DE4111035A1 - Scheinwerfer fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Scheinwerfer fuer kraftfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Scheinwerfer für
Kraftfahrzeuge mit folgenden Merkmalen:
- - ein Reflektor des Scheinwerfers ist in den von einem Gehäuse und einer lichtdurchlässigen Abschlußscheibe gebildeten Scheinwerferinnenraum eingesetzt und an drei Punkten mit dem Gehäuse verbunden,
- - von den drei Punkten sind ausschließlich zwei durch eine Einstellvorrichtung verstellbar, welche zum Verschwenken des Reflektors um eine horizontale und eine vertikale Achse dienen, während durch den anderen Punkt beide Schwenkachsen hindurchgehen,
- - an dem Scheinwerfer ist eine eine Stellung des Reflektors anzeigende Anzeigevorrichtung angebracht.
Aus dem DE-GM 89 10 911 ist ein Scheinwerfer mit einer
Anzeigevorrichtung bekannt, welche aus einer Wasserwaage
in Form einer Libelle besteht. Die Libelle zeigt an, ob
der Reflektor die richtige Neigung in vertikaler Richtung
einnimmt. Mit dieser Anzeigevorrichtung kann überprüft
werden, ob das ausfallende Licht die richtige Neigung zur
Fahrbahnebene einnimmt.
In dem DE-GM 70 16 497 ist eine Anzeigevorrichtung
offenbart, welche zwei Libellen aufweist. Die eine Libelle
arbeitet wie vorstehend beschrieben, d. h. sie zeigt die
Reflektoreinstellung in vertikaler Richtung an, während
die zweite Libelle die Reflektorstellung in horizontaler
Richtung anzeigt, und zwar eine Verschwenkung des
Reflektors um die optische Achse des Reflektors. Da die
Scheinwerfer für Kraftfahrzeuge normalerweise keine
Einstellvorrichtung aufweisen, mit denen sich der
Reflektor um seine eigene optische Achse verstellen läßt,
ist diese Überprüfungsmöglichkeit weniger hilfreich.
Aus der DE-AS 10 06 738 ist ein Scheinwerfer offenbart,
bei welchem alle der drei den Reflektor mit dem Gehäuse
verbindenden Punkte durch jeweils eine Einstellvorrichtung
verstellbar sind. Aus diesem Grunde ist auch die Lage der
horizontalen und vertikalen Achse nicht genau bestimmt.
Die Lage der Schwenkachsen ist nur bei einem ortsfesten
Punkt genau definiert, durch welchen beide Schwenkachsen
hindurchgehen. Bei dem vorbekannten Scheinwerfer kann der
Reflektor in eine genaue Lage eingestellt werden, da jede
Einstellvorrichtung mit einer Anzeigevorrichtung
zusammenwirkt. Sind jedoch sämtliche der
Einstellvorrichtungen verstellt, so kann nicht einfach
abgelesen werden, ob der Scheinwerfer richtig eingestellt
ist.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine
Anzeigevorrichtung zu schaffen, welche ausschließlich beim
Verstellen des Reflektors um die vertikal verlaufende
Schwenkachse einen veränderten ablesbaren Wert anzeigt,
damit festgestellt werden kann, ob der Reflektor
hinsichtlich seiner horizontalen Verschwenkbarkeit richtig
eingestellt ist, d. h. eine Überprüfung möglich ist, ob
die optische Achse des Reflektors parallel zur vertikalen
Mittelebene des Fahrzeugs verläuft.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß
die den Meßwert der Anzeigevorrichtung bestimmende Stelle
des Reflektors zumindest nahe der horizontalen Ebene
angeordnet ist, in welcher die horizontale Schwenkachse
verläuft und einen Abstand zur vertikalen Schwenkachse
aufweist.
Bei einer solchen Lösung ist es weiterhin sehr vorteilhaft
wenn zur vertikalen Schwenkachse der Abstand der den
Meßwert bestimmenden Stelle des Reflektors möglichst groß
ist, da mit größerem Abstand auch der Verstellweg für die
Anzeigevorrichtung größer ist, und somit auch die
Ablesegenauigkeit des Meßwertes sich erhöht.
Weiterhin ist es sehr vorteilhaft, wenn die
Anzeigevorrichtung mit einer Skala und einer Meßmarke
ausgeführt ist, von denen entweder die Skala oder die
Meßmarke zusammen mit der den Meßwert der
Anzeigevorrichtung bestimmenden Stelle des Reflektors
verstellbar ist, während der andere Teil der
Anzeigevorrichtung durch das Gehäuse des Scheinwerfers
gehalten ist. Hierbei ist es weiterhin zweckmäßig, wenn
ein Abschnitt der Anzeigevorrichtung stabförmig ausgeführt
ist und dieser Abschnitt sowohl senkrecht zur horizontalen
Schwenkachse und in der horizontalen Ebene liegt als auch
in seiner Längsausdehnung in einer Öffnung des Reflektors
oder des Gehäuses verstellbar geführt ist, während er von
dem Gehäuse oder dem Reflektor gehalten ist. Eine solche
Lösung ist sehr einfach und sehr kostengünstig
herstellbar. Außerdem ist hierbei sichergestellt, daß,
auch wenn die den Meßwert bestimmende Stelle in der
Horizontalen einen größeren Abstand zur horizontalen
Schwenkachse aufweist, die Anzeigevorrichtung beim
vertikalen Verstellen des Reflektors keinen veränderten
ablesbaren Wert anzeigt.
Vorteilhaft ist es weiterhin, wenn die Anzeigevorrichtung
mit einer Verstellvorrichtung gekoppelt ist, welche zur
Justierung der Anzeigevorrichtung dient. Dadurch kann die
Anzeigevorrichtung leicht und schnell nach jeder
Verstellung des Reflektors auf einen bestimmten Wert,
z. B. auf Null, gestellt werden. In diesem Zusammenhang ist
es zweckmäßig, wenn die Verstellvorrichtung an der
Außenseite des Gehäuses eine Handhabe zu ihrem Verstellen
aufweist. Dadurch ist es nicht notwendig, das Gehäuse des
Scheinwerfers für das Justieren der Anzeigevorrichtung zu
öffnen.
Ebenfalls ist es vorteilhaft, wenn die Anzeigevorrichtung
auf der Außenseite des Scheinwerfers angeordnet ist.
Hierbei kann der Meßwert der Anzeigevorrichtung durch eine
einfache Sichtprüfung auf der Rückseite des Scheinwerfers
festgestellt werden.
Außerdem ist es vorteilhaft, wenn die Skala und die
Meßmarke der Anzeigevorrichtung im Scheinwerferinneren
hinter einem durchsichtigen Fenster angeordnet sind,
welches entweder von einer in einer Gehäuseöffnung
eingesetzten Scheibe oder einem Abschnitt der
Abschlußscheibe gebildet ist. Dadurch ist es möglich, ohne
das Gehäuse des Scheinwerfers zu öffnen, den Meßwert der
Anzeigevorrichtung festzustellen. Weiterhin muß bei der
Sichtprüfung, wenn das Fenster von einem Abschnitt der
Abschlußscheibe gebildet ist, die Motorhaube nicht
geöffnet werden. Hierbei ist es jedoch notwendig, daß das
Fenster der Lichtscheibe im wesentlichen frei von das
Licht der Lichtquelle des Scheinwerfers ablenkenden
optischen Mitteln ist.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn entweder die Skala oder
die Meßmarke der Anzeigevorrichtung mit der
Verstellvorrichtung zur Justierung der Anzeigevorrichtung
gekoppelt ist. Dadurch bestehen zwei mögliche
Ausführungsformen für die Anzeigevorrichtung.
Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung ist auf eine Seitenfläche des stabförmigen
Abschnitts die Skala aufgebracht, und der stabförmige
Abschnitt ist in seinem Querschnitt rechteckförmig
gestaltet und in der Öffnung des Reflektors oder des
Gehäuses verschiebbar geführt. Hierbei ist es weiterhin
zweckmäßig, wenn die der oberen Seite des Scheinwerfers
zugewandte breite Seitenfläche des im Querschnitt
rechteckförmig gestalteten stabförmigen Abschnitts mit der
Skala versehen ist und die Meßmarke von einer Kante der
Öffnung des Reflektors bzw. des Gehäuses gebildet ist.
Hierbei ist der stabförmige Abschnitt wegen seines
rechteckförmigen Querschnitts verdrehsicher in der Öffnung
des Reflektors bzw. des Gehäuses geführt, und der Meßwert
ist von oben her durch eine einfache Sichtprüfung
feststellbar.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Verstellvorrichtung
zur Justierung der Anzeigevorrichtung ein in dem Gehäuse
oder dem Reflektor verdrehbar gelagerter Schraubbolzen
ist, welcher entweder mit dem stabförmigen Abschnitt oder
der Meßmarke verbunden ist. Eine solche Lösung ist sehr
einfach und kann sehr kostengünstig hergestellt werden.
Vorteilhaft ist es weiterhin, wenn der stabförmige
Abschnitt in der Anzeigevorrichtung ein Schraubbolzen der
Einstellvorrichtung für die horizontale Einstellung des
Reflektors ist. Eine solche Lösung ist sehr vorteilhaft,
wenn eine Einstellvorrichtung ausschließlich für die
horizontale Verstellung des Reflektors dient, d. h. der
verstellende Punkt in der horizontalen Ebene liegt, in
welcher die horizontale Schwenkachse verläuft.
Ein weiterer Vorteil ist es, wenn der Schraubbolzen in
einer Öffnung des Gehäuses verschraubbar ist und mit
seinem in das Scheinwerferinnere ragenden Ende den
Reflektor trägt, während sein aus dem Gehäuse nach außen
ragendes Ende mit der Anzeigevorrichtung zusammenwirkt.
Dadurch ist es möglich, daß die Anzeigevorrichtung bei
bereits bestehenden Scheinwerfern nachträglich angebracht
werden kann.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn zwischen der den
Meßwert bestimmenden Stelle des Reflektors und der
Anzeigevorrichtung ein Getriebe zwischengeschaltet ist.
Dieses ist zweckmäßig, wenn der Verstellweg für die den
Meßwert der Anzeigevorrichtung bestimmenden Stelle des
Reflektors so klein ist, daß durch eine einfache
Sichtprüfung kein ausreichend genauer Meßwert festgestellt
werden kann.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele nach
der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht auf die Abschlußscheibe eines
Kraftfahrzeugscheinwerfers mit seinen
Schwenkachsen,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A mit einer eine
Stellung des Reflektors anzeigenden
Anzeigevorrichtung,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie B-B mit der
Anzeigevorrichtung in der Fig. 2, während
Fig. 4, 5 und 6 jeweils eine andere Anzeigevorrichtung
für den Reflektor darstellen.
An dem Gehäuse (1) des Scheinwerfers ist eine
lichtdurchlässige Abschlußscheibe (2) befestigt, welche
zusammen mit dem Gehäuse das Scheinwerferinnere bildet. In
das Scheinwerferinnere ist der schalenförmige Reflektor
(3) eingesetzt und an drei Punkten (4, 5 u. 6) mit dem
Gehäuse (1) verbunden. Der Punkt (4) ist ortsfest und
durch den Kugelkopf (7) des Bolzens (8) und der den
Kugelkopf (7) aufnehmenden Gelenkpfanne (9) des Reflektors
(3) gebildet. Der Bolzen (8) verläuft in seiner
Längsausdehnung parallel zur Längsachse des Fahrzeugs
(nicht dargestellt), an welchem der Scheinwerfer
befestigbar ist. Der vom Reflektor weg weisende
Endabschnitt (10) des Bolzens (8) ist mit einer
Kreuzrändelung versehen und mit dieser im Preßsitz in
einer Öffnung in der Rückwand des Gehäuses (1) eingesetzt.
Durch den ortsfesten Punkt (4) geht die horizontal
verlaufende Achse (11) und die vertikal verlaufende Achse
(12) hindurch (siehe Fig. 1). Um die horizontal
verlaufende Achse (11) ist der Reflektor (3) durch
Verstellen der mit den Punkten (5 u. 6) gekoppelten
Einstellvorrichtungen (13), von denen eine dargestellt
ist, schwenkbar. Die verstellbaren Punkte (5 u. 6) der
Einstellvorrichtungen (13) liegen auf der parallel zur
Achse (11) verlaufenden Linie (14) und der Punkt (5)
außerdem auf der vertikalen Achse (12). Die
Verstellvorrichtungen (13) bestehen aus dem in eine
Öffnung des Gehäuses (1) verdrehbar eingesetzten
Schraubenbolzen (15), dessen zum Reflektor hin weisender
Gewindeschaft in die mit dem Gehäuse gelenkig verbundene
Mutter (16) eingeschraubt ist und mit dem aus dem Gehäuse
nach außen ragenden Endabschnitt (17) das als Handhabe
dienende Griffteil (18) trägt. An die Mutter (16) ist der
nach oben gerichtete Ansatz (60) angeformt, welcher in der
Führung (61) des Gehäuses (1) verschiebbar geführt ist.
Die gelenkige Verbindung zwischen der Mutter (16) und dem
Reflektor (3) besteht aus dem Kugelkopf (19) und der
Gelenkpfanne (20) des Reflektors, in welche der Kugelkopf
(19) eingreift. Die beiden Schraubenbolzen (15) verlaufen
in ihrer Längsausdehnung parallel zueinander und parallel
zur Längsausdehnung des ortsfesten Bolzens (8). Beim
Verstellen des Punktes (6) durch eine Einstellvorrichtung
(13) schwenkt der Reflektor (3) um die vertikale Achse
(12). Dadurch kann der Reflektor (3) nach dem Einbau in
die Karosserieöffnung eines Fahrzeugs genau zur
Fahrzeuglängsachse ausgerichtet werden. Damit diese genaue
Einstellung des Reflektors zur Fahrzeuglängsachse
jederzeit durch eine einfache Sichtprüfung festgestellt
werden kann, ist der Scheinwerfer mit der
Anzeigevorrichtung (21) versehen. Die Anzeigevorrichtung
(21) weist die Skala (22) und die Meßmarke (23) auf.
In der Fig. 2 und 3 weist die Anzeigevorrichtung (21) den
im Querschnitt rechteckförmigen stabförmigen Abschnitt
(24) auf, welcher in seiner Längsausdehnung in der
horizontalen Ebene (25) und senkrecht zu der horizontalen
Schwenkachse (11) verläuft. Die mit der Skala (22)
versehene breite Seitenfläche des stabförmigen Abschnitts
(24) weist nach oben. Der stabförmige Abschnitt (24) ist
in der rechteckförmigen Öffnung (26) des Reflektors (3)
verschiebbar geführt. Der auf der Vorderseite des
Reflektors (3) aus der Öffnung (26) herausragende
Endabschnitt des stabförmigen Abschnitts (24) ist von
außen durch die lichtdurchlässige Abschlußscheibe hindurch
zu sehen. Damit dies möglich ist, weist die
lichtdurchlässige Abschlußscheibe (2) ein Fenster (nicht
dargestellt) auf, welches von einem Abschnitt der
Abschlußscheibe (2) gebildet ist, der im wesentlichen frei
von das Licht ablenkenden optischen Mitteln ist. Als
Meßmarke (23) dient die obere Kante der Öffnung (26) des
Reflektors (3) und ist die den Meßwert bestimmende Stelle
(35) des Reflektors (3). Der stabförmige Abschnitt (24)
ist mit seinem zur Rückseite des Scheinwerfers weisenden
Abschnitt mit der Verstellvorrichtung (27) gekoppelt,
welche zur Justierung der Anzeigevorrichtung (21) dient.
Die Verstellvorrichtung (27) besteht aus einem in der
Öffnung (28) des Gehäuses (1) verdrehbar gelagerten
Schraubbolzen (29), welcher mit seinem Gewindeschaft (30)
in die Mutter (31) des zur Rückseite des Scheinwerfers
weisenden Endabschnitts des stabförmigen Abschnitts (24)
eingreift. Die Mutter (31) weist den nach oben gerichteten
Ansatz (58) auf, welcher in der an das Gehäuse (1)
angeformten Führung (59) verschiebbar geführt ist. Mit dem
aus der Öffnung (28) des Gehäuses (1) nach außen ragenden
Abschnitt (32) trägt der Bolzen (29) die hülsenförmige
Handhabe (33). Dadurch ist es möglich, nachdem der
Reflektor (3) genau horizontal eingestellt ist, die
Anzeigevorrichtung (21) durch die Verstellvorrichtung (27)
zu justieren. Hierbei wird der Schraubenbolzen (29)
solange verdreht, bis die Meßmarke (23) auf den Nullwert
(34) der Skala (22) eingestellt ist. Nach einem Verstellen
des Reflektors durch die beiden Einstellvorrichtungen
(13), durch welche die Punkte (5 u. 6) verstellbar sind,
ist es somit immer wieder möglich, den Reflektor in der
Horizontalen genau zur Fahrzeuglängsachse auszurichten.
Die hülsenförmige Handhabe (33) ist teilweise von der an
der Rückseite des Reflektors (1) angeformten Wandung (56)
umgeben. Dadurch soll beim Verstellen des Reflektors (3)
durch die Einstellvorrichtungen (13) ein nicht gewolltes
Verstellen der Verstellvorrichtung (27) verhindert werden.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Anzeigevorrichtung (21)
ist die den Meßwert der Anzeigevorrichtung (21)
bestimmende Stelle (35) des Reflektors (3) durch die in
den Reflektor (3) eingebrachte Öffnung (36) bestimmt. In
die Öffnung (36) des Reflektors (3) ist von der Rückseite
des Reflektors her der Stab (37) selbstrastend eingesetzt
und geht mit seinem zur Rückseite des Scheinwerfers
weisenden Ende durch die Öffnung (38) des Gehäuses (1)
hindurch. Zwischen dem Stab (37) und der Innenseite der
Öffnung (38) ist die ringförmige Dichtung (39) eingesetzt.
Der aus der Öffnung (38) des Gehäuses (1) nach außen
ragende stabförmige Abschnitt (24) des Stabes (37) ist auf
der nach oben weisenden Seitenfläche mit der Skale (22)
versehen. Die Meßmarke (23) ist durch das freie Ende des
Fingers (40) der Verstellvorrichtung (27) gebildet. In den
Finger (40) ist eine Öffnung eingebracht, durch welche der
Schraubenbolzen (41) hindurchgeht, der mit seinem Kopf an
der einen Seite des Fingers anliegt und mit seinem
Gewindeschaft in einer Gewindebohrung des Gehäuses (1)
eingeschraubt ist. Zwischen dem Gehäuse (1) und dem Finger
ist die Schraubenfeder (42) eingesetzt, welche den Finger
gegen den Kopf des Schraubenbolzen (41) drückt. Beim
Verstellen des Reflektors um die vertikale Achse (11)
verschiebt sich der stabförmige Abschnitt (24) des Stabes
(37) in der Öffnung (38) des Gehäuses (1). Nach dem
genauen Einstellen des Reflektors zur Fahrzeuglängsachse
kann durch Verdrehen des Schraubenbolzens (41), die
Meßmarke (23), des Fingers (40) auf den Nullwert der Skala
(22) eingestellt werden.
Das in Fig. 5 dargestellte Ausführungsbeispiel der
Anzeigevorrichtung unterscheidet sich gegenüber der in den
Fig. 2 und 3 dargestellten Anzeigevorrichtung durch
folgende Merkmale. Der mit der Skala (22) versehene
stabförmige Abschnitt (24) ist über ein Getriebe mit dem
Punkt (57) des Reflektors (3) verbunden. Der Punkt (57)
liegt zusammen mit der den Meßwert bestimmenden Stelle
(35) der Anzeigevorrichtung (21) auf der horizontalen
Ebene (25). Das Getriebe ist durch den U-förmigen Stab
(44) gebildet, von dem ein Schenkel der mit der Skala (22)
versehene stabförmige Abschnitt (24) ist, welcher in der
die Stelle (35) bildenden Öffnung des Reflektors (3)
verschiebbar geführt ist, und von dem der andere Schenkel
(45) mit seinem freien Ende in die den Punkt (57) gebil
dete Öffnung des Reflektors (3) selbstrastend eingesetzt
ist. In dem Bereich des die Schenkel verbindenden Stegs
(46) ist der U-förmige Stab in seinem Querschnitt
geschwächt, verläuft bogenförmig und ist in der entspre
chend gestalteten und mit dem Gehäuse verbundenen Führung
(47) verschiebbar. Dieses Verschieben des Stegs (46) in
der Führung (47) erfolgt beim Verstellen des Reflektors um
seine vertikale Achse (12). Ein solches Getriebe ist
zweckmäßig, wenn die den Meßwert bestimmende Stelle (35)
einen so kleinen Abstand zur vertikalen Schwenkachse (12)
aufweist, daß durch die Anzeigevorrichtung kein genauer
Meßwert festgestellt werden kann. Die Führung (47) weist
den zur Rückseite des Scheinwerfers weisenden Vorsprung
(48) auf, welcher mit einer wie in den Fig. 2 und 3
dargestellten Verstellvorrichtung (27) gekoppelt ist.
In Fig. 6 ist eine Anzeigevorrichtung dargestellt, deren
den Meßwert bestimmende Stelle (35) durch den durch die
Einstellvorrichtung (49) eines Reflektors zu verstellenden
Punkt (50) gebildet ist. Hierbei ist es wichtig, daß der
verstellende Punkt (50) auf der horizontalen Schwenkachse
liegt. Die Einstellvorrichtung (45) dient zur horizontalen
Einstellung des Reflektors und besteht aus dem
Schraubenbolzen (51), welcher in der Öffnung (52) des
Gehäuses (1) verschraubbar geführt ist und mit seiner
Längsausdehnung in der horizontalen Ebene (25) verläuft.
Sein freier, aus der Öffnung herausragender, stabförmiger
Endabschnitt (24) trägt die hülsenförmige Handhabe (53),
dessen eine umlaufende Kante die Meßmarke (23) der
Anzeigevorrichtung ist. Die Skale (22) der
Anzeigevorrichtung (21) ist auf eine Seitenfläche eines
Schenkels des Winkels (54) angebracht. Der Winkel (54) der
Verstellvorrichtung (27) ist mittels des Schraubenbolzens
(55) gegenüber dem Gehäuse (1) verstellbar.
Claims (17)
1. Scheinwerfer für Kraftfahrzeuge mit folgenden
Merkmalen:
- - ein Reflektor (3) des Scheinwerfers ist in dem von einem Gehäuse (1) und einer lichtdurchlässigen Abschlußscheibe (2) gebildeten Scheinwerferinnenraum eingesetzt und an drei Punkten (4, 5 u. 6) mit dem Gehäuse (1) verbunden,
- - von den drei Punkten (4, 5 u. 6) sind ausschließlich zwei durch eine Einstellvorrichtung (13) verstellbar, welche zum Verschwenken des Reflektors (3) um eine horizontale und eine vertikale Achse (11 bzw. 12) dienen, während durch den anderen Punkt (4) beide Schwenkachsen (11 u. 12) hindurchgehen,
- - an dem Scheinwerfer ist eine eine Stellung des Reflektors (3) anzeigende Anzeigevorrichtung (21) angebracht, dadurch gekennzeichnet, daß
- - die den Meßwert der Anzeigevorrichtung (21) bestimmende Stelle (35) des Reflektors (3) zumindest nahe der horizontalen Ebene (25) angeordnet ist, in welcher die horizontale Schwenkachse (11) verläuft, und einen Abstand zur vertikalen Schwenkachse (12) aufweist.
2. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzeigevorrichtung (21) mit einer Skale (22)
und einer Meßmarke (23) ausgeführt ist, von denen
entweder die Skala (22) oder die Meßmarke (23)
zusammen mit der den Meßwert der Anzeigevorrichtung
(21) bestimmenden Stelle (35) des Reflektors (3)
verstellbar ist, während der andere Teil der
Anzeigevorrichtung durch das Gehäuse (1) des
Scheinwerfers gehalten ist.
3. Scheinwerfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Abschnitt (24) der
Anzeigevorrichtung (21) stabförmig ausgeführt ist und
dieser Abschnitt (24) sowohl senkrecht zur
horizontalen Schwenkachse (11) und in der horizontalen
Ebene (25) liegt als auch in seiner Längsausdehnung in
einer Öffnung (26) des Reflektors (3) oder des
Gehäuses (38) verstellbar geführt ist, während er von
dem Gehäuse (1) oder dem Reflektor (3) gehalten ist.
4. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzeigevorrichtung (21) mit einer
Verstellvorrichtung (27) gekoppelt ist, welche zur
Justierung der Anzeigevorrichtung dient.
5. Scheinwerfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung (27) an
der Außenseite des Gehäuses (1) eine Handhabe (33) zu
ihrem Verstellen aufweist.
6. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung (21) auf
der Außenseite des Scheinwerfers angeordnet ist.
7. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Skala (22) und die Meßmarke
(23) der Anzeigevorrichtung (22) im
Scheinwerferinneren hinter einem durchsichtigen
Fenster angeordnet sind.
8. Scheinwerfer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das durchsichtige Fenster entweder von einer in
eine Gehäuseöffnung eingesetzten Scheibe oder von
einem Abschnitt der Abschlußscheibe (2) gebildet ist.
9. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß entweder die Skala (22) oder die
Meßmarke (23) der Anzeigevorrichtung (21) mit der
Verstellvorrichtung (27) zur Justierung der
Anzeigevorrichtung gekoppelt ist.
10. Scheinwerfer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß auf eine Seitenfläche des stabförmigen Abschnitts
(24) die Skale (22) aufgebracht ist.
11. Scheinwerfer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der stabförmige Abschnitt (24) in seinem
Querschnitt rechteckförmig gestaltet ist und in der
Öffnung (26) des Reflektors oder des Gehäuses
verschiebbar geführt ist.
12. Scheinwerfer nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die der oberen Seite des Scheinwerfers zugewandte
breite Seitenfläche des stabförmigen Abschnitts (24)
mit der Skala (22) versehen ist.
13. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 8 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Meßmarke (23) von
einer Kante der Öffnung (26) des Reflektors (3) bzw.
des Gehäuses gebildet ist.
14. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung
(27) zur Justierung der Anzeigevorrichtung (21) ein in
dem Gehäuse (1) oder dem Reflektor verdrehbar
gelagerter Schraubenbolzen (29) ist, welcher entweder
mit dem stabförmigen Abschnitt (24) oder der Meßmarke
verbunden ist.
15. Scheinwerfer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der stabförmige Abschnitt (24) der
Anzeigevorrichtung ein Schraubenbolzen (51) der
Einstellvorrichtung (49) für die horizontale
Einstellung des Reflektors (3) ist.
16. Scheinwerfer nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schraubenbolzen (51) in einer Öffnung des
Gehäuses (1) verschraubbar ist und mit seinem in das
Scheinwerferinnere ragenden Ende (50) den Reflektor
trägt, während sein aus dem Gehäuse (1) nach außen
ragendes Ende mit der Anzeigevorrichtung (21)
zusammenwirkt.
17. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der den Meßwert
bestimmenden Stelle (35) des Reflektors (3) und der
Anzeigevorrichtung (21) ein Getriebe (45, 47)
zwischengeschaltet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914111035 DE4111035A1 (de) | 1991-04-05 | 1991-04-05 | Scheinwerfer fuer kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914111035 DE4111035A1 (de) | 1991-04-05 | 1991-04-05 | Scheinwerfer fuer kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4111035A1 true DE4111035A1 (de) | 1992-10-08 |
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ID=6428888
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914111035 Withdrawn DE4111035A1 (de) | 1991-04-05 | 1991-04-05 | Scheinwerfer fuer kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4111035A1 (de) |
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1991
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Non-Patent Citations (1)
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