DE4038823A1 - Schlupfregelvorrichtung fuer ein motorfahrzeug - Google Patents
Schlupfregelvorrichtung fuer ein motorfahrzeugInfo
- Publication number
- DE4038823A1 DE4038823A1 DE4038823A DE4038823A DE4038823A1 DE 4038823 A1 DE4038823 A1 DE 4038823A1 DE 4038823 A DE4038823 A DE 4038823A DE 4038823 A DE4038823 A DE 4038823A DE 4038823 A1 DE4038823 A1 DE 4038823A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- slip
- vehicle
- control
- slip control
- value
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 claims description 32
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 10
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 4
- 230000008569 process Effects 0.000 claims description 3
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000006870 function Effects 0.000 description 15
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 8
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 7
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 description 5
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 5
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 3
- 230000005347 demagnetization Effects 0.000 description 2
- 230000000881 depressing effect Effects 0.000 description 2
- 230000005415 magnetization Effects 0.000 description 2
- 101150104728 GPR88 gene Proteins 0.000 description 1
- 102100038404 Probable G-protein coupled receptor 88 Human genes 0.000 description 1
- 230000000052 comparative effect Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000002950 deficient Effects 0.000 description 1
- 230000003292 diminished effect Effects 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 230000015654 memory Effects 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 230000008439 repair process Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T8/00—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
- B60T8/17—Using electrical or electronic regulation means to control braking
- B60T8/175—Brake regulation specially adapted to prevent excessive wheel spin during vehicle acceleration, e.g. for traction control
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Regulating Braking Force (AREA)
- Control Of Vehicle Engines Or Engines For Specific Uses (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schlupfregelvorrichtung für ein Motorfahrzeug.
Es ist bereits vorgeschlagen worden ein Motorfahrzeug mit einem
elektronischen Griffigkeitsregelsystem auszustatten, das dazu
dienen soll, den Schlupfwert zwischen den motorgetriebenen Rädern
des Fahrzeugs, die im folgenden Antriebsräder genannt werden,
und der Oberfläche, auf welcher die Räder abrollen, zu regeln.
Ein derartiges Griffigkeitsregelsystem kann als Fahrzeugschlupfregelsystem
bezeichnet werden. Es wurde angenommen, daß
das Schlupfregelsystem die Fahrstabilität und Manövrierbarkeit
des Fahrzeugs während des Startens und des Fahrens sicherstellen
kann. Auch die Fahrzeugbeschleunigung kann durch eine geeignete
Regelung des Schlupfwertes verbessert werden.
Falls das Fahrzeuggaspedal sehr stark niedergedrückt wird,
steigt das Antriebsdrehmoment, welches auf die Antriebsräder
wirkt, übermäßig stark an, so daß der Schlupfwert zwischen den
Rädern und der die Räder tragenden Oberfläche ansteigt, was wiederum
zu einer Verringerung der Stabilität, der Manövrierfähigkeit
und der Beschleunigung beim Anfahren des Fahrzeugs führt.
Um den Schlupfwert zu regeln werden unterschiedliche Fahrzeugbetriebswerte
aufgenommen. Derartige Betriebswerte können das Beschleunigungsverhältnis
der Antriebsräder und die Fahrzeugfahrgeschwindigkeit
beinhalten. Dabei ist ein elektronischer Regler
vorhanden, der dazu geeignet ist, basierend auf den aufgenommenen
Fahrzeugbetriebswerten Rechnungen durchzuführen, um den
Schlupfwert der Antriebsräder zu erhalten. Der so errechnete
Schlupfwert wird mit einem Vergleichswert verglichen, um festzustellen,
ob der aktuelle Schlupfwert annehmbar ist oder nicht.
Für den Fall, daß ein übermäßiger Schlupfwert festgestellt wird,
sind Mittel vorgesehen, die die Antriebskraft, welche auf die
Antriebsräder wirkt, vermindert.
Es sind zwei Arten der Verminderung der Antriebskraft, die auf
die Antriebsräder wirkt, bekannt, während das Gaspedal in der
niedergedrückten Position gehalten wird. Eine besteht darin, die
Antriebskraft der Maschine zu vermindern und die andere besteht
darin, das den Schlupf aufweisende Rad abzubremsen. Eine Schlupfregelvorrichtung,
die den letzteren dieser Wege einschlägt, ist
in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 58-16 948 beschrieben.
In dieser Schlupfregelvorrichtung werden die entsprechenden
Schlupfwerte des rechten und des linken Antriebsrads unabhängig
voneinander aufgenommen und die Bremsregelung wird entsprechend
der entsprechenden Schlupfwerte für das rechte und das linke Antriebsrad
unabhängig auf das rechte und das linke Antriebsrad
derart angewandt, daß der übermäßige Schlupf geregelt wird. Jedoch
beinhaltet die zuvor genannte Schlupfregelvorrichtung das
folgende Problem. Dieses besteht darin, daß die Stabilität des
Fahrzeuges insbesondere während der anfänglichen Beschleunigung
unmittelbar nach dem Anfahren des Fahrzeuges abnehmen kann, wenn
die Bremsregelung unabhängig voneinander auf das rechte und das
linke Antriebsrad entsprechend der jeweiligen Schlupfwerte für
das rechte und das linke Antriebsrad angewandt wird, da ein Unterschied
zwischen den entsprechenden Antriebskräften, welche
auf das rechte und das linke Antriebsrad wirken, besteht.
Es stellt sich daher die Aufgabe, eine Schlupfregelvorrichtung
gemäß dem Stand der Technik derart weiterzubilden, daß eine
Bremsregelung zur Regelung des übermäßigen Schlupfes an die Hand
gegeben wird, in welcher die Fahrzeugstabilität während des ersten
Beschleunigungsvorganges unmittelbar nach dem Anfahren des
Fahrzeuges nicht vermindert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine
Schlupfregelvorrichtung eines Motorfahrzeuges folgendes aufweist:
Bremsmittel für jedes Antriebsrad, erste Aufnahmemittel
zum Messen des Schlupfes eines jeden Antriebsrades, zweite Aufnahmemittel
zum Feststellen, daß eine vorher festgelegte Bedingung
während des Anfahrvorganges des Fahrzeuges erreicht wurde,
und Schlupfregelmittel zum Betätigen der Bremsmittel, um auf jedes
Antriebsrad eine Bremskraft auszuüben, die auf Signalen der
ersten Aufnahmemittel basiert, um dadurch einen übermäßigen
Schlupf zu eliminieren, wenn ein übermäßiger Schlupf festgestellt
wurde. Diese Schlupfregelmittel regeln die Bremsmittel
der entsprechenden Antriebsräder, indem im wesentlichen dieselbe
Bremskraft auf die Antriebsräder ausgeübt wird, wenn die zweiten
Aufnahmemittel feststellen, daß die vorher festgelegte Bedingung
nicht eingehalten wurde. Dagegen werden die Bremsmittel der entsprechenden
Antriebsräder unabhängig entsprechend der Signale
von den ersten Aufnahmemitteln geregelt, wenn die zweiten Aufnahmemittel
feststellen, daß die vorher festgelegte Bedingung erreicht
wurde.
Entsprechend der obengenannten Merkmale wirkt auf jedes Antriebsrad
dieselbe Bremskraft bis das Fahrzeug die vorher festgelegte
Bedingung erfüllt, so daß die Stabilität des Fahrzeuges
während der ersten Beschleunigung unmittelbar nach dem Anfahren
des Fahrzeugs nicht abnimmt.
Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird die Bremskraft, die auf die entsprechenden Antriebsräder
einwirkt, wenn die vorbestimmte Bedingung nicht eingehalten
ist, basierend auf dem größten Schlupfwert der Antriebsräder
bestimmt.
Entsprechend einer anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung stellen die zweiten Aufnahmemittel fest, daß
ein vorher festgelegtes Zeitintervall seit dem Anfahren des Fahrzeuges
verstrichen ist.
Entsprechend wieder einer anderen bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ermitteln die zweiten Aufnahmemittel,
daß die Fahrzeugbeschleunigung einen vorher festgelegten Wert
erreicht hat.
Nach einer anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung stellen die zweiten Aufnahmemittel fest, daß die Fahrzeuggeschwindigkeit
einen vorher festgelegten Wert erreicht hat.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Gesamtansicht einer Schlupfregelvorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2a bis 2d Schemadarstellungen, die die Wirkungsweise einer
Drosselöffnungsregelvorrichtung zeigen;
Fig. 3 ein Zeitdiagramm, in welchem der Verlauf der
Schlupfregelung dargestellt ist;
Fig. 4 bis 6 Flußdiagramme, in welchen die Schlupfregelung gemäß
der vorliegenden Erfindung dargestellt sind;
Fig. 7 einen Schaltplan zur Bestimmung der Führungsgrößen
für den Schlupf;
Fig. 8 ein Diagramm zur Bestimmung der Untergrenze des
Grades der Drosselöffnung bei der Schlupfregelung
und
Fig. 9 ein Standarddiagramm der Drosselöffnung.
In Fig. 1 ist ein Motorfahrzeug A mit einer Schlupfregelvorrichtung
gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung dargestellt.
Das Fahrzeug A weist linke und rechte Fronträder 1FL,
1FR als angetriebene Räder und linke und rechte Hinterräder 1RL,
1RR als Antriebsräder auf. Das Antriebsmoment, welches durch einen
Motor 2 erzeugt wird, welcher im Frontbereich des Fahrzeugs
A angeordnet ist, wird auf das linke Rückrad 1RL über ein Automatikgetriebe
3, eine Gelenkwelle 4, ein Differential 5 und eine
linke Rückachse 6L und zum rechten Rückrad 1RR über ein Automatikgetriebe
3, eine Gelenkwelle 4, ein Differential 5 und eine
rechte Rückachse 6R übertragen.
Das Automatikgetriebe 3 beinhaltet einen Drehmomentwandler 11
und ein mehrstufiges Gangschaltungsgetriebe 12. Die Getriebesteuerung
wird durch Veränderung der Kombinationen von Magnetisierung
und Demagnetisierung einer Mehrzahl von Solenoiden 13a
durchgeführt, welche in einen Hydraulikregelkreis des Gangschaltgetriebes
12 einbezogen sind. Der Drehmomentwandler 11 weist eine
formschlüssige Kupplung 11A, welche durch Hydraulikdruck aktivierbar
ist, auf. Das Schließen und Öffnen der formschlüssigen
Kupplung 11A wird durch Ändern der Betätigung einer Solenoide
13b zwischen Magnetisierung und Demagnetisierung erreicht, welche
in den Hydraulikregelkreis der formschlüssigen Kupplung 11A
einbezogen ist.
Die Solenoiden 13a und 13b werden durch eine Steuereinheit UAT
des Automatikgetriebes 3 gesteuert. Die Steuereinheit UAT ist,
wie allgemein bekannt, mit Gangschaltfunktionsverläufen und Kupplungsfunktionsverläufen
versehen, so daß sie die Gangschaltsteuerung
und Kupplungssteuerung basierend auf diesen Funktionsverläufen
ausführt. Um die Steuerung auszuführen empfängt die Steuereinheit
UAT ein Drosselöffnungssignal und ein Fahrzeuggeschwindigkeitssignal
(gemäß dieser Ausführungsform das Umdrehungssignal
der Gelenkwelle 4) jeweils von Sensoren 61, 62.
Jedes Rad 1FR bis 1RR ist mit Bremsen 21FR bis 21RR entsprechend
versehen. Jeder Bremssattel (Bremszylinder) 22FR bis 22RR jeder
Bremse 21FR bis 21RR wird mit Hydraulikdruck für die Bremsen gespeist.
Der Hydraulikdruck wird auf jede Bremse 21FR bis 21RR durch eine
im folgenden näher beschriebene Vorrichtung übertragen. Zunächst
wird der Druck, welcher auf ein Bremspedal 25 ausgeübt wird
durch Verstärkungsmittel oder einen Hydraulikverstärker 26 erhöht
und dann an einen Hauptzylinder 27 des Tandemtyps übertragen.
Der Hydraulikdruck, welcher auf den Hauptzylinder 27 übertragen
wird, wird dann zur Bremse 21FL für das linke Frontrad
über die Leitung 23FL, welche mit einem Auslaß 27a des
Hauptzylinders 27 verbunden ist, und zur Bremse 21FR des rechten
Frontrades durch eine Leitung 23FR, welche mit einem zweiten Auslaß
27b des Hauptzylinders 27 verbunden ist, übertragen.
Der Hydraulikverstärker 26 wird mit Hydraulikdruck über eine Pumpe
29 durch eine Leitung 28 versorgt und die zurückbleibende Arbeitsflüssigkeit
wird zu einem Reservoir 31 über eine Mehrzahl
von Öffnungen 26a, die in dem Hydraulikverstärker 26 angeordnet
sind, und eine Rückführleitung 30 zurückgeführt. Eine verzweigte
Leitung 28a ist mit der Leitung 28 verbunden und mit einem elektromagnetischen
Schließventil 32 versehen. Eine Leitung 33 ist
mit dem Hydraulikverstärker 26 verbunden und mit einem elektromagnetischen
Schließventil 34 und einem Kontrollventil 35, welches
parallel zu dem Schließventil 34 angeordnet ist, versehen.
Die abgezweigte Leitung 28a und die Leitung 33 sind miteinander
in einem Verbindungspunkt P verbunden und der Verbindungspunkt P
ist wiederum jeweils mit den Leitungen 23RL, 23RR für die linke
und rechte hintere Bremse 21RL, 21RR verbunden. Die Leitungen
23RL, 23RR sind jeweils mit elektromagnetischen Schließventilen
36A, 37A ausgestattet. Die Leitungen 23RL, 23RR sind jeweils mit
Entlastungsleitungen 38L, 38R stromabwärts von den elektromagnetischen
Schließventilen 36A, 37A versehen. Die Entlastungsleitungen
38L, 38R sind jeweils mit elektromagnetischen Schließventilen
36B, 37B versehen, welche als Auslaßventile des Antiblockiersystems
(ABS) unter einer Steuereinheit UAB arbeiten.
Die zuvor aufgeführten Ventile 32, 34, 36A, 37A, 36B und 37B werden
durch die Regeleinheit UTR zur Schlupfregelung geregelt. Das
bedeutet, daß die Ventile 32, 36B, 37B geschlossen und die Ventile
34, 36A, 37A geöffnet sind, wenn die Schlupfregelung nicht
erfolgt. Falls ein Druck auf das Bremspedal 25 ausgeübt wird,
werden demzufolge die Frontbremsen 21FR, 21FL mit Hydraulikdruck
über den Hauptzylinder 27 versorgt und die Rückbremsen 21RR,
21RL werden mit dem Hydraulikdruck des Arbeitsöls des Hydraulikverstärkers
26 durch die Leitung 33 versorgt.
Wenn der Schlupf zwischen den Antriebsrädern oder Rückrädern
1RR, 1RL und der Fahrbahnoberfläche groß wird und die Schlupfregelung
durchgeführt wird, ist, wie später noch beschrieben werden
wird, das Ventil 34 geschlossen, während das Ventil 32 geöffnet
ist. Dann wird das Aufrechterhalten, Steigern und Vermindern
des Hydraulikdruckes für die Bremse durch die Betriebssteuerung
der Ventile 36A, 37A, 36B und 37B durchgeführt. Insbesondere
wird für den Fall, daß das Ventil 32 offen ist, der Hydraulikdruck
für die Bremse aufrechterhalten, wenn die Ventile 36A,
37A, 36B und 37B alle geschlossen sind, gesteigert, wenn die Ventile
36A, 37A geöffnet und die Ventile 36B und 37B geschlossen
sind, und vermindert, wenn die Ventile 36A, 37A geschlossen und
die Ventile 36B und 37B gleichzeitig geöffnet sind. Der Hydraulikdruck
in der Abzweigleitung 28a wird durch eine Gegenkraft
mittels des Kontrollventils 35 daran gehindert, daß er auf das
Bremspedal 25 wirkt.
Wenn während der Wirkungsweise der vorbeschriebenen Schlupfregelung
Druck auf das Bremspedal 25 ausgeübt wird, wird Hydraulikdruck
des Arbeitsöls des Hydraulikverstärkers 26 entsprechend
dem Druck, welcher auf das Bremspedal 25 ausgeübt wird, auf die
Rückbremsen 21RR, 21RL als Hydraulikdruck für die Bremsen durch
das Kontrollventil 35 ausgeübt.
Die Schlupfregeleinheit UTR vermindert ebenso das Ausgangsdrehmoment
des Motors 2 wie es auch die Bremskraft auf die Antriebsräder
1RL, 1RR ausübt, so daß das auf die Antriebsräder 1RL, 1RR
ausgeübt Drehmoment vermindert wird. Hierfür ist eine Vorrichtung
44, welche nachfolgend als Drosselöffnungsvorrichtung 44
bezeichnet wird, in einem Verbindungsteil zwischen einem Beschleunigungselement
43 und einem Drosselventil 42, welches in
einer Ansaugöffnung 41 des Motors 2 angeordnet ist, vorgesehen.
Die Drosselöffnungssteuervorrichtung 44 wird im folgenden unter
Bezugnahme auf die Fig. 2a bis 2d näher beschrieben. Die Teile
112, 113 und 114 sind Hebel, welche in den Fig. 2a bis 2d
nach links und nach rechts verschieblich sind. Der Hebel 112 ist
mit dem Beschleunigungselement 43 durch einen Beschleunigungsdrahtzug
112a verbunden. Der Hebel 113 ist nach rechts, das
heißt in Richtung des Schließens des Drosselventils 42, durch
eine Rückstellfeder 121 federnd abgestützt und ist mit dem Drosselventil
42 durch einen Drosseldrahtzug 112t verbunden.
Der Hebel 114 weist einen Anschlag 114a auf zum Anschlag an der
rechten Seite des Hebels 112 und einen Anschlag 114b zum Anschlag
an der rechten Seite des Hebels 113. Angeordnet zwischen
dem Hebel 112 und dem Hebel 114 ist eine Feder 116 zur Beaufschlagung
des Wiederlagerteils 114a, um dieses an den Hebel 112
anzudrücken. In gleicher Weise ist eine Feder 122 zwischen dem
Hebel 113 und dem Hebel 114 angeordnet, um das Widerlagerteil
114b an den Hebel 113 anzudrücken. Die Federkraft der Feder 116
ist größer gewählt als die der Feder 122 und der Rückstellfeder
121.
Der Hebel 112 ist mit einem Widerlagerteil 112b an dessen rechten
Ende versehen, welches die Bewegung des Hebels 113 nach
rechts bezogen auf den Hebel 112 auf einen vorher bestimmten Bereich
beschränkt.
Ein Hebel 111 ist an der linken Seite des Hebels 114 angeordnet.
Der Hebel 111 ist derart ausgestaltet, daß er mittels eines Motors
106 nach links oder rechts bewegt werden kann, wobei allerdings
die Bewegung des Hebels 111 nach links auf ein bestimmtes
Maß durch einen Anschlag 123 begrenzt ist.
Die Drosselöffnungssteuervorrichtung 44, die wie zuvor beschrieben
aufgebaut ist, arbeitet wie folgt:
Zunächst gibt es eine Einstellung, in welcher der Hebel 111 an
dem Anschlag 123 anstößt. Bei dieser Einstellung werden die Hebel
112, 113 und 114 zusammen der Federkraft der Federn 116 und
122 ausgesetzt, wie es in den Fig. 2a und 2b gezeigt ist, so
daß der erreichte Öffnungsgrad der Drossel, welcher nachfolgend
als Drosselöffnung bezeichnet wird, proportional zum Grad der
Öffnung des Beschleunigungselements ist, welche nachfolgend als
Beschleunigungselementöffnung bezeichnet wird. Das bedeutet, daß
die Drosselöffnung in einem Bereich von Null bis 100% variiert,
während die Beschleunigungselementöffnung ebenfalls in einem
Bereich von Null bis 100% variiert. Fig. 2a zeigt eine Einstellung,
in welcher die Drosselöffnung 0% aufweist, das heißt, daß
die Beschleunigungselementöffnung ebenfalls 0% beträgt, und Fig. 2b
zeigt eine Einstellung, in welcher die Drosselöffnung 75%
beträgt, das entspricht einer Beschleunigungselementöffnung
von 75%. In der Einstellung gemäß Fig. 2b verbleibt ein Abstand
zwischen den Hebeln 111 und 114, der notwendig ist, um die
Drosselöffnung von 75% bis 100% zu variieren. Daher stoßen die
Hebel 111 und 114 aneinander, wenn die Drosselöffnung 100% beträgt,
was einer Beschleunigungselementöffnung von 100% entspricht.
Falls der Hebel 111 mittels des Motors 106 in die Einstellung
gemäß Fig. 2b bewegt wird, wird der Hebel 114 gegen die Feder
116 nach rechts bewegt, wie es in Fig. 2c gezeigt ist. Dadurch
verkleinert sich die Drosselöffnung, während die Beschleunigungselementöffnung
gleich bleibt. In Fig. 2c ist die Drosselöffnung
0%, was bedeutet, daß die Drossel vollständig geschlossen ist,
während die Beschleunigungsöffnung 75% beträgt. In dieser Einstellung
stößt das Begrenzungsteil 112b des Hebels 112 gegen den
Hebel 113.
Wenn die Beschleunigungselementöffnung in der Einstellung gemäß
Fig. 2c auf 100% gebracht wird, wird der Hebel 112 nach links
bewegt und entsprechend wird der Hebel 113 durch das Begrenzungsteil
112b ebenfalls nach links bewegt. Dadurch ändert sich die
Drosselöffnung von 0%, wie sie in Fig. 2c dargestellt ist, auf
25%, wie in Fig. 2d gezeigt.
Aus der vorherigen Beschreibung ergibt sich, daß selbst für den
Fall, daß der Hebel 111 in der Einstellung gemäß Fig. 2c steckenbleibt,
das Drosselventil 42 auf einen Öffnungsgrad von 25%
dadurch geöffnet werden kann, daß die Beschleunigungselementöffnung
auf 100% eingestellt wird, so daß das Fahrzeug A in eine
Reparaturwerkstatt gefahren werden kann.
Bei der Schlupfregelung übernimmt die Regeleinheit UTR die Bremsenregelung
und Motorregelung durch Steuerung des Motors 106 der
Drosselöffnungssteuervorrichtung 44. Die Regeleinheit UTR erhält
als Signale beispielsweise Rotationsgeschwindigkeitssignale der
Räder von den Sensoren 63 bis 66, die zur Messung der Rotationsgeschwindigkeit
der Räder dienen, Drosselöffnungssignale vom Sensor
61, Fahrzeuggeschwindigkeitssignale vom Sensor 62, Beschleunigungselementöffnungssignale
von einem Sensor 67, Drehgeschwindigkeitssignale
des Motors 106 von einem Sensor 68, Lenkwinkelsignale
von einem Sensor 69, Betriebsartsignale von einem Handschalter
70 und Bremssignale von einem Bremsschalter 71, der eingeschaltet
ist, wenn das Bremspedal 25 heruntergetreten wird.
Die Regeleinheit UTR umfaßt weiterhin ein Eingabeinterface zum
Empfang der Signale von den Sensoren, einen Mikrocomputer mit
CPU, ROM und RAM, ein Ausgabeinterface und Schaltkreise zur Betätigung
der Ventile 32, 34, 36A, 37A, 36B, 37B und des Motors
106. Steuerprogramme, die zur Schlupfregelung notwendig sind,
und unterschiedliche Arten von Steuerfunktionsverläufen sind im
ROM gespeichert, während unterschiedliche Arten von Speichern,
welche zur Durchführung der Regelung notwendig sind, im RAM gespeichert
sind. Die Regeleinheit UTR weist einen Zeitgeber T
auf.
Der Umfang der Schlupfregelung mittels der Regeleinheit UTR wird
im folgenden unter Bezugnahme auf die Fig. 3 erläutert:
Fig. 3 zeigt den Umfang der Schlupfregelung mit einer Motorregelung
und einer Bremsregelung. In Fig. 2 wird die Führungsgröße
des Schlupfes, welche bei der Motorregelung herangezogen wird,
mit SET bezeichnet und die Führungsgröße für den Schlupf, welche
bei der Bremsregelung verwendet wird, wird mit SBT bezeichnet.
SBT ist größer gewählt als SET. In der folgenden Beschreibung
bezeichnet der Ausdruck "Schlupf" den Unterschied zwischen der
Drehzahl der Antriebsräder und derjenigen der angetriebenen Räder.
Vor dem Zeitpunkt t₁, ist der Schlupf klein, so daß die Drosselöffnung
Tn entsprechend der Beschleunigungselementöffnung geregelt
wird, das heißt, die Drosselöffnung Tn ergibt sich aus TH · B
als Standarddrosselöffnung entsprechend des Standarddrosselöffnungsdiagramms
gemäß Fig. 9.
Zum Zeitpunkt t₁, an welchem der Schlupf die Führungsgröße SET
erreicht, wird die Schlupfregelung mittels Motorregelung gestartet.
Zunächst wird die Drosselöffnung Tn auf einen Schlag auf
den niedrigeren Grenzwert SM reduziert, dann wird die Drosselöffnung
Tn durch Rückkopplung geregelt, so daß der Schlupfwert bei
SET gehalten wird. Während dieser Regelung ergibt sich die Drosselöffnung
Tn aus TH · M, das heißt die Drosselöffnung Tn ergibt
sich als Wert, welcher durch den Motor 106 geregelt wird. Wie
zuvor beschrieben ist TH · M kleiner als TH · B.
Zu einem Zeitpunkt t₂, an welchem der Schlupf die Führungsgröße
SBT erreicht, wird Hydraulikdruck auf die Bremsen 21RR, 21RL der
entsprechenden Antriebsräder 1RR, 1RL ausgeübt, so daß die doppelte
Schlupfregelung, nämlich durch Motorregelung und Bremsregelung,
beginnt. Der Hydraulikdruck, der auf die Bremsen 21RR,
21RL wirkt, wird durch Rückkopplung geregelt, so daß der Schlupfwert
bei dem Wert SBT gehalten wird.
Zum Zeitpunkt t₃, an dem der Schlupf kleiner wird als die Führungsgröße
SBT, wird der Hydraulikdruck, welcher auf die Bremsen
21RR, 21RL wirkt, auf Null reduziert und die durch die Bremsregelung
erfolgende Schlupfregelung wird beendet. Dennoch wird die
Schlupfregelung mittels der Motorregelung solange fortgesetzt,
bis die Beschleunigungselementöffnung auf Null reduziert ist.
Im folgenden wird die Schlupfregelung durch die Regeleinheit UTR
im einzelnen unter Bezugnahme auf die Flußdiagramme gemäß der
Fig. 4 bis 6 erläutert. Der Referenzbuchstabe P bezeichnet
einen Schritt im Ablauf der Regelung.
Der Umfang der Hauptregelung wird anhand Fig. 4 beschrieben.
Die Schlupfregelung beginnt sobald das Beschleunigungspedal (Gaspedal)
niedergetreten wird.
Zunächst werden die Signale von den Sensoren eingegeben (P1).
Dann wird festgestellt, ob in der Regeleinheit UTR Schwierigkeiten
auftreten oder nicht (P2). Es gibt verschiedene Arten von
Schwierigkeiten, bei welchen Speichermittel, welche in der Regeleinheit
UTR integriert sind, fehlerhaft sind, was beispielsweise
der Fall ist, wenn die Daten nicht aus dem ROM ausgelesen
werden können oder die aus dem ROM ausgelesenen Daten falsch
sind, oder wenn Daten nicht in das RAM geschrieben werden können
oder die Daten, welche aus dem RAM ausgelesen worden sind,
falsch sind, usw.
Wenn Schwierigkeiten in der Regeleinheit UTR auftreten, wird die
Schlupfregelung beendet und es wird ein Fehlersignal ausgegeben
(P10 bis P11). Das bedeutet für den Fall, daß die Schlupfkontrolle
gerade durchgeführt wird, daß der Hydraulikdruck für die
Bremsregelung auf Null reduziert wird und die Drosselöffnung entsprechend
der Beschleunigungselementöffnung geregelt wird und
daß dann ein Fehlersignal unter Verwendung von Lämpchen, Summern,
usw. ausgesandt wird.
Wenn in der Regeleinheit UTR keine Fehler auftreten, wird basierend
auf den von den Sensoren 63 bis 66 aufgenommenen Signalen
der Rotationsgeschwindigkeit der Räder der Schlupfwert durch Abziehen
der Rotationsgeschwindigkeit der angetriebenen Räder VJ
von der Rotationsgeschwindigkeit der Antriebsräder VK errechnet
(P3). Bei dieser Rechnung wird zur Bremsregelung der Schlupfwert
SR für das rechte Antriebsrad durch Abziehen der Rotationsgeschwindigkeit
VJ, welche einen Mittelwert der entsprechenden Geschwindigkeiten
von beiden angetriebenen Rädern darstellt, von
der Rotationsgeschwindigkeit VKR des rechten Antriebsrads errechnet,
während der Schlupfwert SL für das linke Antriebsrad errechnet
wird durch Abziehen der Rotationsgeschwindigkeit VJ, welche
wiederum den Mittelwert der entsprechenden Geschwindigkeit von
beiden angetriebenen Rädern darstellt, von der Rotationsgeschwindigkeit
VKL des linken Antriebsrads. Für die Motorregelung wird
der größere der beiden Werte SR und SL als Schlupfwert SE für
die Motorregelung herangezogen.
Anschließend wird basierend auf dem Beschleunigungselementöffnungssignal
vom Sensor 67 entschieden, ob die Beschleunigungselementöffnung
Null ist oder nicht (P4). Wenn die Beschleunigungselementöffnung
nicht gleich Null ist, dann wird entschieden, ob
die Schlupfregelung mittels der Motorregelung durchgeführt wird
oder nicht (P5). Wenn die Schlupfregelung durch die Motorregelung
ausgeführt wird, dann geht die Schlupfregelung zur Bremsregelung
weiter (P8). Wenn die Schlupfregelung durch die Motorregelung
nicht durchgeführt wird, dann wird entschieden, ob der
Schlupfwert SE der Antriebsräder größer oder gleich dem Wert SET
ist (P6). Wenn der Schlupfwert SE des Antriebsrades größer oder
gleich dem Wert SET ist, wird der untere Grenzwert der Drosselöffnung
SM auf eine Art und Weise eingestellt, wie sie später
beschrieben wird, und es wird abgespeichert, daß die Schlupfregelung
durch die Motorregelung ausgeführt wird (P7). Dann geht die
Schlupfregelung zur Bremsregelung über, was weiter unten beschrieben
wird (P8).
Nach Durchführung der Bremsregelung wird die Motorregelung
durchgeführt, wie später beschrieben werden wird (P9).
Wenn die Beschleunigungselementöffnung Null ist, ist die
Schlupfregelung beendet (P12).
Der Umfang der Bremsregelung wird unter Bezugnahme auf die Fig. 5
beschrieben.
Zunächst wird, wie weiter unten beschrieben, die Führungsgröße
des Schlupfs SBT, welche bei der Bremsregelung verwendet wird,
bestimmt (P21), dann wird entschieden, ob die Fahrzeuggeschwindigkeit
gleich oder größer als ein vorher festgelegter Wert ist
oder nicht (P22). Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit gleich oder
größer als der vorher bestimmte Wert sind, dann wird entschieden,
ob das Fahrzeug eine vorher festgelegte Bedingung erreicht
hat oder nicht (P23). Die im folgenden wiedergegebenen Bedingungen
sind als Beispiele für die vorher festzulegenden Bedingungen
aufgeführt.
- 1. Ein vorher bestimmtes Zeitintervall ist seit dem Anfahren
des Fahrzeuges vergangen.
Eine Messung des Zeitintervalls wird durch den Zeitgeber T durchgeführt, welcher in der Zentraleinheit UTR enthalten ist. - 2. Die Beschleunigung des Fahrzeugs hat einen vorher festgelegten
Wert erreicht.
Die Beschleunigung des Fahrzeugs wird errechnet durch Division der Differenz in der Fahrzeuggeschwindigkeit zwischen derjenigen während der letzten Schlupfregelung und derjenigen bei der jetzigen Schlupfregelung durch die verstrichene Zeit zwischen der letzten Schlupfregelung und der jetzigen Schlupfregelung. Die Beschleunigung des Fahrzeugs kann basierend auf Beschleunigungssignalen von Beschleunigungssensoren, die in dem Fahrzeug angeordnet sind, erhalten werden. - 3. Die Geschwindigkeit des Fahrzeugs hat einen vorherbestimmten
Wert erreicht.
Der vorher festgelegte Wert ist in diesem Fall größer gewählt als bei Schritt P22.
Wenn die Entscheidungen in den Schritten P22, P23 mit JA beantwortet
werden, entscheidet die Regeleinheit UTR, daß das Fahrzeug
jenseits eines Anfangsbeschleunigungszustands unmittelbar
nach Anfahren des Fahrzeugs ist, und entscheidet dann, ob ein
Fahrer eine Beschleunigung des Fahrzeugs wünscht (P24). Diese
Entscheidung wird wie folgt durchgeführt. Die Niederdrückgeschwindigkeit
des Beschleunigungspedals wird errechnet durch Teilung
einer Differenz zwischen den Beträgen des Niederdrückens
des Beschleunigungspedals zwischen demjenigen bei der letzten
Schlupfregelung durch die verstrichene Zeit der letzten
Schlupfregelung und der jetzigen Schlupfregelung. Wenn die Niederdrückgeschwindigkeit
des Beschleunigungspedals gleich oder
größer als ein vorbestimmter Wert ist, entscheidet die Regeleinrichtung
UTR, daß der Fahrer eine Beschleunigung des Fahrzeugs
wünscht und andernfalls entscheidet die Regeleinrichtung UTR,
daß der Fahrer keine Beschleunigung des Fahrzeugs wünscht.
Wenn in Schritt P24 mit JA entschieden wird, wird eine unabhängige
Bremsregelung durchgeführt, das heißt, daß die entsprechenden
Bremskräfte des rechten und des linken Antriebsrads unabhängig
voneinander entsprechend der entsprechenden Schlupfwerte des
rechten und des linken Antriebsrades geregelt werden. Das bedeutet
für den Fall, daß der Schlupfwert SR des rechten Antriebsrades
größer oder gleich im Wert SBT ist (P25), wird die Bremskraft
PnR, welche zur Reduzierung des Schlupfwertes des rechten
Antriebsrades auf den Wert SBT notwendig ist (oder die Öffnung
der Ventile 37A, 38B), bestimmt (P26) und dann werden die Regelsignale
für die Ventile entsprechend der bestimmten Bremskraft
PnR abgegeben (P27). Wenn der Schlupfwert SR des Antriebsrades
kleiner ist als der Wert SBT, wird die Bremskraft auf das rechte
Antriebsrad schrittweise vermindert (P28). Gleichzeitig werden
die gleichen Regelschritte wie in den Schritten P25 bis P28 auch
bezüglich des linken Antriebsrades durchgeführt.
Falls die Fahrzeuggeschwindigkeit nicht den vorher festgelegten
Wert erreicht hat (P22) oder das Fahrzeug nicht die vorher festgelegte
Fahrbedingung erreicht hat (P23), entscheidet die Regeleinheit
UTR, daß das Fahrzeug derzeit noch nicht aus der ersten
Beschleunigungsphase unmittelbar nach dem Anfahren des Fahrzeugs
herausgekommen ist und führt eine gemeinsame Bremsregelung
durch, das bedeutet, daß die Regeleinheit UTR das rechte und das
linke Antriebsrad entsprechend mit demselben Betrag der Bremskraft
beaufschlagt. Selbst wenn die Regeleinheit UTR entscheidet,
daß das Fahrzeug aus dem ersten Beschleunigungszustand unmittelbar
nach dem Anfahren des Fahrzeugs heraus ist, beaufschlagt
diese sowohl das rechte wie auch das linke Antriebsrad
jeweils mit derselben Bremskraft, wenn es entscheidet, daß der
Fahrer eine Beschleunigung des Fahrzeuges nicht wünscht. Der
Grund für diese Regelung ergibt sich aus dem folgenden. In der
gemeinsamen Bremsregelung werden sowohl das rechte wie auch das
linke Antriebsrad entsprechend mit einer Bremskraft beaufschlagt,
welche von dem größeren Schlupfwert der beiden Antriebsräder
erhalten wird, so daß verglichen mit der unabhängigen
Bremsregelung eine größere Bremskraft auf die Antriebsräder ausgeübt
wird. Dadurch wird die Stabilität des Fahrzeugs verglichen
mit derjenigen einer unabhängigen Bremsregelung vergrößert, während
die Beschleunigungseigenschaft verglichen mit derjenigen
bei einer unabhängigen Bremsregelung absinkt. Unter Berücksichtigung
der vorherigen Ausführungen bewirkt die Regelvorrichtung
eher eine Stabilisierung des Fahrzeuges als eine Beschleunigung
des Fahrzeuges, selbst wenn sich das Fahrzeug nicht mehr in der
anfänglichen Beschleunigungsphase unmittelbar nach dem Anfahren
des Fahrzeugs befindet, vorausgesetzt, daß der Fahrer eine Beschleunigung
des Fahrzeuges nicht wünscht.
Die gemeinsame Bremsregelung wird wie folgt durchgeführt.
Zunächst wird entschieden, ob der Schlupfwert SE des Antriebsrades
gleich oder größer als SBT ist (P29). Wenn der Schlupfwert
SE des Antriebsrades gleich oder größer als SBT ist, wird die
Bremskraft Pn, welche zur Reduzierung des Schlupfwertes auf den
Wert SBT notwendig ist (oder die Öffnung der Ventile 36A, 36B,
37A, 37B) bestimmt (P30). Dann werden Regelsignale für die Ventile
36A, 36B, 37A, 37B entsprechend der bestimmten Bremskraft Pn
angelegt (P31). Das bedeutet, daß basierend auf einem Schlupfwert
SE, der größer ist als beide Schlupfwerte SR und SL, wobei
der erstere der Schlupfwert des rechten Antriebsrades und der
letztere der Schlupfwert des linken Antriebsrades ist, die Bremskraft
Pn an das rechte und das linke Antriebsrad angelegt werden,
welche notwendig ist, um den Schlupfwert SE auf SBT zu senken.
Wenn der Schlupfwert SE des Antriebsrades kleiner
als SBT ist, wird die Bremskraft, welche auf das rechte und das
linke Antriebsrad ausgeübt wird, schrittweise reduziert (P32).
Der Umfang der Motorregelung wird unter Bezugnahme auf Fig. 6
beschrieben.
Die Motorregelung wird mittels Unterbrechungen während der Hauptregelung,
die in Fig. 4 dargestellt ist, zu vorher festgelegten
Zeitintervallen durchgeführt. Zunächst wird entschieden, ob der
Zeitpunkt t₁, welcher in Fig. 3 dargestellt ist, erreicht wurde
oder nicht (P41). Wenn der Zeitpunkt t₁ gemäß Fig. 3 erreicht
ist, wird die Drosselöffnung Tn auf den unteren Grenzwert SM eingestellt,
welcher in der später beschriebenen Art und Weise bestimmt
wird (P42).
Wenn der Zeitpunkt t₁ gemäß Fig. 3 noch nicht erreicht ist,
wird entschieden, ob die Schlupfregelung durchgeführt wird oder
nicht (P43). Wenn die Schlupfregelung durchgeführt wird, wird
die Drosselöffnung Tn auf den Wert TH · M eingestellt (P44). Wenn
die Schlupfregelung nicht ausgeführt wird, wird die Drosselöffnung
Tn auf den Wert TH · B (P45) eingestellt, was bedeutet, daß
die Drosselöffnung TN in Abhängigkeit von der Beschleunigungselementöffnung
entsprechend einem Standarddrosselöffnungsfunktionsverlauf
gemäß Fig. 9 geregelt wird.
Nach den zuvor beschriebenen Regelschritten wird der Motor 106
angetrieben, so daß der gewählte Wert Tn der Drosselöffnung erhalten
wird (P46).
Die Bestimmung der Führungsgrößen SET, SBT für die Motorregelung,
Bremsregelung und der untere Grenzwert SM für die Drosselöffnung
werden im folgenden beschrieben.
Fig. 7 ist ein Blockdiagramm, welches das Verfahren zur Bestimmung
der Führungsgrößen SET, SBT zeigt. Die Führungsgrößen SET,
SBT werden auf der Grundlage von Parametern wie der Fahrzeuggeschwindigkeit,
der Beschleunigungselementöffnung, dem Lenkwinkel,
der Stellung des Betriebsartschalters 70 und des maximalen
Fahrbahnreibkoeffizienten µmax bestimmt. Wie in Fig. 7 dargestellt
wird, sind Standardwerte STAO, STBO der Führungsgrößen
SET, SBT mittels eines Funktionsverlaufes 81 als Funktionen des
maximalen Fahrbahnreibungskoeffizienten µmax angegeben. Der
Standardwert STBO ist größer gewählt als der Standardwert STAO.
Die Führungsgrößen SET, SBT werden entsprechend durch Multiplizierung
der Standardwerte STAO, STBO mit der Korrekturverstärkung
KD bestimmt.
Die Korrekturverstärkung KD wird durch Multiplikation des Verstärkungskoeffizienten
VG mit den Verstärkungskoeffizienten
ACPG, STRG, MODEG erhalten. Der Verstärkungskoeffizient VG ist
mittels eines Funktionsverlaufs 82 als eine Funktion der Fahrzeuggeschwindigkeit
angegeben. Der Verstärkungskoeffizient ACPG
ist mittels eines Funktionsverlaufs 83 als eine Funktion der Beschleunigungselementöffnung
angegeben. Der Verstärkungskoeffizient
STRG ist mittels eines Funktionsverlaufs 84 als Funktion
des Lenkwinkels angegeben. Der Verstärkungsfaktor MODEG ist mittels
einer Tabelle 85 angegeben und wird manuell durch den Fahrer
gewählt. Wie in Fig. 7 dargestellt, sind zwei Betriebsarten
in der Tabelle 85 vorgesehen, nämlich eine sportliche Betriebsart
und eine normale Betriebsart.
Wie in Fig. 8 dargestellt, wird die Untergrenze SM der Beschleunigungselementöffnung
mittels eines Funktionsverlaufs 91
als Funktion der Fahrzeuggeschwindigkeit und des maximalen Fahrbahnreibkoeffizienten
µmax angegeben. In Fig. 8 ist der maximale
Fahrbahnreibkoeffizient µmax bei 1 am kleinsten und bei 5 am
größten.
Der maximale Fahrbahnreibkoeffizient µmax kann durch den Fahrer
manuell eingestellt werden, kann aber auch wie nachfolgend beschrieben
abgeschätzt werden. Diese Abschätzung besteht darin,
daß der maximale Fahrbahnreibungskoeffizient µmax basierend auf
der Beschleunigung abgeschätzt wird, welche durch Subtraktion
der Geschwindigkeit der angetriebenen Räder zu einem bestimmten
Zeitintervall nach dem Zeitpunkt t₁ von der Drehgeschwindigkeit
der angetriebenen Räder zum Zeitpunkt t₁ bestimmt wird. Alternativ
dazu kann der maximale Fahrbahnreibkoeffizient µmax aufgrund
der maximalen Beschleunigung bei der letzten Schlupfregelung abgeschätzt
werden.
Claims (5)
1. Schlupfregelvorrichtung für ein Motorfahrzeug,
gekennzeichnet durch
Bremsmittel für jedes Antriebsrad,
erste Aufnahmemittel zum Messen des Schlupfes eines jeden Antriebsrades,
zweite Aufnahmemittel zum Feststellen, daß eine vorher festgelegte Bedingung während des Anfahrvorgangs des Fahrzeuges erreicht wurde und
Schlupfregelmittel zum Betätigen der Bremsmittel, um auf jedes Antriebsrad eine Bremskraft auszuüben, die auf Signalen der ersten Aufnahmemittel basiert, um dadurch einen übermäßigen Schlupf zu eliminieren, wenn ein übermäßiger Schlupf festgestellt wurde,
wobei die Schlupfregelmittel die Bremsmittel der entsprechenden Antriebsräder regeln, indem im wesentlichen dieselbe Bremskraft auf die Antriebsräder ausgeübt wird, wenn die zweiten Aufnahmemittel feststellen, daß die vorher festgelegte Bedingung nicht eingehalten wurde, und
wobei die Schlupfregelmittel die Bremsmittel der entsprechenden Antriebsräder entsprechende Signale von den ersten Aufnahmemitteln unabhängig regeln, wenn die zweiten Aufnahmemittel feststellen, daß die vorher festgelegte Bedingung erreicht wurde.
gekennzeichnet durch
Bremsmittel für jedes Antriebsrad,
erste Aufnahmemittel zum Messen des Schlupfes eines jeden Antriebsrades,
zweite Aufnahmemittel zum Feststellen, daß eine vorher festgelegte Bedingung während des Anfahrvorgangs des Fahrzeuges erreicht wurde und
Schlupfregelmittel zum Betätigen der Bremsmittel, um auf jedes Antriebsrad eine Bremskraft auszuüben, die auf Signalen der ersten Aufnahmemittel basiert, um dadurch einen übermäßigen Schlupf zu eliminieren, wenn ein übermäßiger Schlupf festgestellt wurde,
wobei die Schlupfregelmittel die Bremsmittel der entsprechenden Antriebsräder regeln, indem im wesentlichen dieselbe Bremskraft auf die Antriebsräder ausgeübt wird, wenn die zweiten Aufnahmemittel feststellen, daß die vorher festgelegte Bedingung nicht eingehalten wurde, und
wobei die Schlupfregelmittel die Bremsmittel der entsprechenden Antriebsräder entsprechende Signale von den ersten Aufnahmemitteln unabhängig regeln, wenn die zweiten Aufnahmemittel feststellen, daß die vorher festgelegte Bedingung erreicht wurde.
2. Schlupfregelvorrichtung für ein Fahrzeug entsprechend
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremskraft,
die auf die entsprechenden Antriebsräder für den Fall
ausgeübt wird, daß die vorher festgelegte Bedingung
noch nicht erreicht ist, basierend auf dem größten
Schlupfwert der Antriebsräder bestimmt wird.
3. Schlupfregelvorrichtung eines Fahrzeugs nach Anspruch 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Aufnahmemittel
feststellen, daß ein vorher festgelegtes Zeitintervall
seit dem Anfahren des Fahrzeugs verstrichen
ist.
4. Schlupfregelvorrichtung für ein Fahrzeug nach Anspruch
1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Aufnahmemittel
feststellen, daß ein vorher festgelegter
Wert der Fahrzeugbeschleunigung erreicht wurde.
5. Schlupfregelvorrichtung für ein Fahrzeug nach Anspruch
1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Aufnahmemittel
feststellen, daß die Fahrzeuggeschwindigkeit
einen vorher festgelegten Wert erreicht hat.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1317073A JP2894752B2 (ja) | 1989-12-06 | 1989-12-06 | 車両のスリップ制御装置 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4038823A1 true DE4038823A1 (de) | 1991-06-13 |
| DE4038823C2 DE4038823C2 (de) | 1995-11-09 |
Family
ID=18084121
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4038823A Expired - Fee Related DE4038823C2 (de) | 1989-12-06 | 1990-12-05 | Schlupfregelvorrichtung für ein Kraftfahrzeug |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5193061A (de) |
| JP (1) | JP2894752B2 (de) |
| DE (1) | DE4038823C2 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4105100A1 (de) * | 1990-02-22 | 1991-08-29 | Mazda Motor | Schlupfregelsystem fuer motorfahrzeuge |
| DE4105490A1 (de) * | 1990-02-22 | 1991-08-29 | Mazda Motor | Schlupfregelsystem fuer ein motorfahrzeug |
| DE4220302A1 (de) * | 1991-06-21 | 1992-12-24 | Mazda Motor | Zugsteuersystem fuer kraftfahrzeuge |
| DE19632930C2 (de) * | 1996-08-16 | 1999-10-28 | Daimler Chrysler Ag | Antriebsschlupfregelverfahren für ein Kraftfahrzeug |
Families Citing this family (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP3128883B2 (ja) * | 1991-08-10 | 2001-01-29 | アイシン精機株式会社 | アンチスキッド制御装置 |
| JP3160741B2 (ja) * | 1994-03-18 | 2001-04-25 | 本田技研工業株式会社 | 車両の駆動力制御装置 |
| ZA965340B (en) * | 1995-06-30 | 1997-01-27 | Interdigital Tech Corp | Code division multiple access (cdma) communication system |
| JP3358452B2 (ja) * | 1996-07-22 | 2002-12-16 | 日産自動車株式会社 | 車両のエンジンブレーキ制御装置 |
| WO2001061545A1 (en) * | 2000-02-16 | 2001-08-23 | Bea Systems, Inc. | Pluggable hub system for enterprise wide electronic collaboration |
| US7826952B2 (en) * | 2004-06-15 | 2010-11-02 | Disser Robert J | Brake control system |
| GB2500698B (en) * | 2012-03-30 | 2014-12-17 | Jaguar Land Rover Ltd | Vehicle traction control |
| GB201308807D0 (en) * | 2013-05-16 | 2013-07-03 | Jaguar Land Rover Ltd | Vehicle traction control |
| CN116648551B (zh) * | 2020-12-09 | 2025-11-28 | 麦格纳国际公司 | 可单独操作的模块化车门 |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5816948A (ja) * | 1981-07-10 | 1983-01-31 | ダイムラ−−ベンツ・アクチエンゲゼルシヤフト | 自動車の推進制御装置 |
| DE3546575A1 (de) * | 1985-12-21 | 1987-10-01 | Daimler Benz Ag | Einrichtung zur vortriebsregelung an kraftfahrzeugen |
| DE3807758A1 (de) * | 1987-03-10 | 1988-09-29 | Toyota Motor Co Ltd | Ermittlungsvorrichtung fuer das starten eines kraftfahrzeugs auf einer bergstrasse |
| DE3812599A1 (de) * | 1987-04-17 | 1988-11-03 | Honda Motor Co Ltd | Fahrzeug-traktionssteuervorrichtung |
| DE3818511A1 (de) * | 1987-06-01 | 1988-12-15 | Nippon Denso Co | Steuerungssystem fuer das verhindern von exzessivem schlupf beim anfahren und beschleunigen von kraftfahrzeugen |
| DE3728572A1 (de) * | 1987-08-27 | 1989-03-16 | Daimler Benz Ag | Einrichtung zur vortriebsregelung an kraftfahrzeugen |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPH0620877B2 (ja) * | 1986-04-23 | 1994-03-23 | トヨタ自動車株式会社 | 車両の加速スリツプ制御方法 |
| JP2688906B2 (ja) * | 1988-01-22 | 1997-12-10 | 曙ブレーキ工業株式会社 | 車両用トラクション制御方法および装置 |
| JP2649696B2 (ja) * | 1988-05-26 | 1997-09-03 | 曙ブレーキ工業株式会社 | 車両のトラクション制御方法 |
| US5019989A (en) * | 1988-12-01 | 1991-05-28 | Mitsubishi Jidosha Kogyo Kabushiki Kaisha | Vehicle engine output control method and apparatus |
| US5041978A (en) * | 1989-01-17 | 1991-08-20 | Mazda Motor Corporation | Power train control apparatus |
-
1989
- 1989-12-06 JP JP1317073A patent/JP2894752B2/ja not_active Expired - Fee Related
-
1990
- 1990-12-04 US US07/621,963 patent/US5193061A/en not_active Expired - Fee Related
- 1990-12-05 DE DE4038823A patent/DE4038823C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5816948A (ja) * | 1981-07-10 | 1983-01-31 | ダイムラ−−ベンツ・アクチエンゲゼルシヤフト | 自動車の推進制御装置 |
| DE3546575A1 (de) * | 1985-12-21 | 1987-10-01 | Daimler Benz Ag | Einrichtung zur vortriebsregelung an kraftfahrzeugen |
| DE3807758A1 (de) * | 1987-03-10 | 1988-09-29 | Toyota Motor Co Ltd | Ermittlungsvorrichtung fuer das starten eines kraftfahrzeugs auf einer bergstrasse |
| DE3812599A1 (de) * | 1987-04-17 | 1988-11-03 | Honda Motor Co Ltd | Fahrzeug-traktionssteuervorrichtung |
| DE3818511A1 (de) * | 1987-06-01 | 1988-12-15 | Nippon Denso Co | Steuerungssystem fuer das verhindern von exzessivem schlupf beim anfahren und beschleunigen von kraftfahrzeugen |
| DE3728572A1 (de) * | 1987-08-27 | 1989-03-16 | Daimler Benz Ag | Einrichtung zur vortriebsregelung an kraftfahrzeugen |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4105100A1 (de) * | 1990-02-22 | 1991-08-29 | Mazda Motor | Schlupfregelsystem fuer motorfahrzeuge |
| DE4105490A1 (de) * | 1990-02-22 | 1991-08-29 | Mazda Motor | Schlupfregelsystem fuer ein motorfahrzeug |
| US5262952A (en) * | 1990-02-22 | 1993-11-16 | Mazda Motor Corporation | Slip control system for motor vehicle |
| DE4220302A1 (de) * | 1991-06-21 | 1992-12-24 | Mazda Motor | Zugsteuersystem fuer kraftfahrzeuge |
| DE19632930C2 (de) * | 1996-08-16 | 1999-10-28 | Daimler Chrysler Ag | Antriebsschlupfregelverfahren für ein Kraftfahrzeug |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPH03178855A (ja) | 1991-08-02 |
| DE4038823C2 (de) | 1995-11-09 |
| JP2894752B2 (ja) | 1999-05-24 |
| US5193061A (en) | 1993-03-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4204310C2 (de) | Schlupfregelvorrichtung für ein Fahrzeugrad | |
| DE69002864T2 (de) | Fahrzeug-Antriebssteuervorrichtung und -verfahren. | |
| DE3638837C2 (de) | ||
| DE69737111T2 (de) | Kraftfahrzeugbremssystem | |
| DE3132663C2 (de) | ||
| DE4120579C2 (de) | Griffigkeitsregelsystem für ein Motorfahrzeug | |
| DE3638866C2 (de) | ||
| DE2901740C2 (de) | ||
| DE69405523T2 (de) | Anti-Blockier Regler | |
| DE4105100A1 (de) | Schlupfregelsystem fuer motorfahrzeuge | |
| DE3884090T2 (de) | Vorrichtung zur Verhinderung des Schleuderns für ein Fahrzeug mit automatischer Kraftübertragung. | |
| DE69524335T2 (de) | Kraftfahrzeug-Bremskraftsteuergerät | |
| DE19941482A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Verhinderung des Rückwärtsrollens eines an einem Hang befindlichen Fahrzeuges | |
| DE3724574A1 (de) | Einrichtung zur schlupfsteuerung an einem kraftfahrzeug | |
| DE69721545T2 (de) | Bremskraftsteuervorrichtung | |
| DE4120419C2 (de) | Traktionssteuereinrichtung für ein Kraftfahrzeug | |
| DE19838179A1 (de) | Steuervorrichtung für das Fahrzeug-Fahrverhalten | |
| DE19954611B4 (de) | Fahrzeug-Bremsvorrichtung | |
| DE4038823A1 (de) | Schlupfregelvorrichtung fuer ein motorfahrzeug | |
| DE19926744B4 (de) | Bremssteuerungssystem für ein Fahrzeug | |
| DE3923175C2 (de) | Antiblockiersystem für ein Kraftfahrzeug | |
| DE4034549A1 (de) | Schlupfregelanordnung fuer einen kraftwagen | |
| DE3512716C2 (de) | ||
| DE4105490C2 (de) | Schlupfregelsystem für ein Motorfahrzeug | |
| DE602005001312T2 (de) | Fahrzeugbremssteuervorrichtung und Steuerungsverfahren dafür |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8381 | Inventor (new situation) |
Free format text: TSUYAMA, TOSHIAKI, HIGASHI-HIROSHIMA, HIROSHIMA, JP NOBUMOTO, KAZUTOSHI, HIROSHIMA, JP KAGEYAMA, FUMIO, HIROSHIMA, JP SONE, AKIRA, HIROSHIMA, JP KAWAMURA, MAKOTO, HIROSHIMA, JP |
|
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |