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DE144168C - - Google Patents

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Publication number
DE144168C
DE144168C DENDAT144168D DE144168DA DE144168C DE 144168 C DE144168 C DE 144168C DE NDAT144168 D DENDAT144168 D DE NDAT144168D DE 144168D A DE144168D A DE 144168DA DE 144168 C DE144168 C DE 144168C
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DE
Germany
Prior art keywords
springs
chain
spring
air
action
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Active
Application number
DENDAT144168D
Other languages
English (en)
Publication of DE144168C publication Critical patent/DE144168C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B21/00Tying-up; Shifting, towing, or pushing equipment; Anchoring
    • B63B21/18Stoppers for anchor chains

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 65 α.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Kettenstopper, der namentlich zum Festlegen der Ankerketten bei verankerten Schiffen dienen soll und dessen Lagerung infolge eigenartig gelagerter Federn eine elastische ist.
Dadurch, daß Federn verschiedener und geeignet abgemessener Stä'rkegrade zur Anwendung kommen, wird sowohl den schwachen wie auch den stärksten auf die Ankerketten einwirkenden Stößen wirksam begegnet. Jeder Stoß findet die Ankerkette nachgiebig, so daß die Möglichkeit eines Zerreißens aus solcher Ursache wesentlich vermindert wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Kettenstopper zur Darstellung gebracht. Fig. 1 zeigt denselben in der Seitenansicht, Fig. 2 in der Draufsicht. Fig. 3 gibt einen Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 wieder, Fig. 4 einen solchen nach der Linie C-D der Fig. 1 und die Fig. 5 einen Schnitt durch den Kettenhalter nach der Linie E-F in Fig. 2. Fig. 6 zeigt die Kettenfesthaltung in der Draufsicht, während Fig. 7 einen Bremszylinder im Längsschnitt darstellt.
Der Kettenstopper besteht aus der Grundplatte a, dem Gleitschienenpaar b bl, den Stützen c und dem Kettenhalter d, welcher auf den Gleitschienen verschiebbar angeordnet ist.
Die Grundplatte α sowohl wie die Gleitschienen b sind mit Augen e e1 versehen und durch einen Bolzen f gelenkig miteinander verbunden.Die Stützen c dienen zum Einstellen der Gleitschienen in jede erforderliche Neigung, je nachdem die Kette mehr oder weniger schräg nach der Klüse zeigt. Der Stopper wird auf Deck des Schiffes zwischen dem Ankerspill und der Klüse angebracht.
Die Kette liegt mit einem flachen Gliede de in dem Kettenhalter d und stützt sich gegen Schultern ei?4 d5 derselben.
Der Kettenhalter d ist zwischen dem Gleitschienenpaar b bl mit einem Ansatz d1 und außen durch Wangen d7 geführt und stützt sich mit dem Ansatz dl gegen eine Feder g, welche ihr Widerlager an einer zwischen den Schienen b bl geführten Platte h findet.
Die Platte h ist durch eine Stange z, welche durch eine Öffnung d'2 in dem Ansatz dl und durch eine Öffnung d3 in einem Gleitklotz j hindurchgeführt ist, mit einer Platte k verbunden , welche das Widerlager für eine Feder / bildet. Die Feder / ist stärker als die Feder g und stützt sich gegen den ebenfalls zwischen dem Schienenpaar geführten Klotz y. Unterhalb der Gleitbahn ist ein Zylinder m angeordnet, in welchem zwischen einem Kolben 0 und dem Zylinderboden eine Feder η vorgesehen ist, die noch stärker ist als die Federn g und /. Die Kolbenstange t ist durch eine Zugstange r mit Ansätzen s des Gleitklotzes j verbunden. Der Zylinder m kann ganz mit Öl, Glyzerin oder dergl. oder mit Luft oder auch zum Teil mit einer der Flüssigkeiten und zum Teil mit Luft gefüllt werden. In dem unteren Teil des Zylinders ist ein regulierbares Ablaßventil q eingelassen, welches in Verbindung mit einem Umlaufrohr ql die ausgepreßte Luft, Öl usw. auf die andere Kolbenseite übertreten läßt, von wo sie durch den Kanal ρ und das Ventil pl im Kolben ο wieder in den Zylinder gelangen.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende:
Ein auf die Kette ausgeübter Zug wird von dem Ansatz d1 des Kettenhalters d auf die
Feder g übertragen. Der auf das Widerlager h hierbei ausgeübte Druck wird durch die Stange i und das Widerlager k auf die Feder Z, von dieser auf den Gleitklotz j und von da durch die Ansätze s, die Zugstange r, die Kolbenstange t und den Kolben ο auf die Feder n, sowie die Luft oder Glyzerinfüllung im Zylinder in übertragen. Geringe Zugspannungen werden, wenn sie kleiner sind als die Spannung der Feder /, von der Feder g allein aufgenommen; größere Kräfte aber werden von der Feder g und der Feder I und ganz große Kräfte von allen drei Federn aufgenommen. Die Bewegung des Kolbens ο wird durch die Luft oder Glyzerinfüllung verzögert, da beides bei entsprechender Einstellung des Ventils q nur langsam durch das Rohr ql übertreten kann. Bei dem Aufhören der Spannung drückt die Feder η den Kolben 0 zurück und fließt hierbei das vorher durchgetretene Öl usw. wieder zurück.
Die Luft- oder die Flüssigkeitsfüllung im Zylinder m dienen in Verbindung mit dem Ventil q als Bremsvorrichtung für größere Kräfte, welche das Federnsystem schon bis zur Grenze seiner Leistungsfähigkeit beansprucht haben.
Die Wirkungsweise der erläuterten Vorrichtung geht also derart vor sich, daß alle Federn und die Bremsvorrichtung zwar zugleich beansprucht werden, jedoch werden immer die schwächeren Federn eher die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit erreicht haben als die stärkeren, und dadurch kommt eine Federung des Kettenhalters d zustande, die besonders zur Aufhebung von Stößen geeignet ist.
Für den Fall, daß eine der drei Federn g", / und η oder der Zylinder in schadhaft wird, kann der betreffende Teil sofort ausgeschaltet werden, ohne daß die Wirksamkeit der Vorrichtung aufgehoben wird. Zu diesem Zwecke sind die Feststellschrauben u und u1 und die Nuten ν und vl vorgesehen. Würde Feder g brechen, so wird durch Anziehen der Schraube u eine feste Verbindung zwischen dl und der Zugstange i hergestellt und die Feder / nimmt nunmehr als erste die Stöße direkt auf. Würde anstatt g Feder / brechen, so wird durch Anziehen der Schraube w1, die von der Feder g auf die Zugstange i übertragene Wirkung sofort auf den Klotz j und hierdurch auf die in Zylinder in angeordnete Vorrichtung übertragen. Würde allein der Zylinder mit seiner Einrichtung schadhaft werden, so wird durch Einlegen einer Leiste in die Nuten ν der Gleitklotz j festgelegt und die Federn g und / nehmen allein die Stöße auf. Sollte der Kettenhalter d aber auf seiner Gleitbahn festgelegt werden müssen, so wird eine Leiste vor demselben in die Nuten vl gelegt.
Das Aufwinden der Ankerkette geschieht über die vordere Keilbahn des Haltestückes d hinweg.
Beim Abrollen der Ankerkette wird in bekannter Weise ein innerhalb des Haltestückes befindliches Füllstück w durch einen auf das Vierkant aufzusetzenden Hebel bewegt, der vermittels Daumen χ das Füllstück so weit anhebt, bis die Oberfläche mit den Schultern aT4 dr" des Kettenhalters in derselben Ebene liegt, so daß die Kette ungehindert darüber hinweggleiten kann, lediglich geführt durch die durchgehende Nut y. An Stelle je einer Feder bezw. eines Zylinders für die Abstufungen, deren Zahl, anstatt wie gezeichnet, drei, auch zwei oder mehr als drei sein können, können ebenso diese Organe einzeln oder zusammen mehrfach in derselben Vorrichtung für gemeinschaftliches Wirken angeordnet sein.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Elastischer Stopper für Ankerketten, bei welchem ein auf Schienen gleitendes Haltestück, hinter dessen Schultern die Kette mit einem flach liegenden Gliede (d?) festgehalten wird, auf ein System von Federn in Verbindung mit einer Luftbezw. Flüssigkeitsbremse einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Beanspruchung der Kette auf Federn (g I n) von verschieden starker Beanspruchung, welche nacheinander die Grenze ihrer Federwirkung erreichen, bis auf eine Luft- bezw. Flüssigkeitsbremse (in o) übertragen wird.
2. Elastischer Stopper für Ankerketten nach Anspruch 1, bei welchem schadhaft gewordene Federn unabhängig von den übrigen außer Wirkung gesetzt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ansatz (dxj des Kettenhalters (d) und ein Gleitklotz (j), welcher durch Zugstangen (r) mit der Kolbenstange der Luft- bezw. Flüssigkeitsbremse verbunden ist, in der Wirkungsbahn der Federn (g und I) liegen und daß eine diese Federn verbindende Zugstange durch die beiden Teile (dl j) hindurchgeführt ist, so daß vermittels Feststellschrauben die Zugstange (Vj in feste Verbindung mit dem Ansatz (dl) oder mit dem Gleitklotz (jj gebracht werden kann, während letzterer zur Entlastung der Feder (n) und der Luft- bezw. Flüssigkeitsbremse durch eine in Nuten (v) einzulegende Querleiste festzustellen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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