DE4039149C2 - Vorrichtung zum Anzünden von Treibladungspulvern - Google Patents
Vorrichtung zum Anzünden von TreibladungspulvernInfo
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- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C19/00—Details of fuzes
- F42C19/08—Primers; Detonators
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anzün
den von Treibladungspulvern gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Treibladungspulver werden für die unterschiedlichsten
Zwecke, beispielsweise in der kommerziellen Sprengtechnik,
bei speziellen Materialumformungen, aber auch für militär
ische Zwecke benötigt. Dabei liegt das Treibladungspulver
beispielsweise in Form von Schüttpulver, Stangenpulver
oder in kompaktierter Form vor. Die Anzündung des Treib
ladungspulvers erfolgt dabei nach dem Stand der Technik
mit Anzünd-Vorrichtung (i.f. auch als Anzünder bezeich
net), die im wesentlichen nach einem der nachfolgend be
schriebenen zwei Prinzipien arbeiten:
Das zur Anzündung des Treibladungspulvers verwendete pyro
technische Material wird als Gas/Festkörpergemisch mit
definierter chemischer, aber relativ undefinierter physi
kalischer Zusammensetzung mit hohem Druck aus dem Anzün
dergehäuse in das Treibladungspulver geschleudert. Dabei
ist unter Umständen ein undefinierter Anteil unverbrannter
Festkörperteile vorhanden, der dazu führen kann, daß der
Zündvorgang sehr ungleichmäßig verläuft. Ein ungleichmäßi
ger Verlauf des Zündvorgangs hat aber Druckstöße etc. zur
Folge, die insbesondere bei technischen Anwendungen äu
ßerst unerwünscht sind.
Deshalb ist vorgeschlagen worden, das zur Anzündung ver
wendete pyrotechnische Material bereits im Anzünder in ein
physikalisch relativ genau definiertes Gemisch aus Ab
brandprodukten, bestehend aus heißen Gasen und heißen
Partikeln, umzusetzen und erst dieses Gemisch aus dem
Anzünder in das Treibladungspulver auszustoßen. Hierdurch
wird zwar teilweise das Problem des ungleichmäßigen Zünd
vorganges gelöst, die Vorrichtung zum Anzünden von Treib
ladungspulver erfordert jedoch einen hohen Bauaufwand, um
das relativ genau definierte Gemisch aus Abbrandprodukten
zu erhalten.
Bei Treibladungspulvern mit hohen Anzünd-Temperaturen, wie
sie gerade im industriellen Bereich häufig eingesetzt
werden, führen beide Arten der Zündung zu Schwierigkeiten,
da es kaum möglich ist, in einem größeren Volumen einiger
maßen gleichmäßig die nötigen Temperaturen zu erzielen,
ohne unverhältnismäßig große Mengen pyrotechnischen Mate
rials einzusetzen.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 36 42 942 A1 ist
ein Mehrkammer-Treibladungsanzünder zu entnehmen, der im
Anschluß an das Anzündelement 2 zwei durch eine
Drosselscheibe 8 verbundene Brennkammern 7 und 13 auf
weist, die je mit kompakten Anzündmischungen 6 und 12, die
vorzugsweise als Preßkörper ausgebildet sind, ausgestattet
sind. Die Zündung beider Anzündmischungen erfolgt weitge
hend seriell, doch wird die Treibladung durch die bereits
gezündeten Anzündmischungen erst nachträglich gezündet.
Die Zündung der Treibladung selbst erfolgt weitgehend
durch eine Kettenreaktion von Einzelzündereignissen, die
sich innerhalb der Treibladung fortsetzt.
Aus der DE 34 17 739 A1 geht eine Treibladung für
großkalibrige Waffen hervor, bei der das in einem Ringraum
7 enthaltene. Treibladungspulver 6 durch eine Initialzündung
einer am Ringraum angebrachten pyrotechnischen Schicht 15
durch Abbrennen der Trennwand 14 großflächig gezündet
werden kann.
Ebenso geht aus der DE-OS 34 46 315 A1 ein Anzündsystem
für verbrennbare Kartuschen hervor, dessen Zündmechanismus
für die Treibladung 22 ähnlich ausgestaltet ist, wie der
in der vorgenannten Druckschrift. Auch hier
erfolgt die Zündung der jeweils seriell angeordneten
Treibladungskartuschen derart, daß ein heißer,
partikelreicher und konischer Strahl 12 tangential an
einem für die Initialzündung der Treibladung vorgesehenen
Verstärkersatz 20 vorbeiströmt, diesen anzündet, wodurch
die Treibladung durch den gezündeten Verstärkersatz
großflächig angezündet wird.
Schließlich beschreibt die DE-OS 33 40 618 A1 eine An
zündeinrichtung für einen Treibsatz, der in Kombination
mit Munitionsausstoßvorrichtungen (z. B. Mörsern) zu be
treiben ist. Zwar sieht die Anzündvorrichtung für den
Treibsatz 29 einen zweikammrigen Aufbau vor, der zwei
koaxial angeordnete Verstärkungssätze enthält, doch ist
der Druckschrift kein Hinweis darauf zu entnehmen, auf
welche Weise der Treibsatz vollständig, d. h. restlos,
gezündet werden kann.
Das Abbrennen des Treibsatzes basiert daher ausschließlich
auf einer Kettenreaktion einzelner Zündereignisse im
Treibsatz selbst. In Bereichen in denen der Treibsatz
schlecht oder gar nicht zündet, kann für eine vollständige
Verbrennung des Treibladungssatzes nicht garantiert
werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
eingangs genannter Art derart weiterzubilden, daß sie das
Anzünden insbesondere von Treibladungspulvern mit hoher
Anzündtemperatur auch bei relativ großen Mengen von
Treibladungspulvern restlos gestattet.
Eine erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist im
Patentanspruch 1 angegeben. Weiterbildungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Erfindungsgemäß weist die Vorrichtung zum Anzünden von
Treibladungspulver, mit einem Primärele
ment, zwei Kammern, die zwischen dem Primärelement und dem
Raum vorgesehen sind, in dem sich das Treibladungspulver
befindet, einer druck- und teilchendurchlässigen Be
grenzungswand zwischen beiden Kammern, sowie
pyrotechnischem Material, das sich in der ersten Kammer
und entflammbarem Material, das sich in der zweiten Kammer
befindet, durch dessen Zündung das Treibladungspulver
gezündet wird, folgende Merkmale auf:
- 1. Die zweite Kammer ist von dem Treibladungspulver- Raum durch eine Berstscheibe getrennt.
- 2. Das in der zweiten Kammer vorgesehene entflammbare Material ist ein leicht entflammbares Granulat, das durch die beginnende Zündung des pyrotechnischen Materials in den Treibladungspulvers-Raum derart verwirbelt wird, daß es sich an die Treibladungspulver-Körner anlegt, dort abbrennt und dadurch die Anzündung der Kornoberfläche unterstützt.
Das Granulat strömt, vom Druck des abbrennenden oder abge
brannten pyrotechnischen Materials getrieben, vor seiner An
zündung in das relativ große Volumen des Treibladungspul
vers und legt sich zumindest teilweise an die Treibla
dungspulverkörner an.
Dabei verbrennt das Granulat in der zweiten Kammer noch
nicht völlig oder wird wenigstens zu einem großen Teil
unangezündet als feines Granulat oder als feiner Staub aus
der zweiten Kammer ausgestoßen.
Die Flamme, die durch die Umsetzung des pyrotechnischen
Materials in der ersten Kammer erzeugt wird, führt nun zu
einer gezielten Umsetzung des Granulats im
Treibladungspulver-Bett selbst und teilweise direkt an der
Pulveroberfläche.
Da sich das Granulat zumindest teilweise an dem Pulverkör
per angelegt hat, wird seine Umsetzungswärme unter
optimalen Bedingungen auf das anzuzündende Treibla
dungspulver übertragen.
Durch diese Anzündmethode können besonders schwer ent
zündliche Treibladungspulver leicht gezündet werden. Au
ßerdem läßt es sich besonders gut in Treibladungen einset
zen, in denen ein hoher Anzünderdruck unerwünscht ist.
In jedem Falle erhält man jedoch einen gleichmäßigen
Druckanstieg sowie einen Enddruck, der in der Regel größer
als bei Verwendung eines herkömmlichen Zünders ist.
Gemäß Anspruch 2 ist die Druck- und Teilchen-durchlässige
Begrenzungswand, durch die der Druckanstieg durch die
Zündung des pyrotechnischen Materials aus der ersten Kam
mer in die zweite Kammer übertragen wird, eine Lochschei
be.
Weiterhin ist es bevorzugt, wenn das Primärelement, das
beispielsweise elektrisch oder mit einem Schlagbolzen ge
zündet werden kann, mit der ersten Kammer über einen Ka
nal verbunden ist, da sich hierdurch ein besonders günsti
ger Druckanstieg in der ersten Kammer ergibt (Anspruch 3).
Die Verwirbelung des Granulats wird ferner dadurch begün
stigt, daß das pyrotechnische Material vor dem Anzünden nur
einen Teilbereich der ersten Kammer einnimmt (Anspruch 4),
da hierdurch eine leichtere Wirbelbildung möglich wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbei
spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung exemplarisch
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1a die Anordnung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
in einer Patrone mittleren Kalibers,
Fig. 1b einen Querschnitt durch ein Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 2 den Druckanstieg bei Anzündung mit einem her
kömmlichen Anzünder, und
Fig. 3 den Druckanstieg bei einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung.
Fig. 1a zeigt exemplarisch die Anordnung einer erfindungs
gemäßen Vorrichtung 1 im Boden 2 einer Hülse 3 einer Pa
trone mittleren Kalibers. Mit 4 sind ein Treibladungspul
ver und mit 5 ein nicht näher dargestelltes Geschoß be
zeichnet.
Fig. 1b zeigt einer Querschnitt durch eine erfindungsgemäß
ausgebildete Anzünd-Vorrichtung 1. Die Vorrichtung 1 weist
einen Außenkörper 6 auf, in dessen Bodenplatte sich ein
Hohlraum 7 für das Primärelement des Anzünders befindet,
das beispielsweise elektrisch oder mit einem Schlagbolzen
gezündet werden kann.
Der Hohlraum 7, d. h. das Primärelement des Anzünd-Vorrich
tung, ist über einen Kanal 8 mit einer (in Schußrichtung)
ersten Kammer 9 verbunden, die durch eine Lochscheibe 10,
also eine Druck- und Teilchen-durchlässige Begrenzungs
wand, von einer zweiten Kammer 11 getrennt ist. Die zweite
Kammer 11 ist durch eine Abdeckscheibe 12 gegenüber dem
Raum abgeschlossen, in dem sich das Treibladungspulver 4
(vgl. Fig. 1a) befindet.
In der Kammer 9 ist ein pyrotechnisches Material 13 vorge
sehen, das beispielsweise in Form eines Pulverkörpers oder
von Pulverstangen vorliegen kann. Das pyrotechnische Mate
rial 13, das zur Ausbildung eines geeigneten Druckes und
einer geeigneten Flamme dient, nimmt dabei nur einen Teil
bereich der ersten Kammer 9 ein.
In der zweiten Kammer 11 befindet sich ein leicht ent
flammbares Granulat 14, das durch die beginnende Zündung
des pyrotechnischen Materials in den Treibladungspulvers-
Raum derart verwirbelt wird, daß es sich an die Treibla
dungspulver-Körner anlegt, dort abbrennt und dadurch die
Anzündung der Kornoberfläche unterstützt. Die Funktion des
leicht entflammbaren Granulats wird im folgenden erläu
tert:
Nach der Zündung des Primärelements 7 wird durch den Kanal
8 das pyrotechnische Material 13 in der ersten Kammer 9
gezündet. Der Druckaufbau in der ersten Kammer 9 wird über
die Lochscheibe 10 in die zweite Kammer 11 übertragen. Das
in der zweiten Kammer 11 befindliche Granulat 14 wird
durch den Druck größtenteils oder völlig unangezündet als
feines Granulat oder als feiner Staub aus dem Anzünder
ausgestoßen. Das Granulat 14 strömt, vom Druck des
abbrennenden bzw. abgebrannten pyrotechnischen Materials
13 durch die als Berstscheibe ausgeführte Abdeckscheibe 12
getrieben, vor seiner Anzündung in das relativ große
Volumen des Treibladungspulvers 4 (vgl. Fig. 1a) und legt
sich zumindest teilweise an den oder die
Treibladungspulverkörper an, die z. B. aus Pulverkörnern
oder -stangen bestehen können. Die nachfolgende Flamme,
die durch die Umsetzung des pyrotechnischen Materials 13
in der ersten Kammer 9 erzeugt wird, zündet nun das
Granulat 14 im Pulverkörper an, das seine Umsetzungswärme
im wesentlichen direkt auf die Pulverkörner überträgt.
Damit können auch besonders schwer entzündliche Pulver
leicht gezündet werden. Außerdem eignet sich die
erfindungsgemäße Vorrichtung besonders gut für
Treibladungen, bei denen ein hoher Anzünderdruck
unerwünscht ist.
Vorteilhaft für den Druckaufbau in der ersten Kammer 9
wirken sich dabei leicht verdämmende Scheiben aus, die an
der Lochscheibe angebracht sind.
Die Fig. 2 und 3 zeigen typische gemessene Kammerdruck
verläufe, die man einmal mit einem herkömmlichen Anzünder
und einmal mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung erhält.
Das verwendete Treibladungspulver ist ein Experimentier
pulver mit hoher Anzündtemperatur, wobei in beiden Fällen
das gleiche Material und die gleiche Pulvermenge verwendet
worden sind.
Fig. 2 zeigt, daß bei Beginn der Anzündung bei einem Stan
dardanzünder starke Druckstöße auftreten.
Fig. 3 zeigt, daß bei Verwendung eines erfindungsgemäßen
Anzünders der Druckanstieg nach der Zündung des Primärele
ments (Zeitpunkt: 0.0) früher einsetzt und gleichmäßiger
verläuft. Dies ist insbesondere bei technischen Anwendun
gen erwünscht. Darüberhinaus ist der Maximaldruck bei
Verwendung der gleichen Pulvermenge um wenigstens 20%
größer.
Ein auf dem einschlägigen Gebiet tätiger Fachmann wird sowohl
das Primärelement als auch das pyrotechnische
Material und das leicht entflammbare Material entsprechend
dem jeweiligen Einsatzfall - kommerzielle Sprengtechnik,
Materialumformung oder militärische Zwecke - auswählen, so
daß auf eine nähere Angabe dieser Materialien verzichtet
werden kann.
Auch können die Abdeck- bzw. Trennelemente zwischen den
einzelnen Kammern und dem Treibladungspulver-Raum entspre
chend dem jeweiligen Einsatzfall ausgewählt werden.
Selbstverständlich ist es auch möglich, das Primärelement
entsprechend der jeweiligen Zündmethode - elektrisch,
Schlagbolzen oder dgl. - auszuwählen.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Anzünden von Treibladungspulver, mit
- - einem Primärelement (7),
- - zwei Kammern (9, 11), die zwischen dem Primärelement (7) und dem Raum vorgesehen sind, in dem sich das Treibladungspulver (4) befindet,
- - einer Druck- und Teilchen-durchlässigen Begrenzungswand (10) zwischen beiden Kammern (9, 11), sowie
- - pyrotechnischem Material (13), das sich in der ersten Kammer (9) und
- - entflammbares Material (14), das sich in der zweiten Kammer (11) befindet, durch dessen Zündung das Treibladungspulver gezündet wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Kammer (11) von
dem Treibladungspulver-Raum durch eine Berstscheibe (12)
getrennt ist, und
daß das in der zweiten Kammer (11) vorgesehene ent flammbare Material ein leicht entflammbares Granulat (14) ist, das durch die beginnende Zündung des pyrotechnischen Materials (13) in den Treibladungspulver-Raum derart verwirbelt wird, daß es sich an die Treibladungspulver- Körner anlegt, dort abbrennt und dadurch die Anzündung der Kornoberfläche unterstützt.
daß das in der zweiten Kammer (11) vorgesehene ent flammbare Material ein leicht entflammbares Granulat (14) ist, das durch die beginnende Zündung des pyrotechnischen Materials (13) in den Treibladungspulver-Raum derart verwirbelt wird, daß es sich an die Treibladungspulver- Körner anlegt, dort abbrennt und dadurch die Anzündung der Kornoberfläche unterstützt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die druck- und teilchendurch
lässige Begrenzungswand eine Lochscheibe (10) ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Primärelement (7) über
einen Kanal (8) mit der ersten Kammer (9) verbunden ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das pyrotechnische Material
(13) vor dem Anzünden nur einen Teilbereich der ersten
Kammer (9) einnimmt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Treibladungspulver (4)
eine hohe Anzündtemperatur aufweist.
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|---|---|---|---|
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