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DE4036543A1 - Kopiergeraet mit umlenkeinrichtung - Google Patents

Kopiergeraet mit umlenkeinrichtung

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Publication number
DE4036543A1
DE4036543A1 DE4036543A DE4036543A DE4036543A1 DE 4036543 A1 DE4036543 A1 DE 4036543A1 DE 4036543 A DE4036543 A DE 4036543A DE 4036543 A DE4036543 A DE 4036543A DE 4036543 A1 DE4036543 A1 DE 4036543A1
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DE
Germany
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roller
take
circumference
copier according
holder
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Withdrawn
Application number
DE4036543A
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English (en)
Inventor
Alfred Neugebauer
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Develop Dr Eisbein GmbH and Co
Original Assignee
Develop Dr Eisbein GmbH and Co
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Publication date
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Priority to EP19910117966 priority patent/EP0485768A3/de
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Priority to US07/792,366 priority patent/US5273267A/en
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    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/65Apparatus which relate to the handling of copy material
    • G03G15/6502Supplying of sheet copy material; Cassettes therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H15/00Overturning articles
    • B65H15/004Overturning articles employing rollers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/02Separating articles from piles using friction forces between articles and separator
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    • B65H3/0638Construction of the rollers or like rotary separators

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Description

Die Erfindung betrifft ein Kopiergerät mit einer eine Umlenkung eines ankommendes Blattes um etwa 180° bewirkenden Umlenkein­ richtung, die unmittelbar nach einer einem zugeführten Blatt­ stapel zugeordneten Abzugswalze angeordnet ist.
Bei bekannten, beispielsweise in der JP-PS 64-6508 und der DE-OS 31 36 206 offenbarten Anordnungen, dienen als Umlenkeinrich­ tungen U-förmig gebogene Führungskanäle, durch die das Kopier­ papier hindurchbewegt wird. Für diese bekannte Art der Umlenkung sind vergleichsweise große Krümmungsradien erforderlich, da sonst die Vorderkante eines Blattes nicht mehr ohne weiteres in dem Führungskanal gleiten kann, was Aufwellungen des Blattes und damit einen Papierstau zur Folge hätte. Diese Schwierigkeit mit zu kleinen Krümmungsradien der Führungskanäle würde vor al­ lem bei schweren Papiersorten und Folien auftreten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kopiergerät mit geringem Aufwand mit einer raumsparenden Umlenkeinrichtung aus­ zustatten, welche ein zuverlässiges und störungsfreies Umlenken eines Blattes mit einem vergleichsweise kleinen Krümmungsradius gestattet.
Die Aufgabe wird für ein Kopiergerät der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Umlenkeinrichtung als ein die Abzugs­ walze teilweise umgebendes Führungselement ausgebildet ist, das mit einer vorbestimmten Anlagekraft an dem Umfang der Abzugs­ walze anliegt.
Bei dieser Ausbildung wird ein abgezogenes Blatt nicht nur pas­ siv von Wandungen des Einführungsspaltes umgelenkt, sondern durch Andrücken an die Abzugswalze von dieser aktiv um die Um­ lenkung herumgezogen. Dies gewährleistet einen sicheren und zu­ verlässigen Transport eines Blattes insbesondere auch dann, wenn aus Platzersparnisgründen eine Umlenkung innerhalb eines kleinen Bereiches, also mit starker Krümmung, erwünscht ist. Die erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht beispielsweise für die Umlenkung einen Krümmungsradius von weniger als 20,5 mm, d. h. eine sehr flache Bauweise.
In Ausgestaltung der Erfindung dient als Führungselement eine in einer Halterung gegen den Abzugswalzenumfang anliegend vor­ gespannt und in Umfangsrichtung gehaltene Blattfeder oder ein Teflonstreifen. Der geringe Gleitreibungskoeffizient dieses Materials erleichtert den Papiertransport. Gleichzeitig kombi­ niert die Verwendung der Blattfeder oder des Teflonstreifens als elastisches Element günstige Elastizitätseigenschaften mit einem geringen Herstellungsaufwand.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind Mittel zur Ein­ stellung der Anlagekraft des Führungselementes vorgesehen. Da­ mit kann die Umlenkeinrichtung des Kopiergerätes mühelos an die einzuziehenden Papier- bzw. Foliensorten angepaßt werden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung beinhaltet das Kopier­ gerät einen Sensor innerhalb des der Abzugswalze nachgeordneten Transportbereichs sowie eine mit dem Sensor gekoppelte, an ei­ ner Welle der Abzugswalze angeordnete Kupplung. Mit dem Sensor läßt sich die Position eines eingezogenen Blattes erkennen. Durch ein entsprechendes Signal des Sensors ist es möglich, die Kupplung zu betätigen und damit die Abzugswalze in eine vorbe­ stimmte Stellung zu führen. Eine Abflachung an der Abzugswalze kann so vor Einzug eines neuen Blattes stets in den der Vorder­ kante des Blattstapels gegenüberliegenden Bereich gebracht wer­ den, um bei Bedarf eine Einzelblattzufuhr zu ermöglichen, ins­ besondere das Zuführen einer Folie.
In Weiterbildung der Erfindung beinhaltet die Kupplung eine zwischen zwei Positionen verfahrbare Stange und eine drehfest auf der Welle der Abzugswalze befestigte Nabe mit einer einsei­ tig eingebrachten Ringnut, wobei die Stange, die in die Ringnut der Nabe eingreift und jeweils in einer Endposition einerseits mit Rastungen am Ringnutinnenrand, andererseits mit einer ein­ zelnen Rastung am Ringnutaußenrand zusammenwirkt. Mit der ein­ zelnen Rastung am Außenrand läßt sich mit dieser Kupplung eine definierte Stellung der Abzugswalze einstellen, während dagegen mit den Rastungen am Ringnutinnenrand die Welle für die Abzugs­ walze arretierbar ist und damit der Papiertransport in einer gewünschten Stellung angehalten werden kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist der Ringnutinnen­ rand der Nabe innerhalb eines der einzelnen Rastung am Ringnut­ außenrand gegenüberliegenden Winkelbereichs keine Rastungen auf. Diese Maßnahme dient dazu, ein unabsichtliches Arretieren der Welle zu verhindern, wenn die Stange in diejenige Position ver­ fahren wird, die ein berührungsloses Vorbeidrehen der einzelnen Rastung am Ringnutaußenrand ermöglicht. Dies ist vor allem dann zweckmäßig, wenn die Abzugswalze für den Einzug eines einzigen Papierblattes aufgrund ihres vergleichsweise geringen Radius mehrere Umdrehungen ausführt. Die einzelne Rastung ist dann so oft berührungsfrei an der Nase der Stange vorbeizudrehen, bis das Papierblatt gänzlich eingezogen bzw. weitertransportiert ist. Letzteres kann von dem zugehörigen Sensor erkannt werden. Erst danach wird dann die Stange in die Position verfahren, in der ihre Nase mit der einzelnen Rastung zusammenwirken kann. Das Anliegen der Rastung an der Nase sperrt dann die Welle und garantiert die richtige Stellung der Abzugswalze für einen neu­ erlichen Papiereinzug.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeich­ nungen dargestellt und wird nachfolgend beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines Kopiergerätes im Bereich einer Umlenkeinrichtung und
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Kupplung für die Welle einer Abzugswalze der Umlenkeinrichtung in Fig. 1.
Mit Hilfe einer in Fig. 1 gezeigten Umlenkeinrichtung (1) wer­ den einzelne Papier- oder Folienblätter von einem in einer Kas­ sette (14) bereitgehaltenen Stapel (15) abgezogen und umgelenkt. Hierzu befindet sich in etwa mittig über der Frontseite der in eine Aufnahme am Kopiergerät eingeschobenen Kassette (14) eine drehfest auf einer Welle (3) befestigte Abzugswalze (2). Die Welle (3) verläuft parallel zur frontseitigen, d. h. in Abzugs­ richtung weisenden Oberkante der Kassette (14) und ist in nicht näher gezeigter Weise an Rahmenteilen des Kopiergerätes gelagert.
Die Abzugswalze (2) ist mit einer segmentartigen Abflachung (5) versehen. Die Abflachung (5) liegt vor einem zu erfolgenden Pa­ piereinzug dem Stapel (15) mit Abstand gegenüber und ermöglicht im Bedarfsfall eine problemlose Einzelblattanlage. Zum Papier­ einzug wird von einer nicht gezeigten Steuerung die Welle (3) und mit ihr die Abzugswalze (2) in Richtung (D) in Drehung ver­ setzt. Ein Mitnahmegummi (4), das in der den Umfang der Abzugs­ walze (2) bildenden Mantelfläche (25) der Abflachung (5) nach­ geordnet an der Abzugswalze (2) befestigt ist, zieht bei seiner Bewegung über den Stapel (15) das dort zuoberst liegende Blatt ab.
Zusätzlich kommt der hier gezeigten Abzugswalze (2) eine Um­ lenkfunktion zu. Hierzu ist die Mantelfläche (25) innerhalb ei­ nes Umlenkwinkelbereichs (U) mit geringem Abstand von einer an Rahmenteilen des Kopiergerätes angebrachten Halterung (7) umge­ ben, an der eine Blattfeder (10) festgelegt ist. Die Blattfeder (10) ist in den Spalt zwischen Halterung (7) und Mantelfläche (25) dergestalt eingefügt, daß sie an ihren Enden jeweils an der Halterung (7) vorgespannt gehalten ist, so daß sie zwischen ihren Enden mit einer Anlagekraft an der Mantelfläche (25) der Abzugswalze (2) anliegt. Die Andruckkraft ergibt sich aufgrund der von der Mantelfläche (25) erzwungenen Auslenkung der Blatt­ feder (10) und der Vorspannung mittels einer Feder (13). An ih­ rem einen Ende (12) ist die Blattfeder (10) an einem tangential zur Abzugswalze (2) verschiebbaren Teil (11) der Halterung (7) festgelegt. Der Teil (11) ist gegen die Kraft der Feder (13) gegenüber dem übrigen Teil der Halterung (7) abgestützt, wodurch sich die Anlagekraft der Blattfeder (10) an der Mantelfläche (25) durch die Position des Teils (11) relativ zum restlichen Teil der Halterung (7) einstellen läßt. Gleichzeitig erleich­ tert die Anordnung des verschiebbaren Teils (11) das Auswechseln der Blattfeder (10). Hierzu kann zusätzlich vorgesehen sein, daß die Halterung (7) um eine nicht gezeigte Achse im Bereich ihres unteren, L-förmig abgebogenen Endes von der Mantelfläche (25) weggeschwenkt werden kann. Dadurch lassen sich auch even­ tuell auftretende Papierstaus leicht und einfach beseitigen. Auf der Einlaufseite verläuft die Blattfeder (10) zunächst tan­ gential zur Abzugswalze (2), so daß ein Einführungsspalt gebil­ det wird, in den die vordere Kante eines Blattes leicht ein­ läuft.
In einer durch das im Querschnitt L-förmig von der Abzugswalze (2) abgesetzte untere Ende der Halterung (7) gebildeten Nische (8) ist eine Hilfseinrichtung für die Papierblattvereinzelung angeordnet. Diese Einrichtung besteht aus einem Polyurethan- Gummielement (6), das mittels einer Feder (9) radial gegen die Mantelfläche (25) der Abzugswalze (2) angedrückt ist. Das Gum­ mielement (6) liegt etwa mit seiner Mitte an der Abzugswalze (2) an, zu der es im wesentlichen tangential ausgerichtet ist. Werden vom Mitnahmegummi (4) versehentlich mehrere Blätter ab­ gezogen, so werden die dem obersten Blatt nachfolgenden Blätter vom Gummielement (6) festgehalten und an einem weiteren Einzug gehindert. Das Mitnahmegummi (4) erstreckt sich über einen aus­ reichend großen Winkelbereich, so daß es das Gummielement (6) erreicht, bevor sein hinteres Ende den Bereich oberhalb des Pa­ pierstapels (15) verläßt. Dies gewährleistet einen sicheren Übergang der Papierabzugsbewegung zu der nachfolgenden Papier­ umlenkbewegung.
Ein vom Mitnahmegummi (4) vom Stapel (15) abgezogenes, verein­ zeltes Blatt wird während des weiteren Papiertransports dadurch sicher geführt, daß die Blattfeder (10) im Umlenkwinkelbereich (U) das Blatt aktiv gegen das Mitnahmegummi (4) und gegen den übrigen zylindrischen Bereich der Mantelfläche (25) andrückt. Selbstverständlich ist der Winkelbereich, über den die Blattfe­ der an der Abzugswalze (2) anliegt, wesentlich größer als der von der Abflachung (5) eingenommene Winkelbereich, so daß in jeder Stellung der Abzugswalze (2) jedenfalls über einen gewis­ sen Mindestabschnitt hinweg die Blattfeder (10) das Blatt gegen die Mantelfläche (25) andrückt. Die in Umfangsrichtung der Ab­ zugswalze (2) gehaltene Blattfeder (10) weist ausreichende Gleiteigenschaften auf, so daß das einzuziehende Blatt an der sich drehenden Mantelfläche (25) haftet und an der Blattfeder (10) vorbeigleitet. Am Ende des Umlenkwinkelbereichs (U), an dem sich die Blattfeder (10) von der Mantelfläche (25) zur Be­ festigung mit seinem Ende (12) an dem Teil (11) entfernt, ver­ läßt ein eingezogenes Blatt den Bereich der Mantelfläche (25) und gelangt in einen von zwei trichterartig angeordneten Füh­ rungsplatten (16, 17) gebildeten Bereich. Von diesem Bereich aus erfolgt über nachgeordnete Transportwalzen (19, 20) der Weitertransport des Blattes, beispielsweise zu einer nicht dar­ gestellten, anschließenden Tonertrommel.
Die Abmessungen der Abzugswalze (2) sind so gewählt, daß zum vollständigen Einzug eines Blattes mehrere Umdrehungen der Ab­ zugswalze (2) erforderlich sind. Die aufgrund der Abflachung (5) und des Mitnahmegummis (4) nicht rotationssymmetrische Ge­ stalt der Abzugswalze (2) bedingt, daß diese im Anschluß an ei­ nen erfolgten Einzug des Blattes wieder die in Fig. 1 darge­ stellte, definierte Ausgangsstellung einnehmen sollte. Diesem Zweck dient eine in Fig. 2 gezeigte Kupplung (26).
Die Kupplung (26) besteht aus einer drehfest auf der Welle (3) sitzenden Nabe (21), deren in Fig. 2 gezeigte Stirnseite eine ringförmige Nut (30) aufweist. Am Außenumfang (31) der Ringnut (30) ist eine einzelne Rastung in Form einer Stoppnase (22) angeformt. Am Innenumfang (23) der Ringnut (30) sind säge­ zahnartige Rastungen angeformt, wobei ein Ring der Stoppnase (22) gegenüberliegende Winkelbereich ausgenommen ist. Mit den Rastungen am Innenumfang (23) sowie mit der Stoppnase (22) wirkt eine Nase (29) zusammen, die am Ende einer transversal zwischen zwei Endpositionen verfahrbaren Stange (24) angebracht ist. Die Stange (24) ist im Bereich der Nabe (21) mittels eines Langlochs (28) geführt, durch das die Welle (3) hindurchgreift. Die Kupplung (26) ist im Bereich seitlich oberhalb der Kassette (14) angeordnet.
In der gezeigten, rechten Endstellung der Stange (24) kommt die Nase (29) an der Stoppnase (22) zum Anschlag. Da am Außenumfang (31) nur eine einzige solche Stoppnase (22) angeformt ist, de­ finiert dieser Anschlag eine bestimmte Stellung der Welle (3) und damit der Abzugswalze (2). Um diese Stellung exakt zu er­ reichen, wird die Stange (24) in der gezeigten, rechten End­ stellung festgehalten und bei Drehung der Welle (3) in Richtung (D) abgewartet, bis die Stoppnase (22) an der Nase (29) an­ schlägt. Das Festhalten der Stange (24) in ihrer rechten Endpo­ sition wird von einer nicht näher gezeigten Papiertransport­ steuerung dann veranlaßt, wenn ein in Fig. 1 gezeigter Sensor (18), der vor den Transportwalzen (19, 20) angeordnet ist, sig­ nalisiert, daß ein eingezogenes Blatt diesen Bereich verlassen hat und ein neues Blatt eingezogen werden kann. Der Sensor (18) besteht aus einer Fotozelle, mit der erkennbar ist, ob zwischen den Führungsplatten (16, 17) noch ein Blatt liegt oder nicht.
Soll dagegen ein laufender Papiereinzug angehalten werden, so veranlaßt die Papiertransportsteuerung eine Verschiebung der Stange (24) in ihre andere, in der Fig. 2 linke Endposition. Die als Doppelnase gestaltete Nase (29) wirkt dann mit einer der Rastungen am Innenumfang (23) der Nabe (21) zusammen und hält die Welle (3) und damit die Abzugswalze (2) an. Eine solche Unterbrechung der Einzugsbewegung erfolgt normalerweise zu dem Zeitpunkt, zu welchem das teilweise eingezogene Blatt mit sei­ ner Vorderkante unter Bildung einer leichten Welle vor den Transportwalzen (19, 20) ansteht. Auch das Erreichen der Trans­ portwalzen (19, 20) durch das Blatt wird vom Sensor (18) detek­ tiert. In dieser Stellung liegt das Blatt auf Abruf, um bei Be­ darf mittels der Transportwalzen (19, 20) den nachgeordneten Kopiergeräteinrichtungen zugeführt zu werden.
Wie oben erwähnt, machen die geringen Abmessungen der Abzugs­ walze (2) für den vollständigen Einzug eines Blatts mehrere Um­ drehungen dieser Abzugswalze (2) erforderlich. Nach begonnenem Papiereinzug darf daher die Abzugswalze (2) nicht beim erstma­ ligen Wiedererreichen der in Fig. 1 gezeigten Ausgangsstellung durch Zusammenwirken der Nase (29) mit der Stoppnase (22) ange­ halten werden. Zu diesem Zweck ist vorgesehen, daß die Papier­ transportsteuerung rechtzeitig vor Ausführen einer ganzen Um­ drehung der Abzugswalze (2) die Stange (24) für einen gewissen Zeitraum in ihre in Fig. 2 linke Endposition verfährt, so daß die Stoppnase (22) nicht gegen die Nase (29) anschlägt. Nach Vorbeidrehen über einen ausreichenden Toleranzwinkelbereich wird die Stange (24) wieder in die rechte Endposition zurückge­ fahren. Wenn der Papiereinzug beendet ist und die Abzugswalze (2) in die Ausgangsstellung verbracht werden soll, wird die Stange (24) in der rechten Endposition gehalten, so daß dann die Stoppnase (22) an die Nase (29) anschlagen kann und die Ab­ zugswalze (2) damit exakt in die Ausgangsstellung gelangt. Die geschilderte Ausweichbewegung durch zwischenzeitliches Verfah­ ren der Stange (24) in die linke Endposition darf nicht zum Sperren der Welle (3) durch Einrasten der Nase (29) in eine der Rastungen am Innenumfang (23) führen. Der Innenumfang (23) ist deshalb über einen ausreichenden, der Stoppnase (22) gegenüber­ liegenden Winkelbereich nicht mit Rastungen versehen. Entspre­ chend ist auch ein Anhalten der Einzugsbewegung über diesen Winkelbereich nicht möglich. Diese Unsicherheit ist jedoch, da auf einen verhältnismäßig kleinen Papiertransportweg begrenzt, unschädlich und führt nur dazu, daß das Kopierpapier mit einer entsprechend größeren oder kleineren Welle vor den Transport­ walzen (19, 20) ansteht.
Der Vorteil der dargestellten Kupplung (26) besteht darin, daß die Welle (3) sowohl in einer definierten Stellung als auch zu einem gewünschten Zeitpunkt angehalten werden kann, ohne daß hierzu zwei unterschiedliche Stoppmechanismen oder eine zusätz­ liche elektrische Überwachung notwendig sind. Dabei wird ausge­ nutzt, daß über die Papiertransportsteuerung die ungefähre Stellung der Welle (3) und damit der Abzugswalze (2) bekannt ist. Die Kupplung (26) ermöglicht dann ohne zusätzliche Überwa­ chungseinrichtungen das Erreichen der exakten Ausgangslage für die Abzugswalze (2). Vorzugsweise wird die Stange (24) elektro­ magnetisch angesteuert und befindet sich im stromlosen Zustand des Magneten in der mit der Stoppnase (22) zusammenwirkenden, in Fig. 2 rechten Endposition. So kommt die Kupplung (26) mit nur einem Stoppmechanismus (Magnet) und ohne zusätzliche Über­ wachungseinrichtung aus.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die gezeigte Ausführungsform beschränkt. Zahlreiche weitere Varianten ins­ besondere hinsichtlich der Gestaltung des Führungselementes sind denkbar.
So kann beispielsweise vorgesehen werden, das einzuziehende Blatt statt mit einem elastischen Element durch eine pneumati­ sche Einrichtung mittels an der Mantelfläche (25) der Abzugs­ walze (2) erzeugtem Druckunterschied im Umlenkwinkelbereich (U) an die Mantelfläche (25) anzudrücken.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, gummiartige Elemente entsprechend dem Mitnahmegummi (4) auf dem gesamten zylindri­ schen Teil der Mantelfläche (25) in Abständen voneinander der­ gestalt anzuordnen, daß sie an der Abzugswalze (2) radial nach außen federnd gelagert sind. Das Blatt wird dann von den feder­ elastischen Gummis auf der Mantelfläche (25) gegen ein die Man­ telfläche (25) hülsenartig umgebendes Element federelastisch angedrückt. Auch in diesem Fall entfällt das Einbringen eines streifenförmigen, elastischen Elements.
Es ist weiterhin auch denkbar, ein die Mantelfläche (25) umge­ bendes Element nach Art der Halterung (7) selbst gegen die Man­ telfläche (25) anliegend anzuordnen, z. B. durch eine Lagerung auf einer Achse, um die das Element drehbar ist, wobei das Ele­ ment durch diese Drehbewegung an der Mantelfläche (25) zur An­ lage kommt. Die Andruckkraft kann mittels einer das Element ge­ gen die Mantelfläche (25) drückenden Feder oder aber durch die Gewichtskraft des Elements selbst aufgebracht werden.
Bei Verwendung eines streifenförmigen elastischen Elements kann dieses auch aus einem teflonbeschichteten Federelement oder ei­ nem Teflonstreifen bestehen.
In allen Fällen ist jedenfalls ein aktives Andrücken des einzu­ ziehenden Blattes an den Umfang der Abzugswalze und damit unab­ hängig von der Steifigkeit des Blattes ein zuverlässiger Pa­ piertransport auch bei einer Umlenkung um einen vergleichsweise kleinen Krümmungsradius gewährleistet.

Claims (12)

1. Kopiergerät mit einer eine Umlenkung eines ankommenden Blattes um etwa 180° bewirkenden Umlenkeinrichtung, die unmit­ telbar nach einer einem zugeführten Blattstapel zugeordneten Abzugswalze angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Um­ lenkeinrichtung (1) als ein die Abzugswalze (2) teilweise umge­ bendes Führungselement (7, 10) ausgebildet ist, das mit einer vorbestimmten Anlagekraft am Umfang (25) der Abzugswalze (2) anliegt.
2. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement als in einer Halterung (7) gegen den Umfang (25) der Abzugswalze (2) anliegend vorgespanntes und in Umfangsrichtung gehaltenes federelastisches Element (10) gebil­ det ist.
3. Kopiergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das federelastische Element (10) die Form eines gegenüber der Abzugswalze (2) schmäleren Streifens hat und einen geringen Reibungskoeffizenten gegenüber dem umzulenkenden Blatt auf­ weist, der in etwa mittig an dem Umfang (25) der Abzugswalze (2) anliegt.
4. Kopiergerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das elastische Element (10) an seinen Enden in die Halterung (7) eingespannt ist, welche den Umfang (25) in­ nerhalb eines Umlenkwinkelbereiches (U) mit geringem Abstand umgibt.
5. Kopiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das federelastische Element (10) eine Blatt­ feder oder ein Teflonstreifen oder ein mit Teflon beschichtetes Federelement ist.
6. Kopiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (11, 13) zur Einstellung der Anlage­ kraft vorgesehen sind.
7. Kopiergerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil (11) der Halterung (7) für das elastische Element (10) in etwa tangential zum Umfang (25) und gegenüber dem übri­ gen Teil der Halterung (7) federelastisch (13) beweglich ist.
8. Kopiergerät nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Halterung (7) Mittel (6, 9) zur Pa­ pierblattvereinzelung integriert sind.
9. Kopiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekenn­ zeichnet durch einen Sensor (18) innerhalb des der Abzugswalze (2) nachgeordneten Transportbereichs und durch eine mit dem Sensor (18) gekoppelte, an einer Welle (3) der Abzugswalze (2) angeordnete Kupplung (26).
10. Kopiergerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (26) eine zwischen zwei Endpositionen verfahr­ bare Stange (24) und eine drehfest auf der Welle (3) befestigte Nabe (21) beinhaltet, wobei die Stange (24) mittels einer Nase (29) in der einen Endposition mit einer Mehrzahl von Rastungen an einem Umfang (23) der Nabe (21) und in der anderen Endposi­ tion mit einer einzelnen Rastung (22) an einem dazu koaxialen Umfang (31) der Nabe (21) zusammenwirkt.
11. Kopiergerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang (23) den radialen Innenrand und der Umfang (31) den radialen Außenrand einer Ringnut (30) der Nabe (21) bildet.
12. Kopiergerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang (23) in einem vorbestimmten Winkelbereich der einzelnen Rastung (22) gegenüberliegend keine Rastungen vorge­ sehen sind.
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