DE4141643A1 - Daempfungsscheibenausbildung - Google Patents
DaempfungsscheibenausbildungInfo
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- F16F15/10—Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
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Description
Die Erfindung betrifft eine Dämpfungsscheibenausbildung, wie sie
artgemäß für Kupplungsscheiben von Kraftfahrzeugen verwendet
wird.
Zwischen Motor und Getriebe eines Kraftfahrzeugs befindet sich ein
Kupplungsmechanismus, der sowohl die Motorkraft auf das Getriebe
überträgt als auch diese Übertragung unterbricht. Derartige Kupp
lungsmechanismen weisen eine an dem Schwungrad des Motors mon
tierte Kupplungsabdeckung und eine Dämpfungsscheibenausbildung
zwischen dem Schwungrad und der Kupplungsabdeckungskonstruk
tion auf.
Ein Bereich einer herkömmlichen Dämpfungsscheibenausbildung ist in
Fig. 4 dargestellt und zeigt eine Nabe 51, die auf die Hauptan
triebswelle des Getriebes aufgekeilt ist. Einstückig mit dieser Nabe
ist ein Flansch 52 ausgebildet, der sich radial nach außen erstreckt.
Eine ringförmige Kupplungsplatte 53 und Halteplatte 54 sind auf je
der Seite des Flansches 52 vorgesehen, wobei deren radial innere
Ränder an der Peripherie der Nabe 51 befestigt sind. An dem radial
äußeren Rand der Kupplungsplatte 53 sind Reibbeläge 55 befestigt,
die während der Kraftübertragung zwischen dem Schwungrad des
Motors und der Andrückplatte der Kupplungsabdeckungskonstruktion
aufgenommen werden. Des weiteren sind Torsionsfedern 56 in Fen
steröffnungen der Platten 53 und 54 und des Flansches 52 der Nabe
51 aufgenommen. Ein erstes Reibelement 57 befindet sich zwischen
dem Flansch 52 und der Kupplungsplatte 53. Zwischen der Halteplatte
54 und dem Flansch 52 aufgenommen sind in der genannten Rei
henfolge eine Kegelfeder 58, eine Reibplatte 59 und ein zweites Reib
element 60, und zwar ausgehend von der Halteplatte 54. Die Reib
platte 59 besitzt gebogene Abschnitte 61, die sich von deren Innen
kante aus axial erstrecken und in Kerben bzw. Vertiefungen 62 ein
gesetzt sind, die entlang des radial inneren Randes der Halteplatte
54 ausgebildet sind.
Bei Betrieb wird ein Drehmoment von den Reibbelägen 55 auf die
Kupplungsplatte 53 und die Halteplatte 54 übertragen und von dort
über die Torsionsfedern 56 wiederum auf den Flansch 52 der Nabe 51
und somit auf die Hauptantriebswelle des Getriebes.
Reibelemente 57 und 60 und die Kegelfeder 58, die die Reibelemente
gegen den Flansch 52 drückt, sind bei der herkömmlichen Däm
pfungsscheibenausbildung zur Dämpfung von Torsionsschwingungen
während der Drehmomentübertragung durch Erzeugung eines Hy
steresedrehmoments (Hystereseverlust) vorgesehen. Normalerweise
wird die Kegelfeder 58 im Zuge des Zusammenbaus der dazugehörigen
Teile der Dämpfungsscheibenausbildung flachgedrückt.
In der Praxis aber kommt es vor, daß die Kegelfeder 58 verzogen
wird, das heißt ihre innere Kante sich auf der rechten Seite ihrer
äußeren Kante befindet, wie das in Fig. 4 gezeigt ist, und zwar
wegen der Maßabweichungen, die sich bei der Herstellung der
tatsächlichen Teile ergeben. Deshalb ist ein von dem radial inneren
Bereich der Halteplatte 54 axial nach hinten (rechts in Fig. 4) ab
führender Befreiungsbereich 54a vorgesehen, der jegliche von der
inneren Kante der Kegelfeder 58 ausgehende Störung in dem Fall
verhindert, daß die Feder wie vorstehend genannt verzogen ist.
Die Notwendigkeit dieses Befreiungsbereichs 54a verlängert die axia
len Abmessungen der Halteplatte 54 der herkömmlichen Dämpfungs
scheibenausbildung derart, daß sich eine gegenseitige Störung mit
den vorderen Enden von Klauen 63 der Membranfeder der
Kupplungsabdeckungskonstruktion ergibt (siehe Punkt-Strich-Linie
in Fig. 4). Dadurch wird die Länge der Hebelstrecke der
Membranfederklauen in unzufriedenstellender Weise begrenzt.
Andere Dämpfungsscheibenausbildungen herkömmlicher Art haben be
weglich Naben, die für eine weitergehende torsionale Verschiebung
sorgen.
In den Fig. 5 und 6 ist eine herkömmliche Dämpfungs
scheibenausbildung mit beweglicher Nabe gezeigt. Dabei ist eine Nabe
64, die rund um ihre Peripherie einen damit einstückigen inneren
Flansch 65 aufweist, auf die Hauptantriebswelle eines Getriebes auf
gekeilt. Ein äußerer Flansch 66 ist rund um den radial äußeren Rand
des inneren Flansches 65 herum angeordnet. Wie Fig. 6 zeigt, sind
in dem Rand des inneren Flansches 65 eine Vielzahl von ersten Ver
tiefungen bzw. Einkerbungen 67 und zwischen den benachbarten er
sten Vertiefungen 67 zweite Vertiefungen 69 zur Halterung von inne
ren Torsionsfedern 68 ausgebildet. Der äußere Flansch 66 zeigt eine
Innenverzahnung 70, die passend zu den ersten Vertiefungen bzw.
Einkerbungen 67 des inneren Flansches 65 ausgebildet ist. Der äuße
re Flansch 66 ist ebenfalls mit Vertiefungen bzw. Einkerbungen ver
sehen, nämlich dritten Vertiefungen 72, die zur Halterung von äuße
ren Torsionsfedern 71 dienen.
Wie Fig. 5 zeigt, ist auf jeder Seite der Flansche 65 und 66 ein
Paar sehr dünner Seitenplatten 73 angeordnet, die entlang ihrer
äußeren Peripherie durch Niete (nicht gezeigt) miteinander verbun
den sind. Des weiteren übernehmen eine Kupplungsplatte 74 und
Halteplatte 75 die Funktion eines Paares seitlicher Antriebsplatten,
und zwar auf jeder Seite der Seitenplatten 73. Ein erstes Reibele
ment 76 ist zwischen dem radial inneren Bereich des inneren Flan
sches 65 und jenem der an die Kupplungsplatte 74 angrenzenden
Seitenplatte 73 aufgenommen. Ein Paar zweiter Reibelemente 77 ist
jeweils zwischen jeder der angetriebenen Seitenplatten 73 und der
Kupplungsplatte 74 und der Halteplatte 75 aufgenommen.
Hier werden Torsionsschwingungen auf der Stufe der Übertragung
eines niedrigen Drehmoments gedämpft, wenn die inneren Torsionsfe
dern 68 zusammengedrückt werden und das erste Reibelement 76
unter Widerstand gleitet. Auf der Stufe der Übertragung eines höhe
ren Drehmoments lagern sich die Zähne 70 des äußeren Flansches 66
gegen die Vertiefungen bzw. Kerben 67 des inneren Flansches 65,
wodurch die äußeren Torsionsfedern 71 und die zweiten Reibelemente
77 zum Einsatz kommen und die Torsionsschwingungen dämpfen.
Angenommen, die Zähne 70 erstrecken sich radial nach innen und
führen von den Seiten der Kerben 72 in dem äußeren Flansch 66 der
oben beschriebenen Dämpfungsscheibenausbildung mit beweglicher
Nabe ab, so kommt es vor, daß die Zähne 70 über unzureichende Fe
stigkeit verfügen und bei der Gegenlagerung an den Kerben 67 des
Inneren Flansches 65 abbrechen. Hinzukommt, daß der äußere Flansch
66 wegen seiner komplexen Bauweise schwierig herzustellen ist.
Darüber hinaus ist das Hysteresedrehmoment der ersten Stufe insta
bil, und zwar aufgrund der Tatsache, daß das erste Reibelement 76
zwischen einer der sehr dünnen angetriebenen Platten 73 und dem
inneren Flansch 65 aufgenommen wird und daß die Niete, welche die
Peripherie des Paares der angetriebenen Platten 73 verbinden, das
erste Reibelement 76 nicht mit genügender Stabilität dazwischen auf
nehmen, weil sie radial von diesem beabstandet sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dämp
fungsscheibenausbildung derart zu gestalten, daß jegliche Störung
zwischen den Klauen der Membranfeder einer Kupplungsabdeckungs
konstruktion und der Halteplatte einer zugehörigen Dämpfungsschei
benausbildung durch die Reduzierung deren axialer Abmessungen
auch in dem Fall verhindert wird, daß der Federweg bzw. Hub lang
ist. Gleichzeitig soll die Festigkeit der Dämpfungsscheibenausbildung
vergrößert und das von dieser erzeugte Hysteresedrehmoment stabi
lisiert und die Dämpfungsscheibenausbildung herstellungsfreundlich
gestaltet werden.
Diese Aufgabe wird bei einem Gegenstand nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 erfindungsgemaß durch dessen kennzeichnende Merk
male gelöst.
Dazu weist eine zwischen einem Schwungrad und einer an dem
Schwungrad montierten Kupplungsabdeckungskonstruktion angeord
nete Dämpfungsscheibenausbildung nach einem ersten Aspekt der
Erfindung eine von einer Flanschkonstruktion umfaßte Nabe, ein mit
einer Kupplungsplatte verbindbares Schwungrad, erste elastische
Elemente zur elastischen Verbindung von Kupplungsplatte und
Flanschkonstruktion, ein seitlich der Flanschkonstruktion angeord
netes Reibelement, ein das Reibelement an die Flanschkonstruktion
drückendes ringförmiges Element und eine Halteplatte auf. Die Halte
platte ist eine ringförmige Platte, deren Peripherie mit Fenstern zur
Aufnahme der elastischen Elemente versehen und deren Innendurch
messer so bemessen ist, daß ihr radial innerer Bereich die Peripherie
des ringförmigen Andrückelements hält.
Der Innendurchmesser der Halteplatte der erfindungsgemäßen Dämp
fungsscheibenausbildung ist größer als üblich und ihr radial innerer
Rand hält die Peripherie des das Reibelement beaufschlagenden An
drückelements. Deshalb kann ein Befreiungsbereich, wie dieser bei
herkömmlichen Konstruktionen notwendig ist, bei vorliegender Erfin
dung entfallen, mit dem Ergebnis, daß jegliche von dem Andrückelement
und der Halteplatte ausgehende Beeinflussung bzw. Störung der
Klauen der Membranfeder der Kupplungsabdeckungskonstruktion
selbst dann verhindert wird, wenn eine als Andrückelement verwen
dete Kegelfeder gegenläufig verzogen eingesetzt ist, was die verlän
gerte Hubstrecke der Membranfeder erlaubt.
Eine Dämpfungsscheibenausbildung nach einem zweiten Aspekt der
Erfindung weist ein Nabe, eine Antriebsplatte, äußere Flanschplatten,
erste elastische Elemente und zweite elastische Elemente auf. Die
Nabe ist rund um ihre Peripherie mit einem einstückigen Flansch
versehen, der Widerlagerbereiche zur Aufnahme von Stoppern auf
weist. Die Antriebsplatte ist um den Nabenumfang herum drehbar an
geordnet. Die äußeren Flanschplatten sind mit Fenstern versehen, die
über der Nabe einen durchgehenden ringförmigen Rand und damit
verbundene Stopper zeigen, die an den Widerlagerbereichen der Nabe
zur Anlage kommen. Die ersten elastischen Elemente sind in den Fen
stern der äußeren Flanschplatten aufgenommen und dienen zur
elastischen Verbindung der Antriebsplatte mit den äußeren Flansch
platten, während die zweiten elastischen Elemente die äußeren
Flanschplatten und den Nabenflansch elastisch miteinander verbin
den.
Die Fenster der äußeren Flanschplatten teilen sich den durchgehen
den inneren Rand derart, daß sie im Gegensatz zu herkömmlichen
dort vorgesehenen Fenstern radial nach innen nicht geöffnet sind.
Die Nabe und die äußeren Flanschplatten werden über die Widerla
gerbereiche und die an den äußeren Flanschplatten befestigten Stop
per gegengelagert. Folglich wird die Festigkeit dort gegenüber her
kömmlichen Zahnbereichen der äußeren Flanschplatten verbessert.
Darüber hinaus gestaltet sich auch die Herstellung der äußeren
Flanschplatten einfacher, weil die Ausbildung der herkömmlichen
zahnförmigen Vorsprünge überflüssig ist.
Nach einem dritten Aspekt der Erfindung sind die äußeren Flansch
platten seitlich des mit der Nabe einstückigen Flansches angeordnet
und erstrecken sich radial nach außen. Erste elastische Elemente
dienen zur elastischen Verbindung der Antriebsplatte und der äußeren
Peripherie der äußeren Flanschplatten, während zweite elastische
Elemente die innere Peripherie der äußeren Flanschplatten mit dem
Nabenflansch elastisch verbinden.
Die äußeren Flanschplatten übernehmen somit die Funktion eines
herkömmlichen äußeren Flansches, wodurch die Konstruktion bzw.
Bauweise der erfindungsgemäßen Dämpfungsscheibenausbildung ver
einfacht wird, weil der herkömmlich vorgesehene äußere Flansch
entfallen kann. Die axiale Lage des äußeren Flanschbereichs wird
stabilisiert und seine Dicke derart vergrößert, daß die zwischen den
äußeren Flanschplatten und der Nabe aufgenommenen Reibelemente
ein stabiles Hysteresedrehmoment erzeugen können. Darüber hinaus
sind die äußeren Flanschplatten seitlich des Nabenflansches angeord
net, wodurch eine gegenseitige Beeinflussung bzw. Störung zwischen
den in den äußeren Flanschplatten zur Aufnahme der ersten elasti
schen Elemente ausgebildeten Fenstern und der Peripherie des Flan
sches verhindert wird. Folglich können die Fenster der äußeren
Flanschplatten "voll gerahmt" werden, was ihrer gesamten Konstruk
tion größere Festigkeit verleiht.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen im Zu
sammenhang mit den Zeichnungen. Darin zeigt:
Fig. 1 Einen axialen Querschnitt durch eine Dämpfungsscheibenausbildung
gemaß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung nach der
Linie I-I von Fig. 3;
Fig. 2 Eine vergrößerte Teilansicht von Fig. 1;
Fig. 3 Eine bereichsweise ausgeschnittene Teilansicht in Pfeilrichtung II
von Fig. 1;
Fig. 4 Eine vergrößerte Schnittansicht eines Bereichs einer herkömmlichen
Dämpfungsscheibenausbildung;
Fig. 5 Eine vergrößerte Schnittansicht eines Bereichs einer anderen her
kömmlichen Dämpfungsscheibenausbildung;
Fig. 6 Eine fragmentarische Ansicht in Pfeilrichtung VI von Fig. 5.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine Dämpfungsscheibenausbildung mit
beweglicher Nabe, auf die eine Ausführungsform der Erfindung an
gewandt ist. Die Linie 0-0 bezeichnet die Drehachse der Dämpfungs
scheibenausbildung.
In Fig. 1 ist eine Nabe 20 in der Mitte der Dämpfungsscheibe ange
ordnet und mit einer Inneren Kerbverzahnung 21 für den kämmenden
Eingriff mit der Hauptantriebswelle eines Getriebes (nicht dargestellt)
versehen. Rund um die Peripherie der Nabe 20 ist ein damit ein
stückiger Flansch 22 ausgebildet. Entlang des Umfangs des Flansches
22 sind, wie Fig. 3 zeigt, vier Kerben bzw. Vertiefungen 23 in vor
gegebenen Abständen zur Aufnahme von Stoppern vorgesehen. Zwi
schen den Kerben 23 befinden sich Kerben 25, in denen innere Tor
sionsfedern 24 aufgenommen sind.
Angetriebene Seitenplatten 26 und 27 (äußere Flanschplatten) sind
auf jeder Seite des Nabenflansches 22 angeordnet und in vorgegebe
nen Abständen mit vier Fenstern 28a, 28b, 28c und 28d versehen.
Anders als die entsprechenden, sich radial nach innen öffnenden
Kerben bzw. Vertiefungen herkömmlicher Ausbildungen zeigen die
Fenster 28a bis 28d durchgehende Rahmen. Zwischen einander be
nachbarten Fenstern sind Kerben bzw. Vertiefungen 40 zur Aufnahme
von Stoppern vorgesehen. Die einander diametral gegenüberliegenden
Fenster 28a und 28b enthalten jeweils zwei äußere Torsionsfedern 29
und 30 (erste elastische Elemente), während die restlichen Fenster
28c und 28d jeweils kurze äußere Torsionsfedern 31 (erste elastische
Elemente) aufnehmen.
Die radial inneren Bereiche der Seitenplatten 26 und 27 sind durch
erste Stoppansatze bzw. Stoppbolzen 32 verbunden, die den axialen
Abstand zwischen den Platten 26 und 27 bestimmen. Beide Seiten
platten 26 und 27 zeigen radial außerhalb der ersten Stoppbolzen 32
Kontaktränder 32, die durch sie hindurchgeführte Niete 33 verbun
den sind. Wie Fig. 3 zeigt, sind die Stoppbolzen 32 in den Kerben
bzw. Vertiefungen 23 entlang des Flansches 22 aufgenommen und ha
ben einen bestimmten Rotationsspielraum. Die Stoppbolzen 32 begren
zen die Drehung der Seitenplatten 26 und 27 relativ zur Nabe 20,
und zwar im Zuge ihrer Anlagerung an den Seiten der Kerben 23.
Zwischen den benachbarten Stoppbolzen 32 sind Fenster 34 vorgese
hen, in denen innere Torsionsfedern 24 (zweite elastische Elemente)
aufgenommen sind.
Die nachstehende Beschreibung gilt den Antriebsplatten. Dabei ist
eine Kupplungsplatte 35 in axialer Richtung vorderhalb der Seiten
platten 26 angeordnet (links in Fig. 1). Die Kupplungsplatte 35 ist
ringförmig ausgebildet und ihre radial innere Kante an der Periphe
rie der Nabe 20 befestigt. Reibbeläge 37 sind an den umfangsseitigen
Rändern der Kupplungsplatte 35 festgelegt. Die Peripherie der
Kupplungsplatte 35 ist in vorgegebenen Abständen mit vier Fenstern
38 ausgebildet, in denen äußere Torsionsfedern 29 bis 31 aufgenom
men sind.
Die Halteplatte 36 ist der Kupplungsplatte 35 gegenüberliegend ange
ordnet und mit Fenstern 38 versehen, die in axialer Richtung den
Fenstern 38 der Kupplungsplatte 35 entsprechen. Die Platten 35 und
36 sind durch zweite Stoppbolzen 39 miteinander verbunden, die in
Kerben bzw. Vertiefungen 40 der Seitenplatten 26 und 27 aufgenom
men sind, in welchen sie über einen bestimmten Rotationsspielraum
verfügen.
Eine erste Reibscheibe 41 (zweites Reibelement) ist zwischen der
Seitenplatte 26 und dem Flansch 22 der Nabe 20 und eine gewellte
Feder 42 zwischen dem Flansch 22 der Nabe 20 und der Seitenplatte
27 eingesetzt, wobei die Feder 42 für die Kraft sorgt, die für die
sandwichartige Aufnahme der ersten Reibscheibe 41 zwischen der
Seitenplatte 26 und der Kupplungsplatte 35 nötig ist. Eine zweite
Reibscheibe 46 (erstes Reibelement) befindet sich zwischen der Sei
tenplatte 26 und der Kupplungsplatte 35. Zwischen der Seitenplatte
27 und der Halteplatte 36 sind in der genannten Reihenfolge ausge
hend von der Halteplatte 36 eine Kegelfeder 43, eine Reibplatte 44
und eine dritte Reibscheibe 45 (erstes Reibelement) angeordnet.
Wie aus der vergrößerten Darstellung in Fig. 2 hervorgeht, drückt
die radial nach innen gerichtete Kante der Kegelfeder die Reibplatte
44 und die dritte Reibscheibe 45 in Richtung auf die Seitenplatte 27,
und ihre radial nach außen gerichtete Kante drückt die Halteplatte
36 nach rechts in den Fig. 1 und 2. Dadurch wird die zweite
Reibscheibe 46 zwischen der Kupplungsplatte 35 und der Seitenplatte
26 und die dritte Reibscheibe 45 zwischen der Reibplatte 44 und der
Seitenplatte 27 aufgenommen. Der Innendurchmesser d der Halteplatte
36 ist größer bemessen als der Außendurchmesser Dh der Nabe 20,
und zwar in etwa um die radiale Breite der Kegelfeder 43. In diesem
Falle kann ein Befreiungsbereich (Bereich 54a in Fig. 4), wie er bei
herkömmlichen Halteplatten notwendig ist, entfallen. Der radial innere
Rand der Halteplatte 36 hält die äußere Kante der konischen Feder
43. Der radial innere Rand der Halteplatte 36 ist mit Kerben bzw.
Vertiefungen 36a versehen, in welche aus der radial äußeren Kante
der Reibplatte 44 einstückig herausgebogene Nasen 44a eingesetzt
sind.
Diese Dämpfungsscheibenausbildung ist so angeordnet, daß sie zwi
schen Motor und Getriebe eines Kraftfahrzeugs arbeitet. Während des
Einrückens der zugehörigen Kupplung werden die Reibbeläge 37 zwi
schen dem Motorschwungrad und der Andrückplatte der Kupplungs
abdeckungskonstruktion aufgenommen. Das Motordrehmoment wird
dadurch über die Reibbeläge 37 auf die Kupplungsplatte 35, über die
äußeren Torsionsfedern 29 bis 31 auf die Seitenplatten 26 und 27
und über die inneren Torsionsfedern 24 und den Flansch 22 auf die
Nabe 20 übertragen.
Ist das übertragene Drehmoment niedrig, so werden die Torsions
schwingungen mit Hilfe der inneren Torsionsfedern 24 und der Reib
scheiben 41 und 46 gedampft, das heißt, es wird der über die ge
ringste Festigkeit verfügende Teil der Dämpfungsscheibenausbildung
bzw. der inneren Torsionsfedern 24 zusammengedrückt, und beide
Reibscheiben gleiten unter Widerstand, wobei sich die winkelförmige
Verschiebung und die Torsionscharakteristik in Abhängigkeit von der
Federcharakteristik der inneren Torsionsfedern 24 ergeben. Inner
halb des Bereichs der Übertragung eines niedrigen Drehmoments
drehen sich die Seitenplatten 26 und 27 relativ zu dem mit der Nabe
20 einstückigen Flansch 22, und infolgedessen wird die erste Stufe
des Hysteresedrehmoments durch die Wirkung der Reibscheibe 41
unter der Haltekraft der gewellten Feder 42 erzeugt.
Je höher das übertragene Drehmoment wird, umso stärker werden die
inneren Torsionsfedern 24 zusammengedrückt, und zwar, bis die er
sten Stoppbolzen 32 sich in Anlage an den Seiten der Kerben 23 im
Nabenflansch 22 gedreht haben. Danach beginnen die Kupplungsplatte
35 und Halteplatte 36 sich relativ zu den Seitenplatten 26 und 27 zu
drehen. Wenn die winkelförmige Verschiebung dabei relativ eng ist,
werden die vergleichsweise langen äußeren Torsionsfedern 29 und 30
der Federn 29, 30 und 31 zusammengedrückt. Hat sich die winkelför
mige Verschiebung bis zu einem gewissen Punkt vergrößert, dann
werden die äußeren Torsionsfedern 31 zusammengedrückt, wodurch
ein rapider Anstieg des übertragenen Drehmoments zu verzeichnen
ist. Nachdem sich die winkelförmige Verschiebung soweit vergrößert
hat, daß die zweiten Stoppbolzen 39 an den Seiten der Kerben 40 der
Seitenplatten 26 und 27 zur Anlage gelangt sind, drehen sich die
Kupplungsplatte 35 und die Halteplatte 36 zusammen mit der Nabe 20,
und zwar mittels der Stoppbolzen 32 und 39 und der Seitenplatten
26 und 27.
Bis diese synchrone Drehung einsetzt, sorgen die äußeren Torsions
federn 29 und 30 und die Reibscheiben 45 und 46 für die Dämpfung
der Torsionsschwingungen. Dadurch wird aufgrund der Wirkung der
Reibscheiben 45 und 46 unter der Haltekraft der Kegelfeder 43 wäh
rend der Übertragung eines hohen Drehmoments die zweite Stufe des
Hysteresedrehmoments erzeugt.
Bei der Dämpfungsscheibenausbildung mit den vorstehenden Merkma
len bildet die erste Reibscheibe 41 (zweites Reibelement) zusammen
mit der gewellten Feder 42 eine Gruppe und die zweite Reibscheibe
45 und dritte Reibscheibe 46 (zweites Reibelement) zusammen mit der
Kegelfeder 43 eine zusätzliche Gruppe, und beide dienen zur Ent
wicklung eines Hysteresedrehmoments. Die Kegelfeder 43 ist so
bemessen, daß sie in der zusammengebauten Dämpfungsscheiben
ausbildung eine flache Form annimmt. Beim Einsetzen kann sich die
Feder 43 allerdings zur Rückseite hin verziehen, das heißt, ihre ra
dial innere Kante liegt naher an der Halteplatte 36 als ihre Periphe
rie. Da aber der Innendurchmesser d der Halteplatte 36 gemäß vor
liegender Ausführungsform größer ist als herkömmlich, wird jegliche
gegenseitige Beeinflussung zwischen der Kegelfeder 43 und der Halte
platte 36 vermieden, wenn sich die vorderen Enden der Klauen der
Membranfeder (nicht dargestellt) knapp rechts der Halteplatte 36 be
finden (Fig. 1), wodurch eine längere Hubstrecke der Membranfeder
möglich ist.
Da die aus der Reibplatte 44 herausgebogenen Nasen 44a bei dieser
Ausführungsform über deren radial äußerer Kante liegen, kann der
Innendurchmesser der Kegelfeder 43 kürzer gehalten werden als
herkömmlich, wo die gebogenen Nasen 44a entlang der radialen In
nenkante der Reibplatte 44 vorgesehen sind. Auf diese Weise ist die
Gestaltungsfreiheit für die Kegelfeder 43 größer, und infolgedessen
läßt sich auch die Last der Kegelfeder 43 sehr einfach einstellen.
Darüberhinaus wird der Momentendurchmesser der gebogenen Nasen
44a der Reibplatte 44 vergrößert, derart, daß für ein gegebenes
übertragenes Drehmoment der Druck gegen die Seiten der gebogenen
Nasen 44a unter den Druck reduziert wird, der auf die gebogenen
Nasen wirkt, die bei der herkömmlichen Halteplatte in deren radial
weiter innen liegendem Rand eingesetzt sind, wodurch der Verschleiß
der Nasen verringert wird.
Die mit den Fenstern 28a bis 28d versehenen Seitenplatten 26 und 27
der erfindungsgemäßen Dämpfungsscheibenausbildung übernehmen die
Funktion eines herkömmlichen äußeren Flansches, sind unkompliziert
in der Herstellung und verfügen außerdem über weniger Gewicht und
eine geringere Tragheitskraft. Die Seitenplatten 26 und 27 sind auf
jeder Seite des Flanschbereichs 22 angeordnet, jedoch nicht auf der
gleichen Ebene. Deshalb ist es selbst dann, wenn die Fenster 28a bis
28d entlang der Platten 26 und 27 radial relativ nach innen zu be
grenzen sind, möglich, deren inneren Rand kontinuierlich bzw.
durchgehend und nicht wie bei der herkömmlichen Konstruktion
durch die radial nach innen gerichteten Öffnungen unterbrochen
auszubilden. Durch die an den Seitenplatten 26 und 27 befestigten
Stoppbolzen 32 zur Gegenlagerung an dem Flansch 22 der Nabe 20
können die Zähne der herkömmlichen Ausbildung entfallen, wodurch
den Gegen- bzw. Widerlagerbereichen der Seitenplatten 26 und 27
größere Festigkeit verliehen wird.
Die für die Erzeugung der ersten Stufe des Hysteresedrehmoments
arbeitende erste Reibscheibe 41 und gewellte Feder 42 werden zwi
schen den Seitenplatten 26 und 27 aufgenommen, wobei deren axiale
Lage mittels der ersten Stoppbolzen 32 und der Niete 33 präzise be
stimmt und somit die Stabilität in der ersten Stufe des Hysterese
drehmoments sichergestellt wird.
Vorliegende Erfindung wurde anhand eines bevorzugten Aus
führungsbeispiel erläutert. Verschiedene Abwandlungen sind möglich,
ohne vom Rahmen der Erfindung abzuweichen, der in den Ansprü
chen wiedergegeben ist.
Bezugsziffernliste
20 Nabe
21 innere Kerbverzahnung
22 Flansch
23 Kerben bzw. Vertiefungen
24 innere Torsionsfeder
25 Kerben bzw. Vertiefungen
26 + 27 angetriebene Seitenplatten
28a, b, c Fenster
29 + 30 äußere Torsionsfedern
31 kurze äußere Torsionsfeder
32 Stopper
33 Niete
34 Fenster
35 Kupplungsplatte
36 Halteplatte
36a Kerben bzw. Vertiefungen
37 Reibbeläge
38 Fenster
39 zweite Stopper bzw. Stoppbolzen
40 Kerben bzw. Vertiefungen
41 erste Reibscheibe
42 gewellte Feder
43 Kegelfeder
44 Reibplatte
44a Nasen
45 dritte Reibscheibe
46 zweite Reibscheibe
21 innere Kerbverzahnung
22 Flansch
23 Kerben bzw. Vertiefungen
24 innere Torsionsfeder
25 Kerben bzw. Vertiefungen
26 + 27 angetriebene Seitenplatten
28a, b, c Fenster
29 + 30 äußere Torsionsfedern
31 kurze äußere Torsionsfeder
32 Stopper
33 Niete
34 Fenster
35 Kupplungsplatte
36 Halteplatte
36a Kerben bzw. Vertiefungen
37 Reibbeläge
38 Fenster
39 zweite Stopper bzw. Stoppbolzen
40 Kerben bzw. Vertiefungen
41 erste Reibscheibe
42 gewellte Feder
43 Kegelfeder
44 Reibplatte
44a Nasen
45 dritte Reibscheibe
46 zweite Reibscheibe
Claims (16)
1. Dämpfungsscheibenausbildung, die zwischen einem Rotationselement
und einer an diesem montierten Kupplungs
abdeckungskonstruktion angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine
Nabe (20) mit einer rund um deren Peripherie angeordneten
Flanschkonstruktion (22), eine mit dem Rotationselement verbindbare
Kupplungsplatte (35), wenigstens ein elastisches Element (29, 30, 31)
zur elastischen Verbindung der Kupplungsplatte (35) und der
Flanschkonstruktion (22), ein seitlich der Flanschkonstruktion (22)
angeordnetes erstes Reibelement (45, 46), ein ringförmiges erstes
Andrückteil (43), das das erste Reibelement (45, 46) an die
Flanschkonstruktion (22) drückt, und eine ringförmige Halteplatte
(36), deren Peripherie mit wenigstens einem Fenster (38) zur
Aufnahme des ersten elastischen Elements (29, 30, 31) ausgebildet und
deren Innendurchmesser so bemessen ist, daß ihr radial innerer
Rand die radial äußere Kante des ersten Andrückteils (43) hält.
2. Dämpfungsscheibenausbildung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser der Halteplatte (36) um
etwa die radiale Breite des ersten Andrückelements (43) größer ist
als der Außendurchmesser der Nabe (20).
3. Dämpfungsscheibenausbildung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der radial innere Rand der Halteplatte (36) mit
wenigstens einer Kerbe bzw. Vertiefung (36a) versehen ist und daß
zwischen dem ersten Reibelement (45, 46) und dem ersten Andrückteil (43)
eine Platte (44) vorgesehen ist, aus deren radialer Außenkante
ein Bereich (44a) herausgebogen ist, der in die Vertiefung (36a)
eingesetzt ist.
4. Dämpfungsscheibenausbildung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das erste Andrückelement (43) eine Kegelfeder
ist, deren radial Außenkante durch den radial inneren Rand der
Halteplatte (36) gehalten wird.
5. Dämpfungsscheibenausbildung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Flanschkonstruktion (22) gebildet ist durch
einen rund um die Peripherie der Nabe (20) einstückig mit dieser
ausgebildeten Flanschbereich und ein äußeres Flanschteil (26, 27), das
seitlich der Nabe (20) angeordnet ist und sich radial nach außen er
streckt.
6. Dämpfungsscheibenausbildung nach Anspruch 5, gekennzeichnet
durch wenigstens ein zweites elastisches Element (24), das den
Flanschbereich (22) und das äußere Flanschelement (26, 27) elastisch
verbindet.
7. Dämpfungsscheibenausbildung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das äußere Flanschteil (26, 27) wenigstens ein
Fenster (28a, 28b, 28c) aufweist, in welchem der an den Umfang der
Nabe (20) angrenzende Rand durchgehend ausgebildet ist, daß daran
wenigstens ein Stoppelement (32) befestigt ist, das zur Anlage an
einem Anlage- bzw. Widerlagerbereich der Nabe (20) gelangt, und daß
das erste elastische Element (29, 30, 31) in dem Fenster (28a, 28b, 28c)
aufgenommen ist.
8. Dämpfungsscheibenausbildung nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der äußere Flanschteil gebildet ist aus einem
Paar Platten (26, 27), deren äußere Peripherie verbunden ist, daß das
Stoppelement ein Bolzen bzw. Ansatz (32) ist, der an den inneren
Umfangsflächen der Platten (26, 27) befestigt ist, und daß der
Widerlagerbereich ein entlang der Peripherie des Flanschbereichs
(22) ausgebildet Kerbe bzw. Vertiefung (23) ist, in welcher der
Bolzen (32) aufgenommen wird, daß des weiteren ein zweites
Reibelement (41) zwischen dem äußeren Flanschteil (26, 27) und dem
Flanschbereich (22) vorgesehen ist sowie ein zweites Andrückteil
(42), das das zweite Reibelement (41) an den Flanschbereich (22)
drückt.
9. Dämpfungsscheibenausbildung, gekennzeichnet durch eine Nabe
(20), die entlang ihrer inneren Peripherie einen mit ihr einstückigen
Flanschbereich (22) aufweist, eine drehbar um den Nabenumfang
herum angeordnete Antriebsplatte (35, 36), ein äußeres Flanschteil
(26, 27), das mit wenigstens einem Fenster (28a, 28b, 28c), das
angrenzend an den Umfang der Nabe (20) einen ringförmigen
durchgehenden Rand aufweist, versehen ist und an welchem ein
Stoppelement (32) zur Gegenlagerung an einem Gegenlager- bzw.
Widerlagerbereich der Nabe (20) befestigt ist, wenigstens ein in dem
Fenster (28a, 28b, 28c) aufgenommenes erstes elastisches Element
(29, 30, 31) zur elastischen Verbindung der Antriebsplatte (36, 36) mit
dem äußeren Flanschteil (26, 27), und wenigstens ein zweites elasti
sches Element (24) zur elastischen Verbindung des äußeren
Flanschteils (26, 27) mit dem Flanschbereich (22) der Nabe (20).
10. Dämpfungsscheibenausbildung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das äußere Flanschteil (26, 27) seitlich des
Flanschbereichs (22) angeordnet ist und sich radial nach außen
erstreckt.
11. Dämpfungsscheibenausbildung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das äußere Flanschteil gebildet ist aus einem
Paar Platten (26, 27) , deren äußere Peripherie miteinander verbunden
ist, daß das Stoppelement ein an den umfangsseitigen Innenflachen
des Plattenpaares (26, 27) befestigter Bolzen bzw. Ansatz (32) ist und
daß der Gegen- bzw. Widerlagerbereich eine entlang der Peripherie
des Flanschbereichs (22) ausgebildete Kerbe bzw. Vertiefung (23) ist,
in der der Bolzen bzw. Ansatz (32) aufgenommen wird.
12. Dämpfungsscheibenausbildung nach Anspruch 11, ge
kennzeichnet durch ein erstes bzw. primäres Reibelement (45, 46), das
seitlich einer der Platten des Plattenpaares (26, 27) angeordnet ist,
und ein erstes Andrückteil (43), das das erste Reibelement (45, 46) an
die betreffende eine Platte des Plattenpaares (26, 27) drückt, und
durch eine Antriebsplatte, die gebildet ist durch eine Kupplungs
platte (35) und eine Halteplatte (36), wobei die Halteplatte (35) eine
ringförmige Platte ist, deren Peripherie wenigstens ein Fenster (38)
zur Aufnahme des ersten elastischen Elements (31) besitzt und deren
Innendurchmesser so bemessen ist, daß ihr radial innerer Rand das
erste Andrückteil (43) hält.
13. Dämpfungsscheibenausbildung nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser der Halteplatte (36) um
etwa die radiale Breite des ersten Andrückteils (43) größer bemessen
ist als der Außendurchmesser der Nabe (20).
14. Dämpfungsscheibenausbildung nach Anspruch 13, dadurch ge
kennzeichnet, daß das erste Andrückteil eine Kegelfeder (43) ist, daß
der radial innere Rand der Halteplatte (36) mit wenigstens einer
Kerbe bzw. Vertiefung (36a) ausgebildet ist und daß zwischen dem
ersten Reibelement (45, 46) und dem ersten Andrückteil (43) eine
Platte (44) vorgesehen ist, aus deren radial äußerer Kante ein Be
reich (44a) herausgebogen ist, der in die Kerbe bzw. Vertiefung
(36a) eingesetzt ist.
15. Dämpfungsscheibenausbildung, gekennzeichnet durch eine Nabe
(20), um deren Peripherie herum ein mit ihr einstückiger Naben
flansch (22) ausgebildet ist, eine rund um die Nabe (20) herum dreh
bar angeordnete, sich radial nach außen erstreckende Antriebsplatte
(35, 36), wenigstens ein elastisches Element (29, 30, 31) zur elastischen
Verbindung der Antriebsplatte (35, 36) mit der Peripherie des äußeren
Flanschteils (26, 27) und wenigstens ein zweites elastisches Element
(24) zur elastischen Verbindung des inneren Randes des äußeren
Flanschteils (26, 27) mit dem Nabenflansch (22) .
16. Dämpfungsscheibenausbildung nach Anspruch 15, ge
kennzeichnet durch ein zweites bzw. sekundäres Reibelement (41),
das zwischen dem Nabenflansch (22) und dem äußeren Flanschteil
(25, 27) angeordnet ist, und ein zweites Andrückteil (42), das das se
kundäre Reibelement (41) an den Nabenflansch (22) drückt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP40366290U JPH0488532U (de) | 1990-12-17 | 1990-12-17 | |
| JP40547690U JPH0493527U (de) | 1990-12-28 | 1990-12-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4141643A1 true DE4141643A1 (de) | 1992-06-25 |
Family
ID=26582910
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914141643 Withdrawn DE4141643A1 (de) | 1990-12-17 | 1991-12-17 | Daempfungsscheibenausbildung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4141643A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2722260A1 (fr) * | 1994-06-30 | 1996-01-12 | Luk Lamellen & Kupplungsbau | Dispositif d'amortissement d'oscillations en torsion |
| FR2756891A1 (fr) | 1996-12-11 | 1998-06-12 | Luk Lamellen & Kupplungsbau | Amortisseur de vibrations de torsion |
| CN106402269A (zh) * | 2015-08-03 | 2017-02-15 | 本田技研工业株式会社 | 扭矩变动吸收装置 |
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- 1991-12-17 DE DE19914141643 patent/DE4141643A1/de not_active Withdrawn
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| CN106402269A (zh) * | 2015-08-03 | 2017-02-15 | 本田技研工业株式会社 | 扭矩变动吸收装置 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |