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DE4039695A1 - Vorrichtung zum selbsttaetigen fadenansetzen an einer ringspinnmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen fadenansetzen an einer ringspinnmaschine

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Publication number
DE4039695A1
DE4039695A1 DE19904039695 DE4039695A DE4039695A1 DE 4039695 A1 DE4039695 A1 DE 4039695A1 DE 19904039695 DE19904039695 DE 19904039695 DE 4039695 A DE4039695 A DE 4039695A DE 4039695 A1 DE4039695 A1 DE 4039695A1
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DE
Germany
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thread
auxiliary thread
auxiliary
ejector
yarn
Prior art date
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Application number
DE19904039695
Other languages
English (en)
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DE4039695C2 (de
Inventor
Michael Dipl Ing Fahrig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
Zinser Textilmaschinen GmbH
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Publication date
Application filed by Zinser Textilmaschinen GmbH filed Critical Zinser Textilmaschinen GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE4039695C2 publication Critical patent/DE4039695C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H15/00Piecing arrangements ; Automatic end-finding, e.g. by suction and reverse package rotation; Devices for temporarily storing yarn during piecing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum selbsttäti­ gen Fadenansetzen an einer Ringspinnmaschine, bei der ein von einer Vorratsspule abgezogener Hilfsfaden mittels eines Ejek­ tors an einem Kops bzw. einer Hülse angelegt wird.
Im Stand der Technik sind bereits Vorrichtungen dieser Art be­ kannt (DE-OS 23 51 312), welche dann zur Anwendung kommen, wenn sich noch kein Faden auf der Hülse befindet oder wenn das Fa­ denende auf dem Kops nicht gefunden wird. In diesem Fall wird zunächst ein Hilfsfaden an der Kopswicklung bzw. der Hülse befestigt und dann das Ende dieses Hilfsfadens durch den wan­ dernden Fadenführer und den Läufer eingefädelt und an das aus dem Streckwerk austretende Faserband angesetzt.
Man kann davon ausgehen, daß das Befestigen des Hilfsfadens an Kops bzw. Hülse dadurch erfolgt, daß das Ende des Hilfsfadens zunächst nur von der mit dem sich drehenden Kops bzw. der sich drehenden Hülse rotierenden Luftschicht, mit zunehmender Um­ schlingung jedoch mehr und mehr auch durch Reibung an Kops bzw. Hülse mitgenommen und um Kops bzw. Hülse gelegt wird. Wenn der Umschlingungswinkel des Hilfsfadens um Kops bzw. Hülse dabei groß genug geworden ist, wird die zunächst nur lose Faden­ schlinge straff gezogen und der Hilfsfaden durch Seilreibung gefaßt.
Daraus ist ersichtlich, daß dieser Vorgang vielen nicht voll beherrschbaren Einflüssen unterliegt. So ändert sich der Durch­ messer, an den der Hilfsfaden angelegt wird, je nach Höhenlage der Fadenschlinge am Windungskegel; die Rauhigkeit von leerer Hülse und Fadenwicklung auf dem Kops ist sehr unterschiedlich; Dicke, Steifigkeit, Haarigkeit und andere Eigenschaften der Fäden variieren in weiten Bereichen usw. Aus diesem Grund ist der Anlegevorgang nicht sicher reproduzierbar und nicht immer erfolgreich.
Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zu­ grunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaf­ fen, bei welcher das Befestigen des Hilfsfadens am Kops bzw. an der Hülse sicherer, d. h. mit größerer Erfolgsquote und leichter reproduzierbar erfolgt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Hilfsfa­ den-Fördervorrichtung, welche den Hilfsfaden dem Ejektor mit geringerer Geschwindigkeit zuführt als der Hilfsfaden nach Anlegen durch die Umfangsgeschwindigkeit der Anlegestelle auf den Kops bzw. der Hülse abgezogen wird und durch einen Hilfs­ faden-Zwischenspeicher zwischen der Vorratsspule und dem Ejek­ tor.
Durch die Hilfsfaden-Fördervorrichtung wird der Hilfsfaden dem Kops bzw. der Hülse aktiv zugeliefert; dadurch, daß die Zulie­ fergeschwindigkeit geringer ist als die Umfangsgeschwindigkeit von Kops bzw. Hülse in dem Bereich, in dem der Hilfsfaden zu­ geführt wird, wird die Schlinge des Hilfsfadens um Kops bzw. Hülse rascher straff gezogen; durch den Hilfsfaden-Zwischen­ speicher wird erreicht, daß der Hilfsfaden etwa bei schlagarti­ gem Erfassen durch Kops bzw. Hülse nicht zwischen dem ihn klem­ menden Fadenlieferwerk und ihn abziehendem Kops oder Hülse gerissen wird, sondern durch Freigabe gespeicherter Fadenlänge ein Anstieg der Zugkraft im Hilfsfaden über dessen Reißfestig­ keit hinaus vermieden wird.
Das erfindungsgemäße Ausstatten des Hilfsfaden-Zwischenspei­ chers mit einem den Fadeninhalt ertastenden Fühler bietet die vorteilhafte Möglichkeit, das Erfassen des Hilfsfadens durch Kops bzw. Hülse zu fühlen und entsprechende Reaktionen auszulö­ sen.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprü­ chen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Die ein­ zige Zeichnung zeigt eine schematische Seitenansicht der erfin­ dungsgemäßen Vorrichtung.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht die Vorrichtung zum selbsttätigen Fadenansetzen an einer Ringspinnmaschine 2 im wesentlichen aus einer Hilfsfaden-Fördervorrichtung 8, die von einer Vorratsspule 3 einen Hilfsfaden 4 abzieht und einem Ejek­ tor 5 zuführt, der den Hilfsfaden an einem Kops 6 bzw. an einer leeren Hülse anlegt. Kops 6 bzw. Hülse sind auf eine Spindel 38 aufgesteckt, die in einer Spindelbank 9 gelagert ist. Kops 6 bzw. Hülse durchdringen eine Ringbank 7.
Der Ejektor 5 ist mit einem Fadenblasrohr 26, einer Antriebs­ vorrichtung 27 und einer Pneumatikquelle 28 verbunden.
Die Hilfsfaden-Fördervorrichtung 8 ist als Klemmwalzenpaar 17 ausgebildet mit einer Antriebswalze 21 sowie einer Andruckwalze 22 mit vorzugsweise elastischem Belag.
Die Antriebswalze 21 wird mittels eines Motors 18 angetrieben. Die Andruckwalze 22 wird, wie in der Zeichnung dargestellt, über ein Federelement 23 gegen die Antriebswalze 21 gedrückt und kann mittels eines Stellmotors 24, beispielsweise eines Hubmagneten, von der Antriebswalze 21 abgehoben werden. Die Andruckwalze 22 ist dabei an einem Winkelhebel 30 angeordnet, so daß hierdurch die Schwenkbarkeit gegenüber der Antriebswalze 21 gegeben ist. In kinematischer Umkehrung dieser Vorrichtung besteht auch die Möglichkeit, die Andruckwalze 22 elek­ tromagnetisch anzudrücken und mechanisch zu lüften.
Im Laufweg des Hilfsfadens 4 liegt erfindungsgemäß ein Hilfs­ faden-Zwischenspeicher 11. Dieser weist einen federnd gelager­ ten, beim Abnehmen des Speicherinhaltes unter der Wirkung zu­ nehmender Fadenzugkraft seine Lage verändernden Fadenführer 12 auf. Dieser Hilfsfaden-Zwischenspeicher ist als einseitig gela­ gerte Schenkelfeder 13 ausgebildet mit einem Lagerschenkel 15 sowie einem freien Schenkel 14, welcher den Fadenführer 12 trägt.
Der Hilfsfaden-Zwischenspeicher 11, d. h. die Schenkelfeder 14, weist darüber hinaus einen Fühler für den Fadeninhalt auf, welcher über eine Steuervorrichtung 20 mit der Hilfsfaden-För­ dervorrichtung 8 verbunden ist. Der Fühler ist als ferromagne­ tische, einen induktiven Sensor 19 beeinflußende, an der Schen­ kelfeder 14 angeordnete Schaltfahne 16 ausgebildet.
Hinter dem Hilfsfaden-Zwischenspeicher 11 wird der Hilfsfaden 4 durch eine Öffnung 25 in das Fadenblasrohr 26 eingeführt. Das Fadenblasrohr 26 ist über die Antriebsvorrichtung 27 in Rich­ tung auf die Ringspinnmaschine 2 hin ausfahrbar. Weiterhin ist das Fadenblasrohr 26 an eine Blasluftquelle 28 angeschlossen.
Die mit dem induktiven Sensor 19 verbundene Steuereinrichtung 20 ist außerdem über Leitungen 32 mit dem Antrieb 18 für die Hilfsfaden-Fördervorrichtung 8, dem Antrieb 29 für die Pneuma­ tikquelle 28, dem Motor 31 für die Antriebsanordnung 27 des Fa­ denblasrohres 26 sowie dem Stellmotor 24 verbunden.
Die Funktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 ist wie folgt: Wenn das in seiner Gesamtheit nicht dargestellte Fadenansetz­ gerät einen Fadenbruch festgestellt und sich vor der betreffen­ den Spinnstelle positioniert hat, wird über die Steuereinrich­ tung 20 und die Antriebsanordnung 27 das Fadenblasrohr 26 in Richtung Spindel 38 bewegt und in die Aufwindeposition ge­ bracht. Gleichzeitig wird über die Steuereinrichtung 20 der Motor 29 der Blasluftquelle 28 zugeschaltet und mittels der Hilfsfaden-Fördervorrichtung 8 der Faden 4 um das Maß des Zu­ stellweges von der Vorratsspule 3 abgespult.
Anschließend wird durch eine nicht näher dargestellte Antriebs­ vorrichtung die Spindel 38 in Drehung versetzt und die Hilfs­ faden-Fördervorrichtung 8 auf Fadentransport geschaltet. Die Fadentransportgeschwindigkeit der Hilfsfaden-Fördereinrichtung 8 ist hierbei erfindungsgemäß kleiner als die Umfangsgeschwin­ digkeit der Hülse 6 bzw. des Kopses, so daß der Hilfsfaden 4 strammgehalten wird.
Der aus dem Ejektor 5 austretende Hilfsfaden 4 legt sich im Luftstrom an den Kops 6 oder die Hülse an und wird von dieser erfaßt, wenn der Umschlingungswinkel und damit die Reibkraft groß genug ist.
Da die Fadentransportgeschwindigkeit der Hilfsfaden-Fördervor­ richtung 8 kleiner als die Umfangsgeschwindigkeit der Hülse 6 bzw. des Kopses ist, spannt der strammgehaltene Hilfsfaden 4, den Hilfsfaden-Zwischenspeicher 11 gegen den Widerstand der Schenkelfeder 13. Diese biegt sich infolge der Fadenzugkraft im Uhrzeigersinn durch, wodurch die Schaltfahne 16 vom induktiven Sensor 19 entfernt wird. Das dabei entstehende Signal wird über die betreffende Leitung 36 der Steuereinheit 20 zugeführt und dort zum Steuern weiterer Aktionen verarbeitet.
Die Steuereinrichtung 20 schaltet insbesondere die Drehung der Spindel 38, d. h. deren nicht näher dargestellte Antriebsvor­ richtung ab oder lüftet die Andrückrolle 22, um ein Reißen des Hilfsfadens 4 zu verhindern. Wenn der Antrieb der Spindel abge­ schaltet wird, kann die Hilfsfaden-Fördereinrichtung 8 solange weiterlaufen, bis die Schenkelfeder 13 wieder entspannt ist und die Schaltfahne 16 den Sensor 19 bedämpft. Dieses zweite Signal wird in der Steuerung 20 ebenfalls verarbeitet, welche darauf­ hin die Hilfsfaden-Fördervorrichtung 8 abschaltet.
Wenn die Andrückrolle 22 gelüftet wird, kann die Spindel noch einige Drehungen weiterlaufen, um einige Sicherheitswicklungen aufzubringen. Das Fadenblasrohr 26 wird danach in seine Aus­ gangsstellung gemäß Zeichnung zurückgefahren. Über eine nicht näher dargestellte Hilfsfaden-Trennvorrichtung kann der an Kops 6 oder Hülse angelegte Hilfsfaden 4 von der Vorratsspule 3 getrennt werden. Das Ende des abgetrennten Hilfsfadens 4 wird dann in bekannter Weise an das aus dem Streckwerk austretende Faserband angesponnen, während die gesamte Vorrichtung 1 zum erneuten Fadenansetzen an einer anderen Spindel einsatzbereit ist.

Claims (10)

1. Vorrichtung zum selbsttätigen Fadenansetzen an einer Ring­ spinnmaschine, bei der ein von einer Vorratsspule abgezoge­ ner Hilfsfaden mittels eines Ejektors an einen sich drehen­ den Kops bzw. einer sich drehenden Hülse angelegt wird, gekennzeichnet durch eine Hilfsfaden-Fördervorrichtung (8), die den Hilfsfaden (4) dem Ejektor (5) langsamer zuführt, als der Hilfsfaden (4) nach dem Erfassen durch Kops (6) bzw. Hülse abgezogen wird und durch einen Hilfsfaden-Zwischen­ speicher (11) zwischen Hilfsfaden-Fördervorrichtung (8) und und Ejektor (5).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsfaden-Zwischenspeicher (11) mit einem Fühler (16) für den Fadeninhalt ausgestattet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (16) mit der Hilfsfaden-Fördervorrichtung (8) zum Unterbrechen der Fadenförderung verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler mit der Drehantriebsvorrichtung des Kopses (6) bzw. der Hülse zum Unterbrechen des Drehantriebes verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsfaden-Zwischenspeicher (11) einen federnd verlagerba­ ren, bei Abnehmen des Speicherinhaltes unter der Wirkung zunehmender Fadenzugkraft die Speicherlänge vermindernden Fadenführer (12) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsfaden-Zwischenspeicher (12) als einseitig gelagerte Schenkelfeder (13) ausgebildet ist, an deren freiem Schenkel (14) der Fadenführer (12) für den Hilfsfaden (4) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsfaden-Fördervorrichtung (8) als Klemmwalzenpaar (17) ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler Mittel (24) steuert, mittels derer die Walzen des Klemmwalzenpaares (17) voneinander abhebbar sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler als ferromagnetische, einen induktiven Sensor (19) beeinflussende, mit dem Fadenführer (13) verbundene Schalt­ fahne (16) ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß der Ejektor (5) mit einer Hilfsfaden-Trennvorrichtung verbunden ist.
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