DE4100078A1 - Umlenkwalze - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Umlenkwalze für eine
schräg einlaufende ebene Warenbahn, insbesondere Kunststoff
folienbahn nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine derartige Umlenkwalze ist aus der DE-OS 29 21 274 bekannt.
Sie dient dem Changieren einer Flachfolienbahn bei der Herstel
lung eines Folienwickels, wobei systembedingte, sich in Längs
richtung der Bahn erstreckende Dickstellen über die Breite des
erzeugten Folienwickels verteilt werden, um in der Folienbahn
bleibende Verformungen zu vermeiden und bei der Weiterverarbei
tung eine von Verformungen freie, ebene Bahn abziehen zu
können. Bei dieser Umlenkwalze sind die Elemente, die die
Überlauffläche bilden, gelenkig in den Seitenscheiben der Walze
gelagert. Dadurch werden bei einer seitlichen Verschwenkung der
Seitenscheiben die Elemente der Überlauffläche axial verschoben
und die Folienbahn zur Seite geführt.
Bei der Herstellung von Folienschläuchen nach dem Folienblas
verfahren ist es üblich, die erzeugten Folienschläuche flach
zu legen und aufzuwickeln. Da Ungenauigkeiten am Extrusions
werkzeug oder Temperaturabweichungen im Schmelzekanal sowie
Umfeldeinflüsse bei der Abkühlung des extrudierten Folien
schlauches unvermeidbar sind, haben die flachgelegten Folien
bahnen über ihre Breite gesehen nicht überall die gleiche
Dicke. Dies führt bei ihrer Aufwicklung zu Wülsten, die
bleibende Verformungen in den Folienbahnen hervorrufen und die
für die Weiterverarbeitung unerwünscht sind. Es wurden deshalb
schon Maßnahmen vorgeschlagen, wie die genannten Ungleichmäßig
keiten so über den Folienwickel verteilt werden können, daß
dennoch kantengerade und wulstfreie Folienwickel erzeugt
werden.
So wurde beispielsweise vorgeschlagen, das Düsenwerkzeug
mittels einer Rotiervorrichtung drehend anzutreiben oder den
Extruder auf eine drehende oder reversierende Plattform zu
stellen und gemeinsam mit dem Düsenwerkzeug rotieren zu lassen.
Es wurde aber auch vorgeschlagen, die Flachlegeeinrichtung mit
dem Abzugswalzenpaar an einer Plattform anzuordnen, die rever
sierend angetrieben ist und auf der der Folienwickler aufge
stellt ist. Diese Vorschläge sind alle technisch sehr aufwendig
und besitzen jeweils Nachteile, die im Stand der Technik aus
führlich beschrieben sind.
Schließlich wurde auch vorgeschlagen, bei stationärem Extruder
und Strangpreßwerkzeug sowie stationärer, am Hallenboden
angeordneter Aufwicklung oberhalb des Abzugswalzenpaares für
den flachgelegten Folienschlauch eine koaxial zur Achse des
Strangpreßwerkzeuges oszillierend schwenkbare Plattform
vorzusehen, die die Einrichtung zum Flachlegen des Folien
schlauches sowie mehrere stab- oder walzenförmige Umlenkein
richtungen trägt, von denen eine geneigt angeordnet ist, um die
Bewegungsrichtung der Folienbahn zu verändern (DE-AS
19 50 786). Dieses sogenannte Wendestangensystem ist weniger aufwen
dig, da einerseits die mit der Plattform zu bewegenden Massen
gering sind und andererseits die Schmelzeabdichtung an dem
Strangpreßwerkzeug baulich einfach ist, weil eine Rotiervor
richtung entfällt. Das Wendestangensystem hat sich aber auch in
der Praxis für viele Anwendungsfälle bewährt. Es hat sich
lediglich gezeigt, daß ein derartiges System in Sonderfällen,
d. h. insbesondere für dicke und klebrige Folien nicht geeignet
war.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Umlenkeinrichtung für
ein derartiges Wendestangensystem mit geneigt angeordneter
Wendestange oder Umlenkwalze zu schaffen, mit der auch
schwieriger zu handhabende Folienbahnen, insbesondere
klebrige Folienbahnen abgezogen und wulstfrei aufgewickelt
werden können.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt für eine Umlenkwalze nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs durch die im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 bzw. 11 angegebenen Merkmale.
Bei der Umlenkwalze nach der Erfindung können die Elemente, die
die Überlauffläche der Umlenkwalze bilden, durch die Warenbahn
in Axialrichtung einzeln mitgenommen werden. Sie sind hierzu in
Umfangsrichtung nicht miteinander verbunden, sondern jeweils am
Walzenumfang derart gelagert, daß sie in Axialrichtung frei
verschiebbar sind. Die Verschiebung der Elemente ergibt sich
daraus, daß die schräg ein- und auslaufende Warenbahn eine
axiale Bewegungskomponente hat, die davon abhängig ist, unter
welchem Winkel die auf die Umlenkwalze auflaufende Warenbahn in
der Tangentialfläche ausgelenkt ist. Da die Elemente der
Umlenkwalze jedoch die axiale Bewegung der Warenbahn mitmachen
können, ergibt sich der Vorteil einer faltenfreien Umlenkung
der Warenbahn. Sobald die Warenbahn die Überlauffläche der
Umlenkwalze nicht mehr umschlingt, greift an den Elementen im
Bereich des nicht umschlungenen Umfangs eine ortsfeste
Rückstelleinrichtung an, durch welche die axial verschobenen
Elemente in ihre Anfangslage zurückgedrängt werden. Hierdurch
werden die Elemente bei Drehung der Umlenkwalze, die frei
drehbar gelagert ist und von der Warenbahn mitgenommen wird
oder ggf. positiv angetrieben sein kann, kontinuierlich axial
verschoben und wieder in ihre Ausgangslage zurückgebracht.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
nachfolgenden Ansprüchen angegeben.
So können die Schiebeelemente den Querschnitt eines regelmäßi
gen Polygons, beispielsweise Dreiecks oder Sechsecks oder eines
gleichschenkligen Trapezes haben, wobei vorzugsweise die im
Betrieb radial nach außen weisenden Überlaufkanten abgerundet
sind. Hierdurch kann einerseits die Befestigung der Elemente am
Umfang der Umlenkwalze formschlüssig in entsprechenden
Axialnuten ausgeführt werden. Andererseits wird die Reibung
zwischen der Warenbahn und der Umlenkfläche verringert und
Beschädigungen beim Überlaufen der Warenbahn vermieden. Der
Vorschlag, daß die Warenbahn die Überlauffläche mit Linienbe
rührung berührt, begünstigt ebenfalls einen faltenfreien Lauf
der Folienbahn. Von besonderem Vorteil ist es, wenn die
Elemente einen Kreis- oder Kreisringquerschnitt haben und am
Walzenumfang drehbar und in Axialrichtung verschieblich
gelagert sind. Eine solche Umlenkwalze läßt sich mit geringem
Aufwand herstellen, insbesondere wenn die Elemente als Stäbe
oder dünnwandige Rohre ausgebildet sind.
Der Vorschlag nach Anspruch 6 dient ebenfalls der Herabsetzung
der Haftung zwischen Warenbahn und Überlauffläche. Er eignet
sich für sämtliche Querschnittsausbildungen der Schiebeele
mente.
Die Überlaufwalze kann nach Anspruch 7 aus einem Walzenkörper
gebildet sein, auf dessen Umfang in regelmäßigen Abständen
Axialnuten vorgesehen sind, in denen die Elemente, insbesondere
Stäbe geführt sind. Diese Axialnuten haben im Querschnitt ein
geometrisch ähnliches Profil wie die Schiebeelemente. Sie sind
so angeordnet, daß die Elemente in Radialrichtung nicht
herausfallen können. Die Umlenkwalze kann aber auch aus
mehreren Seitenscheiben bestehen, die umfangsverteilte
Ausnehmungen aufweisen, durch welche die Schiebeelemente in
Axialrichtung geführt sind. Die Seitenscheiben sind durch eine
gemeinsame, vorzugsweise teleskopisch ineinandergesteckte Achse
miteinander verbunden und hierdurch gegen Verdrehung gesichert.
Die Elemente stehen in axialer Richtung so weit über, daß sie
bei der Axialverschiebung durch die Warenbahn noch in dem
Walzenkörper geführt sind und nicht axial herausfallen.
Die Rückstellung der Schiebeelemente kann mit Vorteil durch
Federn, insbesondere Schrauben-, Blatt-, oder Tellerfedern
erfolgen. Diese greifen vorzugsweise jeweils am axialen Ende
eines ausgelenkten Elementes an, und zwar in einem Drehwinkel
bereich, in welchem die Umlenkwalze nicht von der Warenbahn
umschlungen ist. Die Rückstelleinrichtung kann aber auch durch
eine zur Seitenscheibe der Umlenkwalze schräg gestellte Scheibe
oder durch eine ortsfeste Führungsbahn, beispielsweise einen
Führungsschuh oder dergleichen gebildet sein, gegen die die
axial verschobenen Elemente anlaufen.
Von besonderem Vorteil ist eine Umlenkwalze, bei der entspre
chend Anspruch 11 die Verschiebeelemente in Axialrichtung frei
verschieblich sind und aus einem biegeweichen Werkstoff
bestehen, derart, daß die Schiebeelemente an den Walzenenden
durch Zwangsführungen um einen Winkel von 90° umgelenkt werden.
Hierbei besteht die Überlauffläche aus mehreren endlosen
Bändern, die über den Umfang der Umlenkwalze verteilt vorliegen
und sich zwischen den axialen Enden der Umlenkwalze erstrecken.
Sie werden dort jeweils durch Rollen in radialer oder sekan
tialer Richtung umgelenkt. Dabei erfolgt die Umlenkung so, daß
die über die Seitenscheiben der Umlenkwalze laufenden, sich
überkreuzenden Bänder in verschiedenen, parallelen Normalebenen
geführt sind, so daß sie sich nicht gegenseitig berühren oder
behindern. Bei dieser Lösung sind die Bänder, an denen die
Warenbahn anliegt und umgelenkt wird, in Umlauf, ohne daß eine
besondere Rückstelleinrichtung erforderlich ist. Der Rücklauf
der Bänder erfolgt in dem von der Warenbahn nicht umschlungenen
Winkelbereich. Eine weitere Ausführungsform gemäß Anspruch 13,
bei der die Schiebeelemente als Schnüre ausgebildet sind, hat
den Vorteil, daß die die Umlenkfläche der Walze bildenden
Elemente auf dem Umfang der Walze mit enger Teilung angeordnet
sein können. Durch die an den Walzenenden angeordneten Rollen
werden die Schnüre, endlosen Schraubenfedern oder dgl. am
Walzenende jeweils um 180° umgelenkt und in einer radial in den
Walzenmantel geschnittenen Axialnut zurückgeführt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbei
spiels näher erklärt.
Es zeigen teilweise in schematischer Darstellung:
Fig. 1 eine Umlenkwalze für eine ebene Warenbahn;
Fig. 2 die Umlenkwalze nach Fig. 1 mit Rückstellein
richtung und darüber laufender Warenbahn;
Fig. 3 eine andere Ausführungsform der Umlenkwalze
nach Fig. 1;
Fig. 4 den Querschnitt verschiedener Überlaufstäbe
in einem Querschnitt einer Umlenkwalze nach
Fig. 3;
Fig. 5 eine weitere Ausbildungsform einer Um
lenkwalze in schematischer Darstellung;
Fig. 6 eine Seitenansicht der Walze nach Fig. 5;
Fig. 7, 8 eine abgewandelte Ausführung der Umlenkwalze
nach Fig. 5 und 6 in den entsprechenden
Ansichten.
In Fig. 1 ist perspektivisch eine Umlenkwalze 1 für eine ebene
Warenbahn dargestellt. Diese Umlenkwalze 1 besteht aus einem
Walzenkörper 2, vorzugsweise einem dickwandigen Rohr, in dessen
Umfangsfläche axial verlaufende Nuten 20 (Fig. 2) eingebracht
sind, und an dessen Stirnseiten Seitenscheiben 3 mit Achszapfen
4 zur Lagerung der Walze befestigt sind. In die axialen Nuten
20 sind die als Stäbe ausgebildeten Elemente 5 eingeschoben,
die radial über die Umfangsfläche des Walzenkörpers 2 hervor
stehen und deren radial am weitesten hervorstehende Oberflächen
eine diskontinuierliche Überlauffläche 6 für die Warenbahn
bilden. Die Elemente 5 sind in den axialen Nuten 20 in
Längsrichtung frei und unabhängig voneinander verschieblich.
Gegen radiales Herausfallen aus dem Walzenkörper 2 sind sie
jedoch in nicht dargestellter Weise gesichert.
In Fig. 2 ist die Umlenkwalze 1 mit einer schräg über die
Überlauffläche 6 laufenden Warenbahn 7 dargestellt. Hierbei
läuft die tangential auflaufende Warenbahn 7 unter einem Winkel
schräg auf die Überlauffläche 6 auf, welcher Winkel bezüglich
der Längsrichtung der Elemente 5 um den Winkel Alpha von 90°
abweicht. Hierdurch wird auf die Stäbe 5 einerseits eine
Umfangskomponente ausgeübt, die die Umlenkwalze in Richtung des
Drehpfeils 8 antreibt. Andererseits wird durch die Warenbahn
eine axiale Kraftkomponente übertragen, durch die die Elemente
5 axial in Richtung auf eine ortsfeste Rückstelleinrichtung 9
verschoben werden. Nach einer Teilumschlingung der Umlenkwalze
1 läuft die Warenbahn 7 faltenfrei von der Überlauffläche 6 ab
und die gegen eine Führungsbahn 10 der Rückstelleinrichtung 9
anlaufenden Elemente 5 werden in Pfeilrichtung 11 in ihre
Ausgangslage zurückgedrängt.
Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform der Umlenkwalze nach
Fig. 1. Anstelle des Walzenkörpers 2 mit den axialen Nuten 20
zur Führung der Elemente 5 sind hier in axialem Abstand Seiten
scheiben 12 mit umfangsverteilten Nuten 15 zur Aufnahme der
käfigartig angeordneten Elemente 5 vorgesehen. Die Seiten
scheiben 12 sind durch nabenförmige Bauteile 14 mit einer
Walzenachse 13, die aus zwei längeneinstellbar ineinanderge
schobenen Rohren besteht, verdrehungssteif verbunden. Die
Elemente 5, die gemäß Fig. 4 unterschiedliche Querschnitte
aufweisen können, stehen axial über die Seitenscheiben 12
hinaus, so daß sie nach einer axialen Verschiebung weiter in
den Nuten 15 geführt bleiben.
Nach Fig. 4 ist die Form der Nuten 15 der Querschnittsform der
Elemente 5 ähnlich. Diese können unterschiedliche Querschnitte
aufweisen. In Fig. 4 sind beispielsweise einige Formen 5.1 bis
5.6 dargestellt. Es handelt sich um polygonale Querschnitte
(Dreieck 5.1, Trapez 5.3, Sechseck 5.4) oder/und von Kreisbögen
begrenzte Querschnitte (Kreisabschnitt 5.2, Kreis oder Rohr
5.5, Ellipse 5.6). Die in den Seitenscheiben 12 vorgesehenen
Nuten 15 sind in Umfangsrichtung zwar offen, aber so angeord
net, daß die Elemente 5 nicht herausfallen können.
Es ist erkennbar, daß die in den Nuten 15 formschlüssig
gehaltenen Elemente sich nicht um ihre Längsachse drehen
können. Die einzige Ausnahme bildet der aus diesem Grund
bevorzugte Stab 5.5 mit kreis- oder kreisringförmigem Quer
schnitt. Um bei den übrigen Elementen 5 die Haftung oder
Reibung zwischen der tangential über die Umlenkwalze 1
laufenden Warenbahn 7 und den Elementen zu mindern, haben die
Elemente an ihrer Überlauffläche abgerundete Längskanten
und/oder sind mit Borsten 16 besetzt.
Fig. 5 und 6 zeigen in schematischer Darstellung eine Umlenk
walze 1 gemäß der Erfindung, bei der die die Überlauffläche 6
bildenden Verschiebeelemente 5.7 durch die schräg auflaufende
Warenbahn einerseits frei verschoben werden können, bei der
jedoch andererseits eine Rückstelleinrichtung zum Zurückführen
der Verschiebeelemente 5.7 in die Ausgangslage nicht erforder
lich ist. Die Verschiebeelemente 5.7 sind hier als linienförmi
ge Gebilde, insbesondere als Bänder ausgebildet, die an den
Stirnseiten der Umlenkwalze 1 radial oder sekantial umgelenkt
werden. Sie werden durch die über die Verschiebeelemente
laufende Warenbahn mitgenommen und auf der von der Warenbahn 7
nicht umschlungenen Seite der Walze 1 zurückgeführt. Die
Umlenkung erfolgt über drehbar gelagerte Rollen 17 derart, daß
die flexiblen Bänder 5.7 an den Walzenstirnseiten in parallelen
Normalebenen im Abstand geführt werden, so daß sie sich
gegenseitig an den Kreuzungsstellen nicht behindern. Eine
weitere Ausführungsform der Walze ist in den Fig. 7 und 8
schematisch dargestellt. Die Verschiebeelemente sind hier
endlose Schnüre 5.8 aus hochfesten, elastischen Materialien,
beispielsweise aus Teflon oder auch endlose, unter Zugspannung
stehende Schraubenfedern. Die Verschiebeelemente 5.8 sind
zwischen Umlenkrollen 17 aufgespannt, die an den Enden der
Walze und auf deren Umfang verteilt gelagert sind. Die
Umlenkrollen sind alle radial ausgerichtet und zwei einander in
einer Ebene axial zugeordnete Umlenkrollen sind am Umfang von
jeweils einer Schnur 5.8 umschlungen. Wie bei dem vorherge
henden Ausführungsbeispiel werden die endlosen Verschiebeele
mente durch die schräg in einer Tangentialebene der Walze
darüber laufende Warenbahn in axialer Richtung angetrieben. Die
endlose Schnur wird hier nach einer 180° Umlenkung an der
Umlenkrolle durch eine radiale Nut, die achsparallel in die
Walzenoberfläche eingebracht ist, zurückgeführt. Hierdurch
liegen keine Überkreuzungen der umgelenkten Verschiebeelemente
5 im Bereich der Walzenstirnflächen mehr vor.
Bezugszeichenaufstellung
1 Umlenkwalze
2 Walzenkörper
3 Seitenscheibe
4 Achszapfen
5 Stab, Element, Schiebeelement
5.1-5.6 verschiedene Stabquerschnitte
5.7 Verschiebeelement, Band
5.8 Schnur
6 Oberfläche, Überlauffläche
7 Warenbahn
8 Drehpfeil
9 Rückstelleinrichtung
10 Führungsfläche
11 Pfeilrichtung
12 Seitenscheibe
13 Walzenachse
14 nabenförmiges Bauteil
15 Nut
16 Borste
17 Umlenkrolle
20 Axialnut
2 Walzenkörper
3 Seitenscheibe
4 Achszapfen
5 Stab, Element, Schiebeelement
5.1-5.6 verschiedene Stabquerschnitte
5.7 Verschiebeelement, Band
5.8 Schnur
6 Oberfläche, Überlauffläche
7 Warenbahn
8 Drehpfeil
9 Rückstelleinrichtung
10 Führungsfläche
11 Pfeilrichtung
12 Seitenscheibe
13 Walzenachse
14 nabenförmiges Bauteil
15 Nut
16 Borste
17 Umlenkrolle
20 Axialnut
Claims (13)
1. Umlenkwalze für eine schräg einlaufende ebene Warenbahn,
insbesondere Kunststoffolienbahn,
deren Überlauffläche durch die Warenbahn auf einem
Teilumfang umschlungen wird, und deren Überlauffläche aus
zur Walzendrehachse parallelen axial beweglichen Elemen
ten gebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Elemente (5) einzeln in Axialrichtung frei verschieb bar sind,
und daß eine Rückstelleinrichtung (9) im Bereich des von der Warenbahn (7) nicht umschlungenen Walzenumfangs ortsfest angeordnet ist, durch welche die axial verscho benen Elemente (5) bei Drehung der Walze (1) in ihre Anfangslage zurückgedrängt werden.
die Elemente (5) einzeln in Axialrichtung frei verschieb bar sind,
und daß eine Rückstelleinrichtung (9) im Bereich des von der Warenbahn (7) nicht umschlungenen Walzenumfangs ortsfest angeordnet ist, durch welche die axial verscho benen Elemente (5) bei Drehung der Walze (1) in ihre Anfangslage zurückgedrängt werden.
2. Umlenkwalze nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Elemente (5) den Querschnitt eines Polygons (5.1,
5.3, 5.4), vorzugsweise eines regelmäßigen Polygons (5.1,
5.4) mit abgerundeten Kanten, aufweisen.
3. Umlenkwalze nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Warenbahn (7) die Elemente (5) mit Linienberührung
berührt.
4. Umlenkwalze nach Anspruch 1 und 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Elemente (5) einen Kreis- oder Kreisringquerschnitt
(5.5) haben.
5. Umlenkwalze nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Elemente (5) drehbar am Umfang der Umlenkwalze (1)
gelagert sind.
6. Umlenkwalze nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Elemente (5) an ihrem Umfang mit Borsten (16) besetzt
sind.
7. Umlenkwalze nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Elemente (5) Stäbe sind, die in Nuten (20) eines
Walzenkörpers (2) geführt sind.
8. Umlenkwalze nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Walzenkörper (2) aus mindestens zwei Seitenscheiben
(12) besteht, die durch eine Walzenachse (13) verdre
hungssteif miteinander verbunden sind.
9. Umlenkwalze nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Rückstelleinrichtung (9) jeweils am axialen Ende
eines Elementes (5) angreift.
10. Umlenkwalze nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Rückstelleinrichtung (9) durch eine zur Seitenscheibe
(3, 12) der Umlenkwalze (1) bzw. zur Walzenstirnseite
schräg gestellte Scheibe oder ortsfeste Führungsbahn (10)
gebildet ist.
11. Umlenkwalze für eine schräg einlaufende, ebene Warenbahn,
insbesondere Kunststoffolienbahn, deren Überlauffläche
durch die Warenbahn auf einem Teilumfang umschlungen
wird, und deren Überlauffläche aus zur Walzendrehachse
parallelen, axial beweglichen Verschiebeelementen
besteht,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verschiebeelemente endlose, flexible Bänder (5.7)
sind, die zwischen den Enden der Umlenkwalze (1) in
Axialrichtung aufgespannt sind und durch Rollen (17)
radial oder sekantial umgelenkt werden.
12. Umlenkwalze nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Umlenkung in verschiedenen Axialebenen erfolgt, die
einen solchen Abstand voneinander haben, daß sich
kreuzende Bänder (5.7) in den Umlenkbereichen an den
Enden der Umlenkwalze (1) in parallelen Normalebenen
liegen.
13. Umlenkwalze nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verschiebeelemente endlose Schnüre (5.8) sind, die
von an beiden Enden der Umlenkwalze (1) drehbar gelager
ten Rollen (17) um 180° umgelenkt werden.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19914100078 DE4100078A1 (de) | 1990-01-12 | 1991-01-04 | Umlenkwalze |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DE4000772 | 1990-01-12 | ||
| DE19914100078 DE4100078A1 (de) | 1990-01-12 | 1991-01-04 | Umlenkwalze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4100078A1 true DE4100078A1 (de) | 1991-07-18 |
Family
ID=25889013
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914100078 Withdrawn DE4100078A1 (de) | 1990-01-12 | 1991-01-04 | Umlenkwalze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4100078A1 (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4322114A1 (de) * | 1992-08-25 | 1994-01-13 | Barmag Barmer Maschf | Umlenkwalze |
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| DE19922543A1 (de) * | 1999-05-10 | 2000-11-23 | Sms Demag Ag | Rolle zum Umlenken und gleichzeitigen Umrichten von bandförmigem Gut |
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-
1991
- 1991-01-04 DE DE19914100078 patent/DE4100078A1/de not_active Withdrawn
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| DE102011081449B4 (de) * | 2011-08-24 | 2020-02-20 | Koenig & Bauer Ag | Rollendruckmaschine mit einer Walze eines Walzensets zum Führen eines Strangs |
| CN108091821A (zh) * | 2018-01-19 | 2018-05-29 | 中航锂电技术研究院有限公司 | 锂离子电池集流体箔材压延成形均整装置 |
| CN108091821B (zh) * | 2018-01-19 | 2024-04-05 | 中创新航技术研究院(江苏)有限公司 | 锂离子电池集流体箔材压延成形均整装置 |
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