DE4037190A1 - Verfahren zur bestimmung mehrfacher stoerungen in einem mobilfunksystem - Google Patents
Verfahren zur bestimmung mehrfacher stoerungen in einem mobilfunksystemInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren
zur Bestimmung des gesamten Störungsgrades auf der
Aufwärts- oder Abwärtsstrecke im Überdeckungsbereich
einer bestimmten Basisstation für ein Mobilfunksystem mit
gegebenem Kanalplan. Die Erfindung steht im direkten
Zusammenhang mit den Problemstellungen in den Patent
anmeldungen 89 00 742-1, 8 00 743-9, 89 00 744-7 und 89 00 745-4
und insbesondere mit der Erfindung "Verfahren für Funk
zellenplanung" (89 00 744-7). Dieses Verfahren benutzt
Feldstärkemessungen und einen Zuteilungsalgorithmus, die
eine einfache Anpassung des Zellensystems ermöglichen,
d. h. die Erhöhung oder Verringerung der Anzahl Zellen bei
verändertem Verkehrsbedarf. Wenn eine rechnerunterstützte
Kanalzuteilung auf Grundlage einer Ausschließungsmatrize
ausgeführt worden ist, ist hinsichtlich der Störungen im
System in erster Annäherung eine gewisse minimale Güte
garantiert. Die Güte ist im Überdeckungsbereich einer
bestimmten Basisstation für jeden der Störer garantiert,
aber nicht für zusammengelegte Störungen von allen
Gleich- und Nachbarkanal-Störern. Es besteht ein Bedarf,
entweder Zuteilungsalgorithmen anzuwenden, die über die
Summe von Störungen buchführen, siehe Patentanmeldung
89 00 742-1 "Verfahren zur Betriebsmittelverteilung in
Funksystemen", oder Verfahren zur Ausführung nach
Herstellung einer konventionellen Kanalzuteilung einer
Kontrolle darüber, inwieweit Summenstörungserfordernisse
erfüllt sind. Die vorliegende Erfindung betrifft den
letzteren Fall und stellt ein Verfahren zur Ausführung
einer die Gesamt-Störungssituation betreffenden Kontrolle
zur Verfügung.
Die Problemstellung betreffs mehrfacher Störungen
in Zellensystemen ist schon seit einiger Zeit bekannt.
Was jedoch nicht früher bekannt war, ist, wie man
Störungen zwischen zwei Zellen in einer Großstadtsumge
bung mit zureichender Genauigkeit auf quantitative Weise
beschreibt. Eine bei Televerket Radio entwickelte neue
Meßtechnik gibt jedoch ein detailliertes Bild der kompli
zierten Wellenausbreitung in einer städtischen Umwelt und
hat die Voraussetzungen für sehr detaillierte Störungs
untersuchungen und damit auch Untersuchungen von Mehr
fachstörungen zwischen Zellen geschaffen.
Nach der Erfindung wird ein Verfahren dafür
bereitgestellt, für einen gegebenen Kanalplan in einem
Mobilfunksystem zu kontrollieren, daß mehrfache Störungen
in den Überdeckungsbereichen unterschiedlicher Basis
stationen gewünschte Grenzwerte erfüllen.
Die Hauptkennzeichen des Verfahrens gehen aus den
nachfolgenden Patentansprüchen hervor.
Die Erfindung wird nunmehr in näheren Einzel
heiten anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben,
wobei
Fig. 1 darstellt, wie eine Mobileinheit der
Störung von einer naheliegenden Basisstation ausgesetzt
ist,
Fig. 2 darstellt, wie eine Basis der Störung von
einer Mobileinheit im naheliegenden Bereich ausgesetzt
ist,
Fig. 3 die Basisstation in Vällingby mit dem
Teil des umgebenden Straßennetzes zeigt, das Überdeckung
besitzt, und Punkten, an denen Störungen von Skärholmen
auf die Verbindung von Basisstation zu Mobileinheit
treffen,
Fig. 4 wiederum die Basisstation in Vällingby
zeigt, aber in diesem Fall von Störungen von Odenplan
gestört,
Fig. 5 einen Fall mit mehrfacher von den
Basisstationen in Odenplan und Skärholmen verursachter
Störung in Vällingby zeigt, und
Fig. 6 die mit dem Innenraum eines Kreises
angenäherte Überdeckung in Vällingby zeigt.
Den Hintergrund zur vorliegenden Erfindung bildet
eine neu bei Televerket Radio entwickelte Meßtechnik, die
ganz neue Möglichkeiten zur Beschreibung der Wellenaus
breitung in der Großstadtumgebung eröffnet.
Die Voraussetzungen sind, daß es eine Anzahl
Basisstationen mit eigenem Überdeckungsbereich und ein
System-Frequenzband mit begrenzter Anzahl Kanäle gibt.
Ebenso besteht Bedarf daran, welches C/I-Störungsverhal
ten für guten Empfang benötigt ist und wieviel Störung
ein Empfänger in angrenzenden Kanälen gedulden kann.
Unter Anwendung eines besonders kalibrierten
Empfangsgerätes wird die empfangene Leistung von allen
Basisstationen auf entsprechenden Verkehrswegen in dem
vom Mobilfunksystem umfaßten geographischen Bereich
gemessen. Für diese Messungen ergeben die gemessenen
Feldstärken Mittelwerte über Teilstrecken von 20 m (circa
30 Wellenlängen) und jede Teilstrecke ist mit einer
Koordinatenangabe verbunden. Die Feldstärkewerte werden
im Meßprotokoll der empfangenen Signalleistung in dBm
dargestellt. Die Messungen sind nicht so umfassend wie
es klingt, da man in der Tat Feldstärken von bis zu zwölf
Basisstationen auf einmal registrieren kann. Es ist
durchaus möglich, alle notwendigen Messungen für eine
Zelle inklusive Überdeckung und Störungsbereich in einer
Nacht durchzuführen. Diese Art Messungen sind bereits im
Bereich Stockholm erfolgreich durchgeführt worden.
Die Messungen geben Kenntnis darüber, welche
potentielle Leistung ein Empfänger in einer Mobileinheit
von unterschiedlichen Zellen empfangen sollte, wo sich
auch immer die Mobileinheit im geographischen Bereich
befindet. Man kann auch leicht die potentielle
Empfangsleistung an einer beliebigen Basisstation
aufgrund von Mobileinheiten im Überdeckungsbereich
berechnen. Man kennt daher die Störungssituation für die
Mobileinheiten sowie die Basisstationen.
Da die Störungen teils in Bezug auf die Basis
stationsempfänger und teils in Bezug auf die Empfänger
der Mobileinheiten beschrieben werden können, gibt es
eine Aufwärtsstreckenstörung und eine Abwärtsstrecken
störung.
Die Abwärtsstreckenlage wird in Fig. 1 darge
stellt. Angenommen, daß alle Basisstationen zusammen mit
ihren entsprechenden Versorgungsbereichen von 1 bis N
nummeriert sind. Fig. 1 zeigt zwei Stationen i und j mit
zugehörigen Versorgungsbereichen. Eine Mobileinheit M im
i-ten Überdeckungsbereich empfängt eine gewünschte
Leistung Pi von der eigenen Basisstation und eine un
gewünschte Störungsleistung Pj von Basisstation Nummer j.
Es besteht ein kleiner Unterschied zwischen den Begriffen
"Versorgungsbereich" und "Überdeckungsbereich". Mit
Überdeckungsbereich sind hier alle gemessenen Wege
gemeint, die hinsichtlich einer gegebenen Basisstation
eine hinreichend hohe Empfangsleistung haben, um einen
zufriedenstellenden Empfang zu ermöglichen. Im Versor
gungsbereich können nicht gemessene Punkte mit gutem
Empfang auftreten.
Der minimal zulässige Rauschabstand C/I (Carrier
to Interference) für eine akzeptable Gleichkanalgüte ist
LP1 und der minimal zulässige C/I für eine akzeptable
Güte für Störung im ersten Nachbarkanal ist LP2 usw. Für
den (k-1)ten Nachbarkanal muß C/I größer als LPk, kM
sein. Ein Plottbild kann erstellt werden, in dem geo
graphische Punkte, für die es gilt, daß
Pi/Pj < LPk
k=1,2,....M
k=1,2,....M
mit dem Symbol "0" und die übrigen Punkte mit dem Symbol
"." markiert sind. Es wird ein Bild erhalten, in dem
gestörte Punkte mit "0" und Punkte mit annehmbarem
Empfang mit "." markiert sind.
M stellt die Anzahl notwendiger Gleichkanal- und
Nachbarkanalgrenzwerte dar.
In Fig. 2 wird die Aufwärtsstreckenlage darge
stellt. In dieser Figur werden zwei Basisstationen i und
j mit zugehörigen Versorgungsbereichen dargestellt. In
diesem Fall ist die Basisstation i einer Störung Qj von
einer Mobileinheit Mj im Überdeckungsbereich der Basis
station j ausgesetzt. Die Basisstation i empfängt eine
gewünschte Leistung Qi von einer Mobileinheit Mi in ihrem
Überdeckungsbereich. Die Überdeckungsbereiche sind auf
gleiche Weise wie oben definiert oder eventuell für eine
etwaige Unsymmetrie in den Leistungsbilanzen der Auf
wärts- und Abwärtsstrecke nachgeregelt.
Die Abwärtsstreckenstörung wird auf folgende
Weise berechnet. Wenn die Mobileinheit Mj in Fig. 2 den
gesamten Überdeckungsbereich der Basis j durchläuft, wird
eine Störungsleistung in der Basis i erzeugt. Der ge
ringste zulässige Rauschabstand C/I für eine akzeptable
Gleichkanalgüte wird mit LQ1 bezeichnet und der Mindest-
C/I für eine akzeptable Güte für den ersten Nachbarkanal
wird mit LQ2 bezeichnet, usw. Für den (k-1)ten Nach
barkanal muß C/I größer als LQk, kM sein, auf gleiche
Weise wie zuvor. Die Störungsleistung variiert in
Abhängigkeit von der momentanen Position der störenden
Mobileinheit und ihr unterschiedliches
Störungsleistungsergebnis kann statistisch mit einer
Verteilungsfunktion beschrieben werden.
- a) Die Verteilungsfunktion wird mit Ausgangspunkt von den gemessenen Feldstärkewerten berechnet. Die Störwerte werden erstellt durch Zufallsauswahl nach der besagten Verteilung, was beispielsweise dadurch reali siert werden kann, daß alle Störergebnisse in Tabellen form dargestellt werden und eine gleichförmige Auswahl über alle Zahlenwerte der Tabelle getroffen wird. Alle Werte werden also in ihrem eigenen Speicherplatz ein gelagert und die Auswahl geschieht gleichförmig über alle Adressenspeicherplätze.
Angenommen, eine Mobileinheit Mi durchläuft
Überdeckungsbereich i und erfährt dabei die Über
deckungsfeldstärke Qi und eine Zufalls-Störungsfeldstärke
Qj an einer gegebenen Stelle im Überdeckungsbereich. Auf
die gleiche Weise wie oben kann ein Plottbild der
Störungslage durch Markieren von geographischen Punkten
hergestellt werden, für die es gilt, daß
Qi/Qj<LQk.
Dadurch, daß die Störungsfeldstärke Qj zufalls
mäßig ausgewählt ist, wird das Verhältnis Qi/Qj zu einer
stochastischen Variablen. Die Folge ist, daß das Plott
bild ebenfalls stochastisch wird und für jedes Mal, daß
die Berechnung ausgeführt wird, ein neues Aussehen
annimmt. In der Praxis zeigt es sich, daß auf diese Weise
hergestellte Plottbilder gut um ihren "Mittelwert"
versammelt sind, und daß das Einzelergebnis als reprä
sentativ angesehen werden kann. Sollte man sich nicht
damit zufrieden geben, besteht immer die Möglichkeit, den
Mittelwert des Plottbildes dadurch zu schätzen, daß man
auf die oben beschriebenen Weise die Einwirkung der
störenden Mobileinheit mehrere Male simuliert.
- b) Die Verteilungsfunktion wird mit einer loga rithmisch normalen Verteilung angenähert. Es ist aus der Literatur gut bekannt, daß von im selben Abstand von der Basis liegenden Mobileinheiten herrührende Störungsfeld stärken annähernd logarithmisch normal verteilt sind. Das gilt auch mit guter Annäherung für Störungsfeldstärken in einer Basisstation von Mobileinheiten in einem angrenzen den Überdeckungsbereich. Die lognormalen Verteilungen werden vollständig durch Mittelwert und Streuung be stimmt, welche Parameter leicht aus gegebenen gemessenen Störungsfeldstärken berechnet werden können. Verglichen mit Fall a) wird so nicht die Verteilungsfunktion sondern nur Mittelwert und Streuung der wahren Verteilung von Störungswerten berechnet. Die wahre Verteilung wird weiterhin mit einer logarithmisch normalen Verteilung angenähert. Als Mittelwert in der lognormalen Verteilung kann sehr gut der Medianwert für die wahren logarithmier ten Störungsfeldstärken angewandt werden. Die simulierten Störungsleistungen werden mit Hilfe eines Generators für normal verteilte Zahlwerte und mit Kenntnis des Mittel wertes und der Streuung wie oben angeführt erzeugt.
Leistungswerte Q in den Basisstationen von
sendenden Mobileinheiten können dadurch, daß die Übertra
gungsverluste zwischen Basis und Mobileinheit nicht von
der Senderichtung abhängig sind, direkt mit den
Leistungswerten P von sendenden Basisstationen in Bezie
hung gebracht werden. Da die P-Werte einfach durch
Messung von Wellenausbreitungsdaten erhalten werden, gilt
dies auch für Q-Werte.
In Fig. 3 und 4 werden Plottbilder dar
gestellt, in denen teils das Straßennetz ersichtlich ist,
auf dem die Heimsignalstärke von der Basisstation hoch
genug für einen zufriedenstellenden Empfang ist, hier mit
Überdeckung bezeichnet, und teils Positionen im Überdec
kungsbereich, wo der Empfang von Basisstationen in
Skärholmen bzw. Odenplan gestört wird. Es wird ein
Störungsgrad definiert, der den prozentuellen Anteil der
Überdeckung mit gestörtem Empfang darstellt. Die Plott
bilder zeigen die Störung, der Mobileinheiten ausgesetzt
sind (Abwärtsstreckenstörung), aber man kann ebensogut
auf gleiche Weise beschreiben, wo Mobileinheiten, die
sich in der Nähe von Basisstationen befinden, von einer
Mobileinheit im angrenzenden Überdeckungsbereich gestört
werden (Aufwärtsstreckenstörung). Der Störungsgrad ist in
beiden Fällen 2,6% bzw. 1,9%. Die vorliegende Erfindung
ist anwendbar auf Abwärts- sowie Aufwärtsstrecke, aber da
die Grundsätze für die Anwendung der Erfindung ungeachtet
der Kommunikationsrichtung dieselben sind, wird im
folgenden nur die Abwärtsstrecke als Beispiel benutzt.
In Fig. 5 wird ein Beispiel einer zusammengeleg
ten Störung von Skärholmen sowie Odenplan gezeigt. Die
Störungsbeiträge sind praktisch genommen additiv, was
darauf beruht, daß die Störungen von den beiden Basis
stationen an unterschiedlichen Stellen im Überdeckungsbe
reich ankommen und daher unabhängig voneinander sind. Die
Plottbilder können leicht durch Aufstellung einfacher
Rechenregeln zusammenaddiert werden:
0+0=0
0+ . = . +0=0
. + . = .
0+ . = . +0=0
. + . = .
Danach wird der Störungsgrad wie oben berechnet. Wie man
sieht, wird die Summenstörung 4,4%. Die Aufwärtsstrecken
störungen in entsprechender Lage haben ein ganz anderes
Störungsbild, jedoch gilt unter der Voraussetzung, daß
die Störungen auf richtige Weise gemäß Monte-Carlo-
Simulierung, beispielsweise mit oben beschriebener
Zufallstechnik, berechnet werden, auch hier die Additivi
tät für geringe Störungsbeiträge. Bei rechnerunterstütz
ter Kanalzuteilung kann man leicht die einzelnen Stö
rungsbeiträge in Betracht ziehen und darauf achten, daß
Zellen nicht einander paarweise stören. Es ist jedoch
schwieriger, obwohl durchführbar, mit der Kanalzutei
lungsprozedur sicherzustellen, daß die Summenstörung von
der Überdeckung in einer Zelle unterhalb eines gegebenen
Grenzwertes gehalten wird. Bei konventioneller rechner
gestützter Kanalzuteilung bietet dies einen Grund zu
kontrollieren, daß ein Vorschlag für einen Kanalplan
nicht unvorteilhafte Eigenschaften betreffs der Summe der
einzelnen Störungsbeiträge in jeder Zelle besitzt.
In Fig. 5 werden Mehrfach-Störungen im Überdec
kungsbereich der Basisstation in Vällingby von nur zwei
störenden Basisstationen gezeigt, jedoch werden natürlich
die Beiträge von allen übrigen Basisstationen, die sich
den Kanal mit Vällingby teilen, untersucht werden, und
auch Basisstationen in der Nähe von Vällingby, die
Nachbarkanäle zur Basis in Vällingby benutzen. In dem in
Fig. 5 dargestellten Störungsbild kann man sehen, daß
die Störungen in genau diesem Fall am Außenrand des
Überdeckungsbereiches liegen. Es ist tatsächlich so, daß
die Störung von Skärholmen ohne praktische Bedeutung ist,
da eine Mobileinheit in diesem Teil der Überdeckung einer
ganz anderen Zelle untersteht. Eine Störung kann auch bei
hohem Verkehr entstehen, wenn einer Mobileinheit nicht
der Wechsel zur angrenzenden Zelle gelingt.
In Fig. 6 wird eine Technik gezeigt, die an
gewandt werden kann, wenn man näher definieren möchte,
welcher Teil des Überdeckungsbereiches störungsmäßig von
Bedeutung ist. Es kann eine willkürlich geschlossene
Kontur angewandt werden, aber es reicht meistens, die
Überdeckung der Zelle mit Hilfe eines Kreises zu
definieren. Der Kreis ist allgemein nicht um den Basis
stationsstandort zentriert. Bei der Berechnung des
Störungsgrades werden nunmehr nur in den Kreis fallende
Störungen in Betracht gezogen. Der Störungsgrad in diesem
Kreis beträgt 0,8%.
Mit der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren
zur Bestimmung des Aussehens des gesamten Störungsbildes
unter Berücksichtigung aller möglichen Störer im Überdec
kungsbereich einer Station vorgesehen. Die Erfindung ist
anwendbar bei gestörter Mobileinheit sowie gestörter
Basisstation.
Claims (6)
1. Verfahren zur Bestimmung von mehrfachen Störungen
in einem Mobilfunksystem, mit einer Anzahl von Basis
stationen mit zugehörigen getrennten Überdeckungsberei
chen und Mobilstationen, dadurch gekennzeichnet,
daß Feldstärken von allen Basisstationen auf allen Ver kehrswegen im geographischen Bereich des Mobilfunksystems gemessen und/oder berechnet werden,
daß die Störung an jedem Punkt im Überdeckungsbereich einer Basisstation für jedes entsprechende Paar von Basisstationen berechnet wird, und
daß die Störungen für alle entsprechenden Paare von Basisstationen addiert werden, um die Gesamtstörung an jedem Punkt zu bilden.
daß Feldstärken von allen Basisstationen auf allen Ver kehrswegen im geographischen Bereich des Mobilfunksystems gemessen und/oder berechnet werden,
daß die Störung an jedem Punkt im Überdeckungsbereich einer Basisstation für jedes entsprechende Paar von Basisstationen berechnet wird, und
daß die Störungen für alle entsprechenden Paare von Basisstationen addiert werden, um die Gesamtstörung an jedem Punkt zu bilden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Störung für die betreffende Basisstation
berechnet wird, gepaart mit Basisstationen, die im
gleichen Kanal liegen, und mit Basisstationen, die in
einem Nachbarkanal liegen.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß ein Gesamt-Störungsgrad berechnet wird, der das
Verhältnis zwischen Länge von Wegstrecke mit gestörter
Überdeckung und Länge der gesamten Wegstrecke mit
Überdeckung ergibt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß der Störungsgrad in einer Kontur berechnet wird,
die den Überdeckungsbereich der betreffenden Basisstation
begrenzt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß ein Plottbild dadurch erstellt wird, daß geogra
phische Punkte, für die die Gesamtstörung einen vorbe
stimmten Wert übersteigt, mit einem ersten Symbol (O)
markiert werden und übrige Punkte mit einem zweiten
Symbol ( . ) markiert werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß das Plottbild in einer Kontur erstellt wird, die
den Überdeckungsbereich der betreffenden Basisstation
begrenzt.
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