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DE411169C - Form zur Herstellung von Hohlbodenflaschen - Google Patents

Form zur Herstellung von Hohlbodenflaschen

Info

Publication number
DE411169C
DE411169C DEM76103D DEM0076103D DE411169C DE 411169 C DE411169 C DE 411169C DE M76103 D DEM76103 D DE M76103D DE M0076103 D DEM0076103 D DE M0076103D DE 411169 C DE411169 C DE 411169C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
production
hollow bottom
finished form
base
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM76103D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM76103D priority Critical patent/DE411169C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE411169C publication Critical patent/DE411169C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/30Details of blowing glass; Use of materials for the moulds
    • C03B9/32Giving special shapes to parts of hollow glass articles
    • C03B9/335Forming bottoms to blown hollow glass articles; Bottom moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Form zur Herstellung von Hohlbodenflaschen.
    Es ist bekannt, Hohl'bodenflaschen in .einem
    arbeitsg: nge in der Fertigform ohne Umstel.-
    lung: d,:r Forr,i,-nt.eila zu blasen, indem ein
    beicoUlche SCi,-hboden währenck- des Fertig-
    ,bia#-ens in die Fertigform einetringt, um die
    Eindringtiefe dies Mischbodens änderbar zu
    machen.
    Die Erfindung besteht nun darin, daß
    außer der Eindringtie_'-- des Stichbodens des
    bei Jiner Form mit Einstic;iboden, der sich
    in der Öffnung des den Bodenrand der Flasche tragenden. äußeren Bodenteils auf und ab bewegt, auch die Höhenlage des Tragbodens gegen die Form eingestellt werden, kann, um nach Belieben in ein und derselben; Fertigform Hohlbodenflaschen verschiedener Höhe und gleichzeitig mit verschieden tiefem Hohlboden blasen zu können.
  • In der Zeichnung ist eine nach diesem Verfahren ausgebildete Vorrichtung als Beispiel in Abb. i in der Seitenansicht und in Abb. 2 im Schnitt dargestellt, während Abb.3 die; besondere Ausbildung der den Stichboden steuernden Nockenscheibe zeigt.
  • Auf dem Maschiaengestell i ist in bekannter Weise ein Fertig formtisch 2 angebracht, der die fest angeordnete Fertigformplatte 3 enthält. Letztere ist so ausgebildet, daß sie eine aus zwei oder mehreren Teilen bestehende Fertigform 4. aufnimmt, die geöffnet und geschlossen werden kann. Der weiterhin in der Fertigformplatte untergebrachte Bodenträger 5 ist auf einer Achse 6 drehbar angeordnet, so daß er geschwenkt oder gekippt werden kann. Diese Vorrichtungen u;nd ihre Arbeitsweisen sind bekannt und für die Erfindung nebensächlich. Die Bodenform besteht nun. aus einem äußeren, in der Fertigformplatte 3 veränderlich feststellbaren Tragboden 7 und einem in diesem verschiebbaren mittleren Teil 8, der auch als Stichboden bezeichnet wird. Dieser Stichboden, dessen oberer Teil der Form des Hohlbodens ente.ntspricht, ist so ausgebildet und angeordnet, daß er mit seinem oberen Ende in die Fertigform eindringen kann, z. B. indem derselbe durch Gelenkbolzen 9 durch eine Hebelanordnung i o, i i, 12 und eine Gelenkstange 13 mit einer Rolle 14 in Verbindung steht, die von den Nocken 15 einer Scheibe 16 gesteuert wird. Dieser Nocken oder diese Nokken 15 können mittels Ringführung 17 und Schrauben 18 beliebig gegeneinander so verstellbar befestigt werden, daß die Nocken i 5 den Stichboden vor- oder nacheilend betätigen, wie es der Zustand des Glaskülbels oder die Art der Glasmasse ,jeweils bedingt. Der Vorschub des Stichbodens, welcher die Tiefe. des Flascheneintritts bestimmt, kann nach Wunsch durch die Verwendung von Nockenscheiben 15 mit entsprechend verschiedener Nockenhöhe geregelt werden.
  • Der Arbeitsgang ist dann folgender: Das vorgeblasene, heiße und kurze Glaskülbel wird in einer bekannten Weise in die Fertigform 4 ,eingebracht und streckt sich allmählich so weit, daß der untere Teil auf dem Tragboden und der zurückgezogen liegenden Spitze des Stichbodens 8 ruht (si,he strichpunktierte und punktierte Külbelumrisse in Abb. i). Sobald das Külbel diese Lage eingenommen hat, wird die Fertigform geschlossen, Druckluft in das vorgeblasene Külbel ein.-geblasen und gleichzeitig mit dem Blasvorgang der Stichboden in seine Höchststellung gebracht, so daß die Herstellung des Hohlbodens in einem Arbeitsvorgange mit dem Fertigblasen geschieht. Nach erfolgter Ausformung geht der Stichboden wieder in seine Anfangsstellung zurück, die Fertigform öffnet sich und die auf dem Tragboden 7 stehende, fertiggeformte Flasche wird von Hand oder mechanisch infolge Kippens des Bodenträgers 5 entfernt.
  • Der Stichboden wird zweckmäßig so ausgebildet, daß ein Anschlag 20 sein Vordringen begrenzt und er gekühlt werden kann.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß der Tragboden 7 gegenüber der Fertigform so verstellbar angeordnet wird, daß er nach Belieben mehr oder weniger tief in das Innere der Fertigform hineinragt, um so in derselben Fertigform nach Wahl Flaschen verschiedener Größen und gleichzeitig mit verschieden tiefem Hohlboden blasen zu können. In der Zeichnung ist zwar ein verhältnismäßig geringer Spielrauen zwischen Tragboden 7 und Fertigform 4 angegeben, dieser Spielraum kann jedoch eine beliebige Größe haben. Die Mittel zur Verschiebung und Feststellung des Tragbodens können beliebige: sein und z. B. in einfachen Stellschrauben bestehen, oder es kann, wie in der Zeichnung, (Abt. i) angedeutet, dar in der Länge aufgeschnittene Bodenträger 5 mittels der Schrauben 21 den beweglichen Tragboden 7 schellenartig festspannen.
  • Die Verbindung zwischen der Nockenscheibe oder sonstigem Steuerorgan und dem Stichboden wird am besten elastisch (Feder i9) ausgebildet, um den Stichboden sanft in das Külbel eintreten zu lassen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCI3: Form zur Herstellung von Hohlbodenflaschen mit deinem auf und gb beweglichen Einstichboden inmitten des die Flasche tragenden Formbodens, gekennzeichnet durch die Einstelsbarkeit des Tragbodens (7) gegen die Form (4) der Höhe nach.
DEM76103D 1921-12-20 1921-12-20 Form zur Herstellung von Hohlbodenflaschen Expired DE411169C (de)

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DEM76103D DE411169C (de) 1921-12-20 1921-12-20 Form zur Herstellung von Hohlbodenflaschen

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE411169C true DE411169C (de) 1925-03-24

Family

ID=7316810

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