DE4110037A1 - Gartenhaecksler mit messergehaeuse und darin umlaufend anzutreibenden flachmessern - Google Patents
Gartenhaecksler mit messergehaeuse und darin umlaufend anzutreibenden flachmessernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Gartenhäcksler mit einem auf
einem den Antriebsmotor und einen Aufgabetrichter tragenden so
wie einen unteren Auswerferraum umgebenden Gestell angeordneten
Messergehäuse, in welchem eine um eine im wesentlichen senk
rechte Achse umlaufend anzutreibende Messerträgerscheibe vor
handen ist, die mit im wesentlich radial verlaufenden Durch
trittsschlitzen sowie oberhalb davon hobelmesserartig angeord
neten Flachmessern versehen ist und wobei weiterhin im Messer
gehäuse ein Widerlagereinsatz vorgesehen ist, der unten eine
mit den Schneiden der Flachmesser zusammenwirkende, flach und
im wesentlichen radial verlaufende, untere Gegenschneide be
sitzt.
Gartenhäcksler obiger Art sind durch die DE-OS 37 22 339
bekannt. Sie sind regelmäßig noch mit im Zentrum der Messerträ
gerscheibe angeordneten Vorzerkleinerungsmessern versehen, die
mit einer am Widerlagereinsatz vorhandenen, schräg aufwärts
verlaufenden inneren Gegenschneide zusammenwirken. Mit einem
solchen Messerwerk ausgestattete Gartenhäcksler arbeiten mit
vergleichsweise niedriger Drehzahl und auch verhältnismäßig ge
räuscharm bei vergleichsweise geringer Antriebsleistung. Das
Häckselmaterial, also insbesondere Zweig- oder astförmiges Gar
tenabfallgut kann über den Aufgabetrichter unsortiert aufgege
ben werden, da es durch das Messerwerk und in deren Zusammen
wirken mit den am Widerlagereinsatz vorhandenen Gegenschneiden
gleichsam selbsttätig derart sortiert wird, daß das im Durch
messer größere bzw. stärkere Astmaterial von den Flachmessern
radial nach außen gedrückt und dort hobelartig in Scheibenform
zerkleinert bzw. zerspant wird, während das dünnere Ast- und
Zweigmaterial von den umlaufenden Flachmessern im Zusammenwir
ken mit dem Widerlagereinsatz nach innen zu den Vorzerkleine
rungsmessern gedrückt wird, wo es schneller zerkleinert bzw.
zerrissen wird. Bei diesen bekannten Gartenhäckslern der in
Rede stehenden Gattung erstrecken sich die auf der Messerträ
gerscheibe angeordneten Flachmesser mit in sich geradlinigen
Schneidkanten über die gesamte Länge der mit ihnen zusammenwir
kenden unteren Gegenschneide. Das bedingt, daß das aufgegebene
Astgut stets in voller Breite scheibenförmig von den Flachmes
sern geschnitten wird. Damit ist aber der Dicke des zu zerklei
nernden Astmaterials immer noch eine vergleichsweise enge
Grenze gesetzt, zumal der dafür notwendige motorische Lei
stungsaufwand noch verhältnismäßig groß ist und der erreichbare
Zerkleinerungsgrad des Häckselgutes auch noch nicht voll be
friedigt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Gar
tenhäcksler der in Rede stehenden Gattung dahingehend zu ver
bessern und zu vervollkommnen, daß mit ihm ohne baulichen und
motorischen Mehraufwand auch noch stärkeres Astmaterial ver
gleichsweise geräuscharm und weitgehender zerkleinert werden
kann, so daß das damit zerhäckselte Gartenabfallgut gegebenen
falls auch noch besser als bisher kompostiert werden kann.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Gartenhäcksler der
eingangs erwähnten Beschaffenheit erfindungsgemäß im wesentli
chen dadurch gelöst, daß die Messerschneiden aus kurzen Messer
schneidabschnitten bestehen, die sich über einen weniger als
die Hälfte betragenden Teillängenbereich der mit ihnen zusam
menwirkenden unteren Gegenschneide erstrecken und wobei minde
stens einige dieser Messerschneidabschnitte radial versetzt zu
einander angeordnet sind. Auf diese Weise gelingt es, auch
stärkeres Astmaterial bei vergleichsweise geringem Antriebsauf
wand und mit niedrigen Drehzahlen wirksamer als bisher zu zer
häckseln, weil dabei das Astmaterial nicht mehr in voller
Breite scheibenförmig, sondern nur noch in den kurzen Messer
schneidabschnitten entsprechender Teilbreite streifenförmig
zerspant bzw. zerhäckselt wird. Dadurch kann einerseits noch
wesentlich dickeres Astmaterial als bisher wirksam zerkleinert
und andererseits der Zerkleinerungsgrad des zerhäckselten Gutes
gesteigert werden, und all das bei geringem Antriebsaufwand und
in niedrigem, geräuschungsarm laufendem Drehzahlbereich.
Als besonders vorteilhaft hat sich erwiesen, wenn die
Flachmesser jeweils mit mehreren nebeneinander, jedoch höhenmä
ßig versetzt zueinander liegenden Messerschneidabschnitten ver
sehen sind, die dabei vorzugsweise eine durchgehende, in sich
gewellte oder abgewinkelt verlaufende Schneidkante bilden. Der
art ausgebildete Flachmesser schneiden also vom jeweils unteren
Ende des aufgegebenen Astmaterials jeweils entsprechend schmale
und verschieden dicke bzw. dünne Spanstreifen ab, die dann beim
anschließenden Passieren der Durchtrittsschlitze und des unter
halb der Messerträgerscheibe gelegenen Auswurfbereichs noch
feiner unterteilt werden, so daß das den Häcksler insgesamt
durchlaufende Gartenabfallgut ihn in vergleichsweise fein un
terteilter Form verläßt und daher anschließend auch besonders
gut kompostiert werden kann.
In der Praxis hat es sich als günstig erwiesen, wenn auf
der Messerträgerscheibe vier gleichmäßig über ihren Umfang ver
teilte Flachmesser mit jeweils drei auf ihnen höhenmäßig ver
setzt zueinander angeordneten Messerschneidabschnitten angeord
net werden, wobei zwei gegenüberliegende Flachmesser mit einem
mittig erhöht gelegenen Messerschneidabschnitt und die beiden
anderen Flachmesser mit zu ihren beiden Enden erhöht gelegenen
Messerschneidabschnitten versehen werden. Eine solche ver
gleichsweise einfach abgestufte Messerschneidkantenausbildung
liefert bereits eine wirksame Zerkleinerung auch dickeren Ast
materials, wobei die unterschiedlichen Spandicken durch ent
sprechende, mehr oder weniger starke Höhenversetzung der Mes
serschneidabschnitte erzielt werden können.
Die gewünschte Spandicke des Zerkleinerungsmaterials kann
weiterhin auch noch dadurch beeinflußt werden, daß die Messer
trägerscheibe in ihren an den Durchtrittsschlitzen angrenzen
den, den mit versetzt angeordneten Messerschneidabschnitten
versehenen Flachmessern jeweils gegenüberliegenden Abschnitten
mit die Spandicke des Zerkleinerungsmaterials zusätzlich be
stimmenden, erhöht gelegenen Prägebereichen versehen ist.
Weitere Merkmale nach der Erfindung sind Gegenstand weite
rer Unteransprüche.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiel der erfin
dungsgemäß beschaffener Gartenhäcksler und ihrer Messerträger
scheiben mit darauf vorhandenen Flachmessern dargestellt. Dabei
zeigen:
Fig. 1 den hier allein interessierenden Teilbereich des
Gartenhäckslers in senkrechtem Schnitt,
Fig. 2 die gleichfalls zum Teil geschnittene Draufsicht auf
den Häcksler der Fig. 1,
Fig. 3 eine bevorzugte Ausführungsform der Messerträger
scheibe in der Draufsicht,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3,
Fig. 5 Vorderansichten der in Fig. 3 dargestellten Flach
messer mit zugehörigen Schnitten entsprechend den
Linien a-a und b-b,
Fig. 6 die Draufsicht auf eine andere Ausführungsform der
Messerträgerscheibe,
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 6,
Fig. 8 eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung der zur
Fig. 6 gehörenden Flachmesser,
Fig. 9 eine weitere Ausführungsform der Messerträgerscheibe
in der Draufsicht,
Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 9,
Fig. 11 die Draufsicht auf eine vierte Ausführungsform
einer Messerträgerscheibe und
Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie XII-XII der Fig. 11.
Der in den Fig. 1 und 2 nur ausschnittweise dargestellte
Gartenhäcksler ist mit einem Messergehäuse 1 versehen, das auf
einem den Antriebsmotor 2 samt Getriebe 3 tragenden Gestell 4
angeordnet ist, das teilweise auch den Auswerferraum 5 umgibt.
Im Messergehäuse 1 ist die durch den Motor 2 über das Getriebe
3 und die Welle 6 umlaufend anzutreibende Messerträgerscheibe 7
vorhanden, die mit über ihren Umfang verteilt angeordneten, ra
dial verlaufenden Durchtrittsschlitzen 8 und in Umlaufrichtung
9 dahinter angeordneten Flachmessern 10 versehen ist. Auf der
Messerträgerscheibe 7 sind in deren zentralem Bereich die Vor
zerkleinerungsmesser 11 in Gestalt zweier aufrecht und oben
nach innen gebogener Messerbalken 11′, 11′′ vorhanden, die mit
in Umlaufrichtung jeweils vorn liegenden, entsprechend schräg
verlaufenden Schneidkanten 11′′′ versehen sind.
Oberhalb der Messerträgerscheibe 7 und auch ihrer Vorzer
kleinerungsmesser 11 ist in entsprechenden Aussparungen 12 des
Gestells 4 ein Widerlagereinsatz 13 mit seinen beidseitigen Be
festigungsfüßen 13′ auswechselbar befestigt. Dieser Widerla
gereinsatz 13 besteht aus einstückigem, entsprechend geformtem
Eisen- bzw. Stahlblech. Dieses unterteilt den oberhalb der um
laufenden Messerträgerscheibe 7 vorhandenen Bereich in einen
über den Aufgabetrichter 14 mit dem zu häckselnden Gartenab
fallgut unmittelbar zu beschickenden Zufuhrbereich 15 und in
den mit dem Auswerferraum 5 verbundenen Auswerferbereich 16.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, besitzt der Widerlagereinsatz 13
einen bündig mit seinen Befestigungsfüßen 13′ verlaufenden fla
chen Stegteil 13′′, der nahe an die Umlaufbahn der Flachmesser
10 heranreicht, und eine demgegenüber abgewinkelte Schrägfläche
13′′′, die in ihrem die Vorzerkleinerungsmesser 11 umgebenden
Bereich eine torförmige Aussparung 17 aufweist, deren eine
Torflanke 17′ eine innere Gegenschneide bildet, die mit den
Schneidkanten 11′′′ der Vorzerkleinerungsmesser zusammenwirkt.
Zwischen dem mehrfach abgewinkelt verlaufenden Schrägbereich
13 IV und dem Stegteil 13′′ besitzt der Widerlagereinsatz 13 eine
untere Gegenschneide 18, die im wesentlichen radial verläuft,
dabei jedoch tangential zum Hüllkreis der Vorzerkleinerungsmes
ser 11 gerichtet verläuft, um im Zusammenwirken mit den auf der
Messerträgerscheibe vorhandenen Flachmessern 10 das im Zufuhr
raum 15 auftreffende, zu häckselnde Gartenabfallgut, insbeson
dere auch dickeres Astmaterial, mit einziehender, nach innen
gerichteter Schnittwirkung zu beaufschlagen.
Der aus dünnwandigem Blech oder auch aus Kunststoff beste
hende Aufgabe- oder Fülltrichter 14 besitzt ein schräg aufrecht
verlaufendes Außenrohr 19, das über den mit ihm fest verbun
denen Fußflansch 20 leicht auswechselbar auf dem Messergehäuse
1 bzw. Gestellgehäuse 4 aufliegt. Die am Außenrohr 19 vorhan
dene senkrechte Trennwand 21 liegt am oberen Teil des abgewin
kelten Widerlagereinsatzes 13 an und sorgt so für eine untere
Abschottung des Zufuhrtrichters 14 gegenüber dem Auswerferraum
5.
Die Messerträgerscheibe 7 ist entsprechend Fig. 3 mit vier
über ihren Umfang gleichmäßig verteilt angeordneten radialen
Durchtrittsschlitzen 8 und den in Umlaufrichtung 9 dahinter
sitzenden Flachmessern 10 versehen, die entsprechend Fig. 4 in
ausgeprägten Vertiefungen 7′ mittels jeweils zweier Befesti
gungsschrauben 22 auswechselbar befestigt sind. Für diese
Flachmesser 10 ist erfindungswesentlich, daß ihre Messerschnei
den 10′ jeweils aus mehreren kurzen Messerschneidabschnitten
10′′, 10′′′ bestehen, die sich über einen weniger als die Hälfte
betragenden Teillängenbereich der mit ihnen zusammenwirkenden
unteren Gegenschneide 18 erstrecken und mindestens einige die
ser Messerschneideabschnitte 10′′, 10′′′ radial versetzt zuein
ander angeordnet sind. Ist also L die Länge der unteren Gegen
schneide 18 am Widerlagereinsatz 13, so sollen die kurzen Mes
serschneidabschnitte 10′′, 10′′′ in radialer Richtung gemessen
weniger als L/2 breit sein.
Im Falle der Fig. 3 ist jedes Flachmesser 10 mit drei sol
chen nebeneinander, jedoch höhenmäßig versetzt zueinander lie
genden Messerschneidabschnitten 10′′, 10′′′ versehen, wobei
diese unterschiedlich hohen Messerschneidabschnitte aber in Um
laufrichtung der Messerträgerscheibe 7 jeweils radial versetzt
zueinander liegen. Danach sind im vorliegenden Ausführungsbei
spiel die zwei sich gegenüberliegenden Flachmesser 10a jeweils
mit einem mittig erhöht gelegenen Messerschneidabschnitt 10′′′
und die beiden anderen Flachmesser 10b mit zu ihren beiden En
den erhöht gelegenen Messerschneidabschnitten 10′′ versehen.
Dabei bilden die auf jedem Flachmesser vorhandenen Messer
schneidabschnitte 10′′, 10′′′ insgesamt eine durchgehende, in
sich gewellt bzw. gekröpft verlaufende Schneidkante 10′, wie
das insbesondere auch Fig. 5 zeigt. Auf diese Weise wird auch
dickeres dem Häcksler zugeführtes Astmaterial nicht wie bisher
in Scheiben, sondern nur noch in schmalen unterschiedlich dic
ken Streifen geschnitten, wozu nur eine geringe Antriebslei
stung und niedrige Drehzahlen notwendig sind. Durch die niedri
gen Drehzahlen kann auch die sonst bei solchen Gartenhäckslern
störende Geräuschbelästigung noch weiter reduziert werden. Das
anfallende Abfallgut, insbesondere auch stärkeres Astmaterial,
wird entsprechend Fig. 4 von den höher gelegenen Messer
schneidabschnitten jeweils mit hoher Spandicke D und von den
niedriger liegenden Messerschneidabschnitten mit geringerer
Spandicke d streifenförmig zerspant, wodurch es insgesamt zu
vergleichsweise fein zerhäckseltem Abfallgut kommt, das sich
anschließend auch besonders gut kompostieren läßt.
Bei der in den Fig. 6 bis 8 dargestellten Ausführungsform
ist die Messerträgerscheibe 7 wiederum mit vier Flachmessern
10a und 10b versehen, die in der gleichen Weise wie die zuvor
beschriebenen Flachmesser mit je drei versetzt nebeneinander
liegenden Messerschneidabschnitten 10′′, 10′′′ versehen sind.
Der einzige Unterschied besteht hier darin, daß die Messerträ
gerscheibe 7 in ihren an den Durchtrittsschlitzen 8 angrenzen
den Bereichen, und zwar auf der den Flachmessern 10 jeweils ge
genüberliegenden Seite, zusätzlich mit die Spandicke D, d des
Zerkleinerungsmaterials bestimmenden, erhöht gelegenen Prägebe
reichen 7′′ versehen ist. Hierdurch kann also, wie insbesondere
auch Fig. 7 zeigt, die gewünschte Spandicke zusätzlich variiert
werden. Wie die Fig. 6 in schematisch vereinfachender Darstel
lung zeigt, kann auf diese Weise dünneres Astmaterial A, das
wie vorbeschrieben durch den einziehenden Schnitt in die innere
dargestellte Position gebracht wird, durch den hier gerade hoch
liegenden inneren Messerschneidabschnitt 10′′ mit vergleichs
weise großer Spandicke D, dagegen der dicke, auf dem Prägebe
reich 7′′ aufliegende Ast B mit geringerer Spandicke d strei
fenförmig zerspant werden.
Bei der in den Fig. 9 und 10 dargestellten Ausführungsform
sind die einzelnen Flachmesser 30 jeweils mit zahnleistenförmi
gen Schneidkanten versehen, deren Zähne 30′ und die jeweils da
zwischen liegenden Zahnlücken 30′′ die jeweils nebeneinander
und höhenversetzt zueinander liegenden Schneidmesserabschnitte
bilden. Die Flachmesser 30 besitzen insgesamt ein flaches
S-förmiges Profil und können, wie insbesondere Fig. 10 zeigt, auch
mit beidseitig vorhandenen zahnleistenförmigen Schneidkanten
versehen sein und somit auch als Wendemesser eingesetzt werden.
Es versteht sich, daß in diesen Fällen besonders schmale unter
schiedlich dicke Spanstreifen zu erzielen sind.
Eine weitere Ausführungsform ist in den Fig. 11 und 12 ver
anschaulicht. Hier sind die schmalen Messerschneidenabschnitte
40′ jeweils vereinzelt auf schmalen Flachmessern 40 vorgesehen,
denen jeweils entsprechend schmale, größtenteils auch in sich
geschlossene Durchtrittsschlitze 8′ in der Messerträgerscheibe
7 zugeordnet sind. Die Flachmesser 40 mit ihren schmalen
Schneidabschnitten 40′ sind hier auf einer die Messerträger
scheibenmitte 7′′′ umgebenden spiralförmigen Bahn 41 angeord
net. Auch hier wird das zu zerhäckselnde Gut lediglich in
schmaler Streifenform nacheinander zerspant, wobei die Span
dicke je nach Höhenlage der einzelnen Messerschneidabschnitte
40′ unterschiedlich oder auch gleichbleibend sein kann. Auch in
diesem Fall können wie in den vorbeschriebenen Fällen die An
triebsleistung und Drehzahlen vergleichsweise niedrig gehalten
werden.
Claims (10)
1. Gartenhäcksler mit einem auf einem den Antriebsmotor (2)
und einen Aufgabetrichter (14) tragenden sowie einen unte
ren Auswerferraum (5) umgebenden Gestell (4) angeordneten
Messergehäuse (1), in welchem eine um eine im wesentlichen
senkrechte Achse umlaufend anzutreibende Messerträger
scheibe (7) vorhanden ist, die mit im wesentlichen radial
verlaufenden Durchtrittsschlitzen (8) sowie oberhalb da
von hobelmesserartig angeordneten Flachmessern (10) verse
hen ist und wobei weiterhin im Messergehäuse (1) ein Wi
derlagereinsatz (13) vorgesehen ist, der unten eine mit
den Schneiden (10′) der Flachmesser (10) zusammenwirkende,
flach und im wesentlichen radial verlaufende, untere Ge
genschneide (18) besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß
die Messerschneiden (10′) aus kurzen Messerschneidab
schnitten (10′′, 10′′′) bestehen, die sich über einen, we
niger als die Hälfte betragenden Teillängenbereich der mit
ihnen zusammenwirkenden unteren Gegenschneide (18) er
strecken und mindestens einige dieser Messerschneidab
schnitte (10′′, 10′′′) radial versetzt zueinander angeord
net sind.
2. Gartenhäcksler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flachmesser (10) jeweils mit mehreren nebeneinan
der, jedoch höhenmäßig versetzt zueinander liegenden Mes
serschneidabschnitten (10′′, 10′′′) versehen sind (z. B.
Fig. 2, 3 und 6).
3. Gartenhäcksler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die auf jedem Flachmesser (10) vorhandenen Messer
schneidabschnitte (10′′, 10′′′) eine durchgehende, in sich
gewellt oder abgewinkelt verlaufende Schneidkante (10′)
bilden (Fig. 5, 8).
4. Gartenhäcksler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Messerträgerscheibe (7) vier gleichmäßig über
ihren Umfang verteilt angeordnete Flachmesser (10a, 10b)
mit jeweils drei auf ihnen höhenmäßig versetzt angeordne
ten Messerschneidabschnitten (10′′, 10′′′) vorhanden sind,
wobei zwei gegenüberliegende Flachmesser (10a) mit einem
mittig erhöht gelegenen Messerschneidabschnitt (10′′′) und
die beiden anderen Flachmesser (10b) mit zu ihren beiden
Enden erhöht gelegenen Messerschneidabschnitten (10′′)
versehen sind (Fig. 3, 6).
5. Gartenhäcksler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Messerträgerscheibe (7) in ihren
an den Durchtrittsschlitzen (8) angrenzenden, den mit ver
setzt angeordneten Messerschneidabschnitten (10′′, 10′′′)
versehenen Flachmessern (10a, 10b) jeweils gegenüberliegen
den Abschnitten mit die Spandicke (D, d) des Zerkleine
rungsmaterials bestimmenden, erhöht gelegenen Prägeberei
chen (7′′) versehen ist (Fig. 6).
6. Gartenhäcksler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flachmesser (30) eine zahnleistenförmige Schneid
kante besitzen, deren Zähne (30′) und jeweils dazwischen
liegende Zahnlücken (30′′) die jeweils nebeneinander und
höhenversetzt zueinander liegenden Schneidmesserabschnitte
bilden (Fig. 9, 10).
7. Gartenhäcksler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flachmesser (30) ein flaches S-förmiges Profil be
sitzen und als mit beidseitig vorhandenen zahnleistenför
migen Schneidkanten versehene Wendemesser ausgebildet sind
(Fig. 10).
8. Gartenhäcksler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Messerschneidabschnitte (40′) jeweils vereinzelt
auf schmalen Flachmessern (40) vorgesehen sind, von denen
zumindest mehrere zusammen mit ihren zugehörigen Durch
trittsschlitzen (8′) in radial verschiedenem Abstand von
der Messerträgerscheibenmitte (7′′′) liegen (Fig. 11).
9. Gartenhäcksler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die schmalen Flachmesser (40) mit ihren schmalen Mes
serschneidabschnitten (40′) und den zugehörigen, größten
teils in sich geschlossenen, entsprechend schmal bemesse
nen Durchtrittsschlitzen (8′) auf einer die Messerträger
scheibenmitte (7′′′) umgebenden spiralförmigen Bahn (41)
liegen (Fig. 11).
10. Gartenhäcksler nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Messerträgerscheibe (7) in ihrem
innerhalb der mit den schmalen Messerschneidabschnitten
(10′′, 10′′′) versehenen Flachmesser (10) gelegenen zentri
schen Bereich mit aufrecht stehenden Vorzerkleinerungsmes
sern (11) versehen ist, die mit einer aufrecht verlaufen
den inneren Gegenschneide (17′) an dem im Gestell (4) aus
wechselbar gelagerten Widerlagereinsatz (13) zusammenwir
ken (Fig. 1, 2).
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| ES92102029T ES2075489T3 (es) | 1991-03-27 | 1992-02-07 | Picadora de jardin con una carcasa de cuchillas y cuchillas planas a ser accionadas en rotacion en su interior. |
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Legal Events
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ITW BEFESTIGUNGSSYSTEME GMBH, 65795 HATTERSHEIM, D |
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |