DE4112976A1 - Steckmuffenverbindung - Google Patents
SteckmuffenverbindungInfo
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Classifications
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- F16L21/00—Joints with sleeve or socket
- F16L21/02—Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings
- F16L21/03—Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings placed in the socket before connection
Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft eine Steckmuffenverbindung, insbesondere
für den Einsatz im Kanalbau, bestehend aus einer Muffe aus
erhäretem Material (Beton, Stahlbeton, Kunstharz o. dgl.);
einem Spitzende eines Rohres als Steckteil und einem
Dichtring aus elastomerem Werkstoff, der mittels
Verankerungsfüße fest mit dem Muffengrund verbunden ist
(integrierte Steckmuffendichtung), zum Abdichten des Spaltes
zwischen der Muffe und dem Spitzende des angeschlossenen
Rohres.
Muffenrohre, insbesondere aus Beton oder Stahlbeton, finden
zur Ableitung von Abwasser und Regenwasser verbreitet
Anwendung. Zur Abdichtung des Spaltes zwischen der Muffe
und dem Spitzende sind Dichtringe aus elastomerem Werkstoff,
d. h. aus Gummi oder gummiähnlichem Kunststoff vorgesehen,
wobei es in der jüngeren Entwicklung bevorzugt wird, den
Dichtring im Muffengrund fest verankert anzuordnen
(integrierte Steckmuffendichtung). Eine solche Abdichtung
hat den Vorteil, daß der Dichtring bereits bei der Rohr
herstellung in seine Position gebracht wird und später
nur die entsprechenden Teile (Spitzende, Muffe) ineinander
geschoben werden müssen. Hierzu ist es jedoch erforderlich,
daß der Dichtring schon während der Rohrherstellung in
eine geeignete Position fest eingebracht wird, damit
während des Betonierens und beim Ausschalen eine Verlagerung
nicht mehr eintreten kann. In den meisten Fällen war hierzu
bisher der Einsatz eines Hilfsringes aus Kunststoff (z. B.
Styrolkunststoff) oder aus Gummi als Verschalungselement
erforderlich, der zudem noch als Schutzring beim Transport
und Lagerung des Muffenrohres Verwendung fand. Die Bedeutung
dieses Hilfsringes bei der Herstellung eines Muffenrohres
wird durch zahlreiche Publikationen untermauert, wobei
die folgenden Literaturstellen lediglich eine beschränkte
Auswahl des gesamten diesbezüglichen Standes der Technik
wiedergeben:
DE-C-21 40 546, DE-A-22 52 089, DE-C-22 66 044,
DE-C-29 35 392, DE-A-31 36 183, DE-A-34 22 483,
DE-C-35 07 909, DE-A-36 17 466, DE-A-36 24 831,
DE-A-36 38 547, DE-A-38 08 450, DE-U-84 25 094,
DE-U-90 04 616.
DE-C-21 40 546, DE-A-22 52 089, DE-C-22 66 044,
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Inzwischen sind einige wenige Steckmuffendichtungen
entwickelt worden, die bei der Herstellung der Rohrmuffe
ohne Einsatz eines zusätzlichen Hilfsringes einbetonierbar
sind (DE-C-33 45 569, DE-A-41 08 851).
Bei den bisherigen Systemen ist es erforderlich, zur leichten
Verbindung von Spitzende und Muffe auf der Baustelle Gleit
mittel zu verwenden. Das Gleitmittel wird von Hand oder mit
einem Pinsel aufgebracht, wobei nun von der Sorgfalt des
Auftrags des Gleitmittels das Zusammenfügen stark abhängig
ist. Besonders bei Schächten kann dabei ein Arbeiten an
schwebenden Lasten anfallen.
Dichtungsprofile mit geschlossenem Gleitmantel sind bekannt
(EP-A-00 11 991). Nachteilig ist dabei, daß sich der Zustand
des Gleitmittels und seine Verteilung im Dichtungsring
nicht überprüfen lassen.
Dichtungsprofile mit offener Gleitfahne weisen dagegen den
Nachteil auf, daß vorzeitig Schmutz in den Gleitbereich
eindringen kann und beim Einschub entsprechende Hemmnisse
überwunden werden müssen. Im Extremfall kann dabei sogar
eine Verletzung der Dichtung eintreten.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Profilgeometrie zu
schaffen, die die obigen Nachteile nicht aufweist. Gelöst
wird diese Aufgabe durch die Anordnung gemäß dem Kennzeichen
des Anspruchs 1.
Die eigentliche Hauptdichtung, wobei insbesondere auf den
Profilaufbau gemäß DE-C-35 07 909, DE-U-90 04 616 und
DE-A-41 08 851 verwiesen wird, wird dann auf die Untermuffe
aufgezogen, wobei sich der mit Gleitmittel versehene Schlauch
in die Rundung der Untermuffe einlegt. Dies wird noch durch
eine gewisse Vorspannung der Dichtung unterstützt, wodurch
der Schlauch flach und eng anliegt.
Der Elastomerstreifen weist einen kleinen Widerhaken auf,
der nach dem Erhärten des Betons und nach dem Entfernen der
Untermuffe dafür sorgt, daß der Streifen über den ganzen
Umfang am Beton anliegt und so ein störungsfreier Einschub
des Spitzendes möglich wird.
Wenn das Spitzende den Schlauch in Höhe der Gleitschräge der
Hauptdichtung über Reibung erfaßt, wird der genannte
Widerhaken abgerissen und der Schlauch steht für den
geschmierten Einschub zur Verfügung.
Gegebenenfalls kann der Zustand des Gleitmittels oder seine
Verteilung auf dem Elastomerstreifen vor der Rohrleitungs
montage geprüft werden, indem er aus der Hautpdichtung
ausgeknipst wird.
Während des Einschubes des Spitzendes in die Muffe wird
einerseits die Hauptdichtung verpreßt und andererseits der
Elastomerstreifen in den Leerraum hinter Hauptdichtung
transportiert. Der Leerraum ist durch ein entsprechendes
wiederverwendbares Fadenprofil (DE-U-90 04 616) oder durch
entsprechend dimensionierte Hohlräume einer einteiligen
Dichtung (DE-A-41 08 851) vorgehalten.
Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf schematische Zeichnungen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Dichtring (1) mit Verankerungsfüßen (2, 3),
einer Nut (4), mit einem Elastomerstreifen (5),
der mit dem Dichtringteil (6) verbunden ist und
an seinem freien Ende einen Widerhaken (7)
aufweist, sowie mit einem Gleitmittel (8);
Fig. 2 die Bildung eines Schlauches (9) durch Einsetzen
des Widerhakens (7) in die Nut (4);
Fig. 3 die Herstellung der Steckmuffenverbindung mit
Hilfe des Hilfsringes (10) als Verschalungs
element (DE-U-90 04 616) und der Untermuffe (11);
Fig. 4 die Steckmuffenverbindung im Betriebszustand,
bestehend aus der Muffe (12) mit Stirnfläche (13),
dem Spitzende (14) eines Rohres als Steckteil und
dem Dichtring (1) mit Schlauch (9);
Fig. 5 einen einteiligen Dichtring (15) gemäß
DE-A-41 08 851 mit dem erfindungsgemäßen
Elastomerstreifen (16).
Im Rahmen der Ausführungsbeispiele weist der Elastomerstreifen
noch einen zusätzlichen Widerhaken (17) auf, der ausreißbar
ist, wobei hinsichtlich seiner Funktion insbesondere auf
die Fig. 3 und 4 verwiesen wird.
Claims (2)
1. Steckmuffenverbindung, insbesondere für den Einsatz im
Kanalbau, bestehend aus
- - einer Muffe (12) aus erhärtetem Material (Beton, Stahlbeton, Kunstharz o. dgl.);
- - einem Spitzende (14) eines Rohres als Steckteil und
- - einem Dichtring (1, 15) aus elastomerem Werkstoff, der mittels Verankerungsfüße (2, 3) fest mit dem Muffengrund verbunden ist (integrierte Steckmuffen dichtung), zum Abdichten des Spaltes zwischen der Muffe und dem Spitzende des angeschlossenen Rohres; dadurch gekennzeichnet, daß
- - der Dichtring (1, 15) einen bei seiner Herstellung mitextrudierten (evtl. durch Coextrusion) Elastomer streifen (5, 16) aufweist, der mit dem der Muffen stirnfläche (13) zugewandten Dichtringteil (6) verbunden ist und dessen freies Ende mit einem Widerhaken (7) versehen ist, wobei der Elastomer streifen vor dem Einsetzen des Widerhakens in eine entsprechende Nut (4) in der Profiloberfläche unter gleichzeitiger Bildung eines Schlauches (9) etwa zur Hälfte mit einem Gleitmittel (8) eingestrichen wird (integriertes Gleitmittel).
2. Steckmuffenverbindung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Elastomerstreifen (5, 16) einen
zusätzlichen Widerhaken (17) aufweist, der ausreißbar
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914112976 DE4112976A1 (de) | 1991-04-20 | 1991-04-20 | Steckmuffenverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914112976 DE4112976A1 (de) | 1991-04-20 | 1991-04-20 | Steckmuffenverbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4112976A1 true DE4112976A1 (de) | 1992-10-22 |
Family
ID=6430026
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914112976 Withdrawn DE4112976A1 (de) | 1991-04-20 | 1991-04-20 | Steckmuffenverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4112976A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4323734A1 (de) * | 1993-07-15 | 1995-01-19 | Prinzing Georg Gmbh Co Kg | Dichtungseinrichtung an aneinanderstoßenden Bauteilen, insbesondere Betonformteilen |
| EP0750149A1 (de) * | 1995-06-20 | 1996-12-27 | Georg Prinzing GmbH & Co. KG Betonformen- und Maschinenfabrik | Bauteil für eine Steckmuffenverbindung |
| US5599028A (en) * | 1992-09-04 | 1997-02-04 | Forsheda Ab | Seal between two elements, especially between concrete pipes |
| WO1999024750A1 (en) * | 1997-11-08 | 1999-05-20 | Glynwed Pipe Systems Limited | Jointing ring |
-
1991
- 1991-04-20 DE DE19914112976 patent/DE4112976A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5599028A (en) * | 1992-09-04 | 1997-02-04 | Forsheda Ab | Seal between two elements, especially between concrete pipes |
| DE4323734A1 (de) * | 1993-07-15 | 1995-01-19 | Prinzing Georg Gmbh Co Kg | Dichtungseinrichtung an aneinanderstoßenden Bauteilen, insbesondere Betonformteilen |
| EP0750149A1 (de) * | 1995-06-20 | 1996-12-27 | Georg Prinzing GmbH & Co. KG Betonformen- und Maschinenfabrik | Bauteil für eine Steckmuffenverbindung |
| WO1999024750A1 (en) * | 1997-11-08 | 1999-05-20 | Glynwed Pipe Systems Limited | Jointing ring |
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| Date | Code | Title | Description |
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