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DE4110037A1 - Gartenhaecksler mit messergehaeuse und darin umlaufend anzutreibenden flachmessern - Google Patents

Gartenhaecksler mit messergehaeuse und darin umlaufend anzutreibenden flachmessern

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DE4110037A1
DE4110037A1 DE4110037A DE4110037A DE4110037A1 DE 4110037 A1 DE4110037 A1 DE 4110037A1 DE 4110037 A DE4110037 A DE 4110037A DE 4110037 A DE4110037 A DE 4110037A DE 4110037 A1 DE4110037 A1 DE 4110037A1
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Germany
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flat
knives
cutting
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Guenther Hilgarth
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ITW Befestigungssysteme GmbH
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Crones and Co GmbH
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Description

Die Erfindung betrifft einen Gartenhäcksler mit einem auf einem den Antriebsmotor und einen Aufgabetrichter tragenden so­ wie einen unteren Auswerferraum umgebenden Gestell angeordneten Messergehäuse, in welchem eine um eine im wesentlichen senk­ rechte Achse umlaufend anzutreibende Messerträgerscheibe vor­ handen ist, die mit im wesentlich radial verlaufenden Durch­ trittsschlitzen sowie oberhalb davon hobelmesserartig angeord­ neten Flachmessern versehen ist und wobei weiterhin im Messer­ gehäuse ein Widerlagereinsatz vorgesehen ist, der unten eine mit den Schneiden der Flachmesser zusammenwirkende, flach und im wesentlichen radial verlaufende, untere Gegenschneide be­ sitzt.
Gartenhäcksler obiger Art sind durch die DE-OS 37 22 339 bekannt. Sie sind regelmäßig noch mit im Zentrum der Messerträ­ gerscheibe angeordneten Vorzerkleinerungsmessern versehen, die mit einer am Widerlagereinsatz vorhandenen, schräg aufwärts verlaufenden inneren Gegenschneide zusammenwirken. Mit einem solchen Messerwerk ausgestattete Gartenhäcksler arbeiten mit vergleichsweise niedriger Drehzahl und auch verhältnismäßig ge­ räuscharm bei vergleichsweise geringer Antriebsleistung. Das Häckselmaterial, also insbesondere Zweig- oder astförmiges Gar­ tenabfallgut kann über den Aufgabetrichter unsortiert aufgege­ ben werden, da es durch das Messerwerk und in deren Zusammen­ wirken mit den am Widerlagereinsatz vorhandenen Gegenschneiden gleichsam selbsttätig derart sortiert wird, daß das im Durch­ messer größere bzw. stärkere Astmaterial von den Flachmessern radial nach außen gedrückt und dort hobelartig in Scheibenform zerkleinert bzw. zerspant wird, während das dünnere Ast- und Zweigmaterial von den umlaufenden Flachmessern im Zusammenwir­ ken mit dem Widerlagereinsatz nach innen zu den Vorzerkleine­ rungsmessern gedrückt wird, wo es schneller zerkleinert bzw. zerrissen wird. Bei diesen bekannten Gartenhäckslern der in Rede stehenden Gattung erstrecken sich die auf der Messerträ­ gerscheibe angeordneten Flachmesser mit in sich geradlinigen Schneidkanten über die gesamte Länge der mit ihnen zusammenwir­ kenden unteren Gegenschneide. Das bedingt, daß das aufgegebene Astgut stets in voller Breite scheibenförmig von den Flachmes­ sern geschnitten wird. Damit ist aber der Dicke des zu zerklei­ nernden Astmaterials immer noch eine vergleichsweise enge Grenze gesetzt, zumal der dafür notwendige motorische Lei­ stungsaufwand noch verhältnismäßig groß ist und der erreichbare Zerkleinerungsgrad des Häckselgutes auch noch nicht voll be­ friedigt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Gar­ tenhäcksler der in Rede stehenden Gattung dahingehend zu ver­ bessern und zu vervollkommnen, daß mit ihm ohne baulichen und motorischen Mehraufwand auch noch stärkeres Astmaterial ver­ gleichsweise geräuscharm und weitgehender zerkleinert werden kann, so daß das damit zerhäckselte Gartenabfallgut gegebenen­ falls auch noch besser als bisher kompostiert werden kann.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Gartenhäcksler der eingangs erwähnten Beschaffenheit erfindungsgemäß im wesentli­ chen dadurch gelöst, daß die Messerschneiden aus kurzen Messer­ schneidabschnitten bestehen, die sich über einen weniger als die Hälfte betragenden Teillängenbereich der mit ihnen zusam­ menwirkenden unteren Gegenschneide erstrecken und wobei minde­ stens einige dieser Messerschneidabschnitte radial versetzt zu­ einander angeordnet sind. Auf diese Weise gelingt es, auch stärkeres Astmaterial bei vergleichsweise geringem Antriebsauf­ wand und mit niedrigen Drehzahlen wirksamer als bisher zu zer­ häckseln, weil dabei das Astmaterial nicht mehr in voller Breite scheibenförmig, sondern nur noch in den kurzen Messer­ schneidabschnitten entsprechender Teilbreite streifenförmig zerspant bzw. zerhäckselt wird. Dadurch kann einerseits noch wesentlich dickeres Astmaterial als bisher wirksam zerkleinert und andererseits der Zerkleinerungsgrad des zerhäckselten Gutes gesteigert werden, und all das bei geringem Antriebsaufwand und in niedrigem, geräuschungsarm laufendem Drehzahlbereich.
Als besonders vorteilhaft hat sich erwiesen, wenn die Flachmesser jeweils mit mehreren nebeneinander, jedoch höhenmä­ ßig versetzt zueinander liegenden Messerschneidabschnitten ver­ sehen sind, die dabei vorzugsweise eine durchgehende, in sich gewellte oder abgewinkelt verlaufende Schneidkante bilden. Der­ art ausgebildete Flachmesser schneiden also vom jeweils unteren Ende des aufgegebenen Astmaterials jeweils entsprechend schmale und verschieden dicke bzw. dünne Spanstreifen ab, die dann beim anschließenden Passieren der Durchtrittsschlitze und des unter­ halb der Messerträgerscheibe gelegenen Auswurfbereichs noch feiner unterteilt werden, so daß das den Häcksler insgesamt durchlaufende Gartenabfallgut ihn in vergleichsweise fein un­ terteilter Form verläßt und daher anschließend auch besonders gut kompostiert werden kann.
In der Praxis hat es sich als günstig erwiesen, wenn auf der Messerträgerscheibe vier gleichmäßig über ihren Umfang ver­ teilte Flachmesser mit jeweils drei auf ihnen höhenmäßig ver­ setzt zueinander angeordneten Messerschneidabschnitten angeord­ net werden, wobei zwei gegenüberliegende Flachmesser mit einem mittig erhöht gelegenen Messerschneidabschnitt und die beiden anderen Flachmesser mit zu ihren beiden Enden erhöht gelegenen Messerschneidabschnitten versehen werden. Eine solche ver­ gleichsweise einfach abgestufte Messerschneidkantenausbildung liefert bereits eine wirksame Zerkleinerung auch dickeren Ast­ materials, wobei die unterschiedlichen Spandicken durch ent­ sprechende, mehr oder weniger starke Höhenversetzung der Mes­ serschneidabschnitte erzielt werden können.
Die gewünschte Spandicke des Zerkleinerungsmaterials kann weiterhin auch noch dadurch beeinflußt werden, daß die Messer­ trägerscheibe in ihren an den Durchtrittsschlitzen angrenzen­ den, den mit versetzt angeordneten Messerschneidabschnitten versehenen Flachmessern jeweils gegenüberliegenden Abschnitten mit die Spandicke des Zerkleinerungsmaterials zusätzlich be­ stimmenden, erhöht gelegenen Prägebereichen versehen ist.
Weitere Merkmale nach der Erfindung sind Gegenstand weite­ rer Unteransprüche.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiel der erfin­ dungsgemäß beschaffener Gartenhäcksler und ihrer Messerträger­ scheiben mit darauf vorhandenen Flachmessern dargestellt. Dabei zeigen:
Fig. 1 den hier allein interessierenden Teilbereich des Gartenhäckslers in senkrechtem Schnitt,
Fig. 2 die gleichfalls zum Teil geschnittene Draufsicht auf den Häcksler der Fig. 1,
Fig. 3 eine bevorzugte Ausführungsform der Messerträger­ scheibe in der Draufsicht,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3,
Fig. 5 Vorderansichten der in Fig. 3 dargestellten Flach­ messer mit zugehörigen Schnitten entsprechend den Linien a-a und b-b,
Fig. 6 die Draufsicht auf eine andere Ausführungsform der Messerträgerscheibe,
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 6,
Fig. 8 eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung der zur Fig. 6 gehörenden Flachmesser,
Fig. 9 eine weitere Ausführungsform der Messerträgerscheibe in der Draufsicht,
Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 9,
Fig. 11 die Draufsicht auf eine vierte Ausführungsform einer Messerträgerscheibe und
Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie XII-XII der Fig. 11.
Der in den Fig. 1 und 2 nur ausschnittweise dargestellte Gartenhäcksler ist mit einem Messergehäuse 1 versehen, das auf einem den Antriebsmotor 2 samt Getriebe 3 tragenden Gestell 4 angeordnet ist, das teilweise auch den Auswerferraum 5 umgibt. Im Messergehäuse 1 ist die durch den Motor 2 über das Getriebe 3 und die Welle 6 umlaufend anzutreibende Messerträgerscheibe 7 vorhanden, die mit über ihren Umfang verteilt angeordneten, ra­ dial verlaufenden Durchtrittsschlitzen 8 und in Umlaufrichtung 9 dahinter angeordneten Flachmessern 10 versehen ist. Auf der Messerträgerscheibe 7 sind in deren zentralem Bereich die Vor­ zerkleinerungsmesser 11 in Gestalt zweier aufrecht und oben nach innen gebogener Messerbalken 11′, 11′′ vorhanden, die mit in Umlaufrichtung jeweils vorn liegenden, entsprechend schräg verlaufenden Schneidkanten 11′′′ versehen sind.
Oberhalb der Messerträgerscheibe 7 und auch ihrer Vorzer­ kleinerungsmesser 11 ist in entsprechenden Aussparungen 12 des Gestells 4 ein Widerlagereinsatz 13 mit seinen beidseitigen Be­ festigungsfüßen 13′ auswechselbar befestigt. Dieser Widerla­ gereinsatz 13 besteht aus einstückigem, entsprechend geformtem Eisen- bzw. Stahlblech. Dieses unterteilt den oberhalb der um­ laufenden Messerträgerscheibe 7 vorhandenen Bereich in einen über den Aufgabetrichter 14 mit dem zu häckselnden Gartenab­ fallgut unmittelbar zu beschickenden Zufuhrbereich 15 und in den mit dem Auswerferraum 5 verbundenen Auswerferbereich 16. Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, besitzt der Widerlagereinsatz 13 einen bündig mit seinen Befestigungsfüßen 13′ verlaufenden fla­ chen Stegteil 13′′, der nahe an die Umlaufbahn der Flachmesser 10 heranreicht, und eine demgegenüber abgewinkelte Schrägfläche 13′′′, die in ihrem die Vorzerkleinerungsmesser 11 umgebenden Bereich eine torförmige Aussparung 17 aufweist, deren eine Torflanke 17′ eine innere Gegenschneide bildet, die mit den Schneidkanten 11′′′ der Vorzerkleinerungsmesser zusammenwirkt.
Zwischen dem mehrfach abgewinkelt verlaufenden Schrägbereich 13 IV und dem Stegteil 13′′ besitzt der Widerlagereinsatz 13 eine untere Gegenschneide 18, die im wesentlichen radial verläuft, dabei jedoch tangential zum Hüllkreis der Vorzerkleinerungsmes­ ser 11 gerichtet verläuft, um im Zusammenwirken mit den auf der Messerträgerscheibe vorhandenen Flachmessern 10 das im Zufuhr­ raum 15 auftreffende, zu häckselnde Gartenabfallgut, insbeson­ dere auch dickeres Astmaterial, mit einziehender, nach innen gerichteter Schnittwirkung zu beaufschlagen.
Der aus dünnwandigem Blech oder auch aus Kunststoff beste­ hende Aufgabe- oder Fülltrichter 14 besitzt ein schräg aufrecht verlaufendes Außenrohr 19, das über den mit ihm fest verbun­ denen Fußflansch 20 leicht auswechselbar auf dem Messergehäuse 1 bzw. Gestellgehäuse 4 aufliegt. Die am Außenrohr 19 vorhan­ dene senkrechte Trennwand 21 liegt am oberen Teil des abgewin­ kelten Widerlagereinsatzes 13 an und sorgt so für eine untere Abschottung des Zufuhrtrichters 14 gegenüber dem Auswerferraum 5.
Die Messerträgerscheibe 7 ist entsprechend Fig. 3 mit vier über ihren Umfang gleichmäßig verteilt angeordneten radialen Durchtrittsschlitzen 8 und den in Umlaufrichtung 9 dahinter sitzenden Flachmessern 10 versehen, die entsprechend Fig. 4 in ausgeprägten Vertiefungen 7′ mittels jeweils zweier Befesti­ gungsschrauben 22 auswechselbar befestigt sind. Für diese Flachmesser 10 ist erfindungswesentlich, daß ihre Messerschnei­ den 10′ jeweils aus mehreren kurzen Messerschneidabschnitten 10′′, 10′′′ bestehen, die sich über einen weniger als die Hälfte betragenden Teillängenbereich der mit ihnen zusammenwirkenden unteren Gegenschneide 18 erstrecken und mindestens einige die­ ser Messerschneideabschnitte 10′′, 10′′′ radial versetzt zuein­ ander angeordnet sind. Ist also L die Länge der unteren Gegen­ schneide 18 am Widerlagereinsatz 13, so sollen die kurzen Mes­ serschneidabschnitte 10′′, 10′′′ in radialer Richtung gemessen weniger als L/2 breit sein.
Im Falle der Fig. 3 ist jedes Flachmesser 10 mit drei sol­ chen nebeneinander, jedoch höhenmäßig versetzt zueinander lie­ genden Messerschneidabschnitten 10′′, 10′′′ versehen, wobei diese unterschiedlich hohen Messerschneidabschnitte aber in Um­ laufrichtung der Messerträgerscheibe 7 jeweils radial versetzt zueinander liegen. Danach sind im vorliegenden Ausführungsbei­ spiel die zwei sich gegenüberliegenden Flachmesser 10a jeweils mit einem mittig erhöht gelegenen Messerschneidabschnitt 10′′′ und die beiden anderen Flachmesser 10b mit zu ihren beiden En­ den erhöht gelegenen Messerschneidabschnitten 10′′ versehen. Dabei bilden die auf jedem Flachmesser vorhandenen Messer­ schneidabschnitte 10′′, 10′′′ insgesamt eine durchgehende, in sich gewellt bzw. gekröpft verlaufende Schneidkante 10′, wie das insbesondere auch Fig. 5 zeigt. Auf diese Weise wird auch dickeres dem Häcksler zugeführtes Astmaterial nicht wie bisher in Scheiben, sondern nur noch in schmalen unterschiedlich dic­ ken Streifen geschnitten, wozu nur eine geringe Antriebslei­ stung und niedrige Drehzahlen notwendig sind. Durch die niedri­ gen Drehzahlen kann auch die sonst bei solchen Gartenhäckslern störende Geräuschbelästigung noch weiter reduziert werden. Das anfallende Abfallgut, insbesondere auch stärkeres Astmaterial, wird entsprechend Fig. 4 von den höher gelegenen Messer­ schneidabschnitten jeweils mit hoher Spandicke D und von den niedriger liegenden Messerschneidabschnitten mit geringerer Spandicke d streifenförmig zerspant, wodurch es insgesamt zu vergleichsweise fein zerhäckseltem Abfallgut kommt, das sich anschließend auch besonders gut kompostieren läßt.
Bei der in den Fig. 6 bis 8 dargestellten Ausführungsform ist die Messerträgerscheibe 7 wiederum mit vier Flachmessern 10a und 10b versehen, die in der gleichen Weise wie die zuvor beschriebenen Flachmesser mit je drei versetzt nebeneinander liegenden Messerschneidabschnitten 10′′, 10′′′ versehen sind. Der einzige Unterschied besteht hier darin, daß die Messerträ­ gerscheibe 7 in ihren an den Durchtrittsschlitzen 8 angrenzen­ den Bereichen, und zwar auf der den Flachmessern 10 jeweils ge­ genüberliegenden Seite, zusätzlich mit die Spandicke D, d des Zerkleinerungsmaterials bestimmenden, erhöht gelegenen Prägebe­ reichen 7′′ versehen ist. Hierdurch kann also, wie insbesondere auch Fig. 7 zeigt, die gewünschte Spandicke zusätzlich variiert werden. Wie die Fig. 6 in schematisch vereinfachender Darstel­ lung zeigt, kann auf diese Weise dünneres Astmaterial A, das wie vorbeschrieben durch den einziehenden Schnitt in die innere dargestellte Position gebracht wird, durch den hier gerade hoch liegenden inneren Messerschneidabschnitt 10′′ mit vergleichs­ weise großer Spandicke D, dagegen der dicke, auf dem Prägebe­ reich 7′′ aufliegende Ast B mit geringerer Spandicke d strei­ fenförmig zerspant werden.
Bei der in den Fig. 9 und 10 dargestellten Ausführungsform sind die einzelnen Flachmesser 30 jeweils mit zahnleistenförmi­ gen Schneidkanten versehen, deren Zähne 30′ und die jeweils da­ zwischen liegenden Zahnlücken 30′′ die jeweils nebeneinander und höhenversetzt zueinander liegenden Schneidmesserabschnitte bilden. Die Flachmesser 30 besitzen insgesamt ein flaches S-förmiges Profil und können, wie insbesondere Fig. 10 zeigt, auch mit beidseitig vorhandenen zahnleistenförmigen Schneidkanten versehen sein und somit auch als Wendemesser eingesetzt werden. Es versteht sich, daß in diesen Fällen besonders schmale unter­ schiedlich dicke Spanstreifen zu erzielen sind.
Eine weitere Ausführungsform ist in den Fig. 11 und 12 ver­ anschaulicht. Hier sind die schmalen Messerschneidenabschnitte 40′ jeweils vereinzelt auf schmalen Flachmessern 40 vorgesehen, denen jeweils entsprechend schmale, größtenteils auch in sich geschlossene Durchtrittsschlitze 8′ in der Messerträgerscheibe 7 zugeordnet sind. Die Flachmesser 40 mit ihren schmalen Schneidabschnitten 40′ sind hier auf einer die Messerträger­ scheibenmitte 7′′′ umgebenden spiralförmigen Bahn 41 angeord­ net. Auch hier wird das zu zerhäckselnde Gut lediglich in schmaler Streifenform nacheinander zerspant, wobei die Span­ dicke je nach Höhenlage der einzelnen Messerschneidabschnitte 40′ unterschiedlich oder auch gleichbleibend sein kann. Auch in diesem Fall können wie in den vorbeschriebenen Fällen die An­ triebsleistung und Drehzahlen vergleichsweise niedrig gehalten werden.

Claims (10)

1. Gartenhäcksler mit einem auf einem den Antriebsmotor (2) und einen Aufgabetrichter (14) tragenden sowie einen unte­ ren Auswerferraum (5) umgebenden Gestell (4) angeordneten Messergehäuse (1), in welchem eine um eine im wesentlichen senkrechte Achse umlaufend anzutreibende Messerträger­ scheibe (7) vorhanden ist, die mit im wesentlichen radial verlaufenden Durchtrittsschlitzen (8) sowie oberhalb da­ von hobelmesserartig angeordneten Flachmessern (10) verse­ hen ist und wobei weiterhin im Messergehäuse (1) ein Wi­ derlagereinsatz (13) vorgesehen ist, der unten eine mit den Schneiden (10′) der Flachmesser (10) zusammenwirkende, flach und im wesentlichen radial verlaufende, untere Ge­ genschneide (18) besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerschneiden (10′) aus kurzen Messerschneidab­ schnitten (10′′, 10′′′) bestehen, die sich über einen, we­ niger als die Hälfte betragenden Teillängenbereich der mit ihnen zusammenwirkenden unteren Gegenschneide (18) er­ strecken und mindestens einige dieser Messerschneidab­ schnitte (10′′, 10′′′) radial versetzt zueinander angeord­ net sind.
2. Gartenhäcksler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachmesser (10) jeweils mit mehreren nebeneinan­ der, jedoch höhenmäßig versetzt zueinander liegenden Mes­ serschneidabschnitten (10′′, 10′′′) versehen sind (z. B. Fig. 2, 3 und 6).
3. Gartenhäcksler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf jedem Flachmesser (10) vorhandenen Messer­ schneidabschnitte (10′′, 10′′′) eine durchgehende, in sich gewellt oder abgewinkelt verlaufende Schneidkante (10′) bilden (Fig. 5, 8).
4. Gartenhäcksler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Messerträgerscheibe (7) vier gleichmäßig über ihren Umfang verteilt angeordnete Flachmesser (10a, 10b) mit jeweils drei auf ihnen höhenmäßig versetzt angeordne­ ten Messerschneidabschnitten (10′′, 10′′′) vorhanden sind, wobei zwei gegenüberliegende Flachmesser (10a) mit einem mittig erhöht gelegenen Messerschneidabschnitt (10′′′) und die beiden anderen Flachmesser (10b) mit zu ihren beiden Enden erhöht gelegenen Messerschneidabschnitten (10′′) versehen sind (Fig. 3, 6).
5. Gartenhäcksler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerträgerscheibe (7) in ihren an den Durchtrittsschlitzen (8) angrenzenden, den mit ver­ setzt angeordneten Messerschneidabschnitten (10′′, 10′′′) versehenen Flachmessern (10a, 10b) jeweils gegenüberliegen­ den Abschnitten mit die Spandicke (D, d) des Zerkleine­ rungsmaterials bestimmenden, erhöht gelegenen Prägeberei­ chen (7′′) versehen ist (Fig. 6).
6. Gartenhäcksler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachmesser (30) eine zahnleistenförmige Schneid­ kante besitzen, deren Zähne (30′) und jeweils dazwischen liegende Zahnlücken (30′′) die jeweils nebeneinander und höhenversetzt zueinander liegenden Schneidmesserabschnitte bilden (Fig. 9, 10).
7. Gartenhäcksler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachmesser (30) ein flaches S-förmiges Profil be­ sitzen und als mit beidseitig vorhandenen zahnleistenför­ migen Schneidkanten versehene Wendemesser ausgebildet sind (Fig. 10).
8. Gartenhäcksler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerschneidabschnitte (40′) jeweils vereinzelt auf schmalen Flachmessern (40) vorgesehen sind, von denen zumindest mehrere zusammen mit ihren zugehörigen Durch­ trittsschlitzen (8′) in radial verschiedenem Abstand von der Messerträgerscheibenmitte (7′′′) liegen (Fig. 11).
9. Gartenhäcksler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die schmalen Flachmesser (40) mit ihren schmalen Mes­ serschneidabschnitten (40′) und den zugehörigen, größten­ teils in sich geschlossenen, entsprechend schmal bemesse­ nen Durchtrittsschlitzen (8′) auf einer die Messerträger­ scheibenmitte (7′′′) umgebenden spiralförmigen Bahn (41) liegen (Fig. 11).
10. Gartenhäcksler nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerträgerscheibe (7) in ihrem innerhalb der mit den schmalen Messerschneidabschnitten (10′′, 10′′′) versehenen Flachmesser (10) gelegenen zentri­ schen Bereich mit aufrecht stehenden Vorzerkleinerungsmes­ sern (11) versehen ist, die mit einer aufrecht verlaufen­ den inneren Gegenschneide (17′) an dem im Gestell (4) aus­ wechselbar gelagerten Widerlagereinsatz (13) zusammenwir­ ken (Fig. 1, 2).
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