DE4102005A1 - Verfahren und vorrichtung zum herstellen von klappschachteln mit kragen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum herstellen von klappschachteln mit kragenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von
Klappschachteln (Hinge-Lid-Packungen), bei denen in einem
Schachtelteil ein aus diesem teilweise herausragender
Kragen mit Kragenvorderwand und Kragenseitenlappen ange
ordnet ist, wobei der Kragen als gesonderter Zuschnitt auf
die Oberseite eines Zigaretten-Blocks (in einen Innenein
schlag aus Stanniol eingehüllte Zigaretten-Gruppe) aufge
legt wird, die abstehenden Kragenseitenlappen gegen Seiten
flächen des Zigaretten-Blocks gefaltet und dieser sodann
mit dem gefalteten Kragen in die Klappschachtel eingeführt
wird. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur
Durchführung des Verfahrens.
Klappschachteln sind als Verpackung für Zigaretten weit ver
breitet. Klappschachteln bestehen aus einem Schachtelteil
und einem an einer Rückwand desselben angelenkten Deckel.
Im Schachtelteil ist ein Kragen angeordnet, der üblicher
weise als gesonderter Zuschnitt ausgebildet ist und aus
Kragenvorderwand und Kragenseitenlappen besteht.
Neuerdings sind Klappschachteln dieser Art bekannt ge
worden, bei denen Längskanten abgerundet, abgeschrägt oder
mehreckig ausgebildet sind (US-A-47 53 383 und
US-A-47 53 384). Bei diesem Packungstyp müssen auch
zwischen Kragenvorderwand einerseits und Kragenseitenlappen
andererseits gebildete aufrechte Kanten der Form der Längs
kanten der Packung entsprechen, also abgerundet, abge
schrägt oder mehreckig ausgebildet sein.
Bei der Erfindung geht es darum, den (gesonderten) Zu
schnitt für den Kragen so herzustellen und vorzubereiten,
daß das Einbringen des Kragens in die Packung (Klapp
schachtel) in den gesamten Verpackungsprozeß sinnvoll
integriert ist. Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe
besteht darin, Zuschnitte für den Kragen bei Klapp
schachteln mit abgerundeten, abgeschrägten oder mehreckigen
Kanten so herzustellen, vorzubereiten und zuzuführen, daß
der Kragen trotz der besonderen Gestaltung der Kanten in
herkömmlicher Weise zusammen mit dem Packungsinhalt
(Zigaretten-Block) in die Packung eingeführt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Ver
fahren dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen durch Ver
schwenken der Kragenseitenlappen im Bereich der Längskanten
unter Bildung von abgerundeten oder mehreckigen Längskanten
vorgeformt, in eine (annähernd) gestreckte, ebene Gestalt
zurückgeformt und sodann dem Zigaretten-Block (Packungs
inhalt) zugeführt wird.
Nach den Erkenntnissen der Erfindung können Kragen für
Packungen mit in besonderer Weise ausgebildeten Längskanten
in herkömmlicher Weise verarbeitet werden, wenn der Kragen
eine besondere Vorbehandlung erfährt, nämlich ein Vorformen
der Längskanten desselben im Sinne einer Abrundung oder
auch mehreckigen Formung und anschließendes Zurückformen in
die ebene Gestalt, letztere für den Weitertransport und die
Handhabung in der für Kragen üblichen Weise.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird die Vor
formung des Kragens in zwei Schritten vollzogen. Eine
Materialbahn zur Herstellung der Kragen durch Abtrennen
wird im Bereich der (später herzustellenden) Längskanten
vorbehandelt, nämlich durch Prägen auf die spätere, nach
folgende Vorformung ausgerichtet. Diese Prägung besteht bei
der Herstellung von Rundkanten aus einer Mehrzahl von
parallelen, längsgerichteten Rillen, die durch ent
sprechende Rillwerkzeuge in die Materialbahn in Längs
richtung derselben im Bereich von zwei Streifen eingebracht
werden. Die Rillen werden vorzugsweise von beiden Seiten,
also von unten und oben, in die Materialbahn eingeformt.
Danach werden die einzelnen Kragen von der Materialbahn ab
getrennt und im Bereich einer Formstation vorgeformt durch
Umlenken der Kragenseitenlappen relativ zur (horizontal ge
richteten) Kragenvorderwand. Danach werden die Kragenseiten
lappen in die horizontale bzw. ebene Gestalt zurückgeführt.
Die Vorrichtung zur Vorbehandlung bzw. Herstellung der
Kragen besteht aus einer Prägestation zur Vorbehandlung der
Materialbahn, aus einer Trennstation zum Herstellen der
Kragen und aus einer nachfolgenden Formstation, in der die
eigentliche Vorformung der Kragen vollzogen wird. Danach
werden die so behandelten Kragen dem Packungsinhalt
(Zigaretten-Block) zugeführt.
Die Prägestation und die Formstation sind erfindungsgemäß
in besonderer Weise ausgebildet bzw. mit besonderen Organen
bestückt.
Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung wird nachfolgend
anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 Eine Vorrichtung zum Herstellen und Vorformen von
Zuschnitten für Kragen in schematischer Seitenan
sicht,
Fig. 2 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 im Grundriß,
Fig. 3 einen Querschnitt durch Organe der Prägestation
in der Schnittebene III-III der Fig. 1, in ver
größertem Maßstab,
Fig. 4 die Formstation in Seitenansicht, ebenfalls in ver
größertem Maßstab,
Fig. 5 eine Einzelheit von Prägewerkzeugen im Querschnitt,
bei stark vergrößertem Maßstab.
Das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel
befaßt sich mit der Herstellung von Klappschachteln mit ab
gerundeten Längskanten, insbesondere in der Ausführung
gemäß US-A-47 53 383. Im einzelnen geht es im vorliegenden
Falle um die Herstellung und Vorbereitung eines Kragens 10
der geeignet ist für den Einbau in eine derartige Klapp
schachtel mit abgerundeten Längskanten. Der Kragen 10 be
steht aus Kragenvorderwand 11 und Kragenseitenwänden 12.
Letztere werden innerhalb der Verpackung bzw. bereits vor
her in eine Position quer zur Kragenvorderwand 11 gebracht,
wobei Längskanten 13 abgerundet sind.
Die Kragen 10 werden nacheinander von einer Materialbahn 14
aus dünnem Karton abgetrennt, in vorformenden Sinne be
arbeitet und sodann durch einen Kragenförderer 15 weiteren
Verpackungsaggregaten zugeführt, z. B. einer Einrichtung
gemäß US-A-46 12 756.
Die gezeigte Vorrichtung besteht aus einer Prägestation 16,
einer in Förderrichtung folgenden Schneidstation 17 und
einer Formstation 18.
Die Materialbahn 14 in der Breite der herzustellenden
Kragen 10 wird von einer Bobine (nicht gezeigt) abgezogen,
und zwar durch Zugwalzen 19, die in Förderrichtung der
Prägestation 16 nachgeordnet sind. Die Materialbahn 14 wird
demnach von den Zugwalzen 19 kontinuierlich durch die Präge
station 16 hindurchgezogen.
Im Bereich der Prägestation 16 wird die Materialbahn 14
fortlaufend mit eng nebeneinanderliegenden Rillen 20 ver
sehen. Die Materialbahn 14 wird dabei im Bereich zweier
paralleler Prägestreifen 21 und 22 verformt, derart, daß
eine Mehrzahl derartiger Rillen 20 eng nebeneinanderliegt.
Die Rillen 20 werden hier von beiden Seiten in das Material
eingeformt. Im Bereich der Rillen 20 bzw. der aus diesen
bestehenden Prägestreifen 21, 22 werden im Verlaufe des
weiteren Fertigungsprozesses die abgerundeten Längskanten
13 gebildet.
Die Prägestation 16 ist mit entsprechenden Prägewerkzeugen
ausgebildet, nämlich einer unteren Prägewalze 23 und oberen
Prägewalzen 24 und 25. Die im vorliegenden Falle unterhalb
der Materialbahn 14 angeordnete Prägewalze 23 hat einen im
Verhältnis zu den als Gegenwalzen wirkenden Prägewalzen 24
und 25 großen Durchmesser. Die Materialbahn wird innerhalb
einer Vertiefung in einer Mantelwandung 27 der Prägewalze
23 geführt. Seitliche Borde 28 begrenzen die Vertiefung 26.
Innerhalb derselben sind an der Außenseite der Mantel
wandung 27 zwei Rillkränze 29 und 30 angeformt. Diese ver
laufen ringsherum, und zwar in einen dem Abstand der Präge
streifen 21, 22 entsprechenden Abstand.
Die oberen (Gegen-)Prägewalzen 24, 25 sind als einfache
zylindrische Rollen ausgebildet und jeweils am Außenumfang
ebenfalls mit einem Rillkranz 31, 32 versehen. Diese oberen
Rillkränze 31, 32 korrespondieren mit den Rillkränzen 29,
30 der Prägewalze 23, wobei Prägerippen 33 (Fig. 5) ver
setzt zueinander angeordnet sind, so daß eine rillen
bildende Verformung des Materials erfolgen kann.
Die Prägewalzen 23 einerseits und 24, 25 andererseits sind
leerlaufend auf feststehenden Achsen 34 bzw. 35 gelagert.
Die oberen Prägewalzen 24, 25 sind als Einzelwalzen ausge
bildet und auf der Achse 35 mit Spiel zwischen seitliche
Führungen (Bund 36) gelagert. Durch das Spiel sind geringe
Seitwärtsbewegungen der Prägewalzen 23, 24, 25 möglich. In
folge dieses Bewegungsspielraums können sich die Prägewerk
zeuge, nämlich Prägerippen 33 einander gegenüberliegender
Rillkränze 29 und 31 bzw. 30 und 32 aufeinander einstellen.
Die Prägewalzen 23 einerseits sowie 24 und 25 anderseits
sind in einem derartigen Abstand voneinander angeordnet,
daß eine die Verformung des Materials des Kragens 10 be
wirkende Kraft ausgeübt wird. Zur Erzeugung der parallel
laufenden Rillen 20 sind die Prägerippen 33 der zusammen
wirkenden Prägewalzen 23, 24, 25 jeweils versetzt zuein
ander.
Die genaue Gestaltung der Rillkränze 29, 30, 31 ergibt sich
aus einer starken Vergrößerung gemäß Fig. 5. Prägerippen
sind an der radial außenliegenden Seite mit einer Ab
flachung 37 gestaltet. Dadurch wird ein messerartiges Ein
schneiden in den Karton des Kragens vermieden. Die Mittenabstände
der Prägerippen 33 voneinander beträgt (etwa)
1 mm. Die Breite der Abflachung 37 ist hier auf etwa 0,1 mm
bemessen.
Die Materialbahn 14 wird durch in Förderrichtung auf die
Prägestation 16 folgende Zugwalzen 19 zwischen den Präge
walzen 23 einerseits und 24, 25 andererseits hindurchge
zogen. In Förderrichtung folgt auf die Zugwalzen 19 die
Schneidstation 17, die hier aus zwei einander gegenüber
liegenden Schneidwalzen 38, 39 besteht. Auf dem Umfang der
selben sind Messer angeordnet, die der Schneidkontur und
damit der besonderen Gestaltung der Kragen 10 entspricht.
Beim Transport der Materialbahn 14 zwischen den Schneid
walzen 38, 39 hindurch werden die einzelnen Kragen 10 her
gestellt und durch anschließende Förderwalzen 40 mit etwas
höherer Geschwindigkeit als die der Materialbahn 14 weiter
transportiert. Die Kragen 10 werden dadurch mit einem
größer werdenden Abstand voneinander der Formstation 18 zu
gefördert.
Durch Förderwalzen 41 gelangt der Kragen innerhalb der Form
station 18 auf eine auskragende, lediglich am Ende abge
stützte Formplatte 42. Diese ist an die Gestaltung und Ab
messung der Kragen 10 angepaßt. Längsseiten der Formplatte
42 sind als Rundkanten 43 ausgebildet. Diese erstrecken
sich im Bereich der Prägestreifen 21, 22 und damit im
Bereich der herzustellenden Rundkanten. Dies bedeutet, daß
die Kragenseitenwände 12 seitlich über die Formplatte 42
hinwegragen.
Durch Formwerkzeuge werden die Kragenseitenwände 12 zu
beiden Seiten der Formplatte 42 nach abwärts um die Rund
kanten 43 geformt, bis unterhalb der Formplatte 42. Hierfür
ist ein besonderes Formaggregat 44 vorgesehen, welches zwei
quer über die Formplatte 42 bewegbare Formrollen 45 auf
weist. Deren Drehachse erstreckt sich in Förderrichtung der
Kragen 10.
Zur Verformung der Kragenseitenwände 12 in der be
schriebenen Weise werden die Formrollen 45 etwa mittig von
oben auf den Kragen 10 auf der Formplatte 42 aufgesetzt,
sodann in entgegengesetzter Richtung zu den Rändern,
nämlich Rundkanten 43 bewegt, an diesen entlanggefahren bis
gegen die Unterseite der Formplatte 42. Dabei werden die
Kragenseitenwände 12 entsprechend gefaltet unter Bildung
einer Abrundung entsprechend der Gestalt der Rundkanten 43
im Bereich der Prägestreifen 21, 22.
Nach diesem Formvorgang werden die Formrollen 45 in ent
gegengesetzter Richtung in die Ausgangsposition zurückge
fahren, und zwar mit einem Abstand oberhalb der Formplatte
42. Zu diesem Zweck sind die Formrollen 45 jeweils an einem
Betätigungsarm 46 des Formaggregats 44 angebracht. Jeder
Betätigungsarm 46 ist im Sinne einer Parallelverschiebung
bewegbar, und zwar über zwei Kurbeltriebe 47, 48. Diese
wiederum werden durch ein hin- und hergehend wirkenden
Antrieb 49 innerhalb eines Getriebekastens 50 angetrieben.
Die in der beschriebenen Weise verformten Kragenseitenwände
12 kehren infolge der Rückstellkräfte des Materials in eine
Position unter einem stumpfen Winkel zur Kragenvorderwand
12 zurück. In dieser Stellung wird der Kragen 10 auf eine
Abförderplatte 51 geschoben. Für diese taktweise Förderbe
wegung des Kragens ist ein Förderhebel 52 im wesentlichen
unterhalb der Transportebene der Kragen 10 angeordnet. Der
Förderhebel 52 erfaßt jeweils einen Kragen 10 auf der Form
platte 42 und schiebt den Kragen durch Schwenkbewegung im
Gegenuhrzeigersinn auf die Abförderplatte 51.
Der Förderhebel 52 ist in doppelter Ausführung vorhanden,
derart, daß je ein Förderhebel 52 zu beiden Seiten der Form
platte 42 bewegbar ist. Die beiden Förderhebel 52 sind
darüber hinaus quer zur Förderrichtung bewegbar, nämlich
spreizbar. Dadurch ist es möglich, bei der Rückkehrbewegung
in die Ausgangsstellung die Förderhebel 52 an einem nach
folgenden Kragen 10 auf der Formplatte 42 seitlich vorbeizu
führen in die Ausgangsposition an der Rückseite des Kragens
10.
Auch für den Transport des Kragens 10 in die exakte
Position auf der Formplatte 42 ist hier ein Schwenkhebel 54
im wesentlichen unterhalb der Formplatte 42 gelagert. Auch
dieser Schwenkhebel 54 ist zweckmäßigerweise doppelt ausge
bildet, erstreckt sich demnach mit einem oberen, haken
förmigen Mitnehmerende zu beiden Seiten der Formplatte 42.
Der Schwenkhebel 54 ist aus der Ausgangsstellung gemäß Fig. 1
im Bereich der Förderwalzen 41 bis in die Position gemäß
Fig. 4 bewegbar, die der exakten Lage des Kragens 10 auf
der Formplatte 42 entspricht.
Beim Aufschieben des verformten Kragens 10 auf die Abförder
platte 51 werden die nach unten gerichteten Kragenseiten
wände 12 durch Auflaufen auf eine schräge Formfläche 55 am
Rand der Abförderplatte 51 in eine annährend horizontale
Stellung zurückgeformt.
In dieser annährend horizontalen Ausrichtung, jedoch mit
vorgeformten Längskanten 13 wird der Kragen 10 auf der Ab
förderplatte 51 durch den Kragenförderer 15 quer zur bis
herigen Förderrichtung abtransportiert. Der Kragenförderer
15 ist zu diesem Zweck mit einem Förderband, vorzugsweise
einem Zahnriemen 56 ausgerüstet, der an der Außenseite Mit
nehmer 57, jeweils zum Erfassen eines Kragens am zuge
kehrten Rand aufweist. Der Zahnriemen 56 befindet sich
oberhalb der Abförderplatte 51, so daß die Kragen 10 mit
dem unteren Trum des Zahnriemens 56 transportiert werden.
Die Abförderplatte 51 ist im Bereich des Zahnriemens 56
mit einer rinnenartigen Vertiefung 58 versehen.
Ein Antrieb 59 für den Zahnriemen 56 ist seitlich neben
dem Kragenförderer 15 angeordnet.
Die in der beschriebenen Weise im Bereich der zu bildenden
Längskanten 14 bzw. Prägestreifen 21, 22 vorgeformten
Kragen 10 können nun in üblicher Weise weiterverarbeitet
werden, nämlich insbesondere auf einen Zigaretten-Block
(eine in einen Stanniol-Zuschnitt eingehüllte Zigaretten-
Gruppe) aufgelegt werden. Die seitlich überstehenden Kragen
seitenwände 12 werden im weiteren Verlauf gegen die Seiten
flächen des Zigaretten-Blocks umgefaltet und dieser sodann
in eine Verpackung (Klappschachtel) eingeschoben, z. B. in
der in US-A-46 12 756 beschriebenen Weise.
Bezugszeichenliste:
10 Kragen
11 Kragenvorderwand
12 Kragenseitenwand
13 Längskante
14 Materialbahn
15 Kragenförderer
16 Prägestation
17 Schneidstation
18 Formstation
19 Zugwalzen
20 Rillen
21 Prägestreifen
22 Prägestreifen
23 Prägewalzen
24 Prägewalzen
25 Prägewalzen
26 Vertiefung
27 Mantelwandung
28 Bord
29 Rillkranz
30 Rillkranz
31 Rillkranz
32 Rillkranz
33 Prägerippen
34 Achse
35 Achse
36 Bund
37 Abflachung
38 Schneidwalzen
39 Schneidwalzen
40 Förderwalzen
41 Förderwalzen
42 Formplatte
43 Rundkanten
44 Formaggregat
45 Formrolle
46 Betätigungsarm
47 Kurbeltrieb
48 Kurbeltrieb
49 Antrieb
50 Getriebekasten
51 Abförderplatte
52 Förderhebel
53 Schwenkarm
54 Schwenkhebel
55 Formfläche
56 Zahnriemen
57 Mitnehmer
58 Vertiefung
59 Antrieb
11 Kragenvorderwand
12 Kragenseitenwand
13 Längskante
14 Materialbahn
15 Kragenförderer
16 Prägestation
17 Schneidstation
18 Formstation
19 Zugwalzen
20 Rillen
21 Prägestreifen
22 Prägestreifen
23 Prägewalzen
24 Prägewalzen
25 Prägewalzen
26 Vertiefung
27 Mantelwandung
28 Bord
29 Rillkranz
30 Rillkranz
31 Rillkranz
32 Rillkranz
33 Prägerippen
34 Achse
35 Achse
36 Bund
37 Abflachung
38 Schneidwalzen
39 Schneidwalzen
40 Förderwalzen
41 Förderwalzen
42 Formplatte
43 Rundkanten
44 Formaggregat
45 Formrolle
46 Betätigungsarm
47 Kurbeltrieb
48 Kurbeltrieb
49 Antrieb
50 Getriebekasten
51 Abförderplatte
52 Förderhebel
53 Schwenkarm
54 Schwenkhebel
55 Formfläche
56 Zahnriemen
57 Mitnehmer
58 Vertiefung
59 Antrieb
Claims (13)
1. Verfahren zum Herstellen von Klappschachteln
(Hinge-Lid-Packungen), bei denen in einem Schachtelteil ein
aus diesem teilweise herausragender Kragen mit Kragenvorder
wand und Kragenseitenlappen angeordnet ist, wobei der
Kragen als gesonderter Zuschnitt auf die Oberseite eines
Zigaretten-Blocks (in einen Inneneinschlag aus Stanniol
eingehüllte Zigaretten-Gruppe) aufgelegt wird, die ab
stehenden Kragenseitenlappen gegen Seitenflächen des
Zigaretten-Blocks gefaltet und dieser sodann mit dem
gefalteten Kragen in die Klappschachtel eingeführt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß zum Herstellen von Klapp
schachteln (Hinge-Lid-Packungen) mit abgerundeten oder mehr
eckigen Längskanten der Kragen (10) durch Verschwenken der
Kragenseitenwände (12) im Bereich der Längskanten (13)
unter Bildung von abgerundeten oder mehreckigen Längskanten
(13) vorgeformt, in eine annährend gestreckte, ebene Ge
stalt zurückgeformt und sodann dem Zigaretten-Block zuge
führt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kragen (10) vor der Vorformung desselben im Bereich
der abgerundeten oder mehreckigen Längskanten (13) durch
Prägen vorbehandelt wird, vorzugsweise derart, daß eine
Materialbahn (14) zum Herstellen der Kragen (10) fort
laufend mit Prägestreifen (21, 22) im Bereich der später
herzustellenden Längskanten (13) versehen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Materialbahn (14) im Bereich der später herzu
stellenden Längskanten (13) mit fortlaufenden, beidseitig
angebrachten Rillen (20) versehen wird.
4. Vorrichtung zum Herstellen von Klappschachteln
(Hinge-Lid-Packungen) mit einem in einen Schachtelteil
eingesetzten Kragen aus Kragenvorderwand (11) und
Kragenseitenwänden (12), wobei der Kragen (10) von einer
fortlaufenden Materialbahn (14) abtrennbar, einem
Zigaretten-Block als Packungsinhalt zuführbar und mit
diesem in die Klappschachtel einförderbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß zum Herstellen von Klappschachteln mit
abgerundeten bzw. mehreckigen Längskanten die Materialbahn
(14) durch ein Prägeaggregat zum Anbringen von Längsrillen
(20) im Bereich der Längskanten (13) zwischen
Kragenvorderwand (11) und Kragenseitenwänden (12)
hindurchförderbar und ein Trennwerkzeug zum Abtrennen von
Zuschnitten für den Kragen (10) dem Prägeaggregat
nachgeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Prägeaggregat mindestens zwei je an gegenüber
liegenden Seiten der Materialbahn (14) angeordnete Präge
walzen (23; 24, 25) aufweist mit Vorsprüngen und Ver
tiefungen längs des Umfangs derselben im Bereich der anzu
bringenden Rillen (20), wobei die Materialbahn (14)
zwischen den Prägewalzen (23; 24, 25) hindurchförderbar
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Prägewalzen (23; 24, 25) frei drehend gelagert und
durch die zwischen den Prägewalzen (23; 24, 25) hindurchge
förderte Materialbahn (14) drehend angetrieben sind, wobei
vorzugsweise den Prägewalzen (23; 24, 25) in Transport
richtung Zugwalzen (19) für den ziehenden Transport der
Materialbahn (14) nachgeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß an einer Seite der Materialbahn (14), insbesondere ober
halb derselben, als Prägewerkzeug zwei auf einer gemein
samen Achse (35) drehbar gelagerte Prägewalzen (24, 25) an
geordnet und mit geringem seitlichen Spiel gelagert sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4 sowie einem oder
mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schneidstation (17) bzw. dem Schneidwerkzeug eine
Formstation (18) nachgeordnet ist, in der die durch Rillen
(20) definierten Bereiche (Prägestreifen 21, 22) für die
abgerundeten oder abgeschrägten Längskanten des Kragens
(10) durch Verschwenken der Kragenseitenwände (12) um
abgerundete bzw. abgeschrägte Ränder (Rundkanten 43) einer
Formplatte (42) vorformbar sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kragen (10) in der Formstation (18) mit der Kragen
vorderwand (11) auf der Formplatte (42) aufliegt und durch
Formrollen (45) die Kragenseitenwände (12) über ent
sprechend der Gestalt der Längskanten des Kragens (10) aus
gebildete Formränder (Rundkanten 43) drückbar sind, derart,
daß die Kragenseitenwände (12) bis etwa zur Anlage an der
Unterseite der Formplatte (42) verschwenkbar sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Weitertransport der Kragen (10) im Anschluß an die
Formstation (18) die Kragenseitenwände (12) in eine seit
wärts gerichtete, annährend ebene Position zurückformbar
sind, insbesondere durch Aufschieben auf eine Plattform
bzw. Abförderplatte (57) mit schräggerichteten Formflächen
(55).
11. Vorrichtung nach Anspruch 10 sowie einem oder
mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die vorgeformten mit annährend in einer Ebene mit der
Kragenvorderwand (11) ausgerichteten Kragenseitenwände (12)
durch einen quergerichteten Kragenförderer (15), insbe
sondere ein umlaufendes Förderband (Zahnriemen 56) mit
Mitnehmern (57) zum Erfassen je eines Kragens (10), in
Querrichtung abtransportierbar sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8 sowie einem oder
mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kragen (10) durch einen in Förderrichtung derselben
hin- und herbewegbaren Schieber, insbesondere in Gestalt
eines unterhalb der Förderebene des Kragens (10) ange
ordneten Schwenkhebel (54), positionsgerecht auf die Form
platte (42) der Formstation (18) aufschiebbar ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 10 sowie einem oder
mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kragen (10) aus der Formstation (18) durch einen in
Bewegungsrichtung des Kragens (10) hin- und herbewegbaren
Schieber, insbesondere einen Förderhebel (52), von der Form
platte (42) auf die Abförderplatte (51) schiebbar ist.
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