DE2013837A1 - Walzenausfahrvorrichtung - Google Patents
WalzenausfahrvorrichtungInfo
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Description
PATENTANWÄLTE F.W. HEMMERICH · GERD MÜLLER · D. GROSSE 21
DÜSSELDORF 1 0 · H O M B E R G E R ST R ASSE 5
. Sg.bk.
18.3.1970
-El-
UNITED ENGINEERING & FOUNDRY CO., Pittsburgh, PA/USA
Y/alzena-usfahrvorrichtung
Die hier beschriebene Walzenausfahrvorrichtung hat Sattelfächen zum Tragen einer Walzeneinheit durch Erfassen
der Walzenzapfen, die sich zwischen den Lagereinbaustücken und dem Walzballen befinden. Diese Sattelflächen
sind Teil eines Gestells, das vertikal beweglich ist, um eine Walzeneinheit in eine gewünschte Höhe
zu bringen, in der die Demontage stattfindet. An jeder Seite des Walzenballens wird ein verfahrbarer Wagen
mit Rigeln zum Halten und Austragen eines Walzbalkens zusammen mit einer darauf montierten Walzenführung vorgesehen.
Ein Kupplungsglied an einem Ende der Walzeneinheit wird von einem verfahrbaren Wagen entfernt, der eine Kupplungsauflageplatte
hat, die mittels einer Stellschraube gehoben werden kann. Als nächstes werden die Lagereinbaustücke
durch verfahrbare -Schlitten ausgetragen, wovon jedereine
Einbaustück-Aüfnahmeplatte hat, die mittels Stellschraube gehoben werden kann. Der zum Ausbau des Kupplungstfliedes
verwendete Wagen befindet sich auf einem der Einbaustück-Ausfahrschlitten.
Die Erfindung befasst sich mit einer verbesserten Vorrichtung zum Ausbau der Bestandteile von Walzeneinbauten
in Walzwerken, besonders in kombinierten Breitflanschträgerund Profilstahl-Walzwerken. Eine Ausführung solch eines
kombinierten Walzwerkes ist Gegenstand des Patentes Nr. 3212314; es handelt sich dabei um ein Walzwerk zur Aufnahme
einer beliebigen Anzahl von Horizontal-Walzen-Paaren, d.h. es können bis zu 25 verschiedene Horizontalwalzen-Paare in
einem Walzgerüst eingebaut werden, von diesen Gerüsten wiederum
können 3 oder mehr eine typische Walzstaffel bilden.
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21.7U8
OtJ^. JJK ·
18.3.1970 •V
Es ist zu erwarten, dass eine größere Anzahl dieser Walzeneinheiten sehr unterschiedlich ist in Bezug auf
Ballenlänge, Gesamtwalzenlänge und Abmessungen der Lagereinbaustücke. Bei einer typischen Anwendungsart z.B.
schwankte die Ballenbreite der Horizontalwalzen etwa zwischen 4 und 100". Außerdem ist besonders zu beachten,
dass die auf dem Laufzapfen der Walzen montierten Lagereinbaustücke verschiedene Abstände voneinander haben müssen.
Auf dem Einbaustück jeder Walze sind Walzbalken montiert» die dazu dienen, die Ein- und Auslaufführungen zu unterstützen
und präzise neben dem Walzballen festzuhalten.
Um die Walzenwechselzeit bei solch einem Walzwerk auf ein Minimum zu reduzieren, ist es üblich, die Walzeneinheiten
für das Gerüst einige Zeit vor dem eigentlichen Walzenwechsel vorzumontieren. Diese Vormontage kann die präzise
Positionierung der Ein- und Ausführungen einschließen. Der Transport dieser Walzeneinheiten sowie der Ausbau der
Bestandteile einer verschliessenen Walze und ihre Montage an einer Ersatzwalze kann mittels Kran erfolgen, aber das
ist ein umständlicher und zeitraubender Vorgang, der für moderne Anlagen nicht akzeptabel ist.
Es sind kürzlich Maschinen zum Ausbau der Einbaustücke aus verschliessenen Walzen und zu ihrem Einbau in Ersatzwalzen
entwickelt worden, aber diese Vorrichtungen waren ausgelegt für Walzeneinheiten aus Warm- und/oder Kaltbandstraßen,
in denen durchweg Walzeneinheiten mit ziemlich konstanten Abmessungen verwendet werden. Dies ermöglicht
das Ablegen der Walzeneinheiten auf Platten oder ähnlichen Teilen, die die Walzenballen des Einbaustückausbaues und
der Montage erfassen. Diese Vorrichtungen jedoch können aus verschiedenen wichtigen Gründen nicht erfolgreich zum Ausbau
der Bestandteile aus den zuvor beschriebenen Horizontalwalzen-i-iinheiten
eines kombinierten Walzewerkes verwendet werde. 0098*3/1237 BADORIGiNAL
- E3 -
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Erstens können diese Vorrichtungen nicht zufrieden? stellend eingesetzt werden, wenn die Abmessungen von
Walzeneinheit zu Walzeneinheit sehr unterschiedlich sind. Zweitens ist bei diesen Maschinen keine
Konstruktion geschaffen worden, die in ausreichender Weise einen weiten Bereich von Walzballenlängen aufnehmen
kann. Drittens können mit diesen Maschinen nicht alle beim Ausbau und wieder Zusammenbau erforderlichen
Vorgänge durchgeführt werden, z.3. mechanisierte Handhabung der Walzenführungen und Walzbalken.
Ein Gegenstand der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Ausbau von Teilen aus irgendeiner Walzeneinheit
aus einer beliebigen Anzahl von Einheiten zu schaffen, die stark variierende Abmessungen und Formen haben.
Lin weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Schaffung
einer vielseitigen und leistungsfähigen Vorrichtung zum Aus- und/oder Einbau der Bestandteile von Walzeneinheiten.
Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung entsteht eine Vorrichtung zum Ausbau der Bestandteile aus einer Walzeneinheit
bestehend aus: Tragvorrichtung mit Sattelflächen zum Erfassen einer Walzeneinheit an zwei Stellen zwischen
Walzballen und einem der Lagereinbauten, die Teil der Walzeneinheit sind, Kupplungsauflageteil einschl. Antrieb zum Ausbau
eines Kupplungsgliedes aus einer Walzeneinheit und Aufnahmeteil für Lagereinbaustück einschl. Antrieb zum Ausbau
der Einbaustücke aus der Walzeneinheit.
Die bevorzugte Ausführung der Erfindung enthält zusätzlich
Walzbalken-Halterungen mit Antrieb zum Ausbau der Walzbalken und Führungen aus der Walzeneinheit.
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Lj 18.3.1970
-Cl-
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Die Zeichnung'zeigt in:
Fig. 1 einen Aufriss eines Ausführungsbeispieles nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Seitenansicht, teilsweise im Schnitt, der Vorrichtung gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Teil-Draufsicht einer typischen von der Vorrichtung nach der Erfindung aufzunehmenden Walzeneinheit,
Fig. 4 eine Schnitt-Ansicht ähnlich Fig. 2. jedoch handelt
es sich um ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung und
Fig. 5 eine Teil-Draufsicht der durch Fig. 4 dargestellten
Vorrichtung.
Fig. 1 und 2 stellen eine Vorrichtung nach der Erfindung zum Ausbau der Teile einer typischen Walzeneinheit 10 dar,
die aus einem Walzwerk zur Herstellung von Breitflanschträgern stammt. Diese Einheit besteht aus Lagereinbaustücken
11 und 12, an denen die Walzbalken 13 und 14 befestigt
sind, die sich zwischen den Einbaustücken befinden und auf denen die Walzenführungen 15 bzw. 16 montiert sind,
üin Kupplungsglied 17 befindet sich an einem Ende einer Wälze 18. Außer dem Kupplungsglied 17 werden die Bestandteile der
Walzeneinheit 10 in zusammengebauten Zustand durch Fig. 3 dargestellt. Wie diese Fig. zeigt, hat die Walze einen Ballenteil
18a, wo ihr Durchmesser am größten ist. Die Walze hat ferner Zapfenabschnitte 18b und 18c mit geringerem Durchmesser,
die sich an jeder Seite des Ballens 18a befinden und in so weit frei liegen, dass sie nicht von den Einbau-Stücken
11 bzw. 1? umgeben weixlen, sondern sich daneben befinden.
Zu beachten ist, dass jede Walzeneinheit mit ähnlich geformton un<l bemessenen Zapfenteilen 18b und 18c
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versehen wird, die während des Aufarbeitens des Walzenhallens
durch Schleifen oder eine .ähnliche Bearbeitung unverändert-bleiben. Wie aus der nachfolgenden Beschreibungnoch
deutlicher hervorgeht, dienen die Zapfenteile 18b und 18c als Tragflächen für die Walzeneinheit, dabei be-
findet sich die Drehachse der Walze in einer horizontalen
Ebene. Fig. 3 zeigt am besten die Betriebsstellung des Walzbalkens 14 und der Führung 16, die letztere ist auf
konventionelle Art bekannt am Walzbalken befestigt, dicht am Walzballen 18a und in genauer Position im Verhältnis
dazu. Der Walzbalken 14 liegt zwischen den Einbaustücken 11 und 12 und ist durch Haltelaschen 11a bzw. 12a daran befestigt.
Diese Laschen können leicht entfernt werden durch Herausnehmen des Schraubenbolzens 11b und 12b. ßezgl. der
Walzeneinheit 10 ist unbedingt zu beachten, dass die entsprechenden Abmessungen und Formen der zuvor beschriebenen
Bestandteile von Walzeneinheit zu Walzeneinheit variieren in manchen Fällen sogar stark, und für diese Eigenheit ist
die Vorrichtung nach der Erfindung speziell konstruiert worden.
Es wird nochmals bezug genommen auf das Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 1 und 2. Fig. 2 zeigt ein Gestell 21, das im allgemeinen eine U-Form hat, gebildet durch .auseinanderliegende
vertikal vorstehende Aufsätze 22 und 23 mit halbkreisförmigen Sattelflächen 22a und 23a an ihren Enden, die so gebaut und
angeordnet sind, dass sie die Zapfenteile 18b und 18c erfassen und dadurch die Walzeneinheit 10 tragen. Das Gestell
21 wird in einem auf dem Fundament montierten Gehäuse 24 unterstützt
durch eine Schraube 25, die von einer im Gehäuse befindlichen
sich drehenden Mutter 26 aufgenommen wird. Die Mutter
hat Zahnradzähne 27 an ihrem äußeren Umfang, die in ein nichtgezeigtes Ritzel eingreifen, welches durch ein Handrad 28 gedreht
wird.
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Durch die Umdrehung des Handrades dreht sich die Mutter und hebt die Schraube 25 an, wodurch wiederum das Gestell
21 und eine davon getragene Walzeneinheit in eine gewünschte Stellung gehoben werden, wo der» Ausbau der Bestandteile
stattfindet.
Um die Aufnahme von Walzeneinheiten mit sehr unterschiedlichen
Abmessungen zu ermöglichen, können mehrere verschiedene Gestelle vorgesehen und anstelle des Gestells 21 eingesetzt werden.
Wie Fig. 1 und 2 zeigen, sind Waagen 31 und 3? vorgesehen,
jeder mit auseinanderliegenden Rädern 33 bzw. 34 auf Fahrbahnen
35, die senkrecht zur Drehachse der Walze verlaufen. Die ähnlich gebauten Wagen 31 und 3 2 haben jeder an ihrem oberen
Teil einen stationären Block 36 mit einer Aussparung, die einen I-förmigen unteren Riegel 37 aufnimmt. Ein oberer Riegel
38 ist drehbar auf dem Flegel 37 gelagert und beide können als Einheit innerhalb des Blocks 36 durch ein Handrad 39 gedreht
werden, das mit einer Mutter- und Gewindespindel HO verbunden ist. Um die Walzbalken 13 und 14, falls erwünscht,
zusammen mit den Führungen 15 und 16 auszubauen, werden die Wagen 31 und 32 durch die Kolbenzylindereinheiten 41a bzw.
41b in eine Position neben der Walzeneinheit gebracht. In der im rechten Teil von Fig. 1 gezeigten Stellung ist der L-förmige
Riegel 37 durch Drehen des Handrades 39 so gehoben worden, dass er den Walzbalken erfasst; danach wird der Riegel 38 in
Eingriff mit der oberen Fläche der Führung gebracht. Nachdem die Bolzen 11b und 12b ( Fig.3) zusammen mit den Haltelaschen
11a und 12a entfernt worden sind, werden die Kolbenzylindereinheiten 41a und 41b in Betrieb gesetzt, damit durch sie die
Wagen 31 und 32 von der Walzeneinheit wegbewef»t werden und die
Walzbalken und Führungen mitgenommen werden. Diese Walzbalken können dann an einer FJrsatzwalzeneinheit wieder montiert werden
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durch umgekehrten Ablauf des oben beschriebenen Vorganges,
dabei können die Schrauben-Mutter-Einheit 40 und das Handrad 39 ebenfalls eingeschaltet werden zur
genauen Positionierung der Walzbalken und Führungen im Verhältnis zum Walzballen.
Für die Vorrichtung zum Ausfahren der Lagerexnbaustücke
11 und 12, die in Fig. 1 und 2 dargestellt ist, und parallel zur Drehachse der Walzeneinheit angeordnet ist,
werden langgestreckte Unterstützungen 42 und 4 3 vorgesehen,
auf denen die Schlitten 44 bzw. 45 gleiten können. Diese Schlitten haben Aufnahmeplatten 44a bzw. 4 5a für
Lagerexnbaustücke, wovon jede vorzugsweise einen vorstehenden Stutzen 46 aufweist, der in eine Aussparung
im Lagereinbaustück hineinragt. Die Walzeneinheit wird
wie zuvor beschrieben durch Drehen des Handrades 28 für das Ausfahren der Einbaustücke in Position gebracht
bis die Einbaustücke von den Schlitten 44 und 45 aufgenommen worden sind. Die während des Betriebes mit den
Schlitten 44 und 45 verbundenen Kolbenzylinder werden in Gang gesetzt, um die Schlitten von der Walze zu entfernen,
sie nehmen dabei die entsprechenden Einbaustücke mit.
Vor der Entfernung der Einbaustücke jedoch muss das Kupplungsglied
17 aus der Walzeneinheit herausgenommen werden, wofür ein Wagen 49 vorgesehen ist, der sich auf dem Schlitten
44 befindet und mittels Kolbenzylindereinheit 50 relativ dazu bewegt werden kann. Der Wagen 49 hat Rollen 51 und
Endplatten 52«, auf denen das Kupplungsgglied während es ausgefahren wird, liegt. Die Position der Kupplung und des
'•Jagens 49 nach dem Ausfahren ist in Fig. 2 durch eine Schnittmodellzeichnung
angegeben.
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| 5 ό ί | |
| 21. | 748 |
| sg. | bk. |
| 18. | 3.1970 |
| - G | 5 - |
Fig. 4 und 5 zeigen ein zweites Ausführungsbesispiel der Vorrichtung, das zusätzliche Merkmale der Erfindung
aufweist. Wo Gleichheit der Teile zwischen der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführung und der zweiten
Ausführung nach Fig. 4 und 5 besteht, sind gleiche Referenz-Ziffern genommen worden. Außerdem wird es für unnötig
gehalten, eine detaillierte Beschreibung dieser Teile zu geben. Es sei noch darauf hingewiesen, dass in
Fig. 4 und 5 die Wagen 31 und 32 zur Entfernung der Walzbalken nicht gezeigt sind, damit die Teile, die die Abänderungen
darstellen, besser zu sehen sind.
Diese Abänderungen bestehen im wesentlichen im Vorhandensein eines verstellbaren BügelsGO anstatt des Gestells 21
und in verstellbaren Platten die Teil der Schlitten 61 62 und 6 3 sind zur Aufnahme der aus der Walzeneinheit
auszubauenden Einbaustücke und der Kupplung. Der verstellbare Bügel 60 besteht aus einem Untersatz 6H, der gleitend
im Gehäuse 24 montiert ist und durch die Schraube 2 5 unterstützt wird. Auf dem Untersatz 64 sind gleitend 2 Aufsätze
65 gelagert, wovon jeder an seinem oberen Ende mit halbkreisförmigen Sattelflächen 65a versehen ist, zum Erfassen
und Halten der Zapfenteile 18b und 18c der Walzeneinheit Wie am besten aus Fig. 5 ersichtlich, ist jeder Aufsatz 65
mit einem Zahnstangenrad 66 versehen. Diese Zahnstangenräder laufen aufeinander zu und werden zusammen von einem Ausgleichsritzel, dass sich zwischen ihnen befindet, erfasst. Wenn
dieses Ritzel durch einen Schlüssel, der sich an einem Ende davon befindet, gedreht wird, werden die Aufsätze entsprechend
auseinandergefahren. Der Einsatz des verstellbaren Bügels ermöglicht die Aufnahme jeder Walze aus einer Anzahl von
mehreren Walzen an ihren Zapfenabschnitten unabhängig von der Ballenbreite.
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0 0 9 8 4 3/1237 BAD ORIGINAL
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a ' 18.3.1970
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Die Ausfahrschlitten 61 und 62 für Lagereinbaustücke sowie der Kupplungsausfahrwagen 63 haben jeder durch
Schrauben betriebene Anhebevorrichtungen 68, die die Platten 61a, 62a und 6 3 mit den entsprechenden Wagen
verbinden. Durch diese Anhebevorrichtungen werden die Platten in eine gewünschte Position gehoben, wo das
Ausfahren der Einbaustücke und des Kupplungsgliedes leicht erfolgen kann besonders wenn Einbaustücke mit
unterschiedlichen Abmessungen aufgenommen werden müssen. Für bestimmte Verwendungszwecke ist es angebracht, Seitenklemmen anstatt der in Fig. 1 und 2 gezeigten Stützen 46
zur Befestigung der Einbaustücke an <Jen jeweiligen Schlitten
vorzusehen. In diesem Falle können vertikal verlaufende Klemmen 69 und 70 gleitend auf den Platten gelagert werden.
Jede Klemme hat horizontale Ansätze, an denen Zahnstangen räder 72 und 73 befestigt sind, die in ein Ausgleichsritzel
m eingreifen. Um eine positive auf die Einbaustücke wirkende
Klemmkraft der Klemmen 69 und 70 zu erzielen, werden Kolbenzylindereinheiten
75 vorgesehen, die von den Platten getragen werden und im Betrieb mit den Klemmen 69 und 70 verbunden
sind. ·
Ich habe das Prinzip und die Funktion meiner Erfindung nach
den Vorschriften des Patentgesetzes erklärt und habe aufgezeichnet
und beschrieben, was ich für die beste Ausführung nach der Erfindung halte.
BAD ORIGINAL
00 9843/1237
Claims (1)
- / 1) !Vorrichtung zum Ausbau bestimmter Teile aus einer ^—s Walzeneinheit einschl. eines auf einem Laufzapfen montierten Lagereinbaustückes, das an den Ballen einer Walze angrenzt, bestehend aus: einer Einrichtung zum Tragen der Walzeneinheit wärehnd des Ausbaues von Teilen, die gebildet wird, von einem Gestellt, das so gebaut und angeordnet ist, dass die Walzenoberflächen zwischen Walzballen und Lagereinbaustück erfasst werden, während das Einbaustück auf einem Laufzapfen der Walze montiert ist, einer Lagereinbaustück-Ausfahreinrxchtung zum Erfassen eines Lagereinbaustückes, während es auf einem Laufzapfen der Walze montiert ist und einem Antrieb, verbunden mit der Ausfahreinrichtung zum Entfernen des Lagereinbaustückes von diesem Laufzapfen.BAD ORIGINAL0098 U3/1237_ Λ *> —21.748 sg.bk. 18.3.1970 . - ff- - A2 -,2) Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Gestell Aufsätze voneinander entfernt en Sattelflächen zum Erfassen der Walzenflächen hat.3) Vorrichtung nach Anspruch 2, die außerdem eine Stellvorrichtung zum Regulieren des relativen Abstandes zwischen diesen Sattelflächen aufweist.4) Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei sich die Walzeneinheit in einer horizontalen Ebene im Verhältnis zu ihrer Drehachse befindet und die Vorrichtung außerdem eine Stellvorrichtung zur Regulierung der relativen Höhe zwischen Einbaustück-Ausfahreinrichtung und Gestellt umfasst.5) Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei der Mechanismus zur Einstellung der relativen Höhe ein regulierbares Positionierungsteil enthält zur Unterstützung des erwähnten Gestells.6) Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei zur Ausfahrvorrichtung für die Lagereinbaustücke ein Schlitten gehört, der horizontal im Verhältnis zur Walzeneinheit bewegt werden kann; der Schlitten hat eine Platte zum Erfassen des Lagereinbaustückes und die Stellvorrichtung enthält ein verstellbares Teil, das von dem Schlitten getragen wird und die erwähnte Platte in eine tragende Beziehung zum Einbaustück bringt.7) Vorrichtung nach Anspruch 6, außerdem enthalten ein von der Platte getragenes Teil zur Herstellung einer treibenden Beziehung zwischen der Platte und dem Einbaustück.009843/1237 A 3 \aD OR,G,NAL21.7H8sg.bk.A% 18.3.1970- A 3 -8) Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei zu den Bestandteilen ein Walzbalken gehört, der sich zwischen den Einbaustücken befindet und darauf befestigt ist, wenn die Einbaustücke auf den Laufzapfen montiert sind; diese Vorrichtung weiterhin enthaltend eine Walzbalkenhalterung einschl. Antrieb zum Ausfahren eines Walzbalkens aus einer Walzeneinheit.9) Vorrichtung nach Anspruch 8, wobei zu der erwähn±en Walzbalken-Halterung ein wagen mit Rädern gehört, der sich senkrecht zum Walzballen bewegt.10) Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei der Wagen außerdem ein Paar auseinanderliegende Riegel zum Erfassen und Tragen des Walzbalkens hat.11) Vorrichtung nach Anspruch 10, wobei jeder dieser Riegel ein Paar in Abständen angeordnete Finger hat, die aus dem Wagen herausragen und einen Mechanismus zur Positionierung der Riegel als Einheit im Verhältnis zum Wagen.12) Vorrichtung zum Einsatz in Verbindung mit irgendeiner aus einer Anzahl von verschiedenen Walzeneinheiten in einer kombinierten Breitflansch- und Profileisenstraße, diese Walzeneinheiten
dadurch gekennzeichnet, dass sie sehr unterschiedliche Abmessungen und Formen haben, dass jede auf Laufkatzen montierte Einbaustücke hat und eine an einem Ende der Walze befindliche Kupplung; diese Vorrichtung bestehend aus einem Walzenauflagegestell mit auseinanderanderliegenden Deckeln zum Erfassen der0098A3/ 1237BAD ORIGINAL21..7*18 sg.bk. 18.3.1970 -A,-Walzenabschnitte die zwischen Einbaustück und Walzballen liegen, wobei dieses Gestell die Walze aufnehmen kann, wenn ihre Drehachse in der Horizontale ist, ferner aus einem Schlitten, der gleitend gelagert ist, an jedem Ende der Walzeneinheit und die daran montierten Lagereinbaustücke erfassen kann, aus einer Verfahreinrichtung für den Schlitten parallel zur Walzenachse, einem Wagen, der gleitend gelagert ist, auf einem der erwähnten Schlitten und die an einem Ende der Walzeneinheit montierte Kupplung erfassen kann und schließlich aus einem Mechanismus zum Verfahren dieses Wagens im Verhältnis zur Wälzeneinheit und parallel zur Walzenachse.13)Vorrichtung nach Anspruch 12, weiterhin enthaltend einen Wagen an jedem Ende der Walzeneinheit zum Verfahren in senkrechter Richtung zur Walzenachse und Riegel, die sich auf dem Wagen befinden und die Walzbalken erfassen können, die Teil der Walzeneinheit sind, wobei jeder Wagen im Verhältnis zur Walzeneinheit verfahren wird.009843/1237 - Ende -Leerseite
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