DE4113519C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur kontinuier
lichen Ultraschallprüfung der Längsschweißnaht eines
längsnahtgeschweißten Rohrs unmittelbar nach dem Schweiß
vorgang gemäß den Merkmalen im Oberbegriff des Pa
tentanspruchs 1.
Eine derartige Vorrichtung zählt durch den Prospekt
"Ultraschall-Prüfanlagen" der Krautkrämer GmbH & Co.,
Robert-Bosch-Straße 3, 5030 Hürth 5, Seite 21, Bild 30
und Seite 22, Bild 31 in der Ausgabe GP 69.SD zum Stand
der Technik. Hierbei werden mehrere Prüfköpfe in der Nähe
der Längsschweißnaht angeordnet und entsprechend der
Oberflächenkrümmung des Rohrs bogenförmig hin- und herge
schwenkt, um evtl. Ungänzen der Längsschweißnaht zu er
mitteln.
Unter Berücksichtigung der Translationsgeschwindigkeit
des zu prüfenden Rohrs sowie der Schwenkgeschwindigkeit
der Prüfköpfe vollziehen diese dann eine Zick-Zack-Bewe
gung relativ zur Längsschweißnaht. Dies hat also zur
Folge, daß die Längsschweißnaht immer nur dann geprüft
wird, wenn die Prüfköpfe sie bei ihrer Zick-Zack-Bewegung
überfahren. Mithin wird nicht die gesamte Längsschweiß
naht, sondern es werden nur die durch die Zick-Zack-Bewe
gung vorgegebenen, im axialen Abstand zueinander befind
lichen Bereiche der Längsschweißnaht gewissermaßen punk
tuell geprüft. Die Bereiche zwischen den Prüfstellen wer
den hingegen nicht geprüft. Folglich läßt die Genauigkeit
der Schweißnahtprüfung zwangsläufig zu wünschen übrig,
weil nicht sämtliche evtl. in einer Längsschweißnaht vor
handenen Ungänzen festgestellt werden können.
Eine weitere Eigenschaft der bekannten Bauart besteht
darin, daß die Schwenkvorrichtung präzise auf die Ober
flächenkrümmung des jeweils zu prüfenden Rohrs abgestellt
sein muß. Eine andere Rohrkrümmung verlangt automatisch
eine daran angepaßte Schwenkvorrichtung, was somit einen
relativ hohen Aufwand bezüglich der Bereitstellung ent
sprechender Schwenkvorrichtungen, ihrer Wartung, ihrer
Lagerung und Einstellung am jeweils zu prüfenden Rohr er
fordert.
Nachteilig an der zum Stand der Technik zählenden bekann
ten Bauart ist ferner der Sachverhalt, daß die Wasservor
laufstrecke aus einem Wasserstrahl besteht, der zwischen
dem Prüfkopf und dem diesen umgebenden Rohr hindurchge
drückt und dann auf die Rohroberfläche gerichtet wird.
Dadurch befindet sich gewissermaßen zwischen jedem Prüf
kopf und der Rohroberfläche eine Wassersäule. Abgesehen
von dem vergleichsweise hohen Aufwand zur Erzeugung die
ser Wassersäule ist darüber hinaus nicht zu vermeiden, daß
Luftblasen in die Wassersäule gelangen und damit das
Prüfergebnis verfälschen können.
Aus der WO 89/03 034 geht eine Vorrichtung zur Qualitäts
überprüfung der inneren Nahtschabung eines längsnahtge
schweißten und bezüglich der Längsnaht am Außen- und In
nenumfang geschabten Rohrs hervor. Zu diesem Zweck ist
eine am freien Ende eines Tragarms angeordnete Prüfein
heit auf die Rohroberfläche einrichtbar. Die Prüfeinheit
umfaßt ein Gehäuse mit Wasser- und Elektroanschlüssen so
wie einen an die Unterseite des Gehäuses flanschbaren
Schuh. Im Schuh befindet sich eine größere mit Wasser be
aufschlagbare Ausnehmung zur Kühlung der Prüfeinheit.
Ferner ist in dem Schuh ein mit Kühlwasser umspülter
Prüfkopf gelagert, der über die Wasserzuführung am Ge
häuse beaufschlagt wird. Die Unterseite des Schuhs ist an
die Krümmung der Rohroberfläche angepaßt.
Der Erfindung liegt ausgehend von der im Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 beschriebenen Vorrichtung die Aufgabe
zugrunde, diese sowohl hinsichtlich ihres konstruktiven
Aufbaus als auch ihrer Handhabung im Hinblick auf das
Prüfen von Rohren mit unterschiedlichen Durchmessern zu
vereinfachen.
Die Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung in den
im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 aufgeführ
ten Merkmalen gesehen.
Ein wesentlicher Gesichtspunkt bildet hierbei der Sach
verhalt, daß nunmehr der Prüfkopfwinkel so eingestellt
werden kann, daß bei den gängigen längsnahtgeschweißten
Rohrtypen mit Außendurchmessern zwischen etwa 30 mm und
etwa 180 mm sowie einer Wanddicke bis zu etwa 4 mm ein
Einschallwinkel < 70° erreicht wird. Dadurch kann eine
Prüfung mit kombinierten Longitudinal- und Transversal
wellen als Oberflächenwellen erfolgen. Im Hinblick dar
auf, daß bei einem Einschallwinkel < 70° der Schalldruck
in Richtung auf die innere Rohroberfläche stark reduziert
wird, besteht keine Gefahr dahingehend, daß, wie es bei
reinen Transversalwellen der Fall ist, zulässige Ungän
zen, wie sie z. B. durch nach innen vorstehende Schweißma
terialüberschüsse gekennzeichnet sind, erfaßt und in
nicht gewünschter Weise als Fehler ermittelt werden. Den
noch gewährleisten die Oberflächenwellen eine eindeutige
Feststellung sämtlicher gravierenden Bindefehler in der
Längsschweißnaht sowie unzulässige Schabefehler im Be
reich der Längschweißnaht an der inneren und äußeren
Oberfläche des Rohrs. Da ein hochauflösender Prüfkopf,
z. B. ein 5 MHz-Prüfkopf, verwendet wird, erfolgt eine
scharfe Bündelung des Schallstrahls, wodurch auch Ungän
zen geringster Ausdehnung ermittelt werden. Von beson
derem Vorteil ist jedoch der Sachverhalt, daß dank der
erfindungsgemäßen Gestaltung bei üblichen Schweißge
schwindigkeiten keine Prüfspurlücken mehr vorhanden sind,
sondern eine 100%ige Prüfung der gesamten Längsschweiß
naht durchgeführt wird. Da es sich ferner nach dem
Justieren des Prüfkopfs um eine quasi stationäre Einrich
tung handelt, kann ihr Aufbau relativ einfach gehalten
werden. Bei sich ändernden Rohrdurchmessern ist es ledig
lich erforderlich, durch eine Änderung des Prüfkopfwin
kels sowie durch eine Verlagerung der Halterung in der
sich quer zur vertikalen Mittellängsebene des Rohrs er
streckenden Horizontalebene sowie durch Austausch des die
Wasserkammer mit begrenzendem Formstück sich der geän
derten Rohrgeometrie anzupassen.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist in der dem Prüf
kopf zugeordneten Wasserkammer begründet. Diese nimmt
nämlich jetzt eine Rückstaufunktion wahr mit dem Ergeb
nis, daß keine Turbulenzen entstehen können, die ggf.
Störanzeigen hervorrufen. Auch wird das Entstehen von
Luftblasen ausgeschlossen. Eine weitere Vereinfachung der
erfindungsgemäßen Vorrichtung erfolgt dadurch, daß zur
Speisung der Wasserkammer das nach dem Schweißvorgang
verwendete und auf unter 20°C abgekühlte Kühlwasser ver
wendet wird.
Die Rollenführung des Tragkörpers erlaubt eine genaue
Einstellung des Prüfkopfs zur Rohroberfläche und damit
eine unverfälschte Prüfung der Längsschweißnaht. Auch
wird hierdurch sichergestellt, daß das mit einem ge
ringstmöglichen Abstand zur Rohroberfläche angeordnete
Formstück keinen unzulässigen Verschleißbeanspruchungen
unterworfen wird. Durch die Rollenanordnung liegt der
Tragkörper quasi sattelartig auf dem zu prüfenden Rohr.
Das Formstück kann beispielsweise durch einen durchsich
tigen Kunststoff, wie insbesondere Plexiglas, gebildet
sein. Die Wasserkammer ist dann in diesem Formstück aus
geprägt. Der Lamellensumpf neben dem Prüfkopf verschluckt
die Anteile der Oberflächenwellen, die ggf. in diesem Be
reich zu einer Verfälschung des Prüfergebnisses beitragen
könnten. Der aus einer großporigen Gummimasse mit Lamel
len bestehende Lamellensumpf verhindert ferner Störanzei
gen durch abspaltende Wellen im Auswertbereich am Bild
schirm.
Zweckmäßig ist das Formstück mit Schrauben am Tragkörper
befestigt, so daß ein schneller Austausch beim Übergang
von einem Rohrdurchmesser auf einen anderen Rohrdurchmes
ser möglich ist.
Durch die Verstellbarkeit des Prüfkopfwinkels sowie durch
die horizontale Verlagerung der den Prüfkopf aufnehmenden
Halterung ist es darüber hinaus möglich, den Prüfkopf bei
unterschiedlichen Wanddicken auf die Ersatzfehlergrößen
(Testnutenfehler) problemlos einstellen zu können.
Insgesamt gestattet die Erfindung eine kontinuierliche
Prozeßüberwachung, wenn diese Vorrichtung mit bekannten
Auswertesystemen kombiniert wird.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung
wird in den Merkmalen des Patentanspruchs 2 gesehen. Da
nach sind jeweils zwei gegensinnig angeordnete Prüfköpfe
vorhanden, welche nicht nur die Sicherheit bei der Ungän
zenermittlung noch weiter erhöhen, sondern es auch erlau
ben, beispielsweise eine Außentestnut in zwei Sprungab
ständen und eine Innentestnut in anderthalb Sprungabstän
den anzuschallen.
Die Zuordnung einer gesonderten Wasserkammer zu jedem
Prüfkopf ist mit dem Vorteil verbunden, daß keine Wasser
kammer einen ggf. negativen Einfluß auf die andere Was
serkammer ausüben kann, da jede Wasserkammer für sich mit
abgekühltem Kühlwasser gespeist wird.
Die Führungsrollen gemäß Patentanspruch 3 können unmit
telbar durch Wälzlager gebildet sein, die in entspre
chende Halterungen eingebettet sind. Dabei drehen die
seitlichen Führungsrollen um vertikale Achsen, während
die mittigen Stützrollen um horizontale Achsen drehen.
Auch die Stützrollen können durch Wälzlager gebildet
sein. Die seitlichen Führungsrollen können endseitig von
Schwenkarmen gelagert sein, die auf unterschiedliche
Rohrdurchmesser gezielt einstellbar und dann arretierbar
sind.
Im Patentanspruch 4 ist eine dem Tragkörper zugeordnete
Auslegereinheit gekennzeichnet, welche nicht nur zur
Fixierung der Betriebslage des Tragkörpers dient, sondern
auch benutzt wird, um den Tragkörper von einem Rohr abhe
ben bzw. auf ein Rohr gezielt absenken zu können. Das Ab
heben ist beispielsweise bei sich ändernden Rohrdurchmes
sern oder zur Überprüfung der Prüfmodalitäten erforder
lich. Ferner ist ein Abheben notwendig, wenn eine Band
querschweißnaht angerissen ist. In diesem Fall könnte
diese Schadstelle zu einer Beschädigung der Prüfeinrich
tung führen. Des weiteren kann die Auslegereinheit benutzt
werden, um sowohl die elektrische Energie zu jedem Prüf
kopf als auch das Kühlwasser zu jeder Wasserkammer zu
leiten.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Auslegereinheit be
steht in den kennzeichnenden Merkmalen des Pa
tentanspruchs 5. Der zweiflügelige Tragarm ist z. B. in
einer an den Querschnitt des Tragarms angepaßten Hülse
gleitend geführt, die ihrerseits zwischen zwei zueinander
parallelen Schenkeln der Säule liegt. Die beiden Schenkel
können gegeneinander verspannt und auf diese Art und
Weise sowohl die Lage des Tragarms relativ zur Hülse als
auch die Relativlage der Hülse zur Säule eingestellt und
fixiert werden.
Der Schwenkzylinder ist vorzugsweise mit pneumatischer
Energie beaufschlagbar. Er ist insbesondere gelenkig zwi
schen einer auch die Säule der Auslegereinheit tragenden
Basis und den dem Support abgewandten Tragarmflügel
eingegliedert.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeich
nungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläu
tert. Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Seitenansicht ein längsnaht
geschweißtes Rohr sowie eine Vorrichtung zur
kontinuierlichen Ultraschallprüfung der
Längsschweißnaht;
Fig. 2 eine Ansicht auf die Vorrichtung gemäß dem
Pfeil II der Fig. 1 in vergrößerter Darstel
lung und
Fig. 3 ebenfalls in vergrößerter Darstellung einen
vertikalen Querschnitt durch die Vorrichtung
der Fig. 1 im oberen Rohrumfangsbereich.
Mit 1 ist in der Fig. 1 eine Vorrichtung zur kontinuier
lichen Ultraschallprüfung der Längsschweißnaht 2 eines
längsnahtgeschweißten Rohrs 3 unmittelbar nach dem
Schweißvorgang bezeichnet.
Wie auch die Fig. 2 und 3 erkennen lassen, umfaßt die
Vorrichtung 1 einen an der Rohroberfläche 4 rollend abge
stützten, in Rohrlängsrichtung jedoch unverschieblichen
Tragkörper 5. Der Tragkörper 5 besitzt um vertikale Ach
sen rotierende seitliche Führungsrollen 6 in Form von
Wälzlagern sowie sich etwa in der vertikalen Mittel
längsebene MLE des Rohrs 3 auf der Rohroberfläche 4 ab
rollende Stützrollen 7 ebenfalls aus Wälzlagern, die je
doch um horizontale Achsen rotieren.
Die seitlichen Führungsrollen 6 sind endseitig von um
vertikale Achsen 8 verschwenkbaren Lagerarmen 9 angeord
net, die aus der in Fig. 2 in Vollinien dargestellten
Position so weit verschwenkt werden, daß sie mit der
Rohroberfläche 4 in Kontakt gelangen. Dies ist in Fig. 2
anhand der links oben veranschaulichten Führungsrolle 6
in strichpunktierter Linienführung angedeutet.
In einer sich quer zur Mittellängsebene MLE des Rohrs 3
erstreckenden Horizontalebene HE sind in zwei Ausnehmun
gen 10 des Tragkörpers 5 (Fig. 2 und 3) Halterungen 11
verlagerbar und in der jeweils eingestellten Position
feststellbar. Dies kann beispielsweise durch Schraubbol
zen 12 erfolgen, die in Fig. 3 schematisch angedeutet
und in Fig. 2 in strichpunktierter Linienführung wieder
gegeben sind.
In jeder Ausnehmung 10 des Tragkörpers 5 sind zwei bezüg
lich der vertikalen Mittellängsebene MLE einmal nach
links und einmal nach rechts verlagerte Halterungen 11
vorgesehen. In jeder Halterung 11 ist eine Aussparung 13
ausgebildet, in welcher ein hochauflösender 5-MHz-Prüf
kopf 14 hinsichtlich des Prüfkopfwinkels α seines Schwin
gers 15 einstellbar gelagert ist. Dabei sind die jeweils
paarweise einander in einer Ausnehmung 10 des Tragkörpers
5 benachbarten Prüfköpfe 14 hinsichtlich ihrer Prüfkopf
winkel α V-förmig zueinander angeordnet.
Die Winkeleinstellung ist derart vorgenommen, daß der ma
terialspezifische Einschallwinkel größer als 70° bemessen
ist. Auf diese Art und Weise ergeben sich die aus der Fig. 3
erkennbaren Oberflächenwellen 16 durch Kombination
von Longitudinalwellen und Transversalwellen. Mit Hilfe
dieser Oberflächenwellen 16 können alle gravierenden Bin
defehler in der Längsschweißnaht 2 sowie unzulässige
Schabefehler an der inneren Rohroberfläche 17 und äußeren
Rohroberfläche 4 mit ausreichender Sicherheit registriert
werden. Da der Schalldruck zur inneren Rohroberfläche 17
stark reduziert wird, entfallen jedoch Störanzeigen von
zulässigen inneren Schweißnahtüberhöhungen 18.
Zur einwandfreien Ankopplung jedes Prüfkopfs 14 mit der
äußeren Rohroberfläche 4 ist jedem Prüfkopf 14 eine Was
serkammer 19 zugeordnet (Fig. 1 und 3). Jede Wasser
kammer 19 wird für sich von dem auf unter 20°C abgesenk
ten Kühlwasser gespeist, das zur Kühlung des Rohrs 3 nach
dem Schweißvorgang verwendet wird. Die Wasserkammer 19
wird von der Rohroberfläche 4, der Halterung 11 für den
Prüfkopf 14, einem neben dem Prüfkopf 14 befindlichen La
mellensumpf 20 aus einer großporigen Gummimasse mit La
mellen sowie einem an die Krümmung der Rohroberfläche 4
anpaßbaren, einen auswechselbaren Bestandteil des Trag
körpers 5 bildenden Formstück 21 aus Plexiglas begrenzt.
Das Formstück 21 ist mittels Schrauben 22 mit dem Trag
rohr 5 lösbar verbunden, so daß unterschiedlichen Rohr
durchmessern problemlos Rechnung getragen werden kann.
Der Tragkörper 5 ist über Stegwände 23 mit einem Flügel
24 eines Tragarms 25 einer Auslegereinheit 27 gelenkig
verbunden (Fig. 1). Der Tragarm 25 ist in einer an sei
nen Querschnitt angepaßten mehrteiligen Hülse 26 längs
verschieblich geführt. Die Hülse 26 ist in einer Säule 28
der Auslegereinheit 27 schwenkbar gelagert und mit Hilfe
eines Klemmhebels 29 in der jeweiligen Winkelstellung fi
xierbar. Hierbei wird gleichzeitig auch die Relativlage
des Tragarms 25 in der Hülse 26 bestimmt.
Am anderen Flügel 30 des Tragarms 25 ist die Kolbenstange
31 eines pneumatisch beaufschlagbaren Zylinders 32 ange
lenkt, der mit seinem anderen Ende 33 an einer neben dem
Rohr 3 befindlichen Basis 34 angelenkt ist, welche auch
zur Festlegung der Säule 28 dient.
Mit Hilfe des Zylinders 32 kann folglich der Tragkörper 5 vom
Rohr 3 abgehoben und in geeigneter Weise wieder auf
gesetzt werden.
Wie ferner aus der Fig. 1 ersichtlich, kann der Tragarm
25 zur Halterung der zu den Prüfköpfen 14 führenden Elek
trokabel 35 sowie der zu den Wasserkammern 19 führenden
Wasserleitungen 36 dienen. Dabei ist beispielsweise in
eine Wasserleitung 36 in der Fig. 1 ein Absperrventil 37
eingegliedert, das eine Regulierung des Wasserzulaufs er
möglicht. Selbstverständlich können auch die anderen Was
serleitungen 36 mit einem solchen Absperrventil 37 ausge
rüstet sein.
Bezugszeichenaufstellung
1 Vorrichtung
2 Längsschweißnaht
3 Rohr
4 Rohroberfläche
5 Tragkörper
6 Führungsrollen
7 Stützrollen
8 vertikale Achsen von 9
9 Lagerarme
10 Ausnehmungen
11 Halterungen
12 Schraubbolzen
13 Aussparung in 11
14 Prüfkopf
15 Schwinger
16 Oberflächenwellen
17 innere Rohroberfläche
18 Schweißnahtüberhöhung
19 Wasserkammer
20 Lamellensumpf
21 Formstück
22 Schrauben
23 Stegwand
24 Flügel von 25
25 Tragarm
26 Hülse
27 Auslegereinheit
28 Säule von 27
29 Klemmhebel
30 Flügel von 25
31 Kolbenstange von 32
32 Zylinder
33 Ende von 32
34 Basis von 27
35 Elektrokabel
36 Wasserleitungen
37 Absperrventil
HE Horizontalebene
MLE Mittellängsebene
α Prüfkopfwinkel
2 Längsschweißnaht
3 Rohr
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5 Tragkörper
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12 Schraubbolzen
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15 Schwinger
16 Oberflächenwellen
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18 Schweißnahtüberhöhung
19 Wasserkammer
20 Lamellensumpf
21 Formstück
22 Schrauben
23 Stegwand
24 Flügel von 25
25 Tragarm
26 Hülse
27 Auslegereinheit
28 Säule von 27
29 Klemmhebel
30 Flügel von 25
31 Kolbenstange von 32
32 Zylinder
33 Ende von 32
34 Basis von 27
35 Elektrokabel
36 Wasserleitungen
37 Absperrventil
HE Horizontalebene
MLE Mittellängsebene
α Prüfkopfwinkel
Claims (5)
1. Vorrichtung zur kontinuierlichen Ultraschallprüfung
der Längsschweißnaht (2) eines längsnahtgeschweißten
Rohrs (3) unmittelbar nach dem Schweißvorgang, welche
mindestens einen Ultraschall-Prüfkopf (14) mit einem
bezüglich des Prüfkopfwinkels (α) zur Rohroberfläche (4)
einstell- und fixierbaren Schwinger (15) aufweist,
welche durch einen in Rohrlängsrichtung unverschieblichen Tragkörper gehaltert sind,
wobei der Prüfkopf (14) und die Oberfläche (4) des
mit der Längsschweißnaht (2) etwa in seiner vertika
len Mittellängsebene (MLE) translatorisch geführten
Rohrs (3) durch eine Wasservorlaufstrecke (19) gekop
pelt sind, dadurch gekennzeich
net, daß ein hochauflösender Prüfkopf (14) hin
sichtlich des Prüfkopfwinkels (α) in einer Halterung
(11) auf einen Einschallwinkel <79° einstellbar und
in der jeweiligen Winkellage feststellbar gelagert
ist, die ihrerseits in dem an der Rohroberfläche
(4) über seitliche Führungsrollen (6) und mittige
Stützrollen (7) abgestützten,
in Rohrlängsrichtung unverschieblichen Tragkör
per (5) in einer sich quer zur Mittellängsebene (MLE)
des Rohrs (3) erstreckenden Horizontalebene (HE) ver
lagerbar und fixierbar ist, wobei die Wasservorlauf
strecke (19) durch eine Wasserkammer gebildet ist,
die von der Rohroberfläche (4), der Halterung (11)
für den Prüfkopf (14), einem neben dem Prüfkopf (14)
befindlichen Lamellensumpf (20) sowie einem an die
Krümmung der Rohroberfläche (4) anpaßbaren, auswech
selbarer Bestandteil des Tragkörpers (5) bildenden
Formstück (21) begrenzt und durch das nach dem
Schweißen verwendete, auf unter 20°C abgesenkte
Kühlwasser gespeist ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß in Längsrichtung des
Rohrs (3) mindestens zwei Prüfköpfe (14) im Abstand
zweier einander unmittelbar benachbarter und bezüg
lich der vertikalen Mittellängsebene (MLE) einmal
nach links und einmal nach rechts verlagerter Halte
rungen (11) vorgesehen sind, deren Prüfkopfwinkel (α)
zueinander V-förmig verlaufen, wobei jedem Prüfkopf
(14) eine Wasserkammer (19) zugeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die
seitlichen Führungsrollen (6) und mittigen Stütz
rollen (7) jeweils endseitig des Tragkörpers (5) ge
lagert sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Tragkörper (5) mit einer neben dem Rohr (3) ortsfest
installierten Auslegereinheit (27) schwenkbeweglich
verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Patentanspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Auslegereinheit
(27) einen in seiner Längserstreckung verstellbaren
Tragarm (25) aufweist, der an einem Ende (24) mit dem
Tragkörper (5) gelenkig verbunden, im mittleren Län
genbereich an einer Säule (28) schwenkbar und posi
tionierbar gelagert und am anderen Ende (30) unter
den Einfluß eines Schwenkzylinders (32) gestellt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914113519 DE4113519A1 (de) | 1991-04-25 | 1991-04-25 | Vorrichtung zur kontinuierlichen ultraschallpruefung der laengsschweissnaht eines rohrs |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914113519 DE4113519A1 (de) | 1991-04-25 | 1991-04-25 | Vorrichtung zur kontinuierlichen ultraschallpruefung der laengsschweissnaht eines rohrs |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4113519A1 DE4113519A1 (de) | 1992-10-29 |
| DE4113519C2 true DE4113519C2 (de) | 1993-05-13 |
Family
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-
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