DE4100133A1 - Verfahren und vorrichtung zum elektrischen vorheizen eines bauteils eines kraftfahrzeuges, insbesondere eines katalysatorsystems - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum elektrischen vorheizen eines bauteils eines kraftfahrzeuges, insbesondere eines katalysatorsystemsInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum
elektrischen Vorheizen eines Bauteils eines Kraftfahrzeuges,
insbesondere eines elektrisch beheizbaren Katalysatorsystems,
wobei das Bauteil insgesamt für eine vorgebbare Heizperiode mit
einem elektrischen Strom beaufschlagt wird.
Außerdem betrifft die Erfindung entsprechende Vorrichtungen zum
elektrischen Vorheizen.
Das elektrische Vorheizen von Bauteilen, beispielsweise auch
das Vorglühen von Dieselmotoren oder das Vorwärmen von
Dieselkraftstoff bei sehr niedrigen Außentemperaturen, bedeutet
einen erheblichen Verbrauch an elektrischer Energie, was gerade
im Winter die für ein späteres Anlassen des Kraftfahrzeug-
Motors noch vorhandene Energie verringert. Es ist daher
wünschenswert, daß solche Vorheizvorgänge nicht unnötig und zu
häufig ausgelöst werden. Andererseits ist es für den Komfort
eines Kraftfahrzeugbenutzers nachteilig, wenn dieser vor dem
Starten des Motors zunächst einige Zeit in seinem Fahrzeug
warten muß, bis der Vorheizvorgang beendet ist. Wird bei einem
Kraftfahrzeug beispielsweise das Anlassen des Motors so lange
gesperrt, bis ein elektrisch beheizbarer Katalysator auf
Betriebstemperatur ist, damit in der Kaltstartphase schon eine
minimale Schadstoffemission erreicht wird, so beeinträchtigt
dies durch die Wartezeit den Fahrkomfort.
Elektrisch beheizbare Katalysatorsysteme und Verfahren zu ihrem
Betrieb sind beispielsweise in der WO 89/10 470 A1 oder der
DE-A-22 51 631 beschrieben.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines
Verfahrens und entsprechender Vorrichtungen, welche ein
elektrisches Vorheizen eines Bauteils nicht zu oft unnötig
auslösen, jedoch die Wartezeit des Kraftfahrzeug-Benutzers
weitestmöglich reduzieren.
Zur Lösung dieser Aufgabe dient ein Verfahren zum elektrischen
Vorheizen eines Bauteils eines Kraftfahrzeuges, insbesondere
eines elektrisch beheizbaren Katalysatorsystems, wobei das
Bauteil insgesamt für eine vorgebbare Heizperiode mit einem
elektrischen Strom beaufschlagt wird, wobei das Verfahren
dadurch gekennzeichnet ist, daß die vorgebbare Heizperiode in
eine Mehrzahl von Teilheizperioden unterteilt ist, wobei die
Vorheizung für jede Teilheizperiode durch ein ihr zugeordnetes
Sensorsignal eines Sensors oder eine ihr zugeordnete logische
Verknüpfung einer Mehrzahl von Sensorsignalen von zwei oder
mehreren Sensoren ausgelöst wird. Wie anhand der Zeichnung
näher erläutert wird, spielt es bis auf ganz geringe
Unterschiede bei den Verlusten keine Rolle, ob eine
Vorheizperiode zusammenhängend oder unterteilt in mehrere
Teilheizperioden ist. Die Unterteilung in Teilheizperioden
bietet jedoch die Möglichkeit, das Vorheizen zumindest
teilweise schon bei Auftreten bestimmter Sensorsignale zu
beginnen, ohne daß jedoch von einem einzigen Signal schon der
gesamte Energieverbrauch für die Vorheizung ausgelöst wird.
Besonders sinnvoll ist es dabei, daß die Sensorsignale durch
Sensoren ausgelöst werden, welche auf das Vorbereiten einer
Inbetriebnahme des Kraftfahrzeuges durch eine Einsteigende
Person ansprechen, z. B. Sensoren am Türgriff, der Tür, dem
Sitz, dem Gurtschloß und/oder dem Zündschloß. Würde man
beispielsweise die vollständige Heizperiode durch einen Sensor
am Türgriff auslösen, so würde man sehr häufig unnötig Energie
verbrauchen, da nicht jedes Öffnen der Tür sicheres Anzeichen
für eine Inbetriebnahme des Kraftfahrzeuges ist. Als Kompromiß
zwischen Komfort und Energieeinsparung kann man jedoch
beispielsweise beim Öffnen der Tür schon eine erste
Teilheizperiode auslösen, der dann eine zweite Teilheizperiode
folgt, wenn eine Person auf dem Fahrersitz Platz nimmt. Eine
weitere Teilheizperiode kann beispielsweise durch das Schließen
des Sicherheitsgurtes ausgelöst werden. Nur in den seltensten
Fällen ist das Schließen des Sicherheitsgurtes kein Anzeichen
für eine bevorstehende Inbetriebnahme des Kraftfahrzeuges. Ein
weiterer Sensor kann beispielsweise im Zündschloß angeordnet
sein.
In diesem Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft, wenn die
Dauer der einzelnen Teilheizperioden, die durch Sensorsignale
oder deren logische Verknüpfung ausgelöst werden, von der
Wahrscheinlichkeit einer bevorstehenden Inbetriebnahme des
Kraftfahrzeuges bei Auftreten der betreffenden Sensorsignale
abhängig gewählt wird. So sollte die Dauer der Teilheizperiode,
die durch das Öffnen der Tür ausgelöst wird beispielsweise
kleiner sein als die Dauer der Teilheizperiode die durch das
Schließen des Sicherheitsgurtes ausgelöst wird. Die höchste
Wahrscheinlichkeit einer bevorstehenden Inbetriebnahme hat
natürlich das Einstecken eines Schlüssels in das Zündschloß des
Kraftfahrzeuges oder gar die Betätigung des Schlüssels.
Betrachtet man typische Gesamtvorheizperioden von etwa 10 sec,
so können diese in Form von Teilheizperioden schon abgelaufen
sein, bevor eine Person tatsächlich den Zündschlüssel betätigt,
um den Motor anzulassen.
Weitere Energieeinsparung kann dadurch erzielt werden, daß die
gesamte Heizperiode nicht festgelegt ist, sondern von
zusätzlichen Meßwerten, z. B. von einem Temperatursensor oder
aus der Motorsteuerung des Kraftfahrzeuges beeinflußt wird.
Durch solche Meßwerte kann die momentane Temperatur des
vorzuheizenden Bauteils und damit die noch notwendige
Heizperiode bestimmt werden, wodurch unnötiger Energieverbrauch
vermieden wird.
Bevorzugt gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren,
bei dem die vorgebbare Heizperiode in mindestens drei
Teilheizperioden unterteilt wird von denen eine durch einen
Sitzsensor im Fahrersitz des Kraftfahrzeuges, eine durch einen
Gurtschloßsensor dem Sicherheitsgurtschloß des Fahrers und eine
durch einen Zündschloßsensor beim Einstecken oder betätigen des
Zündschlüssels ausgelöst wird. Die Gesamtheizperiode kann
beispielsweise 10 sec betragen, von denen 2 sec auf die erste
Teilheizperiode, 3 sec auf die zweite Teilheizperiode und 5
sec auf die dritte Teilheizperiode entfallen.
Um mehrfaches unnötiges Heizen einzelner Teilheizperioden zu
vermeiden, kann eine elektrische Logik vorgesehen werden,
welche verhindert, daß eine durch ein Sensorsignal ausgelöste
Teilheizperiode durch nochmaliges Ansprechen desselben Sensors
wiederholt wird. Dies verhindert, daß beispielsweise bei
Wartungs- oder Pflegearbeiten am Kraftfahrzeug durch mehrfaches
Öffnen der Tür oder Einsteigen des Fahrers immer wieder unnötig
Teilheizperioden ausgelöst werden.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum elektrischen Vorheizen
eines Bauteils eines Kraftfahrzeuges weist dementsprechend
folgende Merkmale auf:
- a) im Kraftfahrzeug sind zwei oder mehrere Sensoren vorhanden, welche auf das Vorbereiten einer Inbetriebnahme des Kraftfahrzeuges durch eine einsteigende Person ansprechen;
- b) es ist eine Steuerelektronik vorhanden, welche mit den Sensoren und dem vorzuheizenden Bauteil verbunden ist, wobei die Steuerelektronik aufgrund der Signale der Sensoren die Beaufschlagung des Bauteils durch einen elektrischen Strom in zwei oder mehreren Teilheizperioden steuert. Dabei können insbesondere ohnehin im Fahrzeug vorhandene Sensoren (z. B. ein Kontakt zum Anschalten der Innenbeleuchtung beim Öffnen der Tür) in das System einbezogen werden. Die Steuerelektronik kann entsprechende Verknüpfungen von logischen Signalen vornehmen und ihnen Wahrscheinlichkeiten für die bevorstehende Inbetriebnahme des Kraftfahrzeuges zuordnen.
Hierfür kann die Steuerelektronik mindestens einen
Mikroprozessor und Datenspeicher, sowie eine Leistungs
elektronik zur Steuerung des das Bauteil vorheizenden
elektrischen Stromes aufweisen. Die Verarbeitung von mehreren
Signalen in einem Mikroprozessor ist im allgemeinen günstiger
als eine analoge Schaltung.
Die Steuerelektronik kann zusätzlich mit weiteren Sensoren,
z. B. Temperaturfühlern, verbunden sein, um die oben erwähnten
Vorteile zu ermöglichen, daß bei der Bestimmung der gesamten
Heizperiode die tatsächliche Temperatur des vorzuheizenden
Bauteils berücksichtigt wird.
Alternativ oder zusätzlich kann die Steuerelektronik auch mit
der elektronischen Motorsteuerung des Kraftfahrzeuges verbunden
sein, so daß von dort Daten über die Motortemperatur, die
Umgebungstemperatur oder andere Betriebsbedingungen übernommen
werden können.
Die vorliegende Erfindung wird im folgenden anhand eines in der
Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispiels näher
erläutert.
Es zeigen in schematischer Darstellung
Fig. 1 die erfindungsgemäße Anordnung von Sensoren in einem
Kraftfahrzeug,
Fig. 2 die elektrische Schaltung der Sensoren und der übrigen
Teile der erfindungsgemäßen Vorrichtung und
Fig. 3 ein Diagramm zum zeitlichen Verlauf des Heizstromes I
und der Temperatur T eines vorheizbaren Katalysators.
Fig. 1 zeigt schematisch den vorderen Teil eines
Kraftfahrzeuges 1, unter dessen Bodenwanne ein elektrisch
beheizbarer Katalysator 2 angeordnet ist zur Reinigung der
Abgase des Verbrennungsmotors 3. Der Verbrennungsmotor 3 wird
von einer Motorsteuerung 4 gesteuert. Eine Steuerelektronik 5
steuert den elektrischen Strom I, mit welchem der
Heizkatalysator 2 aus der Batterie 6 aufgeheizt wird. In oder
an der Fahrgastzelle des Fahrzeuges sind verschiedene Sensoren
angeordnet, welche die Vorbereitung der Inbetriebnahme des
Kraftfahrzeuges durch eine einsteigende Person registrieren
können. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind ein Sitzsensor
7, ein Gurtschloßsensor 8, ein Zündschloßsensor 9, ein
Türsensor 10 und ein Türgriffsensor 11 vorhanden.
Wie aus Fig. 2 schematisch zu erkennen ist, stehen die
Sensoren 7, 8, 9, 10, 11 mit einem zur Steuerelektronik 5
gehörenden Mikroprozessor 51 in Verbindung, welcher die
Sensorsignale elektronisch verarbeitet. Der Mikroprozessor 51
ist mit Datenspeichern 52 verbunden und wirkt auf eine
Leistungselektronik 53, welche den Strom I von der Batterie 6
zum Heizkatalysator 2 steuert. Die Steuerelektronik 5 kann
zusätzlich mit weiteren Sensoren, beispielsweise einem
Temperatursensor 12, in Verbindung stehen. Auch eine Übernahme
von Daten aus der Motorsteuerung 4 und damit vom Zustand des
Verbrennungsmotors 3 ist möglich. Auch umgekehrt können
gegebenenfalls Daten aus der Steuerelektronik 5 bei der
Motorsteuerung 4 verarbeitet werden; beispielsweise kann der
Start des Verbrennungsmotors blockiert werden, bis die
Steuerelektronik 5 die Information liefert, daß der
Heizkatalysator 2 seine Betriebstemperatur erreicht hat.
Fig. 3 zeigt in einem Diagramm das Verhalten des elektrischen
Stromes I und der Temperatur T des Heizkatalysators beim
Aufheizen in verschiedenen Teilheizperioden TP1, TP2, TP3. Auf
der x-Achse ist die Zeit in Sekunden aufgetragen; die y-Achse
gibt den elektrischen Strom I in Ampere bzw. die Temperatur T
in Grad Celsius an. Zum Zeitpunkt t1, beispielsweise beim
Ansprechen des Sitzsensors 7 wird der Strom I für eine
Teilheizperiode TP1 von 2 sec eingeschaltet. Diese
Teilheizperiode TP1 endet bei t2. Während der Teilheizperiode
TP1 steigt die Temperatur T des Heizkatalysators etwa linear an
und fällt in der anschließenden Heizpause wieder etwas ab. Zum
Zeitpunkt t3, beispielsweise beim Ansprechen des
Gurtschloßsensors 8, beginnt eine zweite Teilheizperiode TP2
von etwa 3 sec, die zum Zeitpunkt t4 beendet ist. Nach einem
zwischenzeitlichen Abfall der Temperatur T folgt eine dritte
Teilheizperiode TP3, die zum Zeitpunkt t5, beispielsweise beim
Ansprechen des Zündschloßsensors 9, beginnt. Innerhalb dieser
letzten Teilheizperiode steigt die Temperatur T des Heizkataly
sators auf einen Wert oberhalb der Anspringtemperatur TS der
katalytischen Reaktion an. Damit kann eine Startfreigabe für
den Verbrennungsmotor 3 erfolgen, so daß nach Beendigung der
letzten Teilheizperiode TP3 beim Starten des Verbrennungsmotors
3 unmittelbar die katalytische Umsetzung schädlicher Abgase
einsetzten kann. Der Fahrer des Kraftfahrzeuges 1 braucht keine
zusätzliche Wartezeit für das Vorheizen des Katalysators in
Kauf zu nehmen. Andererseits wird nicht jedesmal die volle
Heizenergie für den Katalysator verbraucht, wenn eine Person
nur in das Fahrzeug einsteigt, ohne tatsächlich den Motor
anzulassen. Im allgemeinen führt dies nur zur einmaligen
Auslösung der ersten Teilheizperiode TP1.
Claims (9)
1. Verfahren zum elektrischen Vorheizen eines Bauteils (2)
eines Kraftfahrzeuges (1), insbesondere eines elektrisch
beheizbaren Katalysatorsystems (2), wobei das Bauteil (2)
insgesamt für eine vorgebbare Heizperiode (P) mit einem
elektrischen Strom (I) beaufschlagt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß die vorgebbare Heizperiode
(P) in eine Mehrzahl von Teilheizperioden (TP1, TP2, TP3)
unterteilt ist, wobei die Vorheizung für jede Teilheizperiode
(TP1, TP2, TP3) durch ein ihr zugeordnetes Sensorsignal eines
Sensors (7, 8, 9, 10) oder eine ihr zugeordnete logische
Verknüpfung einer Mehrzahl von Sensorsignalen von zwei oder
mehreren Sensoren (7, 8, 9, 10) ausgelöst wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß Sensorsignale durch Sensoren
(7, 8, 9, 10) ausgelöst werden, welche auf das Vorbereiten
einer Inbetriebnahme des Kraftfahrzeuges (1) durch eine
einsteigende Person ansprechen, z. B. Sensoren am Türgriff
(11), der Tür (12), dem Sitz (7), dem Gurtschloß (8) und/oder
dem Zündschloß (9).
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dauer der
Teilheizperioden (TP1, TP2, TP3), die durch Sensorsignale oder
deren logische Verknüpfung ausgelöst werden, von der
Wahrscheinlichkeit einer bevorstehenden Inbetriebnahme des
Kraftfahrzeuges (1) bei Auftreten der betreffenden
Sensorsignale abhängig gewählt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß für die Vorgabe der gesamten
Heizperiode (P) zusätzliche Meßwerte, z. B. von einem
Temperatursensor (12) und aus der Motorsteuerung (4) des
Kraftfahrzeuges (1) herangezogen werden.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
vorgebbare Heizperiode (P), von z. B. 10 sec, in mindestens
drei Teilheizperioden (TP1, TP2, TP3) unterteilt wird, von
denen eine, z. B. etwa 2 sec., durch einen Sitzsensor (7) im
Fahrersitz des Kraftfahrzeuges (1), eine, z. B. etwa 3 sec,
durch einen Gurtschloßsensor (8) im Sicherheitsgurtschloß des
Fahrers und eine, z. B. etwa 5 sec, durch einen
Zündschloßsensor (9) beim Einstecken oder Betätigen des
Zündschlüssels ausgelöst wird.
6. Vorrichtung zum elektrischen Vorheizen eines Bauteils (2)
eines Kraftfahrzeuges (1), insbesondere eines elektrisch
beheizbaren Katalysatorsystems (2) wobei das Bauteil (2)
insgesamt für eine vorgebbare Heizperiode (P) mit einem
elektrischen Strom (I) beaufschlagt wird, mit folgenden
Merkmalen:
- a) im Kraffahrzeug (1) sind zwei oder mehr Sensoren (7, 8, 9, 10, 11) vorhanden, welche auf das Vorbereiten einer Inbetriebnahme des Kraftfahrzeuges (1) durch eine einsteigende Person ansprechen;
- b) es ist eine Steuerelektronik (5) vorhanden, welche mit den Sensoren (7, 8, 9, 10, 11) und dem vorzuheizenden Bauteil (2) verbunden ist, wobei die Steuerelektronik (5) aufgrund der Signale der Sensoren (7, 8, 9, 10, 11) die Beaufschlagung des Bauteils (2) durch einen elektrischen Strom (I) in zwei oder mehreren Teilheizperioden (TP1, TP2, TP3) steuert.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuerelektronik (5)
mindestens einen Mikroprozessor (51) und Datenspeicher (52) und
eine Leistungselektronik (53) zur Steuerung des das Bauteil (2)
vorheizenden elektrischen Stroms (I) umfaßt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuerelektronik mit
weiteren Sensoren (12) , z. B. Temperaturfühler, verbunden ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuerelektronik (5) mit der elektronischen Motorsteuerung (4)
des Kraftfahrzeuges (1) verbunden ist.
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Family
ID=6422563
Family Applications (1)
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