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DE418000C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Sprengkapseln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Sprengkapseln

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Publication number
DE418000C
DE418000C DESCH66013D DESC066013D DE418000C DE 418000 C DE418000 C DE 418000C DE SCH66013 D DESCH66013 D DE SCH66013D DE SC066013 D DESC066013 D DE SC066013D DE 418000 C DE418000 C DE 418000C
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DE
Germany
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spoon
detonators
finite
loading bucket
mandrels
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Expired
Application number
DESCH66013D
Other languages
English (en)
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Individual
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Individual
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Publication date
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Publication of DE418000C publication Critical patent/DE418000C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B33/00Manufacture of ammunition; Dismantling of ammunition; Apparatus therefor
    • F42B33/007Making cavities in an explosive or propulsive charge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Sprengkapseln... Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Sprengkapseln mit Bodenhohlräumen, die durch Dornung nährend des Preßvorganges erzeugt werden. Es ist bekannt geworden, zunächst den Sprengstoff durch die Preßstempel zu verdichten und dann bewegliche Dorne nach oben vorzutreiben. Ferner hat man vorgeschlagen, Preßstempel und Dorne gleichzeitig vorzubewegen. In beiden Fällen müssen bei den vorhandenen Pressen besondere Einrichtungen getroffen «-erden, die umständlich ausfallen, besonders im letzteren Fall, weil die Dorne sich um etwa 3 min vorzubewegen haben, die Preßstempel aber in der gleichen Zeit um etwa a cm. Hierbei läßt es sich auch nicht vermeiden, claß die Kapseln sich an den Wandungen der sie aufnehmenden Löffellöcher reibend verschieben, was wegen des vorhandenen Sprengstoffstaubes gefährlich sein und zu Explosionen führen kann. Man ist auch so vorgegangen, daß man den Boden des Löffels einfach mit Dornen versah und nun in üblicher Weise die Preßstempel nach unten bewegte. Der Sprengstoff in den Kapseln wurde zunächst zusammengedrückt, und gegen Ende des Preßvorganges drückten die Preßsteinpel die ganze Kapsel nach unten, so <laß die Dorne unten eindrangen und den Sprengstoffringraum erzeugten.
  • Dies Verfahren zeigt Abb. i der Zeichnung. ca ist ein Preßsternpel, b der Löffel mit (nur einem dargestellten) Loch zur Aufnahme der Kapsel, c die Kapsel, r1 der im Boden des Löffels fest eingesetzte Dorn. Beim Verdichten des Sprengstoffes durch den eindringenden Stempel weitet :ich die Kapsel, und es treten noch größere Spreizkräfte beim Eindringen des Dornes während diesesPreßvorganges auf. Da sich die ganze Kapsel uni die Höhe des Dornes nach unten hewegen wuß, so wird besonders ihr unterer Teil sehr beansprucht, weil auf die äußere Kapselwandung eine von der zufälligen Glätte der Berührungsflächen abhängige l@eibttngsl:raft in Richtung p der Abb. 2, also entgegengesetzt ihrer Bewegung, einwirkt und auf den gedornten Boden die Kraft p'. Dies führt leicht zum Rissigwerden der unteren Kapselteile und ferner dazu, daß die Dornurigen nicht iinilter in wiüischenswerter Gleichmäßigkeit ausfallen.
  • Das nette Verfahren und die neue Vorrichtung zeigen nun sowohl die durch einest beweglichen Dorn gegebenen Vorteile der gün-Ligen 'Mater ialbeaiispruchung als auch die @"orteile der :Arbeitsmöglichkeit an schon bestehenden Pressen, ohne Änderungen an denselben nötig zu machen. Dabei vollzieht sich .per Preß- und Dornungsvorgang in ununterbrochener Weise lediglich durch den Stempeldruck.
  • DasWesen der Lrhilduiig bestellt darin, daß ilie i111 oberen Teil des Ladelöffels abgestützten Sprengkapseln, während die Ladung durch die Preßsteilipel zusannnengedrücktwird,mitdein oberen Löffelteil zusammen in den unteren Löffelteil bis zur Basis, d. 11. uni die der Höhe der Dorne erstsprechende Strecke ohne Unterbrechung, in einem :Arbeitsgang, verschoben wird. Eine weitereAusführung bestellt darin, die Bewegung des oberen Löffelteiles durch bewegliche, die Kapseln aufnehmende Hülsest zu ersetzen.
  • Ein auf den Prefltisch zu setzender- Teil des Ladelöffels (Abb. 3) besitzt ekle größere =Anzahl von Dorneis d, denen Öffnungen ins oberen, beweglichem Teil des Ladelöffels entsprechen. Diese CSffnungen nehmen die Kal;-seln c auf, die sich unten vorteilhaft auf kleinen, ausgedrehten Randleisten in abstützen. Der Teil f ist im Teil g geführt, z. B. durch Stiftlochführungen oder Randführungen /r. Bei i sind Blattfedern angedeutet, welche das Gewicht des Teiles f aufzunehmen halten.
  • .Nachdem der Teil finit den gefällten Kap-.eln besetzt ist, legt man ihn auf den Teil g auf, wobei die Federn i. ihn tragen. Wirken nun die Preßstenipel a ein, so findet zunächsi eine Verdichtung des Sprengstoffes statt, cla die Dorlie cd Widerstand an den Kapselböden finden und die Federn i Widerstand ausüben. .'Alsdann werden die Kapseln niit dein Löffelteil f nach unten beW-egt, so daß ntititnelir die Dorne d in die Kapselböden oindriti-eii und unten den Sprengstoffring (,i-zeugen. l)ei-<ialize Prell- und Dornvorganer vollzieht sich also ununterbrochen iss einem Arileitsgang.
  • Aliderungen an clen Pres>eii hat trian hierbei überhaupt sticht nötig, sondern lediglich einen Unibau des Ladelöffels. Die Anordnung der Randleisleit es ist vorteilhaft für das ganz bleichartige Vorwärtsbewegen aller Kapseln mit dein oberen Ladelöffel.
  • Bei der :Ausführungsform nach Abb. 4., die beispielsweise nur für eine Spreilgkapsel dargt-stellt ist, ruht der obere Ladelöffel f ohne federnde Abstützung auf deal unteren (g) auf. Dafür sind frs dein Teil f aber Hülsen ia eingesetzt, die sich tilit der Spreilgkapsel verschieben können. Eine Abdeckplatte q verhütet ihr Herausfallen nach oben hin. Auch diese Hülsen -v können vorteilhaft Randleisten ;fit besitzen. Bei einer Relativbewegung zwischen den Dornen und den Kapseln, er-@etigt durch den Preßdruck, bewegen sich die Hülsen infolge der Umfangsreibung mit den Kapseln mit. Diese Hülsen il können für holic Vercllchiungsdrucke aus Metall ausgebildet sein und sichern so auch die Löcher Ales getvölinlicli aus Hartguiiiini bestehenden Löffels gegen Aufweitung. Gegebcncilfalls kö.irsteti in den hingräunien rc 1,edc#rii angeordnet Seih.

Claims (3)

  1. YATÜNT-ANSPRt'C11G: 1. Verfahren zur Herstellung von Sprengkapseln finit Bodenhohlräumen, die durch ins unteren Teil des Ladelöffels angebrachte Dorne erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die 1u1 oberen Teil des Ladelöffels allgestützten Sprengkapseln, während die Ladung durch den oberen Preßstempel zusammengedrückt wird, finit dein oberen Löffelteil -zusammen in den unteren Löffelteil bis zur Basis, d. h. titn die der Höhe der Dorne entsprechende Strecke, ohne Unterbrechung verschoben werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach :Altspruch i, dadurch geke.snzeichnet, daß der obere Teil (f) des Ladelöffels gegenüber dem unteren. die Dorne einhaltenden, federnd abgestützt ist.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gehennzeichnet, daß die Be@veglichkeit des oberen T_#fielteiles durch bewegbare, die Kal»elu unischlici.lc#i?de Hülsen (1:.j ersetzt i>t, die :ich spei der Relativverschiebung zwischen Dornen tnid lZttlpseln finit den ietztel-en Imtlie@@-egeii.
DESCH66013D 1922-09-27 1922-09-27 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Sprengkapseln Expired DE418000C (de)

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DE418000C true DE418000C (de) 1925-10-16

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DE (1) DE418000C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1981000450A1 (fr) * 1979-08-01 1981-02-19 Oregon Ets Patentverwertung Procede de fabrication d'un petit tube d'allumage ouvert a ses deux extremites, pour fusee de grenade a main

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1981000450A1 (fr) * 1979-08-01 1981-02-19 Oregon Ets Patentverwertung Procede de fabrication d'un petit tube d'allumage ouvert a ses deux extremites, pour fusee de grenade a main

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