DE4034931A1 - Verfahren zum entsorgen von gefaehrlichen partikelfoermigen, festen abfallmaterialien durch asphaltemulsionsverkapselung - Google Patents
Verfahren zum entsorgen von gefaehrlichen partikelfoermigen, festen abfallmaterialien durch asphaltemulsionsverkapselungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft feste Abfallmaterialien,
genauer gesagt ein Verfahren zur Entsorgung bzw. Beseitigung
von toxischem partikelförmigen Material durch Verkapselung
in einer Asphaltemulsion.
Bei bestimmten industriellen Verfahren, wie beispielsweise
der Verbrennnung von festen Abfallstoffen, wird Flugasche
erzeugt, die aufgrund des Vorhandenseins von toxischen Ele
menten, wie beispielsweise Blei, umweltschädlich ist. Eine
solche Flugasche kann nicht durch Ablagerung in einer
üblichen Deponie entsorgt werden, da das toxische Material
in das Grundwaser eindringt. Selbst wenn ein Material vor
handen ist, das die Abfallstoffe gegenüber einer Extraktion
bzw. einem Auslaugen resistent macht, so werden doch Depo
nieflächen immer knapper und teurer.
Ein Verfahren zur Entsorgung von Abfallflugasche, das in der
Vergangenheit dort eingesetzt wurde, wo das Niveau der
toxischen Elemente in der Flugasche ausreichend niedrig war,
bestand darin, die Flugasche als Füllmaterial Asphaltbeton
oder Asphaltdecken zuzusetzen. Dieses Entsorgungsverfahren
ist jedoch nicht geeignet für Flugasche, die hohe Anteile
von toxischen Elementen besitzt, da immer noch ein Auslaug
vorgang der toxischen Elemente stattfindet.
In der US-PS 46 23 469 ist ein Verfahren zur Entsorgung von
hydrophilen Flüssigkeiten und halbflüssigen Abfallstoffen
beschrieben, bei dem die Abfallflüssigkeit und Asphalt zur
Erzeugung einer festen hydrophoben Masse, die in einer
Deponie gelagert werden kann, vermischt werden, beschrieben.
Gemäß diesem Verfahren wird die Ionenladung der Gegenionen
des Abfallstoffes bestimmt, und es wird eine emulgierte
Asphaltsuspension ausgewählt, die eine Partikelladung
besitzt, die der der Ionenladung der Gegenionen des
Abfallstoffes entgegengesetzt ist. Eine ausreichende Menge
der ausgewählten Asphaltemulsion wird der Abfallflüssigkeit
zugesetzt, so daß diese zu einer festen hydrophoben Masse
koaguliert. Man läßt das Gemisch dann abbinden und in einen
festen Zustand aushärten. Dieses Verfahren benötigt jedoch
ebenfalls wertvolle Deponiefläche, und das entsprechende
Endprodukt ist kommerziell nicht verwendbar.
Eine Asphaltemulsion oder emulgierter Asphalt ist eine Emul
sion von feinen Tröpfchen aus Asphaltkitt oder Bitumen in
Wasser. Die Emulsion wird durch die Gegenwart eines Emulga
tors, beispielsweise eines Detergens, stabilisiert. Je nach
dem verwendeten Emulgator sind solche Emulsionen entweder
anionisch mit negativ geladenen Asphaltkügelchen oder kat
ionisch mit positiv geladenen Asphaltkügelchen. Solche Emul
sionen sind für eine Reihe von Zwecken kommerziell verwend
bar. Ein solcher Zweck besteht in der Erzeugung eines
Dichtungsmaterials aus einem Asphaltemulsionsschlamm, bei
dem es sich um ein Gemisch aus emulgiertem Asphalt, feinem
Zuschlagstoff und Mineralfüllstoff sowie Wasser handelt.
Durch Trocknung durch Wasserverdampfung wird der Schlamm zu
einem dicken, gallertartigen Überzugsmaterial, das im nassen
Zustand ähnlich einem Anstrichmaterial zur Beschichtung von
Gehwegen, Fahrstraßen u. ä. aufgebracht wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur
sicheren Entsorgung bzw. Beseitigung von toxischem partikel
förmigen Abfallmaterial zu schaffen, das Sicherheit gegen
Auslaugen bzw. Extraktion bietet und keine wertvolle Depo
niefläche benötigt sowie zur kommerziellen Nutzung geeignet
ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren zur
Entsorgung bzw. Beseitigung von gefährlichem partikelförmi
gen Abfallmaterial, das gefährliche Abfall-Ionen enthält,
durch Erzeugung eines Asphaltemulsionsschlammes und Be
nutzung des Schlammes als kommerzielles Asphaltemulsions
schlamm-Dichtungsmaterial gelöst. Das Verfahren umfaßt die
folgenden Schritte:
- a) Auswählen eines Emulgators, der zur Erzeugung einer stabilen Emulsion aus Asphalt, Wasser und dem partikel förmigen Abfallmaterial geeignet ist;
- b) Vermischen des partikelförmigen Abfallmateriales und der Asphaltemulsion in Anteilen, so daß ein Asphaltemul sionsschlamm erzeugt wird, der sichere Auslaug- bzw. Extraktionseigenschaften besitzt: und
- c) Verwenden des Asphaltemulsionsschlammes für vorhandene kommerzielle Einsatzzwecke.
Erfindungsgemäß wird unter Verwendung der Flugasche als ein
Bestandteil ein geeigneter Asphaltemulsionsschlamm herge
stellt. Um einen geeigneten Schlamm zu erhalten, muß der ge
eignete Emulgator zuerst so ausgewählt werden, daß die
Asphaltkügelchen in der Emulsion die Flugaschepartikel ver
kapseln. Dies kann dadurch erreicht werden, daß man Proben
gemische aus der Flugasche, dem Asphalt und Wasser sowie
verschiedenartigen der im Handel erhältlichen Emulgatoren
herstellt und visuell bestimmt, welche Kombination sich in
geeigneter Weise vermischt. Wenn die Ionenladung des Flug
aschemateriales beim Zusatz zur Emulsion ermittelt werden
kann, wird ein geeigneter Emulgator ausgewählt, dessen
Ladung der der Abfall-Ionen entgegengesetzt ist. Es sind
entweder anionische oder kationische Asphaltemulsionen er
forderlich, je nach der Art des partikelförmigen Abfallma
teriales.
Nachdem der geeignete Emulgator ermittelt worden ist, werden
Probengemische aus der Flugasche und der Asphaltemulsion
hergestellt, wobei ein Prozentbereich an Flugasche im Ge
misch abgedeckt wird, um den Grad des Extraktions- bzw.
Auslaugungsvermögens zu testen und diejenigen Prozentsätze
auszuwählen, die das Extraktions- bzw. Auslaugungsvermögen
innerhalb eines für die Umwelt annehmbaren Bereiches halten.
Das gewünschte Ergebnis wird dann besonders wirksam er
reicht, wenn eine vollständige Verkapselung der Flugasche
partikel durch die Asphaltkügelchen stattfindet. Des weite
ren werden die Anteile der Asphaltemulsion und der Flugasche
so ausgewählt, daß das Gemisch einen Asphaltemulsionsschlamm
und keine feste Masse erzeugt.
Der fertige Asphaltemulsionsschlamm, der hergestellt worden
ist, kann in üblicher Weise kommerziell eingesetzt werden,
als Bodenbelagüberzug oder Dichtungsmaterial, beispielsweise
als Überzugsmaterial für Straßen oder für kommerzielle/
industrielle Zwecke oder als Bodenabdichtungsmaterial. Das
Verhältnis Gewicht : Fläche ist bei diesen Anwendungsfällen
üblicherweise niedrig, um die Konzentration des gefährlichen
Abfallmateriales minimal zu halten, hängt jedoch letztend
lich vom Typ und der Konzentration des toxischen Abfall
materiales ab. Auf diese Weise wird die gefährliche Flug
asche in einer sicheren, jedoch kommerziell nützlichen Art
und Weise entsorgt bzw. beseitigt, und der Bedarf nach Depo
niefläche zur Lagerung des Abfallmateriales wird minimal ge
halten.
Es wurde eine Flugasche verwendet, die gefährliche Mengen an
Blei enthielt. Insbesondere stammte die Flugasche aus einem
Luftfiltrationsemissionssystem und einer Sammeleinheit für
veraschten städtischen Müll. Die Flugasche enthielt Blei
über den zulässigen Extraktionstestgrenzen, wie sie in der
Veröffentlichung des British Columbia Waste Management Act
"Leachate Extraction Procedures special Waste, Schedule 4"
beschrieben sind, d. h. das erzeugte Extraktionsmaterial ent
hielt mehr als 5 ppm Blei. Verschiedene Emulgatoren wurden
mit einem Gemisch aus Flugasche, Asphalt und Wasser ge
testet, um eine geeignete Emulsion zu erzeugen. Im Falle
dieser speziellen Flugasche wurde festgestellt, daß der
Emulgator REDI-KOTE E-5762 (Warenzeichen) der Firma Armak
Chemical Co. eine geeignete stabile Emulsion ergab. Es
wurden verschiedene Probengemische der Asphaltemulsionen und
der Flugasche in Anteilen von 5 Gew.%, 10 Gewo%, 15 Gew.%,
20 Gew.% und 25 Gew.% hergestellt. Ein Wasserextraktions-
Auslaugtest, beschrieben im "Special Waste-Schedule 4" des
British Columbia Waste Management Act (Februar 29, 1988),
wurde mit den Proben durchgeführt. Das Extraktionsmaterial
einer jeden Probe wurde hergestellt und analysierto Die im
Extraktionsmaterial festgestellten Bleiwerte waren akzepta
bel und betrugen beispielsweise 4,02 ppm in der 15%-Probe
und 3,39 ppm in der 25%-Probe.
Es wurde festgestellt, daß die verschiedenen Proben mit
Ausnahme der 25%-Probe eine geeignete Zusammensetzung zur
Verwendung als Asphaltemulsionsschlämme besaßen. Die 25%-
Probe ist normalerweise als verarbeitbarer Schlamm für die
Bodenbelagbeschichtung oder entsprechende Verwendungszwecke
nicht geeignet.
Claims (15)
1. Verfahren zum Beseitigen bzw. Entsorgen von gefähr
lichem partikelförmigen Abfallmaterial, gekennzeichnet durch
die folgenden Schritte:
- a) Auswählen eines Emulgators, der zur Erzeugung einer stabilen Emulsion aus Asphalt, Wasser und dem partikelförmi gen Abfallmaterial geeignet ist;
- b) Vermischen des partikelförmigen Abfallmateriales und der Asphaltemulsion in Anteilen zur Erzeugung eines Asphalt emulsionsschlammes mit sicheren Extraktions- bzw. Auslaug eigenschaften; und
- c) Verwenden des Asphaltemulsionsschlammes für vorhandene kommerzielle Einsatzzwecke.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man als partikelförmiges Abfallmaterial Flugasche verwendet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß man den Asphaltemulsionsschlamm zur Be
schichtung von Pflaster, Bodenbelägen u. dgl. verwendet.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß man Flugasche verwendet, die weniger als
30 Gew.% des Asphaltemulsionsschlammes enthält.
5. Verfahren zum Beseitigen bzw. Entsorgen von gefähr
lichem partikelförmigen Abfallmaterial, das gefährliche
Abfall-Ionen enthält, gekennzeichnet durch die folgenden
Schritte:
- a) Bestimmen der Ionenladung der Abfallionen;
- b) Auswählen einer Asphaltemulsion, die zur Erzeugung eines stabilen Gemisches mit dem partikelförmigen Abfall material geeignet ist;
- c) Vermischen des partikelförmigen Abfallmateriales und der Asphaltemulsion in Anteilen zur Erzeugung eines Asphaltemulsionsschlammes; und
- d) Verwenden des Asphaltemulsionsschlammes für vorhandene kommerzielle Einsatzzwecke.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
man als partikelförmiges Abfallmaterial Flugasche verwendet.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß man den Asphaltemulsionsschlamm zur Be
schichtung von Pflaster, Bodenbelägen u. dgl. verwendet.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß man Flugasche verwendet, die weniger als
30 Gew.% des Asphaltemulsionsschlammes enthält.
9. Verfahren zum Entsorgen bzw. Beseitigen von gefähr
lichem partikelförmigen Abfallmaterial, gekennzeichnet
durch:
- a) Auswählen eines Emulgators, der zur Erzeugung einer stabilen Emulsion aus Asphalt, Wasser und dem partikelför migen Abfallmaterial geeignet ist, wobei das partikelför mige Abfallmaterial der Emulsion im Asphalt vollständig verkapselt ist;
- b) Vermischen des partikelförmigen Abfallmateriales und der Asphaltemulsion in Anteilen zur Erzeugung eines Asphalt emulsionsschlammes mit sicheren Extraktions- bzw. Aus laugeigenschaften; und
- c) Verwenden des Asphaltemulsionsschlammes für vorhandene, kommerzielle Anwendungszwecke.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
man als partikelförmiges Abfallmaterial Flugasche verwendet.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß man den Asphaltemulsionsschlamm zur Be
schichtung von Pflaster, Bodenbelägen u. dgl. verwendet.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß man Flugasche verwendet, die weniger als
30 Gew.% des Asphaltemulsisonsschlammes enthält.
13. Asphaltemulsionsschlamm, dadurch gekennzeichnet, daß er
gefährliches partikelförmiges Abfallmaterial enthält.
14. Asphaltemulsionsschlamm nach Anspruch 13, dadurch ge
kennzeichnet, daß das gefährliche partikelförmige Abfall
material Flugasche ist.
15. Asphaltemulsionsschlamm nach Anspruch 14, dadurch ge
kennzeichnet, daß er weniger als 30 Gew.% Flugasche ent
hält.
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