DE4110540C2 - Windkraftanlage - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Windkraftanlage mit
einem drehbar gelagerten Windrad, wobei unter sich gleiche,
profilierte Schaufeln, die sich je entlang einer Mantellinie
eines Kreiszylinders erstrecken, gleichmäßig auf den Umfang
des Windrades, einen Schaufelkranz bildend, verteilt sind und
daß eine Schaufel über ihre ganze Länge ein Tragflächenprofil
hat und mit der vorgewölbten Seite des Tragflächenprofils in
Drehrichtung des Windrades weist.
In der US-PS 42 36 866 ist ein Strömungssystem beschrieben,
bei dem möglichst viel Strömungsenergie von Luft oder Flüssigkeit
in elektrische Energie zum Antreiben von Pumpen umgesetzt
werden soll. Hierzu werden beispielsweise zwei entlang
einer Mantellinie unterschiedlichen Durchmessers vorhandene
profilierte Schaufelreihen eingesetzt, die so angeordnet
sind, daß sich der äußere Ring in eine erste Richtung und der
zweite innere Ring in eine zweite Richtung, die entgegengesetzt
zur ersten Richtung ausgerichtet ist, dreht. Die Strömung
wird hierbei innerhalb des Systems bereichsweise in
Richtung der Längsdrehachse des Systems geführt zum Antreiben
der beiden mit den profilierten Schaufeln versehenen Ringe.
Die Ausbildung des Schaufelkranzes ist aufgrund seiner räumlichen
Geometrie relativ kompliziert und konstruktiv aufwendig.
Die FR-PS 557 416 beschreibt eine Windkraftanlage, bei der im
Innern ein Kreiszylinderelement vorhanden ist. Dieses Kreiszylinderelement
ist von einem drehbaren Schaufelkranz umgeben.
Die Schaufeln sind hierbei als dünne Streifenelemente
ausgebildet.
Die beiden deutschen Gebrauchsmuster G 87 01 130 und G 82 29 696
zeigen Windturbinen mit entsprechend ausgebildeten Windfangblättern
bzw. Schaufeln, die speziell rotierbar gelagert
sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Windkraftanlage der eingangs genannten Art so auszugestalten,
daß sie neben der Umsetzung eines möglichst hohen Anteils der
kinetischen Energie des anströmenden Windes eine möglichst
verlustarme Umsetzung in Rotationsenergie des Windrades ermöglicht
und darüberhinaus das die Rotationsenergie in elektrische
Energie umwandelnde Aggregat auch bei hohen auftretenden
Windgeschwindigkeiten im optimalen Betriebsbereich gehalten
werden kann.
Die erfindungsgemäße Windkraftanlage ist durch die Merkmale
des unabhängigen Anspruchs 1 gegeben. Eine vorteilhafte Ausgestaltung
ist Gegenstand des abhängigen Anspruchs 2.
Die erfindungsgemäße Windkraftanlage zeichnet sich demgemäß
dadurch aus, daß das Windrad über ein Planetenrädergetriebe
an einen Rotor einer Dynamomaschine gekuppelt ist, das Windrad
unmittelbar ein Außenrad des Planetenrädergetriebes
treibt, der Dynamorotor drehsteif auf dem Sonnenrad des Planetenrädergetriebes
montiert ist, die zwischen Außenrad und
Sonnenrad kämmend aufgereihten Planetenräder an einem Träger
drehbar gelagert sind, an dem das Gegenelement für den Dynamomotor
drehsteif befestigt ist, koaxial zum Windrad ein
drehbares Kreiszylinderelement aus luftundruchlässigem Material
vorgesehen ist, dessen Außenfläche die Form eines Kreiszylindermantels
hat und zwischen dem Kreiszylinderelement und
dem Schaufelkranz ein Zwischenraum ausgespart ist, der Träger
drehsteif an dem Kreiszylinderelement befestigt ist und die
Dynamomaschine von dem Kreiszylinderelement zum ersten
Dynamorotor aufgrund des Koanda-Effekts gegenläufig umlaufend
angetrieben wird.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Windkraftanlage
zeichnet sich dadurch aus, daß der Zwischenraum
50 bis 200% (Prozent), vorzugsweise 100%, der größten Stärke
des Schaufelprofils beträgt.
Die Erfindung wird nun an Hand der beigefügten Zeichnung näher
erläutert.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Windkraftanlage nach der Erfindung
aufgestellt,
Fig. 2 das Windrad aus Fig. 1 perspektivisch,
Fig. 3 im Teilschnitt entsprechend dem Pfeil III
aus Fig. 1 eine Schaufel mit einem Teil
des angrenzenden Kreiszylinderelementes,
Fig. 4 die Schaufel aus Fig. 3 in der Ansicht
entsprechend dem Pfeil IV aus Fig. 3,
Fig. 5 die Anlage aus Fig. 1 im Längsschnitt
planparallel zur Zeichenebene der Fig. 1,
Fig. 6 den Schnitt VI aus Fig. 5,
Fig. 7 das Windrad in der Darstellung entspre
chend Fig. 6 mit eingezeichneten Strö
mungslinien,
Fig. 8 bis 15 Ausschnitte aus Fig. 7, stark vergrößert
und mit weiteren Details, jeweils für die
acht in verschiedenen Winkelstellungen
gegenüber der anströmenden Windrichtung
stehenden Schaufeln,
Fig. 16 die Strömungslinie, die sich für das
Kreiszylinderelement allein ergeben, und
Fig. 17 ein Druckdiagramm zu Fig. 16.
In der Zeichnung ist mit 1 eine Windkraftanlage bezeichnet,
die auf einem Ständer 2 ins Freie gestellt ist, und zwar mit
vertikaler Rotationsachse 3. Den äußeren Umfang der Wind
kraftanlage 1 bildet ein in Fig. 2 herausgezeichnetes Wind
rad 4, das zur Achse 3 zylindersymmetrisch ausgestaltet und
drehbar gelagert ist. Das Windrad 4 weist mehrere, im darge
stellten Ausführungsbeispiel acht unter sich gleiche profi
lierte Schaufeln 5 bis 12 auf, die sich entlang je einer
Mantellinie eines Kreiszylinders erstrecken und gleichmäßig
auf den Umfang des Windrades 4, einen Schaufelkranz bildend,
verteilt sind.
Eine jede Schaufel hat über ihre ganze Länge ein Tragflä
chenprofil, wie für die Schaufel 5 aus Fig. 3 ersichtlich,
und weist mit ihrer vorgewölbten Seite 13 in die Drehrich
tung gemäß Pfeil 14 des Windrades. Eine jede Schaufel, zum
Beispiel die Schaufel 5, hat an einem Profilende eine dicke
Profilnase 15 und am anderen Profilende einen schlanken Pro
filschwanz 16. Mit ihrer Profilnase ist sie während des Be
triebes des Windrades zum Zentrum, also zur Achse 3 des
Windrades, gerichtet.
Koaxial zum Windrad 4 ist ein Kreiszylinderelement 17 - ver
gleiche Fig. 5 - vorgesehen, das innerhalb des Windrades
angeordnet ist, aus luftundurchlässigem Material besteht und
dessen Außenfläche glatt ist und die Form eines Kreiszylin
dermantels 18 hat. Zwischen dem Kreiszylinderelement 17 und
dem durch die Schaufeln 5 bis 12 gebildeten Schaufelkranz
ist ein Zwischenraum 19 - vergleiche Fig. 3 - ausgespart,
der gemäß Doppelpfeil 20 etwa so groß ist wie die größte
Stärke gemäß Doppelpfeil 21 des Schaufelprofils beträgt.
Der Umfang der Schaufeln wird durch einen Mantel 23 aus ko
rosionsfestem Metallblech gebildet. Die Schaufeln sind mas
siv ausgefüllt mit einer Polyurethanfüllung 24. Die Schau
feln sind versteift durch in die Polyurethanfüllung 24 ein
gearbeitete Längsstäbe 26, 27, 28.
Der dicht neben der Profilnase 15 gelegene Längsstab 26
steht mit beiden Enden an den Stirnseiten aus der Schaufel
heraus und ist drehbar gelagert, so daß die Schaufel, wie in
Fig. 3 gestrichelt eingezeichnet, aus der dort ausgezogen
gezeichneten Funktionsstellung in eine Ruhestellung ge
schwenkt werden kann, in der sie sich etwa tangential zum
Umfang des Windrades erstreckt. Wenn alle Schaufeln sich in
dieser tangentialen Stellung befinden, bietet das Windrad
bei überstarker Windströmung keinen Angriffspunkt für zer
störende Kräfte.
Die Längsstäbe 27 und 28 ragen ebenfalls an beiden Enden aus
den Stirnseiten der Schaufel heraus und bieten dort An
griffspunkte für nicht dargestellte Schwenkmechanismen zum
Verschwenken der Schaufel aus der in Fig. 3 ausgezogen ge
zeichneten Stellung in die dort gestrichelt gezeichneten
Stellungen und zur Fixierung der Schaufeln in den einge
stellten Winkelstellungen. Der Schwenkmechanismus ist vor
zugsweise so ausgebildet, daß sämtliche Schaufeln gleichsin
nig und gleichzeitig aus ihrer Funktionsstellung in ihre Ru
hestellung und zurück verschwenkt werden.
Das Windrad 4 weist, wie aus Fig. 5 ersichtlich, ein
Deckelteil 30 und einen Bodenring 31 auf, zwischen denen die
Schaufeln 5 bis 12 befestigt sind. Das Deckelteil 30 besteht
aus einer nach oben gewölbten Schutzkappe 32 und einer
Treibscheibe 33. In der Treibscheibe 33 ist koaxial zur Ach
se 3 das mit Innenverzahnung 34 versehene Außenrad 35 eines
Planetenrädergetriebes 36 befestigt.
Das Außenrad 35 treibt über auf den Umfang verteilt angeord
nete drei Planetenräder 37, 38, 39 ein zentrales Sonnenrad
40. Planetenräder und Sonnenrad sind mit Außenverzahnung
versehen. Die Planetenräder kämmen mit dem Außenrad 35 und
dem Sonnenrad 40.
Das Sonnenrad 40 sitzt drehsteif auf der Achse 41 eines er
sten Rotors 42 einer Dynamomaschine 43, die koaxial zur Ach
se 3 angeordnet ist. Das topfförmig ausgebildete Kreiszylin
derelement 17 weist eine Deckelplatte 45 und eine Bodenplat
te 47 und das Zylindermantelteil 44 auf. An der Deckelplatte
45 sind die Planetenräder 37, 38, 39 drehbar gelagert. An
der Deckelplatte 45 ist ein zweiter Rotor 46 - ein Außenro
tor - der Dynamomaschine 43 befestigt.
Bei Betrieb, also bei anströmendem Wind, dreht sich das
Windrad 4 in Pfeilrichtung 14 und das Kreiszylinderelement
17 ist stillgesetzt oder es dreht sich, angetrieben durch
den Wind, in Richtung entgegengesetzt zur Pfeilrichtung 14.
Mit 50 ist ein zur Achse 3 koaxialer Achsstumpf bezeichnet,
auf dem der erste Rotor 42 der Dynamomaschine 43, der Boden
ring 31 und die Bodenplatte 47 drehbar gelagert sind. An dem
Rotor 42 ist eine Welle 51 koaxial zur Achse 3 befestigt,
die mit dem Rotor 42 umläuft und in Drehlagern 48 und 53 am
Deckelteil 30 drehbar gelagert ist. Die Deckelplatte 45 ist
mit dem Drehlager 52 an der Achse 41 drehbar gelagert.
Ein horizontal anströmender Wind wirkt auf sämtliche Schau
feln mehr oder weniger stark in Richtung des Pfeils 14
vorwärtstreibend. Die diesbezüglichen aerodynamischen Zusam
menhänge ergeben sich aus den Fig. 7 bis 17.
Das Kreiszylinderelement 17 dreht sich, angetrieben durch
die gleiche anströmende Windströmung, entgegengesetzt zur
Pfeilrichtung 14, wenn es drehbar gelagert ist, andernfalls
wird es stillstehend gehalten.
In sämtlichen Fig. 7 bis 17 ist die Windrichtung durch
den Pfeil W angezeigt und die Umlaufrichtung des Windrades
durch den Pfeil 14.
Die aerodynamische Wirkung, die die Schaufeln in jeder be
liebigen Winkelstellung bei Anströmrichtung W in Pfeilrich
tung 14 umtreiben, wird nachfolgend erläutert.
Zu Fig. 8: Die Schaufel 6 wirkt wie eine Turbinenschaufel.
Die vom Zylindermantelteil 44 abgelenkte Luft drückt das
Windrad 4 in Pfeilrichtung 14. Der dadurch entstehende
Koanda-Effekt wirkt auf das Kreiszylinderelement 17 und
dreht dieses in entgegengesetzter Drehrichtung.
Zu Fig. 9: Die Schaufel 5 ergreift den Wind von der Hälfte
des Trommeldurchmessers. Die tangentiale Schnelligkeit kann
sich ausgleichen je nach der Geschwindigkeit des Windes. In
dieser Schaufelstellung kommt der Koanda-Effekt, der das
Kreiszylinderelement 17 in Richtung entgegengesetzt des
Pfeils 14 dreht, noch stärker zum Ausdruck als in der Stel
lung entsprechend Fig. 8.
Zu Fig. 10: Die Schaufel 12 wirbelt den Luftstrom in die
Lage größerer Depression, wodurch sich das positive Drehmo
ment von Windrad und Kreiszylinderelement 17 vergrößert.
Zu Fig. 11: Die Schaufel 11 steht im Winkel von 180°, das
ist der Moment, an dem die Schaufel aufhört mit der Lenkung
von Luft in den Lagen hoher Depression. Das ist aber gleich
zeitig die Lage, in der sich die größten Wirbel und Depres
sionen an der Profilnase der Schaufel ausbilden und das
wirkt positiv auf die Drehmomente von Windrad 4 in Pfeil
richtung 14 und Kreiszylinderelement 17 in Gegenrichtung.
Zu Fig. 12: Durch die Stellung der Schaufel 10 gegen die
Windanströmung vergrößert sich die Windgeschwindigkeit an
der Vorderfläche und das verursacht Depression. An der Hin
terfläche kommt es zu einer Druckerhöhung. Dieser Unter
schied von Über- und Unterdruck erzeugt ein Drehmoment des
Windrades in Pfeilrichtung 14.
Zu Fig. 13: Da sich die Schaufel 9 wie auch in den angren
zenden Stellungen gegen den anströmenden Wind bewegt, ver
größert sich die relative Windgeschwindigkeit gegenüber der
wirklichen Windgeschwindigkeit. Dadurch entsteht eine größe
re Depression auf der Oberfläche der Schaufel, während sich
auf der Unterseite ein stärkerer Unterdruck ausbildet. Durch
den unterschiedlichen Über- und Unterdruck ergibt sich eine
positive Kraftkomponente, die wiederum zu einem positiven
Drehmoment auf das Windrad 4 gemäß Pfeil 14 und in Gegen
richtung auf das Kreiszylinderelement 17 führt.
Zu Fig. 14: Die wirkliche Schnelligkeit des Windes ist, be
zogen auf die Schaufel 8, vergrößert, und zwar erstens wegen
der Abweichung des Windstromes um das Kreiszylinderelement
17 und zweitens wegen der Drehrichtung der Schaufel gegen
die Windrichtung in Pfeilrichtung 14 und schließlich wegen
des Windumlaufs an der Oberfläche der Schaufel. Diese drei
Faktoren vergrößern die Schnelligkeit der relativen
Windströmung. Das resultiert in einem Druckunterschied auf
den beiden Seiten der Schaufel. Dadurch ergibt sich eine
tangentiale Kraft, die die Schaufel in Pfeilrichtung 14
treibt und das Kreiszylinderelement 17 in Gegenrichtung.
Zu Fig. 15: Die Schaufel 7 erfährt durch den anströmenden
Wind einen Unterdruck auf der Schaufeloberseite und einen
Überdruck auf der Schaufelunterseite und damit ein Drehmo
ment in Pfeilrichtung 14.
Claims (2)
1. Windkraftanlage mit einem drehbar gelagerten Windrad, wobei
unter sich gleiche, profilierte Schaufeln (5-12),
die sich je entlang einer Mantellinie eines Kreiszylinders
erstrecken, gleichmäßig auf den Umfang des Windrades
(4), einen Schaufelkranz bildend, verteilt sind und daß
eine Schaufel über ihre ganze Länge ein Tragflächenprofil
hat und mit der vorgewölbten Seite des Tragflächenprofils
in Drehrichtung des Windrades weist.
dadurch gekennzeichnet, daß
- das Windrad (4) über ein Planetenrädergetriebe (36) an einen Rotor (42) einer Dynamomaschine (43) gekuppelt ist,
- das Windrad (4) unmittelbar ein Außenrad (35) des Planetenrädergetriebes (36) treibt,
- der Dynamorotor (42) drehsteif auf dem Sonnenrad (40) des Planetenrädergetriebes montiert ist,
- die zwischen Außenrad und Sonnenrad kämmend aufgereihten Planetenräder (37-39 ) an einem Träger (45) drehbar gelagert sind, an dem das Gegenelement (46) für den Dynamorotor drehsteif befestigt ist,
- koaxial zum Windrad (4) ein drehbares Kreiszylinderelement (17) aus luftundurchlässigem Material vorgesehen ist, dessen Außenfläche die Form eines Kreiszylindermantels hat und zwischen dem Kreiszylinderelement und dem Schaufelkranz ein Zwischenraum (20) ausgespart ist,
- der Träger (45) drehsteif an dem Kreiszylinderelement (17) befestigt ist und
- die Dynamomaschine (43) einen zweiten Dynamorotor (46) aufweist, der das Gegenelement bildet und vom Kreis zylinderelement (17) zum ersten Dynamorotor (42) aufgrund des Koanda-Effekts gegenläufig umlaufend angetrieben wird.
- das Windrad (4) über ein Planetenrädergetriebe (36) an einen Rotor (42) einer Dynamomaschine (43) gekuppelt ist,
- das Windrad (4) unmittelbar ein Außenrad (35) des Planetenrädergetriebes (36) treibt,
- der Dynamorotor (42) drehsteif auf dem Sonnenrad (40) des Planetenrädergetriebes montiert ist,
- die zwischen Außenrad und Sonnenrad kämmend aufgereihten Planetenräder (37-39 ) an einem Träger (45) drehbar gelagert sind, an dem das Gegenelement (46) für den Dynamorotor drehsteif befestigt ist,
- koaxial zum Windrad (4) ein drehbares Kreiszylinderelement (17) aus luftundurchlässigem Material vorgesehen ist, dessen Außenfläche die Form eines Kreiszylindermantels hat und zwischen dem Kreiszylinderelement und dem Schaufelkranz ein Zwischenraum (20) ausgespart ist,
- der Träger (45) drehsteif an dem Kreiszylinderelement (17) befestigt ist und
- die Dynamomaschine (43) einen zweiten Dynamorotor (46) aufweist, der das Gegenelement bildet und vom Kreis zylinderelement (17) zum ersten Dynamorotor (42) aufgrund des Koanda-Effekts gegenläufig umlaufend angetrieben wird.
2. Anlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Zwischenraum (20) 50 bis 200% (Prozent), vorzugsweise
100%, der größten Stärke des Schaufelprofils beträgt.
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| DE4110540A DE4110540C2 (de) | 1991-03-30 | 1991-03-30 | Windkraftanlage |
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| DE4110540A Expired - Fee Related DE4110540C2 (de) | 1991-03-30 | 1991-03-30 | Windkraftanlage |
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