DE2748235B2 - Gesenkschmiedepresse - Google Patents
GesenkschmiedepresseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Gesenkschmiedepresse mit einem senkreckt bewegbaren Stößel, an dem um
eine horizontale Achse drehbar ein Obergesenkträger zur Aufnahme mehrerer Gesenke gelagert ist, und einen
zum Obergesenkträger in Richtung der Stößelbewegung ausgerichteten, als Untergesenkträger dienenden
verschieblichen Werkstückauflagetisch.
Eine Gesenkschmiedepresse der zuvor beschriebenen Art ist aus der DE-OS 1627 439 bekannt Hierbei
sind mehrere auf einem gemeinsamen drehbaren Werzeugträger montierte Werkzeug*, vorgesehen. Ein
Gesenkwechsel zur Durchführung eines anderen bestimmten Bearbeitungsschrittes ist schwierig, umständlich
und zeitaufwendig. Hierzu muß nämlich der Werkzeugträger vom Obergesenkträger in senkrechter
Richtung abgehoben, mittels eines Stellmotors um etwa 90° gedreht und dann wieder zum Obergesenkträger
hochgefahren werden. Diese hintereinander auszuführenden Arbeitsschritte werden bei dieser bekannten
Schmiedepresse manuell vorgenommen. Auch muß der Werkstückauflagetisch mehrmals unter
entsprechender Anpassung an das eingesetzte Werkzeug ausgerichtet werden. Somit ist zur Durchführung
der einzelnen Bearbeitungsschritte insgesamt ein beträchtlicher Zeitaufwand erforderlich, da viele verschiedene
manuelle Justierarbeiten hierbei vorgenommen werden müssen. Insbesondere bei einer
speziellen Abfolge von aufeinanderfolgenden Bearbeitungsschritten müssen diese Justierarbeiten häufig
durchgeführt werden, so daß allein zur Durchführung dieser Justierarbeiten relativ viel Zeit benötigt wird.
Aus der AT-PS 312397 ist eine Gesenkschmiedepresse
bekannt, bei der zwei horizontal angeordnete Stößel vorgesehen sind. Auf der Stirnseite jedes Stößels
wird das für den betreffenden Schmiedevorgang erforderliche Werkzeug beispielsweise durch Festklemmen
angebracht. Ein automatischer Werkzeugwechsel ist dabei mit Hilfe zweier drehbarer und die
Werkzeuge enthaltenden Revolvermagazine möglich.
Die den beiden Revolvermagazinen zugeordneten Achsen dieser bekannten Gesenkschmiedepresse
fluchten nicht, so daß sich ein komplizierter und sperriger Aufbau ergibt Eine Zuordnung der Bewegung
der Revolvermagazine mit den Werkzeugen zu den Arbeitsbewegungen der Gesenkschmiedepresse ist
hierbei nicht vorgesehen, sondern wenn ein automatischer Werkzeugwechsel vorgenommen werden muß,
werden die entsprechenden Revolvermagazine mit den Werkzeugen gesondert zur Arbeitsbewegung der
Gesenkschmiedepresse in die erforderliche Werkzeugwechselstellung gebracht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schmiedepresse der gattungsgemäßen Art derart auszugestalten,
daß der gesamte Gesenkpreßvorgang mit seinen einzelnen Arbeitsschritten kontinuierlich in einem
vorgegebenen Takt zuverlässig durchführbar ist.
Diese Aufgabe ist bei einer Gesenkschmiedepresse der eingangs genannten Art erQndungsgemäß durch
folgende Merkmale gelöst:
- einen genau wie der Obergesenkträger drehbar uio eine horizontale Achse gelagerten Untergesenkträger,
der mit Flächen zur Aufnafaie von
den Obergesenkträgern entsprechenden Untergesenken verseben ist,
- einen Gesenkträgerrotationsmechanismus, der
eine Einwegkupplungseirurichtung, welche mit
den Ober- und Untergesenkträgern verbunden ist, eine Rotationsantriebseinrichtung, welche
mit der Einwegkupplungseinrichtung verbunden ist und eine Blockiereinrichtung umfaßt, welche
ihrerseits Keile aufweist, die mit bestimmten Flächen der Ober- und Untergesenkträger lösbar
in Eingriff stehen und die Ober- und Unlergesenke synchronisch intermittierend in gleicher
Richtung dreht, und
- einen automatischen Auswurfmechanismus, der Betätigungsstangen, die an den Ober- und Untergesenkträgern
aufgenommen sind und pyramidenförmige Köpfe haben, welche Ausstoßteile
zum Hei ausschieben von Ausstoßstäben betätigen, eine Auswurfstange mit konischen Bereichen,
gegen die die äußeren Enden der Betätigungsstangen anliegen, eine Nockenscheibe, die
zusammen mit der Schmiededruckerzeugungseinrichtung drehbar ist und einen Druckstab zur
Übertragung der Nockenbcwegjng auf die Auswurfstange
mitumfaßt und der das Werkstück vom jeweiligen Ober- und Untergesenk löst.
Die erfindungsgemäße Gesenkschmiedepresse umfaßt demnach einen ovehbar gelagerten Untergesenkträger,
der im wesentlichen genau wie der Obergesenkträge; ausgebildet ist, einen Gesenkträgerrotationsmechanismus
und einen automatischen Auswurfmechanismus. Auf den einander zugekehrten
Flächen der drehbaren Obergesenk- und Untergesenkträger sind jeweils gepaarte und für einen bestimmten
Bearbeitungsschritt bestimmte Gesenke montiert. Mit Hilfe des Gesenkträgerrotationsmechanismus
können nunmehr beide Gesenkträger und somit auch die darauf befindlichen Gesenke synchron
und intermittierend gedreht werden. Da für die fortlaufende, intermittierende Drehung der Gesenkträger
nur eine bestimmte Zeitspanne zum Entfernen und Lösen des Werkstücks aus dem Gesenk beim Gesenkpreßvorgang
zur Verfügung steht, ist ein mit der Stößclbewegung gekoppelter Auswurfmechanismus vorgesehen,
der einen kontinuierlichen Ablauf sicher
stellt und Unterbrechungen auf Grund von iw Gesenk festsitzender Werkstücke vermeidet. Die erfindungsgemäße
Gesenkschmiedepresse ermöglicht, daß ein Gesenkpreßvorgang mit mehreren Bearbeitungsschritten
kontinuierlich in einem vorgegebenen Takt ausführbar ist. Ferner sind Ober- und Untergesenkträger
bewegungsmäßig so miteinander gekoppelt, daß sie betriebssicher synchron miteinander in einer
Richtung gedreht werden. Unmittelbar nach Beendigung des Preßhubs des Stößels der Gesenkschmiedepresse
wird das Werkstück aus dem Gesenk automatisch hereusgestoßen und zur nächsten Stelle übergeben.
Der Abstand zwischen dem Ober- und dem Untergesenk, die sich bei dem jeweiligen Arbeitsschritt gegenüberstehen und bei der Ausführung des
Arbeitsschrittes zusammenarbeiten, läßt sich ohne Schwierigkeiten äußerst genau einjustieren. Da sowohl
der Ober- als auch der Untergesenkträger mittels KeS am Stößel oder am Maschinengestell befestigt
sind, ist die Zustellgröße, bei dem der Keil eine Arretierung wenigstens des Obergesenktnf-jers hervorruft,
einstellbar, so daß der Obergesenünräger nach der
Lage des Untergesenkträgers ausrichtbar ist. Hierdurch vereinfacht sich insbesondere die lagegerechte
Ausrichtung bzw. die Einjustierung.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Ansprüchen
2 bis 7 angegeben.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung an Beispielen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Vorderansicht einer Kurbelpresse
als Ausführungsbeispiel einer mechanischen Presse,
Fig. 2 eine schematische Vorderansicht einer Wasserdruckgesenkschmiedepresse
als Ausführungsbeispiel einer hydraulischen Presse,
Fig. 3 die Kurbelpresse nach Fig. 1 als Vorderansicht
in teilweise geschnittener Darstellung, und Fig. 4 teilweise geschnitten in Seitenansicht,
Fig. 5 einen Gesenkträger in Seitenansicht und
Fig. 6 in Stirnansicht,
Fig. 7 den unteren Teil eines Stößels teilweise geschnitten
in Frontansicht,
Fig. 8 einenGesenkträgerrotationsmechanismusin
Seitenansicht und
Fig. 9 in Vorderansicht,
Fig. 10 einen senkrechten Schnitt entlang der Linie X-X in Fig. 9 zur Darstellung einer Blockiereinrichtung
für den Gesenkträgerrotationsmechanismus,
Fig. Il A eine Kupplungsverzahnung des Gesenkträgers
in einer bestimmten Betriebslage in Vorderansicht und
Fig. HB in Seitenansicht,
Fig. 12A die Kupplungsverzahnung des Gesenkträgers in einer anderen Betriebslage in Vorderansicht
unu
Fig. 12B in Seitenansicht,
Fig. 13 einen senkrechten Schnitt entlang der Linie
XIII-XIIl in Fig. 5,
Fig. 14 einen Querschnitt entlang der Linie XIV-XIV in Fig. 13,
Fig. 15 einen Auswurfstab gemäß Fig. 13 im Schnitt in vergrößerter Darstellung, Und
Fig. 16 eine Nockenscheibe des Auswurfmechanismus
in vergrößerter Darstellung.
In Fig. 1 ist schematisch eine Kurbelgesenkschmiedepressc
als A,>sführungst)eispiel einer mechanischen
Presse gezeigt.
Fig. 2 hingegen verdeutlicht ein Ausfiihrungsbei-
spiel,das sich mit einer Wasserdruckgesenkschmiedepresse
als Beispiel einer hydraulischen Presse befaßt.
Wie aus Fig. 1 und 2 ers* .'..tlich, weist die Gesenkschmiedepresse
ein Maschinengestell 10, eine Schmiededruckerzeugungseinrichtung 1, einen Stößel
2, einen Obergesenkträger 3, Obergesenke 4, eine feststehende Halterung S, einen Untergesenkträger 6,
Untergeserike 7, einen Gesenkträgerrotationsmechanismus
8 und einen automatischen Auswurfmechanismus 9 auf. Die Schmiededruckerzeugungseinrichtung
besteht bei der mechanischen Presse gemäß Fig. 1 aus einem bekannten Kurbelmechanismus und
bei der hydraulischen Presse gemäß Fig. 2 aus einem bekannten hydraulischen Zylinder. Der ausführliche
Aufbau soMMe die Geometrie dieser Teile und Mechanismen
sind in Fig. 3 und 4 gezeigt.
Wie aus Fig. 1 bis 4 zu ersehen, ist der Stößel 2 an seinem oberen Ende mit der Schmiededruckerzeu-
χ yciuuiiucii uiiu an
gg g
Ende nach Art eines Rahmens ausgebildet, zwischen welchen der Obergesenkträger 3 drehbar gelagert ist.
Der Obergesenkträger 3 weist einen polygonalen Querschnitt auf und ist mit Obergesenken 4 versehen,
die an den vorbestimmten Flächen des Obergesenkträgers 3 befestigt sind. Teilweise innerhalb des Obergesenkträgers
3 ist ein Auswurf mechanismus 9 eingebaut. Eine feststehende Halterung 5 ist mit einem
Maschinengestell 10 verbunden und stützt einen Untergesenkträger 6 drehbar ab. Der Untergesenkträger
6 ist von gleichem Aufbau und gleicher Funktion wie der Obergesenkträger 3. Auf den vorbestimmten
Flächen des Untergesenkträgers 6 sind Untergesenke 7 befestigt. Ein Gesenkträgerrotationsmechanismus
8 dreht den Ober- und Untergesenkträger 3, 6 synchron und hält diese bei vorbestimmten Winkellagen
an. Der Auswurfmechanismus 9, der in Wirkverbindung mit der Schmiededruckerzeugungseinrichtung
1 steht, stößt die behandelten Werkstücke aus dem Ober- und Untergesenk 4, 7 heraus.
Da die Ober- und Untergesenkträger 3, 6, wie bereits beschrieben, von gleichem Aufbau und von gleicher
Funktion sind, wird im folgenden, um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, nur der Obergesenkträger
3 genauer beschrieben. In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. S und 6 weist der Körper des
Obergesenkträgers 3 auf den Seiten rechtwinklige Flächen 31a, 31f>, 31c und 31d auf, worauf Obergesenke
4a, Ab, 4c und 4d nacheinander montiert sind. Diese Obergesenke eignen sich entsprechend dem erforderlichen
Verfahrensablauf, z. B. für das Vorformen, für das Gesenkschmieden, für das Abgraten und
für das Ausprägen. Die Anzahl der Gesenke und die Anzahl der Flächen auf den Gesenkträgern sind auf
die erforderlichen Arbeitsschritte abgestimmt Der Obergesenkträger 3 weist an jeder der Flächen 31a,
316,31c und 31a* einen Führungssteg 32 auf, der mit jeder Führungsnut 832 eines Keils 831 einer Blokkiereinrichtung
83, wie im weiteren beschrieben, in Eingriff bringbar ist.
Der Obergesenkträger 3 besitzt eine Kupplungsverzahnung 33, die an einer der Stirnseiten ausgebildet
ist. Die Funktion der Kupplungsverzahnung 33 wird genauer in Verbindung mit dem Gesenkträgerrotationsmechanismus
8 später beschrieben.
Wie aus Fi g. 3 ersichtlich, ist ein Teil des Auswurfmechanismus9
innerhalb des Obergesenkträgers 3 eingebaut. Dieser Aufbau des Teils des Auswurfmechanismus
wird im folgenden genauer beschrieben.
Der Obergesenkträger 3 ist an den gegenüberliegenden Enden mit Naben 34 versehen, die jeweils eine
zylindrische Außenumfarigsfläche aufweisen. Der Obergesenkträger 3 ist gemäß Fig. 3 und 4 an den
Naben 34 durch eine aufgehängte Halterung 21, die an dem Stößel 2 befestigt ist, drehbar gelagert. Der
Untergesenkträger 6 ist ebenfalls an den Naben durch eine an dem Maschinengestell 10 befestigte feststehende
Halterung 5 gelagert.
Die aufgehängte Halterung 21, die den Obergesenkträger 3 drehbar lagert, befindet sich, wie aus
Fig. 3 ersichtlich, in einem Zustand, in dem sie relativ zu dem Stößel 2 mit dem Obergesenkträger 3 vertikal
verschiebbar ist. Um bei diesem Ausführungsbeispiel die Teile immer in gutem Kontakt mit dem Stößel 2
zu halten, ist, wie am besten aus Fig. 4 ersichtlich, eine Zugstange 23 jeweils mit drehbar gelagerten
Tragstäben 24 verbunden. Die Zugstange 23 wird von
des Maschinengestells 10 befestigt ist, nach oben gezogen. Die drehbar gelagerten Tragstäbe 24 sind am
unteren Ende des Stößels 2 angelenkt, so daß die mittels des Flüssigkeitszylinders 22 hervorgerufene Tätigkeit
der Zugstangen 23 auf die Tragstäbe 24 übertragen wird, um dadurch die aufgehängte Halterung
21 in den von unten gehaltenen Zustand heraufzuziehen. Dadurch wird die aufgehängte Halterung 21 normalen.·
sise in dichter Berührung mit der Unterseite des Stößels 2 gehalten. Um den Obergesenkträger 3
von dem Stößel zu entfernen, etwa zum Wechseln oder Justieren der darauf befindlichen Gesenke, wird dei
Flüssigkeitszylinder 22 druckentlastet. Anschließend läßt sich der Obergesenkträger 3 zusammen mit dei
aufgehängten Halterung 21 vom Stößel 2 entfernen
Wie aus Fig. 7 ersichtlich, ist anstatt des Flüssigkeitszylinders 22 als Befestigungsmittel für die aufgehängte
Halterung 21 ein Schraubenbolzen 25 an jedem unteren Ende des Stößels 2 vorgesehen. Durch
Anziehen der Schraubenbolzen 25 wird somit die Halterung 21 gegen die Unterseite des Stößels 2 gepreßt
und festgehalten.
Wie bereits beschrieben, ist der Obergesenkhalter 3 durch die aufgehängte, als Lager dienende Halterung
21 drehbar abgestützt, wohingegen der Unter gesenkhalter 6 mit Hilfe einer als Lager dienender
stationären Halterung 5 drehbar abgestützt ist. Weiterhin weisen, wie bereits schon beschrieben, die Ge
senkträger 3, 6 Gesenke auf, die entsprechend den erforderlichen Verfahrensablauf auf den entspre
chenden rechteckigen Flächen des Halters montier sind. Demgemäß ist es wesentlich, daß die e-Spre
chenden Ober- und Untergesenke durch Drehen de: Gesenkträgers 3,6 entsprechend dem erforderliche!
Verfahrensablauf gepaart werden oder daß die Ge senkträger 3,6 synchron und intermittierend in glei
eher Richtung gedreht werden. Wie am besten au Fig. 8 bis 10 ersichtlich, ist zu diesem Zweck der Ge
senkträgerrotationsmecharrismus 8 vorgesehen.
Der Gesenkträgerrotationsmecharrismus 8 weis
eine Rotationsantriebseinrichtung 81, eine Einweg kupplungseinrichtung 82 und die Blockiereinrichtunj
83 auf.
Die Rotationsantxkbseinrichtung 81 besitzt einei
derartigen Aufbau und eine derartige Funktion, dal eine Zahnstange 811 vertikal und geradlinig mit Hilf ι
eines FhssigkeitszylJnders 812, der an dem Maschi
nengesteU 10 befestigt ist, bewegt wird. Die Zahn stange 811 ist mit Hilfe eines am Maschinengestel
10 befestigten Lagers 8ΙΛ gelagert und bewegt durch
ihre geradlinige senkrechte Bewegung die mit ihr in Eingriff stehenden Antriebsräder 814 um einen vorbestimmten
Betrag vor und zurück. Mit den Antriebsrädern 814 einstückig ausgebildete Ritzelwellen 815.
die gegenüber dem Obergesenk- und dem Untergesenkträger 3. 6 angeordnet sind, werden mit Hilfe eines
am Maschinengestell 10 befestigten Lagers 816 abgestützt.
Die Einwegkupplungseinrichtung 82 dient zur Übertragung des Drehbewegung der Ritzelwellen 815
auf die Gesenkträger 3,6. Wie aus Fig. 9 zu ersehen, besitzt jede Ritzelwelle 815 an einer Stirnfläche ein
Paar zurückziehbare, durch eine Feder vorgespannte Stifte 817.
Jeder Gesenkträger 3, 6 besitzt die Kupplungsverzahnung 33, die gemäß Fig. 5 an einer Gesenkträgerstirnseite
angebracht ist. Fig. 11 und 12 zeigen die Kupplungsverzahnung 33 in vergrößertem Maßstab.
Die Kupplungsverzahnung Jj ist mit einer kreuzförmigen
Aussparung 332 versehen, die durch vier Vorsprünge, von denen jeder eine einseitig geneigte Fläche
331 aufweist, gebildet wird. Die zurückziehbaren Stifte 817 sind in diese kreuzförmige Aussparung 332
eingepaßt und stehen mit ihr in Eingriff. In Fig. 11 A und 12 A wird anhand einer Vielzahl von Pfeilen die
Richtung der geneigten Flächen 331 angedeutet, und zwar derart, daß jede Fläche 331 in Richtung der
Pfeile abwärts geneigt ist. Wenn sich nun die Antriebsräder 814 in Vorwärtsrichtunggemäß Fig. 11 A
drehen, so werden demgemäß die rückziehbaren Stifte 81 / durch die Wand der kreuzförmigen Aussparung
332 gehalten, um somit die Drehung auf die Gesenkträger 3, 6 zu übertragen und sie dadurch um einen
vorbestimmten Betrag (90°) zu drehen. Drehen sich die Antriebsräder 814 andererseits in Gegenrichtung
gemäß Fig. 12 A, so werden die rückziehbaren Stifte 817 mit Hilfe der geneigten Flächen der Vorsprünge
geführt und bewegen sich in Rückwärtsrichtung längs diesen nach oben. Mit anderen Worten gesagt, werden
die Gesenkträger 3, 6 nach Beendigung des ersten Gesenkpreßvorganges um 90° in Vorwärtsrichtung
gedreht. Anschließend werden die Ritzelwellen 815 um 90° in Gegenrichtung gedreht, um die rückziehbaren
Stifte 817 in die Ausgangsstellung zurückzubringen, währenddessen jedoch die Gesenkträger 3, 6
durch die Blockiereinrichtung 83 festgelegt werden, so daß sie sich nicht in Gegenrichtung drehen können.
Die gegen die Federkräfte in die Ritzelwellen 815 eingezogenen Stifte 817 werden bei der nachten kreuzförmigen
Aussparung 332 vorgestoßen und kommen mit den Gesenkträgern 3, 6, um sie in Vorwärtsrichtung
zu drehen, in Eingriff. In diesem Zustand wird die Auf- und Abbewegung des Obergesenkträgers 3
nicht behindert.
Die Einwegkupplungseinrichtung 82 dient somit der aufeinanderfolgenden Drehung der Ober- und
Untergesenkträger um einen vorbestimmten Betrag in Vorwärtsrichtung entsprechend dem Verfahrensablauf. Der vorbestimmte Drehwinkel sowie der Gesenkträgerrotations-
und Übertragungsmechanismus sind durch obige Angaben nicht beschränkt. Die Einwegkupplungseinrichtung
ist auch durch eine Sperrklinkeneinrichtung beispielsweise ersetzbar.
Der Ober- und Untergesenkhalter 3,6 muß für jeden Gesenkschmiedevorgang arretiert und für die
Drehung nach jedem Gesenkpreßvorgang gelöst werden. Zu diesem Zweck ist in diesem Ausführungsbei-
spiel die Blockiereinrichtung 83 vorgesehen.
In der Blockiereinrichtung 83 befindet sich ein sowohl
an der rechten als auch linken Seite der beiden mit einer Führungsnut 832 versehenen Gesenkträger
3, 6 vorgesehener Keil 831 in Eingriff mit dem auf jeder Druckfläche 41 der Gesenkträger 3, 6 angeordneten
Führungssteg 32. Des weiteren werden die Keile 831 zum Hinein- und Herausschieben durch
Keilauflagen 833 geführt. Um zu ermöglichen, daß die Keile 831 einerseits hineingedrückt werden können,
um die Gesenkträger 3, 6 durch Druck zu befestigen, und andererseits herausgezogen werden
können, um die Gesenkträger aus ihrer durch Druck gefestigten Lage zu lösen, ist ein Zylinder 834 über
eine Kolbenstange mit jedem der Keile 831 verbunden. Die Keilauflage 833 und der Zylinder 834 für
den Obergesenkträger 3 sind an dem Stößel 2, die Keilauflage 833 und der Zylinder 834 für den Untergesenkträger
6 an dem Maschinengestell 10 befestigt.
Durch Einstellen der Einschubtiefe des Keils 831 wird der Obergesenkträger 3 in der vertikalen Lage
gehalten. Zu diesem Zweck ist jeder Keil 831, wie aus Fi g. 10 zu ersehen, mit einem gegenüber dem verjüngten
Ende des Keils angeordneten Stopper 835 und einem zur automatischen Steuerung des Einschubbetrages
des Stoppers 835 dienenden Hydraulikzylinder 836 versehen. Zur automatischen Steuerung
des Einschubbetrages des Stoppers 835 sind auch mechanische Einrichtungen verwendbar.
Im folgenden wird der für den Gesenkpreßvorgang unerläßliche Auswurfmechanismus 9 genauer beschrieben.
Wie aus Fig. 3 und 13 bis 16 ersichtlich, sind die Gesenkträger 3, 6 jeweils mit einem runden
Loch 35 und einer Betätigungsstange 92 versehen. Innerhalb des Loches 35 sind entsprechend den rechtekkigen
Flächen 31 des Gesenkträgers 3 oder 6 vier Ausstoßteile 91 aufgenommen, die von der mit einem
pyramidenförmigen Kopf 921 versehenen Betätigungsstange 92 betätigt werden. Die Betätigungsstange
92 hält mit dein Kopf 921 die Ausstoßteile 91 fest und betätigt diese, indem der Kopf 921 hinein-
oder herausbewegt wird. Insbesondere wenn die Köpfe 921 mit Hilfe der Betätigungsstange 92 nach
rechts in der Zeichnung bewegt werden, werden die Ausstoßteile 91 gleichzeitig radial nach außen gedruckt,
um Ausstoßstäbe 93, die jeweils den entsprechenden rechteckigen Flächen 31 zugeordnet sind, aus
dem Obergesenk 4 oder Untergesenk 7 herauszustoßen. Die Betätigungsstange 92 wird an dem Gesenkträger
3 oder 6 durch ein Führungslager 36 und eine Führungsbuchse 37 gehalten und ist an dem spitzen
Ende des Kopfes 921 mit einer Feder 922 versehen. Mit Hilfe der Federkraft wird die Betätigungsstange
92 so vorgespannt, daß sie nach links in der Zeichnung zunickgedrückt wird.
Jeder Ausstoßstab 93 ist, wie in Fig. 15 in vergrößertenTMaßstab
gezeigt, mit Hilfe einer Feder 932, die in einer Ausnehmung 931 untergebracht ist, radial
nach innen vorgespannt. Die Ausnehmung 931 befindet sich in einer Berührzone zwischen dem Gesenk 4
oder 7 und dem Gesenkträger 3 oder 6. Ist nun die Betätigungsstange 92 nach links in der Zeichnung
herausgezogen und können sich die Ausstoßteile 91 ein wenig radial nach innen bewegen, so drückt die
Feder 932 die Ausstoßstäbe 93 nach unten, bis die oberen Enden der Ausstoßstäbe 93 unter den Oberflächen
der Gesenke 4 oder 7 zu liegen kommen. So-
mit haben die Ausstoßstäbe 93 keine Auswirkung auf die Lokalisierung des Werkstückes auf dem Gesenk.
Mit Bezug auf Fig. 3 wird eine Einrichtung 94 zur Betätigung der Betätigungsstangen 92 beschrieben.
Eine durch ein Drehlager 942 abgestützte Auswurfstange 941 is1 am oberen und unteren Bereich
mit konischen Bereichen 943 versehen. Auf der Führungsflachc
der Stange 94 liegt ein Ende der Betätigungsstange 92 an. Somit wird die Hinein- und Hcrausbewegung
der Betätigungsstange 92 durch die Änderung der Lage, mit der die Betätigungsstange 92
an den konischen Bereichen 943 anliegt, bewirkt. Diese Lageänderung wird durch die Auf- und Abbewegung
der Auswurfstange 941 hervorgerufen. Bei einer mechanischen Presse wird der Abwärtshub der
Auswurfstange 941 durch eine auf der Kurbelwelle 11 befestigte Nockenscheibe 12, einen Druckstab 944
und einen Hebel 945 mit der erforderlichen Synrhrnniciprimo hou/irlft u/if» aiic Pia Λ prcirhtlirh Oa
die Auswurfstange 941 normalerweise mit Hilfe der
Feder 946, die an deren unterem Ende befestigt ist, nach oben gedruckt wird, wird der Rückkehrhub nach
der Vollendung des Abwärtshubes automatisch bewirkt.
Für den Fall, daß die Schmiededruckerzeugungseinrichtung
1 mit Flüssigkeitsdruck arbeitet, ist eine Zahnstange 26, wie in Fig. 2 gezeigt, vertikal am Stößel
2 vorgesehen. Weiterhin ist ein Antriebsrad 13 vorgesehen, das in Eingriff mit der Zahnstange 26
steht. Die Nockenscheibe 12 und das Antriebsrad 13 sind durch eine Welle 14 verbunden, welche drehbar
am Maschinengestell 10 gelagert ist. Mit Hilfe dieses Aufbaus ist die Auswurfstange 941 zusammen mit der
Auf- und Abbewegung des Stößels 2 auf- und abbewegbar.
Bei der Kurbelpresse gemäß Fig. 3 wird ein Gesenkpreßvorgang
durch eine Drehung der Kurbelwelle Il beendet. Während der ersten Halbdrehung
(180°-Drehung) der Kurbelwelle 11 bewegt sich das Obergesenk, um die Gesenkpressung zu bewirken, bis
zudem unteren Totpunkt hinab. Während der zweiten Halbdrehung der Kurbe'welle 11 bewegt sich das
Obergesenk nach oben in die Ausgangslage zurück. Das äußere Profil der Nockenscheibe ist so bestimmt,
daß zu einem geeigneten Zeitpunkt während der zweiten Halbdrehung der Kurbelwelle 11 oder während
der Rückbewegung des Obcrgcscnks in die Aus
gangslage der Druckstab 944 durch das Profil der Nockenscheibe 12 nach unten gedruckt wird (siehe
Fig. 16).
Um nach Ablauf des Gesenkpreßvorganges das Werkstück ergreifen zn können, muß der Ausstoßstab
93, um das Werkstück von dem Gesenk abzuheben, weiter hochßestoßcn werden. Zu diesem Zweck wird
der Hebel 945 durch einen am Maschinengestell 10 befestigten Zylinder 947 betätigt, um die Auswurfstange
941 weiter nach unten zu drücken.
In Fig. 3 zeigen die ausgezogenen Linien die Lage der Kurbelwelle 11 an dem oberen Totpunkt nach
Ablaufeines Preßvorgangs. Während die Kurbelwelle 11 sich in dieser Lage befindet, hat der Zylinder 947
gewirkt, um die Auswurfstange 941 in die Extremstellung zu bringen.
Um die Gesenkträger 3 oder 6 zu entfernen, wird die Auswurfstange 941 mit Hilfe des Drehlagers 942
als Drechachse herausgeschwenkt, so daß die Entnahme der Gesenkträger nicht behindert wird.
Da mehrere Gesenke auf jedem der Ober- und Untergesenkträger montiert sind, sind mehrere Schritte
des Gesenkpreßvorganges nacheinander mit einer einzigen Presse ausführbar. Da weiterhin die Gesenke
nacheinander durch Drehen der Gesenkträger in die Bearbeitungslage gebracht werden, werden während
des Gesenkpreßvorganges ei zeugte Verzunderungen leicht und sicher entfernt, ausreichend Zeit zur Abkühlung
der Gesenke gegeben und Schmierflüssigkeit gleichmäßig auf die Gesenkoberflächen verteilt.
Da die Gesenke mit den Gesenkträgern montiert und gelöst werden, ist der erforderliche Zeitaufwand
wesentlich reduziert.
Da weiterhin der Obergesenkträger durch den Zylinder angehoben und gegen den Stößel gedrückt wird,
besitzt die beschriebene Vorrichtung kein Spiel, und ein Schmiedruckverlust ist ausgeschlossen.
Da des weiteren die Ausstoßstäbe aus dem Inneren auf die Außenseite der Gesenke sicher und rechtzeitig
durch eine weiche Bewegung der Aur.wurfstangcn in Wirkverbindung mit der Drehung der Kurbelwelle
herausbewegt werden, sind die Schmiedestücke leicht und schnell aus den Gesenken lösbar.
Der Gesenkschmiedevorgang ist mit hoher Genauigkeit und Wirksamkeit durchführbar.
Hierzu 9 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Gesenkschmiedepresse mit einem senkrecht bewegbaren Stößel, an dem um eine horizontale s
Achse drehbar ein Obergesenkträger zur Aufnahme mehrerer Gesenke gelagert ist, und einem
zum Obergesenkträger in Richtung der Stößelbewegung ausgerichteten, als Untergessnkträger
dienenden verschieblichen Werkstückauflagetisch, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- einen genau wie der Obergesenkträger (3) drehbar um eine horizontale Achse gelagerten
Untergesenkträger (6), der mit Flächen is zur Aufnahme von den Obergesenken (4)
entsprechenden Untergesenken (7) versehen ist,
- einen Gesenkträgerrotationsmechanismus (8), der eine Einwegkupplungseinrichtung
(82), «reiche mit den Ober- und Untergesenkträgern
(3,6) verbunden ist eine Rotationsantriebseinrichtung (81), welche mit der
Einwegkupplungseinrichtung (82) verbunden ist, und eine Blockiereinrichtung (83)
umfaßt, welche ihrerseits Keile (831) aufweist, die mit bestimmter= Flächen (31) der
Ober- und Untergesenkträger (3, 6) lösbar in Eingriff stehen und die Ober- und Untergesenke
(4, 7) synchron intermittiernd in jo gleicher Richtung dreht und
- einen automatischen Auswurfmechanismus (9), der Betatigun^sstanpn (92), die an den
Ober- und Unterge,«enkträgern (3,6) aufgenommen
sind und pyramidsnförmige Köpfe (921) haben, welche Ausstoßteile (91) zum
Herausschieben von Ausstoßstäben (93) betätigen, eine Auswurfstange (941) mit konischen
Bereichen (943), gegen die die äußeren Enden der Betätigungsstangen (92) anliegen,
eine Nockenscheibe (12), die zusammen mit der Schmiededruckerzeugungseinrichturig
drehbar ist, und einen Druckstab (944) zur Übertragung der Nockenbewegung auf die
Auswurfstange (941) mitumfaßt und der das r, Werkstück vom jeweiligen Ober- und Untergesenk
(4, 7) löst.
2. Gesenkschmiedepresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesenkträger-Rotationsmechanismus
(8) Antriebsräder (814) -,n aufweist, die in Eingriff mit einer durch einen
Flüssigkeitszylind^r (812) betätigten Zahnstange (811) stehen, und daß die Einwegkupplungseinrichtung
(82) Kupplungsverzahnungen (33), die an Stirnflächen der Gesenkträger (3, 6) angeord- w
net sind, sowie mit Federn vorgespannte Stifte (817) aufweist, die an Stirnseiten der Antriebsräder
vorgesehen sind und mit den Kupplungsverzahnungen (33) in Eingriff stehen.
3. Gesenkschmiedepresse nach Anspruch 1, to
dadurch gekennzeichnet, daß die Schmiededruckerzeugungseinrichtung
(1) einen Kurbelmechanismus (11) aufweist, an der die Nockenscheibe
(12) befestigt ist.
4. Gesenkschmiedepresse nach Anspruch 1 bis (,·-,
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmiededruckerzeugungseinrichtung (1) einen hydraulischen
Zylinder aufweist, daß eine Zahnstange (26) vertikal an dem mit dem Zylinder verbundenen
Stößel (2) befestigt ist und daß eine am Maschinengestell (10) drehbar gelagerte Welle (14) an
einem Ende die Nockenscheibe (12) und am anderen Ende ein mit der Zahnstage (26) in Eingriff
stehendes Antriebsrad (13) aufweist.
5. Gesenkschmiedepresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Obergesenkträger
(3) drehbar durch eine aufgehängte Halterung (21) gestützt ist, welche justierbar am Stößel (2)
befestigt ist
6. Gesenkschmiedepresse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstell- bzw.
Justiereinrichtung zur Lagerung der aufgehängten Halterung (21) an dem Stößel (2) Schraubbolzen
(25) aufweist
7. Gesenkschmiedepresse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung
zur Lagerung der aufgehängten Halterung (21) am Stößel (2) drehbare Stützteile (24) aufweist,
welche der Wirkung der von einem auf dem Maschinengestell (16) angeordneten Flüssigkeitszylinder
(22) nach oben gezogenen Zugstangen (23) ausgesetzt sind.
Applications Claiming Priority (3)
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|---|---|---|---|
| JP13061276A JPS5355584A (en) | 1976-10-30 | 1976-10-30 | Device for mounting upper bolster of die forging press |
| JP13061376A JPS5355586A (en) | 1976-10-30 | 1976-10-30 | Knockout device in dieforging press |
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Family Applications (1)
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