DE416150C - Fuehrung fuer Schreibmaschinenwagen - Google Patents
Fuehrung fuer SchreibmaschinenwagenInfo
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- DE416150C DE416150C DEU8262D DEU0008262D DE416150C DE 416150 C DE416150 C DE 416150C DE U8262 D DEU8262 D DE U8262D DE U0008262 D DEU0008262 D DE U0008262D DE 416150 C DE416150 C DE 416150C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J11/00—Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, for supporting or handling copy material in sheet or web form
- B41J11/22—Paper-carriage guides or races
Landscapes
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Description
- Führung für Schreibmaschinenwagen. Die Führungen von Schreibmaschinenwagen, wie sie bisher zur Verwendung gelangen, sind mit Nachteilen verbunden. In der Regel benutzt man; insbesondere für kurze Wagen, hintere Ansätze oder Führungsaugen, die eine am Maschinengestell befestigte Schiene umklammern,- während vorne Rollen vorhanden sind, die auf einer- vorderen Schiene laufen. Da besonders für lange Schreibmaschinenwagen die große Reibung, die die Führungsaugen an ihrer Schiene erzeugen, nachteilig ist, hat man den Versuch gemacht, sie durch Rollen zu ersetzen, dabei aber die Erfahrung gemacht, daß alsdann der Wagen zu sehr, besonders beim Anhalten, schwankt.
- Diese Übelstände werden nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß unter Beibehaltung der Führungsaugen in der Nähe des einen Auges eine Reibungsrolle derart angebracht ist, daß sie auf dieser Seite das Gewicht des Wagens aufnimmt, also hier das Führungsauge entlastet, während auf der anderen Seite das dortige Führungsauge unmittelbar auf der Führungsschiene ruht. Durch die Zwischenschaltung der- Rolle bewegt sich der Wagen mit genügender Freiheit, und dennoch ist das nachteilige Schwanken durch die beiden Führungsaugen vermieden.
- Um Abnutzungen der Rolle oder auch der Führungsschiene Rechnung tragen zu können, wird die Rolle in ihrer Höhenlage einstellbar gemacht. Um diese Einstellbarkeit auch ohne Einstellung des Lagers des Rollenzapfens bewirken zu können, wird dieser Zapfen zur Wagerechten geneigt angeordnet, so daß durch Einstellen der -Rolle in der Längsrichtung des Tragzapfens sie der Führungsschiene genähert oder von ihr entfernt werden kann. Um :das Wagengewicht lotrecht auf die Fühungsschiene zur Geltung zu bringen, wird der Rolle eine derart kegelförmige Umfläche gegeben, daß sie mit dieser Umfläche auf der Führungsschiene in annähernd wagerechter Tangentialebene läuft.
- Abb. i der Zeichnung zeigt einen Teil der Schreibmaschine mit dem Wagen im Schnitt und Abb. 2 von hinten gesehen. Abb. 3 ist ein Querschnitt der Führungsschiene mit einer Reibungsrolle.
- Die Schreibwalze i i, gegen die die Typenhebel 12 anschlagen, wird im Wagen io in der üblichen Weise drehbar gelagert, der in gleichfalls an sich bekannter Weise mit Hilfe einer nicht dargestellten Schaltvorrichtung von rechts nach links bewegt.wird. Zur Führung des Wagens sind am Hauptmaschinengestell 13 vorne eine Schiene 1¢ und hinten eine Schiene 15 angebracht. Auf der vorderen Schiene ruht der Wagen mit Hilfe der Rollen 16, die an einer vorhandenen Stange 17 des Wagens gelagert sind. Die. hintere Führung erfolgt durch die Schiene i5, die von zwei Führungsaugen 18 umfaßt sind, von denen ein jedes an einen Ende der hinteren Stange 2o des Wagens befestigt ist. Es hat sich ergeben, daß bei Anwendung lediglich dieser Konstruktion bei langen Wagen die Reibung der Führungsaugen so groß ist, daß die freie Beweglichkeit des Wagens verhindert wird. Zur Beseitigung dieses Mißstandes kommt eine Tragrolle 2i in Anwendung, die nahe dem rechten Führungsauge i8 angebracht ist und verhindert, daß dieses sich unmittelbar auf die Führungsschiene auflegt. Da das Gewicht des Wagens auf diesem Ende durch die Rolle 2i übertragen wird, dient das rechte Auge 18 lediglich als Führung, nicht aber zur Aufnahme des Wagengewichtes, und überträgt sorcnit auch keine Last auf die Schiene selbst.
- Die Tragrolle 2i wird mit einer Kugellagerung 22 ausgestattet, zu welchem Zweck die Rolle selbst eine innere V-förmige Nut 23 besitzt. Die Kugeln laufen fener in der V-förmigen Nut 2q., die durch die Konusse 25 und 26 gebildet wird. Letztere können gegeneinander einstellbar sein, um jedes Spiel aufzunehmen. Durch einen Ring 27 aus Kupfer oder einem anderen weichen Draht, können die Konusse in geeigneter Entfernung voneinander gehalten werden. Durch Anziehen der Schraube 28, die in dem Zapfen 30 eingeschraubt ist, können die Konusse 25 und 26 gegeneinander eingestellt werden. Die Rolle 21 selbst ist mit einer kegelförmigen Umfläche 31 versehen und ruht nicht lotrecht auf der Führungsstange 15, sondern unter einem Winkel. Die kegelförmige Umfläche 31 gestattet aber, daß die Rolle in wagerechter Linie die Führungsstange berührt. Der Schaft oder der Zapfen 3o erstreckt sich rechtwinklig zur Rolle 21, so daß die Rolle so eingestellt werden kann, daß sie in richtiger Weise auf der Führungsschiene lastet. Zur Erleichterung der Einstellbarkeit der Rolle 21 greift der Zapfen 30 in eine Bohrung 32 eines Bockes 33 ein, der in geeigneter Weise an der hinteren Stange 2o des Wagens befestigt ist. Der Zapfen 30 wird in seiner eingestellten Lage durch eine Klemmschraube 34 festgehalten, die in die Nabe 35 des genannten Bockes eingeschraubt ist.
Claims (3)
- PATENT-ANsPRücHE: i. Führung für Schreibmaschinenwagen mit zwei die Führungsschiene umfassenden Führungsaugen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe des einen Führungsauges (18) eine das Wagengewicht aufnehmende Tragrolle (21) angeordnet ist, während auf der anderen Seite das Wagengewicht durch das auf der Führungsschiene .(15) gleitende Führungsauge (18) selbst übertragen wird.
- 2. Führung für Schreibmaschinenwagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragrolle (21) einstellbar ist.
- 3. Führung für Schreibmaschinenwagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragzapfen der Tragrolle (21) derart schräg zur Schiene (15) gerichtet ist, daß die Rolle mit ihrer kegelförmigen Umfläche auf der Führungsschiene oben in annähernd wagerechter Tangentialebene läuft.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US520830A US1479468A (en) | 1921-12-08 | 1921-12-08 | Typewriting machine |
| GB21156/23A GB214155A (en) | 1921-12-08 | 1923-08-21 | Improvements in paper carriages for typewriting machines |
| DEU8262D DE416150C (de) | 1921-12-08 | 1923-09-01 | Fuehrung fuer Schreibmaschinenwagen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US520830A US1479468A (en) | 1921-12-08 | 1921-12-08 | Typewriting machine |
| DEU8262D DE416150C (de) | 1921-12-08 | 1923-09-01 | Fuehrung fuer Schreibmaschinenwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE416150C true DE416150C (de) | 1925-07-07 |
Family
ID=26000906
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU8262D Expired DE416150C (de) | 1921-12-08 | 1923-09-01 | Fuehrung fuer Schreibmaschinenwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE416150C (de) |
-
1923
- 1923-09-01 DE DEU8262D patent/DE416150C/de not_active Expired
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