DE3714011A1 - Verfahren und anordnung zum bildvergleich - Google Patents
Verfahren und anordnung zum bildvergleichInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Anordnung zum exakten
Vergleich eines vergegenständlichten, zweidimensionalen
Bildes mit dem zur Herstellung des Bildes als Vorlage
dienenden CAD-Datensatz.
Die Erfindung kommt insbesondere bei der Kontrolle von Schablonenerzeugnissen,
die zur Herstellung integrierter Schaltkreise
erforderlich sind, zur Anwendung. Weitere Anwendungen
sind im Rahmen von Kontrollprozessen an Leiterplatten, Druck-,
Textil-, kartografischen u. ä. Erzeugnissen und optischen und
optoelektronischen Bilderzeugniseinrichtungen möglich.
In der Offenlegungsschrift DE 33 36 471 A1 wird ein Verfahren
und eine Anordnung beschrieben, womit Abweichungen
eines Bildes von Solldaten ermittelt und klassifiziert werden.
Dieses Verfahren und diese Anordnung besitzt gegenüber
der vorliegenden Erfindung folgende Nachteile:
- - Die Bestimmung der zur Klassifizierung erforderlichen Parameter läuft in einem Zweistufenprozeß ab. Fehlerhafte Stellen des zu beurteilenden Objektes müssen für die eigentliche Analyse ein zweites Mal abgetastet werden.
- - Die klassifikationsspezifischen Parameter werden nach einem Verfahren ermittelt, das nicht echtzeitfähig ist.
- - Es werden nur sechs Defekttypen unterschieden.
- - Die Anordnung gestattet nicht, daß während eines Kontrolldurchlaufes solche Solldaten zum Vergleich herangezogen werden, die sowohl positive als auch negative Toleranzen, insbesondere lokal orientierte Toleranzen berücksichtigen.
- - Eine zu hohe Defektdichte bewirkt Fehlklassifikationen.
In der Offenlegungsschrift DE 33 36 470 A1 wird ein Verfahren
und eine Anordnung beschrieben, womit Unterschiede
eines ersten Bildes bzgl. eines zweiten Bildes festgestellt
werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterschiede
entlang von im ersten Bild vorhandenen Kanten unterdrückt
werden.
Dieses Verfahren realisiert speziell die Berücksichtigung
von streng an Kanten orientierten Toleranzen. Lokal orientierte
Toleranzen, die die Beziehung benachbarter Strukturelemente
berücksichtigen, können mit diesem Verfahren nicht
verarbeitet werden.
Die Erfindung hat ein Verfahren und eine Anordnung zum Ziel,
die eine exakte Defektbestimmung im Echtzeitbetrieb ermöglichen,
unabhängig von der Struktur des Bildes und der Häufigkeit
der Defekte, und die damit die Gutausbeute bei der
Herstellung integrierter Schaltkreise erhöhen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die beschriebenen
Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil der
Ansprüche 1 und 6 gegebene Lehre gelöst. Bevorzugte Weiterbildungen
sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Das vergegenständlichte Bild und die Daten, die zu dessen
Herstellung benutzt wurden, werden vergleichbar gemacht,
indem einerseits das vergegenständlichte Bild optoelektronisch
abgetastet und mittels Schwellwertoperation ein binäres
Ist-Bild erzeugt wird und andererseits gemäß den zur
Herstellung des vergegenständlichten Bildes dienenden Daten
mit Hilfe eines Rechners oder einer elektronischen Schaltung
ein binäres Soll-Bild erzeugt wird. Somit stehen für
den exakten Vergleich 2 Datensätze zur Verfügung, die Bilder,
die sich aus Strukturelementen mit den Tonwerten Eins
und Null zusammensetzen, beschreiben.
Dabei wird ein an das Ist-Bild angepaßtes Soll-Bild generiert,
um die determinierten Pseudoabweichungen zu unterdrücken.
Das wird dadurch erreicht, daß einerseits die determinierten,
bildlichen Veränderungen, die durch die Geräte
verursacht werden, die zur Herstellung der vergegenständlichten
Bilder und zur Kontrolle bedingten Abtastung erforderlich
sind, und andererseits der für die Binärisierung
der Ist-Bilder festgelegte Schwellwert berücksichtigt werden.
Die zeilenweise orientierten Bildpunkte der Ist- und Soll-Bilder
werden seriell und synchron für die Defekterkennung bereitgestellt.
Ob der Bildpunkt zu einem Defekt gehört, wird
durch Antivalenzanalyse ermittelt.
Mittels Verzögerungsgliedern wird einerseits neben der Defektinformation
des aktuellen Punktes die der Nachbarpunkte
in der aktuellen und vorangegangenen Zeile und andererseits
neben der Sollbildinformation des aktuellen Punktes die der
8 Nachbarpunkte gleichzeitig bereitgestellt.
Mit Hilfe dieser Information ermittelt eine log. Schaltung
die einen Defekt beschreibenden Parameter. Wesentlich ist,
daß neben der Fläche, dem Umfang und dem extremalen Koordinaten
die Parameter Tonwertinformation, Anzahl der determinierten
Konturabschnitte und Vorhandensein von nichtdeterminierter
Konturabschnitte, die Ausgangspunkte für eine
Typklassifizierung sind, bestimmt werden.
Die Tonwertinformation wird getrennt nach Tonwert Eins und
Tonwert Null ermittelt, wodurch die Angabe von gemischten
Tonwerten ermöglicht wird. Die Tonwertinformation des Defektes
wird am Ist-Bild orientiert.
Ein determinierter Konturabschnitt eines Defektes wird durch
eine Kontur einer im Soll-Bild vorhandenen Struktur definiert.
Entsprechend dem Tonwert des Defektes an der betrachteten
Konturstelle ist ein determinierter Konturabschnitt
mit der Sollkontur identisch oder benachbart.
Die Anzahl der determinierten Konturabschnitte wird über
die Anzahl der Wechsel zwischen determinierten und nichtdeterminierten
Konturabschnitten gewonnen. Die Anzahl der
Wechsel gibt die doppelte Anzahl der determinierten Konturabschnitte
an, mit Ausnahme des Falles, wo kein nichtdeterminierter
Konturabschnitt vorhanden ist. Zur Lösung dieser
Probleme wird das Vorhandensein von nichtdeterminierten
Konturpunkten ermittelt.
Der Wechsel zwischen einem determinierten und nichtdeterminierten
Konturabschnitt wird dadurch erkannt, daß die Konturpunkte,
die sich durch das Vorhandensein mindestens eines
nicht zum Defekt gehörenden Bildpunktnachbarn auszeichnen,
detektiert werden und daß der Status bezüglich der Determiniertheit
benachbarter Konturpunkte ausgewertet wird. Ein
Defektkonturpunkt ist genau dann determiniert, wenn in Abhängigkeit
seines Tonwertes entweder der aktuelle Sollbildpunkt
ein Konturpunkt ist oder einer der 8 Sollbildpunktnachbarn.
Die genannte log. Schaltung besitzt außerdem steuernde
Funktion. Sie organisiert das eindeutige Zusammenfassen
von Teilergebnissen eines Defektes, so daß jeder Defekt
durch einen resultierenden Parametersatz repräsentiert
wird. Dabei ist wesentlich, daß die Parameterermittlung
für einen Defekt für die Bildpunkttakte, für die in der
aktuellen oder vorangegangenen Zeile ohne Unterbrechung,
ein Defekt angezeigt wird, aktiviert wird, daß anschließend
die ermittelten Parameter mit möglicherweise bereits
existierenden Parametern, die zu diesem Defekt gehören,
zusammengefaßt werden, daß die Probleme sich vereinigender
Defektteile durch Zusammenfassen der Parametersätze und
sich verzweigender Defekte durch Zuordnung gelöst werden
und daß das Ende der Parameterermittlung für einen Defekt
durch Nullindikation einer Zählung, die mit der Neueröffnung
eines Defektes bei Eins beginnt, mit jeder Verzweigung
um Eins erhöht wird und bei jedem partiellen
Abschluß um Eins vermindert wird, erfolgt.
Die Zwischen- und Endergebnisse eines Defektes werden in
einem Defektspeicher abgelegt. Einem Defekt wird eine
feste Speicheradresse zugewiesen. Freie Speicheradressen
werden einem Verfügbarkeitsspeicher entnommen. Werden Defektteile
vereinigt, wird die freigewordene Speicheradresse
im Verfügbarkeitsspeicher wieder bereitgestellt. Die in
einer Zeile bearbeiteten Defekte werden durch ihre Speicheradressen
in einem Zuordnungsspeicher registriert. Ein
zweiter Zuordnungsspeicher enthält die Speicheradressen,
der in der vorangegangenen Zeile bearbeiteten Defekte.
Ist ein Defekt vollständig erfaßt, teilt die log. Schaltung
dessen Adresse über einen Übermittlungsspeicher einem Rechner
mit, der daraufhin den Parametersatz aus dem Defektspeicher
abrufen kann und die Adresse im Verfügbarkeitsspeicher
wieder zur Verfügung stellt. Die log. Schaltung
unterdrückt diesen Vorgang, wenn der Defekt einen vorgegebenen
Grenzwert für die Fläche unterschreitet und stellt
die bisher vorgegebene Adresse im Verfügbarkeitsspeicher
wieder zur Verfügung.
Der Rechner teilt die Defekte in Abhängigkeit der Parameter
Tonwertinformation, Anzahl der determinierten Konturabschnitte
und Vorhandensein von nichtdeterminierter Konturabschnitten
in 9 Klassen ein:
Ein Beispiel für eine Einteilung in 9 Klassen zeigt folgende
Tabelle:
Die Erfindung ist im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Die Abbildungen zeigen im einzelnen:
Fig. 1: Anordnung zur Erkennung und Klassifizierung von Abweichungen
vergegenständlichter Bilder gegenüber
dem bei der Herstellung dieser Bilder als Vorlage
dienenden und den Bildinhalt definierenden Datensatz.
Fig. 2: Anordnung zur Erkennung und Klassifizierung von
Abweichungen vergegenständlichter Bilder gegenüber
dem bei der Herstellung dieser Bilder als Vorlage
dienenden und den Bildinhalt definierenden
Datensatz unter Berücksichtigung lokal orientierter,
zulässiger Toleranzen.
Fig. 3a: Beispiel für eine Sollstruktur
Fig. 3b: Durch Übertragungsfunktion der bei der Herstellung
der vergegenständlichten Bilder und deren Abtastung
zwecks Kontrolle verwendeten Geräte verursachte determinierte
Abweichung von der in Fig. 3a gezeigten
Sturktur.
Fig. 4a: Beispiel für ein Sollbild
Fig. 4b: Mögliches Istbild gemäß der in Fig. 4a dargestellten
Sollstruktur
Fig. 4c: Extrahierter Defekt
Fig. 5a: Determinierter Konturabschnitt eines Defektes
mit Tonwert Φ
Fig. 5b: Determinierter Konturabschnitt eines Defektes
mit Tonwert 1
Fig. 6a: Sollbild
Fig. 6b: Mögliches Istbild gemäß der in Fig. 6a dargestellten
Sollstruktur
Fig. 6c: Extrahierter Defekt mit Angabe wesentlicher
Verarbeitungszeilen und -spalten
Fig. 7a: Sollbild
Fig. 7b: Istbild mit einem Defekt des Typs "Loch"
Fig. 8a: Sollbild
Fig. 8b: Istbild mit einem Defekt des Typs "Einbuchtung"
Fig. 9a: Sollbild
Fig. 9b: Istbild mit einem Defekt des Typs "Unterbrechung"
Fig. 10a: Sollbild
Fig. 10b: Istbild mit einem Defekt des Typs "fehlendes
Strukturelement mit Tonwert Eins"
Fig. 11a: Sollbild
Fig. 11b: Istbild mit einem Defekt des Typs "zusätzliches,
nicht definiertes Strukturelement"
Fig. 12a: Sollbild
Fig. 12b: Istbild mit einem Defekt des Typs "Ausbuchtung"
Fig. 13a: Sollbild
Fig. 13b: Istbild mit einem Defekt des Typs "Brücke"
Fig. 14a: Sollbild
Fig. 14b: Istbild mit einem Defekt des Typs "fehlendes
Strukturelement mit Tonwert Null"
Fig. 15a: Sollbild
Fig. 15b: Istbild mit einem Defekt des Typs "globaler Defekt"
Fig. 16: Sollstruktur mit Darstellung der lokal orientierten,
zulässigen Toleranzbereiche
In Fig. 1 wird eine Anordnung zur Erkennung und Klassifizierung
von Abweichungen vergegenständlichter Bilder gegenüber
dem bei der Herstellung dieser Bilder als Vorlage
dienenden und den Bildinhalt definierenden Datensatz dargestellt.
Eine Einrichtung 1 tastet das vergegenständlichte Bild optoelektronisch
ab, beseitigt abtast-bedingte Fehler, führt
mittels Schwellwert Binärisierung der bildpunktcharakteristischen
Information durch und gibt die Bildpunktinformation
seriell aus.
Eine Einrichtung 2, bestehend aus einem Rechner mit entsprechendem
Datenspeicher oder einer log. Schaltung mit
entsprechendem Datenspeicher oder einer Kombination aus
beidem generiert ein ans Istbild angepaßtes binäres Sollbild
und gibt die Bildpunktinformation seriell aus.
Das Sollbild weicht sinnvoller Weise von dem zur Herstellung
des vergegenständlichten Bildes dienen Datensatz entsprechend
den determinierten bildlichen Veränderungen ab,
die einerseits durch den Herstellungsprozeß und andererseits
durch den Kontrollprozeß bedingt sind. Fig. 3a zeigt
einen Ausschnitt eines als Vorlage dienenden Bildes. In
Fig. 3b ist die sich ergebende bildliche Veränderung erkennbar,
die, wie bekannt ist, durch Faltung des Ausgangsbildes
mit dem jeweiligen Apparatefunktionen ermittelt
werden kann. Zu den determinierten bildlichen Veränderungen
gehören ebenfalls die Lageabweichungen zwischen den im
binärisierten Istbild angezeigten und im vergegenständlichten
Bild tatsächlich vorhandenen Strukturkanten.
Die Lageabweichungen hängen von dem zur Binärisierung des
Istbildes vorgegebenen Schwellwert, den Übertragungsparametern
der Abtasteinrichtung und den geometrischen Verhältnissen
ab.
Während die Generierung des Sollbildes online in Echtzeit
erfolgen muß, kann die Transformation, die entsprechend
den determinierten bildlichen Veränderungen aus dem zur
Herstellung des vergegenständlichten Bildes dienen Datensatz
einen an das Istbild angepaßten Sollbilddatensatz erzeugt,
vorteilhafter Weise offline erfolgen. Durch eine
Verknüpfungsschaltung, z. B. Antivalenzschaltung 3, wird
ein Unterschied zwischen dem jeweiligen Soll- und Istbildpunkt
erkannt.
Eine Verzögerungsschaltung 4, durch Schieberegister realisiert,
stellt an 6 Ausgängen die von der Antivalenzschaltung
3 ermittelte Information von einem als aktuell zu bezeichnenden
Bildpunkt, von seinem linken und rechten Nachbarbildpunkt
in der Zeile und den zu diesen Bildpunkten in
der vorangegangenen Zeile liegenden Nachbarn gleichzeitig
bereit.
Eine Verzögerungsschaltung 5, ebenfalls durch Schieberegister
realisiert, stellt an 9 Ausgängen die Sollbildinformation
von einem als aktuell zu bezeichnenden Bildpunkt und
seinen 8 umliegenden Nachbarn bereit.
Eine logische Schaltung 6 verarbeitet die durch die Verzögerungsschaltungen
4 und 5 angebotene Information und ermittelt
für jeden Defekt die Parameter Fläche, Umfang, extremale
Koordinaten, Tonwertinformation, Anzahl der determinierten
Konturabschnitte und Vorhandensein von nichtdeterminierten
Konturabschnitten.
Die log. Schaltung 6 ist mit einem Speicher 11 verbunden,
der die Zwischen- und Endergebnisse für die Defekte aufnimmt.
Für jeden Defekt existiert ein Speicherplatz. Die Adresse
des Speicherplatzes wird bei Erstkontaktierung mit einem
Defekt einem Speicher 7 entnommen, der alle unbelegten
Adressen des Speichers 11 enthält. Ein Speicher 8 nimmt die
Adressen der in der jeweils aktuellen Zeile bearbeiteten
Defekte in chronologischer Folge auf. Um das Zuordnungsproblem
zu lösen, stehen in einem Speicher 9 in chronologischer
Folge die Adressen der in der vorangegangenen Zeile
bearbeiteten Defekte. Zeile für Zeile wechseln die Speicher
8 und 9 ihre Funktion.
In einem Speicher 10 werden die Adressen der vollständig
erfaßten Defekte gespeichert, wenn diese der Fläche nach
einen im Register 12 angegebenen Grenzwert nicht unterschreiten.
Wird der Grenzwert unterschritten, gibt die log.
Schaltung die Adresse, die für den erfaßten Defekt bereitgestellt
war, wieder frei, indem diese im Speicher 7 wieder
gespeichert wird.
Ein Rechner 13 entnimmt dem Speicher 10 die Adressen der
vollständig erfaßten Defekte, entnimmt dementsprechend
dem Speicher 11 die endgültigen Parameter eines Defektes,
führt eine Typisierung und eine Klassifizierung durch. Der
Rechner 13 gibt die Ergebnisdaten aus und generiert im Bedarfsfall
Steuerdaten für eine Reparaturstation. Eine Takterzeugungseinheit
14 steuert die Arbeitsregime der logischen
Verarbeitungseinheiten.
An einem Beispiel sind die einen Defekt ausreichend beschreibenden
Parameter erläutert.
Fig. 4c stellt einen Defekt 21 dar, der sich aus dem Vergleich
zwischen Sollbild Fig. 4a und Istbild Fig. 4b ergibt.
Die Fläche des Defektes ist äquivalent der Anzahl
seiner Bildpunkte. Der Umfang des Defektes ist durch die
Summe der Längen der Linien 22, 23, 24 und 25 bestimmt.
Die extremalen Koordinaten des Defektes sind durch die Punkte
26, 27, 28 und 29 auf den Koordinatenachsen 30 und 31 gegeben.
Die Tonwertinformation ergibt sich aus dem Tonwert des zum
Defekt deckungsgleichen Ausschnitts 32 des Istbildes Fig. 4b.
Demzufolge ist der Tonwert Eins. Der Defekt besitzt zwei
determinierte Konturabschnitte 24 und 25, die durch die
Strukturkanten 33 und 34 definiert sind. Mit den Konturabschnitten
22 und 23 sind nichtdeterminierte Konturabschnitte
vorhanden.
Fig. 5a demonstriert die Beziehung zwischen einem determinierten
Konturabschnitt 35 eines Defektes 36 mit dem Tonwert
Null und der Sollkontur 37. Der determinierte Konturabschnitt
und der korrespondierende Abschnitt der Sollkontur
sind deckungsgleich.
Fig. 5b demonstriert die Beziehung analog für einen Defekt
38 mit dem Tonwert Eins. Der determinierte Konturabschnitt 39
und der korrespondierende Abschnitt der Sollkontur 40 sind
benachbart.
Die Funktion der logischen Schaltung 6 soll am Beispiel
eines Defektes 41, Fig. 6c erläutert werden. Der Defekt
resultiert aus dem Vergleich zwischen einem Sollbild Fig. 6a
und einem Istbild Fig. 6b.
Die Bildpunktinformation einschließlich der oben genannten
Umgebungsinformation wird Zeile für Zeile und innerhalb der
Zeile Spalte für Spalte durch die vorgeschalteten, o. g.
Elemente bereitgestellt.
In einer Zeile 43 und Spalte 58 beginnt eine Kontaktierung
des Defektes, dadurch bestimmt, daß in der vorangegangenen
Spalte 57 kein Defekt vorlag. Die für die Parameterermittlung
über eine Kontaktierung hinweg erforderlichen Register
werden gelöscht. Der der Spalte 58 zugeordnete Spaltenwert
wird als minimaler und maximaler Spaltenwert der aktuellen
Kontaktierung festgehalten.
Die Fläche wird um eins erhöht. Die Konturlänge erfährt
keinen Zuwachs, da weder zur vorangegangenen Zeile 42 noch
zur vorangegangenen Spalte 57 eine Konturbeziehung besteht.
Der Tonwert ergibt sich zu Eins, da der ins Istbild projezierte
Bildpunkt den Tonwert Eins hat. Es liegt ein nichtdeterminierter
Konturpunkt vor, da der ins Sollbild projezierte
Bildpunkt keinen Konturpunkt als Nachbarn besitzt.
Mit dem nächsten Takt wird die der Zeile 43 und Spalte 59
zugeordnete Bildpunktinformation einschließlich der o. g.
Umgebungsinformation bereitgestellt. Da die Bildpunktinformation
einen Defekt ausweist, bleibt die Kontaktierung
erhalten. Die Fläche wird wieder um eins erhöht und der
Spaltenwert als maximaler Spaltenwert festgehalten. Die
Konturlänge wird ebenfalls um eins erhöht, da zur vorangegangenen
Spalte 58 eine Konturbeziehung besteht. Für den
Tonwert gibt es keine neue Information. Das gilt für den
gesamten Defekt. Es liegt ebenfalls ein nichtdeterminierter
Konturpunkt vor. Ein Wechsel zwischen einem dichtdeterminierten
und determinierten Konturpunkt wird nicht gezählt.
Die der Zeile 43 und Spalte 60 zugeordnete Bildpunktinformation
bewirkt eine Wiederholung des Vorangegangenen,
jedoch ergibt die Determinanzanalyse, daß ein determinierter
Konturpunkt vorliegt, da der ins Sollbild projezierte
Bildpunkt mindestens einen Konturpunkt als Nachbarn
besitzt. Es wird ein Wechsel zwischen einem nichtdeterminierten
und determinierten Konturpunkt gezählt.
Mit dem nächsten Takt wird Spalte 61 erreicht. Die Kontaktierung
des Defektes wird aufgehoben. Da im Verlauf der
Kontaktierung keine Verbindung zu Defektpunkten der vorangegangenen
Zeile 42 registriert wurde, wird der der Zeile
43 zugeordnete Zeilenwert als minimaler Zeilenwert festgehalten,
ein Verzweigungsparameter zur Defektendeerkennung
auf Eins gesetzt und ein neuer defektbezogener Merkmalssatz
im Speicher 11, Fig. 1 aufgelegt. Dazu wird dem
Speicher 7 eine Adresse entnommen, dem Defekt zugeordnet
und das Zwischenergebnis im Speicher 11 auf der bereitgestellten
Adresse abgelegt. Außerdem wird die Adresse in
einem Speicher 8 festgehalten, um die Wiedererkennung in
der nächsten Zeile zu ermöglichen.
Die nächste Kontaktierung erfolgt in der Zeile 44 ab Spalte
57. Die Register werden wieder gelöscht. Der der Spalte 57
zugeordnete Spaltenwert wird als minimaler und maximaler
Spaltenwert der aktuellen Kontaktierung festgehalten. Die
Fläche wird um eins erhöht. Die Konturlänge wird um √
verlängert, da sich in der vorangegangenen Kontaktierung
der Zeile 43 in der Spalte 58 ein Nachbarkonturpunkt befindet.
Es liegt ein nichtdeterminierter Konturpunkt vor,
Ein Wechsel in der Determinanzanalyse fand bezogen auf den
gerade zitierten Konturpunkt nicht statt.
Die nächsten beiden Punkte der Kontaktierung erhöhen jeweils
nur den Flächenwert und aktualisieren den maximalen
Spaltenwert. Die Bearbeitung der Spalte 58 beinhaltet auch
das Wiedererkennen der vorangegangenen Kontaktierung in
Zeile 43 und das Bereitstellen der Adresse aus dem Speicher 8.
Das zu dieser Kontaktierung gehörende Zwischenergebnis wird
gemäß der bereitgestellten Adresse dem Speicher 11 entnommen,
um es mit dem Ergebnis der aktuellen Kontaktierung in der
Spalte 61, hier wird das Ende der aktuellen Kontaktierung
signalisiert, zusammenzufassen und im Speicher 11 unter der
selben Adresse wieder abzulegen.
Der Punkt der Spalte 60 der aktuellen Kontaktierung liefert
einen Zuwachs bei der Fläche um eins und einen neuen maximalen
Spaltenwert. Die Konturlänge wird ebenfalls um eins
erhöht, da sich in der vorangegangenen Kontaktierung der
Zeile 43 in der Spalte 60 ein Nachbarkonturpunkt befindet.
Es liegt ein determinierter Konturpunkt vor. Das gilt auch
für den gerade zitierten Konturpunkt. Damit fand kein
Wechsel zwischen determinierten und nichtdeterminierten
Konturpunkten statt.
Mit dem nächsten Takt wird signalisiert, daß die Kontaktierung
beendet ist. Das Zwischenergebnis der Kontaktierung
aus der Zeile 43 wird mit dem zuletzt gewonnenen zusammengefaßt,
indem die absoluten Extremwerte ermittelt, die Flächenteile
addiert, die Konturlänge addiert, die Tonwertinformation
übernommen, die Anzahl der Wechsel zwischen determinierten
und nichtdeterminierten Konturpunkten addiert, das
Vorhandensein von nichtdeterminierten Konturpunkten übernommen
und der Verzweigungsparameter addiert wird. Dieses
zusammengefaßte Zwischenergebnis wird, wie bereits erwähnt,
im Speicher 11 gespeichert.
Die nächste Kontaktierung ergibt sich aus der Zeile 44 in
Spalte 66. Zu diesem Zeitpunkt ist nicht erkennbar, daß die
Punkte zum selben Defekt gehören. Es wird wie bei der ersten
Kontaktierung ein neuer defektbezogener Merkmalssatz mit
eigenem Speicherplatz im Speicher 11 angelegt. Für diese
Kontaktierung wurde ein Wechsel zwischen determinierten
und nichtdeterminierten Konturpunkten registriert.
Die Bearbeitung der Kontaktierung der Zeile 45 verläuft im
ersten Abschnitt analog zur ersten Kontaktierung der Zeile 44.
Ab Spalte 60 werden determinierte Konturpunkte registriert.
Ein Wechsel zwischen determinierten und nichtdeterminierten
Konturpunkten findet aber nicht statt, da der Konturabschnitt
in Spalte 66 in einen determinierten Konturpunkt
der vorangegangenen Zeile mündet.
Ab Spalte 66 überlappt sich die aktuelle Kontaktierung mit
einer weiteren Kontaktierung der vorangegangenen Zeile 44.
Die sich wiederholende Überlappung signalisiert, daß es sich
bei dieser Kontaktierung nicht um einen selbständigen Defekt
handelt. Die Zwischenergebnisse werden in bereits angegebener
Weise zusammengefaßt. Zusätzlich wird der resultierende Verzweigungsparameter
um eins vermindert, der nun wieder den
Wert Eins anzeigt. Die Adresse des zweiten Defektes wird im
Speicher 7 wieder zur Verfügung gestellt. Damit wird das
Zwischenergebnis des zweiten Defektes ignoriert.
Die nächsten Zeilen des Defektes werden in beschriebener
Weise bearbeitet.
In Zeile 50 findet eine sich wiederholende Überlappung mit
einer vorangegangenen Kontaktierung statt. In Spalte 61 wird
die erste Kontaktierung mit dem bisherigen Zwischenergebnis
zusammengefaßt. In Spalte 68 wird die zweite Kontaktierung
mit dem neuen Zwischenergebnis zusammengefaßt. Außerdem
wird der Verzweigungsparameter um eins erhöht und zeigt
jetzt den Wert zwei an. Um eine eindeutige Defektzugehörigkeit
in der nächsten zu bearbeitenden Zeile zu garantieren,
wird sowohl nach Abschluß der ersten Kontaktierung als auch
der zweiten Kontaktierung der Zeile 50 die dem Defekt zugewiesene
Adresse im aktuellen Wiedererkennungsspeicher, das
ist inzwischen der Speicher 9, angelegt.
In Zeile 53 findet bis zur Spalte 61 keine Kontaktierung
statt. Aktualisiert wird aber entsprechend der vorangegangenen
Kontaktierung die Konturlänge, die Anzahl der
Wechsel zwischen determinierten und nichtdeterminierten
Konturpunkten und das Vorhandensein von nichtdeterminierten
Konturpunkten. Der Verzweigungsparameter wird um eins vermindert
und zeigt jetzt den Wert eins an.
In Zeile 55 wird der Defekt abgeschlossen, da der Verzweigungsparameter
nach Verminderung um eins den Wert Null anzeigt.
Dadurch wird die logische Schaltung veranlaßt, den
bereits erwähnten Flächensignifikanztest durchzuführen.
Die log. Schaltung 6 kann sowohl in der Weise arbeiten, daß
je Bildpunkttakt die Information vollständig verarbeitet
wird, die log. Schaltung wird dabei mit einer Taktfrequenz
gesteuert, die ein ganzzahliges Vielfaches der Bildpunktfolgefrequenz
entspricht, als auch in der Weise, daß die
Verarbeitung über mindestens zwei Bildpunkttakte hinweg erfolgt
(Pipelining).
Eine Takterzeugungseinheit 14 erzeugt Steuertakte, die einen
synchronen Ablauf der Bildabtastung, Bildgenerierung, Bildpunktverzögerung
und Bildpunktverarbeitung gewährleistet.
Die Einteilung der Defekte kann z. B. in neun Typen vorgenommen
werden. Beispiele für 9 Typen werden in den Fig. 7
bis 15 durch Gegenüberstellung von Soll- und Istbild dargestellt.
In Fig. 2 wird eine Anordnung dargestellt, die zwei Kanäle
A und B zur Defekterkennung besitzt. Der Vergleich zwischen
den Sollbild- und Istbilddaten wird so geführt, daß der Kanal
A nur die Defekte mit dem Tonwert Eins bearbeitet und
der Kanal B die mit dem Tonwert Null. Das hat den Vorteil,
daß zwei Sollbilder generiert werden können, die zwar beide
dem Datensatz, der zur Herstellung der vergegenständlichten
Bilder diente und den Bildinhalt beschreiben, entsprechen,
die sich aber durch einerseits verdickte und andererseits
verdünnte Strukturen gemäß zulässiger Toleranzen unterscheiden,
wobei der Wert für die Verdickung bzw. Verdünnung nicht
konstant ist, sondern vielmehr von den lokalen Bedingungen
abhängt.
In Fig. 16 werden zwei miteinander in Beziehung stehende
Strukturelemente gezeigt, deren Kanten 69 und 70 durch den
zur Herstellung der vergegenständlichten Bilder dienenden
und den Bildinhalt definierenden Datensatz bestimmt sind.
Aufgrund möglicher Toleranzen kann einerseits ein Sollbild
generiert werden, das verdickten Strukturen gemäß der Kantenlagen
71 bzw. 72 entspricht, und andererseits eins, das verdünnten
Strukturen gemäß den Kantenlagen 73 bzw. 74 entspricht.
Die in Fig. 2 dargestellte Anordnung wird im wesentlichen
aus den Komponenten der in Fig. 1 dargestellten Anordnung
zusammengesetzt.
Das binäre Istbild wird von einer Einrichtung 1 in der beschriebenen
Weise generiert und bildpunktweise ausgegeben.
Der Kanal A verknüpft mit Hilfe eines Gatters 19 die direkte
Istbildinformation konjunktiv mit der mittels eines Gatters 17
negierten Sollbildinformation, die den verdickten Strukturen
entspricht und von einer Einrichtung 15 generiert wird. Die
Verzögerungseinrichtungen 4 a und 5 a stellen die erforderliche
Umgebungsinformation zum aktuellen Bildpunkt bereit und die
log. Schaltung 6 a ermittelt in Verbindung mit den Speichern
7 a, 8 a, 9 a, 10 a und 11 a und dem Register 12 a die einen Defekt
beschreibenden Parameter. Dabei kann der Tonwert als
Parameter entfallen, da von diesem Kanal nur Defekte mit dem
Tonwert Eins bearbeitet werden und der Speicher 11 a demzufolge
nur diese Merkmalssätze beinhaltet.
Analog arbeitet der Kanal B. Hier wird die mit Hilfe eines
Gatters 18 negierte Istbildinformation konjunktiv mit der
direkten Sollbildinformation, die den verdünnten Strukturen
entspricht und von einer Einrichtung 16 generiert wird,
mittels eines Gatters 20 verknüpft. Die Verzögerungseinrichtungen
4 b und 5 b stellen die erforderliche Umgebungsinformation
zum aktuellen Bildpunkt bereit und die log. Schaltung
6 b ermittelt in Verbindung mit den Speichern 7 b, 8 b, 9 b, 10 b
und 11 b und Register 12 b die einen Defekt beschreibenden
Parameter. Dabei kann ebenfalls der Tonwert als Parameter entfallen,
da von diesem Kanal nur Defekte mit dem Tonwert Null
bearbeitet werden und der Speicher 11 b demzufolge nur
diese Merkmalssätze beinhaltet.
Der Rechner 13 entnimmt dem Speicher 10 a bzw. 10 b die Adressen
der vollständig erfaßten Defekte und entnimmt gemäß den
Adressen den Speichern 11 a und 11 b die die Defekte beschreibenden
Parametersätze und verarbeitet diese in angegebener
Weise.
Die Taktsteuereinrichtung 14 synchronisiert die Verarbeitung
in den Kanälen A und B.
Claims (6)
1. Verfahren zum exakten Bildvergleich eines vergegenständlichten
Bildes, das aus Bildpunkten mit Tonwerten Eins und
Null besteht, die Strukturen mit Konturen bilden, mit einem
zur Herstellung dieses Bildes dienenden CAD-Datensatz, wobei
durch taktgesteuerte Abtastung des vergegenständlichten
Bildes ein binäres IST-Bild erzeugt wird, synchron zur Generierung
eines an das IST-Bild angepaßten SOLL-Bildes aus
dem CAD-Datensatz und einander entsprechende Bildpunkte von
SOLL- und IST-Bild bezüglich ihrer Tonwerte miteinander verglichen
werden und damit eine Defektinformation ermittelt
wird, die im IST-Bild Defekte bestimmt, die aus Bildpunkten
mit jeweils entgegengesetzten Tonwerten zu den entsprechenden
Punkten des SOLL-Bildes zusammengesetzt sind, wobei die
Koordinaten jedes Defektpunktes erfaßt werden und Bildpunktfelder
aufgebaut und gespeichert werden, die einerseits einen
SOLL-Bildausschnitt und andererseits entsprechende bildpunktbezogene
Defektinformation umfassen, und daß Pseudofehler
unterdrückt werden, ebenso wie Defekte, wenn sie einen vorgegebenen
Grenzwert unterschreiten und daß Abtastung, Generierung
und Bildpunktverarbeitung über einen Bildpunktfolgetakt
gesteuert werden, gekennzeichnet dadurch,
- - daß ein Defektinformation enthaltendes Bildfeld aus 6 Bildpunkten gebildet wird, entsprechend einem als aktuell zu betrachtenden IST-Bildpunkt sowie entsprechend seinen in der als aktuell zu betrachtenden Zeile liegenden beiden unmittelbaren Nachbarpunkten und entsprechend den zu diesen 3 Punkten unmittelbar benachbarten in der vorhergehenden Zeile liegenden 3 Punkten und
- - daß ein Bildfeld des SOLL-Bildes aus 9 Bildpunkten gebildet wird durch einen, zu dem als aktuell zu betrachtenden IST-Bildpunkt, entsprechenden SOLL-Bildpunkt sowie seinen unmittelbaren, ihn umgebenden Nachbarpunkten und
- - daß die Konturpunkte eines Defektes in der aktuellen bzw. vorhergehenden Zeile durch Vergleich der Defektinformation des als aktuell zu bezeichnenden Bildpunktes der aktuellen bzw. vorhergehenden Zeile mit jeweils seinen Nachbarpunkten des definierten Bildfeldes bestimmt werden und
- - daß die Determiniertheit eines Konturpunktes eines Defektes durch Vergleich des entsprechenden SOLL-Bildpunktes mit seinen unmittelbaren SOLL-Bildnachbarpunkten des definierten Bildfeldes bestimmt wird und daß Determinanz vorliegt, wenn in Abhängigkeit des Defekttonwertes entweder der dem Konturpunkt des Defektes entsprechende SOLL- Bildpunkt oder mindestens einer seiner unmittelbaren SOLL- Bildnachbarpunkten ein Konturpunkt im SOLL-Bild ist, und
- - daß zusammenhängende Konturabschnitte erfaßt werden, die sich durch ihre Determiniertheit unterscheiden und
- - daß die Anzahl der Wechsel zwischen unterschiedlichen Konturabschnitten eines Defektes, die der Anzahl der determinierten Konturabschnitte entsprechen, ermittelt und das Vorhandensein nichtdeterminierter Konturabschnitte festgestellt wird und mit diesen beiden Parametern und der Tonwertinformation eine Klassifizierung der Defekte erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
daß aus dem CAD-Datensatz entsprechend von zugelassenen
globalen oberen und unteren Fehlergrenzen zwei SOLL-Bilder
generiert werden, wobei ein SOLL-Bild die untere
Fehlergrenze berücksichtigt und somit ein verdünntes SOLL-
Bild entsteht und ein SOLL-Bild die obere Fehlergrenze berücksichtigt
und somit ein verdicktes SOLL-Bild entsteht und
daß einerseits in einem Datenkanal die IST-Bilddaten mit den
negierten SOLL-Bilddaten des verdickten SOLL-Bildes verknüpft
werden und in diesem Datenkanal nur Defekte mit dem
Tonwert 1 weiterverarbeitet werden und daß
andererseits in einem zweiten Datenkanal die negierten IST-
Bilddaten mit den SOLL-Bilddaten des verdünnten SOLL-Bildes
verknüpft werden und in diesem Datenkanal nur Defekte mit
dem Tonwert Φ weiterbearbeitet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fehlergrenzen lokal orientiert sind.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 und 3 gekennzeichnet dadurch,
daß die Bildpunktverarbeitung in mindestens zwei Zeitstufen
erfolgt und die Zeitstufen durch einen Steuertakt fixiert
sind, dessen Taktfolge ein ganzzahliges, der Anzahl der
Zeitstufen entsprechendes Vielfaches des Bildpunktfolgetaktes
ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1, 2 und 3 gekennzeichnet dadurch,
daß die Bildpunktverarbeitung in mindestens zwei Zeitstufen
erfolgt, die jeweils genau einen Bildpunktfolgetakt umfassen
und die beginnend mit dem aktuellen Bildpunktfolgetakt gezählt
werden.
6. Anordnung zum Bildvergleich mit einer Abtast- und mindestens
einer SOLL-Bildgenerierungseinrichtung und mindestens
einem Datenverarbeitungskanal, der aus logischen Rechengliedern
und Speichern besteht, gekennzeichnet dadurch, daß
das IST-Bild von einer Abtasteinrichtung aufgenommen wird,
deren Ausgang in mindestens einen Verarbeitungskanal mündet,
indem jeweils ein Ausgang der Abtasteinrichtung der Eingang
einer Verknüpfungsschaltung ist, deren zweiter Eingang mit
einem Ausgang einer Sollbildgenerierungseinrichtung verbunden
ist, ebenso wie der Eingang einer ersten Verzögerungsschaltung,
deren 9 Ausgänge in eine logische Verarbeitungseinheit
führen und wo der Ausgang der Verknüpfungsschaltung
den Eingang einer zweiten Verzögerungsschaltung bildet, deren
6 Ausgänge ebenfalls in die logische Verarbeitungsschaltung
münden, an die Speicher und ein Grenzwertregister angeschlossen
sind und daß diese Anordnungselemente eines Verarbeitungskanals
über einen Rechner und eine Takterzeugungseinheit gesteuert
werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD86293244A DD251847A1 (de) | 1986-07-31 | 1986-07-31 | Verfahren und anordnung zum bildvergleich |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3714011A1 true DE3714011A1 (de) | 1988-02-11 |
Family
ID=5581511
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873714011 Withdrawn DE3714011A1 (de) | 1986-07-31 | 1987-04-27 | Verfahren und anordnung zum bildvergleich |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD251847A1 (de) |
| DE (1) | DE3714011A1 (de) |
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Also Published As
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