)
mehrere Zähler (29, 31, 33, 35) , jeweils einen für
die Summierung in bezug auf einen jeden solchen Zeit
bereich, und von denen jeder einen vollen Zählwert
gleich dem vorbestimmten Bruchteil dieser Anzahl von
Paaren aufeinanderfolgender Bits aufweist, umfaßt,
und daß die Einrichtung zum Ausnutzen (43, 45, 47, 49)
mehrere Latch-Einrichtungen (43, 45, 47, 49) umfaßt,
die jeweils in Betrieb gesetzt werden, falls ein
verschiedener der Zähler (29, 31, 33, 35) nach Empfang
der Anzahl von Paaren aufeinanderfolgender Bits über
geflossen ist, es sei denn, daß ein Zähler (29, 31, 33)
für eine Zeitspanne, in der die minimale Bitperiode
einer höheren möglichen Bitrate liegt, ebenfalls
übergeflossen ist.
6. Anordnung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Latch-Einrichtungen (43, 45, 47, 49) von den
Ausgangssig alen der Zähler (29, 31, 33, 35) über eine
AND-Glied-Decodieranordnung (37, 39, 41) betätigt werden.
7. Anordnung nach Anspruch 5 oder Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder solche Zähler (29, 31, 33, 35) durch Impulse
inkrementiert wird, die von der Einrichtung zum Bestim
men (3, 5, 7, 11, 13, 15, 17) über ein entsprechendes
AND-Glied (19, 21, 23, 25) zugeführt werden, das
gesperrt wird, wenn der entsprechende Zähler (29, 31,
33, 35) überfließt.
8. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Hauptzähler (27) vorgesehen ist, der einen
vollen Zählwert gleich der Anzahl von Paaren aufein
anderfolgender Bits aufweist und dazu ausgelegt ist,
ansprechend auf das zweite Bit jedes Paares aufeinander
folgender Bits um eins inkrementiert zu werden, und
daß die Einrichtung zum Ausnutzen (43, 45, 47, 49)
dazu ausgelegt ist, beim Überfließen des Hauptzählers
(27) freigegeben zu werden.
9. Anordnung nach Anspruch 8 bei dessen Rückbezug
auf Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Hauptzähler (27) Eingangsimpulse vom ersten
Impulsgenerator (3) über ein AND-Glied (9) erhält, das
nur dann freigegeben ist, wenn die um zwei teilende
Schaltung (7) einen Impuls erzeugt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB9009186A GB2243452A (en) | 1990-04-24 | 1990-04-24 | Binary signal bit rate recognition system |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4113621A1 true DE4113621A1 (de) | 1991-11-07 |
Family
ID=10674905
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914113621 Withdrawn DE4113621A1 (de) | 1990-04-24 | 1991-04-24 | Anordnung zum bestimmen der bitrate eines binaersignals |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4113621A1 (de) |
| GB (1) | GB2243452A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19615908A1 (de) * | 1996-04-22 | 1997-10-23 | Deutsche Telekom Ag | Verfahren zur Messung der Vermittlungsverzögerung |
| DE4418622C2 (de) * | 1994-05-27 | 2000-05-31 | Siemens Ag | Verfahren und Anordnung zur Bestimmung der Übertragungsrate in einem Bussystem |
-
1990
- 1990-04-24 GB GB9009186A patent/GB2243452A/en not_active Withdrawn
-
1991
- 1991-04-24 DE DE19914113621 patent/DE4113621A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4418622C2 (de) * | 1994-05-27 | 2000-05-31 | Siemens Ag | Verfahren und Anordnung zur Bestimmung der Übertragungsrate in einem Bussystem |
| DE19615908A1 (de) * | 1996-04-22 | 1997-10-23 | Deutsche Telekom Ag | Verfahren zur Messung der Vermittlungsverzögerung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2243452A (en) | 1991-10-30 |
| GB9009186D0 (en) | 1990-06-20 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |