DE4039717A1 - Vorrichtung zur handhabung eines werkzeuges - Google Patents
Vorrichtung zur handhabung eines werkzeugesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Handhabung eines
Werkzeuges, die eine ein Gestell gegenüber einer Aufstell
fläche ausrichtende Abstützung, eine einen Werkzeugträger
positionierende Hubvorrichtung sowie eine den Werkzeugträger
mit der Hubvorrichtung verbindende Kopplung aufweist.
Derartige Vorrichtungen werden beispielsweise im Bereich der
Fertigungstechnik verwendet, um mit hoher Genauigkeit repro
duzierbare Bearbeitungsvorgänge durchzuführen. Beispielswei
se sind Vorrichtungen bekannt, bei denen im Bereich des
Werkzeugträgers eine Bohrmaschine positioniert werden kann,
die von einer Hubvorrichtung entlang einer im wesentlichen
lotrecht ausgerichteten Führung positionierbar angeordnet
ist.
Die Verwendungsfähigkeit derartiger Vorrichtungen ist jedoch
mit erheblichen Einschränkungen versehen, da große Verstell
bewegungsbereiche des Werkzeugträgers mit langen Hubwegen
versehene Hubvorrichtungen voraussetzen, die ein erheb
liches Bauvolumen aufweisen. Darüber hinaus ist bei einer
Mehrzahl derartiger Vorrichtungen nicht in ausreichender
Weise gewährleistet, daß das Werkzeug bei der Durchführung
einer Hubbewegung der Hubvorrichtung in einer vorgebbaren
Ebene, insbesondere in einer lotrechten Ebene, bewegt werden
kann. Es besteht vielmehr die Gefahr, daß bei einem Durch
laufen eines großen Bewegungsbereiches nicht nur innerhalb
einer vorgebbaren Ebene ausgerichtete Bewegungskomponenten,
sondern auch schräg zu dieser Ebene ausgerichtete Bewegungs
komponente auftreten, die zu gekrümmten Bewegungsverläufen
des Werkzeuges führen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vor
richtung der einleitend genannten Art so zu verbessern, daß
bei einem kompakten Bauvolumen ein großer Bewegungsbereich
des Werkzeuges realisiert werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Kopplung als eine Verbindungsmechanik ausgebildet ist, die
bei einer von der Hubvorrichtung durchgeführten Verstell
bewegung den Werkzeugträger die Verstellbewegung der Hubvor
richtung in eine vorgebbare Verstellbewegung des Werkzeug
trägers transfomierend mit einer in einer lotrechten Ebene
in lotrechter Richtung ausgerichteten Verstellkraft beauf
schlagt.
Durch die Transformation der Verstellbewegung der Hubvor
richtung in eine andere Verstellbewegung des Werkzeugträgers
ist es insbesondere möglich, eine Übersetzung derart vorzu
nehmen, daß bei einem vergleichsweise geringen Hub der
Hubvorrichtung eine relativ zur Bewegung der Hubvorrichtung
größere Bewegung des Werkzeugträgers durchgeführt wird. Dies
ermöglicht es, die Hubvorrichtung mit einer geringen Dimen
sionierung zu versehen. Insbesondere ist es durch diese
Übersetzung auch möglich, eine Bewegungsebene des Werkzeug
trägers mit einem Abstand zu einer Bewegungsebene der Hub
vorrichtung zu versehen und hierdurch für den Werkzeugträger
einen Hubbereich freizuhalten, in den keine Bauelemente
der Hubvorrichtung hineinragen. Durch die Ausbildung der
Kopplung als eine Verbindungsmechanik, die eine Bewegung des
Werkzeugträgers in einer lotrechten Ebene zuläßt, ist es
insbesondere möglich, bei Verstellbewegungen der Hubvorrich
tung eine exakt lotrechte Bewegung des Werkzeugträgers zu
ermöglichen. Diese Konstruktion hat beispielsweise dann erheb
liche Vorteile, wenn das Werkzeug als ein Richtbalken ausge
bildet ist, mit dem eingebeulte Containerwandungen derart
repariert werden sollen, daß sie wieder in einen im wesent
lichen beulenfreien Zustand gebracht werden. Hierzu kann die
Vorrichtung in einen Innenraum des Containers eingebracht
werden und der Richtbalken in einem unverformten Bereich
zwischen einander abgewandt angeordnete Wandungen des Con
tainers verspannt werden. Anschließend wird der Richtbalken
angehoben bzw. abgesenkt und drückt dabei im Bereich der
Verbeulungen die Wandungen gegeneinander ab. Aufgrund des
konstanten Abstandes der Enden des Richtbalkens und der
lotrechten Bewegung während des Hubes während des Ausbesse
rungsvorganges erhalten die Wandungen des Containers im
Bereich der Ausbesserungen eine relativ zueinander parallele
Anordnung. Dieser Ausbesserungsvorgang kann mit der Vorrich
tung mit geringem Zeitaufwand und somit preiswert durchge
führt werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Kopplung aus mindestens zwei parallelen
Hebeln ausgebildet ist. Insbesondere bei einer Ausbildung aus
drei parallelen Hebeln, die im Bereich ihrer Enden gemäß dem
Prinzip eines Storchschnabels verkoppelt sind, können ver
gleichsweise große Verstellkräfte übertragen werden und
gleichzeitig eine hohe Positioniergenauigkeit gewährleistet
werden. Eine weitere Erhöhung der Flexibilität kann dadurch
erfolgen, daß der Werkzeugträger über einen Ausleger mit der
Kopplung verbunden ist. Hierdurch kann zum einen der
Arbeitsbereich vergrößert werden und zum anderen ein ge
ringes Bauvolumen der Vorrichtung in einem unbenutzten
Zustand gewährleistet werden.
Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist vorge
sehen, daß das Gestell mit Tragrädern versehen ist, die eine
Verfahrbarkeit ermöglichen. Durch diese Ausrüstung mit Trag
rädern kann die Vorrichtung ohne Hilfsgeräte in den Bereich
ihres Einsatzplatzes gebracht werden und mit geringem Kraft
aufwand Positionsveränderungen zur Beaufschlagung benachbar
ter Arbeitsbereiche durchgeführt werden. Bei einer Ausbes
serung von Containern können so beispielsweise durch ein
einfaches Verschieben der Vorrichtung sämtliche hierfür
vorgesehenen Bereiche der Containerwandungen vom Richtbalken
beaufschlagt werden.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfin
dung ist vorgesehen, daß im Bereich des Gestelles von Hebeln
gelagerte Stützräder vorgesehen sind. In Abhängigkeit von
der Positionierung der Hebel können die Stützräder in einem
Ruhezustand positioniert werden oder gegen eine Aufstel
lungsfläche verspannt werden. Bei einer derartigen Ver
spannung gegenüber der Aufstellungsfläche wird das Gestell
von der Aufstellungsfläche abgedrückt. Dies ist insbesondere
dann zweckmäßig, wenn die Vorrichtung in Bereiche transpor
tiert werden soll, die nicht über einen ebenen Zugang verfü
gen. Bei einer gleichzeitigen Anordnung sowohl von Trag
rädern als auch von Stützrädern, die mit Hebeln gegenüber
dem Gestell verschwenkbar sind, kann die Vorrichtung im
Bereich von Höhenunterschieden der Aufstellungsfläche, die
nicht von den Tragrädern überwindbar sind, angehoben werden,
so daß die Tragräder von einer Ebene der Aufstellungsfläche
auf eine versetzt zu dieser Ebene angeordnete andere Ebene
der Aufstellungsfläche angehoben oder abgesenkt werden.
Durch diese Bewegungskombination ist es insbesondere auch
möglich, die Vorrichtung in einfacher Weise in den Innenraum
eines Containers zu transportieren. Gleichfalls ist es mög
lich, treppenartige Transportwege zu überwinden.
Weitere Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und den
beigefügten Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungs
formen der Erfindung beispielsweise veranschaulicht sind.
In Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Vorrichtung mit einer aus
drei parallelen Hebeln ausgebildeten Kopplung, die
im Bereich eines Auslegers verschwenkbar gelagert
sind,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer anderen Vorrichtung,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung,
bei der das Werkzeug als ein zur Beaufschlagung von
Containern vorgesehener Richtbalken ausgebildet
ist,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung der Vorrichtung
gemäß Fig. 3 mit in einer Ruhelage positionierten
Stützrädern,
Fig. 5 eine teilweise perspektivische Darstellung einer
Vorrichtung zur Positionierung eines Richtbalkens,
der mit einem zusätzlichen Ausrichtelement versehen
ist, das quer zum Richtbalken verfahrbar ist und
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung
mit einem Richtbalken, der im Bereich seiner in
lotrechter Richtung oberen Begrenzung mit Decken
ausrichtelementen versehen ist.
Eine Vorrichtung zur Handhabung eines Werkzeuges (1) besteht
im wesentlichen aus einem gegenüber einer Aufstellfläche (2)
ausrichtbaren Gestell (3), in dessen Bereich eine Hubvor
richtung (4) sowie eine die Hubvorrichtung (4) mit einem
Werkzeugträger (5) verbindende Kopplung (6) angeordnet ist.
Die Kopplung (6) ist aus einem Traghebel (7), einem Mittel
hebel (8) sowie einem Ausrichthebel (9) ausgebildet.
Grundsätzlich ist es zwar ausreichend, lediglich zwei Hebel
vorzusehen, die Anordnung von drei sich im wesentlichen
parallel zueinander erstreckenden Hebeln vergrößert jedoch
die Ausrichtgenauigkeit. Insbesondere ist daran gedacht, den
Traghebel (7) mechanisch stärker belastbar als den Mittel
hebel (8) und den Ausrichthebel (9) zu konstruieren. Es ist
jedoch auch möglich, die Hebel (7, 8, 9) im wesentlichen
gleichbelastbar vorzusehen oder beispielsweise den Traghebel
(7) und den Mittelhebel (8) relativ zum Ausrichthebel (9)
mit einer größeren Belastungsfähigkeit zu versehen.
Zwischen der Kopplung (6) und dem Werkzeugträger (5) er
streckt sich ein Ausleger (10), in dessen Bereich der Trag
hebel (7) und der Mittelhebel (8) im Bereich von Schwenk
lagern (11, 12) angelenkt sind. Im Bereich des Auslegers
(10) ist der Mittelhebel (8) über eine Lasche (13) mit dem
Ausrichthebel (9) verbunden, die gleichfalls im Bereich des
Schwenklagers (12) drehbeweglich gelagert ist und im Be
reich eines Schwenklagers (14) beweglich mit dem Ausricht
hebel (9) verkoppelt ist. Im Bereich seines der Lasche (13)
abgewandten Endes ist der Ausrichthebel (9) über ein
Schwenklager (15) mit einem Stützhebel (16) verbunden. Im
Bereich des Stützhebels (16) ist gleichfalls der Mittelhebel
(8) über ein Schwenklager (17) angelenkt und über eine
Lasche (18) mit dem Traghebel (7) verbunden. Die Lasche ist
sowohl im Bereich des Schwenklagers (17) als auch im Bereich
eines Schwenklagers (19) drehbeweglich geführt, das mit dem
Traghebel (7) verbunden ist. Im Bereich seines dem Ausleger
(10) abgewandten Endes ist der Traghebel (7) über ein
Schwenklager (20) mit der Hubvorrichtung (4) verbunden.
Die Hubvorrichtung (4) besteht im wesentlichen aus einer das
Schwenklager (20) tragenden Muffe (21), die verschieblich
auf einer sich im wesentlichen in lotrechter Richtung er
streckenden Führungsstange (22) geführt ist. Die Muffe (21)
ist über einen Steg (23) mit einem Kolben (24) verbunden,
der von einem Zylinder (25) positionierbar ist. Der Kolben
(24) erstreckt sich gleichfalls im wesentlichen mit seiner
Längsachse in lotrechter Richtung.
Der Werkzeugträger (5) ist als ein Kopf (26) ausgebildet,
der im Bereich eines Schwenklagers (27) mit dem Ausleger
(10) verbunden ist und von einem Stützrad (28) beaufschlagt
wird. Der Kopf (26) ist insbesondere dazu geeignet, ein als
Richtbalken (29) ausgebildetes Werkzeug (1) zu führen.
Der Richtbalken (29) ist über eine Welle (20) mit dem Kopf
(26) verbunden. Die Welle (30) erlaubt eine im wesentlichen
horizontale Ausrichtung des Richtbalkens (29) sowie ein
Verschwenken des Richtbalkens (29) in eine im wesentlichen
lotrechte Richtung zur Überführung in einen Ruhezustand der
Vorrichtung. Der Richtbalken (29) kann mit einer konstanten
Länge versehen sein. Insbesondere ist jedoch daran gedacht,
den Richtbalken (29) aus einem Kern (31) auszubilden, auf
dem Endstücke (32) teleskopartig geführt sind. Grundsätzlich
ist es auch möglich, die Endstücke (32) teleskopartig in
einer sie verbindenden Umhüllung zu führen.
Zur Erleichterung einer Handhabung des Richtbalkens (29) ist
insbesondere daran gedacht, den Richtbalken (29) im Bereich
von einander abgewandten Enden (33, 34) mit einer Kontur zu
versehen, die einer Konturierung von Containerwandungen
entspricht.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 ist im Bereich des
Richtbalkens (29) zusätzlich ein Ausrichtelement (35) ange
ordnet, das über eine Verstelleinrichtung (36) abstands
variabel mit dem Richtbalken (29) verbunden ist und zur
Beaufschlagung von Containerstirnwandungen geeignet ist.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 sind im Bereich einer
in lotrechten Richtung oberen Begrenzung des Richtbalkens
(29) Deckenausrichtelemente (37) angeordnet, die Formungs
arbeiten im Bereich einer Containerdecke ermöglichen.
Der Kopf (26) ist über eine Verstelleinrichtung (38) mit dem
Stützhebel (16) verbunden. Die Verstelleinrichtung (38) ist
als eine Zugeinrichtung ausgebildet, die bei einer Verstel
lung der Hubvorrichtung (4) und damit bei der Durchführung
einer Bewegung des Richtbalkens (29), für eine konstante
relative Ausrichtung des Richtbalkens (29) bezüglich des
Stützhebels (16) sorgt. Insbesondere wird durch die Ver
stelleinrichtung (38) gewährleistet, daß vom Kopf (26)
lediglich eine Verstellbewegung in einer lotrechten Richtung
durchgeführt wird, nicht jedoch Schwenk- oder Kippbewegungen
zugelassen werden.
Das Gestell (3) besteht im wesentlichen aus einer Tragplatte
(39), in deren Bereich die Hubvorrichtung (4) sowie der
Stützhebel (16) angeordnet sind. Die Tragplatte (39) er
streckt sich vorzugsweise in einer horizontalen Richtung und
weist im Bereich ihrer dem Traghebel (16) abgewandten Aus
dehnung drehbeweglich gelagerte Tragräder (40) auf. Darüber
hinaus sind Stützräder (41) vorgesehen, die über Hebel (42)
verschwenkbar mit der Tragplatte (39) verbunden sind. Zur
verschwenkbaren Lagerung der Hebel (42) sind Schwenklager
(43) vorgesehen, die sich mit ihren Drehachsen im wesent
lichen in horizontaler Richtung erstrecken. Die Hebel (42)
können als Kniehebel ausgebildet sein. Prinzipiell ist
jedoch auch eine im wesentlichen lineare Ausbildung der
Hebel (42) realisierbar.
Bei den Ausführungsformen gemäß den Fig. 3 bis 6 ist die
Kopplung (6) als eine mit dem Gestell (3) verbundene Stand
säule (44) ausgebildet, die verschieblich ein mit dem Kopf
(26) verbundenes Tragelement (45) führt.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 ist der Richtbalken
(29) nicht über die Welle (30), sondern über ein Schwenk
lager (46) mit dem Kopf (26) verbunden. Die Hebel (42) zur
Lagerung der Stützräder (41) sind bei der Ausführungsform
gemäß Fig. 2 im wesentlichen linear und bei der Ausfüh
rungsform gemäß Fig. 1 als Kniehebel ausgebildet. Zur
Führung der Verstelleinrichtung (38) sind im Bereich des
Auslegers (10) Leitelemente (47) angeordnet.
Die Hebel (42) sind von Zugfedern (48) gegenüber der Trag
platte (39) verspannt. Die Hebel (42) sind darüber hinaus
über eine Mitnehmerkette (49) mit einer Umlenkrolle (50)
verbunden. Im Bereich der Umlenkrolle (50) erfährt die Mit
nehmerkette (49) eine Richtungsänderung und wird in den
Bereich der Muffe (21) geführt. Hierdurch ist es möglich,
die Mitnehmerkette (49), bzw. ein anderes zur Übertragung
von Zugkräften geeignetes Verbindungsmittel, mit der Muffe
(21) zu verkoppeln und hierdurch den vom Zylinder (25)
geführten Kolben (24) als Verstellmittel für die Hebel (42)
zu benutzen.
In einer unteren Verstellposition liegt der Kopf (26) mit
dem Stützrad (28) im Bereich der Aufstellfläche (2) an und
kann zu einem Anheben des Gestelles (3) verwendet werden.
Das Stützrad (28) übt dabei eine Funktion entsprechend der
Stützräder (41) aus. In dieser Positionierung weisen Mittel
linien (51, 52, 53) eine schräg in Richtung auf die Aufstell
fläche (2) verlaufende Orientierung auf und eine Mittellinie
(54) des Auslegers (10) sowie eine Mittellinie (55) der
Leitelemente (47) verlaufen angewinkelt zu den Mittellinien
(51, 52, 53). Statt eines Stützrades (28) im Bereich des
Kopfes (26) können auch zwei oder mehrere Stützräder (41)
vorgesehen sein.
Im Bereich seiner der Tragplatte (39) abgewandten Begrenzung
ist das Gestell (3) von einer Schutzhaube (56) und im Be
reich seiner der Tragplatte (39) zugewandten Ausdehnung
mindestens bereichsweise von einer Schutzwand (57) verklei
det.
Zur Ausbesserung eines Containers wird die Vorrichtung mit
Hilfe der Tragräder (40) zunächst in eine Umgebung des
Containers gerollt und mittels der an den Hebeln (42) bzw.
im Bereich des Kopfes (26) gelagerten Stützräder (41, 28) in
einen Innenraum des Containers hinein manövriert. Die Stand
sicherheit des Gestelles (3) kann durch die Anordnung von
mindestens zwei Stützrädern (28) im Bereich des Kopfes (26)
erhöht werden. Das Verschwenken der Hebel (42) bzw. des
Auslegers (10) zur Positionierung der Stützräder (28, 41)
erfolgt mit Hilfe des im Zylinder (25) geführten Kolbens
(24). Grundsätzlich ist es jedoch auch denkbar, andere An
triebe vorzusehen. Insbesondere ist als Alternative an eine
handbetätigte Mechanik gedacht.
Nach einer Positionierung der Vorrichtung im Bereich ihres
Einsatzortes wird der Richtbalken (29) durch einen geeig
neten Hub des Kolbens (24) in einem Bereich der Container
wandungen positioniert, die einen vorgesehenen Abstand zu
einander aufweisen. In diesem Bereich wird der Richtbalken
(29) mit seinen Endstücken (32) gegenüber den Containerwan
dungen verspannt. Anschließend führt der Kolben (34) eine
Bewegung in Längsrichtung des Zylinders (25) aus und hebt
dabei den Richtbalken (29) an bzw. senkt ihn bei einer
umgekehrten Bewegungsrichtung ab. Durch die Verkopplung des
Traghebels (7), des Mittelhebels (8), des Ausrichthebels (9)
und des Auslegers (10) sowie durch die Führung des Kopfes
(26) mit Hilfe der Verstelleinrichtung (38) ist es möglich,
den Richtbalken (29) exakt in einer lotrechten Ebene (58) zu
führen und die Welle (30) stets mit einer im wesentlichen
senkrechten Ausrichtung zum Stützhebel (16) zu versehen.
Während der Bewegung des Richtbalkens (29) in der lotrechten
Ebene (58) werden die gegeneinander verspannten Container
wandungen im Bereich von Einbeulungen gegeneinander abge
drückt und hierdurch eine Reparatur durchgeführt. Durch den
großen Hubbereich der Vorrichtung ist es problemlos möglich,
den Richtbalken (29) sowohl bis in den Bereich einer Decke
des Containers als auch bis in den Bereich eines Container
bodens zu führen. Darüber hinaus sind Reparaturarbeiten im
Bereich von Ecken des Containers ohne Behinderungen möglich.
Claims (46)
1. Vorrichtung zur Handhabung eines Werkzeuges, die eine
ein Gestell gegenüber einer Aufstellfläche ausrichtende
Abstützung, eine einen Werkzeugträger positionierende Hub
vorrichtung sowie eine den Werkzeugträger mit der Hubvor
richtung verbindende Kopplung aufweist, dadurch gekennzeich
net, daß die Kopplung (6) als eine Verbindungsmechanik aus
gebildet ist, die bei einer von der Hubvorrichtung (4)
durchgeführten Verstellbewegung den Werkzeugträger (5) die
Verstellbewegung der Hubvorrichtung (4) in eine vorgebbare
Verstellbewegung des Werkzeugträgers (5) transformierend mit
einer in einer lotrechten Ebene (58) in lotrechter Richtung
ausgerichteten Verstellkraft beaufschlagt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindungsmechanik als eine die Verstellbewegung der
Hubvorrichtung (4) in eine relativ zu dieser Verstellbewe
gung größere Verstellbewegung des Werkzeugträgers (5) trans
formierende Übersetzung ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Kopplung (6) aus mindestens zwei sich parallel
zueinander erstreckenden Hebeln ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Traghebel (7), ein Mittelhebel (8) sowie ein Ausricht
hebel (9) vorgesehen sind, die in unterschiedlichen Schwenk
zuständen eine zu einander parallele Ausrichtung aufweisen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeich
net, daß die Hebel (7, 8, 9) über einen Ausleger (10) mit dem
Werkzeugträger (4) verbunden sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeich
net, daß der Werkzeugträger (5) als ein verschwenkbar mit
dem Ausleger (10) verbundener Kopf (26) ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeich
net, daß das Werkzeug (1) als ein zur Beaufschlagung eines
Containers vorgesehener Richtbalken (29) ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeich
net, daß der Richtbalken (29) mit einer Längsachse im
wesentlichen horizontal ausrichtbar im Bereich des Kopfes
(26) gelagert ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeich
net, daß der Richtbalken (29) abstandsvariable Endstücke
(32) aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeich
net, daß der Richtbalken (29) verschwenkbar von einer im
Bereich des Kopfes (26) gelagerten Welle (30) geführt ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeich
net, daß der Traghebel (7) bezüglich des Mittelhebels (8) in
lotrechter Richtung unten angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeich
net, daß der Ausrichthebel (9) bezüglich des Mittelhebels
(8) in lotrechter Richtung oben angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeich
net, daß der Traghebel (7) mit der Hubvorrichtung (4) ver
bunden ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Traghebel (7) im Bereich eines dem Ausleger (10)
abgewandt angeordneten Schwenklagers (20) mit der Hubvor
richtung (4) verbunden ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeich
net, daß der Traghebel (7) im Bereich seines dem Ausleger
(10) abgewandten Endes über eine Lasche (18) mit dem Mittel
hebel (8) verbunden ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeich
net, daß die Lasche (18) im Bereich eines den Mittelhebel
(8) mit einem sich in wesentlichen in lotrechter Richtung
erstreckenden Stützhebel (16) verbindenden Schwenklagers
(17) mit dem Mittelhebel (8) verbunden ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeich
net, daß der Ausrichthebel (9) im Bereich eines Schwenk
lagers (15) mit dem Stützhebel (16) verbunden ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeich
net, daß die Lasche (18) im Bereich des Schwenklagers (17)
mit dem Traghebel (7) verbunden ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 18, dadurch gekennzeich
net, daß der Traghebel (7) im Bereich seines dem Stützhebel
(16) abgewandten Endes über ein Schwenklager (11) mit dem
Ausleger (10) verbunden ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 19, dadurch gekennzeich
net, daß der Mittelhebel (8) im Bereich seines dem Stütz
hebel (16) abgewandten Endes über ein Schwenklager (12) mit
dem Auslager (10) verbunden ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeich
net, daß der Mittelhebel (8) und der Ausrichthebel (9) im
Bereich des Auslegers (10) von einer Lasche (13) verbunden
sind, die im Bereich ihres dem Mittelhebel (8) zugewandten
Endes vom Schwenklager (12) und im Bereich ihres dem Aus
richthebel (9) zugewandten Endes von einem Schwenklager
(14) geführt ist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 21, dadurch gekennzeich
net, daß die Kopplung (6) im wesentlichen als eine Storch
schnabel-Mechanik ausgebildet ist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 22, dadurch gekennzeich
net, daß die Hubvorrichtung (4) im wesentlichen als ein in
einem Zylinder (25) geführter Kolben (24) ausgebildet ist.
24. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 23, dadurch gekennzeich
net, daß sich der Kolben (24) mit einer Längsachse im
wesentlichen in lotrechter Richtung erstreckt.
25. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 24, dadurch gekennzeich
net, daß der Kolben (24) mit einer Muffe (21) verbunden ist,
die auf einer Führungsstange (22) verschieblich gelagert ist
und die das die Hubvorrichtung (4) mit dem Traghebel (7)
verbindende Schwenklager (20) trägt.
26. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 25, dadurch gekennzeich
net, daß der Kopf (26) über eine seine Ausrichtung relativ
zum Stützhebel (16) festlegende Verstelleinrichtung (38) mit
dem Stützhebel (16) verbunden ist.
27. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 26, dadurch gekennzeich
net, daß die Verstelleinrichtung (38) im Bereich des Aus
legers (10) von mindestens einem Leitelement (47) geführt
ist.
28. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 27, dadurch gekennzeich
net, daß das Gestell (3) relativ zur Aufstellfläche (2)
verfahrbar ausgebildet ist.
29. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 28, dadurch gekennzeich
net, daß im Bereich einer in lotrechter Richtung unteren
Begrenzung des Gestelles (3) Tragräder (40) angeordnet sind.
30. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 29, dadurch gekennzeich
net, daß zur Erhöhung der Manövrierfähigkeit im Bereich des
Gestelles (3) von Hebeln (42) geführte Stützräder (41) an
geordnet sind.
31. Vorrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hebel (42) als eine das Gestell (3) positionierende
Hubeinrichtung ausgebildet sind.
32. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 31, dadurch gekennzeich
net, daß mindestens einer der Hebel (42) als ein Kniehebel
ausgebildet ist.
33. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 32, dadurch gekennzeich
net, daß mindestens einer der Hebel (42) im Bereich eines
Schwenklagers (43) drehbeweglich gegenüber dem Gestell (3)
gelagert ist.
34. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 33, dadurch gekennzeich
net, daß mindestens einer der Hebel (42) über eine Zugein
richtung mit der Hubvorrichtung (4) verbindbar angeordnet
ist.
35. Vorrichtung nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zugeinrichtung als eine Mitnehmerkette (49) ausge
bildet ist.
36. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 35, dadurch gekennzeich
net, daß die Mitnehmerkette (49) im Bereich einer Umlenk
rolle (50) geführt ist.
37. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 36, dadurch gekennzeich
net, daß mindestens einer der Hebel (42) über eine Zugfeder
(48) gegenüber dem Gestell (3) verspannt ist.
38. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 37, dadurch gekennzeich
net, daß das Gestell (3) in einem der Aufstellfläche (2)
zugewandten Bereich als eine Tragplatte (39) ausgebildet
ist.
39. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 38, dadurch gekennzeich
net, daß das Gestell (3) im Bereich einer in lotrechter
Richtung oberen Begrenzung von einer Schutzhaube (56) ver
kleidet ist.
40. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 39, dadurch gekennzeich
net, daß das Gestell (3) im Bereich seiner der Aufstell
fläche (2) zuwendbaren Begrenzung mindestens bereichsweise
von einer Schutzwand (57) verkleidet ist.
41. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 40, dadurch gekennzeich
net, daß der Richtbalken (29) über eine Verstelleinrichtung
(36) mit einem im wesentlichen senkrecht zu ihm beweglichen
Ausrichtelement (35) verbunden ist.
42. Vorrichtung nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstelleinrichtung (36) eine in einer horizontalen
Richtung orientierbare Längsachse aufweist.
43. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 42, dadurch gekennzeich
net, daß der Richtbalken (29) mindestens bereichsweise eine
an Containerwandungen angepaßte Profilierung aufweist.
44. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 43, dadurch gekennzeich
net, daß der Richtbalken (29) im Bereich seiner in lotrech
ter Richtung oberen Begrenzung mit mindestens einem zur
Beaufschlagung eines Containerdaches vorgesehenen Deckenaus
richtelement (37) versehen ist.
45. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 44, dadurch gekennzeich
net, daß mindestens eines der Deckenausrichtelemente (37) in
einer lotrechten Richtung relativ zum Richtbalken (29) ver
stellbar angeordnet ist.
46. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 45, dadurch gekennzeich
net, daß im Bereich des Kopfes (26) mindestens ein Stützrad
(28) angeordnet ist, das in einem abgesenkten Zustand des
Kopfes (26) eine der Aufstellfläche (2) zuwendbare Orien
tierung aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904039717 DE4039717A1 (de) | 1990-12-13 | 1990-12-13 | Vorrichtung zur handhabung eines werkzeuges |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904039717 DE4039717A1 (de) | 1990-12-13 | 1990-12-13 | Vorrichtung zur handhabung eines werkzeuges |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4039717A1 true DE4039717A1 (de) | 1992-06-17 |
Family
ID=6420171
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904039717 Ceased DE4039717A1 (de) | 1990-12-13 | 1990-12-13 | Vorrichtung zur handhabung eines werkzeuges |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4039717A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2713534A1 (fr) * | 1993-12-14 | 1995-06-16 | Commissariat Energie Atomique | Dispositif de franchissement d'obstacles pour engin robotisé. |
| CN103448052A (zh) * | 2012-06-04 | 2013-12-18 | 盐城市昱博自动化设备有限公司 | 新型真空搬运机械手 |
| CN107889475A (zh) * | 2015-06-22 | 2018-04-06 | 德克尔马霍普夫龙滕有限公司 | 用于加工工件的机床 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3424533A1 (de) * | 1983-09-15 | 1985-04-04 | Eastman Machine Co., Buffalo, N.Y. | Vorrichtung zum abstuetzen und fuehren einer maschine zum bearbeiten von bahnfoermigen material |
| DE4136441A1 (de) * | 1991-11-06 | 1993-05-13 | Dango & Dienenthal Maschbau | Lenksystem zum ausfuehren einer geradlinigen horizontalen vorschubbewegung und einer geradlinigen vertikalen hubbewegung des werkzeugtraegers eines manipulier- oder chargiergeraetes |
-
1990
- 1990-12-13 DE DE19904039717 patent/DE4039717A1/de not_active Ceased
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| CN103448052A (zh) * | 2012-06-04 | 2013-12-18 | 盐城市昱博自动化设备有限公司 | 新型真空搬运机械手 |
| CN107889475A (zh) * | 2015-06-22 | 2018-04-06 | 德克尔马霍普夫龙滕有限公司 | 用于加工工件的机床 |
| CN107889475B (zh) * | 2015-06-22 | 2021-11-23 | 德克尔马霍普夫龙滕有限公司 | 用于加工工件的机床 |
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