DE416285C - Blechstreifenspulenlagerung - Google Patents
BlechstreifenspulenlagerungInfo
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM14.JULI1925
R EIC H S PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 7c GRUPPE
(R 60726 !/γ c)
Firma Rolf, Götz & Co. in Dresden.
Blechstreifenspulenlagerung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. März 1924 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zur Herstellung und gegebenenfalls auch zum
Eintreiben von aus Blech gestanzten Nieten, bei denen von einem fortlaufenden und absatzweise
einem Ziehdorn zugeschobenen Blechstreifen rhombische Werkstücke abgetrennt und zu einem Zackenniet geformt werden. Bei
solchen Maschinen ist eine Stanze vorgesehen, welche zunächst durch einen Schrägschnitt
von dem Blechstreifen ein rhombisches Werk-
Claims (3)
- stück abtrennt und dieses weiterhin durch Umbiegen der Spitzen zu einem Zackenniet gestaltet.In Abb. ι ist auf der Zeichnung das rhombische Werkstück α dargestellt, welches von dem Blechstreifen b durch den Stanzenschnitt e abgetrennt wird. Die Lage der Schnittlinie e ist ein für allemal festgelegt, so daß man in derselben Maschine ohne Auswechselung der Stanzen immer nur Werkstücke gleicher Form herstellen kann. Dagegen kommt es häufig darauf an, daß die Spitzenlänge der Niete verändert wird. Das kann an sich durch einen schrägen Schnitt erreicht werden, wie er durch punktierte Linien in Abb. 1 dargestellt ist. Um diesen Schnitt zu erreichen, müßte die Stanze ausgewechselt werden, was nicht nur umständlich ist, sondern auch das Bereithalten von einer Reihe teurer Stanzen voraussetzt.Die Erfindung begegnet diesem Übelstand dadurch, daß, wie aus Abb. 2 ersichtlich ist die Stanze mit der Schnittlinie e beibehalten wird. Dagegen wird der Blechstreifen b in einer abweichenden Richtung der Stanze zugeführt. Dadurch gelingt es, eine Schnittlinie zu erzeugen, welche Werkstücke mit langen Spitzen ergibt.Um das Ziel zu erreichen, ist die Blechstreifenspule, von welcher der Blechstreifen b kommt, an einem Träger gelagert, der konzentrisch zur Stanze verschoben und in der gewünschten Lage festgestellt werden kann. Zur näheren Erläuterung der Erfindung dienen die Abb. 3 und 4 der Zeichnung, in welchen die Spulenlagerung in einer Vorderansicht und in einer Ansicht von oben dargestellt ist. Die Abb. 5 ist ebenfalls eine Oberansicht im verkleinerten Maßslabe, bei welcher der Spulenträger in zwei verschiedenen Stellungen gezeigt ist.Der Spulenträger besteht aus der Spulennabe ι der festen Spulenscheibe 2 und der verstellbaren Spulenscheibe 3. Die verstellbare Spulenscheibe 3 kann nach Lockern der Schraube 4 mitsamt dem Nabenteil 1 von der Spulenscheibe 2 abgezogen werden, wonach durch Einlegung einer Zwischenscheibe 5 die Spulennabe verbreitert und der Abstand zwischen den beiden Spulenscheiben 2 und 3 vergrößert wird, wenn es gilt, einen breiteren Blechstreifen aufzunehmen. Die feste Scheibe 2 sitzt nun an einem Träger 6, welcher mit einem Fortsatz 7 ausgerüstet ist. Dieser Fortsatz ist, wie man aus Abb. 5 erkennen kann, konzentrisch zu der Stanze 8 gekrümmt, die an dem Maschinengestell 9 sich befindet. Der Fortsatz weist zwei Längsschlitze 10 auf und ist in Führungen 11 verschiebbar, die ebenfalls konzentrisch zur Stanze 8 gekrümmt sind und an einem Auslader des Maschinengestelies sich befinden. In die Schlitze 10 des Fortsatzes 7 ragen Knebel hinein, die durch den Handgriff 14 festgezogen werden können und dazu dienen, den Spulenträger in der gewünschten Lage festzustellen.Maßgebend für die Einstellung ist der Winkel (vgl. Abb. 5), den die Schnittlinie e mit der Längsmitte des Blechstreifens b einschließt, denn von diesem Winkel hängt die Spitzenlänge ab, welche bei der ausgezogenen Lage des Blechstreifens nach Abb. 5 das Maß χ beträgt, während die Spitzenlänge bei der punktierten Lage des Blechstreifens nach Abb. 5 das bei weitem größere Mal?) y ausmacht.Pa te ν T-A N Sprüche:i. Blechstreifenspulenlagerung bei Maschinen zur Herstellung von aus Blech gestanzten Nieten, bei denen von einem fortlaufenden und absatzweise einem Ziehdorn zugeschobenen Blechstreifen rhombische Werkstücke abgetrennt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleclistreifenspule an einem konzentrisch zur Stanze verschiebbaren und in der gewünschten Lage feststellbaren Träger sitzt. gn
- 2. Blechstreifenspulenlagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenträger (6) mit einer längsgeschlitzten und nach dem in Betracht kommenden Radius gekrümmten Führungsstück (7) ausgerüstet ist, welches in einer entsprechend- gekrümmten Schlittenführung(11) gleiten kann, die an einem Auslader(12) des Maschinengestelles (9) angeordnet ist, wobei an diesem Auslader befestigte und durch die konzentrischen Längsschlitze (10) des Führungsstückes (7) gehende Knebel (13) vorgesehen sind, durch deren Anziehen der Spulenträger in der gewünschten Stellung festgelegt wird.
- 3. Blechstreiftnspulenlagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenträger (6) aus einer festen und einer einstellbaren Wange besteht, wobei der Abstand zwischen den beiden Seitenwangen durch eingelegte, die Spulennabe (1) verbreiternde Scheibenstücke (5) geregelt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER60726D DE416285C (de) | 1924-03-27 | 1924-03-27 | Blechstreifenspulenlagerung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER60726D DE416285C (de) | 1924-03-27 | 1924-03-27 | Blechstreifenspulenlagerung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE416285C true DE416285C (de) | 1925-07-14 |
Family
ID=7411440
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER60726D Expired DE416285C (de) | 1924-03-27 | 1924-03-27 | Blechstreifenspulenlagerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE416285C (de) |
-
1924
- 1924-03-27 DE DER60726D patent/DE416285C/de not_active Expired
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