DE4112297A1 - Zylinderkopfdichtungs-anordnung bei einem kolbenkompressor - Google Patents
Zylinderkopfdichtungs-anordnung bei einem kolbenkompressorInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zylinderkopfdichtungs-Anordnung bei
einem Kolbenkompressor, bei dem auf einer auf einem Zylinderblock sitzenden
Ventilplatte unter Zwischenschaltung einer Zylinderkopfdichtung ein Zylinder
deckel befestigt ist, der in seinem Inneren eine Ansaugkammer und eine
Ausstoßkammer ausbildet, wobei die der Ventilplatte zugewandte Endfläche
des Zylinderdeckels durch einen Umlaufrand gebildet wird, der um die Ansaug
kammer und die Ausstoßkammer herum verläuft und zwischen dem und der
Ventilplatte die Zylinderkopfdichtung komprimiert wird.
Solche Anordnungen werden im allgemeinen bei Kolbenkompressoren für kleine
Kühlmaschinen und insbesondere zur Abdichtung des Zylinderdeckels von
hermetisch dichten Kompressoren mit hin- und hergehendem Kolben einge
setzt.
In Kompressoren mit hin- und hergehendem Kolben sind auf dem Zylinderkopf
üblicherweise eine Ventilplatte, in der Ansaug- und Ausstoßventile vorgesehen
sind, ein meist gegossener oder gepreßter Zylinderdeckel, eine zwischen der
Ventilplatte und dem Zylinderblock angeordnete Zylinderdichtung sowie eine
zwischen dem Zylinderdeckel und der Ventilplatte angeordnete Zylinderdeckel
dichtung befestigt, wobei diese Dichtungen vorgesehen sind, um Leckverluste
von der Ausstoßkammer zur Ansaugkammer hin zu vermeiden, die von der Aus
stoßseite des Kompressors und des Zylinders in das Innere des die Baugruppe
umschließenden Gehäuses gelangen könnten.
Der Zylinderdeckel und die Ventilplatte haben im allgemeinen eine rechteckige
Form und sind gemeinsam am Zylinderblock üblicherweise über vier Schrauben
befestigt, die nahe bei den Ecken des Deckels und der Ventilplatte angeordnet
sind.
Bei einer Betriebsstörung des Kompressors kann der Druck in der im Zylinder
deckel ausgebildeten Ausstoßkammer plötzlich und stark ansteigen. Diese
Druckspitzen in der Ausstoßkammer können aufgrund verschiedener Ursachen
eintreten, wie z. B. durch Flüssigkeitskompression (kondensierte Kühlflüssig
keit) im Zylinder oder durch jegliche Beeinträchtigung (Verstopfung) im Aus
laßstrom des Kompressors hinter der Ausstoßkammer, in den akustischen
Filtern oder im Ausstoßrohr. Solche Störungen treten nicht gerade selten auf
und Kompressoren, insbesondere hermetisch dichte, sollten so konstruiert sein,
daß sie solchen Druckspitzen standhalten.
In bestimmten Situationen können diese Druckspitzen in der Ausstoßkammer
ausreichen, um ein Gleiten und sogar einen Bruch der Zylinderdeckeldichtung
zu bewirken. In beiden Fällen wird die Dichtung jedenfalls irreparabel zerstört
sein.
Die zur Verringerung der Risiken einer Verschiebung oder eines Bruches der
Deckeldichtung bis heute eingesetzten Lösungen können wie folgt zusammen
gefaßt werden:
Eine vorbekannte Lösung stellt darauf ab, ein übergroßes Anzugsmoment auf
die Schrauben bei der Befestigung der Deckel/Ventilplatten-Baugruppe am
Zylinderblock aufzubringen. Diese Lösung ist aber nicht zuverlässig, da sie
leicht zu einer Verwerfung des Zylinderdeckels führen oder unerwünschte Ver
formungen bei den Befestigungselementen (Schrauben und Gewinde im
Zylinder) hervorrufen kann.
Bei einer anderen bekannten Lösung wird die Oberflächenrauhheit des Zylinder
deckel-Randes, auf dem der Randbereich der Zylinderdeckeldichtung liegt,
vergrößert. Obwohl bei dieser Lösung die Beanspruchbarkeit der Dichtung be
züglich der Druckspitzen innerhalb der Auslaßkammer verbessert wird,
erfordert sie jedoch die Ausführung eines teuren Bearbeitungsschrittes und
eine schwierige Wartung der Guß- oder Preßform, was aufgrund von beim
Herstellungsverfahren verursachtem Verschleiß ein laufendes Ausbessern
bedingt. Die Vergrößerung der Oberflächenrauhheit kann auch durch nach
trägliche Bearbeitung erzeugt werden, was aber eine Erhöhung der Her
stellungskosten bedeutet.
Bei einer weiteren vorbekannten, in der DE-OS 35 34 289 beschriebenen
Lösung sind auf den Seitenrändern des Zylinderdeckels Stege oder Rippen als
Halteanschläge für die Zylinderdeckeldichtung vorgesehen. Diese Lösung ist
wieder nicht ausreichend zuverlässig, weil sie nur ein Gleiten der Dichtung an
ihrem Außenrand verhindert, hingegen ein inneres Gleiten (an der Fläche der
Zylinderdeckeldichtung, die auf der Trennwand zwischen der Ansaug- und der
Ausstoßkammer sitzt) oder ein äußeres Gleiten (im zwischen der Rippe und der
Ventil-Endplatte vorhandenen Spalt) nicht verhindert.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung der
eingangs genannten Art so zu verbessern, daß sie einen einfachen und einen
leicht ausführbaren Aufbau aufweist, besonders zuverlässig und betriebssicher
arbeitet und gegenüber bekannten Lösungen keine erhöhten Kosten bedingt.
Erfindungsgemäß wird dies bei einer Zylinderkopfdichtungs-Anordnung der
eingangs genannten Art dadurch erreicht, daß ein Abschnitt der Kopfdichtung
vom Umlaufrand in den inneren Teil des Zylinderdeckels vorspringt, zumindest
in den Bereichen des Randes, welche die Auslaßkammer umschließen und eine
größere Erstreckung aufweisen sowie anfälliger für Gleiten oder Bruch sind,
wobei der Dichtungsabschnitt innerhalb der Kammer eine größere Dicke als die
Dicke des Dichtungsbereiches aufweist, der zwischen dem Umlaufrand und der
Ventilplatte komprimiert ist.
Die Erfindung ermöglicht die Ausbildung einer kontinuierlichen Schulter im
Dichtungskörper selbst und zwar längs dessen Randes, der dem Inneren der
Kammer, die von der Dichtung umschlossen werden soll, zugewendet ist,
wobei die Schulter zusammen mit der Innenfläche des den Deckel umlaufenden
Randes als ein Anschlag dient, durch den die Dichtung daran gehindert wird,
nach außerhalb des Deckels zu gleiten oder gar zu zerbrechen.
Die Breite des Dichtungsbereiches ist größer als die Breite des umlaufenden
Zylinderdeckelrandes, wodurch ein Teil der Breite der Dichtung die gesamte
Breite des den Deckel umlaufenden Randes bedeckt und durch ihn zusammen
gedrückt wird, und wodurch ein Teil der verbleibenden, nicht-komprimierten
Breite in das Innere der umschlossenen Kammer vorsteht.
In einer bevorzugten Ausführung weist die Dichtung vor ihrem Einbau, also
bevor sie zwischen der Ventilplatte und dem Umlaufrand des Zylinderdeckels
verspannt wird, eine gleichmäßige Dicke über ihre Breite auf. In diesem Fall
wird lediglich durch das Anziehen der Befestigungsmittel für den Deckel und
die Ventilplatte am Zylinderblock eine Dickendifferenz zwischen einem kom
primierten und einem nicht-komprimierten Dichtungsbereich, der in das Innere
der umschlossenen Kammer vorsteht, geschaffen. In bestimmten
Anwendungsfällen kann der Dichtungsabschnitt, der in das Innere der um
schlossenen Kammer vorsteht und bei der Montage der Baugruppe am Zylinder
block nicht komprimiert wird, jedoch auch schon im nicht-eingebauten Zustand
eine etwas größere Dicke als der restliche Bereich der Dichtung aufweisen,
wobei dieser Dickenunterschied bei Montage der Baugruppe durch normale
Kompression der Dichtung noch vergrößert wird.
Zur sicheren Halterung der Dichtung bei den auftretenden Druckspitzen hat es
sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Kopfdichtung um etwa das 1,2-fache
der Breite des die Ansaug- bzw. Ausstoßkammer umgebenden Randes (über den
hinweg im eingebauten Zustand die Kompression erfolgt) in das Innere des
Zylinderdeckels übersteht, wodurch ausreichend Material zur Ausformung einer
Schulter bzw. eines Ansatzes vorhanden und der Material-Mehraufwand auf ein
Mindestmaß reduziert ist.
Die Kopfdichtung kann aus jedem geeigneten Material gefertigt werden. Be
sonders bevorzugt besteht sie jedoch aus hydraulischer Hartpappe mit Amiant
in einer Dicke von 0,3 mm bis 0,5 mm.
In bestimmten Fällen kann als Werkstoff vorteilhafterweise aber auch Asbest
oder Baumwollfasern, die durch Gummi oder ähnliches zusammengehalten
werden, verwendet werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen im Prinzip beispiels
halber noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Zylinderkopf
dichtungs-Anordnung eines hermetisch dichten Kolbenkompressors;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Rückseite des Zylinderdeckels längs Linie II-II in
Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Zylinderkopfdichtung der Anordnung nach Fig. 1;
Fig. 4 schematisch in einem Teilquerschnitt (in vergrößertem Maßstab) die
relative Lage zwischen dem Zylinderdeckel-Rand und dem Umlaufrand der Aus
laßkammer vor dem Zusammendrücken der Dichtung bei einer erfindungs
gemäßen Anordnung, und
Fig. 5 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 4, jedoch nach dem
Zusammendrücken der Kopfdichtung.
Fig. 1 zeigt einen Kolbenkompressor mit einem Zylinderblock 1, der zur
Erzeugung eines hermetisch dichten Kompressors innerhalb eines Gehäuses
(nicht gezeigt) angeordnet ist und eine zylindrische Bohrung mit einem darin
hin- und hergehenden Kolben 2 aufweist.
Der Zylinderblock 1 ist an einem Ende seiner Bohrung, üblicherweise an
seinem vorderen Ende, zum Anbau einer Ventilplatte 3 offen, wobei eine deren
zwei einander gegenüberliegend angeordneten Flächen auf der vorderen Ab
schlußfläche des Zylinderblockes 1 sitzt und gegen diese mittels einer Zylinder
dichtung 4 abgedichtet ist.
Die Ventilplatte 3 weist in axialer Richtung Öffnungen auf, um ein Ansaug
ventil 3a und ein Auslaßventil 3b aufzunehmen, die in Flüssigkeitsverbindung
mit dem Inneren der Bohrung oder der Kompressionskammer des Zylinder
blockes 1 stehen.
Auf der Vorderfläche der Ventilplatte 3 sitzt gegenüber dem Zylinderblock 1
ein Zylinderdeckel 5 aus Gußeisen, Aluminiumdruckguß oder als Aluminiumpreß
teil und ist so gestaltet, daß er in seinem Inneren eine Ansaugkammer 5a in
Flüssigkeitsverbindung mit dem Ansaugventil 3a und eine Auslaßkammer 5b in
Flüssigkeitsverbindung mit dem Ausstoßventil 3b ausbildet, wobei diese
Kammern zur Rückseite des Deckels hin, an der die Ventilplatte anliegt, offen
sind.
Die hintere Fläche des Zylinderdeckels 5, die gegen die Ventilplatte 3 zur
Anlage kommt, wird nur durch einen flachen, die Ansaugkammer 5a und die
Auslaßkammer 5b umlaufenden Rand 5c (siehe Fig. 2) mit einer im Vergleich
zu den Außenabmessungen des Deckels verminderten Breite gebildet. In dieser
Ausführungsform bildet die Ventilplatte 3 die flache Rückwand der Ansaug
kammer 5a und der Auslaßkammer 5b.
Um die Dichtigkeit der Ansaug- und Auslaßkammer 5a und 5b zu gewähr
leisten, wird zwischen dem hinteren Umlaufrand 5c des Zylinderdeckels 5 und
der angrenzenden Vorderfläche der Ventilplatte 3 eine Kopfdichtung 10 vorge
sehen.
Der Zylinderdeckel 5 und die Ventilplatte 3 werden am Zylinderblock 1 mittels
Schrauben (nicht gezeigt) befestigt, die durch entsprechende, im Deckel 5 und
in der Kopfdichtung 10 vorgesehene Axialbohrungen 5d bzw. 13 sowie durch
entsprechende, in der Platte 3 und Zylinderdichtung 4 vorgesehene Axial
öffnungen (nicht gezeigt) hindurchgehen und in im Zylinderblock 1 vorgesehene
Öffnungen eingeschraubt sind.
Die Kopfdichtung 10 weist eine ausreichende Dicke auf, um nach ihrer beim
Anziehen der Schrauben zur Befestigung des Zylinderdeckels 5 bewirkten
Druckbeaufschlagung und Verformung eine ausreichende Dichtigkeit in der
Ansaugkammer 5a und Ausstoßkammer 5b zu gewährleisten. Die Kopfdichtung
10 kann aus jedem geeigneten Material hergestellt sein, wie z. B. aus
hydraulischer Hartpappe mit Amiant oder Asbest oder aus mit Gummi ver
bundenen Bauwollfasern, und ist mit einer Öffnung 14, die der Auslaßkammer
5b entsprechend angebracht ist, und mit einem Loch 15 entsprechend der
Öffnung des Ansaugventils der Ventilplatte 3 versehen.
Die aus hydraulischer Hartpappe mit Gummi hergestellte Kopfdichtung 10
weist eine Dicke auf, die üblicherweise im Bereich von 0,3 mm bis 0,5 mm
liegt.
Wie in den Fig. 3, 4 und 5 dargestellt, umfaßt die in den Figuren gezeigte
Anordnung eine Zylinderdichtung 10, deren Umriß und Breite so dimensioniert
sind, daß ein Dichtungsabschnitt 11 ausgebildet wird, der von dem hinteren
Umlaufrand 5c in das Innere des Zylinderdeckels 5 vorsteht, und zwar
zumindest in den Bereichen, welche um die Ausstoßkammer 5b herum
verlaufen und eine geringere Druckvorspannung auf den Zylinderdeckel 5 oder
die Ventilplatte 3 ausüben.
In der dargestellten Ausführungsform weist die gesamte Kopfdichtung 10 in
ihrem nicht-eingebauten Zustand, bevor sie zwischen dem Zylinderdeckel 5 und
der Ventilplatte 3 komprimiert wird, eine gleiche Ausgangsdicke "E" über ihre
Breite auf. In dieser Anordnung sind alle Bereiche der Kopfdichtung 10, welche
die Auslaßkammer 5b (siehe Fig. 3) umschließen, in einer Breite ausgeführt,
die größer als die zum Überdecken der entsprechenden Bereiche des hinteren
Umlaufrandes notwendige Breite ist, entlang des gesamten Dichtungsrandes
zwischen der Auslaßkammer 5b und der Ventilplatte 3, um den nach innen
vorstehenden Abschnitt 11 auszubilden.
Selbstverständlich könnte die Erhöhung der Breite der Kopfdichtung 10 auch
nur auf die Bereiche des hinteren Umlaufrandes 5c beschränkt werden, die der
größten Bruchgefahr unterliegen.
In der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform weist die Kopf
dichtung 10 vor dem Anziehen der Befestigungsschrauben des Zylinderdeckels 5
längs ihrer gesamten Länge eine gleiche Dicke "E" auf, einschließlich des
Abschnittes 11, der in das Innere der Auslaßkammer 5b (siehe Fig. 4) vorsteht.
Durch das Anziehen der Befestigungsschrauben wird der zwischen dem hinteren
Umlaufrand 5c und der Ventilplatte 3 befindliche Bereich der Kopfdichtung 10
zusammengedrückt, bis er eine Dicke "e" kleiner als die Ausgangsdicke "E"
aufweist, wobei letztere in dem nach innen vorstehenden Abschnitt 11 der
Kopfdichtung 10 beibehalten bleibt (siehe Fig. 5).
Mit dem erwähnten Unterschied in der Dicke bildet der nach innen vor
stehende Abschnitt 11 der Kopfdichtung 10 nahe der inneren Kante des
anliegenden Bereiches des hinteren Umlaufrandes 5c eine Schulter 12 aus, die
ein Wegrutschen der Kopfdichtung 10 von der Befestigungsfläche zwischen der
Ventilplatte 3 und dem Zylinderdeckel 5 verhindert.
Um einen Ansatz oder eine Schulter 12 zu formen, die für eine sichere
Halterung der Dichtung unter den Bedingungen der auftretenden Druckspitzen
ausreicht, ist es empfehlenswert, den nach innen vorstehenden Abschnitt 11
mit einer Breite von etwa dem 1,2-fachen der Randbreite des Zylinderdeckels
vorzusehen.
Claims (7)
1. Zylinderkopfdichtungs-Anordnung bei einem Kolbenkompressor, bei dem auf
einer auf einem Zylinderblock sitzenden Ventilplatte unter Zwischenschaltung
einer Zylinderkopfdichtung ein Zylinderdeckel befestigt ist, der in seinem
Inneren eine Ansaugkammer und eine Auslaßkammer ausbildet, wobei die der
Ventilplatte zugewandte Endfläche des Zylinderdeckels durch einen Umlaufrand
gebildet wird, der um die Ansaugkammer und die Auslaßkammer herum
verläuft und zwischen dem und der Ventilplatte die Zylinderkopfdichtung
zusammengepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abschnitt (11) der
Kopfdichtung (10) vom Umlaufrand (5c) her in den Innenraum des Zylinder
deckels (5) zumindest in den Bereichen des Randes (5c) vorspringt, die um die
Auslaßkammer (5b) herum verlaufen, wobei der nach innen vorspringende
Abschnitt (11) im eingebauten Zustand der Kopfdichtung (10) eine Dicke (E)
aufweist, die größer als die Dicke (e) des zwischen dem Umlaufrand (5c) und
der Ventilplatte (3) zusammengedrückten Abschnitts der Dichtung (10) ist.
2. Zylinderkopfdichtungs-Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kopfdichtung (10) im nicht-eingebauten Zustand über ihre gesamte
Länge hinweg dieselbe Dicke (E) aufweist.
3. Zylinderkopfdichtungs-Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Überstand der Kopfdichtung (10) in das Innere des
Zylinderdeckels (5) etwa das 1,2-fache der Breite des Umlaufrandes (5c)
beträgt.
4. Zylinderkopfdichtungs-Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Kopfdichtung (10) aus hydraulischer Hartpappe mit
Amiant besteht.
5. Zylinderkopfdichtungs-Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kopfdichtung (10) eine Dicke im Bereich von 0,3 mm bis 0,5 mm
aufweist.
6. Zylinderkopfdichtungs-Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kopfdichtung (10) aus Asbest besteht.
7. Zylinderkopfdichtungs-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kopfdichtung aus mit Gummi verbundenen
Baumwollfasern besteht.
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