DE40347C - Neuerung an Vorrichtungen zum Antreiben von Fahrzeugen mittelst Akkumulatoren - Google Patents
Neuerung an Vorrichtungen zum Antreiben von Fahrzeugen mittelst AkkumulatorenInfo
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- DE40347C DE40347C DENDAT40347D DE40347DA DE40347C DE 40347 C DE40347 C DE 40347C DE NDAT40347 D DENDAT40347 D DE NDAT40347D DE 40347D A DE40347D A DE 40347DA DE 40347 C DE40347 C DE 40347C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C17/00—Arrangement or disposition of parts; Details or accessories not otherwise provided for; Use of control gear and control systems
- B61C17/06—Power storing devices
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
- Y02T30/00—Transportation of goods or passengers via railways, e.g. energy recovery or reducing air resistance
Landscapes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
FRANZ GERKEN in BERLIN.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. November 1886 ab.
Die Zeichnung stellt den unter dem Boden eines Pferdebahnwagens angebrachten Apparat
dar. Auf der Wagenachse sitzt ein Excenter, dessen Stange b bei jedem Umgange der
Achse das Sperrrad r um einen Zahn dreht, wodurch sich die Kette um die Kettenscheibe
legt und mittelst der Zugschiene c die aus 16 Federn bestehende Hauptfeder (Akkumulator)
in Spannung zieht, und zwar so lange, bis die Stange b durch die Feder f ausgehoben
wird. Die Feder_/ liegt drehbar auf der Welle e
zwischen zwei Stellringen, deren einer den Zapfen \ trägt, welcher während der'Spannung
der Hauptfedern mit der Welle e herumgeht, schliefslich unter die. Feder f trifft, diese gegen
die Stange b drückt und ihn dadurch aushebt. Die Sperrklinke ν hält dann die Hauptfeder
gespannt, der Wagen läuft unbehindert weiter.
Auf der Welle α sitzt das Sperrrad r drehbar, jedoch jetzt mit der Welle durch die
Kuppelung u gekuppelt. Die Welle e ist mit der Welle α und der Wagenachse durch
kpnische Zahnräder verbunden. Auf der Wagenachse sitzen zwei konische Zahnräder drehbar,
aper nicht schiebbar, deren jedes mit der Achse gekuppelt werden kann, und zwar die
Kuppelung m durch den Hebel g und die Kuppelung n, welche mit der Muffe d durch
eine in einer Nuth der Wagenachse liegende Schiene verbunden ist, durch den Hebel s;
dje Kuppelung u auf der Welle α aber kann durch jeden der beiden, hier durch eine
Schraube verbundenen Hebel g und s ausgereckt
werden.
Die Kuppelung m wird durch die Feder i
und die Kuppelung η durch die Feder h ausgerückt gehalten, während die Schraubenfeder
ν die Kuppelung u eingerückt hält.
Von den Hebeln g und s aus geht je eine zweimal im Winkel gebogene Stange k und ο
nach je einem der beiden Kutscherstände des Wagens. Wenn nun der Kutscher auf den
Tritt t drückt, so wirkt der Druck auf den Hebel g und rückt dadurch zunächst nur
die Kuppelung m ein, dann erst löst sich bei weiterem, stärkerem Druck die Kuppelung u,
weil letztere unter dem starken Druck der Hauptfedern steht, weil die Schraubenfeder ν
stärker ist als die Feder i, und weil die Stange k näher bei der Kuppelung m als bei
der Kuppelung ti drückt.
Durch Lösung der Kuppelung ti aber wird die Kraft der Hauptfedern frei, welche jetzt
durch die Wellen α e und die vorher schon eingerückte Kuppelung m auf die Wagenachse
wirkt und den Wagen antreibt.
Steckt man einen Tritt t am anderen Ende des Wagens auf die Stange 0 und drückt
darauf, so wirkt dieser Druck auf den Hebel s und durch die Muffe d auf die Kuppelung n,
diese einsetzend, und bei weiterem, stärkerem Druck löst sich dann erst die Kuppelung μ
aus, die Hauptfedern expandiren und der Wagen wird nun entgegengesetzt wie vorhin
angetrieben, also immer nach der Seite hin. von wo der Druck auf den Tritt t ausgeht.
Sind die Hauptfedern zu Ende expandirt, so schlägt die Kuppelung m bezw. η über, der
Wagen läuft unbehindert weiter und die Span-
nung beginnt sofort von neuem, sowie der Kutscher den Tritt t freiläfst. Auch kann die
gerade vorhandene Kraft, ehe die Spannung der Hauptfedern durch Ausheben der Stange b
vollendet ist, in jedem- Augenblick zur Anwendung gebracht werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Antriebsvorrichtungen für Fahrzeuge die Verbindung der durch starken Federdruck (v) zusammengehaltenen Kuppelung u auf der treibenden Achse mit der durch schwächeren Federdruck aus einander gehaltenen Kuppelung Ot auf der zu treibenden Achse durch den Hebel g, zu dem Zweck, um durch ein und denselben Druck auf den Hebel g die Kuppelungen auf beiden Achsen nach einander zu bewegen, und zwar so, dafs die Kuppelung m auf der zu treibenden Achse eher eingerückt wird und dadurch die Kraft schon abgefangen ist, ehe sie durch Ausrücken der Kuppelung u auf der treibenden Achse frei wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40347C true DE40347C (de) |
Family
ID=315913
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40347D Expired - Lifetime DE40347C (de) | Neuerung an Vorrichtungen zum Antreiben von Fahrzeugen mittelst Akkumulatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40347C (de) |
-
0
- DE DENDAT40347D patent/DE40347C/de not_active Expired - Lifetime
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