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DE4036242A1 - Fluessigkeitsreibungskupplung mit thermischer innenabschaltung - Google Patents

Fluessigkeitsreibungskupplung mit thermischer innenabschaltung

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Publication number
DE4036242A1
DE4036242A1 DE19904036242 DE4036242A DE4036242A1 DE 4036242 A1 DE4036242 A1 DE 4036242A1 DE 19904036242 DE19904036242 DE 19904036242 DE 4036242 A DE4036242 A DE 4036242A DE 4036242 A1 DE4036242 A1 DE 4036242A1
Authority
DE
Germany
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valve lever
valve
free end
partition
coupling according
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19904036242
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English (en)
Inventor
Achim Dipl Ing Kappeler
Ralf Dipl Ing Maus
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Mahle Behr GmbH and Co KG
Original Assignee
Behr GmbH and Co KG
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D35/00Fluid clutches in which the clutching is predominantly obtained by fluid adhesion
    • F16D35/02Fluid clutches in which the clutching is predominantly obtained by fluid adhesion with rotary working chambers and rotary reservoirs, e.g. in one coupling part
    • F16D35/021Fluid clutches in which the clutching is predominantly obtained by fluid adhesion with rotary working chambers and rotary reservoirs, e.g. in one coupling part actuated by valves
    • F16D35/026Fluid clutches in which the clutching is predominantly obtained by fluid adhesion with rotary working chambers and rotary reservoirs, e.g. in one coupling part actuated by valves actuated by a plurality of valves; the valves being actuated by a combination of mechanisms covered by more than one of groups F16D35/022 - F16D35/025

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Temperature-Responsive Valves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Flüssigkeitsreibungskupplung, insbesondere zum Antrieb eines Kühlluftventilators, mit einer thermischen Innenabschaltung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der DE-C 32 46 783 ist eine Kupplung bekannt, bei der der Bimetallstreifen zur Innenabschaltung der Kupplung mit einem Ende auf der Trennwand festliegt und mit dem anderen Ende am Ventilhebel angreift. Dieser Bimetallstreifen der Innenabschaltung überlagert dabei die von einer äußeren Stelleinrichtung auf den Ventilhebel übertragene Steuer­ bewegung. Die Stelleinrichtung besteht aus einem in der Gehäusevorderwand geführten Schaltstift, auf den ein Bi­ metall wirkt, welches mittels Haltern auf der Gehäusevorder­ wand festgelegt ist.
Zur Einstellung der Zuschalttemperatur der Kupplung wird die Schaltstiftlänge entsprechend angepaßt. Das Bimetall der Innenabschaltung bleibt bei dieser Anpassung unberück­ sichtigt, so daß der Abschaltpunkt der Innenabschaltung sich mehr oder weniger zufällig aus der Summe einzelner Toleran­ zen ergibt. Ferner ist nachteilig, daß das Innenbimetall die Öffnungskraft des Ventilhebels überwinden muß, um ein Schließen des Ventilschließgliedes zu erreichen. Eine ent­ sprechend starke Ausbildung des Bimetalls ist daher zwingend notwendig, wobei eine entsprechende Wärmeenergie erforder­ lich ist, ein derartiges Bimetall bis zum Schließen des Ventilhebels zu verstellen. Die bekannte Innenabschaltung reagiert daher auch entsprechend träge, so daß sie keinen ausreichend zuverlässigen Schutz vor Überhitzung des Arbeitsmediums gewährleistet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Flüssigkeits­ reibungskupplung der gattungsgemäßen Art derart weiterzu­ bilden, daß die Justage der äußeren Stelleinrichtung zum Einstellen der Zuschalttemperatur auch eine entsprechende Anpassung der Abschalttemperatur der Innenabschaltung er­ möglicht, um einen in engen Grenzen funktionssicheren Über­ hitzungsschutz zu erhalten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Da der Bimetallstreifen der Innenabschaltung als Ventil­ schließglied am freien Ende des Ventilhebels befestigt ist, wird bei der Justierung der Stelleinrichtung zum Einstellen der Zuschalttemperatur zusammen mit dem Ventilhebel auch der Bimetallstreifen der Innenabschaltung verlagert, so daß auch die Abschalttemperatur in engen Grenzen festgelegt ist. Die Lage des Innenbimetalls zum Ventilhebel wird bei der Montage des Bimetallstreifens auf dem Ventilhebel konstruktiv fest­ gelegt und kann daher allein nach der bei der kritischen Temperatur erforderlichen Durchbiegung bestimmt werden. Da der Bimetallstreifen der Innenabschaltung nicht gegen den Ventilhebel arbeiten muß, kann er entsprechend kleiner di­ mensioniert werden, was zur Erzielung einer erhöhten An­ sprechempfindlichkeit ausgenutzt werden kann. Die erfin­ dungsgemäße Innenabschaltung arbeitet feinfühliger und in einem genaueren Temperaturbereich.
In besonderer Weiterbildung der Erfindung ist der Bimetall­ streifen mit einer zwischen seinen beiden Enden liegenden Befestigungsstelle auf der der Trennwand abgewandten Seite mit Abstand zu diesem am Ventilhebel befestigt, wobei das dem Ventilhebel zugewandte Ende des Bimetallstreifens mit vorgebbarem Abstand zum Ventilhebel liegt und sich bei Er­ wärmung des Bimetallstreifens an dem Ventilhebel anlegt. Auf diese Weise kann die Kennlinie der Durchbiegung über der Temperatur derart geändert werden, daß sie bei Anliegen des einen Endes des Bimetallstreifens an dem Ventilhebel steiler wird und zu einem rascheren Schließen der Ventilöffnung führt. Hierzu ist insbesondere vorgesehen, die Befestigungs­ stelle am freien Ende einer Lasche anzuordnen, welche aus der Ebene des Bimetallstreifens herausgetrennt ist, wobei das andere Ende der Lasche mit dem dem Ventilhebel zuge­ wandten Ende des Bimetallstreifens verbunden bleibt.
In besonderer Weise ist der das Ende des Ventilhebels über­ ragende Abschnitt des Bimetallstreifens kürzer als der andere, oberhalb des Ventilhebels liegende Abschnitt, so daß bei gleicher Temperatur der das Ventilschließglied bildende freie Endabschnitt des Bimetallstreifens eine geringere Durchbiegung aufweist als der andere Abschnitt. So bleibt bis zur Anlage des anderen Abschnitts am Ventilhebel die Wirkung des Ventilschließgliedes aufgrund der geringen Durchbiegung des freien Endabschnitts des Bimetallstreifens vernachlässigbar klein, was insbesondere in Zwischen­ stellungen des Ventilhebels und unkritischem Anstieg der Temperatur des Arbeitsmediums für die Regelung von Vorteil ist. Erst wenn eine Grenztemperatur überschritten ist, bei der das andere Ende des Bimetallstreifens am Ventilhebel anliegt, ist die Durchbiegung in Abhängigkeit der Temperatur deutlich größer, so daß oberhalb der Grenztemperatur ein rasches Verschließen der Ventilöffnung sichergestellt ist.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung, in der Aus­ führungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäß ausge­ bildete Flüssigkeitsreibungskupplung,
Fig. 2 einen Teilschnitt durch eine Flüssigkeitsreibungs­ kupplung anderer Bauart mit durch eine äußere Stelleinrichtung vollständig geöffneter Ventil­ öffnung,
Fig. 3 eine Darstellung gemäß Fig. 2 mit durch die äußere Stelleinrichtung vollständig geschlossener Ventil­ öffnung,
Fig. 4 eine Darstellung gemäß Fig. 2 mit weitgehend ge­ schlossener Ventilöffnung aufgrund Innenabschaltung der Kupplung bei Übertemperatur der Kupplungs­ flüssigkeit,
Fig. 5 eine Ansicht auf den im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 2 bis 4 verwendeten Ventilhebel,
Fig. 6 eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Flüssigkeitsreibungskupplung mit Innenabschaltung,
Fig. 7 eine Darstellung gemäß Fig. 6 mit wirksamer Innen­ abschaltung,
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung der Durchbiegung f des Ventilschließgliedes relativ zum Ventilhebel über der Temperatur T.
Die in Fig. 1 im Schnitt dargestellte Flüssigkeitsreibungs­ kupplung besteht aus einer Gehäuserückwand 1, die drehbar auf einer gleichachsig zur Gehäuseachse 21 liegenden An­ triebswelle 10 gelagert ist. Zwischen der Antriebswelle 10 und der Gehäuserückwand 1 ist ein Lager 11 angeordnet, wel­ ches im Ausführungsbeispiel ein Wälzlager ist. An der Ge­ häuserückwand 1 sind radial abstehende Kühlrippen 2 be­ festigt, bevorzugt einteilig mit der Gehäuserückwand aus­ geführt. Die Lüfterflügel sind in Fig. 1 nicht dargestellt. Das Gehäuse der Flüssigkeitsreibungskupplung bildet gleich­ zeitig den Abtriebsteil für die Lüfterflügel.
Auf die schalenartig ausgebildete Gehäuserückwand 1 wird eine Gehäusevorderwand 3 aufgesetzt, wobei die Wände in ihren Randbereichen 4 miteinander befestigt sind. Zwischen dem Rand der Vorderwand 3 und dem Rand der Rückwand 1 ist eine Trennwand 5 gehalten, die den Gehäuseraum in einen von Vorderwand 3 und Trennwand 5 begrenzten Vorratsraum 6 und einen von der Trennwand 5 und der Rückwand 1 begrenzten Arbeitsraum 7 aufteilt. Im Arbeitsraum 7 ist ein scheiben­ artiger Läufer 8 angeordnet, der drehfest auf dem in den Arbeitsraum 7 ragenden Wellenstummel der Antriebswelle 10 befestigt ist. Zwischen dem scheibenartigen Läufer 8 und der Trennwand 5 ist je ein ringartiger, schmaler Arbeitsspalt 9 gebildet, der - in Achsrichtung der Kupplung gemessen - einige Zehntel Millimeter breit ist.
Der Vorratsraum 6 und der Arbeitsraum 7 stehen einerseits über eine radial mit Abstand zum Randbereich 4 angeordnete Ventilöffnung 12 und andererseits über eine benachbart zum Randbereich 4 angeordnete Rückflußöffnung 15 miteinander in Verbindung. Die Rückflußöffnung 15 ist vorteilhaft Teil einer Pumpeinrichtung 16, welche bei einer Relativbewegung zwischen dem Gehäuse 1/3 und dem scheibenartigen Läufer 8 das Arbeitsmedium vom Arbeitsraum 7 in den Vorratsraum 6 zurückfördert.
Die Ventilöffnung 12 ist von einem Ventilhebel 13 gesteuert, an dessen freiem Ende 13a ein Ventilschließglied 14 be­ festigt ist. Auf den Ventilhebel wirkt eine Stellein­ richtung, die im gezeigten Ausführungsbeispiel aus einem von einem Bimetall 17 betätigten Schaltstift 18 besteht. Das Bimetall 17 ist außen an der Vorderwand 3 in Haltern 19 gehalten und der aus einem Wärmetauscher (nicht dargestellt) austretenden Kühlluft 20 ausgesetzt. Der Schaltstift ist in der Vorderwand längsverschieblich geführt und liegt mit seinen Enden einerseits am Bimetall 17 und andererseits am Ventilhebel 13 an.
Ist die Kühlluft 20 stark erwärmt, biegt sich das Bimetall 17 weiter durch, so daß der in Richtung auf die Vorderwand 1 federbelastete bzw. vorgespannte Ventilhebel 13 in Richtung auf die Vorderwand 3 zurückschwenken kann und die Ventil­ öffnung 12 freigibt. Aus dem Vorratsraum 6 fließt das flüssige Arbeitsmedium, z. B. Silikonöl, in den Arbeitsraum 7, wodurch dessen Füllstand ansteigt und das im Arbeitsspalt 9 liegende Arbeitsmedium zur Kraftübertragung zwischen dem Läufer 8 und dem Gehäuse 1/3 wirksam werden kann. Die Kraft­ übertragung ist dabei durch die im Arbeitsspalt 9 wirksam werdenden Scherkräfte der Arbeitsflüssigkeit bestimmt. Die Drehzahl des Gehäuses 1/3 steigt an, wodurch der Luftdurch­ satz durch den Wärmetauscher erhöht wird, hinter dem der aus Flüssigkeitsreibungskupplung und den Lüfterflügeln gebildete Kühlventilator angeordnet ist.
Der Temperaturabfall der Kühlluft 20 bedingt eine ent­ sprechende verminderte Durchbiegung des Bimetalls 17, so daß der Schaltstift 18 den Ventilhebel 13 in Richtung auf die Trennwand 5 bewegt, wodurch die Ventilöffnung 12 langsam ge­ schlossen wird. Der Zufluß des Arbeitsmediums aus dem Vor­ ratsraum in den Arbeitsraum vermindert sich, wodurch auf­ grund des ständigen Rückflusses des Arbeitsmediums über die Rückflußöffnung 15 die Füllhöhe im Arbeitsraum langsam ab­ nimmt und die Drehzahl des Gehäuses 1/3 und somit der Lüfterflügel 2 zurückgeht.
Abhängig vom Schlupf zwischen dem Läufer 8 und dem Gehäuse 1/3 wird sich das Arbeitsmedium im Arbeitsraum 7 erwärmen, wobei das erwärmte Arbeitsmedium ständig über die Rück­ flußöffnung 15 in den Vorratsraum zurückfließt. Um eine insbesondere bei verstärkter Schlupfleistung auftretende Überhitzung des Arbeitsmediums zu vermeiden, was zur Funktionsunfähigkeit der Kupplung führen könnte, ist im Vorratsraum eine von der Stelleinrichtung 17/18 unabhängig wirksame Innenabschaltung vorgesehen. Im gezeigten Ausfüh­ rungsbeispiel gemäß Fig. 1 besteht die Innenabschaltung aus einem Bimetallstreifen 14, der als Ventilschließglied am freien Ende 13a des Ventilhebels 13 befestigt ist und sich bei Erwärmung zur Ventilöffnung 12 hin durchbiegt.
Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Innenabschaltung ergibt sich anhand des Ausführungsbeispiels einer Flüssig­ keitsreibungskupplung gemäß den Fig. 2 bis 4, wobei für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen verwendet sind. In Ab­ weichung zum Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist der Schalt­ stift 18 auf der Außenseite der Gehäusevorderwand 3 mit einer mittels eines Spannrings 23 an der Vorderwand 3 festgelegten Dichtmanschette 22 abgedichtet. Das Gehäuse 1/3 der Flüssigkeitsreibungskupplung ist darüber hinaus derart ausgebildet, daß sich der Wellenstummel der Antriebswelle bis durch die Vorderwand 3 erstreckt. Der Ventilhebel 13 (Fig. 5) weist daher einen mittleren Ringabschnitt 13b auf, dessen innere Öffnung 24 den Wellenstummel mit Spiel um­ greift. Der Ventilhebel 13 weist einen Befestigungsabschnitt 13c auf, der mittels Nieten 25 (Fig. 1) auf der Trennwand 5 befestigt ist. Das dem Befestigungsabschnitt 13c diametral gegenüberliegende abgekröpfte Ende 13a trägt das Ventil­ schließglied 14 aus einem Bimetallstreifen. Vorzugsweise ist der Bimetallstreifen 14 an seinem freien Ende 14a kreis­ förmig, insbesondere halbkreisförmig abgerundet.
Fig. 2 zeigt die Stellung des Ventilhebels 13 bzw. des Ventilschließgliedes 14 bei voll zugeschalteter Kupplung. Kühlt das Bimetall 17 ab (Fig. 3), verschiebt es den Schalt­ stift 18 axial in den Vorratsraum 6, wodurch sich das Ventilschließglied 14 dicht über die Ventilöffnung 12 legt und diese verschließt. Über die Rückflußöffnung 15 wird der Arbeitsraum 7 leergepumpt, so daß der Läufer 8 im Arbeits­ raum 7 ohne Arbeitsmedium umläuft; das Gehäuse 1/3 erreicht seine Leerlaufdrehzahl.
Vorteilhaft ist das freie Ende 13a des Ventilhebels 13 derart abgekröpft, daß das freie Ende 13a einen größeren Abstand von der Trennwand 5 aufweist als der übrige Ventil­ hebel 13. Auf diese Weise wird die Möglichkeit geschaffen, daß der zwischen dem abgekröpften Ende 13a des Ventilhebels 13 und der Trennwand 5 angeordnete Bimetallstreifen 14 in seiner Ruhelage etwa in einer Ebene mit dem Ventilhebel liegt (Fig. 2, 3). Der Bimetallstreifen ist vorzugsweise mit einem Niet 26 am freien Ende 13a des Ventilhebels 13 be­ festigt. Die sich durch den Niet 26 ergebende Verdickung des freien Endes des Ventilhebels wird ohne Verlängerung der axialen Baulänge des Gehäuses 1/3 dadurch ausgeglichen, daß einerseits das Ende 13a des Ventilhebels 13 abgekröpft ist und andererseits die Ventilöffnung 12 in einem in den Vor­ ratsraum 6 ragenden erhabenen Bereich der Trennwand 5 ange­ ordnet ist. Dieser erhabene Bereich 27 wird vorteilhaft durch Prägung gebildet; insbesondere kann der erhabene Bereich 27 gleichzeitig während des Stanzvorgangs zum Ein­ bringen der Ventilöffnung 12 ausgeformt werden. Wie Fig. 3 zeigt, wird durch diese Ausbildung erreicht, daß der Niet 26 das vollständige Schließen der Ventilöffnung 12 nicht be­ hindert. In Gegenrichtung ist in der Gehäusevorderwand 3 eine Ausnehmung 28 zur Aufnahme des Niets bei vollständiger Öffnung des Ventils 12 (Fig. 2) vorgesehen.
Bei mittleren Drehzahlen bedingt der auftretende Schlupf zwischen dem Läufer 8 und dem Gehäuse 1/3 eine Erwärmung des Arbeitsmediums im Arbeitsraum 7. Da eine ständige Zirku­ lation des Arbeitsmediums über die Rückflußöffnung 15 bzw. die Ventilöffnung 12 gegeben ist, stellt sich die im Arbeitsraum 7 herrschende Temperatur auch im Vorratsraum 6 ein. Die Temperatur wirkt auf das aus dem Bimetallstreifen gebildete Ventilschließglied 14 derart, daß es sich bei steigender Temperatur in Richtung auf die Ventilöffnung 12 wölbt. Bei einer vorgebbaren Grenztemperatur liegt schließ­ lich das Ventilschließglied weitgehend an der Ventilöffnung 12 an (Fig. 4), wodurch der Zufluß an Arbeitsmedium in den Arbeitsraum auf ein Minimum reduziert wird. Dieses Minimum liegt unter der durch die Rückflußöffnung 15 zurückgeführten Menge an Arbeitsmedium, so daß sich der Arbeitsraum 7 leert und die Drehzahl des Gehäuses 1/3 auf die Leerlaufdrehzahl abfällt. Diese Innenabschaltung der Flüssigkeitsreibungs­ kupplung stellt eine wirksame Maßnahme gegen eine schädi­ gende Überhitzung des Arbeitsmediums dar. Erst wenn die Temperatur des Arbeitsmediums unter den kritischen Wert gefallen ist, stellt sich der Bimetallstreifen 14 zurück, wodurch die Ventilöffnung 12 wieder entsprechend der Lage des Ventilhebels 13 geöffnet und die Drehzahl der Kupplung wieder ansteigt.
Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 5 ist die Zu­ stellbewegung des Bimetallstreifens 14 über den gesamten Temperaturbereich der Temperaturänderung gleich pro­ portional. Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 6 bis 9 ist durch konstruktive Maßnahmen eine Zustellbewegung des Ventilschließgliedes erreicht, welche nach Überschreiten einer Grenztemperatur T1 beschleunigt ist. Der Bimetall­ streifen 14′ ist mit einer zwischen seinen beiden Enden 14a und 14b liegenden Befestigungsstelle 29 auf der der Trenn­ wand 5 abgewandten Seite am abgekröpften Ende 13a des Ventilhebels 13 festgelegt. Das in Längsrichtung des Ventil­ hebels 13 über das abgekröpfte Ende 13a herausstehende Ende 14a des Bimetallstreifens 14′ bildet das Ventilschließglied für die Ventilöffnung 12. Es ist über seitliche Stege 140 mit dem anderen Ende 14b verbunden, wobei das andere Ende 14b - in Draufsicht gesehen - oberhalb des Ventilhebels 13 liegt. Von diesem Ende 14b geht ferner eine Lasche 14c ab, deren vorderes Ende 14d die Befestigungsstelle 29 aufweist. Die Lasche 14c ist aus dem Bimetallstreifen 14′ herausge­ trennt und liegt symmetrisch zur Längsmittelachse des Bi­ metallstreifens. Entsprechend symmetrisch liegen die Stege 140.
Wie Fig. 7 zeigt, hat der Bimetallstreifen 14′ in Ruhelage (strichlierte Darstellung) eine Länge l3. Der das Ventil­ schließglied bildende Abschnitt des Bimetalls 14′ hat eine von der lotrechten Achse der Befestigungsstelle 29 zum freien Ende 14a gemessene Länge l1, die kleiner ist als die von der Achse der Befestigungsstelle 29 zum Ende 14b ge­ messene Länge l2 des anderen Abschnitts des Bimetall­ streifens.
Bei vorgegebener Lage des Ventilhebels 13 hat das Ende 14a von der Ventilöffnung 12 einen Abstand f2 und das Ende 14b vom Ventilhebel 13 einen Abstand f1′. Die Abstände sind entsprechend der gewünschten Schalttemperatur für die Innen­ abschaltung konstruktiv festlegbar.
Bei zunehmender Erwärmung des Arbeitsmediums im Vorratsraum 6 beginnt sich der Bimetallstreifen 14′ aus seiner Ruhelage (strichlierte Darstellung) durchzubiegen, wobei aufgrund des gewählten Längenverhältnisses l1/l12 die Durchbiegung f′1 am Ende 14b größer sein wird als die Durchbiegung f1 am Ende 14a. Die Anlage des Endes 14b am Ventilhebel 13 erfolgt bei einer Temperatur T1, die durch konstruktive Ausgestaltung festlegbar ist. Bis zu dieser Temperatur T1 ist die Auslen­ kung f1 des Endes 14a relativ gering, so daß auch nur eine entsprechend geringe Beeinflussung der Ventilöffnung 12 er­ folgt. Die Gerade I in Fig. 9 hat eine entsprechend flache Steigung.
Sobald nun das Ende 14b am Ventilhebel 13 anliegt, wirkt die gesamte Länge l3 des Bimetallstreifens, wodurch bei weiterer Temperaturerhöhung eine raschere Zustellung des Endes 14a auf die Ventilöffnung 12 zu erfolgt. Die Abhängigkeit der Zustellbewegung von der Temperatur nach Anlage des Endes 14b am Ventilhebel 13 ist in der Kurve II in Fig. 9 dargestellt. Man erkennt, daß die Kurve II deutlich steiler verläuft als die Kurve I, so daß gegen die kritische Temperatur T2 zu eine raschere und damit wirksamere Beeinflussung der Ventil­ öffnung 12 gegeben ist. Auf diese Weise wird eine wirksame Innenabschaltung erreicht, die Temperaturschwankungen des Arbeitsmediums unterhalb der Grenztemperatur T1 weitgehend unberücksichtigt läßt und erst nach Überschreiten der Grenz­ temperatur und weiterem Temperaturansteig steuernd ein­ greift.

Claims (10)

1. Flüssigkeitsreibungskupplung, insbesondere zum Antrieb eines Kühlluftventilators, bestehend aus einem Gehäuse (1/3), welches durch eine Trennwand (5) in einen Vor­ ratsraum (6) und einen Arbeitsraum (7) aufgeteilt ist und in der Trennwand (5) eine für den Zulauf von Flüssigkeit aus dem Vorratsraum (6) in den Arbeitsraum (7) vorgesehene Ventilöffnung und eine radial weiter außen liegende, für den Rücklauf der Flüssigkeit aus dem Arbeitsraum (7) in den Vorratsraum (6) vorgesehene Rück­ flußöffnung (15) angeordnet ist, wobei das Gehäuse (1/3) drehbar auf einer Antriebswelle (10) gelagert ist, mit der drehfest eine im Arbeitsraum (7) liegende Läufer­ scheibe (8) verbunden ist, und im Vorratsraum (6) ein von einer Stelleinrichtung (17, 18) betätigter Ventil­ hebel (13) angeordnet ist, welcher an seinem freien Ende (13a) ein Ventilschließglied (14) für die Ventilöffnung (12) aufweist und mit einem im Vorratsraum angeordneten Bimetallstreifen zur Innenabschaltung der Kupplung bei Übertemperatur der Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß der Bimetallstreifen als Ventilschließglied (14) ausgebildet und am freien Ende (13a) des Ventilhebels befestigt ist und sich bei Erwärmung zur Ventilöffnung (12) hin verformt.
2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines größeren Abstandes von der Trennwand (5) das freie Ende (13a) des Ventilhebels (13) abgekröpft ist.
3. Kupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bimetallstreifen (14) zwischen dem freien Ende (13a) des Ventilhebels (13) und der Trennwand (5) liegt.
4. Kupplung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bimetallstreifen (14) in seiner Ruhelage etwa in einer Ebene mit dem Ventilhebel liegt (Fig. 2, 3).
5. Kupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bimetallstreifen (14′) mit einer zwischen seinen beiden Enden (14a, 14b) liegenden Befestigungsstelle (29) auf der der Trennwand (5) abgewandten Seite des freien Endes (13a) des Ventil­ hebels (13) befestigt ist, wobei das dem Ventilhebel (13) zugewandte Ende (14b) des Bimetallstreifens (14′) mit vorgebbarem Abstand (f1′) zum Ventilhebel (13) liegt und sich bei Erwärmung des Bimetallstreifens (14′) an den Ventilhebel (13) anlegt.
6. Kupplung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsstelle (29) am freien Ende (14d) einer Lasche (14c) gebildet ist, welche in der Ebene des Bimetallstreifens (14′) herausgetrennt ist, wobei das andere Ende der Lasche (14c) mit dem dem Ventilhebel (13) zugewandten Ende (14b) des Bimetallstreifens (14′) in Verbindung steht.
7. Kupplung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der das freie Ende (13a) des Ventilhebels (13) überragende Abschnitt (l1) des Bi­ metallstreifens (14′) kürzer ist als der andere, ober­ halb des Ventilhebels (13) liegende Abschnitt (L2).
8. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Bimetallstreifen (14′) breiter als der Ventilhebel (13) ist.
9. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Bimetall­ streifens (14, 14′) abgerundet ist.
10. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilöffnung (12) in einem, in den Vorratsraum (6) ragenden, vorteilhaft durch Prägung gebildeten erhabenen Bereich (27) der Trennwand (5) angeordnet ist.
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