DE4111490C2 - Verfahren zur Prüfung von gedruckten Leiterplatten - Google Patents
Verfahren zur Prüfung von gedruckten LeiterplattenInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zur Prüfung
von gedruckten Leiterplatten, wobei die Leiterplatten nach
Maßgabe einer ersten Datenbasis von Signalen hergestellt
worden sind, die eine Abbildung von Leiterplattenmerkmalen
bilden, wobei die Abbildung aus einem Feld von Pixeln
mit einem ersten Zustand oder einem zweiten Zustand besteht,
wobei die Pixel in einer Folge von Abtastlinien angeordnet
sind, und die genannten Pixel mit dem ersten
Zustand den genannten Leiterplattenmerkmalen entsprechen,
und wobei die Pixel innerhalb jeder Abtastlinie in abwechselnden
Serien gleichen Zustands angeorndet sind.
Gedruckte Leiterplatten werden heute nach einem Prozeß
gefertigt, der nahezu vollautomatisiert ist. Die
Schaltungen für eine bestimmte Leiterplatte werden
unter Verwendung einer rechnergestützten Konstruktionsmaschine
(CAD-Maschine) erzeugt, die nicht nur einen
Schaltplan der Leiterplatte generiert, sondern auch die
Anordnung (Layout) aller auf der Leiterplatte befindlichen
Bausteine festlegt. Die Anordnungsinformationen
werden an ein Gerät wie z. B. einen Laserplotter übergeben,
der die zur Fertigung der Leiterplatte benötigte
Druckvorlage belichtet. Die Druckvorlage umfaßt eine
Reihe durchsichtiger und undurchsichtiger Bereiche,
die den Leiterplattenbausteinen entsprechen.
In der Leiterplatte oder der Leiterplatten-Druckvorlage
können jedoch Defekte auftreten, welche die gedruckte
Leiterplatte unbrauchbar machen würden. Es ist
daher wünschenswert, einen Vergleichsstandard zu besitzen,
mit dem die Druckvorlage oder die gedruckte
Leiterplatte verglichen werden kann. Diese Defekte
können eine Vielzahl von Ursachen haben, darunter eine
Schrumpfung in der Druckvorlage oder Fehler im Fertigungsprozeß.
Bekannte Systeme zur Fehlererkennung in
gedruckten Leiterplatten haben oft einfach eine vorgegebene
Leiterplatte mit einer fehlerfreien Standard-Leiterplatte
verglichen (einer sogenannten goldenen
Leiterplatte), um während des Fertigungsprozesses
entstandene Fehler zu erkennen. Dieser einfache Vergleich
ergibt jedoch eine große Anzahl zu geringfügiger
Defekte, welche die Leiterplatte nicht unakzeptierbar
machen. Darüberhinaus würden globale Merkmalsänderungen
der Leiterplatte, die durch eine Schrumpfung
der Druckvorlage verursacht werden, dazu führen, daß
in einem System, das auf einem einfachen Vergleich
mit einer goldenen Platte basiert, alle Merkmale als
Defekte nachgewiesen werden.
Einige bekannte optische Leiterplattenprüfsysteme
sind so angelegt, daß sie Prüfmarken untersuchen, die
außerhalb der Merkmale auf der Leiterplatte angebracht
werden. Die Maße der Paßmarken auf der gedruckten
Leiterplatte werden mit einem Standard verglichen, um
den Grad der Schrumpfung zu bestimmen. Falls die
Schrumpfung eine bestimmte Größe überschreitet, wird
die Leiterplatte als defekt angesehen.
Die Informationen, die den Merkmalen der gedruckten
Leiterplatte entsprechen, werden digitalisiert und
auf einem magnetischen Medium gespeichert, beispielsweise
auf Magnetband. Die bloße Größe der entstehenden
(X, Y)-Rasterdatei oder -Datenbasis macht es jedoch
erforderlich, die Daten zu komprimieren, um den
Speicherumfang zu verringern und die Verarbeitungsgeschwindigkeit
zu erhöhen. Im Fachgebiet gibt es
eine Vielzahl komprimierter Datenbasisformate; dazu
gehören das lauflängencodierte Format (run length en
coded = RLE-Format) und das Abtastlinienaktualisierungs-Format
(scan line update = SLU-Format). Letzteres
wird von Firmen wie der American Telephone and Telegraph
Company (AT) verwendet.
Zur Erzeugung einer Abbildung der Leiterplattenmerkmale
muß die Datei zum Rasterformat dekomprimiert und
einem Laser-Direktbilderzeuger (laser direct imager
= LDI) wie z. B. dem LDI 1500 zugeführt werden, der
von der Gerber Scientific Instrument Company, dem
Zedenten der vorliegenden Erfindung, vertrieben wird.
Der Vergleich der Bausteine auf der Leiterplatte mit
den Merkmalen der Standardabbildung erfolgt durch ein
Gerät wie z. B. das Fehlererkennungssystem Modell 1800,
das ebenfalls von der Gerber Scientific Instrument
Company vertrieben wird.
In der US-A-4 673 816 ist ein Verfahren zur Prüfung
eines sehr dicht gedrängten und sich häufig wiederholenden
Musters auf einem Maskensubstrat beschrieben,
bei welchem Verfahren in Bereichen ohne sich wiederholende
Muster die Originaldaten sequentiell und synchron
mit der Abtastung des Substrats umgewandelt und
mit den Abtastdaten verglichen werden, während bei
sich wiederholenden Mustern das Grundmuster nur einmal
umgewandelt und abgespeichert und anschließend wiederholt
für den Vergleich mit den Abtastdaten ausgespeichert
wird. Es werden hier zwar an den Mustergrenzen
auch einzelne Grau-Pixel (als Zwischenwerte)
verwendet, jedoch ist weder von definierten Toleranzbereichen
die Rede, noch wird ein Verfahren angegeben,
wie aus den Originaldaten die Grau-Pixel abgeleitet
werden.
In der DE-A-38 00 820 wird ein Verfahren offenbart,
wie bei der Darstellung von Graphiken in Form von
Punktmatrixdarstellungen der für die Binärumwandlung
notwendige Binarisierungs-Schwellenwert innerhalb
eines Bildausschnittes als Mittelwert bestimmter
Grauwerte ermittelt werden kann. Ziel ist hier eine
Umwandlung von Pixeln mit variierenden Grauwerten
in eine vollkommen eindeutige Schwarz-Weiß- bzw.
Binärdarstellung. Übergangs- oder Toleranzbereiche,
wie sie bei dem Verfahren nach der Erfindung zwischen
den schwarzen und weißen Bereichen in vorgegebener
Weise zwischengeschaltet werden, sollen durch diese
Art des Vorgehens gerade ausgeschlossen werden.
Bei derartigen Prüfverfahren sind verschiedene Probleme
zu lösen: Eines dieser Probleme ist die Berücksichtigung
bestimmter Toleranzbereiche, damit
nicht jede unwesentliche Abweichung der hergestellten
Leiterplatte von der Vorlage zur Qualifizierung
der Platte als Ausschuß führt. Ein anderes dieser
Probleme ist die große Datenmenge einer CAD/CAM-Datenbasis,
die üblicherweise durch Datenkompression
besser handhabbar gemacht wird.
Es wäre vorteilhaft, ein Verfahren und ein Gerät zur
Erzeugung einer Datenbasis aus komprimierten
Rasterdaten für den Einsatz bei der Fehlererkennung
an Leiterplatten zu besitzen, das Toleranzen für
Einzelmerkmale gedruckter Leiterplatten vorgeben
würde.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein
Prüfungsverfahren für Leiterplatten zu schaffen,
welches Toleranzbereiche für die einzelnen Leiterplattenmerkmale
berücksichtigt und vor allem mit
gängigen Formaten der Datenkompression (RLE bzw.
SLU) problemlos kompatibel ist.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
Die Toleranzbereiche werden dabei durch Umwandlung
des ersten (Ausgangs-)Datensatzes in einen modifizierten
zweiten Datensatz mitberücksichtigt. Die
Durchführung mittels Vergleich ganzer Abtastlinien
und Pixelserien anstelle der Verarbeitung einzelner
Pixel stellt sicher, daß gerade die gängigen Kompressionsformate,
welche die Bildinformation nur
in Form von Abtastlinien und Pixelserien speichern,
ohne Schwierigkeiten verarbeitet werden können.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung
eines Verfahrens und Geräts für den Einsatz
bei automatisierten optischen Prüfsystemen für gedruckte
Leiterplatten, das eine Datenbasis mit Toleranzen
für Einzelmerkmale gedruckter Leiterplatten
erzeugt.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung
eines Verfahrens und Geräts vom obigen Typ,
die durch eine Datenbasis mit drei Zuständen gekennzeichnet
sind.
Erfindungsgemäß wird weiterhin ein Gerät zur Erzeugung einer
Datenbasis geschaffen, die aus Signalen besteht, die
eine Abbildung von Leiterplattenmerkmalen wiedergeben,
welche in der Leiterplattenfertigung bei den
Druckvorlagen verwendet werden; die Abbildung besteht
dabei aus einer Anordnung von Pixeln, die
entweder einen ersten Zustand (schwarz) oder
einen zweiten Zustand (weiß) annehmen und in einer Reihe von
Abtastlinien angeordnet sind, wobei die schwarzen Pixel den
Leiterplattenmerkmalen entsprechen und jede Abtastlinie
mindestens eine Pixelserie vom gleichen Zustand enthält.
Das Gerät besteht aus einer ersten Vorrichtung zur Aufnahme
von Signalen, die einer aktuellen und einer vorhergehenden
Abtastlinie entsprechen, einer zweiten Vorrichtung zur
Identifikation einer Seriengrenze, die durch ein Pixel am
Ende einer ersten Serie und ein Pixel am Anfang einer zwei
ten Serie auf der aktuellen Abtastlinie gebildet wird, und
einer dritten Vorrichtung zur Zustandsbestimmung der Se
rien. Das Gerät enthält außerdem eine vierte Vorrichtung
zur Zustandsbestimmung einer Serie in der vorhergehenden
Abtastlinie, deren Seriengrenze mit der Seriengrenze der
aktuellen Abtastlinie deckungsgleich ist; eine vierte Vor
richtung zur Zustandsänderung einer vorgewählten Toleranz-
Pixelzahl in Grenznähe der ersten und der zweiten Serie
in einen dritten Zustand (grau). Eine sechste Vorrichtung
schaltet die Pixel in den benachbarten Abtastlinien, die
mit denen in der ersten oder zweiten, aus Pixeln im ersten
Zustand bestehenden Serie übereinstimmen, in den dritten
Zustand um, falls die vorhergehende, mit einer der Serien
grenzenpixel deckungsgleiche Abtastlinie sich in einem an
deren Zustand befindet. Die sechste Vorrichtung schaltet
außerdem die Pixel einschließlich einer vorgewählten Tole
ranz-Anzahl von Pixeln, die mit der aktuellen Abtastlinien
grenze zusammenfallen, in den dritten Zustand um.
Abb. 1 zeigt eine vereinfachte schematische Darstellung
einiger Bausteine, die in der Leiterplattenfertigung ver
wendet werden.
Abb. 2 zeigt eine vereinfachte schematische Darstellung
eines Fehlererkennungssystems für gedruckte Leiterplatten,
das ein Gerät nach der vorliegenden Erfindung enthält.
Abb. 3 zeigt eine vereinfachte schematische Darstellung
eines Datensatzformats für komprimierte Datensätze, die in
dem System gemäß Abb. 2 verwendet werden.
Abb. 4 zeigt eine vereinfachte Darstellung einer Folge
von Abtastlinien, in denen Leiterplattenmerkmale als Pi
xelserien gleicher Farbe dargestellt werden.
Abb. 5 zeigt die erfindungsgemäße Abbildung eines
Leiterplattenmerkmals, die durch innere und äußere Toleran
zen gekennzeichnet ist.
Abb. 6 zeigt eine schematische Darstellung eines
Algorithmus, der von dem Gerät nach Abb. 2 zur Aufnahme
komprimierter Abtastlinien-Datensignale und zur Umwandlung
dieser Signale in ein Hybrid-Rasterformat angewendet wird.
Abb. 7 zeigt eine schematische Darstellung eines
Algorithmus, der von dem Gerät nach Abb. 2 zur Erzeugung
eines Drei-Zustände-Rasterbildes mit Toleranzen für ein
zelne Leiterplattenmerkmale angewendet wird.
Abb. 8 zeigt eine schematische Darstellung eines
Algorithmus, auf den der Algorithmus gemäß Abb. 7 bei der
Erzeugung von Toleranzen für Leiterplattenmerkmale entlang
einer aktuellen Abtastlinie zugreift.
Abb. 9 zeigt eine schematische Darstellung eines
Algorithmus, auf den der Algorithmus gemäß Abb. 7 bei der
Erzeugung von Toleranzen für Leiterplattenmerkmale in den
einer aktuellen Abtastlinie benachbarten Abtastlinien
zugreift.
Unter Bezugnahme auf Abb. 1 ist ersichtlich, daß dort in
vereinfachter schematischer Form eine Reihe von Bausteinen
dargestellt sind, die ein System 10 repräsentieren, das bei
der Fertigung einer gedruckten Leiterplatte eingesetzt
wird. Typischerweise werden die auf der Leiterplatte zu
fertigenden Schaltungen unter Verwendung einer CAD/CAM-Ein
richtung (Block 12) erzeugt, die eine den Schaltplan der
Schaltkreise enthaltende Datei generiert. In Block 14 wird
diese Datei in ein Programm zur Erzeugung der physischen
Baugruppenanordnung (Layout) für die Leiterplatte eingege
ben. Der Datenumfang ist beträchtlich, da jeder Bildpunkt
oder jedes Pixel auf der Leiterplatte durch zwei räumliche
Koordinaten (X, Y) und eine Koordinate, die den schwarzen
bzw. weißen Zustand dieses Pixels angibt, beschrieben wer
den muß. Die entsprechende Datei ist sehr groß, weshalb die
meisten Systeme ein oder mehrere bekannte Datenkompres
sionsverfahren anwenden. Diese Verfahren umfassen eine
Vielzahl von lauflängencodierten Formaten oder ein Format
mit Abtastlinien-Aktualisierung (SLU-Format), wie z. B. das
obenerwähnte AT Diese Datei wird dann einer Reihe
von Geräten übergeben, zu denen ein Photoplotter 16 gehört,
der zur Herstellung der für die Leiterplattenfertigung
benötigten Druckvorlage dient. Der Photoplotter ist
vorzugsweise ein Laserdirektbilderzeuger (LDI). Der LDI be
wegt den Abtastpunkt des belichtenden Laserstrahls bezüg
lich einer Schreibwalze und moduliert den Laserstrahl durch
Ein- und Ausschalten entsprechend den durch die Eingabeda
ten gegebenen Kommandos. Nachdem die Linie gezeichnet ist,
wird die Schreibwalze um 1/1000 Zoll (0,025 mm) weiterbe
wegt und die nächste Linie wird gezeichnet. Der Prozeß
läuft weiter, bis das gesamte Bild auf den Film abgelichtet
ist. Für ein Leiterplattenbild voller Größe sind 24200 Ab
tastzyklen von je 17800 Bits, 2225 Bytes oder 1112,5 16-
Bit-Wörtern erforderlich. Schließlich wird in Block 18 die
gedruckte Leiterplatte unter Verwendung bekannter Einrich
tungen gefertigt.
Zur Prüfung der Leiterplatte auf Defekte wird die kom
primierte Datei auch an ein Fehlererkennungssystem 20 für
gedruckte Leiterplatten übergeben, wie zum Beispiel an das
oben erwähnte Fehlererkennungssystem Modell 1850. Wie nach
stehend ausführlich beschrieben wird, dekomprimiert das Mo
dell 1850 die Daten wieder zu einem Rasterformat, um ein
vollkommen fehlerfreies Vergleichsbild der Leiterplatte zu
erzeugen. Dieses Bild kann dann zum Vergleich mit einem Ab
tastbild der Leiterplatte verwendet werden, um Fehler zu
lokalisieren, die anschließend in der Prüfstation 22 veri
fiziert werden können.
Abb. 2 zeigt eine schematische Darstellung der Ar
beitsweise eines Teils des erfindungsgemäßen Fehlererken
nungssystems 24, das zur Lokalisierung von Fehlern in einer
gedruckten Leiterplatte oder einer Leiterplatten-Druckvor
lage dient. Das System 24 enthält ein Datentoleranzgerät,
das in einer weiter unten ausführlich beschriebenen Weise
aus lauflängencodierten (RLE-)Daten mit zwei Zuständen
(schwarz, weiß) eine Übergangsdatenbasis (TDB) 26 erzeugt,
die aus RLE-Daten mit drei Zuständen (schwarz, weiß, grau)
besteht. Obwohl nach der vorliegenden Erfindung vorzugs
weise RLE-Daten mit zwei Zuständen in RLE-Daten mit drei
Zuständen umgewandelt werden, werden Fachleute auf diesem
Gebiet feststellen, daß bei geeigneten Veränderungen an der
Software Zweizustandsdaten im Rasterformat ebenfalls zu ei
ner Raster-Datenbasis mit drei Zuständen verarbeitet werden
können.
Komprimierte Daten, die den Merkmalen auf einer gedruck
ten Leiterplatte entsprechen, werden von einem CAD-System
im SLU-Format als lauflängencodierte Daten bereitgestellt
(Block 28). Die Daten werden dann in ein 16-Bit-RLE-Format
übersetzt (Block 30), vorzugsweise in das 16-Bit-Format der
Gerber Scientific Instrument, das für das Fehlererkennungs
system Modell 1850 charakteristisch ist. Die Daten werden
in Rasterform dekomprimiert (Block 32). Die meisten
Computer haben nicht genügend Kapazität, um ein großes Ra
sterbild im Arbeitsspeicher zu halten. Beispielsweise benö
tigt ein Leiterplattenbild von 18′′×24′′ (46×61 cm) bei
5/1000′′ (ca. 0,1 mm) Auflösung mehr als 200 MB-Speicher.
Infolgedessen wandelt das System das RLE-Bild in einer wei
ter unten ausführlich beschriebenen Weise in ein Hybridra
sterformat in Abtastlinienblöcke um. Jeder Abtastlinien
block wird nun durch eine Serienliste und einen Rasterda
tenblock beschrieben.
Das Datentoleranzgerät empfängt in Block 34 die RLE-Da
ten im Hybridformat und modifiziert die Daten in einer wei
ter unten genau beschriebenen Weise, um jedem Leiterplat
tenmerkmal voreingestellte Maßtoleranzen zuzuordnen. Die
Merkmalstoleranzen werden durch den dritten, grauen Zustand
repräsentiert. Die Toleranzdaten werden dann in bekannter
Weise wieder zum RLE-Format komprimiert und vom System 24
zur Erkennung von Leiterplattendefekten angewendet (Block
36).
Wie oben festgestellt, werden die vom CAD-System erzeug
ten Daten mit einer Dichte von 1600 Bytes pro Zoll auf in
dustriekompatibles neunspuriges phasencodiertes Magnetband
geschrieben. Die Datenbytes sind auf dem Band in einem nor
malen IBM-Format so organisiert, daß das höchstwertige Byte
zuerst erscheint. Ein vollständiges Magnetband enthält eine
oder mehrere Bilddatenmengen mit den entsprechenden Kenn
sätzen an den Hardware-Abschnittsmarken. Die Bandkennsätze
verwenden eine Variante des ANSI-Standardkennsatzes, die
ausführlich in der IBM-Veröffentlichung "OS/VS-Bandkenn
sätze, Dokument Nr. GC26-3795, beschrieben wird. Jeder
Satz des Kennsatzes ist ein im 7-Bit-ASCII-Code geschriebe
ner physischer Satz von 80 Bytes Länge. Die ersten vier
Bytes jedes Satzes bilden den Bezeichner eines bestimmten
Kennsatzbandes. Es kann einer der fünf Bandkennsatztypen
VOL. 1 (Datenträger-Anfangskennsatz), HDR 1 (Dateianfangs
kennsatz Nr. 1), HDR 2 (Dateianfangskennsatz Nr. 2), EOF 1
(Dateinachsatz Nr. 1) und EOF 2 (Dateinachsatz Nr. 2)
auftreten.
Die Dateien werden in Blöcke mit physischen Datensatz
längen von 4096 Bytes unterteilt. Jeder physische Datensatz
wird ohne Berücksichtigung der logischen Satzgrenzen voll
ständig aufgefüllt. Logische Datensätze können daher physi
sche Datensatzgrenzen überlappen und irgendwelche durch Da
tensatzlücken ausgelöste Hardware-Überlegungen ignorieren.
Zwei aufeinanderfolgende Hardwaremarken schließen sich an
den letzten EOF2-Kennsatz des Bandes an und bezeichnen das
logische Bandende.
Abb. 3 ist eine schematische Darstellung des logischen
Datensatzformats des oben beschriebenen Bandes. Das Band 38
besteht aus mehreren Abschnitten, die das Bildanfangseti
kett 40, die Abtastlinie 1(42), die Abtastlinie 2(44) und
die Abtastlinie N(46) enthalten. Das Bildanfangsetikett
enthält Informationen über die Zahl des Bytes pro Abtastzy
klus, die Zahl der Abtastlinien, die Zeichenzahl in einer
optionalen Operatormeldung und die Operatormeldung. Das er
ste Wort 48, das der Abtastlinie 1 entspricht, gibt die
Zahl der Wiederholungsabtastungen für die betreffende Ab
tastlinie an. Das zweite Anfangswort 50 beschreibt die Se
rienzahl pro Linie. Bekanntlich ist eine Serie eine Anzahl
zusammenhängender Zeichen (Pixel) des gleichen Zustands in
nerhalb einer Abtastlinie. Dann folgen der komprimierte
Bilddatensatz 52 und ein Kontrollsummen-Nachsatz 54. In den
übrigen Abtastlinien wird die gleiche Wortkonfiguration
verwendet. Das erste Anfangswort definiert den anfänglichen
Farbzustand der Abtastlinie (schwarz/weiß), das Ende des
Bildzeigers und den Stand des Wiederholungszählers für die
Abtastungsdaten. Beispielsweise bezeichnet Bit 14 = 1 den
letzten Abtastlinien-Datensatz des aktuellen Bildes. Die
vertikale Kompression erfolgt durch Komprimieren von zwei
genau gleichen Abtastlinien. Die Bits 0 bis 13 enthalten
einen Zähler, der angibt, wieviel mal die Abtastliniendaten
in diesem Datensatz abzubilden sind; dabei bedeutet eine 1,
daß ein einziges Exemplar der Abtastlinie zu erzeugen ist.
Typischerweise wird das zweite Anfangswort für die Fehler
kontrolle verwendet und enthält einen Zähler, der die An
zahl der komprimierten Datenwörter im Abtastlinien-Daten
satz angibt. Die Datenbasis wird durch die Zählung aufein
anderfolgender Farbbits innerhalb jeder Abtastlinie kompri
miert. Die komprimierten Datenwörter sind im wesentlichen
eine Reihe von Ein/Aus-Zählerständen. Jedes 16-Bit-Daten
wort wird als einer von zwei möglichen Modi interpretiert.
Der erste Modus, Modus 0, ist in Bildbereichen geringer
Dichte optional. Der zweite Modus, Modus 1, ist effizien
ter, wenn der Bildbereich dichter oder komplexer wird. Bit
15 gibt den Modus für jedes Datenwort an. Sein Wert ist
gleich 0 für Modus 0 und gleich 1 für Modus 1. Da eine 15-
Bit-Zählung die maximale Abtastbreite von 17800 Bits über
schreitet, kann eine monotone Abtastlinie zu einem Daten
wort komprimiert werden. Daher sind zusätzliche Datenwörter
nur dann notwendig, wenn eine Änderung der Farbe bzw. des
Zustandes eintritt. Im Modus 0 steht ein Datenwort für jede
Änderung.
Der anfängliche Farbzustand ist im Anfangsetikett der
Abtastlinie angegeben. Im Modus 1 stellen zwei 7-Bit-Zähler
(Bits 8 bis 14) und (Bits 0 bis 6) entgegengesetzte Farbzu
stände dar. Der Modus 1 wird nur dann verwendet, wenn zwei
aufeinanderfolgende Zählungen existieren, die größer als 0,
jedoch kleiner als 128 sind. Die Bits 8 bis 14 stellen die
erste Zählung dar, die immer den zum vorhergehenden Daten
wort entgegengesetzten Farbzustand angibt. Die Bits 0 bis 6
stellen eine zweite Zählung dar und geben immer die zum
Zähler 1 entgegengesetzte Farbe (den entgegengesetzten Zu
stand) an. Bit 7 ist ein Farbsynchronisationsbit, das zu
Fehlerkontrollzwecken dient. Es sollte die Farbe wiederge
ben, die der Zähler 2 erzeugt. Bit 7 kontrolliert nicht den
Farbzustand des Zählers 2, sondern dient zur Bestätigung,
daß die Laser-Abbildungshardware mit den Daten synchroni
siert ist. Wenn zum Beispiel das vorhergehende Datenwort im
Modus 1 war und durch irgendeinen Datenübertragungsfehler
das Bit 15 verloren gegangen ist und fälschlich Modus 0 an
zeigt, dann wäre statt zweier Farbübergänge ein Farbüber
gang erfolgt, wodurch die Synchronisation der Farbzustände
verloren ginge. Dies würde erkannt werden, wenn der Farbzu
stand der Hardware nicht dem Bit 7 des nächsten Datenworts
im Modus 1 entspricht. Bei der Abbildung der Datenbasis er
folgt dann eine Fehlermeldung. Es existiert außerdem ein
"Langsamkeitsfaktor", der zum Dekompressionsprozessor des
Systems 24 übertragen wird, welcher anzeigt, wie oft jede
Abtastlinie bei der Ausgabe wiederholt werden muß. Dieser
Parameter wird ebenfalls in einer Ausgabedatenbasis zum op
tischen System des Laser-Direktbilderzeugers (LDI) im An
schluß an die Präambel in ihrem Leerlaufmuster eingefügt.
Das in bezug auf die bevorzugte Ausführungsform be
schriebene Kompressionsformat basiert auf eine Gruppe von
Codes, die zur Anzeige von Unterschieden und Ähnlichkeiten
zwischen Abtastlinien verwendet werden. Jedes Codewort ist
16 Bits lang und so formatiert, daß die höchstwertigen vier
Bits die Codenummer enthalten. Die niedrigstwertigen 12
Bits enthalten die auf den Code bezogene Information. Je
nach dem verwendeten Code können sich an das Codewort wei
tere Wörter anschließen.
Von den 16 verfügbaren Codenummern sind gegenwärtig 11
definiert:
| Codenummer | |
| Beschreibung | |
| 1 | Binäre Abtastlinie |
| 2 | Vorhergehende Abtastlinie wiederholen |
| 3 | Abtastlinie |
| 4 | Volle Abtastlinie |
| 5 | Bytekette löschen |
| 6 | Bytekette setzen |
| 7 | Ende der Aktualisierungen |
| 8 | Meldung/Kommentare |
| 11 | Bildende |
| 13 | Achse einstellen |
| 14 | y einstellen |
Die Codes 1 bis 7 dienen zur eigentlichen Darstellung
der Leiterplattenmerkmalsbilder. Zusätzlich werden die Co
des 8, 11, 13 und 14 zur Definition der Bildgröße und für
irgendwelche notwendigen Kommentare verwendet. Bilder von
voller Größe werden nur unter Verwendung dieser Codes dar
gestellt. Eine ausführlichere Beschreibung der zu jedem
Code gehörigen Wortgruppen ist in dem Dokument "Model 588
AT Tape Format Specification for the LDI 1500 Laser Plot
ter" (Modell 588 AT für den LDI
1500 Laserplotter) der Gerber Scientific Instrument Co. zu
finden.
Zwei Codes im AT verändern einzelne
Bits in der vorhergehenden Abtastlinie, um die nächste Ab
tastlinie zu erzeugen. Der Code "5" löscht die Bits (?),
die an der angegebenen Adresse beginnen. Der Code "6" setzt
diese Bits. Diese Codes können auf zwei Arten implementiert
werden. Bei der ersten wird angenommen, daß nur die geän
derten Bits codiert werden. Die "1"-Bits werden auf 0 ge
setzt und die "0"-Bits werden auf 1 gesetzt. Das ist im we
sentlichen ein Inversionsprozeß, so daß statt zwei Codes
nur einer benötigt wird. Das andere Verfahren zur Implemen
tierung dieser Codes läßt sich als eine Lauflängencodierung
von Bitketten mit Änderungen auffassen. Wenn an einem Ende
einer Bitkette eine Zustandsänderung auftritt, wird die
Kette über ihre gesamte Länge codiert. Diese Änderung kann
zur Verwendung eines Codes anstelle von zwei Codes führen,
um eine bessere Kompression zu erzielen, wenn an beiden En
den einer Kette Änderungen auftreten.
Abb. 4 zeigt eine Draufsicht auf einen Teil eines Lei
terplatten-Druckvorlagenmerkmals 55, das einen Baustein auf
einer gedruckten Leiterplatte darstellt. Auf die Leiter
platten-Druckvorlage sind die Abtastlinien 56, 57, 58, 59
und 60 zu schreiben. Jede Abtastlinie besteht aus einem li
nearen Pixelfeld. Die Abtastlinie 56 liegt außerhalb des
Merkmals 61 und besteht daher aus lauter "leeren" Bildele
menten in der Abbildung bzw. aus "weißen" Pixeln im Daten
basisbild. Die Abtastlinien 57-59 enthalten das Leiter
plattenmerkmal, und jede von ihnen besitzt eine weiße Pi
xelserie 62, an die sich eine "schwarze" Pixelserie 63 an
schließt, gefolgt von einer weißen Pixelserie 64. Die Ab
tastlinie 60 besteht aus lauter weißen Pixeln, da sie
außerhalb des Leiterplattenmerkmals 60 liegt. Die Abtastli
nien 56 und 60 kann man sich so vorstellen, daß sie aus nur
einer weißen Pixelserie bestehen, während die Abtastlinien
57-59 als aus je drei Serien bestehend aufgefaßt werden
können: einer weißen Serie, an die sich eine schwarze Serie
anschließt, gefolgt von einer weißen Serie.
Wie oben festgestellt, wird erfindungsgemäß eine Über
gangsdatenbasis bereitgestellt, in der die in einer Stan
dard-Datenbasis enthaltenen Merkmale der Leiterplatten-
Druckvorlage so modifiziert werden, daß sie Maßtoleranzen
für die Druckvorlage enthalten. Für das System 24 wird die
Größe einer globalen inneren/äußeren Merkmalstoleranz vor
definiert. Die lauflängencodierten Bilddaten mit drei Zu
ständen, die als Ausgabe vom System 24 erzeugt werden, sind
durch Pixel mit den Zuständen Ein/Aus/Beliebig bzw. durch
die zur Veranschaulichung benutzten Darstellungen
schwarz/weiß/grau charakterisiert.
Abb. 5 zeigt das in Abb. 4 dargestellte Leiterplatten
merkmal nach der Verarbeitung entsprechend der vorliegenden
Erfindung. Schwarze Pixel stellen Bildbereiche dar, wo das
Muster erscheinen muß, weiße Pixel stellen Bildbereiche
dar, wo das Muster nicht erscheinen darf. Graue Pixel stel
len einen Bildbereich dar, wo das Erscheinen oder Nichter
scheinen des Musters (des schwarzen Pixels) unwichtig ist.
Diese "grauen" Pixel treten an Musterrändern auf und stel
len innere/äußere Toleranzen oder akzeptierbare Musterab
weichungen dar. In Abb. 5 entspricht das Gebiet 65 dem Teil
des Merkmals, der erscheinen muß. Das Gebiet 66 ist ein
Nennbereich dieses Merkmals, während das Gebiet 67 den
größten Bereich darstellt, den das Merkmal einnehmen kann.
Wie oben festgestellt, wird das Bild in Abtastlinien
blöcken verarbeitet; die Abb. 6 und 7 stellen die
Verarbeitung eines Blocks dar. Fachleute auf diesem Gebiet
werden feststellen, daß man besondere Aufmerksamkeit auf
die Ränder zwischen den Blöcken verwenden muß und daß diese
Randbedingungen in bekannter Weise gehandhabt werden.
Abb. 6 ist eine schematische Darstellung eines Algorith
mus 68, der vom System 24 bei der Erzeugung der Hybrid-Ra
sterdatenbasis angewendet wird. Die in den Abb. 6-9
verwendeten Abkürzungen sind in der folgenden Liste auf
geführt.
| prev-end | |
| = Nummer des Endpixels der Serie auf der vorhergehenden Linie | |
| curr-end | = Nummer des Endpixels der Serie auf der aktuellen Linie |
| prev-start | = Nummer des Startpixels der Serie auf der vorhergehenden Linie |
| curr-start | = Nummer des Startpixels der Serie auf der aktuellen Linie |
| prev-state | = Zustand der Serie auf der vorhergehenden Linie |
| curr-state | = Zustand der Serie auf der aktuellen Linie |
| final-pixel | = Letztes Pixel auf der Abtastlinie |
| num-runs | = Anzahl der Serien auf der Abtastlinie |
| curr-pixel | = Aktuelle Pixelnummer auf der Abtastlinie |
| curr-state | = Aktueller Zustand (schwarz oder weiß) |
| run-start | = Nummer des Startpixels der aktuellen Serie |
| run-end | = Nummer des Endpixels der aktuellen Serie |
| run-state | = Zustand der aktuellen Serie |
Der Algorithmus 68 skizziert die Umwandlung der Datei im
RLE-Format in Listen von Rasterformat-Serien für jede Ab
tastlinie. Jede Serie besitzt eine Startpixel-Nummer, eine
Endpixel-Nummer und einen Zustand oder eine Farbe. Im Block
69 ermittelt der Algorithmus, ob alle Abtastlinien für die
sen Block eingegeben worden sind. Sind alle Linien eingege
ben, dann verläßt das System den Algorithmus im Block 70.
Wenn nicht, wird in Block 71 das Abtastlinien-Anfangswort
Nummer 1 eingelesen. Der aktuelle Pixelzustand wird im
Block 72 aus dem Wort Nummer 1 ermittelt. Das aktuelle Pi
xel wird im Block 74 auf 0 gesetzt, und die Anzahl der Se
rien wird im Block 76 auf 0 gesetzt. Das Abtastlinien-An
fangsetikett für Wort Nummer 2 wird eingelesen, um die An
zahl der Wörter zu ermitteln, welche die Serien auf der Ab
tastlinie beschreiben (Block 78).
Im Block 80 ermittelt der Algorithmus 68, ob alle Wörter
für die Abtastlinie eingelesen worden sind. Wenn ja, kehrt
das Programm zum Block 69 zurück. Anderenfalls wird das
nächste Wort eingelesen (Block 82). Im Block 84 wird fest
gestellt, ob das betreffende Wort ein Langwort ist. Wenn
ja, wird die Pixelzahl in der Kontrollserie aus Bit 0 bis
14 des ersten Worts bestimmt (Block 86). Im Block 88 wird
das Startpixel für die aktuelle Serie auf das Startpixel
der Abtastlinie gesetzt. Im Block 90 wird die Endpixelnum
mer für die aktuelle Serie gleich der Summe aus der aktuel
len Pixelnummer und der Pixelzahl der Serie minus 1 ge
setzt. Im Block 92 wird der Zustand für die aktuelle Serie
auf den aktuellen Zustand gesetzt, d. h. entweder auf
schwarz oder auf weiß. Als nächstes erhöht der Algorithmus
im Block 94 die Serienzahl auf der Abtastlinie um 1, und im
Block 96 wird die aktuelle Pixelnummer auf der Abtastlinie
um die Pixelzahl der aktuellen Serie erhöht.
Wenn im Block 80 das Wort kein Langwort ist, tritt der
Algorithmus 68 in den Block 98 ein, ermittelt die Pixelzahl
in der aktuellen Serie aus Bit 8 bis 14 des Wortes und
setzt die Startpixelnummer für die aktuelle Serie gleich
der aktuellen Pixelnummer auf dieser Abtastlinie (Block
100). Der Algorithmus setzt die Endpixelnummer für die ak
tuelle Serie gleich der Summe aus der aktuellen Pixelnummer
und der Pixelzahl in der Serie minus 1 (Block 102). Als
nächstes wird im Block 104 der Zustand für die aktuelle Se
rie entgegengesetzt zum aktuellen Zustand eingestellt, d. h.
das Programm "schaltet" den Zustand "um". Die Serienzahl
auf der Abtastlinie wird dann um 1 erhöht (Block 106) und
die aktuelle Pixelnummer auf der Abtastlinie wird um die
Pixelzahl der aktuellen Serie erhöht (Block 108).
Der Algorithmus 68 setzt sich in Block 110 fort, ermit
telt die Pixelzahl für die aktuelle Serie aus Bit 0 bis 7
des Worts und setzt in Block 112 die Startpixelnummer für
die aktuelle Serie gleich der aktuellen Pixelnummer. Die
Endpixelnummer für die aktuelle Serie wird gleich der Summe
aus der aktuellen Pixelnummer und der Pixelzahl in der Se
rie minus 1 gesetzt (Block 114). Der Algorithmus schaltet
den aktuellen Zustand um, indem er den Zustand für die ak
tuelle Serie entgegengesetzt zum aktuellen Zustand ein
stellt (Block 116). Der Algorithmus erhöht dann die Serien
zahl auf der Abtastlinie um 1 (Block 118) und erhöht die
aktuelle Pixelnummer auf der Abtastlinie um die Pixelzahl
der aktuellen Serie (Block 120).
Fachleute auf diesem Gebiet werden feststellen, daß der
Algorithmus 68, wie er in Abb. 6 dargestellt wird,
einen Teil der Verarbeitungsoperationen ausläßt, die
gleichzeitig im System 24 ablaufen. Ebenso wie die Liste
der Serien für eine Abtastlinie füllt der Algorithmus auch
die Rasterliste für die Abtastlinie aus, die den Zustand
jedes Pixels anzeigt. Wie oben festgestellt, wird die Bild
verarbeitung durch den Algorithmus 68 in Abtastlinien
blöcken ausgeführt. Das Anfangswort Nummer 1 der Abtastlinie
spezifiziert, wie oft die Abtastlinie wiederholt werden
muß. Wenn die Abtastlinie fünfmal wiederholt werden muß,
werden infolgedessen die Serienliste und die Rasterliste
fünfmal kopiert. Nach dem Ausfüllen der Serienliste und der
Rasterliste für jede Abtastlinie im Block werden die Listen
als Eingabe für einen weiteren Algorithmus verwendet, der
im folgenden ausführlich dargestellt wird.
Unter Bezugnahme auf Abb. 7 ist ersichtlich, daß ein Al
gorithmus 122 dargestellt wird, der vom System bei der Er
zeugung eines Rasterbildes mit drei Zuständen gemäß der
vorliegenden Erfindung angewendet wird. Der Algorithmus 122
geht, kurz gesagt, schrittweise auf zwei Abtastlinien vor,
der aktuellen und der vorhergehenden Abtastlinie, und ver
gleicht die Zustände vertikal benachbarter Serien, wenn auf
der aktuellen Abtastlinie ein Zustandsübergang festgestellt
wird. Ein Zustandsübergang auf der aktuellen Abtastlinie
zeigt entweder den Anfang oder das Ende eines Merkmals in
horizontaler Richtung an. Ein Zustandsübergang zwischen Se
rien auf benachbarten Abtastlinien zeigt entweder den An
fang oder das Ende eines Merkmals in vertikaler Richtung
an. Der Algorithmus verändert Pixelzustände für eine ausge
wählte Anzahl von Pixeln, die auf der aktuellen Abtastlinie
dem Merkmalsanfang und -ende benachbart sind. Beim Ver
gleich benachbarter vertikaler Serien verändert der Algo
rithmus außerdem die Farbe oder den Zustand von Pixeln ent
lang mehrerer Abtastlinien sowohl innerhalb als auch außer
halb des ursprünglichen Merkmals, wie in Abb. 4 dargestellt
ist.
Wie oben festgestellt, besteht das Hybrid-Rasterbild aus
einer Folge von Abtastlinien, die aus einer entsprechenden
Folge von Abtastlinien, die aus einer entsprechenden Folge
von Abtastliniendaten im RLE-Format gebildet werden. In der
bevorzugten Ausführungsform führt der Algorithmus 122 gemäß
Abb. 7 keinen pixelweisen Vergleich zwischen vertikal be
nachbarten Abtastlinien und benachbarten Pixeln auf der ak
tuellen Abtastlinie durch. Stattdessen wird ein Vergleich
zwischen dem Ort des Pixels oder, was gleichwertig ist,
seiner Nummer entweder auf der aktuellen oder der vorherge
henden Abtastlinie durchgeführt, wobei der Ort bzw. die
Nummer dem Ende einer "Serie" des gleichen Zustands ent
spricht. Dieser Serienvergleich ist wesentlich rationeller
als ein gewöhnlicher Pixelvergleich.
Im Block 124 nimmt der Algorithmus 122 Signale auf, die
zwei benachbarten Abtastlinien entsprechen. Diese Abtastli
nien sind nach dem Algorithmus erzeugt worden, der unter
Bezugnahme auf Abb. 6 kurz beschrieben wurde. Zu beachten
ist, daß für die erste Abtastlinie in einem Bild der Algo
rithmus als Teil des Initialisierungsprozesses eine "Linie
0" liefert, die nur aus weißen Pixeln besteht und mit der
die erste Linie zu vergleichen ist. Im Block 125 stellt der
Algorithmus fest, ob die Verarbeitung von Abtastlinien im
Block erfolgt ist. Wenn ja, endet der Algorithmus im Block
27. Anderenfalls verläßt das Programm diesen Algorithmus
und geht zu dem Algorithmus über, der weiter unten unter
Bezugnahme auf Abb. 8 beschrieben wird. Im Block 126 ver
gleicht der Algorithmus die Endpixelnummer der Serie auf
der vorhergehenden Linie mit der Endpixelnummer der Serie
auf der aktuellen Linie.
Ist die Endpixelnummer der Serie auf der vorhergehenden
Linie größer als die Endpixelnummer der Serie auf der aktu
ellen Linie, dann kontrolliert der Algorithmus den Zustand
der benachbarten Serien auf der aktuellen und der vorherge
henden Abtastlinie (Block 128). Sind die Zustände gleich,
dann geht der Algorithmus zum Block 130 über und setzt die
Startpixelnummer der Serie auf der vorhergehenden Linie
gleich der Endpixelnummer der Serie auf der aktuellen Linie
plus 1. Im Block 132 geht der Algorithmus zur nächsten Se
rie auf der aktuellen Linie und anschließend zu einem ande
ren Algorithmus über, der weiter unten unter Bezugnahme auf
Abb. 8 ausführlich beschrieben wird (Block 134). Falls
vorher im Block 128 der Vergleich negativ ausfällt, verläßt
das Programm den Algorithmus und geht zu einem Algorithmus
über, der weiter unten unter Bezugnahme auf Abb. 9 ausführ
lich beschrieben wird (Block 136).
Ist die Endpixelnummer der Serie auf der vorhergehenden
Linie kleiner als die Endpixelnummer der Serie auf der ak
tuellen Linie, was im Block 138 festgestellt wird, kontrol
liert der Algorithmus den Serienzustand auf der vorherge
henden Linie im Vergleich mit dem Serienzustand auf der ak
tuellen Linie (Block 140). Sind die Zustände gleich, dann
setzt der Algorithmus im Block 142 die Startpixelnummer der
Serie auf der aktuellen Linie gleich der Endpixelnummer der
Serie auf der vorhergehenden Linie plus 1. Im Block 144
geht der Algorithmus zur nächsten Serie auf der vorherge
henden Linie über. Wenn der Vergleich im Block 140 jedoch
negativ ausfällt, geht das Programm von diesem Algorithmus
zu einem Algorithmus über, der weiter unten unter Bezug
nahme auf Abb. 9 beschrieben wird (Block 146).
Wenn der Vergleich in Block 138 negativ ausfällt, ermit
telt der Algorithmus in Block 148, ob der Zustand der Serie
auf der vorhergehenden Linie gleich dem Zustand der Serie
auf der aktuellen Linie ist. Wenn ja, ermittelt der Algo
rithmus im Block 150, ob das Endpixel der Serie auf der
vorhergehenden Linie dem letzten Pixel der Abtastlinie ent
spricht. Wenn ja, führt das Programm den Algorithmus aus,
der weiter unten unter Bezugnahme auf Abb. 8 beschrieben
wird (Block 152) und geht zur nächsten Abtastlinie über
(Block 154). Wenn das Ende der Abtastlinie nicht erreicht
wurde, geht der Algorithmus in Block 156 zur nächsten Serie
auf der vorhergehenden und der aktuellen Abtastlinie über
und fährt mit dem Algorithmus fort, der weiter unten unter
Bezugnahme auf Abb. 8 beschrieben wird (Block 157). Wenn im
Block 148 der Serienzustand auf der vorhergehenden Linie
nicht gleich dem Zustand der aktuellen Serie ist, verläßt
das Programm den Algorithmus und geht zu dem Algorithmus
über, der weiter unten unter Bezugnahme auf Abb. 8 be
schrieben wird (Block 158).
Die vorliegende Erfindung liefert sowohl eine innere als
auch eine äußere Merkmalstoleranz, die um die Nennabmessun
gen des Merkmals verteilt sind. Die bei der bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung angewendeten Algorithmen, die
unter Bezugnahme auf die Abb. 8 und 9 beschrieben
werden, werden zur Erzeugung dieser Merkmalstoleranzen in
horizontaler Richtung (entlang der Abtastlinie) bzw. in
vertikaler Richtung (benachbarte Abtastlinien) angewendet.
Als Merkmalstoleranz wird eine vorgewählte Pixelzahl fest
gelegt. Unter Bezugnahme auf Abb. 8 ist ersichtlich, daß
ein Algorithmus 158 dargestellt wird, der von dem erfin
dungsgemäßen System 24 verwendet wird. Der Zugriff auf den
Algorithmus 158 erfolgt entsprechend den Entscheidungen, zu
denen das System im Algorithmus 122 gelangt, der weiter
oben unter Bezugnahme auf Abb. 7 beschrieben wurde.
Im Block 160 wird der Zustand der aktuellen Serie be
stimmt. Ist der Zustand schwarz, dann setzt der Algorithmus
im Block 162 von der Startpixelnummer bis zu einer Nummer,
die gleich der Summe aus der Startpixelnummer und der dem
Toleranzwert entsprechenden Pixelzahl minus 1 ist, die Zu
stände auf grau. Im Block 164 setzt der Algorithmus als
nächstes von der Nummer, die gleich der Differenz aus der
Startpixelnummer und dem Toleranzwert ist, bis zur Startpi
xelnummer minus 1 die Zustände auf grau. Die in den Blöcken
162 bzw. 164 ausgeführten Schritte stellen die innere bzw.
die äußere Merkmalstoleranz am Anfang des Merkmals ein.
Wenn jedoch der ermittelte Serienzustand nicht schwarz
ist, setzt der Algorithmus im Block 166 von der Nummer, die
gleich der Differenz aus Startpixelnummer und Toleranzwert
ist, bis zur Startpixelnummer minus 1 die Zustände auf
grau. Im Block 168 setzt der Algorithmus von der Startpi
xelnummer bis zu der Nummer, die gleich der Summe aus
Startpixelnummer und Toleranzwert minus 1 ist, die Zustände
auf grau. In ähnlicher Weise wie oben stellen die vom Algo
rithmus in den Blöcken 166 bzw. 168 ausgeführten Schritte
die innere bzw. äußere Merkmalstoleranz für das Merkmal
sende ein.
Abb. 9 zeigt eine schematische Darstellung eines Algo
rithmus 170, der vom System 24 zur Einstellung der Merkmal
stoleranzen in vertikaler Richtung oder in Richtung benach
barter Abtastlinien ausgeführt wird. Wie oben festgestellt,
ist jeder Abtastlinie eine Abtastliniennummer zugeordnet.
Der Zugriff auf den Algorithmus 170 erfolgt entsprechend
den Entscheidungen, zu denen das System im Algorithmus 122
gelangt, die weiter oben unter Bezugnahme auf Abb. 7 be
schrieben wurden. Im Block 172 wird der Serienzustand auf
der aktuellen Abtastlinie ermittelt. Ist der Zustand
schwarz, dann setzt der Algorithmus im Block 174 vom Start
der aktuellen Serie minus Toleranzwert bis zum Ende der ak
tuellen Serie plus Toleranzwert für alle Abtastlinien von
der aktuellen Liniennummer bis zur aktuellen Liniennummer
plus Toleranzwert minus 1 die Zustände auf grau. Im Block
176 setzt der Algorithmus als nächstes vom Start der aktu
ellen Serie minus Toleranzwert bis zum Ende der aktuellen
Serie plus Toleranzwert für alle Abtastlinien von der aktu
ellen Liniennummer minus Toleranzwert bis zur aktuellen Li
niennummer minus 1 die Zustände auf grau. Die in den Blöc
ken 174 bzw. 176 ausgeführten Schritte stellen die innere
bzw. äußere vertikale Merkmalstoleranz am Anfang des Merk
mals ein.
Wenn jedoch der ermittelte Serienzustand nicht schwarz
ist, setzt der Algorithmus im Block 178 vom Start der aktu
ellen Serie minus Toleranzwert bis zum Ende der aktuellen
Serie plus Toleranzwert für alle Abtastlinien von der aktu
ellen Liniennummer minus Toleranzwert bis zur aktuellen Li
niennummer minus 1 die Zustände auf grau. Im Block 180
setzt der Algorithmus vom Start der aktuellen Serie minus
Toleranzwert bis zum Ende der aktuellen Serie plus Tole
ranzwert für alle Abtastlinien von der aktuellen Liniennum
mer bis zur aktuellen Liniennummer plus Toleranzwert minus
1 die Zustände auf grau. Ähnlich wie oben stellen die
Schritte; die vom Algorithmus in den Blöcken 178 bzw. 180
ausgeführt werden, die innere bzw. äußere Merkmalstoleranz
für das Merkmalsende ein. Fachleute auf diesem Gebiet wer
den feststellen, daß der Algorithmus, der weiter oben unter
Bezugnahme auf die Abb. 7 und 8 beschrieben wurde,
gewährleistet, daß die Datenbasis mit den zugeordneten To
leranzen das Merkmal umfaßt, wie in Abb. 4 dargestellt.
Das Verfahren und Gerät (26), das zusammen mit einem
Fehlererkennungssystem (20) für gedruckte Leiterplatten
(PCB) eingesetzt wird, erzeugt eine Abbildung der Leiter
platte in eine Vergleichs-Datenbasis mit Toleranzen für je
des einzelne Leiterplattenmerkmal (55). Die Erfindung ist
charakterisiert durch eine Übergangsdatenbasis mit drei Zu
ständen schwarz, weiß und grau, die Bereichen entsprechen,
wo die Leiterplattenmerkmale erscheinen müssen, nicht er
scheinen dürfen bzw. erscheinen können oder nicht.
Claims (3)
1. Verfahren zur Prüfung von gedruckten Leiterplatten, wobei die
Leiterplatten nach Maßgabe einer ersten Datenbasis von Signalen
hergestellt worden sind, die eine Abbildung von Leiterplattenmerkmalen
bilden, wobei die Abbildung aus einem Feld von Pixeln
mit einem ersten Zustand oder einem zweiten Zustand besteht,
wobei die Pixel in einer Folge von Abtastlinien angeordnet
sind und die genannten Pixel mit dem ersten Zustand
den genannten Leiterplattenmerkmalen entsprechen, und wobei
die Pixel innerhalb jeder Abtastlinie in abwechselnden Serien
gleichen Zustands angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß aus der ersten Datenbasis eine zweite Datenbasis erzeugt
wird, in welcher jedem der Leiterplattenmerkmale ein vorgegebener
Toleranzbereich zugeordnet ist, daß zur Zuordnung der
Toleranzbereiche jeweils zwei benachbarte Abtastlinien und
die in ihnen jeweils enthaltenen Pixelserien miteinander verglichen
werden, und daß die zweite Datenbasis mit einer Abbildung
der fertigen Leiterplatte verglichen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Signale, die einer aktuellen und einer vorhergehenden Abtastlinie
entsprechen, zum Vergleich bereitgestellt werden,
daß eine Seriengrenze, die von einem Pixel am Ende einer ersten
Serie und einem Pixel am Anfang einer nachfolgenden
zweiten Serie auf der genannten aktuellen Abtastlinie gebildet
wird, identifiziert wird, daß die Zustände der genannten
Serien bestimmt werden; daß der Zustand eines Pixels in der
genannten vorhergehenden Abtastlinie bestimmt wird, dessen
Position mit der genannten Seriengrenze auf der genannten aktuellen
Abtastlinie zusammenfällt, daß der Zustand einer
vorgewählten Toleranz-Pixelzahl in der Umgebung der genannten
Seriengrenze in der genannten ersten und zweiten Serie in einen
dritten Zustand umgeschaltet wird, welcher den Toleranzbereich
bestimmt, daß der Zustand von solchen Pixeln in den
zur aktuellen Abtastlinie benachbarten Abtastlinien, deren
Positionen mit einer der genannten ersten oder zweiten Serien
zusammenfallen, die aus Pixeln im ersten Zustand bestehen, in
den genannten dritten Zustand umgeschaltet wird, falls das
Pixel in der genannten vorhergehenden Abtastlinie, das mit
einem der genannten Seriengrenzenpixel zusammenfällt, sich
in einem anderen Zustand befinden sollte, und daß der Zustand
derjenigen Pixel, die zu einer vorgewählten Toleranz-Pixelzahl
gehören, die mit der genannten Seriengrenze auf der
genannten aktuellen Abtastlinie zusammenfallen, in den genannten
dritten Zustand umgeschaltet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Datenbasis ein lauflängenkodiertes Raster-Hybridformat
aufweist, und folgende Schritte vorgesehen sind: Bereitstellung
(125) von Signalen, die einer aktuellen und einer
vorhergehenden Abtastlinie entsprechen, zum Vergleich;
Vergleich (126) der Endpixelnummer einer ersten Serie auf der
vorhergehenden Abtastlinie mit der Endpixelnummer einer ersten
Serie auf der aktuellen Linie; wenn die Endpixelnummer
der Serie auf der vorhergehenden Abtastlinie größer ist als
die Endpixelnummer der Serie auf der aktuellen Abtastlinie:
Zustandskontrolle (128) benachbarter Serien auf der aktuellen
und der vorhergehenden Abtastlinie; bei gleichen Zuständen
Einstellung (130) der Startpixelnummer der Serie auf der vorhergehenden
Abtastlinie auf die um 1 erhöhte Endpixelnummer
der Serie auf der aktuellen Abtastlinie; Übergang (132) zur
nächsten Serie auf der aktuellen Abtastlinie und danach Zustandsbestimmung
(134) der Serie auf der aktuellen Abtastlinie:
bei Feststellung des ersten Zustandes (160) Einstellung
(162) der Pixel auf der aktuellen Abtastlinie von der Startpixelnummer
bis zur Startpixelnummer plus Toleranzwert minus
1 auf einen dritten Zustand, welcher den Toleranzbereich bestimmt;
Einstellung (164) der Pixel auf der aktuellen Abtastlinie
von der genannten Startpixelnummer minus Toleranzwert
bis zur Startpixelnummer minus 1 auf den dritten Zustand; bei
Feststellung des zweiten Zustandes Einstellung (166) der Pixel
auf der aktuellen Abtastlinie von der Startpixelnummer
minus Toleranzwert bis zur Startpixelnummer minus 1 auf den
dritten Zustand; Einstellung (168) der Pixel auf der aktuellen
Abtastlinie von der Startpixelnummer bis zur Startpixelnummer
plus Toleranzwert minus 1 auf den dritten Zustand;
wenn (136) die Zustände benachbarter Serien auf der aktuellen
und der vorhergehenden Abtastlinie nicht gleich sind, Zustandsbestimmung
(172) der aktuellen Serie: bei Feststellung
des ersten Zustandes Einstellung (174) der Pixel auf der aktuellen
Abtastlinie vom Start der aktuellen Serie minus Toleranzwert
bis zum Ende der aktuellen Serie plus Toleranzwert
auf den dritten Zustand für die aktuelle Abtastlinie und für
die Abtastlinien mit einer Liniennummer gleich der aktuellen
Liniennummer plus Toleranzwert minus 1; Einstellung (176) der
Pixel vom Start der aktuellen Serie minus Toleranzwert bis
zum Ende der aktuellen Serie plus Toleranzwert auf den dritten
Zustand bei Abtastlinien von der aktuellen Liniennummer
minus Toleranzwert bis zur aktuellen Liniennummer minus 1;
bei Feststellung des zweiten Zustandes Einstellung (178) der
Pixel vom Start der aktuellen Serie minus Toleranzwert bis
zum Ende der aktuellen Serie plus Toleranzwert auf den dritten
Zustand bei Abtastlinien von der aktuellen Liniennummer
minus Toleranzwert bis zur aktuellen Liniennummer minus 1,
wenn der ermittelte Zustand der aktuellen Serie nicht gleich
dem ersten Zustand ist; Einstellung (180) der Pixel vom Start
der aktuellen Serie minus Toleranzwert bis zum Ende der aktuellen
Serie plus Toleranzwert auf den dritten Zustand bei Abtastlinien
von der aktuellen Liniennummer bis zur aktuellen
Liniennummer plus Toleranzwert minus 1; wenn (138) die Endpixelnummer
der Serie auf der vorhergehenden Abtastlinie kleiner
ist als die Endpixelnummer der Serie auf der aktuellen
Abtastlinie: Vergleich (140) des Serienzustandes auf der vorhergehenden
Abtastlinie mit dem Serienzustand auf der aktuellen
Abtastlinie, und bei gleichen Zuständen Einstellung (142)
der Startpixelnummer der Serie auf der aktuellen Abtastlinie
auf die um 1 erhöhte Endpixelnummer der Serie auf der vorhergehenden
Abtastlinie; Übergang (144) zur nächsten Serie auf
der vorhergehenden Abtastlinie; wenn (146) die genannten Zustände
nicht gleich sind, Zustandsbestimmung (172) der aktuellen
Serie: bei Feststellung des ersten Zustandes Einstellung
(174) der Pixel vom Start der aktuellen Serie minus Toleranzwert
bis zum Ende der aktuellen Serie plus Toleranzwert
auf den dritten Zustand bei Abtastlinien von der aktuellen
Liniennummer bis zur aktuellen Liniennummer plus Toleranzwert
minus 1; Einstellung (176) der Pixel vom Start der aktuellen
Serie minus Toleranzwert bis zum Ende der aktuellen Serie
plus Toleranzwert auf den dritten Zustand bei Abtastlinien
von der aktuellen Liniennummer minus Toleranzwert bis zur aktuellen
Liniennummer minus 1; bei Feststellung des zweiten
Zustandes Einstellung (178) der Pixel vom Start der aktuellen
Serie minus Toleranzwert bis zum Ende der aktuellen Serie
plus Toleranzwert auf den dritten Zustand bei Abtastlinien
von der aktuellen Liniennummer minus Toleranzwert bis zur aktuellen
Liniennummer minus 1, wenn der ermittelte Zustand der
aktuellen Liniennummer minus 1, wenn der ermittelte Zustand der
aktuellen Serie nicht gleich dem ersten Zustand ist; Einstellung
(180) der Pixel vom Start der aktuellen Serie minus Toleranzwert
bis zum Ende der aktuellen Serie plus Toleranzwert
auf den dritten Zustand bei Abtastlinien von der aktuellen
Liniennummer bis zur aktuellen Liniennummer plus Toleranzwert
minus 1; wenn (148) die Endpixelnummer der Serie auf der
vorhergehenden Abtastlinie nicht größer ist als die Endpixelnummer
der Serie auf der aktuellen Abtastlinie: Vergleich
des Serienzustandes auf der vorhergehenden Abtastlinie mit
dem Serienzustand auf der aktuellen Abtastlinie und bei gleichen
Zuständen Feststellung (150), ob das Endpixel der Serie
auf der vorhergehenden Abtastlinie dem letzten Pixel der aktuellen
Abtastlinie entspricht; wenn (152) das genannte Endpixel
der aktuellen Serie das letzte Pixel auf der aktuellen
Abtastlinie ist, Zustandsbestimmung (160) der aktuellen Serie:
bei Feststellung des ersten Zustandes Einstellung (162)
der Pixel vom Start plus Toleranzwert minus 1 an auf den
dritten Zustand; Einstellung (164) der Pixel von der Startpixelnummer
minus Toleranzwert bis zur Startpixelnummer minus 1
auf den dritten Zustand; bei Feststellung des zweiten Zustandes
Einstellung (166) der Pixel von der Startpixelnummer minus
Toleranzwert bis zur Startpixelnummer minus 1 auf den
dritten Zustand; Einstellung (168) der Pixel von der Startpixelnummer
bis zur Startpixelnummer plus Toleranzwert minus 1
auf den dritten Zustand; Übergang (154) zur nächsten Abtastlinie;
wenn (158) der Serienzustand auf der vorhergehenden
Linie nicht gleich dem aktuellen Serienzustand ist: Zustandsbestimmung
(172) der aktuellen Serie und bei Feststellung des
ersten Zustandes Einstellung (174) der Pixel vom Start der
aktuellen Serie minus Toleranzwert bis zum Ende der aktuellen
Serie plus Toleranzwert auf den dritten Zustand bei Abtastlinien
von der aktuellen Liniennummer bis zur aktuellen Liniennummer
plus Toleranzwert minus 1; Einstellung (176) der Pixel
vom Start der aktuellen Serie minus Toleranzwert bis zum Ende
der aktuellen Serie plus Toleranzwert auf den dritten Zustand
bei Abtastlinien von der aktuellen Liniennummer minus Toleranzwert
bis zur aktuellen Liniennummer minus 1; bei Feststellung
des zweiten Zustandes Einstellung (178) der Pixel
vom Start der aktuellen Serie minus Toleranzwert bis zum Ende
der aktuellen Serie plus Toleranzwert auf den dritten Zustand
bei Abtastlinien von der aktuellen Liniennummer minus Toleranzwert
bis zur aktuellen Liniennummer minus 1, wenn der ermittelte
Zustand der aktuellen Serie nicht gleich dem ersten
Zustand ist; Einstellung (180) der Pixel vom Start der aktuellen
Serie minus Toleranzwert bis zum Ende der aktuellen Serie
plus Toleranzwert auf den dritten Zustand bei Abtastlinien
von der aktuellen Liniennummer bis zur aktuellen Liniennummer
plus Toleranzwert minus 1; wenn die Endpixelnummer der
vorhergehenden Linie nicht gleich der genannten letzten Pixelnummer
der Abtastlinie ist; Übergang (156) zu den nächsten
Serien auf der vorhergehenden und der aktuellen Abtastlinie,
Zustandsbestimmung (157) der aktuellen Serie und bei
Feststellung des ersten Zustandes Einstellung (162) der Pixel
vom Start plus Toleranzwert minus 1 auf den dritten Zustand;
Einstellung (164) der Pixel von der Startpixelnummer minus
Toleranzwert bis zur Startpixelnummer minus 1 auf den dritten
Zustand; bei weißem Zustand Einstellung (166) der Pixel von
der Startpixelnummer minus Toleranzwert bis zur Startpixelnummer
minus 1 auf den dritten Zustand; Einstellung (168) der
Pixel von der Startpixelnummer bis zur Startpixelnummer plus
Toleranzwert minus 1 auf den dritten Zustand; und Bereitstellung
(154) von Signalen, die der nächsten benachbarten Abtastlinie
entsprechen.
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