DE4113352C2 - Verfahren zur Herstellung von Aluminiumblechen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von AluminiumblechenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung
von Blech aus Aluminiumlegierungen der im Oberbegriff des Patent
anspruchs 1 genannten Gattung.
Bei Aluminium-Lithium-Legierungen, die vor allem für struktur
kritische Bauteile der Luft- und Raumfahrt verwendet werden, ist
es zur Erzielung ausreichender schadenstoleranter Eigenschaften
und hinreichender Isotropie erwünscht, den Werkstoff vor dem Aus
lagerungsprozeß zu rekristallisieren, sofern Bleche zwischen
etwa 1 und 8 mm Blechdicke ausgewalzt werden. Leider ergeben
sich dabei normalerweise gegenüber Aluminiumlegierungen des
Typs 2024 T 351 (gemäß dem Internationalen Legierungsregister) anisotrope mechanische Eigenschaften. Bleche
aus der letztgenannten Aluminiumlegierung zeigen bei Rißfort
schrittstests Ermüdungsrisse, die makroskopisch senkrecht zur
Richtung der angelegten Hauptnormalspannungen verlaufen, was bei
der Konstruktion von beispielsweise Flugzeugteilen ausgenutzt
wird.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß ein solches erwünschtes Werk
stoffverhalten nicht durch eine Kaltverformung mit anschließender
Rekristallisation vor dem Warmauslagern bei Aluminium-Lithium-
Legierungen erzielbar ist, auch dann nicht, wenn der Re
kristallisationsprozeß dadurch begünstigt wird, daß in kon
ventioneller Weise nach dem Warmwalzen und vor dem Kaltverformen
eine thermische Behandlung stattfindet, durch welche das Material
in einen überalterten Zustand gelangt. Bei Aluminium-Lithium-
Legierungen konnten nach Warmverformen, Zwischenglühen, Kalt
verformen und Rekristallisieren reproduzierbar keine solchen
Eigenschaften erzielt werden, bei denen Ermüdungsrisse jeweils
senkrecht zu den Hauptnormalspannungen verlaufen. Es hat sich
vielmehr gezeigt, daß Ermüdungsrisse in unterschiedlicher Weise
vom senkrecht zu den Hauptnormalspannungen liegenden Rißfort
schrittspfad abweichen und dabei Abweichungen bis zu 70° vor
kommen. Darüber hinaus wird bei Anwendung eines solchen thermo
mechanischen Verfahrens der Nachteil schlechter Kaltwalzbarkeit,
gekennzeichnet durch eine ausgeprägte Neigung zur Ausbildung
von Kantenrissen, festgestellt. Hierdurch wird das Spektrum
der anwendbaren Verfahrensparameter erheblich eingeschränkt.
Ferner ist es bekannt (DE-PS 34 11 760), eine für den Flugzeugbau
geeignete Aluminium-Lithium-Legierung zur Kontrolle der
Anisotropie mechanischer Eigenschaften, darunter der Dehnung,
warm zu walzen, den Warmrohling lösungszuglühen, um Lithium
in beste Lösung zu bringen, abzukühlen, zur Erzeugung eines
grobkörnigen überalterten Gefüges auszulagern und schließlich
zum Endprodukt, einem Blech oder Band einer Dicke bis zu
1 cm kaltzuwalzen. Dabei geht die Kühlung vom Lösungsglühen
bevorzugt unmittelbar in die Auslagerung über und wird Gebläseluft
zum Kühlen verwendet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Blechherstellungs
verfahren mit einfachen Mitteln dahingehend zu verbessern,
daß auch bei Aluminium-Lithium-Legierungen eine ausreichende
Isotropie der hergestellten Bleche erreichbar ist, wonach Er
müdungsrisse im wesentlichen senkrecht zu den angelegten Haupt
normalspannungen verlaufen. Dabei ist auch eine gute Kalt
walzbarkeit erwünscht.
Die Erfindung ist im Anspruch 1 gekennzeichnet und in Unteran
sprüchen sind bevorzugte Ausbildungen der Erfindung dargestellt.
Besonders bevorzugt werden Aluminiumlegierungen des Typs AlLi
8090 in der folgenden Zusammensetzung:
| Lithium: | |
| 2,2-2,7% (in Gew.-%) | |
| Kupfer: | 1,0-1,6% |
| Magnesium: | 0,6-1,3% |
| Zirkonium: | 0,04-0,16% |
| Eisen: | 0,3% |
| Silizium: | 0,2% |
| Chrom: | 0,1% |
| Mangan: | 0,1% |
| Titan: | 0,1% |
| Zink: | 0,25% |
| Sonstige einzeln: | 0,05% |
| Sonstige gesamt: | 0,15% |
| Rest Aluminium |
Das Lösungsglühen findet im Temperaturbereich zwischen 500°C
und 550°C und bevorzugt für eine Zeitdauer von t=10 min bis
2 h statt. Das Abschrecken wird mit Abschreckgeschwindigkeiten
von 300°C/min durchgeführt.
Das Zwischenglühen des verformten Halbzeugs erfolgt gemäß der
Erfindung im Temperaturbereich zwischen 250 und 475°C und
zwar für einen Zeitraum zwischen 1-85 Stunden, während das
Verformen (i) nach dem Lösungsglühen und Abschrecken) des rekristallisierten Halbzeugs insbesondere als
Kaltverformen mit einem Verformungsgrad von nur bis zu 8%, insbe
sondere bis 5% und bevorzugt nur bis zu 3,5% vorgenommen wird.
Dabei empfiehlt sich vor allem Recken und/oder Streckziehen, d. h.
kein Walzen.
Der erste Teil des Verformens vor dem Zwischenglühen wird zweck
mäßigerweise mit einem geringen Verformungsgrad zwischen 5%
und 20% durchgeführt, während der zweite Verformungsschritt,
nämlich Kaltverformungsschritt nach dem Zwischenglühen, mit
einem hohen Kaltverformungsgrad zwischen 40% und 90% erfolgt.
Die thermische Zwischenbehandlung (Zwischenglühen) wird zweck
mäßigerweise so durchgeführt, daß das verformte Material zuerst
auf einer Zwischenglühtemperatur gehalten wird, welche einer
der beiden folgenden Formeln entspricht:
T(78-KW₂) · 6 + 360 (1)
(KW₂-78) · 7 + 300 T ( 78-KW₂) · 2,35 + 340 (2)
Dabei wird die Temperatur in Grad Celsius gemessen und der
Kaltverformungsgrad (KW2) (nach dem Zwischenglühen) in Prozent
(bezogen auf die Ausgangsdicke des Materials).
Das Material wird für einen Zeitraum zwischen 1 und 85 Stunden
auf etwa dieser Haltetemperatur gehalten. Dann wird das Material
bevorzugt abgekühlt mit einer Abkühlgeschwindigkeit von nicht
mehr als 40 grd/h bis in den Temperaturbereich von 325 bis 275°C.
In einer weiteren bevorzugten Ausführung wird das Material
bei der Zwischenglühung, nachdem es auf Zwischenglühtemperatur
gehalten wurde, mit einer Abschreckgeschwindigkeit V<300 grad/
min abgekühlt und danach kaltverformt. In diesem Fall sollte
zwischen der Haltezeit t bei Haltetemperatur und der Soll-Halte
temperatur T zweckmäßigerweise die Beziehung
t8 · e15 000(1/T-1/670) (3)
eingehalten werden; t ist die Haltezeit in Stunden und T die
Haltetemperatur in K.
Besonders bevorzugte endgültige Blechstärken liegen zwischen
1 und 7 mm.
Die im Anspruch 1 genannten Verfahrensschritte g, h und i,
d. h. das Lösungsglühen, das Abschrecken des lösungsgeglühten
Halbzeugs und das Verformen des abgeschreckten Halbzeugs können
auch wiederholt werden.
Es wurde festgestellt, daß die erfindungsgemäß hergestellten
Bleche einer Blechstärke zwischen 4 und 7 mm unter Verwendung
der Legierung AlLi 8090 bei CT-Proben Ermüdungsrisse - und zwar
im gesamten Bereich des Ermüdungsrißfortschritts - makroskopisch
senkrecht zu den angelegten Hauptnormalspannungen aufweisen. Das
Material ist daher ausgesprochen isotrop. Darüber hinaus zeichnet
sich das Verfahren durch ein ausgezeichnetes Kaltwalzverhalten
des Halbzeugs beim zweiten Verformungsschritt, d. h., dem Verformen f)
nach dem Zwischenglühen, gemessen an der Tendenz zur Kantenriß
bildung, aus.
Anhand folgender Beispiele wird dies noch näher beschrieben;
die Legierungen hatten folgende Zusammensetzung:
| Lithium: | |
| 2,32% (Gew.-%) | |
| Kupfer: | 1,02% |
| Magnesium: | 0,77% |
| Zirkonium: | 0,07% |
| Eisen: | 0,06% |
| Silizium: | 0,036% |
Rest Aluminium neben üblichen Verunreinigungen.
Im folgenden Beispiel soll die ausgezeichnete Kaltwalzbarkeit
bei Anwendung des erfindungsgemäßen thermomechanischen Verfahrens
im Vergleich zur konventionellen thermomechanischen Behandlung
demonstriert werden.
Ein Barren der Legierung 8090 wurde bei 530°C homogenisiert
und an Luft abgekühlt. Dieser Barren wurde anschließend bei
530°C warmgewalzt zu einer Platte von 2 cm Dicke. Anschließend
wurde die Platte an Luft abgekühlt und danach in Tochterplatten
aufgeteilt. Diese Tochterplatten wurden den in Tabelle 1 aufgelisteten
thermomechanischen Behandlungen unterworfen, bei
denen HR den bereits erwähnten Warmwalzschritt darstellt,
während CR den letzten Kaltwalzschritt bedeutet, wonach die
kaltgewalzten Platten bei 530°C lösungsgeglüht, mit Wasser
abgeschreckt und 2% gereckt und bei 150°C für 24 Stunden warm
ausgelagert wurden.
Tabelle 1 zeigt Beispiele für durchgeführte thermomechanische
Behandlungen.
Tabelle 2 zeigt für diese Behandlungen die beim Kaltwalzprozeß
nach dem Zwischenglühen gemessene Tiefe der auftretenden Kanten
risse in Abhängigkeit vom angewendeten Kaltwalzgrad.
Hier liegen Ergebnisse von Ermüdungsrißfortschrittsmessungen
für Proben vor, die nach dem erfindungsgemäßen thermomechanischen
Verfahren hergestellt wurden, im Vergleich zu konventionell her
gestellten Proben (Tabelle 3).
Die Ermüdungsrißfortschrittstests erfolgten hierbei an sogenannten
CT-Proben in der für Ermüdungsrißabweichungen besonders kritischen
Fortschrittsrichtung T-L. Der untersuchte Bereich der Schwankung
der Spannungsintensität betrug
Als Kriterium zur Beschreibung von Abweichungen der Ermüdungsrisse
von der gewünschten Richtung senkrecht zur angelegten Haupt
normalspannung wurde im Falle einer Abweichung der Winkel der
Rißfront in bezug auf die Senkrechte zur Hauptnormalspannung
gewählt, gemessen in Grad.
Im dritten Beispiel sind einige technologische Eigenschaften
von nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Blechen
verglichen mit solchen von nach konventionellen thermomechanischen
Verfahren hergestellten Blechen sowie mit Blechen aus konven
tionellen Legierungen.
Tabelle 4 gibt Beispiele für die statischen mechanischen Eigen
schaften. Tabelle 5 vergleicht typische Rißfortschrittsge
schwindigkeiten bei Belastung in T-L.
In Bildern 1 bis 4 schließlich sind Werkstofftexturen für nach
dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Bleche der Legierung
8090 verglichen mit solchen für nach konventionellem thermo
mechanischen Weg hergestellte anhand ihrer <111<-Polfiguren.
Während der konventionelle thermomechanische Weg zu re
kristallisierten Blechen führt, deren Werkstofftexturen in
bekannter Weise hauptsächlich die typischen Lagen W (Würfel),
Ms (Messing), Goss und R enthalten, enthält die Rekristallisations
textur der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten
Bleche im Blechinnern hauptsächlich die A-Lage sowie im Blech
äußeren die W-BN-Lage (Würfel-Blechnormalen-Lage), neben einem
hohen Untergrund.
In der Zeichnung zeigen
Fig. 1, 2 (111)-Polfiguren von nach konventionellem Verfahren hergestellten Blechen aus AlLi 8090:
Blechinnenbereich Fig. 1, Blechaußenbereich Fig. 2
Fig. 3, 4 (111)-Polfiguren von nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Blechen aus AlLi 8090:
Blechinnenbereich Fig. 3, Blechaußenbereich Fig. 4
Fig. 1, 2 (111)-Polfiguren von nach konventionellem Verfahren hergestellten Blechen aus AlLi 8090:
Blechinnenbereich Fig. 1, Blechaußenbereich Fig. 2
Fig. 3, 4 (111)-Polfiguren von nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Blechen aus AlLi 8090:
Blechinnenbereich Fig. 3, Blechaußenbereich Fig. 4
Claims (11)
1. Verfahren zur Herstellung von Blechen aus aushärtbaren Aluminiumlegierungen
einer Blechdicke zwischen 0,5 und 10 mm durch
- a) Verformen eines Barrens der Aluminiumlegierung zu einer Platine, einem Band oder dergleichen Halbzeug;
- e) Zwischenglühen des verformten Halbzeugs;
- f) Kaltverformen des zwischengeglühten Halbzeugs mit einem Kaltverformungsgrad zwischen 40% und 90%;
- g) Lösungsglühen des kaltverformten Halbzeugs mit der Maßgabe, daß eine Rekristallisation stattfindet; und
- h) Abschrecken des lösungsgeglühten Halbzeugs;
- i) Verformen des abgeschreckten Halbzeugs mit einem Ver formungsgrad von bis zu 8%;
- j) Auslagern der Bleche,
gekennzeichnet durch die Verwendung von Aluminium-
Lithium-Legierungen mit der Maßgabe, daß folgende Verfahrens
schritte zwischen a) und e) eingefügt werden:
- b) Lösungsglühen des Halbzeugs;
- c) Abschrecken des lösungsgeglühten Halbzeugs;
- d) Verformen des abgeschreckten Halbzeugs mit einem Ver formungsgrad zwischen 2 und 60%;
und daß e1) das Zwischenglühen des verformten Halbzeugs im
Temperaturbereich zwischen 250 und 475°C für einen Zeit
raum zwischen 1 und 85 Stunden durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß gemäß a1) das Verformen des Barrens durch Warmwalzen
vorgenommen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß gemäß i₂) das Verformen des rekristallisierten Halbzeugs
als Kaltverformen durch Recken und/oder Streckziehen vorge
nommen wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine gemäß Internationalem Legierungsregister genormte Aluminium-Lithium-Legierung des Typs AlLi 8090
verwendet wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verformungsschritte gemäß d₁) und f₁) durch Kalt
walzen vorgenommen werden.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß gemäß d₂) das Verformen des abgeschreckten Halbzeugs
mit einem Verformungsgrad zwischen 5 und 20% vorgenommen
wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß gemäß e₂) beim Zwischenglühen oberhalb von 300°C nach
Erreichen der Sollhaltezeit von mindestens 60 min mit einer
Abkühlgeschwindigkeit von nicht mehr als 40 grd/h bis in den
Temperaturbereich zwischen 325 und 275°C abgekühlt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß gemäß e₃) und f₂) beim Zwischenglühen in Abhängigkeit
vom Kaltverformungsgrad (KW2 in % nach dem Zwischenglühen) bei dem nach dem Zwischen
glühen folgenden Kaltverformen die Halte-Temperatur (T in
°C) nach einer der beiden folgenden Formeln ((1) und (2))
gewählt wird:
T (78 - KW₂) · 6 + 360 (1)(KW₂ - 78) · 7 + 300 T (78 - KW₂) · 2,35 + 340 (2)
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß gemäß e₄) beim Zwischenglühen folgende Bedingung (3) für
die Haltezeit (t in h) in Abhängigkeit von der Haltetemperatur
(T in K) gewählt und das Halbzeug nach Erreichen der Halte
zeit (t) mit einer Abschreckgeschwindigkeit von ν<300 grad/min abgeschreckt wird:
t 8 · e15 000(1/T - 1/670) (3)
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| DE4113352A DE4113352C2 (de) | 1991-04-24 | 1991-04-24 | Verfahren zur Herstellung von Aluminiumblechen |
| FR929204912A FR2675816B1 (fr) | 1991-04-24 | 1992-04-22 | Procede pour la fabrication de toles d'aluminium. |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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1992
- 1992-04-22 FR FR929204912A patent/FR2675816B1/fr not_active Expired - Fee Related
- 1992-04-22 US US07/870,656 patent/US5292386A/en not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
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| US5292386A (en) | 1994-03-08 |
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| FR2675816B1 (fr) | 1994-10-14 |
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