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DE4112976A1 - Steckmuffenverbindung - Google Patents

Steckmuffenverbindung

Info

Publication number
DE4112976A1
DE4112976A1 DE19914112976 DE4112976A DE4112976A1 DE 4112976 A1 DE4112976 A1 DE 4112976A1 DE 19914112976 DE19914112976 DE 19914112976 DE 4112976 A DE4112976 A DE 4112976A DE 4112976 A1 DE4112976 A1 DE 4112976A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seal
elastomeric
strip
hook
coated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19914112976
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dr Ing Grabe
Renate Henninger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Phoenix AG
Original Assignee
Phoenix AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Phoenix AG filed Critical Phoenix AG
Priority to DE19914112976 priority Critical patent/DE4112976A1/de
Publication of DE4112976A1 publication Critical patent/DE4112976A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L21/00Joints with sleeve or socket
    • F16L21/02Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings
    • F16L21/03Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings placed in the socket before connection

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sewage (AREA)
  • Joints With Sleeves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Steckmuffenverbindung, insbesondere für den Einsatz im Kanalbau, bestehend aus einer Muffe aus erhäretem Material (Beton, Stahlbeton, Kunstharz o. dgl.); einem Spitzende eines Rohres als Steckteil und einem Dichtring aus elastomerem Werkstoff, der mittels Verankerungsfüße fest mit dem Muffengrund verbunden ist (integrierte Steckmuffendichtung), zum Abdichten des Spaltes zwischen der Muffe und dem Spitzende des angeschlossenen Rohres.
Muffenrohre, insbesondere aus Beton oder Stahlbeton, finden zur Ableitung von Abwasser und Regenwasser verbreitet Anwendung. Zur Abdichtung des Spaltes zwischen der Muffe und dem Spitzende sind Dichtringe aus elastomerem Werkstoff, d. h. aus Gummi oder gummiähnlichem Kunststoff vorgesehen, wobei es in der jüngeren Entwicklung bevorzugt wird, den Dichtring im Muffengrund fest verankert anzuordnen (integrierte Steckmuffendichtung). Eine solche Abdichtung hat den Vorteil, daß der Dichtring bereits bei der Rohr­ herstellung in seine Position gebracht wird und später nur die entsprechenden Teile (Spitzende, Muffe) ineinander geschoben werden müssen. Hierzu ist es jedoch erforderlich, daß der Dichtring schon während der Rohrherstellung in eine geeignete Position fest eingebracht wird, damit während des Betonierens und beim Ausschalen eine Verlagerung nicht mehr eintreten kann. In den meisten Fällen war hierzu bisher der Einsatz eines Hilfsringes aus Kunststoff (z. B. Styrolkunststoff) oder aus Gummi als Verschalungselement erforderlich, der zudem noch als Schutzring beim Transport und Lagerung des Muffenrohres Verwendung fand. Die Bedeutung dieses Hilfsringes bei der Herstellung eines Muffenrohres wird durch zahlreiche Publikationen untermauert, wobei die folgenden Literaturstellen lediglich eine beschränkte Auswahl des gesamten diesbezüglichen Standes der Technik wiedergeben:
DE-C-21 40 546, DE-A-22 52 089, DE-C-22 66 044,
DE-C-29 35 392, DE-A-31 36 183, DE-A-34 22 483,
DE-C-35 07 909, DE-A-36 17 466, DE-A-36 24 831,
DE-A-36 38 547, DE-A-38 08 450, DE-U-84 25 094,
DE-U-90 04 616.
Inzwischen sind einige wenige Steckmuffendichtungen entwickelt worden, die bei der Herstellung der Rohrmuffe ohne Einsatz eines zusätzlichen Hilfsringes einbetonierbar sind (DE-C-33 45 569, DE-A-41 08 851).
Bei den bisherigen Systemen ist es erforderlich, zur leichten Verbindung von Spitzende und Muffe auf der Baustelle Gleit­ mittel zu verwenden. Das Gleitmittel wird von Hand oder mit einem Pinsel aufgebracht, wobei nun von der Sorgfalt des Auftrags des Gleitmittels das Zusammenfügen stark abhängig ist. Besonders bei Schächten kann dabei ein Arbeiten an schwebenden Lasten anfallen.
Dichtungsprofile mit geschlossenem Gleitmantel sind bekannt (EP-A-00 11 991). Nachteilig ist dabei, daß sich der Zustand des Gleitmittels und seine Verteilung im Dichtungsring nicht überprüfen lassen.
Dichtungsprofile mit offener Gleitfahne weisen dagegen den Nachteil auf, daß vorzeitig Schmutz in den Gleitbereich eindringen kann und beim Einschub entsprechende Hemmnisse überwunden werden müssen. Im Extremfall kann dabei sogar eine Verletzung der Dichtung eintreten.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Profilgeometrie zu schaffen, die die obigen Nachteile nicht aufweist. Gelöst wird diese Aufgabe durch die Anordnung gemäß dem Kennzeichen des Anspruchs 1.
Die eigentliche Hauptdichtung, wobei insbesondere auf den Profilaufbau gemäß DE-C-35 07 909, DE-U-90 04 616 und DE-A-41 08 851 verwiesen wird, wird dann auf die Untermuffe aufgezogen, wobei sich der mit Gleitmittel versehene Schlauch in die Rundung der Untermuffe einlegt. Dies wird noch durch eine gewisse Vorspannung der Dichtung unterstützt, wodurch der Schlauch flach und eng anliegt.
Der Elastomerstreifen weist einen kleinen Widerhaken auf, der nach dem Erhärten des Betons und nach dem Entfernen der Untermuffe dafür sorgt, daß der Streifen über den ganzen Umfang am Beton anliegt und so ein störungsfreier Einschub des Spitzendes möglich wird.
Wenn das Spitzende den Schlauch in Höhe der Gleitschräge der Hauptdichtung über Reibung erfaßt, wird der genannte Widerhaken abgerissen und der Schlauch steht für den geschmierten Einschub zur Verfügung.
Gegebenenfalls kann der Zustand des Gleitmittels oder seine Verteilung auf dem Elastomerstreifen vor der Rohrleitungs­ montage geprüft werden, indem er aus der Hautpdichtung ausgeknipst wird.
Während des Einschubes des Spitzendes in die Muffe wird einerseits die Hauptdichtung verpreßt und andererseits der Elastomerstreifen in den Leerraum hinter Hauptdichtung transportiert. Der Leerraum ist durch ein entsprechendes wiederverwendbares Fadenprofil (DE-U-90 04 616) oder durch entsprechend dimensionierte Hohlräume einer einteiligen Dichtung (DE-A-41 08 851) vorgehalten.
Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf schematische Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Dichtring (1) mit Verankerungsfüßen (2, 3), einer Nut (4), mit einem Elastomerstreifen (5), der mit dem Dichtringteil (6) verbunden ist und an seinem freien Ende einen Widerhaken (7) aufweist, sowie mit einem Gleitmittel (8);
Fig. 2 die Bildung eines Schlauches (9) durch Einsetzen des Widerhakens (7) in die Nut (4);
Fig. 3 die Herstellung der Steckmuffenverbindung mit Hilfe des Hilfsringes (10) als Verschalungs­ element (DE-U-90 04 616) und der Untermuffe (11);
Fig. 4 die Steckmuffenverbindung im Betriebszustand, bestehend aus der Muffe (12) mit Stirnfläche (13), dem Spitzende (14) eines Rohres als Steckteil und dem Dichtring (1) mit Schlauch (9);
Fig. 5 einen einteiligen Dichtring (15) gemäß DE-A-41 08 851 mit dem erfindungsgemäßen Elastomerstreifen (16).
Im Rahmen der Ausführungsbeispiele weist der Elastomerstreifen noch einen zusätzlichen Widerhaken (17) auf, der ausreißbar ist, wobei hinsichtlich seiner Funktion insbesondere auf die Fig. 3 und 4 verwiesen wird.

Claims (2)

1. Steckmuffenverbindung, insbesondere für den Einsatz im Kanalbau, bestehend aus
  • - einer Muffe (12) aus erhärtetem Material (Beton, Stahlbeton, Kunstharz o. dgl.);
  • - einem Spitzende (14) eines Rohres als Steckteil und
  • - einem Dichtring (1, 15) aus elastomerem Werkstoff, der mittels Verankerungsfüße (2, 3) fest mit dem Muffengrund verbunden ist (integrierte Steckmuffen­ dichtung), zum Abdichten des Spaltes zwischen der Muffe und dem Spitzende des angeschlossenen Rohres; dadurch gekennzeichnet, daß
  • - der Dichtring (1, 15) einen bei seiner Herstellung mitextrudierten (evtl. durch Coextrusion) Elastomer­ streifen (5, 16) aufweist, der mit dem der Muffen­ stirnfläche (13) zugewandten Dichtringteil (6) verbunden ist und dessen freies Ende mit einem Widerhaken (7) versehen ist, wobei der Elastomer­ streifen vor dem Einsetzen des Widerhakens in eine entsprechende Nut (4) in der Profiloberfläche unter gleichzeitiger Bildung eines Schlauches (9) etwa zur Hälfte mit einem Gleitmittel (8) eingestrichen wird (integriertes Gleitmittel).
2. Steckmuffenverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Elastomerstreifen (5, 16) einen zusätzlichen Widerhaken (17) aufweist, der ausreißbar ist.
DE19914112976 1991-04-20 1991-04-20 Steckmuffenverbindung Withdrawn DE4112976A1 (de)

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Publications (1)

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DE4112976A1 true DE4112976A1 (de) 1992-10-22

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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DE (1) DE4112976A1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4323734A1 (de) * 1993-07-15 1995-01-19 Prinzing Georg Gmbh Co Kg Dichtungseinrichtung an aneinanderstoßenden Bauteilen, insbesondere Betonformteilen
EP0750149A1 (de) * 1995-06-20 1996-12-27 Georg Prinzing GmbH & Co. KG Betonformen- und Maschinenfabrik Bauteil für eine Steckmuffenverbindung
US5599028A (en) * 1992-09-04 1997-02-04 Forsheda Ab Seal between two elements, especially between concrete pipes
WO1999024750A1 (en) * 1997-11-08 1999-05-20 Glynwed Pipe Systems Limited Jointing ring

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