DE4111167A1 - Hubschrauber-rotorblatt - Google Patents
Hubschrauber-rotorblattInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Hubschrauber-Rotorblatt. Insbe
sondere betrifft die Erfindung ein Hubschrauber-Rotorblatt
mit einer Verbindungseinrichtung zur Verbindung des Rotor
blatts mit der Nabe des Rotors mittels einer sphärischen
Verbindung, die von zwei komplementär passenden Bauelemen
ten in Form eines sphärischen Kopfes und einer sphärischen
Sitzfläche gebildet wird, wobei eines der zusammenwirkenden
Bauelemente einen integralen Teil der Verbindungseinrich
tung bildet.
Einer der am stärksten kritischen Punkte von Rotorblättern
der vorerwähnten Art ist die Verbindungseinrichtung, und
zwar entspricht er dem Punkt, an welchem das Rotorblatt -
insbesondere die Verbindungseinrichtung - an besagtem inte
gral passenden Bauelement angeschlossen ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Helikopter-
Rotorblatt anzugeben, welches so ausgebildet ist, daß eine
belastbare Verbindung des besagten Bauelements am Rotor
blatt gewährleistet ist.
Ausgehend von dieser Aufgabenstellung wird erfindungsgemäß
ein Hubschrauber-Rotorblatt mit einer Verbindungseinrich
tung zur Verbindung des Rotorblatts mit der Nabe des Rotors
vorgeschlagen, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß die
Verbindungseinrichtung aus einem Verbund-Kunststoffmaterial
hergestellt ist und an einem Ende einen Rohrabschnitt und
erste Mittel zur Verbindung des Rohrabschnitts mit der Nabe
aufweist, welche einen innerhalb des Rohrabschnitts liegen
den und mit diesem durch zwei erste Durchsteckbolzen ver
bundene Stutzen aufweisen, wobei die Durchsteckbolzen
ihrerseits in Längsrichtung des Stutzens versetzt sind und
jeweils in ein Paar erster Bohrungen eingreifen, welche den
Rohrabschnitt durchsetzen, und daß die Verbindungseinrich
tung für jede der besagten ersten Bohrungen ein im wesent
lichen axial verlaufendes Band aus synthetischem Fasermate
rial aufweist, welche schlaufenartig um die besagten ersten
Bohrungen geführt sind.
Gemäß einem bevorzugten ersten Ausführungsbeispiel der
Erfindung ist das Rotorblatt faltbar ausgebildet und weist
zwei lösbar miteinander verbundene Abschnitte auf, von
denen einer die besagte Verbindungseinrichtung einschließt,
und das Rotorblatt einen Wurzelabschnitt aufweist, wobei
die Verbindungseinrichtung zwei zweite, parallel zueinander
ausgerichtete und sich durch den Wurzelabschnitt er
streckende Bolzen und einen gabelförmigen Abschnitt auf
weist, welcher den Wurzelabschnitt aufnimmt und mit zwei
Paaren von zweiten Durchgangsbohrungen für jeden der zwei
ten Bolzen versehen ist, und die Bänder schlaufenförmig
ausgebildet und jeweils um eine zugeordnete zweite Bohrung
herumgeführt sind.
Gemäß einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel der
Erfindung ist das Rotorblatt steif; die Verbindungseinrich
tung bildet einen integralen Abschnitt des Rotorblatts, und
das Rotorblatt weist einen Holm aus synthetischem Verbund
material auf, wobei jeder Holm zwei sich von der jeweils
zugeordneten ersten Bohrung entlang des Rotorblatts
erstreckende Stränge aufweist und so den Holm bildet.
Nachstehend wird - ohne Beschränkung hierauf - eine Anzahl
von Ausführungsbeispielen der Erfindung in Verbindung mit
der Zeichnung beschrieben, und zwar zeigt:
Fig. 1 eine Teildraufsicht auf ein erstes Ausfüh
rungsbeispiel eines in der erfindungsgemä
ßen Weise ausgebildeten Rotorblatts in der
Montagestellung an der Nabe;
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf
ein Detail des Rotorblatts gemäß Fig. 1,
wobei zur Vereinfachung Teile weggelassen
sind;
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Einzelheit aus
Fig. 2, wobei wiederum Teile zur Verein
fachung weggelassen sind;
Fig. 4 eine Schnittansicht entlang der Linie IV-IV
in Fig. 3;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Details
von Fig. 2;
Fig. 6 eine teilweise geschnittene Teil-Seitenan
sicht eines zweiten Ausführungsbeispiels
eines in der erfindungsgemäßen Weise ausge
bildeten Rotorblatts;
Fig. 7 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf
das in Fig. 6 gezeigte Rotorblatt, wobei
wiederum zur Vereinfachung Bauteile wegge
lassen sind; und
Fig. 8 eine Schnittansicht entlang der Linie VIII-
VIII in Fig. 6.
In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen Hubschrau
ber-Rotor mit einer Nabe 2, die integral mit einer (nicht
gezeigten) Antriebswelle verbunden ist und einen im wesent
lichen zylindrischen zentralen Körper 3 und einen ringför
migen Peripherie-Körper 4 aufweist, die koaxial zueinander
ausgerichtet und winkelfest miteinander verbunden sind, so
daß sie zusammen mit der Antriebswelle gemeinsam um ihre
Achse rotieren.
Die Nabe ist mit einer Anzahl von Rotorblättern 5 versehen,
welche im wesentlichen radial von der Nabe 2 vorspringen,
von denen jedes von einem faltbaren Blatt mit zwei lösbar
miteinander verbundenen Abschnitten 6 und 7 gebildet wird.
Der Abschnitt 6 besteht aus dem eigentlichen Rotorblatt und
der Abschnitt 7 aus einem Verbindungselement, mit welchem
das Blatt 6 an der Nabe 2 angeschlossen ist.
Wie in den Fig. 1 und 3 gezeigt ist, weist das Verbin
dungselement 7 einen Gabelkopf 8 auf, der aus zwei paral
lelen gegenüberliegenden Platten 9 und 10 besteht, die von
den gegenüberliegenden seitlichen Enden eines konischen
Kopfstücks 11 am Ende eines im wesentlichen zylindrischen
koaxial zum Kopfstück 11 liegenden Rohrabschnitts 12 vor
treten. An dem dem Gabelkopf 8 gegenüberliegenden Ende
weist der Rohrabschnitt 12 eine axial verlaufende blinde
Bohrung 13 auf.
Jede der Platten 9 und 10 ist mit zwei durchgehenden Boh
rungen 14 und 15 (Fig. 2) versehen, die rechtwinklig zur
Achse 16 des Rohrabschnitts 12 und koaxial zu entsprechen
den Bohrungen 14 und 15 in der jeweils anderen Platte 10
bzw. 9 angeordnet sind. In die besagten beiden Bohrungs-
Paare 14 und 15 greifen zugeordnete Bolzen 17 und 18 ein,
welche ihrerseits (nicht gezeigte) Bohrungen in einem
zwischen den Platten 9 und 10 des Gabelkopfs 8 aufgenommen
Wurzelabschnitt 19 des starren Rotorblatts 6 durchsetzen.
Der Rohrabschnitt 12 weist noch zwei weitere durchgehende
Bohrungen 20 und 21 auf, welche die Blindbohrung 13 schnei
den und dadurch in zwei Paare von Bohrungen 20a, 20b und
21a, 21b unterteilt sind. Die Bohrungen 20 und 21 sind
rechtwinklig zueinander und zur Achse 16 ausgerichtet und
schneiden die Achse 16 an zwei relativ zueinander versetz
ten Punkten, wobei sie mit zwei rechtwinkligen, die Achse
16 schneidenden Ebenen 22 und 23 (Fig. 4) einen Winkel von
45° einschließen. Die Ebene 22 liegt parallel zu den Boh
rungen 14 und 15.
Wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist, ist das Verbin
dungselement 7 aus synthetischem Verbundmaterial herge
stellt und weist ein rohrförmiges äußeres Gehäuse 24 und
ein rohrförmiges inneres Gehäuse 25 auf. Die Gehäuse 24 und
25 sind aus mit über Kreuz angeordneten Fasern verstärktem
Verbundmaterial hergestellt und schließen einen Zwischen
raum ein, der teilweise von einer Tragstruktur oder einem
Skelett 26 belegt ist, während sein restliches Volumen mit
synthetischem Füllstoff 27 gefüllt ist.
Wie in Fig. 5 gezeigt ist, weist das Skelett 26 vier
schlaufenförmige Bänder 28, 29, 30 und 31 auf, von denen
jedes vorzugsweise von einem Strang oder Streifen aus
Kohlenstoff gebildet wird und sich im wesentlichen in
Längsrichtung entlang des Verbindungselements 7 erstreckt,
wobei sie zwischen ihrem einen und anderen Ende um 45° ver
drillt sind.
Jedes der Bänder 28 bis 31 setzt sich aus zwei im wesentli
chen parallelen, längsverlaufenden Strängen 32 und 33
zusammen, deren Enden durch bogenförmige Endabschnitte 34
und 35 verbunden sind, welche jeweils um eine der Bohrungen
14 und 15 und der Bohrungen 20 und 21 herumgeführt sind.
Insbesondere ist jedes der Bänder 28 bis 31 um eine erste
Bohrung 14 oder 15 und um eine zweite Bohrung geführt, je
nachdem welche der Bohrungen 20 oder 21 - wie in Fig. 4
gezeigt - auf der gleichen Seite wie die jeweils erste Boh
rung in bezug auf die Ebenen 22 und 23 liegt. Wie in Fig.
1 gezeigt ist, ist der Rohrabschnitt 12 mittels zweier, in
die Bohrungen 20 und 21 eingreifender Durchsteckbolzen 36
und 37 befestigt, wobei die inneren Schuhe von zwei elasto
meren Lagern 38 und 39 Teil des Verbindungselements 7 bil
den und jeweils den Anschluß des Rotorblatts 5 am zentralen
Körper 3 und am Peripherie-Körper 4 der Nabe 2 ermöglichen.
Insbesondere der innere Schuh des Lagers 38 besteht aus
einem kugelabschnittsförmigen Kopf 40, der in einem Ring 41
gehalten ist, der seinerseits in einer Bohrung 42 im zen
tralen Körper 3 gehalten ist. Der Ring 41 bildet eine sphä
rische, ringförmig innere Sitzfläche, die konzentrisch zum
Kopf 40 verläuft und ist mit dem Kopf durch eine zwischen
geschaltete Lage 43 aus einem verstärkten elastomeren Mate
rial verbunden. Der Kopf 40 ist einstückig am Ende eines
metallischen Stutzens 44 angeformt, der innerhalb der
Blindbohrung 13 gehalten und mit zwei diametralen (nicht
gezeigten) Durchgangsbohrungen versehen ist, welche koaxial
zu den Bohrungen 20 und 21 verlaufen und welche von den
Durchsteckbolzen 36 und 37 durchsetzt werden.
Der innere Schuh des Lagers 39 besteht aus einem ringförmi
gen Körper 45 an einem Ende einer auf dem Rohrabschnitt 12
aufgepaßten Kupplung 46 und ist mit zwei (ebenfalls nicht
gezeigten) diametralen Bohrungen versehen, in welche die
Bolzen 36 und 37 eingreifen, wodurch der Stutzen 44 und die
Kupplung 46 miteinander und mit dem Rohrabschnitt 12 ver
bunden sind.
Zusätzlich zum ringförmigen Körper 45 weist das Lager 39
einen als integraler Teil des Peripherie-Körpers 4 ausge
bildeten ringförmigen Schuh 47 auf. Der Schuh 47 umgibt
eine im Peripherie-Körper 4 ausgebildete durchgehende
Öffnung 48, welche vom Rohrabschnitt 12 durchsetzt wird.
Mit dem ringförmigen Körper 45 ist der ringförmige Schuh 47
durch eine Zwischenlage 49 aus elastomerem Material verbun
den.
Das Skelett 26 des Rotorblatts 5 umgibt - wie oben
beschrieben - die Bohrungen 14 und 15 auf der einen und die
Bohrungen 20 und 21 auf der anderen Seite, wodurch alle
kritischen Punkte verstärkt und die Widerstandsfähigkeit
des Verbindungselements 7 für ein vorgegebenes Gewicht
maximiert wird. Aufgrund der Gehäuse 24 und 25 und der im
wesentlichen unabhängigen Ausgestaltung der Bänder 28 und
30 führt darüber hinaus ein Versagen eines der Bänder nicht
notwendigerweise zu einem Ausfall des Verbindungselements 7
insgesamt.
In den Fig. 6 bis 8 ist ein sogenanntes "integriertes"
Rotorblatt 50 dargestellt, an dessen einem Ende ein mit dem
Blatt 50 integrales Wurzelende 51 vorgesehen ist, welches
dem am Rotorblatt 5 vorgesehenen Verbindungselement 7 ent
spricht, wenn es mit (nicht gezeigten) Lagern 38 und 39
versehen ist.
Wie beim Verbindungselement 7 bildet der Wurzelabschnitt 51
einen Rohrabschnitt 12 mit einer Blindbohrung 13 zur Auf
nahme eines Stutzens 44 mit einem sphärischen Kopf 40 und
Bohrungen 20 und 21 sind zur Aufnahme von Bolzen 36 und 37
vorgesehen.
Wie beim Verbindungselement 7 werden die Bohrungen 20 und
21 von bogenförmigen Abschnitten 52 von zugeordneten Bän
dern 53, 54, 55 und 56 umgeben, wobei jedes der Bänder von
zwei in Längsrichtung verlaufenden Strängen 57 und 58 ge
bildet wird, welche durch einen jeweils zugeordneten bogen
förmigen Abschnitt 52 verbunden sind.
Wie insbesondere in Fig. 8 gezeigt ist, ist der Wurzelab
schnitt 51 des Blatts 50 der Endabschnitt eines Holms 59,
der von vier oberen Bändern gebildet wird, welche aus den
seitlich nebeneinanderliegenden Strängen 57 und 58 der Bän
der 53 und 54 bestehen; außerdem weist der Holm vier von
seitlich nebeneinanderliegenden Strängen 57 und 58 der Bän
der 55 und 56 gebildete untere Bänder, ein Verbindungsele
ment 60 und ein rückwärtiges Abdeckelement 61 auf, an des
sen Außenfläche ein konisches Wabenzellenelement 62 an
liegt. Der Holm 59 und das Wabenzellenelement 62 sind in
einem rohrartigen äußeren Gehäuse 63 enthalten, welches aus
einem mit kreuzweise angeordneten Fasern verstärkten
Verbundmaterial hergestellt und über das Blindloch 13 und
Füllmaterial 64 zur Ausfüllung der nicht von den Bändern 53
bis 56 besetzten Abschnitte des Wurzelabschnitts 51 geführt
ist.
Claims (7)
1. Hubschrauber-Rotorblatt (5; 50) mit einer Verbindungs
einrichtung (7; 51) zur Verbindung des Rotorblatts (5; 50)
mit der Nabe (2) des Rotors (1),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungseinrichtung (7; 51) aus einem Verbund- Kunststoffmaterial hergestellt ist und einen endständigen Rohrabschnitt (12) und erste Mittel (38) zur Verbindung des Rohrabschnitts (12) mit der Nabe (2) aufweist, welche einen innerhalb des Rohrabschnitts (12) liegenden Stutzen (44) umfassen, der mit dem Rohrabschnitt (12) durch zwei erste Durchsteckbolzen (36, 37) verbunden ist, die ihrerseits in Längsrichtung des Stutzens (44) versetzt sind und jeweils in ein Paar von den Rohrabschnitt (12) durchsetzenden Boh rungen (20a, 20b, 21a, 21b) eingreifen; und
daß die Verbindungseinrichtung für jede der besagten ersten Bohrungen (20a, 20b, 21a, 21b) ein im wesentlichen axial angeordnetes Band (28, 29, 30, 31; 53, 54, 55, 56) aus syn thetischem Fasermaterial aufweist, welche schlaufenartig um die besagten ersten Bohrungen (20a, 20b, 21a, 21b) geführt sind.
daß die Verbindungseinrichtung (7; 51) aus einem Verbund- Kunststoffmaterial hergestellt ist und einen endständigen Rohrabschnitt (12) und erste Mittel (38) zur Verbindung des Rohrabschnitts (12) mit der Nabe (2) aufweist, welche einen innerhalb des Rohrabschnitts (12) liegenden Stutzen (44) umfassen, der mit dem Rohrabschnitt (12) durch zwei erste Durchsteckbolzen (36, 37) verbunden ist, die ihrerseits in Längsrichtung des Stutzens (44) versetzt sind und jeweils in ein Paar von den Rohrabschnitt (12) durchsetzenden Boh rungen (20a, 20b, 21a, 21b) eingreifen; und
daß die Verbindungseinrichtung für jede der besagten ersten Bohrungen (20a, 20b, 21a, 21b) ein im wesentlichen axial angeordnetes Band (28, 29, 30, 31; 53, 54, 55, 56) aus syn thetischem Fasermaterial aufweist, welche schlaufenartig um die besagten ersten Bohrungen (20a, 20b, 21a, 21b) geführt sind.
2. Hubschrauber-Rotorblatt nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die ersten Bohrungen (20a, 20b, 21a, 21b) und
die zugeordneten Durchsteckbolzen (36, 37) rechtwinklig
zueinander ausgerichtet sind.
3. Hubschrauber-Rotorblatt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung (7; 51)
zweite Mittel (39) zur Verbindung des Rohrabschnitts (12)
mit der Nabe (2) aufweist, welche einen rohrförmigen Körper
(46) umfassen, der koaxial mit und auf dem Rohrabschnitt
(12) aufgepaßt ist, und daß die ersten Durchsteckbolzen
(36, 37) den rohrförmigen Körper (46) durchsetzen.
4. Hubschrauber-Rotorblatt nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rotorblatt (5) faltbar
ausgebildet ist und zwei lösbar miteinander verbundene
Abschnitte (6, 7) aufweist, von denen der eine von der
besagten Verbindungseinrichtung (7) gebildet wird, wobei
das Rotorblatt einen Wurzelabschnitt (19) aufweist, und daß
die Verbindungseinrichtung (7) zwei zweite parallel zuein
ander ausgerichtete und den Wurzelabschnitt (19) durchset
zende zweite Bolzen (17, 18) und einen den Wurzelabschnitt
(19) aufnehmenden gabelförmigen Abschnitt (8) aufweist und
mit zwei Paaren von zweiten Durchgangsbohrungen (14, 15)
zur Aufnahme der jeweils zugehörigen zweiten Bolzen (17,
18) versehen ist, wobei die besagten Bänder (28, 29, 30 und
31) schlaufenförmig ausgebildet und jeweils um eine der
zugeordneten zweiten Bohrungen (14, 15) herumgeführt sind.
5. Hubschrauber-Rotorblatt nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die ersten Durchsteckbolzen (36, 37) unter
einem Winkel von im wesentlichen 45° relativ zu den zweiten
Bolzen (17, 18) ausgerichtet sind.
6. Hubschrauber-Rotorblatt nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rotorblatt (50) starr
ausgebildet ist, daß die Verbindungseinrichtung (51) einen
integralen Teil des Rotorblatts (50) bildet und das Rotor
blatt einen Holm (59) aus synthetischem Verbundmaterial auf
weist, wobei jedes der Bänder (53, 54, 55, 56) zwei Stränge
(57, 58) aufweist, welche sich von den besagten ersten Boh
rungen (20, 21) ausgehend entlang des Rotorblatts (50)
erstrecken und den Holm (59) bilden.
7. Hubschrauber-Rotorblatt wie in Verbindung mit den beige
fügten Zeichnungen beschrieben und dargestellt.
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Family Applications (1)
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