DE4101676A1 - Verstellvorrichtung fuer eine nockenwelle - Google Patents
Verstellvorrichtung fuer eine nockenwelleInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verstellvorrichtung für zwei
in drehender Antriebsverbindung stehende Bauteile, insbe
sondere zur Relativverstellung einer Nockenwelle zu dem
sie antreibenden Antriebsrad, welche einen Elektromotor
aufweist, dessen Rotor einen ersten Gewindeabschnitt an
treibt, der mit einem zweiten Gewindeabschnitt in Eingriff
ist und wobei einer der beiden Gewindeabschnitte axial be
wegbar ist und ein Stellelement axial beaufschlagt, wel
ches zur Relativverstellung nach dem Prinzip der schiefen
Ebene an beiden Bauteilen eingreift und einer der beiden
Gewindeabschnitte undrehbar gehalten ist.
Die optimale Ausnutzung einer Brennkraftmaschine ist unter
anderem dadurch zu verbessern, daß eine von der jeweiligen
Drehzahl der Brennkraftmaschine abhängige Relativverstel
lung zwischen der Kurbelwelle und der Nockenwelle vorge
nommen wird. Hierbei besteht die Möglichkeit, einerseits
die Leistungsfähigkeit der Brennkraftmaschine zu erhöhen
und andererseits den Kraftstoffverbrauch zu minimieren.
Der Antrieb der Nockenwelle erfolgt hierbei über ein An
triebsrad, welches von der Kurbelwelle über einen Zahn-
oder Kettenantrieb beaufschlagt wird. Eine Verstellvor
richtung befindet sich häufig zwischen Antriebsrad und
Nockenwelle und besteht beispielsweise aus einem mecha
nischen Stellelement zur Verbindung der Nockenwelle und
des Antriebsrades, welches mit einer Keilverzahnung
an beiden Bauteilen eingreift oder eine Gleitbuchsen
führung mit sich überdeckenden und kreuzenden Schlitzen
aufweist, in die Widerlagerelemente eingreifen. Die Wider
lagerelemente sind mit dem Stellelement und die Gleit
buchsen sind mit dem Antriebsrad bzw. der Nockenwelle
drehfest verbunden. Das mechanische Stellelement kann
beispielsweise durch eine öldruckgesteuerte oder elektro
motorisch betätigte Vorrichtung angetrieben werden.
Eine derartige Ausführung ist beispielsweise aus der DE-PS
32 43 682 mit einer Vorrichtung zur Veränderung der Ven
tilabstimmung einer Brennkraftmaschine bekannt, die mit
einer mechanischen Stellvorrichtung in Form von Gleit
buchsen arbeitet, welche über Widerlagerelemente eine
Relativverstellung des Antriebsrades zur Nockenwelle er
möglicht. Das Antriebsrad und die Nockenwelle sind jeweils
über eine Gleitbuchse miteinander verbunden, die sich
kreuzende Schlitze aufweist, in denen die Widerlagerele
mente geführt sind. Die mechanische Stellvorrichtung wird
über eine Antriebsvorrichtung betätigt, welche über einen
motorischen Antrieb relativ zur Kurbelwellenposition ver
stellt werden kann. Die motorische Verstellvorrichtung
weist hierzu einen normal drehenden Elektromotor oder
einen Hydraulikmotor auf, dessen Rotor mit einer Gewinde
spindel mit Außengewinde verbunden ist. Auf der Gewinde
spindel ist eine Stellhülse mit Innengewinde axial ver
schiebblich gelagert, welche mit dem Widerlagerelement
über eine Drehführung verbunden ist. Nachteilig wirkt sich
bei dieser Ausführungsform aus, daß sehr viele und aufwen
dige Bauelemente verwendet werden, die die Herstellungs
kosten erheblich verteuern. Ferner beeinflußt die Anzahl
der Bauteile die Einstellgenauigkeit aufgrund der sich
addierenden Toleranzen.
Aus der DE-OS 36 19 956 ist eine Einrichtung zur automa
tischen Drehwinkelverstellung einer Nockenwelle gegenüber
der sie antreibenden Kurbelwelle bekannt. Die Einrichtung
weist ein elektronisches Steuergerät auf, daß in Abhängig
keit von der jeweiligen Motorlast über eine elektrische
Verstelleinrichtung ein Steuerventil betätigt, welches den
Motoröldruck über ein mechanisches Verstellglied beein
flußt und eine Drehwinkelverstellung des Nockenwellen-An
triebsrades gegenüber der Nockenwelle ermöglicht. Das
Ventil wird hierbei über einen Elektromotor mit einer
Stellspindel angetrieben und regelt die zufließende Öl
menge. Nachteilig wirkt sich hier die Verwendung einer
Öldrucksteuerung aus, weil es sich um relativ empfindliche
Bauteilkomponenten handelt und nur Öle mit höchster Rein
heit verwendet werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verstell
vorrichtung zur Relativverstellung zweier in drehender
Antriebsverbindung stehender Bauteile zu schaffen, die bei
größerer Einstellgenauigkeit einen geringen Bauaufwand
aufweist.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß das Stellelement als
Hülse ausgebildet ist, welche über ein Lager axial fest
aber relativ drehbar unmittelbar an einem der beiden
Bauteile des Elektromotors, bestehend aus dem Rotor und
einem Stator, gelagert ist und daß der Rotor den ersten
Gewindeabschnitt aufweist und der zweite Gewindeabschnitt
ortsfest und undrehbar gegenüber der Hülse gehalten ist.
Durch die Verwendung einer Stellhülse, die unmittelbar
nach dem Prinzip der schiefen Ebene in das Antriebsrad
bzw. die Nockenwelle eingreift, wird der Herstellungsauf
wand erheblich reduziert. Die Stellhülse ist unmittelbar
mit einem der beiden Bauteile des Elektromotors drehbar
verbunden. Der Rotor des Elektromotors besitzt einen
ersten Gewindeabschnitt, der in einen zweiten ortsfest
gehaltenen Gewindeabschnitt eingreift und eine axiale
Verlagerung des gesamten Elektromotors oder eines Teiles
ermöglicht, wobei die beiden Gewindeabschnitte gemäß einem
weiteren Merkmal unmittelbar als Gewinde oder als Wälz
schraub-, Kugelschraub- oder Rollengewinde ausgebildet
sind. In den zuletzt genannten Fällen wird eine besonders
leichtgängige Variante der Verstellvorrichtung erzielt, so
daß die Antriebsenergie des Elektromotors reduziert werden
kann.
In einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist vorge
sehen, daß der zweite Gewindeabschnitt als Träger des
Stators ausgebildet ist und der Rotor axial bewegbar und
außenliegend auf dem zweiten Gewindeabschnitt angeordnet
ist.
In einer alternativen Ausführungsform der Erfindung ist
vorgesehen, daß der Stator und Rotor zusammen axial be
wegbar auf dem zweiten Gewindeabschnitt angeordnet sind
und der Stator undrehbar gehalten ist.
In beiden Ausführungsvarianten ist der gesamte Elektro
motor oder ein Teil auf einem ortsfest gehaltenen zweiten
Gewindeabschnitt gelagert, wobei der Elektromotor selbst
mit einem ersten Gewindeabschnitt ausgestattet ist, wel
ches mit dem zweiten Gewindeabschnitt in Eingriff ist. Der
erste Gewindeabschnitt ist hierbei jeweils dem Rotor zuge
ordnet, so daß bei einer Drehbewegung des Rotors der Motor
mit Stator und Rotor oder nur der Rotor axial bewegbar
ist. Der Stator ist im letzteren Fall selbst ortsfest ge
halten. Desweiteren ist das axial verschiebliche Element
des Elektromotors drehbar mit dem Stellelement verbunden,
so daß eine Relativverstellung zwischen Antriebsrad und
Nockenwelle auch im Betrieb der Brennkraftmaschine mit
einer hoher Drehzahl vorgenommen werden kann.
In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das
Stellelement eine Innen- und eine Außenkeilverzahnung
aufweist, von denen eine in Eingriff mit dem Antriebsrad
und eine in Verbindung mit dem Nockenendstück steht und
eine der Keilverzahnungen als Schrägverzahnung ausgebildet
ist.
Das Stellelement weist eine Innen- und Außenkeilverzahnung
auf, mit dem es in die korrespondierende Verzahnung des
Antriebsrades und der Nockenwelle eingreift. Eine der
beiden Verzahnungen ist hierbei als Schrägverzahnung aus
gebildet, so daß bei einer Axialbewegung des Stellelemen
tes nach dem Prinzip der schiefen Ebene eine Relativver
stellung erfolgen kann. In allen Fällen wird eine beson
ders exakte und genaue Relativverstellung der Nockenwelle
gegenüber der Kurbelwelle erreicht, wobei der Platzbedarf
äußerst gering gehalten wird. Desweiteren ist es denkbar,
daß mehrere Stellelemente mit Verstellvorrichtungen vorge
sehen sind, die beispielsweise über ineinandergeschobene
Nockenwellen mit entsprechenden Ausnehmungen für die
Nocken eine Relativverstellung einzelner Nockengruppen
gegeneinander und/oder zur Kurbelwelle ermöglichen.
Um eine Relativverstellung der Nockenwelle gegenüber der
Kubelwelle in der einen oder anderen Richtung mit einer
Trennung von der antreibenden Kurbelwelle drehmomentfrei
zu ermöglichen, ist vorgesehen, daß die drehfeste
Verbindung zwischen Antriebsrad und Hülse durch eine
elektromagnetisch betätigbare Kupplung zeitweise aufhebbar
ist.
Zur Reduzierung des Herstellungsaufwandes ist vorgesehen,
daß der Elektromotor ein Hohlwellenmotor ist und daß der
Rotor koaxial inner- oder außerhalb des Stators angeord
net ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß der Rotor des Elektromotors aus einem dauermagne
tischen Werkstoff besteht, damit Zuleitungen für den Rotor
entfallen können und die Herstellung des Elektromotors
wesentlich verbilligt wird.
Der Rotor kann hierbei vorteilhafterweise über Rillen
kugellager gegenüber dem Stator gelagert sein. Die Rillen
kugellager können gemäß einem weiteren Merkmal als Schräg
kugellager ausgebildet sein, um eine große Stützweite zu
gewährleisten. Die Lagerung erfolgt durch eine äußere
Laufrille, die Bestandteil des Stators ist und durch eine
innere Laufrille, die an den Rotor angeformt ist.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen,
daß das Gewinde der ersten und zweiten Gewindeabschnitte
ein leichtgängiges, aber im selbsthemmenden Bereich
arbeitendes Gewinde ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß eine elektronische Steuereinheit vorhanden ist, die
gleichzeitig zur Erfassung und Verarbeitung von Steuer
signalen des jeweiligen Motorzustandes ausgebildet ist.
Durch die Steuereinheit besteht die Möglichkeit, den au
genblicklichen Motorzustand zu erfassen und einen ent
sprechenden Verstellwinkel der Nockenwelle gegenüber der
Kurbelwelle zu berechnen und über die Verstellvorrichtung
zu realisieren. Die Steuerung kann hierbei äußerst exakt
und innerhalb kürzester Zeit vorgenommen werden, so daß
die Brennkraftmaschine die optimale Leistungsfähigkeit und
den geringsten Kraftstoffverbrauch in jedem Motorzustand
aufweist.
Die Erfindung wird anhand zweier Ausführungsbeispiele in
den nachfolgenden Figuren näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Ansicht einer
Verstellvorrichtung mit einem axial beweg
lichen außenliegenden Rotor,
Fig. 2 eine Verstellvorrichtung gemäß Fig. 1 mit
einem axial beweglichen Hohlwellenmotor.
Fig. 1 und 2 zeigen in einer geschnittenen Darstellung
das Ende einer Nockenwelle 1, welche mit einer Verstell
vorrichtung 2 eine Relativverstellung der Nockenwelle 1
gegenüber der Kurbelwelle ermöglicht. Die Nockenwelle 1
besteht aus einem Wellenkörper 3, einem Nockenendstück 4
und einem Antriebsrad 5. Das Antriebsrad 5 ist über einen
Zahnriemen oder Kettenantrieb mit der Kurbelwelle und mit
einer radial erweiterten Verlängerung 6 verbunden. Die
Verlängerung 6 des Antriebsrades 5 ist mit einer innen
liegenden Keilverzahnung 7 ausgestattet. Das Nockenend
stück 4 weist eine außenliegende Keilverzahnung 8 auf und
ist mittels einer Befestigungsschraube 26 mit dem Wellen
körper 3 drehfest verschraubt, wobei das Ende des Wellen
körpers 3 koaxial im Antriebsrad 5 gelagert ist. Die Keil
verzahnung 7 der Verlängerung 6 und die Keilverzahnung 8
des Nockenendstückes 4 greifen nicht unmittelbar inein
ander, sondern sind mittelbar über ein Stellelement 9 mit
einer Außenkeilverzahnung 10 und einer Innenkeilverzahnung
11 zur Drehmomentübertragung verbunden. Das Stellelement 9
ist in Richtung auf die Nockenwelle 1 axial verschiebblich
gelagert und wird durch einen Verstellvorrichtung 2 ver
schoben. Zur Relativverstellung der Nockenwelle 1 gegen
über dem Antriebsrad 5 ist die Außenkeilverzahnung 10 oder
die Innenkeilverzahnung 11 als Schrägverzahnung ausgebil
det, so daß nach dem Prinzip der schiefen Ebenen bei einer
axialen Verlagerung des Stellelementes 9 eine Relativver
drehung des Antriebsrades 5 gegenüber der Nockenwelle 1
erzielt wird.
Das Stellelement 9 weist an dem der Verzahnung gegenüber
liegenden Ende eine radiale Erweiterung auf, die über ein
Lager 12 drehbar gegenüber dem Stellelement 9 der An
triebsvorrichtung 2 abgestützt ist. Die Verstellvor
richtung 2 und das Nockenendstück 4 sind in einem Gehäuse
13 gelagert, welches endseitig und in Axialrichtung zur
Nockenwelle 1 angeordnet ist. Die Verstellvorrichtung 2
besteht aus einem Elektromotor 14, der einen Rotor 15 und
einen Stator 16 aufweist. Der Rotor 15 ist mit einem
ersten Gewindeabschnitt 17 ausgestattet, der mit einem
zweiten Gewindeabschnitt 18 in Eingriff ist. Desweiteren
ist im Gehäuse 13 eine Führungswelle 19 angeordnet, welche
ortsfest gehalten ist und den zweiten Gewindeabschnitt 18
in Form eines Außengewindes trägt.
In Fig. 1 ist der Rotor 15 des Elektromotors 14 koaxial
außerhalb des Stators 16 angeordnet und greift mit dem
ersten Gewindeabschnitt 17 mittelbar über Kugeln 27 in den
Gewindeabschnitt 18 der Führungswelle 19 ein. Hierbei ist
es durchaus denkbar, daß die Lagerung der beiden Gewinde
abschnitte 17, 18 unmittelbar, wie in Fig. 2 dargestellt,
oder mittelbar über Wälz- oder Rollenkörper erfolgt. Die
genannten Hilfsmittel vergrößern die Leichtgängigkeit der
Gewindeabschnitte 17,18 und führen dazu, daß die Antriebs
energie des Elektromotors 14 reduziert werden kann. Die
Führungswelle 19 weist an ihrem zum Gehäuse 13 gerichteten
Ende ein Abschnitt ohne Gewinde auf, auf dem der Stator 16
drehfest gelagert ist. Der Stator 16 wird über eine Zu
leitung 20 mit Spannung beaufschlagt, so daß bei einer
Drehbewegung des außenliegenden Rotors der Rotor 15 in
Axialrichtung auf der Führungswelle 19 verschoben wird.
Gleichzeitig mit dem Rotor 15 erfolgt eine axiale Ver
schiebung des Stellelementes 9, welches eine Relativver
stellung der Nockenwelle 1 gegenüber dem Antriebsrad 5
bewirkt. Der Vorteil diese Ausführungsform in der Ver
stellvorrichtung 2 besteht in einer exakten und sehr ge
nauen Positionierung der Nockenwelle 1 gegenüber der
Kurbelwelle mit wenigen Umdrehungen des Rotors 15.
Fig. 2 zeigt eine alternative Ausführungsform der An
triebsvorrichtung 2, mit einer Führungswelle 19, welche
einen zweiten Gewindeabschnitt 18 aufweist. Der Rotor 15
des Elektromotors 14 ist in diesem Fall koaxial innen
liegend im Stator 16 gelagert. Der Stator 16 ist drehfest
über eine Bohrung 21 und einen Stift 22 des Gehäuses 13
gehalten. Bei einer Rotationsbewegung des Rotors 15 er
folgt eine axiale Verschiebung des gesamten Elektromotors
14 auf der Führungswelle 19, mit einer gleichzeitigen
axialen Verschiebung des Stellelementes 9 zur Relativver
stellung der Nockenwelle 1 gegenüber der Kurbelwelle. Auch
bei dieser Ausführungsform der Verstellvorrichtung 2 wird
eine kontinuierliche und exakte Bewegung der Relativver
stellung erzielt. Der Rotor 15 des Elektromotors 14 ist
hierbei drehbeweglich gegenüber dem Stator 16 über Rillen
kugellager 23 abgestützt, wobei der Stator 16 zwei äußere
Laufrillen 24 aufweist und an den Rotor 15 zwei innere
Laufrillen 25 angeformt sind. Durch diese Ausführungsform
des Elektromotors 14 als Hohlwellenmotor wird eine beson
ders preisgünstige Verstellvorrichtung 2 erzielt.
Durch eine Steuereinheit besteht die Möglichkeit, den
augenblicklichen Motorzustand zu erfassen und einen ent
sprechenden Verstellwinkel der Nockenwelle 1 gegenüber der
Kurbelwelle zu berechnen und über die Antriebsvorrichtung
einzustellen.
Bezugszeichenliste
1 Nockenwelle
2 Verstellvorrichtung
3 Wellenkörper
4 Nockenendstück
5 Antriebsrad
6 Verlängerung
7 Keilverzahnung der Verlängerung
8 Keilverzahnung des Nockenendstückes
9 Stellelement
10 Außenkeilverzahnung
11 Innenkeilverzahnung
12 Lager
13 Gehäuse
14 Elektromotor
15 Rotor
16 Stator
17 erster Gewindeabschnitt
18 zweiter Gewindeabschnitt
19 Führungswelle
20 Zuleitung
21 Bohrung
22 Stift
23 Rillenkugellager
24 äußere Laufrille
25 innere Laufrille
26 Befestigungsschraube
27 Kugel
2 Verstellvorrichtung
3 Wellenkörper
4 Nockenendstück
5 Antriebsrad
6 Verlängerung
7 Keilverzahnung der Verlängerung
8 Keilverzahnung des Nockenendstückes
9 Stellelement
10 Außenkeilverzahnung
11 Innenkeilverzahnung
12 Lager
13 Gehäuse
14 Elektromotor
15 Rotor
16 Stator
17 erster Gewindeabschnitt
18 zweiter Gewindeabschnitt
19 Führungswelle
20 Zuleitung
21 Bohrung
22 Stift
23 Rillenkugellager
24 äußere Laufrille
25 innere Laufrille
26 Befestigungsschraube
27 Kugel
Claims (13)
1. Verstellvorrichtung (2) für zwei in drehender An
triebsverbindung stehende Bauteile, insbesondere zur
Relativverstellung einer Nockenwelle (1) zu dem sie
antreibenden Antriebsrad (5), welche einen Elektromo
tor (14) aufweist, dessen Rotor (15) einen ersten Ge
windeabschnitt (17) antreibt, der mit einem zweiten
Gewindeabschnitt (18) in Eingriff ist und wobei einer
der beiden Gewindeabschnitte (17, 18) axial bewegbar
ist und ein Stellelement (9) axial beaufschlagt,
welches zur Relativverstellung nach dem Prinzip der
schiefen Ebene an beiden Bauteilen eingreift und einer
der beiden Gewindeabschnitte (17, 18) undrehbar gehal
ten ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Stellelement (9) als Hülse ausgebildet ist,
welche über ein Lager (12) axial fest, aber relativ
drehbar unmittelbar an einem der beiden Bauteile des
Elektromotors (14), bestehend aus dem Rotor (15) und
einem Stator (16), gelagert ist und daß der Rotor (15)
den ersten Gewindeabschnitt (17) aufweist und der
zweite Gewindeabschnitt (18) ortsfest und undrehbar
gegenüber der Hülse gehalten ist.
2. Verstellvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Gewindeabschnitte (17, 18) unmittelbar
als Gewinde oder als Wälzschraub-, Kugelschraub- oder
Rollengewinde ausgebildet sind.
3. Verstellvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Gewindeabschnitt (18) als Träger des
Stators (16) ausgebildet ist und der Rotor (15) axial
bewegbar und außenliegend auf dem zweiten Gewindeab
schnitt (18) angeordnet ist.
4. Verstellvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stator (16) und Rotor (15) zusammen axial be
wegbar auf dem zweiten Gewindeabschnitt (18) ange
ordnet sind und der Stator (16) undrehbar gehalten
ist.
5. Verstellvorrichtung nach einem oder mehreren der An
sprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Stellelement (9) eine Innen- (11) und eine
Außenkeilverzahnung (10) aufweist, von denen eine in
Eingriff mit dem Antriebsrad (5) und eine in Verbin
dung mit dem Nockenendstück (4) steht und eine der
Keilverzahnungen (10, 11) als Schrägverzahnung ausge
bildet ist.
6. Verstellvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die drehfeste Verbindung zwischen Antriebsrad (5)
und Hülse durch eine elektromagnetisch betätigbare
Kupplung zeitweise aufhebbar ist.
7. Verstellvorrichtung nach einem oder mehreren der An
sprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Elektromotor (14) ein Hohlwellenmotor ist und
daß der Rotor (15) koaxial inner- oder außerhalb des
Stators (16) angeordnet ist.
8. Verstellvorrichtung nach einem oder mehreren der An
sprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rotor (15) des Elektromotors (14) aus einem
dauermagnetischen Werkstoff besteht.
9. Verstellvorrichtung nach einem oder mehreren der An
sprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rotor (15) gegenüber dem Stator (16) durch
zwei Rillenkugellager (23) gelagert ist.
10. Verstellvorrichtung nach einem oder mehreren der An
sprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rillenkugellager (23) als Schrägkugellager
ausgebildet sind.
11. Verstellvorrichtung nach einem oder mehreren der An
sprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die äußere Laufrille (24) Teil des Stators (16)
und die innere Laufrille (25) an den Rotor (15) ange
formt ist.
12. Verstellvorrichtung nach einem oder mehreren der An
sprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gewinde der ersten (17) und zweiten Gewinde
abschnitte (18) ein leichtgängiges, aber im selbst
hemmenden Bereich arbeitendes Gewinde ist.
13. Verstellvorrichtung nach einem oder mehreren der An
sprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine elektronische Steuereinheit vorhanden ist,
die gleichzeitig zur Erfassung und Verarbeitung von
Steuersignalen des jeweiligen Motorzustandes
ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914101676 DE4101676A1 (de) | 1991-01-22 | 1991-01-22 | Verstellvorrichtung fuer eine nockenwelle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914101676 DE4101676A1 (de) | 1991-01-22 | 1991-01-22 | Verstellvorrichtung fuer eine nockenwelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4101676A1 true DE4101676A1 (de) | 1992-07-23 |
Family
ID=6423419
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914101676 Withdrawn DE4101676A1 (de) | 1991-01-22 | 1991-01-22 | Verstellvorrichtung fuer eine nockenwelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4101676A1 (de) |
Cited By (27)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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